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Thema: Was ist jetzt die richtige Anwendung

  1. #1

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    Standard Was ist jetzt die richtige Anwendung

    Hallo, ich bin neu hier.

    Ich habe schon sehr viel in verschiedenen Foren gelesen und viele unterschiedliche Meinungen gehört was mich unsicher macht.

    Ich habe ein Boot im Mai 2019 gekauft und will nun ein neues Antifouling aufbringen für die kommende Saison. Der Bootsverkäufer teilte mir mit das er VC Offshore drauf hat was er jährlich neu raufgemalert hat OHNE abschleifen und das genüge. Zu einer Osmoseschicht darunter konnte er nichts genau sagen. Er meinte es ist viel Geldschneiderei damit. Was also nun am besten machen?

    Das Boot ist 10,3m lang und hat einen Mercruiser 7,4l Motor mit 380Ps.

    Hoffe man kann das auf den Bildern gut erkennen. Habe die eine Stelle mal angeschliffen.

    Freue mich auf eure Hilfe

    Vielen Dank
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  2. #2
    ADMIN Avatar von ADMIN
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    Standard AW: Was ist jetzt die richtige Anwendung

    Hallo,
    die Türkisfarbe auf dem Bild 1 ist ein Gelsgield 200. Es sieht so aus, dass darunter ein VCTar2 noch grundiert wurde. Das lässt vermuten, dass bereits vor dem Anstrich mit dem Gekshield osmotische Schäden (eine Blasenpest) aufgetreten ist, die dann mit dem Gelshield 200 und VC-Offshore abgedeckt wurden. Das Schleifbild lässt erkennen, dass die kleinen Erhebungen der Blasen zuerst abgetragen werden, was dann das Muster ergibt. Es ist auch zu erkennen auf dem Bild, dass sich das Muster auch am Gelcoat abzeichnet, somit kann ausgeschlossen werden dass sich die Blasenpest zwischen Gelcoat un VCTar2 oder dem Gelshild befindet. Die Häuffigkeit der Blasenanzeichen lässt vermuten, dass wir es mit einen Großflächigen osmotischen Schaden zwischen Gelcoat und der Barriere zu tun haben. Um den Zustand genauer noch zu beurteilen, müsste eine Feuchtemessung durchgeführt werden. Wenn so ein Blasenausschnitt stark vergrößert wird, dann ist am Blasenrand meist ein winzig kleiner Haarriss 1-2 zehntel mm mit leichter Braunverfärbung zu sehen. Auch das Baujahr, die Auslastung in welchen Gewässern mit der Feuchtemessung würde eine genauere Beurteiliung ermöglich. Sollte die Vermutung zutreffen wie auf dem Bild 1, dann würde eine vollständige Sanierung z.B. bei der Firma Wrede mit sandstrahlen, trocknen und neuen Beschichtungsaufbau je laufenden Bootsmeter um die 1200,-€. zzgl. mehrmaliges umsetzen und noch die Mwst. kosten. Wie gesagt, genaueres wissen wir erst, wenn ein Feuchte-Messprotokol vorliegt.
    Kleiner Hinweis, solche Boote in der Preisklasse, besonders wenn die bereits älter sind, sollte einer sehr genau ansehen, denn den größten Werteverlusst haben wir bei osmotischen Schäden am Unterwasserschiff. Unter http://www.antifouling-shop.com/show...OTEKAUF-TIPP-S kann einer Tips beim Gebrauchtbootekauf nachlesen.

    Grüße Friedrich

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