CHARAKTERISTIK
ANTIFOULING VERANKERUNG ist ein zweikomponentiger Additionsprimer zur Bindung loser Antifoulingschichten. Über den speziellen Inhaltsstoff werden die oberen Schichten vom bestehenden alten Antifouling angelöst. Dieser Prozess gewährleistet, dass sogenannte „Verfestigungsanker“ in den angelösten Untergrund eindringen. Nach dem Trocknungsprozess entsteht eine neu gewonnene, feste Oberschicht. Diese Schicht erlaubt nun den Aufbau neuer Anstriche, ohne zuvor die unbekannten oder alten Antifoulingschichten aufwendig zu entfernen.

EINSATZGEBIET

- Spezialprimer zur „Verankerung“ loser Antifouling-Schichten
- Stellt die Basis für weitere Egalisierungsarbeiten dar
- Nur geeignet auf bestehenden selbstpolierenden oder Hart-Antifoulings
- Nicht geeignet für Dünnschichtantifouling

Bei der Applikation ist darauf zu achten, dass die Primerschicht gleichmäßig und deckend aufgebracht wird. Vorab sind lose und bröckelige Antifoulingbereiche gründlich zu entfernen. Bei der Applikation ist darauf zu achten, dass der Primer mit etwas Druck in den Untergrund „einmassiert“ wird.


Es ist immer wieder erstaunlich was sich die Werbung einfallen lässt. Vor ein paar Jahren hat die Voss die Haifischhaut als Bewuchsschutz erfunden, da sich auf Haifischen kein Bewuchs bildet. Wobei auf Enten, Fröschen sich auch kein Bewuchs bildet. Nur Haifischhaut hört sich natürlich besser an, als Froschhaut. Natürlich hat dann eine Fachzeitschrift mit drei Booten die Haifischhaut in der Ostsee mit einen super Ergebnis beim Bewuchsschutz getestet, wobei die Ostsee mehr als 30 000 km² totes Wasser hat und es in diesen bereichen keinen Bewuchs gibt, der da verfestigen könnte. Da kann einer streichen was er will, wo nichts ist, kommt auch nichts. Bei der Haifischhaut handelt es sich um eine Silikonbeschichtung der ein Granulat beigemischt wird damit die Oberfläche leicht "Rauh" wird und das nennt sich Haifischhaut. Dass solche Beschichtungen erhebliche Aplikationsprobleme mit hohen Folgekosten verursachen, wurde natürlich übersehen. Inzwischen spricht die Voss nicht mehr von einer Haifischhaut, die mit einen Hai so viel gemeisam hat wie ein Fahrrad mit einen U-Boot.

Wir bekommen auch manchmal Anfragen von Journalisten, die unser Antifouling Marine 522 Ecoship testen möchten, mit dem Hinweis einen wohlwollenden Erfahrungsbericht in einer der Yachtzeitschriften zu veröffentlichen. Das Antifouling sollte dann immer für ein paar Boote von Journalisten kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Auf solche Weise lassen sich die Unterhaltskosten einer Yacht richtig reduzieren, denn da werden dann neue Segel - Winschen - Fender - GPS - also alles was einer für ein Boot braucht zum Nulltarif getestet, für einen Beitrag in einer Zeitschrift. Wenn wir dann einen Journalisten darauf hinweisen, dass er für das Antifouling zahlen muss und dass er im Grunde unfähig ist ein Produkt nach den internationalen Bestimmungen zu testen, dann ist es aus mit der Freundschaft.

Auch die Antifouling - Verankerung ist im Grunde nichts anderes, als was seit mehreren Jahrzehnten bei allen Antifouling-Herstellern als Standard angeboten wird. Nur da heißt es nicht VERANKERUNG, sondern "PRIMER" - bzw. Haftprimer oder Versiegelungsgrund. Mit einer Trägerkomponente und entsprechenden Lösungsmitteln wir der Untergrund angelöst, damit sich der Primer mit dem Untergrund verbindet und eine Haftbrücke zum Antifouling bildet. Wir haben es also mit einen normalen Vorgang zu tun, so wie es seit Jahrzehnten gehandhabt wird. Hinweise dass damit lose Untergründe nachträglich verfestigt werden können, ist unrealistisch und Unsinn, denn nicht ohne Grund wird darauf hingewiesen dass lose Untergründe vorher zu entfernen sind. Auch der Hinweis dass rissiges Antifouling verfestigt wird ist Unsinn, denn rissiges Antifouling entsteht durch Trocknung und Quellen und muss nicht verfestigt werden, denn wenn dem so wäre, würde es abplatzen und wäre dann nicht mehr rissig. Solche Beschreibungen und Hinweise vermitteln Eigenschaften die entweder physikalisch nicht möglich sind, oder aber seit Jahrzehnten Standard sind und dann von Werbefachleuten denen jeglicher Bezug zur Realität fehlt, neu erfunden werden.

Es ist immer wieder erstaunlich, aus einen Haftgrund für VC-Antifoulings wird ein Korrosionsschutz für Stahl, aus einen Epoxid das mit Kalk angereichert wird, entsteht ein Osmoseschutz der noch nicht erfunden wurde. Im Grunde wie bei der Gillete II (Mach 2), wo wir uns dann mit zweifacher Schallgeschwindigkeit rasieren.