Beschreibung, Beseitigung
Hier tritt Bewuchs am Unterwasserschiff früher als erwartet auf. Dies kann auftreten, wenn das benutzte Antifouling nicht mit den Anforderungen an dem vorhandenen Liegeplatz übereinstimmt Zusätzlich wirken eine Vielzahl von weiteren Gründen, wie noch beschrieben wird.

Idendifikation
Hartnäckiger Bewuchs, der sich schwer entfernen lässt. Es ist nicht das weiche, schleimige Material, das sich einfach abwaschen lässt. Antifouling kann Anzeichen starker Verfärbung mit schwarzen Flecken oder einem Bleicheffekt aufweisen. Sie stellen vielleicht auch fest, das Antifouling um die Wasserlinie herum klebrig wird.

Ursache/Vorbeugung/Behandlung.

Ursache 1: Schichtdicke ist nicht ausreichend.
Vorbeugung: Ein wichtiger Faktor ist nicht die Anzahl von Schichten, sondern die Gesamtmenge an Antifouling, die aufgetragen wird. Wenn mehr als die angegebene Anzahl Schichten aufgetragen werden muss, um die richtige Menge aufzubringen, dann ist dies zu tun.
Behandlung: Ermittelte Menge Antifouling auftragen.

Ursache 2: Auf ein Schiff, das zu lange Zeit auf dem Standplatz außerhalb des Wassers gelassen wird, wirken Hitze und Sonnenlicht ein. Dies führt zu leichter Oxidierung der Oberfläche. Es könnte ebenfalls durch Abgase und/oder Verunreinigung aus der Umgebung, die sich dann im Anstrich festsetzen, beeinträchtigt werden.
Vorbeugung: Die maximale Standzeit an Land nach dem Streichen, die für das Antifouling angegeben ist, nicht überschreiten.
Behandlung: Bewuchs entfernen, nass schleifen und wenn möglich mit einem Hochdruckreiniger waschen, um die Oberfläche zu reaktivieren.

Ursache 3: Antifouling kann sich während der Lagerung in der Dose separieren. Dieses abgesetzte Material kann einen bedeutenden Anteil des Biozids enthalten. In extremen Fällen verbelibt ein großer Anteil des Wirkstoffs am Boden der Dose und wird mit dieser zusammen entsorgt.
Vorbeugung: Farbe vor Gebrauch immer gut aufrühren.
Behandlung: Auftrag einer neuen Schicht Antifouling.

Ursache 4: Sobald Antifoulings im Wasser sind, benötigen sie nur kurze Zeit, um zu wirken. Ein neu angestrichenes Schiff kann, wenn es in einem Bereich zu Wasser gelassen und/oder verankert wird, in dem ungewöhnlich hohe Foulingaktivität herrscht, vorzeitig Bewuchs aufweisen. Dies tritt gewöhnlich mit jungen Muscheln auf sie sich mit hoher Geschwindigkeit entwickeln Zunächst nur als kleine weiße Punkte wahrzunehmen, können diese innerhalb kurzer Zeit schon erheblich an Umfang zunehmen.
Vorbeugung: Es gibt keine vorbeugende Lösung, außer das Schiff an einen anderen Ort zu verlegen.
Behandlung: Bewuchs entfernen, nass schleifen und wenn möglich mit einem Hochdruckreiniger waschen, um die Oberfläche zu reaktivieren.

Ursache 5: Starke Regenfälle können den Salzgehalt des Salzwasser reduzieren. Dies kann für einige Zeit, bis das Wasser wieder zu seinem normalen Salzgehalt zurückgekehrt ist, die Fähigkeit einiger erodierender Antifoulings reduzieren
Vorbeugung: Man kann leider den Lauf der Natur nicht aufhalten.
Behandlung: Bewuchs entfernen, nass schleifen und wenn möglich mit einem Hochdruckreiniger waschen, um die Oberfläche zu reaktivieren.

Ursache 6: Durch den Eintrag verschiedener Quellen, wie der Zufluss durch Abflussrohre oder auch über das Grundwasser, können eine Reihe von verschiedenen Chemikalienwie z.B. Phosphate/Sulfate aus Düngern, Auslaugungen aus alten Deponien ins Wasser gelangen. Jeder einzelne Aspekt kann das Antifouling mehr oder weniger stark beeinflussen.
Vorbeugung: Es gibt keine vorbeugende Lösung, außer das Schiff an einen anderen Ort zu verlegen.
Behandlung: Bewuchs entfernen, nass schleifen und wenn möglich mit einem Hochdruckreiniger waschen, um die Oberfläche zu reaktivieren.

Ursache 7: Starker Regen und/oder höhere Meerestemperaturen können Nährstoffe vom Meeresboden aufrühren und zu einem erhöhten Maß an verfügbarer Nahrung führen. Dies führt zu einer höheren Dichte an Bewuchsarten und stellt daher höhere Ansprüche an den Bewuchsschutz des Antifoulings. In schweren Fällen kann der Antifoulinganstrich durch eine solche Herausforderung vollkommen überwältigt werden.
Vorbeugung: Man kann den Lauf der Natur nicht aufhalten.
Behandlung: Bewuchs entfernen, nass schleifen und wenn möglich mit einem Hochdruckreiniger waschen, um die Oberfläche zu reaktivieren.

Ursache 8: Bei Schiffen, die über längere Zeit unbenutzt am Liegeplatz verbleiben, kann es zum zusetzen des Antifoulings kommen, wenn durch Stürme Schlamm und Schlick aufgerührt werden. Hat sich der Anstrich zugesetzt, können Eigenschaften wie Erodieren und/oder die Freisetzung des Wirkstoffes in der richtigen Rate beeinträchtig werden.
Vorbeugung: Benutzen Sie Ihr Boot häufiger oder nach einem solchen Ereignis und/oder waschen Sie es leicht ab
Behandlung: Bewuchs entfernen, nass schleifen und wenn möglich mit einem Hochdruckreiniger waschen, um die Oberfläche zu reaktivieren.

Ursache 9: Wenn der Rumpf zu häufig zu hart gewaschen wird, kann es den Schichtaufbau bis zu einem Grad abnutzen, an dem er nicht mehr stark genug ist, dem Bewuchs standzuhalten. Dies tritt gewöhnlich rund um die Wasserlinie auf.
Vorbeugung: Weichere Utensilien zum Reinigen verwenden.
Behandlung: Die Wahl des Antifoulinganstrichs überdenken, d. h. ein Produkt härteren Typs verwenden.

Ursache 10: Der falsche kathodische Schutz an Metallrümpfen kann dazu führen, dass kupferbasierte Antifoulings Kupfer nicht korrekt auslaugen.
Vorbeugung: Den am Rumpf angebrachten Schutzgrad korrigieren.

Behandlung: Nass schleifen und wenn möglich mit einem Hochdruckreiniger waschen, um die Oberfläche zu reaktivieren.







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