Ergebnis 1 bis 47 von 47

Thema: Stahlyacht / Antifouling erneuern

  1. #1
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    16.05.2011
    Beiträge
    26

    Standard Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Ich beabsichtige eine Stahlyacht zu kaufen - liegt zur Zeit mit gekärchertem Unterwasserschiff an Land.
    Lt. Vorbesitzer ist der Rumpf mit VC-Tar gestrichen. Die VC-Tar Schicht ist noch fest bis auf eine Fläche um das Bugstrahlruder herum und im Tunnel des Bugstrahlruders. Hier hat die Anode wohl versagt.
    Wie bekomme ich das alte AF am besten entfernt. Kann man ein Bosch PSE benutzen oder schadet man dem VC Tar damit zu sehr.
    Wie und womit baue ich dann auf (mit Aceton entfetten, PVC-Viyl und dann ...).
    Zukünftiger Liegeplatz word wohl Nordseeküste sein (Norden oder die ...siel Orte).

    Beste Grüsse

  2. #2
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    16.05.2011
    Beiträge
    26

    Standard AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Hier noch ein paar Bilder.
    Angehängte Grafiken Angehängte Grafiken

  3. #3
    ADMIN Avatar von ADMIN
    Registriert seit
    18.12.2006
    Ort
    Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
    Beiträge
    3.323

    Standard AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Hallo,
    VCTar2 gibt es in den Farben weiß und schwarz und kann aber wie jedes Epoxyd auch auf Stahl gestrichen werden. Warum aber einer damit eine Stahl-Yacht damit beschichtet, ist für uns ein Rätsel. VCTar2 ist im Grunde nichts anderes als ein Epoxyd das mit Quarzsand pigmentiert wird und ist ein Haftgrund für VC-Antifoulings. Weil der Osmoseschutz gerade so aktuell ist, ist es natürlich auch noch ein Osmoseschutz.

    Auf dem Bild ...06 ist unter dem VCTar2 noch eine rotbraune Beschichtung sichtbar. Wie deutlich auf Grund der Ablösung zu sehen ist, besteht kaum eine Haftung vom VCTar2 zu der rotbraunen Beschichtung. Die Farbe rotbraun wird bei Grundierungen z.B. Shopprimer, TE oder Multicoat oder Multicolorbeschichtung zugeordnet, darauf würde aber niemals ein VCTar2 dauerhaft haften. Kompatible Beschichtungssysteme lassen sich nicht einfach trennen, da käme es immer zu einer Ablösung bis zum Stahl.

    An der unteren Kante auf dem Bild zeichnen sich Korrosionsspuren an den Schweißnähten ab die durch die Beschichtung färben. Eine solche Korrosion wird meist von den Skippern unter Dickbeschichtungen wie VCTar2 versteckt, das sieht gut aus und die Korrosion geht darunter weiter bis der Stahl zu brechen beginnt. Wenn durch Dichbeschichtungen bereits die Korrosion sichtbar wird und die durchdringt, dann ist der Stahl oder die Schweißnaht bereits erheblich beschädigt.

    Auch fehlt bei diesen Boot eine Zinkbeschichtung unter der rotbraunen Beschichtung, die z.B. solche Korrosionen an den Schweißnähten vermeidet.
    Insges. ist der Beschichtungsaufbau für eine Stahl-Yacht entsprechend den Beschichtungsaufbau in einen sehr schlechten Zustand. Eine solche Zusammenstellung lässt auch erkennen, da hat sich einer nicht viel Gedanken gemacht, was daher ein Grund ist etwas genauer hinzusehen, denn unter Farbe lässt sich viel verstecken. Wir hatten hier schon Stahl-Yachten die vollständig durchgerostet waren und wurden dann mit Epoxyd gespachtelt oder sogar noch laminiert.

    Ein fachgerechter Beschichtungsaufbau bei Stahl hat eine Standzeit von 15 Jahren und wird in der Praxis während eines Bootsleben in der Industrie von 30 Jahren nicht mehr erneuert. Haben wir aber eine Yacht die bereits ein solches Alter hat, dann muss auch der ges. Beschichtungsaufbau erneuert werden. Bei einer Werfterneuerung sind für ein Unterwasserschiff ca. 800,- €/m zu kalkulieren, da aber Grundsätzlich bei Stahl-Yachten wegen der Zinkbeschichtung bis zur Decksunterkante saniert wird, ist natürlich mit erheblich höheren Kosten mit ca. 12-1500,- Euro je Bootsmeter zu kalkulieren.

    Besonders bei Stahl sollte einer sehr auf die Sicherheit bedacht sein. Die Mulden - Flächenkorrosion durchdringt die Bleche, die dann brechen. Jedes Jahr verschwinden zahlreiche Stahl-Yachten ohne Vorwarnung.

    Da ich zu wenig vom Boot weiß, wie z.B. Alter, Hersteller, welcher Stahl, Güteklasse, wann wurde die erste Sanierung durchgeführt usw. kann natürlich auch nicht viel gesagt werden.

    Stahlyachten brauchen Heute kaum noch Anoden. Bei den AF für Stahl-Yachten oder SPC-AF werden je Liter ca. 200 Gramm Zinkoxyd zugefügt, das als zusätzlicher Anodenschutz wirkt.

    Grüße Friedrich

  4. #4
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    16.05.2011
    Beiträge
    26

    Standard AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Hallo Friedrich,

    Das Schiff ist Bj 1983 und eine Pedro 33.

    Ich habe einen Sachverständigen den Rumpf schallen lassen:

    Das Schiff ist mit 4 mm gebaut worden:

    Rumpfstahldicke 3,8-4,1 mm
    Kielseitenstahldicke oben 3,8-4,0 unten 3,7-3,8 und an einigen Stellen 3,5-3,6
    Kielsohlstahldicke 7,4-7,8
    Ruderstahldicke 3,9-4,0

    Messung an 60 Stellen am Rumpf.

    Gruß
    Dirk

  5. #5
    ADMIN Avatar von ADMIN
    Registriert seit
    18.12.2006
    Ort
    Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
    Beiträge
    3.323

    L?cheln AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Hallo Dirk,
    das mit der Ultraschalluntersuchung schafft die Sicherheit, das Boot ist auch noch nicht so alt dass da Bedenken bestehen. Damit haben wir normale Korrosionserscheinungen an den Schweißnähten. Die VCTar2 Beschichtung ist wertlos auf einer Stahl-Yacht und wie die Ablösungen zu erkennen sind, wird die Ablösung weiter gehen. Bei Stahl ist es nicht mit ein bisschen flicken getan, denn das wird zur Dauerbaustelle.

    Wenn der Überwasserbereich wirklich i.O. ist, dann sollte der Unterwasserbereich komplett gestrahlt werden, darauf Zinkstaub, 3-4 Lagen Multicoat, 1 mal PVC-Vinyl, darauf dann ein SPC-Antifouling. Den gleichen Beschichtungsaufbau von uns bietet auch Hempel/Hempadur, Jotun und Nippon an. Ich schätze die Materialkosten um die 1500,- Euro, zusätzlich noch ca. 1500,- Euro strahlen. Bei einer gebrauchten Stahl-Yacht sollte das im Kaufpreis mit berücksichtigt werden.

    Eine Beseitigung der alten VCTar2-Schichten mit einem elektr. Farbschaber würde auch immer den rotbraunen Untergrund bis zum Stahl beschädigen. Das macht keinen Sinn, da ist es einfacher mit einen Hartmetall - Skrapper alles runter und mit Zink neu aufzubauen.

    Friedrich

  6. #6
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    16.05.2011
    Beiträge
    26

    Standard AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Muss ich den Stahl nach dem blankschleifen gegen flugkorrision schützen solange ich den Erstauftrag noch nicht gemacht habe.

    Da ja die halbe Firma im Juni in Urlaub ist stellst Du mir bitte die Materialien von Euch zusammen plus Ablauf der Arbeitsschritte.

  7. #7
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    16.05.2011
    Beiträge
    26

    Standard AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    ... Muss das Boot danach sofort ins Wasser ?

    Ich habe noch einige andere Umbauten zu erledigen, wo kann man am Unterwasserschiff unterbrechen für andere Arbeiten bevor später das Schiff dann nach Fortsetzung der Arbeiten am Unterwasserschiff zu Wasser gelassen wird.

  8. #8
    ADMIN Avatar von ADMIN
    Registriert seit
    18.12.2006
    Ort
    Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
    Beiträge
    3.323

    L?cheln AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Der 2 Komp. Beschichtungsaufbau:

    - Sandstrahlen, oder Skrapper,

    - entfetten mit Aceton/Xylol, Flugrost kann vernachlässigt werden

    - Zinkstaub siehe Datenblatt

    - Darauf eine Lage Eisen-Glimmer Schuppenpanzerbeschichtung Datenblatt

    - Dann ca. 0,25 mm Multicoat siehe Datenblatt

    Der 1 Komp. Beschichtungsaufbau:

    - einmal mit PVC-Vinylprimer, Versiegelung und Haftgrund siehe Datenblatt

    - 3 Lagen Ecoship Dockintervall für ca. 36-42 Monate siehe Datenblatt

    Die Herstellerempfehlungen zu den Schichtstärken sollten dabei beachtet werden. 2 K. Systeme immer zuerst die Base gut aufrühren, dann erst den Härter zufügen, nochmals gut aufrühren und dann umtopfen.

    Hersteller der Beschichtungen ist BASF, sind kompatibel, Feuchte bis zu 85%, aber Taupunkt beachten, optimale Temperaturen da nicht Airles gespritzt wird 16-23°C, Überarbeitungsintervall ist für 3 Monate ausgelegt. Damit können die Arbeit auch mal wegen schlechten Wetter oder sogar Krankheit unterbrochen werden. Beim Zink ist es wichtig, dass alle Arbeiten vorher abgeschlossen wurden, hat Zink einmal abgebunden, sollte nicht mehr geflickt werden oder nachgebessert werden. Solche Nachbesserungen sind immer eine Schwachstelle. Auch keine Rostumwandler verwenden, Rost wird beseitigt und nicht umgewandelt. Die Rostumwandler enthalten in der Regel Phophorsäure und die Passivierung ist viel zu gering und würde mehr schaden bei einer Stahl-Yacht als nützen.

    Am Wasserpass kann das Muilticoat über den 2 Komp. PU-Lack überlappen, da wir dort einen Übergang brauchen. Das Multicoat kann dann mit dem gleichen PU wie im Überwasserbereich überlappt werden. Manche setzen dann dort einen weißen Streifen da die gleiche Farbe nicht erhältlich ist.

    Wird aber immer eine Schwachstelle sein da angestückelt wird.

    Wenn Fragen sind, dann am besten telefonieren unter 0841-9985822 am besten Vormittag ab ca. 11 Uhr.

    Grüße Friedrich

  9. #9
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    16.05.2011
    Beiträge
    26

    Standard AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Alle Anoden (Welle,Ruder,Bugstrahl und Rumpf) dann weglassen ? Wie gesagt, Salzwasser.

  10. #10
    ADMIN Avatar von ADMIN
    Registriert seit
    18.12.2006
    Ort
    Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
    Beiträge
    3.323

    L?cheln AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Nicht alle, die Wellenanoden oder Saildriveanoden bleiben. Sind am Bugstrahlruder Anoden, dann sollten die beibehalten werden. Nur am Rumpf oder Ruder sind keine Anoden mehr erforderlich.

    Als Antifouling werden bei 3 Anstriche 8 Liter gestrichen. Das wären 1,6 kg Zink und 7,2 kg Kupfer(I)oxyd für das Unterwasserschiff.

    Friedrich

  11. #11
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    16.05.2011
    Beiträge
    26

    Standard AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Hallo Friedrich,

    ich würde das Sandstrahlen gerne selber machen. Wir haben hier in der Firma einen Kompressor mit 280 l Tank, 10 Bar, 180 L / min.

    Ein Sandstrahlgerät könnte man sich leihen. Würde das klappen ? Welches Strahlmaterial würdes Du nehmen.

    Gruss
    Dirk

  12. #12
    ADMIN Avatar von ADMIN
    Registriert seit
    18.12.2006
    Ort
    Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
    Beiträge
    3.323

    L?cheln AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Hallo Dirk,
    normalerweise würde ich sagen Korund, was aber viel zu teuer ist. Was sich bewährt hat und auch am preiswertesten ist, das ist Hochofenschlacke, grobe Körnung verwenden. Empfehlungen wie Trockeneisstrahlen funktionieren nicht.

    Grundsatz beim Sandstrahlen ist nicht die Druckhöhe, sondern die Luftmenge entscheidend für den Wirkungsgrad. Eigene Erfahrung, Drücke von 6-8 Bar sind ausreichend.

    Vor der Zinkstaubbeschichtung alle Bereiche nochmals durchgehen, dass nichts übersehen wurde. Dann erfolgt die Entfettung mit dem Aceton/Xylol -Gemisch. Diese Entfettung hat noch die Besonderheit, dass durch die Verdunstung die Restfeuchte die in der Oberfläche vom Stahl vorhanden ist entzogen wird. Stahl wird auch nicht gespachtelt, das hat auf unseren alten Autos nicht funktioniert und funktioniert auch nicht auf einer Yacht.

    Bildet sich nach dem Entfetten leichter Flugrost, dann kann der vernachlässigt werden. Die Zinkstaubbeschichtung hat eine sehr hohe Penetrierfähigkeit und zusätzliche Neutralisationseigenschaften so dass nichts zu befürchten ist.

    Das Zink ist also kein Rostschutz, sondern reagiert als Anodenschutz und zusätzlich als Neutralisation mit den Phosphor und Schwefelverunreinigungen im Stahl. Auf Grund der Gebindevorgaben ergibt das ca. 12 kg Zink.
    Die Eisenglimmerbeschichtung ist ein weiterer Korrosionsschutz und zugleich ein Haftvermittler auf Zinkstaub, da auf Zink Epoxyde Haftprobleme haben. Die Aluminium - Plättchen (Glimmer-Pigmente) bilden Schuppen, was entsprechend die Feuchtedichte erhöht. Auch das Multicoat ist ein weiterer Korrosionsschutz, das z.B. im Tankanlagen wie Ballast-Fäkalientanks verwendet wird.

    Zuletzt noch der PVC-Vinyl Primer hat Korrosionsschutzeigenschaften und noch das Antifouling. Damit haben wir ein System das von der ersten bis zur letzten Schicht einen Korrosionsschutz ermöglicht. Diesen Beschichtungsaufbau verwenden die Werften bei 90% der Großschifffahrt und auch die Bundesbahn.

    Daher auch keine Experimente mit dem Antifouling. Da werden nur selbstabschleifende SPC-AF verwendet, wie diese auch von Hempel (Oceanic 8290K), Jotun, Nippon oder auch Relius/BASF angeboten werden (sind alle kompatibel). Im Zweifelsfall nachfragen, da immer mehr Händler hart - erodierende - selbstpolierende AF als selbstabschleifende Af anbieten, die mit den SPC im Grunde nichts gemeinsam haben. Auch Beschreibungen wie neueste Copolymer-Technik bedeuten nur, dass die Trägerkomponente aus zwei oder mehreren Monomeren besteht. Jedes Epoxyd, Vinyl, Alcyd usw. im AF ist ein Copolymer, damit nichts besonderes.

    Die vorgegebenen Schichtstärken vom Hersteller sollten weitgehend eingehalten werden. Geringe Abweichungen nach oben und unten sind kein Problem. Nur zu hohe Schichtstärken sollten vermieden werden. Empfehlungen wie oft in den Foren mit möglichst vielen Schichtlagen z.B. 6 Lagen VCTar2 oder Gelshield, um eine Verbesserung zu erzielen bewirken das Gegenteil. Bei hohen Schichtstärken erhöht sich die Spannung innerhalb der Beschichtungen, da ein 100% spannungsfreies chemisches Härten nicht möglich ist, es reduziert die Elastizität und die Kerbschlagzähigkeit was zu Spannungsrissen innerhalb der Beschichtungen führen kann.

    Grüße Friedrich

  13. #13
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    16.05.2011
    Beiträge
    26

    Standard AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Geräte habe ich zur Miete gefunden, was meinst Du wieveil kg Hochofenschlacke ich circa brauche für eine Länge 10 m x 1,50 ? Nur so als Anhaltspunkt.

  14. #14
    ADMIN Avatar von ADMIN
    Registriert seit
    18.12.2006
    Ort
    Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
    Beiträge
    3.323

    L?cheln AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Das kann ich nicht sagen, da solltest Du bei dem Lieferanten für Hochofenschlacke fragen. Da die Einstellung wie Druck - Luftmenge - Granulatgröße den Verbrauch bestimmen, kann sich der Bedarf schnell mal um mehr als 100-200% erhöhen.

    Friedrich

  15. #15
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    16.05.2011
    Beiträge
    26

    Standard AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Ich habe heute noch einmal mit dem Noch-Eigentümer wegen des schlechten Zustands des Unterwasserschiffes gesprochen.
    Er sagt das das rote auf den Bildern der Primer wäre auf den vctar aufgebracht wurde. Lt datenbaltt von vctar ist das wirklich für die Behandlung eines stahlrumpfes empfohlen. Das Ergebnis sehen wir ja auf den Fotos.

    Er empfiehl mit das lose vctar abzuspachteln und dann mit vctar2 darüber zu streichen.

    Deine Argumentation hört sich für mich auf jeden Fall plausibler an, das andere ist nur übertünchen. Gibst Du mir noch ein paar Hinweise warum das mit dem Ausbessern nichts ist. Warum ist vctar für stahlboote nicht zu empfehlen obwohl es im Produktdatenblatt empfohlen wird. Was könnte der jetzige Eigner falsch gemacht haben angesichts der Bilder und das er mir sagt er hätte vctar 2009 aufgebracht.

    Danke und Gruss

  16. #16
    ADMIN Avatar von ADMIN
    Registriert seit
    18.12.2006
    Ort
    Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
    Beiträge
    3.323

    L?cheln AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Auf dem Foto sehen wir eine rotbraune Grundierung - unbekannt auf die ein weißes und schwarzes VCTar2 aufgetragen wurde. Das VCTar2 löst sich von der rotbraunen Grundierung und hat auch ein schlechte Verbindung. Kommt es bei Stahl-Yachten zu Ablösungen, dann löst sich der ges. Beschichtungsaufbau und nicht Teilbeschichtungen wie in diesen Fall. Damit ist das VCTar2 zu der rotbraunen Beschichtung nicht kompatibel, oder es wurde schlampig gearbeitet.

    Was muss mit einem Epoxyd geschehen wie mit dem VCTar2, damit es so nach 2 Jahren aussieht?

    Beschreibung von International:

    VC Tar2 ist eine 2-Komponenten Epoxidgrundierung, die sich als Osmoseschutz auf GFK oder Korrosionsschutz auf Stahl und Leichtmetalle eignet.

    Inhaltsstoffe:
    Bisphenol-A- Epichlorhydrinharz = ein Standardepoxd, Quarzsand und Xylol als Lösungsmittel.

    VCTar2 hat mit Korrosionsschutz nicht das geringste gemeinsam und es wird einer keine Industrie für dem Stahlbau weder trocken noch maritim finden, die eine solche Beschichtung verarbeitet. Alleine der Hinweis dass VCTar2 für Leichtmetalle geeignet ist, erklärt die Handschrift einer Verkaufsabteilung, die etwas beschreiben was keiner versteht.

    Zu diesen Beschichtungsaufbau der 2 Jahre alt ist, kann ich nur sagen dass er "Schrott" ist. Die Empfehlung, einfach abspachteln und mit VCTar2 wieder übertünchen damit der gleiche Unsinn wiederholt wird lässt vermuten, dass es einer nicht sehr genau nimmt oder nicht weiß um was es geht. Da muss einer erhebliche Zugeständnisse beim Preis machen, den für diesen Beschichtungsaufbau fachgerecht zu erneuern, sollte einer min. eine Woche Arbeit, 1500 - 2000 Euro ges. Materilalkosten und weitere 1500 - 2000,- Euro für strahlen einkalkulierten.

    Solche Beschichtungen werden gerne im Bodenseeraum wegen den Zulassungen, oder in Holland gemacht. Aus Holland bekommen wir aber bei den Stahl-Yachten auch mit Abstand die meisten Beanstandungen.


    Grüße Friedrich

  17. #17
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    16.05.2011
    Beiträge
    26

    Standard AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Hallo Friedrich,

    Sämtliche fenstergummidichtungen sollen erneuert werden. Habe im unteren Bereich an den Kanten der Fensteröffnungen an einigen Stellen Rost. Dort, wo das Gummiprofil aufgesteckt war. Wie kann ich das behandeln ?
    Zusätzlich gibt es um die Schaniere herum am Gasflaschenkasten Rost. Das Oberwasserschiff soll nicht komplett neu aufgebaut werden, da grundsätzlich in Ordnung.

    Gruß
    Dirk

  18. #18
    ADMIN Avatar von ADMIN
    Registriert seit
    18.12.2006
    Ort
    Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
    Beiträge
    3.323

    L?cheln AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Hallo Dirk,
    grundsätzlich müssen wir vorher wissen, ob die bestehenden Anstriche 1 - oder 2 Komp. sind.

    Ansonsten bleibt bei Stahl nur die Möglichkeit zu flicken. Die korrodierten Stellen werden sauber abgeschliffen, darauf eine Zink-Beschichtung. Da ich nur große Gebinde habe ab 6 Kg (2,5 ltr.) wäre für kleine Bereiche auch das Produkt von Zinga geeignet. Zinga ist 1 Komp., darf aber 2 Komp. überschichtet werden. Da meines Wissen aber das Zinga sehr teuer ist, bekommt einer bei uns zum gleichen Preis mehr als die doppelte Menge. Da unser Zinkstaub 2 k. ist, muss halt mit Messbecher dosiert werden.

    Zinga war früher Agesso und hat auch kleinere Gebinde. Siehe Daten unter http://www.zinga-online.de/sites/startseite.html

    Je nach Anwendungsfall wird dann mit 1 Komp. Alcyd oder aber bei 2 K. mit einem 2 Komp. Multicolor das für den schweren Korrosionsschutz ausgelegt ist überstrichen. Das Zink ist dann für den Stahl der anodische Schutz und das Multicolor (Epoxyd) das mit Aluminiumoxyd pikmentiert wurde ist der Korrosionschutz.

    Grüße Friedrich

  19. #19
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    16.05.2011
    Beiträge
    26

    Standard AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Wie kann ich prüfen ob die Anstriche 1k oder 2k sind ?

  20. #20
    ADMIN Avatar von ADMIN
    Registriert seit
    18.12.2006
    Ort
    Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
    Beiträge
    3.323

    L?cheln AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Am einfachsten mit Aceton.
    1 Komp. Beschichtungen werden damit angelöst, werden weich während 2 Komp. Beschichtungen nicht angelöst werden, bzw. es dauert dann entsprechend lange.

    Grüße Friedrich

  21. #21
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    16.05.2011
    Beiträge
    26

    Standard AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Hallo Friedrich,

    1. die von Dir empfohlenen Materialien haben ja eine maximale Wartezeit bis zur nächsten Schicht von 3 Monaten.

    Wenn ich das Unterwasserschiff als erstes anfangen will aber länger wie 3 Monate am Innenausbau sitze wo kann ich die Beschichtung unterbrechen und mir dadurch Zeit von mehr als 3 Monaten schaffen.

    2. ich hatte vorgegeben, das ich das Schiff in Salzwasser lege. Wenn ich jetzt erstmal das Schiff für 1-2 Jahre nach Roermond/NL (Süsswasser) lege ändert sich an deiner Empfehlung zum Aufbau des Unterwasserschiffs etwas ?

    Besten Dank und Gruss
    Dirk

  22. #22
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    16.05.2011
    Beiträge
    26

    Standard AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Ich habe jetzt den Lack des Überwasserschiffs geprüft, es ist 2K.

    (siehe Deine Antwort vom 23.05).

    Was kannst Du mir empfehlen für die Roststellen dort.

    Gruss
    Dirk

  23. #23
    ADMIN Avatar von ADMIN
    Registriert seit
    18.12.2006
    Ort
    Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
    Beiträge
    3.323

    L?cheln AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Hallo Dirk,
    eine Besonderheit von hochwertigen Beschichtungen sind möglichst lange Überarbeitungsintervalle. Das bedeutet nicht, dass einer 3 Monate warten muss, bis die Beschichtungen fest genug sind, oder einer in das Wasser darf, sondern dass die Arbeiten unterbrochen werden dürfen wegen Regen - Krankheit - Urlaub ohne dass zusätzliche schleifarbeiten erforderlich sind wenn weiter gearbeitet wird.

    Die Überschichtungszeiten selbst sind in den Produktdaten angegeben und richten sich nach der Temperatur. Natürlich gibt es noch Erfahrungswerte die wir weiter geben.

    Z.B. Multicolor bei 10°C 18 Stunden, bei 20°C 12 Stunden usw.

    Natürlich brauchen alle Epoxyde mehrere Wochen bis zur vollständigen Aushärtung, die erfolgt auch im Wasser.

    Unser Ecoship benötigt je Schicht - Lage ca. 12 Stunden zum trocknen. Die Aushärtung dauert aber mehrere Wochen. Handtrocken ist das Antifouling aber nach 10-20 Minuten und das Boot darf in`s Wasser. Das ist erforderlich, da in der Praxis an den Lagerstellen am Kran nachbeschichtet wird.

    Die genauen Erfahrungswerte, muss jeder selbst bestimmen. Die Beschichtung bei leichten Yachten um die 2 Tonnen muss nicht so lange aushärten als bei Yachten mit 20 Tonnen, damit keine Beschädigung durch die Tragegurte beim kranen erfolgen. Oder Kanten müssen entsprechend lange aushärten um Beschädigungen zu vermeiden. Ist das Boot aber im Wasser, dann erfolgt unabhängig die weitere Aushärtung, nur die mechanische Belastbarkeit wie z.B. Trockenfallen usw. ist nicht sofort gegeben, aber das ist bei allen Herstellern nicht anders.

    Bei uns werden die Anforderungen durch die Industrie bestimmt, daher können Multis bereits ab - 5°C verarbeitet werden und die Arbeiten dürfen bis zu 3 Monate unterbrochen werden. Besonders bei der Sanierung von Stahl-Yachten ist das zwingend erforderlich, wenn von oben nach unten gearbeitet wird und unterschiedliche Systeme zum Einsatz kommen. Da oft die Yachten auch ein wenig groß sind wird auch im Freien gearbeitet, daher haben wir schnelle Reaktionen und wenn es nach 2 Stunden zu regnen anfängt und nach 10 Tagen wieder aufhört, dann kann einer ohne Probleme weiter machen.

    Bei den kleinen Roststellen empfehle ich ein Zink wie z.B. das Zinga und überstreichen mit einem 1 Komp. Alcyd, besser wäre das 2 Komp. Multicolor das sehr tolerant ist beim mischen. Ich mache das immer mit Augenmass, 2/3 Base, 1/3 Härter. Das Multicolor ist wie eine Schuppenpanzerbeschichtung, es ist mit Aluminiumoxyd pikmentiert, cremeweiss und glänzend und für den starken Korrosionsschutz ausgelegt. Die Verarbeitung ist beim flicken immer etwas schwierig, am besten mit einem Schlichtpinsel glätten. 2 K. Lacke dürfen damit überschichtet werden, anschleifen und entfetten ist immer erforderlich.

    Das Multicolor kann (muss aber nicht) ohne Probleme dann mit jeden Alcydlack wegen der genauen Farbabstimmung überstrichen werden, muss aber vorher wie alle Epoxyde angeschliffen werden.

    Grüße Friedrich

  24. #24
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    16.05.2011
    Beiträge
    26

    Standard AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Hallo Friedrich,

    es geht nochmal um die Roststellen Überwasserschiff.

    Zuerst sandstrahle ich die Stelle. Dann habe ich ja eine entrostete Stelle mit intaktem 2K Lack drumherum.

    Wenn ich jetzt den Zink auftrage soll/darf der überlappen über das entfettete und angeschliffene intakte 2K ?

    Gruss
    Dirk

  25. #25
    ADMIN Avatar von ADMIN
    Registriert seit
    18.12.2006
    Ort
    Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
    Beiträge
    3.323

    L?cheln AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Hallo Dirk,
    kleine Roststellen wie z.B. an Deck werden nicht gestrahlt sondern handentrostet. Wenn diese Stellen mit Zink gestrichen werden, ist ein geringfügiges Überlappen nicht vermeidbar. Das Zink wird dann mit Multicolor übrlappt auch auf der vorherigen 2 K. Decksbeschichtung. Wichtig ist ein vorheriges Entfetten vor dem Zinkauftrag.

    Ansonsten haben wir es in solchen Situationen immer mit "Flicken" zu tun und nicht mit einer Runderneuerung. Beginnen einmal bei einer Stahl-Yacht diese Korrosionsprobleme, dann sind die meisten Stellen auf Grund der Überschichtung nicht sichtbar was unweigerlich zur Dauerbeschäftigung ausartet. Daher flicken oder runderneuern, im Grunde wie wir es auch von unsren KFZ kennen.

    Grüße Friedrich

  26. #26
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    16.05.2011
    Beiträge
    26

    Standard AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Hallo Friedrich,

    Im Boot ist Teakholz verbaut, mehrmals mit Bootslack überstrichen. An einigen Stellen (unter Fenstern etc. ist der Lack blind geworden weil Feuchtigkeit eingedrungen ist. Ich denke ich sollte da abschleifen und dann neu lackieren. An einigen Stellen muss ich das Holz erneuern weil schon weich geworden.

    Was für eine Vorgehensweise und welchen Lack empfiehlst Du mir - ich denke auch darin bist Du fit.

    Danke und Gruss
    Dirk

  27. #27
    ADMIN Avatar von ADMIN
    Registriert seit
    18.12.2006
    Ort
    Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
    Beiträge
    3.323

    L?cheln AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Hallo Dirk,
    Teak wird nicht lackiert, Teak enthält Teeröle und wird nur konserviert. Die Konservierung erfolgt über ein selbsthärtendes penetrierfähiges Öl, wie z.B. das Textrol von Owatrol. Das gleiche gilt auch für viele Mahagoniarten, auch die werden nur konserviert. Werden solche Hölzer lackiert, dann werden diese Hölzer zuerst entfettet und mehrmals gewaschen vor dem lackieren.

    Ansonsten hat sich das System Le Tonkinois, oder D1 /D2 von Owatrol bewährt. Bei wasserfesten Hochglanzflächen für den Innenbereich, wie diese z.B. bei Wohngarnituren angewendet werden, da werden dann 1 - oder 2 Komp. PU-Lacke verwendet, die dann oft milchig mit Stahlwolle poliert werden. Mit diesen PU-Lacken kann dann eine Schicht aufgebaut werden, die dann aussieht wie eine dünne Glasplatte. Auch die Fußboden - Versiegelungslacke sind PU-Lacke und halten auch entsprechend viel aus. Haben wir aber es mit Feuchte zu tun, dann dürfen wir das Holz nur konservieren und nicht lackieren, den Holz verrottet immer von Innen nach Aussen.

    Ansonsten gibt es für Holz unzählige Empfehlungen, Erfahrungen, so dass im Grunde jeder Einzelfall gesondert beurteilt werden muss.

    Grüße Friedrich

  28. #28
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    16.05.2011
    Beiträge
    26

    Standard AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Hallo Friedrich,

    Steh jetzt vor einer neuen Frage. Sämtliche Borddurchlässe und Seeventile müssen neu.

    Einen Hersteller für Kugelventile, der die Ventile noch selbst herstellt und nicht aus Fernost importiert habe ich gefunden, da könnte ich V4A in 1.4571 berkommen. Aber bezüglich der Borddurchlässe bekomme ich nur 1.4401. Es handelt sich um 4 mm Stahlrumpf und Fahrtengebiet wird Nordsee sein.

    Gruss
    Dirk

  29. #29
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    16.05.2011
    Beiträge
    26

    Standard AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    ... Vetus hat auch Bronze aus CuPb5Sn5Zn5.

    Was empfielst Du ?

  30. #30
    ADMIN Avatar von ADMIN
    Registriert seit
    18.12.2006
    Ort
    Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
    Beiträge
    3.323

    L?cheln AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Bei einer Stahlyacht haben wir bei Verwendung unterschiedlicher Metalle immer ein Spannungspotential das zur Korrosion (nicht Oxidation) führt. Die Folge ist dann oft eine Schwergängigkeit, z.B. bei den Absperrhähnen die zum platzen führen kann. Um das Risiko zu vermeiden rate ich zu Kunststoffe wie das Marelon die eine Stahl-Yacht überleben. Wichtig ist aber, dass die Seeventiele erst nach dem Beschichten eingebaut werden dürfen. Die Abdichtung erfolgt dabei immer mit PU.

    Im Abgas- Auslass haben wir eine Schwachstelle, da durch die Abgase auch Schwefelsäure frei gesetzt wird. Schwefelsäure, Temperaturen von mehr als 80°C zerstören jeden Stahl oder Buntmetall. Da bleibt daher nur die Möglichkeit einmal ein hochwertiges V4A und zusätzlich die sorgfältige Beschichtung wie bereits vorgeschlagen, die vorher aufgetragen wird. Für Notlösungen- Reparatur eignet sich auch als Trennmittel die Bleimennige die z.B. zwischen den Relingstützen die rostfreier Stahl sind und der Stahlauflage gestrichen wird. Die Schwachstelle sind da meist die Schrauben, denn nicht jede Edelstahlschraube ist dafür geeignet.

    Marelon ist nur bis 120°C Hitzebeständig, wäre aber bei einer 2.Kreiskühlung durchaus geeignet. Es gibt aber solche Abgasstutzen in Kunststoffen die mehr als 200°C aushalten, da würde ich mal googeln. Es muss ja nicht gleich wieder eine Schwachstelle eingebaut werden wenn saniert wird. Ansonsten sind mit einem hochwertigen rostfreien Chrom-Nickelstahl bei sorgfältiger Untergrundbeschichtung auch keine Probleme in den nächsten 20 Jahren zu erwarten.

    Grüße Friedrich

  31. #31
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    16.05.2011
    Beiträge
    26

    Standard AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Hallo Friedrich,

    Du empfiehlst Marelon Seeventile, die nach Beschichten aufgebracht werden - d.h. auch hach Antifouling als letzter Schicht ?

    Kann man eigentlich für das Auspuffrohr korrisionsmässig auch etwas für den Innenraum des Rohres tun ?

    Gruss
    Dirk

  32. #32
    ADMIN Avatar von ADMIN
    Registriert seit
    18.12.2006
    Ort
    Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
    Beiträge
    3.323

    L?cheln AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Es gibt seit Jahren für 2 Kreis-Kühlungen von CAN Korrosionsbeständige Auspuffanlagen aus Kunststoff. Sogar die Schalldämpfer werden aus Kunststoff gefertigt. Die Borddurchführung erfolgt mit dem Gummi-Auspuffschlauch durch die Marelon-Einsätze. Es können auch Edelstahleinsätze verwendet werden. Bei entsprechender Beschichtung ist auch mit rostfreien Edelstahl keine Korrosion zu erwarten. Dabei gibt es aber erhebliche Qualitätsunterschiede. Probleme gibt es ohne Beschichtung zwischen Edelstahl und den Stahlblechen bei hohen Temperaturen und durch die Abgase, da sich ein Spannungspotential bilden kann.

    Bei Einkreiskühlungen ist der Einzelfall zu beurteilen. Aber auch da werden in der Regel nach dem Schalldämpfer über Gummischläuche die Abgase nach aussen geführt. Es gibt Gummischläuche meist aus Silikongummi, die bis zu 600°C aushalten, so dass die Abgastemperaturen in den meisten Fällen kaum ein Problem bedeuten.

    Grüße Friedrich

  33. #33
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    16.05.2011
    Beiträge
    26

    Standard AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Hallo Friedrich,

    Erst einmal hatte ich noch gefragt ob marelon bordduchgang vor oder nach antifouling montiert werden sollen.

    Dann habe ich mal nach Can Auspuffanlagen gegoogelt aber nichts gefunden. Kannst Du mir mit näheren Angaben helfen.

    Gruß
    Dirk

  34. #34
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    16.05.2011
    Beiträge
    26

    Standard AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Bei der Auspuffanlage geht es um 2 in höhe der Wasserlinie liegende 60 mm Rohre, die von der Bordwand mittschiffs nach hinten gehen und das Kühlwasser und die Auspuffgase nach außen transportieren. Die sind jetzt durchgerostet und müssen ersetzt werden. Ich hatte gedacht Stahl mit Molybdän Anteil 4mm wandstärke. Oder gibt es auch was von marelon .

    Gruß
    Dirk

  35. #35
    ADMIN Avatar von ADMIN
    Registriert seit
    18.12.2006
    Ort
    Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
    Beiträge
    3.323

    L?cheln AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Antifouling ist ein Bewuchsschutz und erfolgt erst wenn die Büchse eingesetzt wird. Der PVC-Vinylprimer bildet die Haftgrundlage auf der Marelonaussenseite für das Antifouling.

    So weit mir bekannt ist, vertreibt die Auspuffanlage für 2 Kreiskühlungen die Firma SVB.

    Da wir zwischen Motor und Abgasauslass an der Bordwand erhebliche Vibrationen und Bewegungsunterschiede haben, ist es besser einen Abgasschlauch zu verwenden da eine Starre Verbindung auf Dauer nicht funktionieren wird. Die Schläuche gibt es mit 30 - 40 - 45 - 51 - 60 - 76 - 90 - 127 mm Innendurchmesser. Bis 60 mm sind auch Abgasschlauchverbindungen in gebogener Form erhältlich. Die Abgas-Schlauch-Borddurchführung gibt es als Niroring der von Innen an der Bordwand befestigt wird. Da ich mich in diesen Bereich zu wenig auskenne, macht es Sinn bei einer Werft anzufragen, die Stahlyachten fertigt. Da werden in der Regel die Abgasstutzen als Nirostastahl mit der Bordwand verschweißt was sich nach Herstellerangaben bewährt haben soll.

    Grüße Friedrich

  36. #36
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    16.05.2011
    Beiträge
    26

    Standard Maschinenraum streichen

    Hallo Friedrich,

    ich möchte den Maschinenraum meiner Stahljacht neu streichen. Zur Zeit ist da eine rostrote 2K Korrisionsschutzfarbe drauf wovon selbst der Hersteller des Bootes (Pedro) nicht mehr sagen kann, was damals drauf gestrichen wurde. Die Farbe ist matt. Die Farbe stammt wohl daher, das früher die Chassis in einem Tauchbad korrisionsgeschützt wurden.
    Da bis auf die Bilge keine Roststellen zu sehen sind möchte ich nur überstreichen. Sollte ich da zunächst einen Primer streichen, um die Verträglichkeit der Farben sicherzustellen ? Ich wollte so vorgehen:

    1. entfetten
    2. primern
    3. multicoat

    oder kann ich mir den Primer sparen. Da wo ich noch eine Roststelle finden sollte entrosten und Zink.

    Bilge: Owatrol Öl - Multicoat

    Erbitte Empfehlung.

    Gruss
    Dirk

  37. #37
    ADMIN Avatar von ADMIN
    Registriert seit
    18.12.2006
    Ort
    Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
    Beiträge
    3.323

    L?cheln AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Hallo Dirk,
    es geht nur um den Maschinenraum einer Stahlyacht?
    Die Altbeschichtung ist rotbraun auf einen Tauchbad. Damit haben wir einen Shoprimer der 1 oder 2 K. sein kann. Diese Shopprimer enthalten Zinkoxide und haben eine sehr guten Korrosioinsschutz. Ein zusätzlicher ANstrich mit Multicoat sehe ich als Risiko, da wir nicht wissen ob 1 oder 2 Komp.

    Auch ein Vinylprimer scheidet aus, da diese als Sealer - Haftvermittler auch Epoxide und Antifoulings verwendet werden.

    In diesen Fall empfehle ich nur eine Bilgenfarbe - Farbe grau. Das ist ein mit Aluminium-Oxid pigmnentiertes Alcydharz mit sehr guten Korrosinsschutz. Wir auch in den Werften verwendet.

    Das ALcyd ist sehr Viskos, wird mit dem Pinsel gestrichen. Die Farbe bildet in den Gebinden eine mehrere mm dicke Haut auf der Oberfläche. Diese Hautbildung ist gewollt, da von Aussen abgedichtet wird und darunter die Elastizität länger darunter erhalten bleibt.

    Bei Verwendung muss die Haut im Gebinde zuerst mit dem Messer am Rand eingeschnitten werden und wird entfernt. Dann gründlich mit dem Rührstab aufrühren, ein bis 2 Esslöffel EP-Verdünner beigeben. Mehr ist für den Mortorraum nicht erforderlich. Dort haben wir nur mit Feuchte - Öl - Diesel zu tun und keine mechanischen Belastungen. Daher auch kein Multicoat oder Stetecol.

    Grüße Friedrich

  38. #38
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    16.05.2011
    Beiträge
    26

    Standard AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Hallo Friedrich,

    danke für die prompte Info. Lt. Auskunft von Pedro ist das definitiv 2k. Bleibt dann dein Rat bestehen.

    Wenn ja was bietest Du an aus deinem Shop? Ich möchte bei enem 10 m langen Schiff gerne die mittleren 4 m Länge x 3,20 m Breite des Maschinenraums streichen.

    Bilge: Owatrol und dann ? Bitte Info ?

    Gruss
    Dirk

  39. #39
    ADMIN Avatar von ADMIN
    Registriert seit
    18.12.2006
    Ort
    Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
    Beiträge
    3.323

    L?cheln AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Das Owatrolöl ist ein Schiffsbodenöl, Alcydharz transparent und wird als Versiegelung einfach über den Rost gestrichen. Da es härtet darf es nach einiger Zeit mit einer Alcydfarbe überstrichen werden. Das Owatrol ist von BASF/Relius und wird in kleine Gebinde abgefüllt. Ich habe von den Öl nur Gebinde mit 20 Litern.

    Die Bilgenfarbe ist auch ein Alcydharz das aber mit Aluminiumoxid angereichert ist.- Daher ein zusätzlicher Korrosionsschutz für Stahl. Die Hautbildung sorgt, damit das Alcyd nicht klebt.

    Natürlich wäre ein 2 K. Multicoat, für den schweren Korrosionsschutz das auch für die Balastwassertanks der Schifffahrt verwendet wird bestens geeignet und ist glänzend - und hat eine hohe mechanische Belastbarkeit.
    Es darf aber darunter kein 1 K. System sein, also kein Owatrolöl oder Schiffsbodenöl, kein Danboline oder ähnliches. Es ist auch eine Kostenfrage, da Multicoat doch um einiges teuerer ist als ein ALcyd. Das Multicoat wird 2 mal gestrichen, kein Primer, keine weitere Grundierung. Darüber ist kein Anstrich mehr erforderlich.

    Grüße Friedrich

  40. #40
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    16.05.2011
    Beiträge
    26

    Standard AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Hallo Friedrich,

    ich habe auf dem Boot 2 Diesel-Stahltanks fest eingebaut. Beide haben eine Revisionsluke von ca. 15 cm. Wie kann ich die von innen gegen Durchrostung schützen.

    Gruss
    Dirk

  41. #41
    ADMIN Avatar von ADMIN
    Registriert seit
    18.12.2006
    Ort
    Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
    Beiträge
    3.323

    L?cheln AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Das Problem ist nicht der Rostschutz, sondern die 15 cm. Mit Multicoat werden z.B. Balkstwassertanks, Öltanks, Fäkalientanks geschützt. Nur wie bei jeder Epoxidbeschichtung muss die Oberfläche entsprechend sauber gemacht werden, bei Stahl sollte sandgestrahlt werden und dazu reichen die 15 cm nicht aus.Es gibt auch Auskleidungen die verklebt werden, die Hersteller geben darauf 10 Jahre Garantie, nur da muss einer im Tank auch arbeiten können. Wenn der Tank durchrostet, bleibt im Grunde nur die Möglichkeit auszutauschen.
    Grüße Friedrich

  42. #42
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    16.05.2011
    Beiträge
    26

    Standard AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Kannst Du dir das mal ansehen ?

    (http://www.korrosionsschutz-depot.de...or15tanks.html)

  43. #43
    ADMIN Avatar von ADMIN
    Registriert seit
    18.12.2006
    Ort
    Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
    Beiträge
    3.323

    L?cheln AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Ich habe immer ein Problem wenn solche Wunder besonders aus USA angeboten werden. Ob das die elektronischen Leistungssteigerungen bei Benzinmotoren sind, Magneten die den Diesel aufbereiten, Ölexpertisen für 100,-€ wo dann der Verschleiß am Motor festgestellt wird. Dann Antifoulings mit 10 Jahren Bewuchsschutz, Nano-Osmoseschutz, Nanoantifoulings, elektrischer Bewuchsschutz, Ionenschutz usw. Würden solche Systeme nur halbwegs funktionieren, dann wäre es auch für die Industrie interessant, nur das Huhn das goldene Eier legt wurde noch nicht erfunden.
    Grüße Friedrich

  44. #44
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    16.05.2011
    Beiträge
    26

    Standard AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Hallo Friedrich,

    ich habe unter dem Motorträger dicke Schollen Rost entfernt, der Stahl ist hier von den anfänglich verbauten 4 mm nur noch 2,5 mm dick (Ultraschall). Da ich von innen nicht drankomme, könnte man von aussen eine 4 mm Platte rundherum überlappend aufschweissen. Wie kann man dann den Raum zwischen den Platten gegen Korrision schützen ? Oder entsteht aufgrund Luftabschluss gar keine Korrision ?
    Bilge und Flächen im Schiff unter diesem Motorträger wollte ich dann mit Owatrol und Danboline per Hohlraumversiegelungssonde behandeln.

    Bitte Info.

    Gruss
    Dirk

  45. #45
    ADMIN Avatar von ADMIN
    Registriert seit
    18.12.2006
    Ort
    Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
    Beiträge
    3.323

    L?cheln AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Hallo Dirk,
    mit dem Aufdoppeln sehe ich kein Problem. Wenn es von innen nicht geht dann muss es von Aussen gemacht werden.
    Natürlich haben wir zwischen den Blechen eine Korrosion die vermieden werden muss.

    Da wir mit herkömmlichen Beschichtungen Schweißprobleme haben, werden beide Bleche mit einen 2 Komp. Zink-Shopprimer 2-3 mal gestrichen Die Besonderheit vom Shopprimer ist die Schweißbarkeit. Wenn Du mal in den Werften die Bilder siehst, da ist der Rohbau immer rotbraun. Die Bleche werden da bereits vorbehandelt mit diesen Primer angeliefert. Nach dem schweissen werden dann die Nähte mit dem Primer überstrichen. Das Problem ist aber, diese Primer gibt es nur in 20 Liter Gebinden. Da bleibt im Grunde nur die Möglichkeit ein Besuch bei einer Werft und denen 2 Liter abzubetteln.

    Eine Notlösung wäre die 2 K. EP-Zinkstaubbeschichtung, beide Flächen strahlen, entfetten mit dem Entfetter oder Aceton und nach dem Schweissen die Nähte mit dem Zinkprimer überschichten. Dabei wird das ges. Blech überlappend mit überschichtet. Darauf erfolgen dann 3 Lagen 2 K. Multicoat, das zusätzlich auch für den schweren Korrosionsschutz verwendet wird. Dann Primer als Haftgrund und das Antifouling mit hohen Antielen Dikupfer und Zinkoxiden wie z.B. das Relest Marine Ecoship, Takata Classic oder TPP Tenax Marine Paints.

    Im Grunde ist das immer ein Notbehelf. Richtig wäre, der ges. Bereich wird ausgeschnitten und neu eingesetzt und von beiden Seiten entsprechend beschichtet.

    Das Danboline ist nicht geeignet, ist nichts anderes als ein eingedicktes Erdöl dem ein Härter zugesetzt wird. Besser ist das Owatrol-Öl das im Grunde ein Schiffsbodenöl ist, das einige Wochen trocknen lassen, oder gleich ein 1 Komp. Aluminiumoxid pigmentiertes Alcydharz.

    Diese Schiffbodenfarbe bildet eine Oberflächenhaut bereit in den Gebinden. Vor der Anwendung mit dem Messer die Haut entfernen, dann streichen. Die Oberflächen bildet dann wieder eine Haut und es dauert einige Zeit bis die Farbe durchhärtet was aber gewollt ist. Der Bereich ist dann für einige Zeit nicht mechanisch belastbar.

    Grüße Friedrich

  46. #46
    Neuer Benutzer
    Registriert seit
    16.05.2011
    Beiträge
    26

    Standard AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Hallo Friedrich,

    ich mach den alten Thread noch einmal auf. Jetzt sind 8 Jahre vergangen und das Boot steht immer noch in der Halle ohne das etwas passiert ist. Diverse Lebensumstände haben mich immer daran gehindert, das Projekt Refit fortzusetzen. Die eigene Firma hat immer mehr abverlangt, für mein Enkelkind war ich Ersatzpapa usw. Jetzt will ich neu starten.

    Ich habe jetzt einen Bottslackierer gefunden. Wie ich seh haben sich Deine Empfehlungen von damals bis heute kaum verändert.

    Ich habe Die mal die Angebote reinkopiert. Hierzu Fragen:

    Unterwasserschiff:

    1. Trockeneisstrahlen möglich ?

    2. Ich hatte vorgegenen, dann das Unterwasserschiff mit Aceton zu entfeuchten, der Bootsmaler will das aber mit Verdünnung machen ?

    3. In einem Thread hattest Du nach dem Aufbringen von Marine 470 PVC 1K Sealer noch eine Schicht Marine 340 2 K EP-Guard vorgesehen, in anderen Threats nach dem PVC Sealer direkt den Antifouling Anstrich aufgebracht. Was ist richtig ?

    Überwasserschiff (komplett rostfrei):

    bitte auch mal reinsehen.


    LG
    Dirk

    IMG_0480.jpg
    IMG_0481.jpg

  47. #47
    ADMIN Avatar von ADMIN
    Registriert seit
    18.12.2006
    Ort
    Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
    Beiträge
    3.323

    Standard AW: Stahlyacht / Antifouling erneuern

    Hallo Dirk,
    wenn der Untergrund fest ist, keine Korrosion dann ist trockeneisstrahlen nicht erforderlich. Da genügt sauber anschleifen, mit Marine 470 Vinyl grundieren, dann Antifouling 522 Ecoship.
    Wenn wir nur Roststellen ausbessern, dann die Bereiche sauber verschleifen, mit Marine 251 CR-Primer ausbessern, der kann direkt mit dem Antifouling überstrichen werden. Aber das ist keine Sanierung, sondern flicken wie bei einen alten Autoreifen. Der Vorteil ist, wir gewinnen einige Jahre und es geht einfach und schnell.
    Ansonsten vollst#ndige Sanierung, da muss gestrahlt werden, Zinkstaub, Eisenglimmer, Multicoat, dann Primer und Antifouling. Was das Entfetten betrifft, das wird in der Regel mit Trychloräthylen oder technischen Aceton gemacht. Der Hinweis auf Verdünner sagt nichts aus, entscheidend ist wir müssen Entfetten ohne Rückfettung und Entfeuchten.

    Ansonsten würde ich raten, wenn die Sanierung erfolgt, dann nochmals aussagekräftige Bilder und dann telefonieren um die gemeindame vorgehensweise zu bestimmen.

    Grüße Friedrich

Ähnliche Themen

  1. Antifouling erneuern
    Von alisioalisio im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN
    Antworten: 7
    Letzter Beitrag: 18.11.2013, 20:22
  2. Antifouling erneuern
    Von thomaspouch im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 24.04.2013, 12:24
  3. Antifouling erneuern, aber wie?
    Von Werderaner im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 25.02.2013, 16:58
  4. ANTIFOULING ERNEUERN
    Von ADMIN im Forum FRAGE & ANTWORT - BESCHICHTUNGEN - ALLGEMEIN
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 07.02.2013, 10:23
  5. Antifouling erneuern
    Von Chris_0207 im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 14.10.2011, 14:11

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •