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  • Avatar von Tyrvi32
    28.09.2021, 09:08
    Hallo Friederich, Danke für die Antworten. Ich habe noch einmal nachgedacht. Wenn ich es richtig verstehe (und natürlich verallgemeinernd) ist GFK immer Wasseraufnehmend und nur die gute oder schlechte Verarbeitung entscheidet ob Schäden im Laminat stattfinden. Mein Boot ist eine Nicholson 32 Baujahr 75 laminiert bei Halamac in England. Auf jeden Fall mit einer extremen Festigkeitsreserve im Laminat (mein Knie würde ich nicht hergeben um die Bordwand einzudrücken) 10 m und 6 t sprechen für sich. Auch klar ist, Zustand und Geschichte ist unklar. Nun sehe ich 2 Fälle: 1.) Schädigungen haben stattgefunden 2.) Schädigungen haben nicht stattgefunden zu 1.): Ist es denn gut nun den Schädigungsprozess noch 1 Jahr fortschreiten zu lassen? Frage zu beiden Fällen: Würde eine Schicht Vinyl (Ist das nur ein Haftvermittler oder dichtet Vinyl auch ab?)und dann neues Antifouling die Situation verbessern? Ich würde dazu tendieren die alten Schichten Antifouling abzubeizen, um dann mit Deinem Antifouling einen Unterwasseranstrich für einen längeren Zeitraum zu erhalten. Viele Grüße Martin
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  • Avatar von Tyrvi32
    27.09.2021, 11:20
    Hallo, habe einige Beiträge gelesen und habe noch Fragen. Habe mir dieses Jahr ein GFK Segelboot (Langkieler 10 m Baujahr 1975) in Schweden gekauft, Liegeplatz Vänernsee, aber seit 2 Jahren an Land. Anstrich unklar, einziges Qualitätsmerkmal: blau. Wir sind dann mit Sea Jet Weichantifouling angereist haben 1 x gerollt, das Boot ins Wasser gelassen und sind nach Deutschland gesegelt wo wir an der Ostseeküste liegen. Nun soll das Boot aus dem Wasser und für einen Neuanstrich vorbereitet werden. Ich bin tatsächlich ratlos. Bisher war ich der Meinung alles runter bis aufs Gelcoat, dann anschleifen, dann Epoxi - Beschichten dann ein Weich - Antifouling. Viel Arbeit klar, aber ich hatte auch den Eindruck das man damit dem Boot durch den Osmoseschutz was "Gutes" tut. Strahlen mit Quarzsand habe ich aufgrund der Kosten abgelehnt. Scheint mir nun mit der damit einhergehenden Verletzung des Gelcoats auch keine gute Idee. Ein Segelkamerad hat sein Boot Strahlen lassen (Quarzsand) Epoxi versiegelt und mit Coppercoat beschichtet. 10 Jahre klingen interessant. er ist nach der ersten Saison zufrieden. Wie das mit dem Kupfer in dem unlöslichem Epoxi gehen soll ist mir unklar. Fragen: 1.) kann man etwas Vorbeugendes gegen Osmose tuen? 2.) Wie entferne ich die unbekannten Schichten ? 3.) Antifouling: Vermutlich 1 x Grundierung und 2 x Weichantifouling 4.) Wer ist im Bereich Lübeck für Sie als Verarbeiter eine Referenz? Herzlichen dank für Ihre Antworten im Voraus. Mit freundlichen Grüßen Martin
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