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  • Avatar von Herman
    23.05.2020, 14:18
    Fetisch!! Ich bin ganz zufrieden und die Familie stolz auf mich. Danke für Deine Beratung, Friedrich. Gespannt bin ich, wie es in diesem und den folgenden Herbsten aussehen wird. (Wäre schön, wenn man jetzt partiell in die Zukunft schauen könnte.) Auf eine schöne Saison und dass wir nicht zu viele Einschränkungen erdulden müssen. LG Herman
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  • Avatar von Herman
    09.04.2020, 06:06
    Hallo Friedrich, nachdem ich beruflich ein wenig eingespannter gewesen war, geht es jetzt am Schiff weiter. Ich habe den Bereich ober- und unterhalb der Kielfuge versucht, so weit wie möglich frei zu legen. Aber oben haften die alten Farbschichten wie nichts gutes am GFK und unten tut sich die Tercoo-Scheibe schwer mit den dicken Lagen Versiegelungsmasse. (Aber Aufgeben gilt nicht.) So schaut es nun aus. Ein Großteil der Kielnaht sieht noch einwandfrei aus. Hier würde ich gerne nichts machen (müssen). Ich bin richtig gespannt auf Deine Anmerkungen. Und ich hätte auf den Rat meines Professoren hören sollen: "Intelligenter arbeiten - nicht härter." (Ist ja wirklich eine ziemliche Galeerenarbeit.) Viele Grüße Herman
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  • Avatar von Herman
    24.03.2020, 07:04
    Hallo Friedrich, das Dichtmaterial zwischen Rumpf und Kiel ist original von der Herstellerwerft. Es haftet noch gut, ist elastisch. Das gleiche Material ist bei einem Rumpfdurchbruch für den Loggeber als Dichtmasse genutzt worden. Auch dort war das Material nach 30 Jahren noch elastisch und hat gut gehalten. Beiim Ausbau des Durchbruchs habe ich die Fläche zwischen Außenhaut und dem Kopf des Durchbruchs mit einem Cuttermesser gelöst. Danach war nur noch Dichtungsmaterial zwischen GFK im Lochrand und dem Hals des Durchbruchs vorhanden und trotzdem musste ich mehr als 80 kg Druck ausüben, bis der Durchbruch langsam nach außen nachgab. (ich hab mich schlicht auf den Durchbruch gestellt und ein wenig geschaukelt.) Das hat Eindruck bei mir hinterlassen. Ich werde mal die Feuchtewerte im Kielbereich und anderen Stellen des Rumpfes messen. Wenn die Außentemperaturen wieder höher gehen, so dass man auch streichen kann, geht es mit der Tercoo-Scheibe an den Kiel ran. Nach dem Saubermachen möchte ich so schnell wie möglich den Kiel streichen, weil es sehr schnell das Rosten anfängt. An einer Probestelle zum Ausprobieren der Tercoo-Scheibe kann ich das gut beobachten. LG Herman
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  • Avatar von Herman
    22.03.2020, 17:14
    Hallo Friedrich, hier kommen die Laminatstellen, nachdem ich alle Farbe vom Rumpf gekratzt habe. Auf dem Photo siehst Du eine Stelle, wo früher bis auf das Laminat durchgeschliffen wurde. Die Stelle ist vorne am Bug. Mein Vorgehen wäre jetzt: - entfetten mit Aceton - Kanten und Laminat mit 120 Körnung anschleifen - mit 2K-Epoxyspachtel füllen - nachschleifen - mit Venylprimer streichen - Antifouling streichen Wie bekomme ich die ursprüngliche Rumpfform am besten wiederhergestellt? An anderen Stellen am Unterwasserschiff wurde das Gelcoat angeschliffen. (Der Daumen auf dem Bild soll eine Größenorientierung geben) Mein Vorgehen wäre: - säubern und entfetten mit Aceton - mit Venylprimer drüber gehen - Antifouling streichen Oder muss ich dort mehr Aufwand betreiben? Danke fürs Feedback. LG Herman
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  • Avatar von Herman
    22.03.2020, 17:09
    Hallo Friedrich, hier kommen Informationen zu meiner Kielfuge. Der Kiel ist von den AF-Schichten befreit, aber noch nicht blank. Das kommt, wenn die Temperaturen höher sind und ich den 1K-CR-Primer aufbringen kann. Die nachfolgende Stelle ist für mich ziemlich delikat, da gleich mehrere Aspekte aufeinander treffen: Zum einen rostet es an dieser Stelle. So wie ich es sehe, aber noch nicht in der Fuge, sondern „nur“ auf der Fläche des Kiels. Zum anderen stimmen die Abmessungen Rumpfplatte – Kielanschluss wohl nicht ganz: Der Rumpf ist ein klein weniger breiter als der nachfolgende Kiel. Deshalb hat die Werft die Dichtungsmasse mehrfach aufgetragen, bis es einen glatten Übergang gab. Die Dichtungsmasse in der Kielfuge erscheint mir in Ordnung. Bis auf diese eine Stelle, wo ich gepropelt habe, würde ich diese nicht anfassen, sondern drin lassen. Eine Verhärtung des Materials kann ich nicht erkennen. Sollte ich den Übergang wieder mit der Dichtungsmasse (Pantera 3000 angedacht) ausfüllen? Eine Kante an dieser Stelle ist m.E.n. strömungstechnisch irrelevant, sieht glatt halt nur schöner aus. Wo ich auch auf Verständnisschwierigkeiten stoße ist der Umstand, dass der gesamte Kiel eine Lage des Dichtungsmittel der Kielfuge aufweist. Die Naht geht übergangslos in eine Beschichtung über. Bis auf zwei Stellen ist dieser Übergang intakt. Hier eine nicht-intakte. Warum mag die Erstellerwerft das gemacht haben? Wie gestalte ich den Übergang, wenn ich den unteren Kielbereich blank kratze mit der Terco-Scheibe? Danke für Dein Feedback. LG Herman
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  • Avatar von Herman
    17.03.2020, 07:27
    Hallo Friedrich! Wo ich gerade im Shop bestellen wollte: Welche Rollen soll ich für welche Farbe nutzen? http://www.antifouling-shop.com/images/smilies/A1.gif - CR251 Primer: - Marine 470 Primer: - Marine 522 Antifouling: Danke für die Beratung. Gruß Herman
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  • Avatar von Herman
    17.03.2020, 07:03
    Hallo Friedrich, danke für die prompte Antwort auf meine Anfrage. Einige Erläuterungen, damit das Gesamtbild vollständiger wird. Das (ehemals) genutze PTFE-Antiouling war Hempel Cruise Glide und war direkt auf das vorherige Hempel Hartantifouling aufgetragen worden. Der Primer, der jetzt noch nach dem Abziehen der Farbe zu erkennen ist, ist m.E.n. von der Hersteller-Werft aufgetragen worden. Was die Schweden damals genutzt haben, entzieht sich meiner Kenntnis (die Werft Dixie Båtar gibt es nicht mehr, der Vorbesitzer ist verstorben.) Muss dieser alte Primer wirklich angeschliffen werden? Wenn ja, mit welcher Körnung? Das Anschleifen mit 120 - 160 Körnung Reicht ein Schliff mit der Hand oder besser mit Exenterschleifer? Wenn der Gelcoat nicht zu sehr beschädigt wird Exenterschleifer, meist wird mit der hand wie am Wasserpass nachgearbeitet. Ich bin ein wenig zurückhaltend, weil ich Deine Hinweise auf „Gelcoat anschleifen = böse“ im Hinterkopf habe. (oder besser formuliert: nur wenn ich Epoxy auf den Gelcoat aufbringen will, dann sollte der Gelcoat angeschliffen werden.) Wir haben bei dem Boot einen Saisonwasserlieger der in den Wintermonaten entfeuchten kann, das Boot ist auch bereits in die Jahre gekommen so dass es auch Feuchte aufgenommen hat. Durch das Abkratzen bin ich derzeit so nah dran an dem Rumpf, da habe ich keine Stelle gesehen, wo ich befürchte, dass das Gelcoat schwach ist und durch eine Epoxyschicht verstärkt werden muss (die wenigen Durchschleifstellen mal ausgenommen.) In so fern würde ich Deinem Vorschlag folgen, gleich den Venyl-Primer als erste neue Schicht aufzubringen. Zum Kiel: Da ich annehme, dass ich einige Flächen spachteln werden muss, eine Frage zur vorgesehenen Reihenfolge: 1. blank machen 2. Staub entfernen und reinigen 3. CR-251 Primer 4. spachteln 5. Venyl-Primer 6. Antifouling - Richtig so? - An irgendeiner Stelle noch einmal schleifen? - Ich hatte angedacht, den Kiel noch mal mit Protect 346 eine Epoxy-Schutzschicht zu gönnen. Macht das Sinn? (wo doch der Kiel von innen anfängt zu rosten?) Zu dem Aspekt Kielfuge liefere ich etwas später noch mal Photos nach. Am bestenFotos wenn die Vorarbeiten abgeschlossen wurden, auch vom Gelcoat wo der beschädigt wurde. Mit Gruß aus Kiel Henning
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  • Avatar von Herman
    15.03.2020, 20:48
    Hallo Friedrich, es steht der Neuaufbau des Unterwasserschiffes meines Bootes an. Es sind zu viele Schichten div. Farbe drauf, so dass es an einigen Stellen zu Abplatzungen kommt – und in den letzten Jahren ist ein Teflon-Antifouling gestrichen worden (auf dem ja keine andere Farbe hält). Auch der Kiel zeigt diverse Roststellen, so dass der auch mit dran ist. Das Schiff ist eine Segelyacht Baujahr 1985 mit einer Länge von 9,50 m, Breite 3,10 und einem Tiefgang von 1,80 m, Länge in der Wasserlinie beträgt 8 m. Es hat seinen Liegeplatz an der Kieler Förde und die Touren gehen in die Westliche Ostsee und Dänische Südsee. Im Winter steht das Boot an Land. Mein Boot ist einer Comfortina 32 sehr ähnlich. Die Entfernung der alten Farbschichten auf dem Rumpf erfolgt aus logistischen Gründen (leider) mechanisch. Die alten Antifoulingschichten lassen sich gut abkratzen, die Schichten danach sind härter und halten überwiegend gut. Bei der letzten Schicht vor dem Gelcoat höre ich mit dem Abkratzen auf, weil ich dann auch die ersten Zehntel des Gelcoats mit ab müssten (und das Gelcoat möchte ich so wenig wie nötig beschädigen.) (Bild Abplatzungen) (Bild Farbschichten) (Bild der fast nackten Lady) An einigen Stellen wurde bei früheren Schleifarbeiten bis aufs Gelcoad runter geschliffen (mit Schleifspuren im Gelcoat), an exponierten Stellen am Bug ist sogar das Laminat zu sehen. Ich möchte den Neuaufbau gerne mit Relest-Produkten vornehmen. Es sind aber noch ein paar Fragen offen, bevor ich mit dem Bestellen und dann dem Aufbringen anfangen kann (und schon mal Danke für die Beantwortung.) Für die Berechung der benötigten Mengen an Farben bin ich von folgenden Annahmen ausgegangen: - Kielfläche: 6 m² (über Zeichnung ermittelt) - Rumpffläche: (nach Formel für Kurzkieler) – Kielfläche = ((3,10m + 1,80m) x 8m x 0.5) – 6 m² = 20m² - 6m² = 14 m² Die folgenden Arbeitsschritte am Rumpf sind von mir angedacht: - Ausbessern der Gelcoat-Schäden - Aufrauhen mit Stahlwolle - Reinigen mit Aceton - Marine 470 als Feuchtigkeitsschutz und Haftvermittler zwischen Gelcoat und AF: 14m² / 6m²/l = 2,4 l - 2 x Marine 522 als Antifouling: 14m² / 3,5m²/l = 4,0 l Am Kiel will ich die folgenden Arbeiten durchführen: - Entfernen des Antifouling mit Kratzer (damit kein PTFE-Antifouling mehr da ist) - alle anderen Farbschichten bis auf das blanke Metall runterholen mit Tercoo-Scheibe - 2 x Zinga als Korrosionsschutz - 2 x RELEST® Protect 346 2K-EP-Multicoat 6m² / 2,9m²/l = 2 l - 1 x Marine 470 als Haftvermittler 6m² / 6m²/l = 1 l - 2 x Marine 522 als Antifouling: 6m² / 3,5m²/l = 1,7 l Gesamtmengen: - Protect 346 2K-EP-Multicoat: 2,0 l, ==> Bestellmenge: 2,5 l - Marine 470: 2,4 + 1,0 = 3,4 l, ==> Bestellmenge: 4 l - Marine 522: 4,0 + 1,7 = 5,7 l, ==> Bestellmenge: 6 l Mein Ziel ist, dass ich dann für die nächste 3 Jahre Ruhe habe und ggf. nur noch Kleinigkeiten ausbessern muss. Folgende Fragen habe ich noch: - Stimmen meine Mengenermittlungen? - Wie bessere ich die Gelcoatschäden aus, wo das Laminat zu sehen ist? - Kann ich Marine 470 Venylprimer auf den Vorgängerprimer auftragen? - An welchen Stellen sind noch Schleifarbeiten notwendig? - Von der Herstellerwerft ist der Kleber zwischen Rumpf und Kiel nicht nur in der Fuge, sondern noch ca. 5 cm nach unten auf den Kiel aufgebracht worden. Hast Du eine Erklärung warum - Wie kann man feststellen, wie gut eine alte Farbschicht noch hält = als Grundlage für eine neue Beschichtung taugt? - Macht es Sinn, an einer kleinen Stelle einen Probeauftrag zu machen. - Kreppband als Abgrenzung zum Wasserpass: Einmal anbringen und dann alle Schichten streichen – oder für jede Schicht neu anbringen? - Kann man für die Staubbeseitigung auch Brennspiritus statt Aceton nutzen? Nochmals Danke für dieses Forum, Deine Art der Darstellung und die Beantwortung meiner Fragen. LG Herman
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