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  • Avatar von ADMIN
    06.04.2020, 09:06
    Hallo, die Türkisfarbe auf dem Bild 1 ist ein Gelsgield 200. Es sieht so aus, dass darunter ein VCTar2 noch grundiert wurde. Das lässt vermuten, dass bereits vor dem Anstrich mit dem Gekshield osmotische Schäden (eine Blasenpest) aufgetreten ist, die dann mit dem Gelshield 200 und VC-Offshore abgedeckt wurden. Das Schleifbild lässt erkennen, dass die kleinen Erhebungen der Blasen zuerst abgetragen werden, was dann das Muster ergibt. Es ist auch zu erkennen auf dem Bild, dass sich das Muster auch am Gelcoat abzeichnet, somit kann ausgeschlossen werden dass sich die Blasenpest zwischen Gelcoat un VCTar2 oder dem Gelshild befindet. Die Häuffigkeit der Blasenanzeichen lässt vermuten, dass wir es mit einen Großflächigen osmotischen Schaden zwischen Gelcoat und der Barriere zu tun haben. Um den Zustand genauer noch zu beurteilen, müsste eine Feuchtemessung durchgeführt werden. Wenn so ein Blasenausschnitt stark vergrößert wird, dann ist am Blasenrand meist ein winzig kleiner Haarriss 1-2 zehntel mm mit leichter Braunverfärbung zu sehen. Auch das Baujahr, die Auslastung in welchen Gewässern mit der Feuchtemessung würde eine genauere Beurteiliung ermöglich. Sollte die Vermutung zutreffen wie auf dem Bild 1, dann würde eine vollständige Sanierung z.B. bei der Firma Wrede mit sandstrahlen, trocknen und neuen Beschichtungsaufbau je laufenden Bootsmeter um die 1200,-€. zzgl. mehrmaliges umsetzen und noch die Mwst. kosten. Wie gesagt, genaueres wissen wir erst, wenn ein Feuchte-Messprotokol vorliegt. Kleiner Hinweis, solche Boote in der Preisklasse, besonders wenn die bereits älter sind, sollte einer sehr genau ansehen, denn den größten Werteverlusst haben wir bei osmotischen Schäden am Unterwasserschiff. Unter http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1793-GEBRAUCHTBOOTEKAUF-TIPP-S kann einer Tips beim Gebrauchtbootekauf nachlesen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    29.03.2020, 11:53
    ADMIN hat auf das Thema Weißes Antifouling erneuern im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Dirk, noch sind wir erreichbar, wobei wir auf Grund der Terminierungen bis Mitte April Engpässe bei verschiedenen Produkten erwarten. Inzwischen kommt es beim Vinylprimer Farbe schwarz bereits zu Engpässen. Sollte es einen von uns erwischen, dann muss ich den Laden für 4-6 Wochen dicht machen. Wenn um den 20.04. die Sperren aufgehoben werden sollen, dann kommen die Österreicher, Schweizer, Slowenen, Kroaten, die Ihre Boote in Kroatien und Griechenland streichen möchten. Wir sind vorbereitet, aber es wird zu Lieferverzögerungen kommen. Erschwert wird das noch, dass dann ab Ende April die Saison für Reaparaturen beginnt und wir es da mit vielen Sonderabfüllungen bei den Stahl-Aluminiumyachten zu tun haben. Ich kann nur jeden raten, rechtzeitig zu terminieren, so dass wir die Lieferungen bereits 2-3 Wochen vorher vorbereiten können und dann zum Wunschtermin versenden. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 3221 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    24.03.2020, 08:32
    Hallo Herman, was das schnelle rosten auf der Oberfläche betrifft, nach dem Einsatz der Tercoo-Scheibe ist kein Problem, denn das ist Flugrost. Da genügt vor dem beschichten einfaches abwischen mit Aceton oder Trychloräthylen. Ich isch würde gerne den Kiel kritischen Bereich als ganzes auf einen Bild sehen, damit ich mir das besser vorstellen kann. Wenn ich mir das Bild 2 ansehe, da wurden zahlreiche Ausbesserungen durchgeführt. Es ist auch ein Problem wenn wir es mit beschädigten Dichtmaterial zu tun haben, denn das lässt sich nicht reparieren da wir keine Haftung bekommen. Das muss dann vollständig erneuert werden. Wie auch immer, Unterwasserschiff ist kein Problem, vom Kiel würde ich gerne mehr sehen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    23.03.2020, 11:52
    ADMIN hat auf das Thema Stahl-Yacht neu beschichten im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Ich habe zuerst einmal die Fragen in der Anfrage beantwortet. Alles weitere dann am Telefon. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 172 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    23.03.2020, 10:54
    Hallo Hermann so lange wir Reste von 1 K. Beschichtungen haben wie auf dem Foto, bleibt uns nur die Möglichkeit mit Marine470 Vinyl zu versiegeln. Am Kiel entferne alles was weiches Fugenmaterial ist. Der Kiel wurde so wie das aussieht in dem Bereich laminiert. Das einfachste wäre, sanstrahlen, dann könnten mit einer EP-Spachtel die Schäden ausgebessert werden. Wir haben aber auch darunter eine Korrosion, so dass Spachtelungen oder auch Beschichtungen nicht lang halten würden. Wie auf dem Bild 2 zu sehen ist, da gibt es inzwischen zahlreiche Sanierungsversuche am Kiel die nicht funktioniert haben. Im Grund bleibt nur die Möglichkeit, alles runter was lose ist, Kielfuge frei legen und dann sehen wir erst wie wir da weiter machen können. Auf dem Bild 2 sind auch Risse zu erkennen, so dass der Kiel bereits zum pendeln neigt. Das dürfte auch der Grund sein, dass der Übergansbereich vom Unterwasserschiff zum Kiel mit einer elastischen Dichtmasse versehen wurde. Besonders wenn solche Boote in die Jahre kommen, dann wird der Bereich auf Grund der ständigen Feuchte im Kielbereich und der Bilge weich, da sich das Poxid auflöst und das Laminat sich dann vom ISO-Harz trennt. Grundsätzlich darf das Unterwasserschiff wenn das Boot auf dem Kiel gestellt wird nicht nachgeben und muss min. das dreifache Eigengewicht ohne erkennbare Verformung aushalten. Mache mal in den Bereich alles sauber, Grüße Friedrich
    9 Antwort(en) | 321 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    20.03.2020, 14:20
    Hallo Lukas, was das Schleifen betrifft, ja und nein, ist aber inzwischen passiert. Wenn wir den Gelcoat geschwächt haben, oder auch teilweise durchgeschliffen haben, dan muss alles runter was eine 1 K. Beschichtung ist, bis auf dem Gelcoat, was ohne weitere Beschädigung des Gelcoat nicht möglich ist. Es dürfen keine Reste von Antifoulings oder Grundierungen mehr auf dem Unterwasserschiff sein. In diesen Fall würden wir dann mit 2 Anstrichen Reinepoxid den Gelcoat wieder verstärken und das Laminat versiegeln. Wenn der Gelcoat nicht beschädigt ist, dann können wir mit dem Marine 470 Vinyl versiegeln und darauf dan ein SPC-Antifouling LF das eine Vinylträgerkomponente hat streichen. Kleine beschädigungen, Lunker usw. werden mit einer EP-Feinspachtel ausgebessert. Bereite alles in Ruhe vor, dann mache nochmals Fotos auch von Bereichen wo Du unsicher bist, dann können wir die weitere Vorgehensweise bestimmen. Ansonsten kein Problem, wir kiegen das hin und was dann in 3 - 4 jahren ist, das wissen wir noch nicht. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 185 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.03.2020, 11:07
    Wen die Produkte fest sind, so dass die beim kranen oder slippen nicht mehr beschädigt werden, dann kann das Boot ins Wasser. Wenn der Zeitpunkt nicht passt, dann funktioniert das auch in 3 Wochen oder in einen halben Jahr. Es dunktioniert sogar, da wir oft am Kran an den Stellen der Lagerbockstützen nachbeschichten müssen, dass der Primer nach 10 Minuten handtrocken ist, das Antifouling ist auch je nach Temperatur auch nach 10 Minuten handtrocken. Kommt das Boot dann ins Wasser, härtet die Beschichtung im Wasser , ist aber für einige Tage mechanisch z.B. für Fender, Grundberührung nicht belastbar. Also keine Sorge
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  • Avatar von ADMIN
    17.03.2020, 11:26
    Hallo Bootsfreunde, ein Unternehmen wirbt zur Zeit verstärkt mit einen Silikon-Bewuchsschutz. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, das es in wärmeren Gewässern wie Bodensee, oder Adria bei pflanzlichen oder tierischen Bewuchs nicht lange funktioniert. Da diese Beschichtung verhältnismäßig weich ist, wird die bei der Beseitigung des Bewuchses mit abetragen. Weitere Schwierigkeiten mit der Haftung haben sich ergeben, wenn der Anstrich erneuert werden muss. Sollte dann mal ein Produktwechsel erforderlich sein weil es den Anforderungen nicht genügt, dann müssen die Beschichtungen vollständig beseitigt werden da darauf kein anderer Anstrich haftet. Da können dann sehr schnell Kosten entstehen, in der Größe von 1200,-€ je laufenden Bootsmeter zzgl. 19% Mwst. Auch ein Gebrauchtbooteverkauf kann dadurch beeinträchtigt werden, da kein Skipper der diese Silikonbeschichtungen kennt ein solches Boot kaufen würde. Wenn der Anwendungsfall passt, dann spricht nichts dagegen, nur ob es für den jeweiligen Anwendungsfall geeignet ist, kann Euch keiner sagen, denn was die Werbung verspricht funktioniert noch lange nicht. Die Werbeabteilung und die dazu gehörigen Verkäufer sind alles andere als Spezialisten in Sache Bewuchsschutz. Wer sich noch erinnert gab es für einige Zeit die Haifischhaut die als "geheim" von der Werbung eingestuft wurde. Es war nichts anderes als eine Silikonbeschichtung mit einer vorgegeben Shurhärte, in das ein wenig Granulat gemischt wurde und das nannte sich dann Haifischhaut. Es funktionieren auch solche Beschichtungen nicht auf dem Antrieb, wir haben selbst solche 2 Komp. Silikon-Beschichtungen mit untershiedlicher Shurhärte getestet. Auch das sehr teuere Popspeed eines US-Unternehmen pro Schraube um die 3-400,-€ ist im Grunde nur eine Arbeitsbeschaffung, mit Ausnahme die Schraube wird nicht bewegt. Auch die Rückmeldungen von Blauwasserseglern die in der Regel segeln und nicht "motoren" haben bestätigt, dass das Preis-Leistungsverhältnis in keinen Verhältis steht. Jedes einfache Winschenfett oder zähes Heisslagerfett erfüllt den gleichen Zweck und kann sogar im Wasser aufgetragen werden. Ansonsten prüft den Anwendungsfall, was beim Nachbarn funktioniert, funktioniert bei einem selbst noch lange nicht. Was die Skipper- Empfehlungen betrifft, da würde sich selten einer eingestehen, dass er nichts versteht und dass sein Bewuchsschutz nichts taugt. Im Grunde ist das wie mit der Kupfer-Epoxidfarbe wie zum Beispiel Coppershield, Coppercoat gibt da noch an die 15 identische Produkte mit einen angeblichen Bewuchsschutz mit mehr als 10 Jahren. Die Berufsschifffahrt würde schlange stehen und sofort einen solchen Bewuchsschutz verwenden, alleine schon als Kostengründen da sich diese Produkte im Vergleich zu SPC-Antifoulings zu sehr - sehr geringen Kosten herstellen lassen. Glaubt nicht alles was euch da ein angeblicher Bootsbaumeister einer Hotline, der einen Karteikasten bedient erzählt. Grundsätzlich werden nun mal bei Industrie-Produkten andere Anforderungen gestellt, da würde auch kein Ing. in einer Werf, z.B. die Gorch Fock oder einen 300 m langen Containerfrachter mit Silikon zu beschichten. Auch unsere Bundesmarine mit allen Schiffen verwendet nur ein SPC-Antifouling und da müssen 2 Anstriche für ca. 3 Jahre aus Kostengründen reichen. In diesen Fall nicht ohne Grund, ist nun mal das Unternehmen BASF weltweit führend. Auch bei bekannten Produkten wo z.B. HEMPEL auf dem Gebinde steht, ist noch lange nicht HEMPEL enthalten. Zahlreiche solcher Produkte auch von International werden von der Voss hergestellt. Im Grunde sind wir von der Logistik inzwischen alle über AkzoNobel vernetzt, um so schwieriger wird es für den Anwender, ein kompatiebles System z.B. beim Korrosionsschutz zusammen zu stellen. Z.B. die Zinkstaubbeschichtungen die bessere Eigenschaften haben als verzinken, damit werden auch lle 30-40 Jahre die Hochspannungsmasten gestrichen, kommen aus Schweden, der dazu gehörige Härter kommt aus Portugal. Hochwertige PU-Acryllacke z.B. für die Windkraftanlagen die einen Wasertropfeneinschlag mit bis zu 1000 km/h aushalten müssen kommen aus Spanien, der Hersteller ist EU-weit zu 90% BASF und die Logistik ist dann AkzoNobel in Holland. Da werben zahlreiche Produkthersteller mit der Berufsschifffahrt obwohl diese Produkte nicht annähernd die Anforderungen erfüllen und von der Berufsschifffahrt auch nicht verwendet werden. Natürlich werden in besonderen Fällen, meist beim Militär-Marine Silikonbeschichtungen verwendet. Nur die haben einen anderen Verwendugszweck, z.B. bei den U-Booten, die dann alle 2 Jahre mit erheblichen Aufwand erneuert werden müssen. Was die Werbung betrifft, da kommt keiner auf die Idee beim rasieren mit einer Gillette Mac II, dass er sich mit zweifacher Schallgeschwindigkeit rasiert.A2
    0 Antwort(en) | 216 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    17.03.2020, 09:45
    AUSGANGSSPERRE: Ab 20.03.2020 haben wir Ausgangssperre in Bayern. Wir können weiterhin Aufträge bearbeiten und auch vorbereiten. Versucht bitte im voraus zu terminieren so dass wir auch die Vorabarbeiten durchführen können. Wenn nach Ostern alles weiter läuft und dann jeder bestellt und hat es noch eilig, dann können wir darauf nicht mehr sofort reagieren so dass erhebliche Lieferverzögerungen zu erwarten sind. Keine Sorge, wir haben genügend Vorräte an Antifouling und Grundierung vorsorglich eingelagert, so dass wir liefern können. Friedrich Guthmann
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  • Avatar von ADMIN
    17.03.2020, 08:40
    Bei einen 9 m Boot ist der Bedarf 3 x die 18 cm Rolle zzgl. 1 x Bügelhalter 8 mm und eine 10-ner Packung 10 cm Rollen 1 x Bügelhalter 6 mm. Bei der 18 cm Rolle ist eine Reserve. Ansonsten werden bei einen Boot immer Rollen, Aceton oder auch Pinsel benötigt. Das Streichen erfolgt immer aus einer Farbmischwanne, nicht aus der Dose streichen, denn dei Dosenränder und der Dosenboden lassen sich nie richtig aufrühren. Die 3/4 und 2 Liter Dosen lassen sich mit dem kleinen Rührstab und der Bohrmaschine aufrühren. Gründliches Aufrühren über mehrere Minuten denn im Antifouling z.B. haben wir auf 2 Liter Volumen 2,6 kg Biozide und Schwermetalle, das lässt sich ohne Rührstab nicht aufrühren. Wir haben zahlreiche Fell-Rollen ausprobiert und da haben die Nylon-Fellrollen am längsten gehalten. Je nach Temperatur werden die nach 20-30 Minuten schwammig und lösen sich auf. Daher Ersatzrollen, zügig arbeiten, Besenstiel als Verlängerung für die Fellrollen verwenden, denn dann kann beidhändig gearbeitet werden, geht dann schneller. Lösungsmittel-Feste Rollen sind sehr teuer und lösen sich auch nach einiger Zeit auf und werden genauso entsorgt da sich eine Reinigung nicht rentiert und kaum möglich ist. Wegen der Sicherheit: Schutzhandschuhe, Schutzbrille verwenden denn wir haben es mit Bioziden und auch Toxiden zu tun. Auch die Schutzanzüge machen Sinn, da sich Farbspritzer auf der Kleidung nicht mehr beseitigen lassen. Klebt mal was auf den Händen, dann lässt sich das nicht einfach abwaschen, da funktioniert die Handwaschpaste, besser als Aceton zur Reinigung. Bei den Schleifarbeiten ist Vorsicht geboten, Staubtuch verwenden da im Augenblick keine Schutzmasken mehr geliefert werden können. Unnsere Schutzmasken wurden wegen dem Corana alle eingezogen. Bei den Schleifarbeiten haben wir es immer mit Bisphenol-A und Epichlorhedrin oft auch mit Benzo(a)piren in alten Farbschichten zu tun das im Grunde bei weitem gefährlicher ist als Asbest. Da dabei Nanos frei gesetzt werden, können die über die Lunge auch nicht mehr ausgeschieden werden. Wenn möglich, sollte immer nass geschliffen werden. Grüße Friedrich
    9 Antwort(en) | 321 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    16.03.2020, 09:27
    Hallo Herman, wir haben das Problem, dass wir nicht alle Reste von 1 K. Beschichtungen beseitigen können. Somit ist ein Gelcoatersatz mit z.B. Protect 346 nicht möglich. Was bleibt ist der Marine 470 Vinyl-Primer der eine hohe Feuchtedichte hat, aber nicht die mechanische Festigkeit eines Epoxid. Wichtig, den Marine 470 2-3 Tage trocknen lassen, Taupunkt beachten. Antifouling Marine 522 Ecoship verwenden, 6 Liter passen, Wasserpass ein zusätzlicher Anstrich, Rest aufheben für Nachbesserungen. Beim Kiel haben wir im Grunde das Gleiche Problem. Auch da bleiben immer Reste der alten Beschichtung zurück. Der von Dir beschriebene Beschichtungsaufbau wäre optimal, nur da bekommen wir Haftungsprobleme wenn der Kiel nicht sandgestrahlt wird. Daher nach der Voprbereitung mit dem Marine 251 CR-Primer rollen, 1 mal dünn mit Marine 470 Vinyl überschichten dann das Antifouling. Da die Kiele von innen heraus korrodieren wegen der Verunreinigungen im Guss mit Phosphor und Schwefel, ist im Grunde eine Korrosion nicht zu verhindern. Der Marine 251 CR ist mit Zinkoxid pikmentiert für den Korrosionsschutz und wird für einige Zeit funktionieren. Eigene Erfahrung Bavaria 30 Adria. Alle 2-3 Jahre bricht die Korrosion an einzelnen Stellen durch die Beschichtung. Die Bereiche werden dann mit einer Flex, groben Putzscheibe sauber genmacht, mit dem CR 251 ausgebessert und dann direkt wenn der CR handtrocken ist mit dem Antifouling überschichtet. Das geht einfach und schnell und funktioniert dann wieder 2-3 Jahre. An den Bereichen wo das Laminat zu sehen ist, müssen mit einer Stahlwolle und Aceton alle Farbreste beseitigt werden um mit einer Feinspachtel die Stellen mit 0,5-1 mm abzudecken. Zu den Fragen: Bedarf, 0,75 Liter CR-251 Primer Farbe schwarz, 4 Liter Marine 470 Farbe rotbraun, 6 Liter Marine 522 Ecoship Farbe schwarz, 1 x 2 K. EP-Feinspachtel Farbe grau, 2 Liter technisches Aceton. Ich nehme an, da ein PTFE-Antifouling gestrichen wurde, müsste der Primer von International VCTar2 sein, der ist bei VC-Antifoulings zwingende erforderlich. Sauber anschleifen, der Marine 470 haftet darauf. Den Kleber zwischen Kiel und Unterwasserschiff kann ch auf dem Bild nicht erkennen. Wenn er fest ist und nicht mit Nässe unterwandert wurde, sollten wir den nicht entfernen. Normalerweise werden die Kiele geklebt und die Klebeverbindung wird mit den Stehbolzen vorgespannt. Wenn wir da keine Schäden haben nichts machen, ansonsten Foto schicken. Es könnte auch sein, dass der Bereich vom Hersteller mit einer Kautschukmasse zusätzlich abgedeckt wurde. Wie gesagt, da muss ich mehr sehen. Wenn wir es mit Abplatzungen zu tun haben, dann muss alles runter da eine nachträgliche Verfestigung nicht möglich ist. Ein Probeauftrag mit dem Primer und Antifouling ist nicht erforderlich. Beim Klebe-Band nimm ein Gewebeband kein Kreppband. Wenn also Primer und Antifouling weitgehend hart ist, dann lässt sich das leichter abziehen ohne das Reste vom Klebeband erhalten bleiben. Wobei auch ein Kreppband geht, denn die Reste die sich dann nicht beseitigen lassen werden dann im Wasser nach einiger zeit aufgeweicht und abgewaschen. Die Staubbesitigung ist kein Poble, das geht auch mit dem Handbesen. Das Aceton hat die Eigenschaft nicht nur zu entfetten, somndern durch seine Vedunstung noch zu entfeuchten was die Haftung erheblich verbessert. Wichtig ist, den Taupunkt einzuhalten, denn der ist immer die Ursache wenn wir Abplatzungen oder eine Blasenbildung bekommen. Besonders im Frühjahr macht es Sinn, erst am Nachmittag zu streichen, wenn sich die Objekttemperatur und die Umgebungstemperatur angeglichen haben. Kühlt das Boot in den Nachtstunden stark ab und wir streichen in den Vormittagsstunden wenn sich die Luft erwärmt hat, dann streichen wir ein nasses Boot, daher Vorsicht. Ansonsten passt alles, Grüße Friedrich
    9 Antwort(en) | 321 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    15.03.2020, 22:18
    Past so, wichtig ist die Oxalsäure gründlich abwaschen. Wenn möglich dann vor dem beschichten nochmals eine gründliche Reinigung mit technischen Aceton. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 162 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    13.03.2020, 09:23
    ADMIN hat auf das Thema Älteres Boot ohne AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Thorsten, sauber schleifen bedeutet, das die Rissübergänge geglättet werden, so dass wenn überstrichen wird, die Risse nicht mehr zu sehen sind. Ich habe mich nochmals informiert wegen der Ursache. Die Antwort von BASF ist, es werden wegen den gesetzlichen Bestimmunge bei Aceton immer mehr Tensidreiniger verwendet, die dann solche Aplikationen verursachen. Solche Reiniger sind basisch wie eine Lauge und müssten normalerweise mit Säure neutralisiert werden. Da das keiner macht und nur mit Wasser abgewaschen wird, kommt es zu solchen Reaktionen. Zahlreiche kleine Werften verhindern solche Rissbildungen, dass Sie 5-6 Lagen Gelshield auftragen, so dass nach einigen Jahren auch der darunter liegende Gelcoat zu reissen beginnt. Grüße Friedrich
    28 Antwort(en) | 25124 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    13.03.2020, 09:12
    Hallo Michael, es gibt in zahlreichen Ländern Auflagen was die Verarbeitung von Antifouling betrifft. Es kann also einer Probleme bekommen, wenn einer in einer Marina streicht weil es Verbote gibt. Meines Wissen gibt es kein einziges Land, wo der grenzüberschreitende Verkehr geregelt ist. Z.B. Holland, Schweiz usw., Verbot aller Kupferantifoulings, es darf also keiner in Holland ein solches Antifouling streichen. Wir haben aber viele Kunden die wir beliefern, die streichen dann z.B. in der BRD. In Australien sind mir keine Einschränkungen bekannt, was aber die Galapagos betrifft, weiß ich nicht. Auch in Schweden in den Fischzuchtbereichen sind solche Antifoulings verboten, aber auch da gilt die Grenzüberschreitung. Es ist uns auch nicht bekannt, dass eine Behörde Antifouling abkratzt und in einen toxilogischen Labor untersuchen lässt. Andere Überprüfungen über was einer gestrichen hat, gibt es nicht. In den Foren geistern zahlreiche Berichte über z.B. einen Wischertest im Bodensee. Auch das sind Erfindungen einzelner die sich in solchen Foren profilieren. Meines wissen gibt es auch die Möglickeit in Trinidat ein wirkungsvolleres Antifouling zu besorgen. Da sind manche Taxifahrer beim Grenzübertritt und Einfuhr nach Trinidat für einige Dollar sehr heilfreich. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 169 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.03.2020, 16:21
    Die Ergiebigkeit vom Antifouling ist ca. 7 m²/ltr. Wichtig ist dass nach dem aufrühren mit dem rührstab umgetopft wird, nicht aus der Dose streichen da immer Anteile am Dosenboden oder Dosenrand nicht aufgerührt werden können. Daher die 7 m² und nicht 8,3 m² wie im Datenblatt. Ich vermute das Boot ist ein Langkieler, damit wäre die brechnung (2 + 0,75) x 9 x 0,75) = ca. 18 m². Das wären dann wegen den Gebindegrößen 2 x 2 ltr. Marine 470 Farbe rotbraun und 2 x 2 ltr. Marine 522 Ecoship Farbe schwarz. Was übrig bleibt geht nicht kaputt, Gebinde frostfrei lagern und wird dann für Nachbesserungen oder für den nächsten Anstrich verwendet. Wenn das Schiffsbodenöl fest ist dann lässt sich das wieder mit Schiffsbodenöl überstreichen. Da habe ich aber mit den Gebindegrößen ein Problem. Da nicht viel gebraucht wird, lässt sich das auch mit dem Owatrol-Öl auch wenn es teuer ist einstreichen. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 294 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.03.2020, 09:17
    Hallo Andreas, ich muss mir eingestehen, dass ich mir wegen der TE-Beschichtung nicht 100% sicher bin über die weitere Vorgehensweise. Eine zusätzliche Grundierung mit dem 251 wäre meiner Meinung nur erforderlich, wenn wir Roststellen haben die durch den TE durchbrechen und dann geflickt werden. Ich habe auch Bedenken auf TE wegen der Haftung, da TE-Beschichtungen sehr stark zum ausblühen neigen. Da wir am jetzigen Beschichtungsaufbau nichts ändern können, es gibt auch nichts nachzubessern, rate ich nur 1 x den Marine 470 Vinyl zu rollen. Der Grund ist, Vinyl haftet auf TE. Mit Vinyl mussten auch in den 90-zigern alle TE und die alten Tributylzinnoxid-Beschichtungen aus Gründen des Umweltschutzes überschichtet werden. Das Marine 470 Vinyl ist ein PVC - ist Polyvinylchlorid, hat eine hohe Feuchtedichte und ist mit Aluminiumoxid (zusätzlicher Korrosionsschutz) pigmentiert. Darauf dann das Marine 522 Ecoship, in dem unter anderem auch hohe Anteile Zinkoxide vorhanden sind. Da die Beschichtung und das Antifouling nicht die hohe mechanische Festigkeit haben wie ein Epoxid, sollten die Beschichtung dann 14 Tage aushärten können, bevor gekarant wird um die nicht zu beschädigen. Wenn das Boot im Herbst mal aus dem Wasser kommt, dann vorsicht mit Kärchern, denn damit beschädigen wir auch die Flexshield-Beschichtung. Auch wenn es mühseliger ist, nur mit den Wasserschlauch, grobe Stahlwolle und wo mal was hängen bleibt eine Spachtel für die Reinigung zu verwenden. Wie es mach Jahren aussieht wissen wir nicht, aber wir haben dann die Möglichkeit mit den CR- oder Vinylprimer nachzubessern um weitere Jahre zu gewinnen. Für die Bilge die meist schlecht zugänglich ist, muss ich wissen was da gestrichen wurde. Haben wir auch da TE-Reste aus der Vergangenheit, dann lässt sich das mit Protect 346 Multicoat überschichten. Diese Beschichtung ist 2 Komp., kann aber 1 Komp. Alcyde überschichten und wird unter anderem auch für die Balastwassertanks der Schifffahrt verwendet. Übrigens, das Abklopfen erfolgt nicht mit einen Gummihammer, sondern mit einen kleinen Metallhammer zur Klangprobe. Mit guten Gehör lässt sich erkennen, ob wir es mit einer durchgehenden Muldenkorrosion zu tun haben. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 294 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    11.03.2020, 10:13
    ADMIN hat auf das Thema Älteres Boot ohne AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Thorsten, die Ursache kann sein, dass die darunter liegende Beschichtung im Wasser quillt und beim trocknen schrumpft. Daher kann ein Marine 470 Vinyl Primer mit dem Antifouling reissen. Ich denke, dass das Boot lange Trockenphasen an Land hat und dass sich in laufe der Jahre auch darunter Schichtstärken angereichert haben. Wenn es nicht abplatzt dann ist es zuerst einmal ein optischer Schaden. Ich rate das Antifouling mit 120 Körnung sauber verschleifen und dann wieder mit dem gleichen Antifouling überschichten. Dabei hohe Schichtstärken vermeiden, also nur 1 x streichen. Das Bild ist etwas klein, ich kann also bei den Rissen den darunterliegenden Vinyl-Primer Farbe rotbraun nicht erkennen. So wie das aussieht, müsste auch der Primer gerissen sein. Da die Vinyl-Primer elastisch sind und nicht so schnell reissen, haben wir etwas daraunter was nicht auf ein Boot gehört. Werden z.B. Tensidreiniger oder auch Silikonreiniger verwendet und nicht vollständig abgewaschen dann kann es zu solchen Problemen kommen. Daher empfehlen wir nur Trychloräthylen oder technisches Aceton, da diese Lösungsmittel komptiebel mit Beschichtungen sind. Im nachhinein lässt sich nicht mehr feststellen was die Ursache ist, aber wir haben es mit einen Schrumpfungsprozess zu tun. Da Vinyl nun mal nicht reissen, auch nicht auskreiden, es ist auch kein Holzboot dass quillt und schrumpft, haben wir es mit einen Anwendungsfehler zu tun. Grüße Friedrich
    28 Antwort(en) | 25124 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    11.03.2020, 09:56
    Hallo, einen 67 Jahre alter Stahverdränger habe ich noch nicht erlebt, der noch schwimmt. Der Grund ist, in der Zeit wurden noch Bleche mit hoher Verunreinigung an Schwefel und Phophor verwendet. Da diese Stähle von innen heraus korrodieren ist bei solchen Booten eine Beschallung aus Sicherheitsgründen zwingend erforderlich, da die Bleche sich nicht bei mechanischer Belastung verformen sondern brechen und das Boot sehr schnell verabschiedet. Wir bekommen edes Jahr solche Meldungen auch von jüngeren Booten, wo auch der Skipper sich gleich mit verabschiedet. Wenn also solche Boote noch restauriert werden, dann genügt da nicht eine einfache Teerepoxidbeschichtung die geringe Korrosionsschutzrigenschaften hat. In den 50-60-zigern wurden bei solchen Booten noch TE-Beschichtungen Innen und Aussen mit hohen Benzo(a)pyrenanteilen verwendet die Heute wegen Ihrer Toxität nicht mehr verwendet werden dürfen. Diese Beschichtungen mussten dann 1998 alle mit PVC versiegelt werden. In der Regel. werden solche Boote nicht mehr saniert, da sich kaum eine Firma findet die ein solches Boot wegen dem Benzo(a)pyren strahlen würde. Werden noch solche Boote restauriert, dann müssen die auch im Innenraum saniert werden. Ich schätze, das Epoxi Flexdhield wird für einen Korrosionsschutz nicht ausreichen, kann aber mit einer Chlorkautschuk-Zink-Beschichtung leicht nachgebessert werden. Ein fachgerechter Aufabau wie er in der Industrie erfolgt wäre Zink-Eisenglimmer-Multicoat-Vinyl. Ein weiteres Problem ist, dass diese Teerepoxidbeschichtung Flexshield auch einen Versiegelunggrund erfordert auf dem dann ein Antifouling gestrichen werden kann. Wir haben noch vor ein paar Jahren einen PVC-Primer der aus Teerölen hergestellt wurde angeboten. Inzwischen wird der Primer nicht mehr aus Teerölen hergestellt und nennt sich Marine 470 Vinyl, der die Versprödung und das Auslaugen von Teerepoxiden reduziert. Darauf kann dann ein Antifauling mit einer Vinyl-Trägerkomponente und hohen Anteilen Zinkoxid und Kupfer(I)oxid Marine 522 Ecoship gestrichen werden. Ich befürchte aber, wenn das Boot längere Zeit an Land steht, dann beginnt das TE zu reissen und es bilden sich auf der Oberfläche auch beim Antifouling Risse. Wie auch immer, nachträglich lässt sich das nicht mehr ändern. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 294 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.03.2020, 11:09
    Hallo Klaus, das VC-Offshore kann überschichtet werden, während bei VC17m brauchen wir einen besonderen Haftgrund. Der Bereich Travemünde ist wirklich grenzwertig, besonders wenn es zu einer Erwärmung der Gewässer kommt. Das Offshore gründlich mit 120 Körnung anschleifen, darauf einmal Marine 470 Vinyl Farbe rotbraun grundieren, dann Saisonwasseröieger 1 x - Jahreswasserlieger 2 x Wasserpass auf 8-10 cm Breite einen Anstrich zusätzlich streichen. Ansonstenn rate ich immer wenn sich einer ein gebrauchtes Boot kaufen möchte den Beitrag vorher zu lesen, der auch auf manche Besonderheiten beim Kauf eines gebrauchten Bootes hinweist. Siehe http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1793-GEBRAUCHTBOOTEKAUF-TIPP-S Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 202 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.03.2020, 12:20
    Hallo Dirk, wenn der Untergrund fest ist, keine Korrosion dann ist trockeneisstrahlen nicht erforderlich. Da genügt sauber anschleifen, mit Marine 470 Vinyl grundieren, dann Antifouling 522 Ecoship. Wenn wir nur Roststellen ausbessern, dann die Bereiche sauber verschleifen, mit Marine 251 CR-Primer ausbessern, der kann direkt mit dem Antifouling überstrichen werden. Aber das ist keine Sanierung, sondern flicken wie bei einen alten Autoreifen. Der Vorteil ist, wir gewinnen einige Jahre und es geht einfach und schnell. Ansonsten vollst#ndige Sanierung, da muss gestrahlt werden, Zinkstaub, Eisenglimmer, Multicoat, dann Primer und Antifouling. Was das Entfetten betrifft, das wird in der Regel mit Trychloräthylen oder technischen Aceton gemacht. Der Hinweis auf Verdünner sagt nichts aus, entscheidend ist wir müssen Entfetten ohne Rückfettung und Entfeuchten. Ansonsten würde ich raten, wenn die Sanierung erfolgt, dann nochmals aussagekräftige Bilder und dann telefonieren um die gemeindame vorgehensweise zu bestimmen. Grüße Friedrich
    46 Antwort(en) | 31378 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.03.2020, 09:54
    Hallo Jürgen, alles klar, dann genügt es die Bereiche an den Abplatzungen mit dem Marine 470 Vinyl zu streichen, die Übergänge dann ein wenig zu verschleifen und dann wieder mit 522 Ecoship zu überschichten. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 369 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.03.2020, 16:41
    Der Grund den Wasserpass auf ca. 10 cm Breite einmal zusätzlich zu streichen, ist die Verschmutzung in den Marinas wenn das Boot ein paar Tage nicht bewegt wird. Da bei der Reinigung je nach Verschmutzung ein harter Pop-Schwamm, Mückenschwamm oft ein Pfannenreiniger verwendet wird, wird dabei immer etwas Antifouling zusätzlich abgerubbelt, daher den zusätzlichen Anstrich. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    04.03.2020, 13:46
    Hallo Mathias, wir müssen immer den Gelcoat vorher versiegeln mit einen Haftgrund. In diesen fall wäre der Beschichtungsaufbau 1 x mit Marine 470 Vinyl grundieren und darauf 1 x - Wasserpass 2 x mit Marine 522 Ecoship zu streichen. Da die Auslastung gering ist, genügt auch ein dünner Anstrich. Vorgehensweise: Den Gelcoat gründlich mit einer Stahlwolle abreiben bis er matt ist. Keine Sorge, Stahlwolle glättet und beschädigt nicht den Gelcoat. Dann muss gründlich mehrmals mit technischen Aceton entfettet werden, weil wir die Reste vom Trennwachs und auch das Paraffin das im Gelcoat auf der Oberfläche vorhanden ist zu beseitigen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    04.03.2020, 10:23
    ADMIN hat auf das Thema Vorbehandlung: Aceton-Xylol im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Passt so, besonders nach dem schleifen ist die Entfettung gründlich durchzuführen, da die Paraffine die im Gelcoat enthalten sind auf der Oberfläche verteilt werden. Grüße Fiedrich
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    04.03.2020, 10:02
    ADMIN hat auf das Thema Vorbehandlung: Aceton-Xylol im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Martin, ich sehe immer die Verhältnismäßigkeit. Wenn wir den Gelcoat anschleifen mit 160-180 Körnung, dann vergrößern wir die Oberfläche um ca. den Faktor 3, somit auch die Haftung was bei eine Gleiter der erheblich höhren mechanischen Belastungen ausgesetzt ist Sinn macht. Hier ist also abzuwägen eine höhere Feuchteaufnahme mit besser Haftung. In der Regel sind solche Boote keine Dauerwasserlieger und haben in den Wintermonaten genügend Zeit zu entfeuchten. Wenn ein Antifouling gestrichen wird, tragen wir vorher als Grundierung und Haftgrund den Marine 470 Vinyl auf. Die Beschichtung ist PVC, hat somit eine hohe Feuchtedichte- besser als die meisten Epoxide. Damit ist also ein Anschleifen bei einen Gleiter meiner Meinung kein Problem. Bei den Segel-Yachten versuche ich solche Schleifprozesse in der Adria so weit wie möglich zu vermeiden, denn die kommen meist nur alle 3-4 jahre einmal aus dem Wasser. Da sollte das Unterwasserschiff mit einer Stahlwolle abgerieben werden (glättet) bis der Gelcoat matt ist. dann gründliche entfetten. Primer und dann das Antifouling. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    04.03.2020, 09:51
    Hallo Rotti...., ich habe den Beitrag übersehen, daher die verspätete Antwort. Wegen 3-5 Wochen im Wasser brauchen wir kein Antifouling, da der Bewuchs erst nach 4-8 Wochen je nach Temperatur zu verfestigen beginnt. Was die kleinen Macken betrifft, die lassen sich mit einer 2 K. EP-Feinspoachtel leicht reparieren, das ist kein großer Aufwand. Wir haben bei dem Boot im Grunde ein Problem mit der Optik, denn ein Überschichten macht da keinen Sinn, da fehlt die Verhältnismäßigkeit. Da die EP-Spachtel für Reparaturen grau oder weiß sind, kann die mit einen 1 K Alcylack aus dem Farbenhandel die haben kleine Gebinde - nachgebessert werden. Da das Alcyd nach einiger Zeit wieder abplatzen wird, muss es alle paar Jahre ein wenig nachgebessert werden, was aber kein problem ist. Wenn das Boot ins Wasser kommt, am einfachsten mit einen Seilfett siehe http://shop-af.de/contents/de/p642.html einreiben, verhindert die Verfestigung vom Bewuchs und lässt sich wieder abkärchern. Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 470 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.03.2020, 09:36
    Hallo, wir bekommen immer wieder solche Bilder geschickt wenn auf Stahlyachten ZN 95 verwendet wurde. Das ZN 95 ist eine Kaltverzinkung mit Zink und damit kommt es nach unseren Erfahrungen immer zu Haftproblemen. Als ich darauf aufmerksam machte, dass solche Kaltverzingungen für den maritimen Bereich nicht geeignet sind, wurden mir sofort Abmahnungen angedroht wegen geschäftsschädigenden Verhalten. Grundsätzlich hat jede Zinkbeschichtung Antihafteigenschaften, da sich bei Feuchte Weißrost bildet und jede Beschichtung sich dann vom Untergrund löst. Was also bei einen Gartentor funktioniert, funktioniert nicht im maritimen Bereich da wir es immer mit Feuchte, auch meist Seewasser zu tun haben. Bei Stahl muss also der ges. Beschichtungsaufbau der aufeinander abgestimmt ist genau verwendet werden, denn z.B. ZN 95, darauf eine Blackbase Grundierung die nicht zugeordnet werden kann und darauf Antifouling, da habe ich mein Problem. Anstelle von Kaltverzinkungen wird im maritimen Bereich Zinkstaub mit Zinkoxiden verwendet. Diese Beschichtung wird mit einer Schuppenpanzerbeschichtung Eisenglimmer versiegelt damit keine Feuchte eindringen kann. Darauf dann 2-3 Lagen Multicoat, 1 x Vinyl und dann das Ecoship. So erreichen wir Standzeiten im Stahlbereich von mehr als 15 Jahre und ist Standard in der Industrie. Ich kenne keine Werft der Schifffahrt, die eine solche Kaltverzinkung mit ZN anwenden würde. Was tun, wobei ich mir da nicht so sicher bin. Frage, die graue Farbe auf den Bildern müsste die Oberfläche von dem ZN 95 sein. Wenn das zutrifft haben wir eine Zinkspaltung, daher diese Farbe grau denn ZN 95 ist glänzend. Darauf nachträglich eine Haftung zu erzielen ist ein Problem. Es wäre also einfacher, wenn die graue Beschichtung die Blackbase Grundierung wäre. Wir können die Bereiche auch nicht mit 2 K. Beschichtungen wie z.B. Eisenglimmer auf Zink verschließen, da wir es mit 1 K. Beschichtungen zu tun haben. Auch schleifen sollte vermieden werden, damit die noch bestehende Zinkschicht nicht noch weiter beschädigt wird. Im Grunde sind die möglichkeiten einer Nachbesserung sehr gering. Vorgehensweise, - ist etwas mühsam: Untergrund bei den Abplatzungen mit Stahlwolle gründlich reinigen, haben wir es mit Weißrost zu tun dann muss der weg, denn darauf haftet keine Beschichtung. Reste vom ZN95 so wenig wie möglich beschädigen. Wird das ZN beschädigt dann die kleinen Bereiche mit ZN nachbessern. Dann mit dem Pinsel die Bereiche an den Abplatzungen mit Marine 251 siehe Datenblatt http://shop-af.de/contents/de/p518.html mehrmals streichen. Damit können wir die Übergänge bei den Abplatzungen weitgehend ausgleichen. Nach der Trocknung ein wenig anschleifen und die Übergänge begradigen und darüber einmal mit dem Marine 470 den bereich überlappend zum Antifouling streichen, dann das Marine 522 Ecoship. Der Chlorkautschuk müsste auf dem Blackbase oder auf dem ZN haften. Wobei, ob das funktioniert sehen wir erst in 2-3 Jahren. Ich vermute aber, es werden weitere Abplatzunge erfolgen, da sich die Bildung von Weißrost unter dem Antifouling nicht aufhalten lässt. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    04.03.2020, 08:46
    Hallo Lumela, da es sich um einen Saisonwasserlieger handelt und das Boot ein halbes Jahr Zeit hat zum entfeuchten, ist ein anschleifen des Gelcoat nicht so schlimm. Es funktioniert aber auch eine Stahlwolle, der Gelcoat sollte dann "matt" sein. Was aber immer unterschätzt wird ist das Entfetten des Gelcoat. Wir haben immer Reste von Trennwachs die sich sehr schwer entfernen lassen und in der obersten Schicht beim Gelcoat Paraffine, die dem Härter zugesetzt werden, damit das Boot aus der Form geht. Also eine gründliche - mehrmalige Entfettung bei einen neuen Boot ist zwingend erforderlich. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    04.03.2020, 08:29
    ADMIN hat auf das Thema Verunsicherung Ecoship 522 im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Klaus, die meisten Beschichtungen für die Sportbootschifffahrt können bis zu 5°C nach Herstellerangaben verarbeitet werden. Da aber die meisten Privatanwender nicht Airles-Spritzen können und mit Rolle und Pinsel arbeiten, empfehlen wir wegen der leichteren Verarbeitung Temperaturen 16-23°C. Der Vereinskollege hat aber nicht unrecht. Der Grund ist, dass in den Nachtstunden die Temperatur fällt und ein Boot kühlt entsprechend ab. Steigt in den Vormittagsstunden die Lufttemperatur, dann ist die Objekttemperatur vom Boot niedriger als die Lufttemperatur. Damit bildet sich Kondensfeuchte auf dem Boot, was oft nicht erkannt wird da Antifoulings microporös sind und Feuchte aufnehmen. Die Folge ist, wenn ein feuchter Untegrund überschichtet wird, kommt es zu Abplatzungen oder auch einer Blasenbildung. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 337 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.03.2020, 08:20
    ADMIN hat auf das Thema Vorbehandlung: Aceton-Xylol im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Martin. Xylol ist das Lösungsmittel bei den Antifoulings. Damit kann Anrifouling oder der Primer ein wenig verdünnt werden. Da funktioniert aber auch ein wenig Kunstharzverdünnung. Zum entfettten und entfeuchten verwenden wir Trychloräthylen das an Privatanwender nicht geliefert werden darf, oder technisches Aceton hoher Reinheit um eine Rückfettung zu vermeiden. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 409 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.02.2020, 18:50
    Das Sea Hawk BIOCOP TF ist ein SPC- selbbstabschleifend, selbstglättend -Antifouling, tropentauglich, mehrjährig, mit Kupfer(I)oxiden. Standzeit 60 Monate, Dockintervall je Anstrich 12 Monate. Wird auch manchmal als selbstpolierend beschrieben, wobei selbstpolierende Antifouling immer Weichantifouling sind und dabei die Wasserliegedauer nicht unterbrochen werden darf. SPC werden also nur im Wasser bei Fahrt aktiviert. Für Tropen, Blauwassersgler werden meist nur SPC-Antifoulings verwendet da der Bewuchsschutz z.B. im Mittelmeer bei 2 Anstrich beim Marine 522 Ecoship 3-4 Jahre beträgt. Das Micron Extra ist ein erodierendes Antifouling, bildet eine sehr rauhe Oberfläche, daher haftet das Sea Hawk BIOCOP TF sehr gut. Das Problem ist nicht die Kompatibilität, sondrn das Micron wird durch das Lösungsmittel Xylol angelöst, damit löst es sich vom Haftgrund Primokon das Naphta - eingedicktes Erdöl ist. Es wäre also besser das Micron sauber zu schleifen so dass die nutzlosen ausgelaugten Trägerkomponenten möglicht dünn werden, mit einen Vinyl Primer dann versiegeln, darauf dann das Sea Hawk BIOCOP TF zu streichen. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 1215 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    20.02.2020, 19:23
    Hallo Ralph, der Beschichtungsaufbau ist am Ende und muß vollständig erneuert werden. Eine Notlösung ist, sauber schleifen, darauf einmal den Chlorkautschuk-Primer Marine 251 streichen, darauf das Marine 522 LF. Im Primer und im LF haben wir Zinkoxide, da könnten wir noch 2-3 Jahre an Zeit gewinnen. Ob es aber funktioniert, das wisen wir dann in einen Jahr. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 798 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    20.02.2020, 19:17
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling wechseln zu Ecoship im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Rainer, der Marine 470 Vinyl ist ein Versiegelungs- und Haftgrund und wird auch bei neuen Yachten verwendet. Wenn der gelcoat nicht beschädigt wurde. dann passt es. Der Primer hat sogar eine bessere feuchtedichte als z.B. eine Epoxibeschichtung. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 1908 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    20.02.2020, 19:14
    ADMIN hat auf das Thema Marine 251 Cr Primer im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Wir haben erhebliche Preiserhöhungen die wir nur zum Teil an den Kunden weiter geben. Z. B. nur die leere Dose hat sich vom Preis verdreifacht, weil die Braucht jetzt ein Gütesiegel, denn es dürfen nur noch geprüfte Dosen verwendet werden. Für die leere Dose zahlen wir inzwischen 7,20€ zzgl. Mwst. 19%. Die Kosten für Gefahrguttransport und Versicherung die wir zum Teil übernehmen haben sich verdoppelt. Ansonsten sind die Preise für Verpackungen, Strom, Lagermiete, Berufsgenossenschaft, IHK, Löhnkosten, Versicherung bis zum Steuerberater usw. gewaltig angehoben worden. Bei der Entwicklung, wird in ein paar Jahren auch der Onlinehandel wie der Einzelhandel sterben.
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  • Avatar von ADMIN
    20.02.2020, 19:03
    Habe die Frage übersehen. Ich denke Du hast inzwischen alles abgebeizt, was 2 Komp. ist läst sich nicht abbeizen. Türkisfarbig ist normalerweise das Gelshield 200, das dann sauber schleifen, Übergänge glätten, Primer 1 x und dann das Antifouling. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 1077 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    20.02.2020, 18:59
    Hallo, das Micron Extra ist nicht tropentauglich, im Grunde auch nicht mehrjährig. Für die Karibik sind SPC- mehrjährige - tropentaugliche Antifoulings erforderlich. Da die Antifoulings unterschiedliche Trägerkomponenten verwenden, sind die auch nicht kompatiebel und erfordern dann den passenden Haftprimer. Welches Antifouling zu dem erodierenden Micron passen würde, kann ich nicht sagen, da ich nicht weiß was in der Karibik erhältlich ist. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 1215 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    20.02.2020, 18:54
    ADMIN hat auf das Thema Auswirkung der Farbwahl des AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Klaus, habe die frage übersehen. Das Marine 522 LF ist etwas weicher, mehr für kühle Gewässer wie Nord-Ostsee geeignet Das marine 522 ECOSHIP ist härter, ein Industrieanstifouling, tropentauglich, Blauwassersegler, warme Gewässer wie der Bodensee oder Mittelmeer. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 892 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    20.02.2020, 18:50
    Hallo, ich habe die Frage übersehen. Wenn der Untergrund fest ist, mit 100-120 Körnung sauber schleifen, 1 x dünn mit Marine 470 Vinyl, darauf 1 x Saisonwasserlieger, 2 x Dauerwasserlieger in der Ostsee Marine 522 LF, Adria Marine 522 Ecoship. Den Wasserpass auf ca. 10 cm einen zusätzlichen Anstrich. Grüß Friedrich
    1 Antwort(en) | 1177 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.01.2020, 11:54
    Die Werbung macht vieles möglich. Produktbeschreibung von Hempel und International. HEMPEL’S LIGHT PRIMER 45551 ist ein Epoxid-Dickschicht-Primer und eine Grundierung auf Lösemittelbasis aus zwei Komponenten. Vorbeugung gegen und Ausbesserung von Osmoseblasen in GFK. Schützt vor allgemeiner Korrosion. PRODUKTBESCHREIBUNG VCTar2 ist eine 2*Komponenten Epoxidgrundierung, die sich als Osmoseschutz auf GFK oder Korrosionsschutz auf Stahl und Leichtmetalle eignet,* erzeugt eine exzellente wasserdampfdichte Sperrschicht zum Schutz vor Osmose oder Osmosesanierung. * Ideale Basis für alle VC*Antifoulings. Bei Beiden Produkten wird auf einen Osmoseschutz hingewiesen der leider noch nicht erfunden wurde. Die H2O-Moleküle sind um ein vielfaches kleiner, als die Riesen-Kettenmoleküle von Polymeren so dass diese den Gelcoat – das ISO Laminat oder ein Epoxid durchdringen. Des weiteren ist Osmose nun mal eine Feuchtediffusion - der gerichtete Fluss z.B. von H2O-Teilchen durch eine selektive oder semipermeable Trennschicht und keine Blasen. Wir können auch keine Osmose was ein natürlicher physikalischer Vorgang ist sanieren. Wir können nur die verursachten Schäden wie z.B. die Blasenbilung reparieren, wenn der osmotische Schaden eingetreten ist. Vielen Verkäufern, angeblichen Bootsbauern, Bootswerften ist der Unterschied zwischen Ursache und Wirkung nicht vermittelbar. Die Ursache ist nun mal ein osmotischer Vorgang, die Wirkung ist z.B. die Blasenpest oder die Trennung vom ISO-Harz vom Laminat. Siehe beitrag Blasenpest 1 - 9 Auch der Hinweis, auf dem Korrosionsschutz ist ein wenig abenteuerlich. Im Light-Primer von Hempel haben wir ein Epoxidharz, Lösungsmittel Naphta (Erdöl), Lösungsmittel für Klebstoffe Xylol, zur Verhinderung der Carbamatbildung (weiß anlaufen) Butan-1 und als Katalysator - Lösungsmittel Ezhylbenzol. Im VCTar2 haben wir es mit einer Karbolsäure Phenol, als Lösungsmittel 1-Ethoxypropan-2-ol,Epoxidharz, Lösungsmittel Xylol, Quarzsand und 1-Methoxypropan-2-ol zu tun. Da ist nichts enthalten was nur ansatzweise mit Korrosionsschutz zu tun hat. Natürlich lässt sich mit solchen Beschichtungen für kurze Zeit das Eindringen von Sauerstoff und Feuchte verhindern, was also bei einen Gartenzaun oder Gartentor halbwegs für einige Zeit funktioniert, funktioniert nicht im maritimen Bereich und wird da zur Dauerbeschäftigung. Mit jeder einfachen Alcyd-Rostschutzfarbe aus dem Baumarkt bekommen wir einen besseren Korrosionsschutz als mit solchen EP-Beschichtungen.. Wenn wir von Korrosionsschutz reden, dann reden wir z.B. von einer physikalischen Trennung vom Stahl und Zink. Dabei bildet Zink ein Lokalelement (Redoxreaktion) und opfert sich für den Stahl. Im maritimen Bereich muss eine Zinkbeschichtung zusätzlich geschützt werden, da die eindringenden Feuchtemoleküle auch mit FE-Phosphor und Schwefel im Stahl reagieren. Um das zu verhindern, wird Zink mit einer Schuppenpanzerbeschichtung (Eisenglimmer) versiegelt. Darauf kommt dann eine zusätzliche Beschichtung mit Aluminiumoxid pigmentierten Epoxid das ein zusätzliches Lokalelement bildet. Ein solcher Korrosionsschutz hat eine Standzeit von 15-25 Jahre und wird z.B. in der Großschifffahrt nur noch bis zur Verschrottung 30-40 Jahre nachgebessert. Wir können die Skipper nur raten, glaubt nicht jeden Unsinn den die Werbung oder ein Konditor der zum Sachverständigen mutiert oder einer der zum Verkäufer umschult. Schaut Euch die Sicherheitsdaten mit den Inhaltsstoffen an und hinterfragt solche Empfehlungen von Verkäufern immer mit der Frage "WARUM." , und Ihr werdet sehr schnell merken, dass die meisten Verkäufer nur eine Werbebeschreibung vermitteln und im Grunde nicht wissen was Sie da vermitteln. Die Werbung macht vieles möglich, aber auch mit einer Gillet Mach II Rasierklinge schafft es keiner, sich mit zweifacher Schallgeschwindigkeit zu rasieren.A2 Admin
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  • Avatar von ADMIN
    23.01.2020, 15:14
    Als Korrosion bezeichnet man die Oxidation von Metallen durch Umgebungseinflüsse. Wichtige Einflussfaktoren auf den Verlauf der Korrosion sind Feuchtigkeit und die Art der beteiligten Metalle. Korrosionsvorgänge sind vielfältig und oft komplex. Oxidiert Stahl, so entsteht ein rötliches Korrosionsprodukt, das landläufig auch „Rost“ genannt wird. Korrosion kann die Funktion von Stahlbauteilen beeinträchtigen. Zink schützt Stahl auf zwei Arten vor Korrosion. Zum einen entsteht durch eine Zink- bzw. zinkhaltige Trennschicht eine physische Trennung von Stahl und korrosiver Umgebung. Zink hat dabei den Vorteil dass es an seiner Oberfläche die so genannte Patina ausbildet, durch die die Korrosion des Zinks selbst deutlich verlangsamt wird. Neben diesem passiven Korrosionsschutz wirkt Zink auch aktiv. In feuchter Umgebung bilden Zink und Eisen ein so genanntes Lokalelement. Zink ist chemisch gesehen unedler als Eisen, gibt Elektronen ab und geht in Lösung. Während das edlere Element - der Stahl - erhalten bleibt. Man spricht hierbei chemisch von einer Redoxreaktion und bildlich davon, dass Zink sich für den Stahl „opfert“. Zinkstaubfarben Korrosion beeinflusst die Effektivität, Leistungskraft und Sicherheit von Anlagen, Maschinen und Materialien – und sie zeigt ganz unterschiedliche Ausprägungen. Eine Seilbahn in den Alpen ist der Korrosion anders ausgesetzt als Offshore-Windanlagen oder Schleusentore, die jahrzehntelang einer Dauerbelastung durch Süß- oder Salzwasser und auch Abwasser unterliegen. Ein Kotflügel am Auto muss anderen Belastungen standhalten als ein Auspufftopf. Selbst an einer Stahlbrücke unterscheiden sich die Belastungen im Sprühsalzbereich und im oberen Teil der Pylone. Die Verfahren, sie sich als Korrosionsschutz für Stahl bewährt haben, sind auf unterschiedliche Einsatzbereiche zugeschnitten. Im Hinblick auf Lebensdauer, Ressourceneffizienz und Umweltschutz setzt man dabei auf Stückverzinken, Spritz- oder Bandverzinken. An Stellen, die aus technischen Gründen nicht verzinkbar oder schwer zugänglich sind – wie zum Beispiel im schweren Korrosionsschutz – kommen Zinkstaubfarben zum Einsatz. Zinkstaub wird aus metallischem Zink hergestellt – entweder über Kondensation oder Atomisation. Bei der Kondensation wird flüssiges Zink zunächst verdampft, bevor es in einem auf mindestens 196 Grad Celsius gekühlten Kondensator zu sphärischen Partikeln erstarrt. Zur Herstellung des Zinkstaubs, der unter anderem in Zinkstaubfarben und zum mechanischen Verzinken verwendet wird, wird zunächst während der so genannten Atomisation flüssiges Zink durch eine Düse geleitet, der Metallstrahl wird mit Luft auseinandergewirbelt, wobei das Metallpulver zu Boden fällt. Zinkstaubfarben enthalten Zinkstaub mit einer Konzentration von bis zu 95 Prozent im Trockenfilm. Die Farbe wirkt als Trennschicht zwischen Stahl und korrosiver Umgebung. Zusätzlich entfaltet das Zink seine elektrochemische Schutzwirkung: Bei Korrosion oder Beschädigung opfert sich das Zink und verhindert so die Korrosionsausbreitung. Anwendungsgebiete sind der Brücken- und Schiffsbau, die Offshore- und die Automobilindustrie – und zwar im Speziellen als Grundierung, zum Beschichten von Schweißnähten, Bohrstellen und Bremsen, als leitende Zwischenschicht beim Punktschweißen und überall dort, wo besonders gefährdete Flächen an Bauteilen wie Gewinde, Kanten, Schrauben und Muttern vor Korrosion geschützt werden müssen. Admin
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  • Avatar von ADMIN
    20.01.2020, 16:11
    Hallo Constantin, zu 1, am besten mit Abbeizem - Drecksarbeit -, den Brilux 170, denn durch schleifen würden wir unweigerlich den Gelcoat beschädigen, denn dann würde es sehr aufwendig. zu 2, mit der Beize geht alles ab was 1 K. Beschichtungen sind, es kann durchaus sein das 2 x abgebeizt werden muss. Nach dem abbeizen ist eine gründliche Reinigung erforderlich, zuerst wird mit Wasser und Spülilauge gereinigt, dann abkärchern und vor dem beschichten mit technischen Aceton. Wenn so weit alles vorbereitet ist, wird mit der Hand ca. 120 Körnung gechliffen, ich vermute dass das Boot auf Grund seines Alter noch mehrere EP-Anstriche hat. Wenn die Arbeiten so weit abgeschlosen sind, nochmals Bilder, denn erst dann sehen wir ob wir versteckte Schäden am Unterwasserschiff haben, was bei eine älteren Nepzum nicht auszuschließen ist. Alles weitere dann am besten mit Telefon. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    19.01.2020, 12:01
    ADMIN hat auf das Thema Neues GFK Boot im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Alex, zuerst einmal keine Sorge, ein Antifouling ist ein Bewuchsschutz und kein Schutzanstrich zum Erhalt de Bootes. Wie beschrieben, wir haben es mit tierischen Bewuchs zu tun und da funktionieren nicht die meisten Standardantifoulings aus dem Bootszubehör. Natürlich wäre ein Schutz für ca. 3 Jahre mit dem Marine 522 Ecoship möglich, nur ich sehe auch die Verhältnismäßigkeit. Wenn das Boot nicht sehr groß ist und auch mal schnell aus dem Waser genommen werden kann, dann würde ich es erst einmal mit einen Seilfett versuchen siehe http://shop-af.de/contents/de/p642.html Damit wird die Verfestigung des Bewuchs reduziert, so dass sich der leicht abkärchern lässt. Wenn also alle 2-3 Monate mal gereinigt und eingefettet wird, dann wäre das eine Lösung. Ist das Boot größer, so dass ein schnelles slippen nicht möglich ist, dann bleibt bei tierischen bewuchs nur die Keule als Antifouling. Da muss der Gelcoat mit der Hand, 180 Körnung leicht angeschliffen werden, dann mit technischen Aceton 2-3 mal reinigen um die Paraffine zu beseitigen, darauf erfolgt 1 Anstrich mit der Fellrolle Marine 470 Vinyl als Haftgrund siehe http://shop-af.de/contents/de/p639.html Farbe rotbraun und 2 Anstriche mit Marine 522 Ecoship http://shop-af.de/contents/de/p377.html (Wasserpass ein Anstrich zusätzlich wegen der Reinigung Farbe schwarz. Das dürfte dann je nach Auslastung ) für mehr als drei Jahre reichen. Wenn der Primer rotbraun sichtbar wird, da das Antifouling abgeschliffen wird, erfolgen weitere 2 Anstriche mit dem Ecoshoip, der Primer ist nicht mehr erforderlich. Bei Lieferungen in die Schweiz muss die Mwst.ausgewiesenen werden, so dass der Kunde den Brutto-Preis bezahlt (EU-Rechnung), mit der Rechnung zum Zoll geht und die Schweizer Mwst. bezahlt, den Bescheid uns zuschickt und die deutsche Mwst.19% wird dann zurück erstattet. Da das vielen aus der Schweiz bei kleinen Aufträgen zu aufwendig ist, nützen die meisten den kleinen Grenzverkehr mit einer Anlieferung in Deutschland und nehmen dann die Ware in die Schweiz mit. Wie auch immer, das muss einer selbst entscheiden, ansonsten liefern wir mit EU-Rechnung was die Sache doch ein wenig verteuert wegen der unterschiedlichen Mwst. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 782 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    17.01.2020, 17:32
    Hallo Kai, einfach mit 120 Körnung leicht schleifen, kleine Abplatzungen glätten und mit nur 2 Lagen Wasserpass 3 Lagen Marine 522 Ecoship überstreichen, mehr ist nicht erforderlich. Das AF wurde vor 3 Jahren modifiziert, so dass nur noch 2 Anstriche erforderlich sind. Die Ergiebigkeit ist ca. 7,0 m²/je Ltr. Wichtig, mit dem Rührstab Bohrmaschine gut aufrühren, umtopfen, nicht aus der Dose streichen, Schutzhandschuhe und Schutzbrille wegen dem Inhaltsstoff Trycresyphophat das doch ein wenig toxisch ist. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 8500 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    15.01.2020, 16:00
    ADMIN hat auf das Thema Auswirkung der Farbwahl des AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, grundsätzlich ja. Der Grund ist, z.B. bei weissen oder blauen Antifoulings können keine Kupfer(I)oxide verwendet werden, wegen der Einfärbung. Die Oxide werden da durch hohe Anteil mit Zinkoxiden ersetzt. Im Grunde ist der beste Bewuchsschutz die Farbe rotbraun, was auch die Standardfarbe der Schifffahrt ist. Anonsten rate ich zu schwarz. Was die Pocken betrifft, das sind Krebse die durch direkten Kontakt - z.B. Muringleinen, Fender, Grundberührung, Gewässerströmung übertragen werden. Dagegen gibt es kein Antifouling das funktionieren kann. Da sich Seepocken gegenseitig befruchten kommt es zur schnellen Vermehrung. Was bei Muscheln noch funktioniert, funktioniert nicht bei Pocken, die sich anzemmentieren und damit keinen Kontakt zum Antifouling haben. Wenn also der Nachbar Pocken hat und der daneben liegt hat keine Pocken, dann liegt das nicht am Antifouling. Gruß Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    05.01.2020, 10:16
    Hallo Klaus, die kleinen erbsengroßen Flecken sind Anzeichen einer Blasenpest - die oft als Osmose bezeichnet wird. Bei einen 40 Jahre alten Boot ist das nicht ungewöhnlich. Es sind Blasen im Gelcoat, der einen kleinen Haarriss wenige zehntel Millimeter bildet und damit kommt es zum Druckausgleich. Auch das Marmorierte Schleifbild lässt erkennen, dass das Laminat Feuchte aufgenommen hat und zu quellen beginnt. Es wäre auch möglich, dass wir die Blasenbildung zwischen dem Gelcoat und Epoxid haben, was mit einer Feuchtemessung zu erkennen wäre. Das alles hört sich natürlich sehr schlimm an, nur das Boot ist 40 Jahre und es geht noch lange nicht unter. Um die weitere Vorgehensweise zu bestimmen brauche ich die Feuchtewerte, ein Messprotokoll, jede Messung 5 x und den Durchschnitt berechnen. Kalibriert wird unterhalb der Deckskante, da müsste sich ein Wert von ca. 1,65-1,75% einstellen. Die Differenzwerte zum Unterwasserschiff sollten dann nicht größer als 0.8-1,0% betragen. Der Grund ist, haben wir zu hohe Feuchtewerte und wir machen mit einen Reaktionskunststoff dicht, dann würden wir die Feuchte einschließen, die Feuchte reagiert mit dem Kontaktmittel Poxid für das Laminat und das Laminat trennt sich dann vom ISO-Harz. Wir würden damit nur die Optik verbessern, aber das Boot wird weich und verliert seine statische Festigkeit. Hohe Feuchtewerte lassen sich auch erkennen, wenn mit einer Heißluftfolie ein Bereich ca. DIN a4 abgedeckt wird und dann mit dem Föhn erhitzt wird. Bilden sich darunter kleine Wassertröpfchen, dann haben wir auf alle Fälle zu viel Feuchte. Wenn wir einen solchen Zustand haben, dann müssen wir auch die Verhältnismäßigkeit sehen. Da rate ich die Altanstriche zu beseitigen, Körnung 80-100, nochmals gründlich mit technischen Aceton - Entfetter reinigen, ein satter Anstrich mit dem Marine 470 Vinyl, darauf dann 1 x mit Marine 522 Ecoship. Da wir eine weitere Blasenbildung bei zu hoher Feuchte nicht vermeiden können, lässt sich der Beschichtungsaufbau leicht reparieren wenn Blasen durchbrechen sollten. Da das Ecoship als Trägerkomponente Vinyl hat, können damit kleine Blasen (vorher schleifen) einfach überschichtet werden. Das geht einfach und schnell und wir gewinnen einige Jahre an Zeit. Ob es funktioniert wissen wir erst nach einen Jahr wenn das Boot wieder aus dem Wasser kommt. Dabei keinen Hochdruckreiniger verwenden, nur mit dem Wasserschlauch, Mückenschwamm, Pfannenreiniger sauber machen. Ich würde zuerst einmal zu dieser Vorgehensweise raten, denn wenn wir neu aufbauen wollen, dann muss alles runter weitgehend bis zum Laminat dann trocknen was ohne Trockenkammer 1-2 Jahre dauert, mit 2 Lagen Stetecol versiegeln, Primer und Antifouling. Wird gemessen und die Werte passen, dann runterschleifen bis zu Gelcoat, 2 Lagen mit http://shop-af.de/contents/de/p160.html darauf dann 1 x Marine 470 Vinyl und 1 x Marine 522 Ecoship. Wie gesagt, bei 40 Jahren tentiere ich zu der erste Vorgehsweise. Wichtig ist, das Boot über den Innenraum zu entfeuchten, für ausreichende Belüftung sorgen. Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 1956 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    28.12.2019, 12:06
    Alles klar, wenn es nicht funktionieren sollte, haben wir dann immer noch die Möglichkeit umzustellen. Streiche beim Offshore nur 1 Anstrich, dünn streichen nicht mehr und dann sehen wir im Herbst das Ergebnis. Ich weiß., der Bereich Kiel ist ein Problem, Y88, VC17m und die meisten anderen Antifoulings sind vergebliche Liebesmühe. Auf Y88 würde z.B. das Micron WA, Extra usw. nicht haften. Da haftet nur das Offshore, daher der Vorschlag es zu versuchen. Wenn es nicht funktioniert, dann schleifen wir die Altbeschichtungen weitgehend runter, den Rest beseitigen wir mit einer Beize z.B. Top 155, dann wird nur einmal dünn Grundiert und das Antifouling aufgetragen. Ansonsten hast Du bereits weitgehend alles beseitigt, den Rest abbeizen, Reinigen, noch, als schleifen, reinigen, einmal dünn Marine 470 Vinyl und dann 1 Anstrich mit dem Ecoship. Schicke einfach mal ein paar Bilder, auch Nahaufnahmen wie am Kielübergang, Abplatzungen, Lunker usw. dann sehe ich ob es nicht doch einen Sinn macht umzustellen, den Kiel ist ein Problem. Mich interessiert auch das Schleifbild, denn da können osmotische Schäden bereits im Vorfeld erkannt werden. Da viele nicht über das Forum alles sagen möchten, dann einfach als mail schicken, ist kein Problem. Verstehe mich also nicht falsch, wenn ich nicht immer beim ersten mal einen Lösungsvorschlag mit eigenen Produkten anbiete. Grüße Friedrich
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    27.12.2019, 12:07
    Hallo Klaus, ich rate zu einen Antifoulingwechsel nur dann, wenn es die Anforderungen nicht erfüllt, aber da muss auch die Verhältnismäßigkeit gegeben sein. Wir haben in der Ostsee viele Bereiche ca. 30 000 km² wo es keinen Bewuchs gibt, somit funktioniert jeder Bewuchsschutz der in der Adria keine 3 Wochen funktionieren würde. Zuerst einmal solltest Du keinen Produktwechsel vornehmen, erst wenn Du siehst das Y88 reicht als Bewuchsschutz nicht aus, dann rate ich zuerst zum Offshore, das in der Ostsee meist ausreichend ist. Damit kann das Y88 überstrichen werden, vorher mit 80-100 Körnung anschleifen. Es gibt Bereich bei Kiel, Skagerak, Teile der Schleimündung oder die Marina in Travemünde wo auch ein Offshore nicht ausreicht. Dazu ist auch zu berücksichtigen die Bootsgröße und die Wasserliegedauer. Wenn das Boot im Herbst aus dem Wasser kommt, dann ist es schnell gereinigt und im Frühjahr kommt das Boot wieder ins Wasser. Da reicht meist auch ein Y88 oder Offshore 2 Jahre und wenn das Boot nicht so groß ist, dann ist ein Antifouling schnell aufgetragen. Haben wir z.B. eine Bavaria oder Hanse 45, Liegeplatz Rovinie Kroatien, dann haben wir jedes mal ca. 1000,-€ nur für das kranen, dazu eine Woche Urlaub zum Streichen und da brauchen wir ein Antifouling das z.B. tropentauglich ist und für die nächsten 3-4 Jahre funktioniert. Daher der Hinweis zur Verhältnismässigkeit. Ich denke, es macht Sinn zuerst einmal bis nächstes Jahr zu warten, oder im Frühjahr 1 x mit Offshore überstreichen und im Herbst nächstes Jahr die Situation neu zu beurteilen. Wenn es wirklich nicht funktionieren sollte, dann müssen alle Anstriche weitgehend beseitigt werden um Schichtstärkenanreicherungen zu vermeiden. Das mit dem Seajet 015 ist eine Notlösung, ich bekomme dazu auch immer die Meldungen von Skippern die damit Erfahrung haben. Wir haben auch Erfahrungen mit dem Marine 470 Vinyl bei VC17m im Bodensee wo uns Skipper mitteilen dass es funktioniert. Mein Problem ist, dass 20 oder 50 positive Reverenzen nicht ausreichen, dass ich eine solche Vorgehensweise jedem empfehlen würde. Daher versuche ich den Einzelfall zu beurteilen um die weitere Vorgehensweise zu bestimmen. Wir haben auch noch die Situation, des Standortwechsel Bodensee mit tropischen Wassertemperaturen und Süßwasser, jetzt Ostsee. Es kann uns also durchaus passieren, dass sich die Altanstriche lösen, es kommt zu Abplatzungen und wir müssen alles neu aufbauen. Daher erst einmal warten und dann sehen wir weiter. Grüße nach kiel aus dem verregneten Ingolstadt an der Donau, einen guten Rutsch ins neue Jahr, Friedrich
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    19.12.2019, 18:13
    Unsere Reverenzen sind inzwischen mehrere tausend Yachten, Charterfirmen, Yachtverbände in Österreich und Italien sowie zahlreiche Werften in Holland, Italien, Spanien, Deutschland, Österreich, Schweden, Frankreich, Finnland und Dänemark. Inzwischen gehört auch die Royal Yacht Al Said aus Oman als neueste Reverenz dazu. Die Gorch Fock erhält auch wieder das blaue RELEST®Marine 522 Ecoship, welches wir dann auch wieder unseren Kunden anbieten können. SUNBEAM Yachts https://www.sunbeam-yachts.com/ Sea Shepherd Deutschland https://sea-shepherd.de/ Nautor's Swan https://www.nautorswan.com/ Alamri Marine in Oman http://www.alamrimarine.com/ Largyalo http://www.largyalo.de/index.html Gorch Fock https://www.gorchfock.de/ Die Royal Yacht Al Said ist im Augenblick die größte Yacht, welche von uns in Sachen Beschichtung - Antifouling betreut wird. Die Largyalo, ein Hochseekatamaran, ist seit Jahren mit RELEST® Marine 522 AF Ecoship unterwegs siehe http://www.largyalo.de/index.html Das Schulschiff der Bundesmarine, die Gorch Fock - Bei ihr ist alles vom Korrossionsschutz bis zum Antifoulouling von BASF / AkzoNobel SUNBEAM Yachts, Anwendung von RELEST® Marine 522 AF Ecoship für den maritimen Bereich, sowie für 5 Segelyachten der Bundesmarine, siehe https://www.sunbeam-yachts.com/ NAUTORS SWAN, auch die Baltic Yachten verwenden zunehmend Marine 522 Ecoship
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    18.12.2019, 14:03
    ADMIN hat das Thema MAGNETFILTERMÄRCHEN im Forum GEWUSST WIE..............? erstellt.
    Immer wieder haben Yachteigener Probleme mit Dieselkraftstoff, der durch Bakterien und Pilze verunreinigt ist. Diese Verunreinigungen können zu verstopften Kraftstofffiltern und damit letztlich zum Stillstand des Motors führen. Dieses unter dem Namen „Dieselpest“ bekannt gewordene Phänomen war in der Vergangenheit der Gegenstand von Berichten in der Wassersport-Fachpresse . Die Zeitschriften Plastek (04/08), Boote (06/10) und die Yacht (14/10) haben in ihren Berichten zur Lösung des Problems neben sogenannten Bioziden auch Geräte vorgestellt, die die organischen Verunreinigungen mittels Magnetkraft beseitigen können sollen. Dabei wird angegeben, dass schon beim ersten Durchlauf durch den Filter bis zu 97,5% der Mikroorganismen zerstört werden. Alle Produkte sollen in der Lage sein, auch die Tanks zu reinigen, indem durch die Diesel-Rücklaufleitung des Motors der Tankinhalt ständig umgewälzt und von Mikroben befreit wird. Die Ursache für die Dieselpest ist Kondensfeuchte die sich bei halbleeren Tank bildet und der Biodiesel der beigemischt wird. Das Problem haben inzwischen auch immer mehr Hausbesitzer bit Öl-Heizung, da die Tanks auf Grund des Biodiesel verschlammen was sehr - sehr teuer werden kann. Vergesst solchen Unsinn, mit einen Neodym-Magneten können weder Bakterien wie beschrieben zerfetzen - abtöten noch beseitigen. Was hilft ist Grotamar das inzwischen für den privaten Anwender nicht mehr erhältlich ist, aber gennauso wirksam ist der Dieselschutz von LIQUI MOLY siehe http://shop-af.de/contents/de/p646.html der auch erheblich preiswerter ist. Eigene Erfahrung: Mit 10 Liter von dem Dieselzusatz haben wir die Dieselpest bei einen 5000 Liter Heizöltank besetigen können. Mit einen Ölfilter mit Ablasschraube konnte der Ölschlamm während der Umwälzung ein paar mal abgelassen werden. Bereits nach mehreren Stunden umwälzumg hat sich die Verschlammung abgesetzt so dass die Öl-Heizung wieder störungsfrei arbeitet.
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    13.12.2019, 13:22
    ADMIN hat auf das Thema Saga27 AK 1987 Berlin im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, wenn der Taupunkt beachtet wurde kommt es zu keinen Abplatzungen. Es genügt das Oceanic mit 100-120 Körnung sauber anzuschleifen und dann das marine 522 Ecoship. Grüße Friedrich
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    12.12.2019, 09:22
    ADMIN hat auf das Thema Saga27 AK 1987 Berlin im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, Hansa Primer und Antifoulings werden seit Jahren nicht mehr von Relius - BASf bezogen. Dabei handelt es sich um ein Produkt das keinen Hersteller zugeordnet werden kann. Wir haben uns daher vor Jahren von Hansa - Osnatol getrennt und sind bei BASF/Akzo Nobel. So wie ich das sehe, muss im Augenblick nichts gemacht werden. Der Primer müsste weiterhin PVC-Vinyl sein, nur beim Antifouling weiß ich nicht was es ist oder wer es herstellt. Wenn der Bewuchsschutz passt, dann sollte auch nicht geändert werden. Meiner Meinung war das Abschleifen nicht erforderlich, altes Antifouling mit 120 Körnung anschleifen und mit dem Hansa Oceanic überstreichen hätte genügt. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 1122 mal aufgerufen
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    10.12.2019, 10:02
    Hallo Bodo, Technische Angaben Reinke S11: L ü.a. 12,00m, L Rumpf 11,67m, L CWL 9,95m, B a. Spt. 3,46m, T Mittelkiel 1,60m, T ASY-Twin 1,30m, Segelfläche 75m2, D Konstr. ~9,7t CWL (englisch) = LWL - Wasserlinie Damit haben wir ca. 26 m², Ergiebigkeit Marine 470 Vinyl und Marine 522 Antifouling ca. 8 m²/Ltr. Beim Primer wären das 4 Liter (dünn rollen), beim Antifouling ca. 8 Liter bei 2 Anstrichen. Grüße Friedrich
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    05.12.2019, 12:38
    ADMIN hat auf das Thema Super Wirkung vom Sealer im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Der Primer ist für den Korrosionsschutz, daher einfach weg lassen. Untergrund bei den durchgeschliffenen Stellen mit 80 Körnung aufrauhen, das hält dann. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 6082 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.12.2019, 08:43
    ADMIN hat auf das Thema Super Wirkung vom Sealer im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Ralph, kann es sein dass wir am Kiel keine Korrosion haben. In diesen Fall einfach mit dem Antifouling Marine 522 Ecoship überschichten. Ansonsten haben wir den 251 nur in 3/4 Ltr. Kleingebinde.
    8 Antwort(en) | 6082 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.11.2019, 11:14
    ADMIN hat auf das Thema Super Wirkung vom Sealer im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Subussi, am Kiel wo die Beschichtung durchgeschliffen wurde, einfach mit einen Anstrich RELEST® Marine 251 1K-CR-Primer streichen. Vorsicht aber, der Primer ist toxisch. Innerhalb des Überschichtungsintervall dann mit Antifouling überschichten. Beim Unterwasserschiff genügt ein Anstrich, Wasserpass einen zusätzlichen Anstrich. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 6082 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    24.11.2019, 12:46
    ADMIN hat auf das Thema Einstellung Feuchtemessgerät im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Musikanto, die 25 mm nehmen wir z.B. beim Ruderblatt oder bei einer Sandwiches-Bauweise wenn wir entsprechend in die Tiefe messen müssen. Ansonsten immer die 10 mm Einstellung verwenden. Das Problem bei der Feuchtemesung ist die zu große Messtiefe was zu Ungenauigkeiten führt. Optimal wären 3-5 mm Messtiefe, aber da bewegen wir uns bei 1500,- bis 2000,-€ für das Messgerät. Bei Greisinger müssen wir bei dem Preis Zugeständisse machen. um also ein genaueres Messergebnis zu erhalten, wird jede Messung 5 x durchgeführt und der Durchschnitt kalkuliert. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    24.11.2019, 10:21
    Zahlreiche Skipper haben das Problem, wenn sich der Anwendungsfall ändert, dass ein VC-Antifouling nicht mehr den Anforderungen genügt. Eine Beseitigung solcher PTFE-Beschichtungen ist sehr aufwendig und teuer, was meist ohne erhebliche Beschädiggung des Gelcoat kaum möglich ist. Da uns auch bei einer Beseitigung PTFE-Reste erhalten bleiben, kommt es immer wieder bei einer Neubeschichtung zu Abplatzungen und Aplikationsproblemen. Seajet bietet eine Haftgrund an, der eine Haftvermittlung auf PTFE ermöglicht. Der Untergrund sollte mit 40-60 Körnung sauber angeschliffen werden, dabei genügt dann ein Anstrich. Darauf wird dann z.B. eine dünne Lage Marine 470 Vinyl gestrichen, darauf wird dann ein mehrjähriges SPC-Antifouling aufgetragen. Beschreibung: SEAJET 015 UNDERWATER PRIMER ist ein Unterwasser Primer der auf speziellen Acrylharzen basiert. Er eignet sich hervorragend als Sperr – bzw- Verbindungsanstrich bei unbekannten oder nicht kompatiblen Antifoulings. SEAJET 015 UNDERWATER PRIMER kann als Verbindungsanstrich auf Teflon-Antifoulings aufgetragen werden. Der Primer ist schnelltrocknend und verbindet sich hervorragend mit dem Untergrund, auch auf Teflon Antifoulings. Eigenschaften: - Schnelltrocknend. - Hervorragende Verbindungseigenschaften. - Bildet einen harten aber dennoch flexiblen Film aus. Siehe Datenblatt: https://yabonet.eu/mediafiles/pdf/Seajet/Seajet-015-Unterwasserprimer.pdf Wie die Standzeiten sind, wissen wir noch nicht, wobei wir noch keine negativen Rückmeldungen erhalten haben. Wir werden aber sofort berichten, wenn es zu Ablikationsproblemen kommt. Admin
    0 Antwort(en) | 813 mal aufgerufen
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    24.11.2019, 10:03
    Hallo Steffen, das VC17m ist ausgelegt für Trailerboote, hohe Geschwindigkeit, kurze Wasserliegezeiten und nicht für Dauerwasserlieger. Es hat auch im Grunde keinen Bewuchsschutz, sondern ist wegen dem Teflon eine Antihaftbeschichtung, die eine Reinigung des Unterwasserschiff erleichtert. Haben wir es mit tierischen Bewuchs zu tun, dann haftet der bestens auf PTFE. Diese VC-Antifoulings sind aus den 80-ziger Jahren, inzwischen weit - weit überholt und sollte mal ein Produktwechsel wegen Bewuchsproblemen erforderlich sein, dann haftet darauf kein anderes Antifouling. Da die Trägerkomponente Bisphenol-A-Epichlorhedrin ist, ist das Antifouling sehr preiswert was die Herstellung betrifft. Es gibt seit Jahren von Hempel oder auch von International (z.B. Trilux) bessere Lösungen, auch mit erheblich besseren Bewuchschutz. Ich persönlich betrachte ein Boot das mit PTFE beschichtet wurde als Wertminderung, da z.B. die Firma Wrede für eine Beseitigung mit neuen Bechichtungsaufbau um die 800,- bis 1000,-€ je laufenden Bootsmeter zzgl. Mwst. kalkuliert, was sich auch beim Verkauf eines Bootes auswirkt, da nun mal viele Skipper kein Boot kaufen würden wenn wir es mit PTFE zu tun haben. Natürlich verbraucht sich ein SPC-Antifouling bei hohen Geschwindigkeiten schneller als ein PTFE-Bewuchsschutz. Die Frage ist nur, was wichtiger ist. Bei den SPC-Antifoulings wird die Beschichtung abgetragen, bei den PTFE bleibt uns die nutzlose Trägerkomponente erhalten und da wir jedes Jahr streichen müssen kommt es zu einer Anreicherung mit der Folge von Abplatzungen. Da es sich meist um kleiner Boote handelt die auch mal schnell geslippt werden können, ist z.B. ein Sail-Fett die bessere Lösung ohne die Aplikationsprobleme, auch erheblich preiswerter. Das blaue Antifouling von uns ist für die Gorch-Fock bestimmt und ist erst wieder erhältlich wenn die einen neuen Unterwasseranstrich erhält. Das weiße Antifouling ist für Gewässer wie z.B. die Kanaren und würde sich in den nördlichen Gewässern wie alle weißen Antifoulings braun verfärben, was bei einen mehrjährigen Antifouling keinen Sinn machen würde. Auch ist das blaue und weiße Antifouling nicht geeignet, wenn die Wasserliegezeit länger unterbrochen wird, da sich Haarrisse bei der Trocknung bilden können. Was die Auslastung betrifft, da fährt einer meist keine 40 Knoten, sondern in langsamer Verdrängerfahrt. Wie auch immer, es gibt nun mal keinen Bewuchsschutz der allen Anwendungen gerecht wird. Gruß Friedrich
    4 Antwort(en) | 1351 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    23.11.2019, 16:28
    Hallo Steffen, PTFE-Antifoulings erfordern VCTar2 als Grundierung. VCTar2 ist eine 2 Komp. Epoxidbeschictung die mit Quarzsand pigmentiert wurde und darf nicht auf eine 1 Komp. Beschichtungen aufgetragen werden. Bei einen neuen Boot muss der Gelcoat sauber angeschliffen werden, dann mehrmals mit technischen Aceton reinigen, erst dann darf das VCTar2 aufgetragen werden. Nach der Aushärtung wird das VCTar mit 200 Körnung angeschliffen und dann darf das VC-Antifouling z.B. VC18, VC17m, VC-Offshore, Glid- Speed usw. aufgetragen werden. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 1351 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    07.11.2019, 12:07
    Kein Problem, einfach das Fett mit der Rolle auftragen, 2-3 Stunden warten, dann ein wenig nach hinten verschieben und die restlichen Bereiche einfetten. Ist kein Problem und lasse Dich nicht von Skippern die alle zum Sachverständigen mutieren verunsichern. Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 2006 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.11.2019, 15:25
    Ja, das ist in Seilfett. Die Besonderheit ist, es ist zuerst flüssig und lässt sich z.B. mit einer Schaumrolle auftragen und wird dann fest, wie z.B. ein Unterbodenschutz. Damit lässt sich die Verfestigung von Bewuchs 2-3 Monate verhindern. Auch die Schraube damit einfetten. Haben wir geringe Bewuchsdrücke wie z.B. in vielen Bereichen der Ostsee, dann lässt sich das bis zu einer Saison ausdehnen. Wenn das Boot raus kommt dann abkärchern. Bei kleineren Booten kann auch mal schnell eine Zwischenreinigung erfolgen und ist mit Abstand die preiswerteste Lösung. Gruß Friedrich
    6 Antwort(en) | 2006 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.11.2019, 11:04
    Halo Jürgen, die Frage kann so nicht beantwortet werden. Wir haben eine unbekannte Beschichtung, die Jahre alt ist. Die kann Silane oder auch PTFE enthalten und da haftet kein Bewuchsschutz mit Ausnahme es wird der gleiche Bewuchsschutz aufgetragen. Wir haben in der Regel in Kroatien hohe Bewuchsdrücke so dass ein Bewuchsschutz erforderlich ist. Wir haben aber ein kleines Boot das nur 4 Monate im Wasser liegt das schnell mal geslippt und gereinigt werden kann. Bei 4 Monaten reicht oft einfetten mit einen Sailfett siehe http://shop-af.de/contents/de/d124_SEGEL-YACHTEN.html aus, so dass ein Antifouling nicht erforderlich ist. Ich rate zuerst einmal nur einfaches einfetten, das reicht meist für 3 Monate und den Bewuchs abzukärchern. Wenn wir wirklich ein Antifouling benötigen, dann ist es zwingend erforderlich, dass wir wissen was der Vorgänger gestrichen hat. Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 2006 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    02.11.2019, 09:27
    ADMIN hat auf das Thema Osmose an GFK Kutter im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Robert, bei einen 46 Jahre alten Schiff müssen wir einfach Zugeständnisse machen und auch die Verhältnismäßigkeit sehen. Wenn die Blasen überschaubar sind, dann öffnen, mit Aceton sauber machen und einfach mit einer EP-Feinspachtel zu machen, verschleifen. Darüber einfach mit dem Vinyl-Primer überstreichen, dann mit den Antifouling überlappen. Das lässt sich einfach und schnell erledigen und wir gewinnen einige Jahre an Zeit mit solchen Nachbesserungen. Was den Stahlkiel betrifft, da haben wir es immer mit einer Korrosion zu tun, da es sich in der Regel um einen mit Phosphor und Schwefel verunreinigten Stahl handelt. Eine vollständige Kielsanierung würde um die 1000,-€ kosten und da fehlt die Verhältnismäßigkeit. Ein Problem sind bei Stahl immer die Rauhigkeit für die Haftung und die Feuchte. Je nach Witterung haben wir bei der Temperatur beim Stahl und der Umgebungstemperatur eine Differenz, so dass sich Kondensfeuchte auf der Oberfläche bildet. Somit kommt es zu solchen Abplatzungen. Zuerst einmal sollte der Stahl mit einer Perago-Scheibe oder mit einer groben Schruppscheibe aufgeraut werden. Im Maschinenbau wird in der Regel dann der Stahl mit einen Gasbrenner abgeflammt, die Oberfläche erhitzt, so dass die sich bildende Kondensfeuchte verdunstet. Das wird auch gemacht, wenn z.B. die Schraube mit Antifouling beschichtet wird um die Haftung zu verbessern. Nach den Abflammen sollte mit Trychloräthylen gereinigt werden. Da ich Dir kein Trychloräthylen verkaufen darf, verwende reines Aceton (im Online Shop), mehrmals reinigen. Die schnelle Verdunstung von Aceton ermöglicht eine Entfeuchtung der Oberfläche. Streiche dann den Kiel mit einen RELEST® Marine 251 1K-CR-Primer (im Online-Shop). Das ist ein Chlorkautschuk mit hohen Zinkoxidbeigaben für den Korrosionsschutz, der wird dann innerhalb der Überschichtungsintervalle mit dem Antifouling überschichtet. Auch das ist natürlich keine Dauerlösung. aber wenn wir alle 1-2 Jahre nachbessern müssen, dann wird nur der Bereich wo die Korrosion durchbricht mit der Flex sauber gemacht, mit dem Chlorkautschuk ausbessern, Antifouling darüber, das geht einfach und schnell. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 991 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.11.2019, 10:36
    Beschreibung International: Das Antifouling Cruiser 200 von International bietet mittleren Bewuchsschutz für eine Saison – mit ihm haben Organismen wie Algen und tierischer Bewuchs keine Chance mehr! Von Vorteil: Dieses selbstpolierende Antifouling ist für die Verwendung in Salz* und Süßwasser geeignet. Außerdem top: Die polierende Eigenschaft verhindert den Aufbau dicker Bewuchsschichten für eine Saison. Das Antifouling Cruiser 200 ist anders als viele andere Produkte nicht nur für GFK, Holz, Stahl und Blei geeignet. Es kann auch auf entsprechend grundiertem Aluminium/Leichtmetall und verzinkten Oberflächen verwendet werden. Darüber hinaus kann das Cruiser 200 auf die meisten Antifoulings aufgetragen werden, wenn diese in gutem Zustand sind. Hinweis: Verwenden Sie das Cruiser 200 nicht in Verbindung mit VC 17m oder PTFE haltigen Antifoulings verwenden. Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Anmerkung: Ein sehr preiswertes Antifouling, nur was das Preis- Leistungsverhältnis betrifft ist das Antifouling weit - weit überteuert. Ein LF-Antifouling von BASF 1 : 6 verdünnt ist bei weitem wirkungsvoller, als ein solches Produkt. Admin
    0 Antwort(en) | 1565 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.11.2019, 10:31
    Beschreibung International: Bewuchsschutz für eine Saison (1 Jahr) Für leichte bis mittlere Bewuchsverhältnisse geeignet Polierendes Antifouling für die Verwendung in Salz- und Süßwasser Geeignet für GFK, Holz, Stahl und Blei Das Antifouling Boatguard 100 von International bietet effektiven Schutz vor Organismen wie Schleim, Algen und tierischem Bewuchs für bis zu einem Jahr. Dieses polierende Antifouling findet seine Anwendung in Salz- und Süßwasser und eignet sich zum Auftragen auf GFK-, Holz-, Stahl- und Blei Untergründe. Allerdings nicht für die Verwendung auf Aluminium oder verzinkten Oberflächen. Es kann auf die meisten Antifoulings aufgetragen werden und dies bereits 6 Monate vor zu Wasser lassen. Biozidprodukte sollten vorsichtig verwendet werden. Bitte vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen. Anmerkung: Wir würden es nicht wagen, solche Produkte unseren Kunden als Bewuchsschutz anzubieten. Z.B. in der Adri, Kroatien kostet bereits das kranen einer Bavaria 30 um die 800,-€, dazu kommen dann noch die Lagerbockgebühren. Das Antifouling hat eine Standzeit von 12 Monaten, was einen Bewuchsschutz für 6 Monate ermöglicht. In Gewässern wie in Travamünde, oder in der Adria sind solche Antifoulings vergebliche Liebesmühe. Admin
    0 Antwort(en) | 719 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.11.2019, 10:24
    Beschreibung International: Ultra 300 ist ein polierendes Antifouling mit effektivem Schutz vor Organismen wie Schleim, Algen und tierischem Bewuchs. Ein leistungsstarkes Hartantifouling, geeignet für Profi* und Verbraucheranwendung auf Schiffen in Süß* und Salzwasser. Die harte scheuerbeständige Oberfläche bietet Schutz für bis zu ein Jahr. Ultra 300 ist zum Polieren geeignet, um eine glattere Oberfläche für geringere Reibung im Wasser zu erhalten und kann nach Bedarf geschrubbt und gereinigt werden. Ideal für schnelle Motorboote. Das Antifouling Ultra 300 von International bietet effektiven Schutz vor Organismen wie Schleim, Algen und tierischem Bewuchs für bis zu einem Jahr. Dieses Hartantifouling findet seine Anwendung auf Schiffen in Salz- und Süßwasser und eignet sich zum Auftragen auf GFK-, Holz-, Stahl- und Blei Untergründe. Es ist zum Polieren geeignet um eine glattere Oberfläche für geringere Reibung im Wasser zu erhalten. Daher eignet es sich ideal für schnelle Motorboote und kann nach Bedarf geschrubbt und gereinigt werden. Es kann auf die meisten Antifoulings aufgetragen werden und dies bereits 6 Monate vor zu Wasser lassen. Allerdings eignet sich dieses Antifouling nicht für die Verwendung auf Aluminium, verzinkten Oberflächen oder in Verbindung mit VC 17m oder PTFE haltigen Antifoulings. Biozidprodukte sollten vorsichtig verwendet werden. Anmerkung: Wir sind immer wieder erstaunt was da an Bewuchsschutz angeboten wird. Was ist leistungsstark ohne Angabe einer Spezifikation. Admin
    0 Antwort(en) | 559 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.11.2019, 10:17
    Bewuchsschutz für zwei Saisons (2 Jahr), Für leichte bis mittlere Bewuchsverhältnisse geeignet, Polierendes Antifouling für die Verwendung in Salz- und Süßwasser, Geeignet für GFK, Holz, Stahl und Blei, 2,5 Ltr. für 136,90 € Das Antifouling Micron 350 von International ist ein polierendes Antifouling mit effektivem Schutz vor Organismen wie Schleim, Algen und tierischem Bewuchs. Es ist ein leistungsstarkes SPC-Antifouling (Self Polishing Copolymer) und ist für Profi und Verbraucheranwendung auf Schiffen in Süß- und Salzwassergewässern geeignet. Das System mit ständiger Polierwirkung bietet bis zu 2 Jahre Leistung und vermeidet dabei den Aufbau dicker Schichten. Die ständig glatter werdende Oberfläche stellt immer geminderte Reibung sicher, während optimale Biozidabgabe beibehalten wird, auch während Liegezeiten. Anmerkung: Für 136,90 € für 2 Liter bekommt einer einen Bewuchsschutz für 2 Saisons und das sind nun mal nicht 2 Jahre sondern 2 x 3 Monate bei 3 Anstrichen und Das noch, für leichte bis mittlere Bewuchsverhältnisse. Für 124,-€ bekommt einer 2 Liter Marine 522 Ecoship, das Antifouling hat einen Dockintervall von 18 Monaten bei einen Anstrich. Das ist ca. die 5 - fache Bewuchsschutzdauer, für schwierigste Bewuchsdrücke und sogar noch tropentauglich. Solche Antifoulings der Sportbootschifffahrt sind weit - weit überteuert, enthalten meist Silane was bei wiederholten Anstrichen zu Abplatzungen und zur Dauerbeschäftigung führt. Uns wird immer vorgeworfen, das wir andere Produkte schlecht machen, nur wir beschreiben nur das, was in den Technischen Produktdaten steht. Wir würden es aber niemals wagen, ein solches Produkt unseren Kunden anzubieten. Admin
    0 Antwort(en) | 530 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    31.10.2019, 14:52
    ADMIN hat auf das Thema Wasserlieger GFK im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    So weit wie möglich alles runter. Nicht alle Weichantifoulings lassen sich abkärchern. Wir haben Silane im alten Antifouling und die haben nun mal Antihafteigenschaften. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 1407 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.10.2019, 09:32
    ADMIN hat auf das Thema Wasserlieger GFK im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Onno, wir haben inzwischen viele Gewässerbereiche, wo auch ein Seajet 023 ausreicht. Wenn also kein Bewuchs vorhanden ist, kann sich auch kein Bewuchs bilden. Wir haben es bei diesen Antifouling mit einen Weichantifouling zu tun für eine Saison =3 Monate das Silane und eine Kupferverbindung enthält. Da Silane Antihafteigenschaften haben, haben wir immer das Risiko, dass ein mehrjähriges Antifouling sich mit den Altanstrichen vom Untergrund löst. Wir weisen seit Jahren darauf hin, dass solche Bewuchsschutzsysteme die sehr preiswert sind, meist mehr schaden als nützen. Das Antifouling wird in Holland verwendet und wurde extra für Holland zugelassen, da es auf Grund seiner geringen Biozidanteile die Gewässer nicht belastet. Es bleibt also nur die Möglichkeit, den Altanstrich so weit wie möglich abzukärchern und zu entfernen. Darauf erfolgt dann ein dünner Anstrich eines Haftvermittlers Marine 470 Vinyl, Farbe rotbraun oder schwarz. Die Ergiebigkeit ist ca. 7 m²/ltr. Bei mehrjährigen Wasserliegeplätzen empfehlen wir 2 Anstriche - Wasserpass ein Anstrich zusätzlich wegen der Reinigung - Marine 522 Ecoship, Farbe rotbraun oder schwarz. Farbwechsel Pimer und Antifouling erforderlich. Das Antifouling hat eine Standzeit von 60 Monaten, einen Dockintervall je Anstrich von 18 Monaten. Das reicht nach unseren Erfahrungen sogar im Mittelmeer unter tropischen Bedingungen für mehr als 3 Jahre. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 1407 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    29.10.2019, 17:06
    Beschreibung: Seajet 023 Teichi ist ein selbstpolierendes Antifouling auf Kupferbasis. Dieses Antifouling ist für alle Arten von Freizeitbooten bestens geeignet. 'Cruising' Antifouling * guter Bewuchsschutz bei normalen Bewuchsverhältnissen Höchstgeschwindigkeit bis zu 30 Knoten nicht für Aluminium Rümpfe geeignet Anmerkung: ein Antifouling das wir in Sachen Bewuchsschutz in den Bereich der Homöophatie einordnen. Cruising heiß Kreuzen - befahren und da stellt sich die Frage was das mit einen Antifouling zu tun hat, es hört sich aber gut an. Was ist ein guter Bewuchsschutz ohne nähere Spezifikationen. Was sind normale Bewuchsverhältnisse. Ein Freizeitboot ist z.B. auch mein Wildwasser-Kajak und das braucht wirklich keinen Bewuchsschutz. Was ist eine Kupferbasis ohne nähere Angaben. Wenn ich solche Beschreibungen lese dann habe ich immer ein Problem mit solchen Unsinn , wo ein Verkäufer nicht einmal weiß, was er da den Skippern anbietet. Der einzige Vorteil ist, es darf in Holland verwendet werden weil es kaum eine Wirkung hat und die Gewässer nicht belastet. Wir haben aber inzwischen ca. 35 000 km² totes Gewässer in der Ostsee wo es keinen Bewuchs gibt und da funktioniert es hervorragend. Es ist - ich muss sagen meiner Meinung ein einfaches Weichantifouling für eine Saison - 3 Monate, das weit - weit überteuert was den Wirkungsgrad betrifft. Im Grunde schaden solche Bewuchssysteme mehr als dass die einen nutzen, weil den Trägerkomponente Silane beigemischt werden ( sehr preiswert ), so dass dann jedes weitere Antifouling kaum darauf haftet und es zu Abplatzungen kommt. Wenn ich manchmal bei solchen Produkten entsprechend reagiere, dann seit ein wenig nachsichtig. Admin
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  • Avatar von ADMIN
    27.10.2019, 16:15
    ADMIN hat auf das Thema Bavaria 350: neues Antifouling im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, Ich habe da einige Beschichtungen die ich nicht zuordnen kann. Was wurde da beim Kiel für den Korrosionsschutz gestrichen, was ist das für eine rote Grundierung, ist das Rotbraun ein Marine 470 Vinyl und das Schwarz ein Ecoship? Am besten wir telefonieren, optimal Morgen ab 14:00 Uhr, Dienstag geht nicht, oder Mittwoch ab 11:00 Uhr oder Abends. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    27.10.2019, 14:55
    ADMIN hat auf das Thema Bavaria 350: neues Antifouling im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Sieht sauber aus, nur die Anode am Kiel die ist nicht mehr erforderlich. Die Kragenanode an der Schraube ist ausreichend. Grüße Friedrich
    14 Antwort(en) | 6985 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.10.2019, 08:28
    ADMIN hat auf das Thema Halle oder Freilager im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, Grundsätzlich ist das Hallenlager zu empfehlen wenn es trocken ist. Im Freien haben wir immer das Problem von Temperatur - und Feuchteschwankungen, so dass ein Boot ausreichend belüftet werden muss, da sich sonst Kondensfeuchte im Boot sammelt. Wird ein Boot abgedeckt so dass es belüftet werden kann, Luken auf, keine Feuchtekiller die mehr schaden als nützen, dann sind kaum Probleme zu befürchten, wobe natürlich auch der Standort von Bedeutung ist. Auch das Ausfrieren vom Laminat hat Vorteile, da dadurch die Feuchte im Laminat entweicht. Navhteile sind aber Schrumpfungen die zu Haarrissen führen können. Ein trockenes Hallenlager ist auf alle Fälle zu bevorzugen. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 827 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.10.2019, 09:01
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling wechseln zu Ecoship im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Rainer, im Grunde weiß das keiner, nur ich versuche auch die Verhältnismäßigkeit zu sehen. Wenn wir die Altanstriche vollständig beseitigen, dann geht das in der Regel nicht, ohne den darunter liegenden Gelcoat zu beschädigen. Auch wenn wir nach einen oder 2 Jahren kleine Abplatzungen bekommen, dann lassen die sich einfach verschleifen, ein wenig Primer darüber und mit Antifouling überschichten., das geht einfach und schnell. Das ist die einfachste Lösung und damit gewinnen wir einige Jahre Zeit. Erst wenn es zu großflächigen Abplatzungen kommt, dann muss alles runter. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    24.10.2019, 15:30
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling wechseln zu Ecoship im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Rainer, Beschreibung Antifouling: http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?2816-AIII-Classic-Antifouling-Wohlert-Lackfabrik&highlight=Classic Was Travemünde betrifft, da kommt jedes Antifouling an den Grenzbereich, aber mit Ecoship wird sich der Zustand zumindest verbessern. Das IIIA ist ein erodierendes Antifouling. die Biozide werden ausgelaugt und die Trägerkomponente bleibt dann weitgehend erhalten. Wenn die nicht zu dick ist, sauber mit 80 Körnung schleifen, da wo wir Abplatzungen haben die Übergänge schleifen.Die darunterliegende schwarze Beschichtung ist vermutlich Primokon, was bei erodierenden Antifoulings erforderlich ist. Nach dem schleifen einen dünnen Anstrich mit dem Marine 470 Vinyl, der das IIIA anlöst, darauf dann bei Saisonwasserliger ein mal Eoship. Das müsste dann mehr als 2 Jahre reichen. Die Farbe blau bei Ecoship bekommen wir erst wieder, wenn die Gorch Fock den Anstrich erhält. In Travemünde würde ich da zu rotbraun oder schwarz raten. Farbwechsel Primer - Antifouling beachten. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 1908 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    17.10.2019, 08:48
    Hallo Manfred, keine Osmosepropylaxe, denn die wurde noch nicht erfunden. Der beste osmotische Schutz ist nun mal der Gelcoat und Du kannst sicher sein, würden die unsinnigen Osmoseschutzsysteme erforderlich sein, dann würde der Hersteller diese Systeme auch anwenden. Haben wir kurze Wasserliegezeiten, Trailerboot, geringe Bewuchsdrücke, dann genügt meist einfetten mit einen z.B. Sailfett das zuerst flüssig ist und dann leicht fest wird. Haben wir Bewuchs, dann muss ich wissen welche Gewässer, denn bei Wassertemperaturen bis zu 27 °C wie z.B. in der Adria, oder Überlingen am Bodensee, da brauche ich ein tropentaugliches Antifouling. Haben wir eine Motoryacht, dann brauche ich einen höhere Abriebkomponente, ist das Boot ein Segler in der Ostsee, dann genügt meist LF, aber da haben wir Bereiche wo wir das 522 Ecoship empfehlen. In der Adria nur tropentauglich, also Ecoship. Saisonwasserlieger nur ein Antifoulinganstrich, mehrjährige Wasserlieger 2 Anstriche, Wasserpass wegen der Verschmutzung - Reinigung immer einen zusätzlichen Anstrich. Bei neuen Booten muss gründlich entfettet werden wegen den Paraffinen im Gelcoat. Da macht es Sinn zuerst mit einen Schleiffließ oder einer Stahlwolle das Boot gründlich abzureiben, so dass es matt wird. Kein Schleifpapier verwenden. dann erfolgt die mehrmalige Reinigung mit technischen 99,5% Aceton, das ist der Entfetter bei uns. Darauf nur einen Anstrich von dem Marine 470 Vinyl, nicht mehr, Ergiebigkeit ca. 7 m²/ltr. Dann je nach Anwendung 1 - 2 Anstriche LF oder Marine 522 Ecoship. Wichtig ist, wenn der Taupunkt nicht beachtet wird, dann haben wir immer ein feuchtes Unterwasserschiff, da in den Nachtstunden die Boote abkühlen. Wenn gestrichen wird, dann nochmals vorher mit Aceton abreiben, denn durch die schnelle Verdunstung bekommen wir eine zusätzliche Entfeuchtung der Oberfläche. Werden Fehler gemacht, dann kommt es zu Problemen, daher wirklich alles gut vorbereiten. Beim Primer und Antifouling Farbwechsel also rotbraun - schwarz oder umgekehrt. Grüße Friedrich
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10.10.1944 (75)
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Technische Hotline für maritimen Bereich (Stahl-Alu-GFK-Holz).
Industrie - Beschichtungssysteme für Pumpen,Turbinen, Anlagenbau.
Überwachung, Kontrolle und Abnahme von Beschichtungsausführungen im Yacht-Bau.
Wohnort:
Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
Interessen:
Kajakwanderungen
Beruf:
Dipl. Ing.

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