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  • Avatar von ADMIN
    10.07.2020, 06:32
    Hallo Bodo, wenn wir zu hohe Verarbeitungstemperaturen haben, erhöht sich der Verbrauch. Die Hersteller weisen darauf hin, optimal 16 bis max. 23°C. Ist es zu warm, dann wird die Topfzeit verkürzt und die Farbe trochnet sehr schnell an, so dass es oft nicht vermeidbar ist beim rollen, dass die bereits angetrocknete Farbe nochmals überrollt wird. Dadurch erhöht sich natürlich der Verbrauch. Normalerweise werden in südlichen Gewässern, bei Dauerwasserlieger 2 Lagen Antifouling gestrichen, um die Bewuchsschutzdauer zu erhöhen. Der Dockintervall beträgt ca. 18 Monate bei einen Anstrich. Bei Saison-Wasserlieger reicht das für ca. 2 Jahre, meist aber länger. So weit hat alles gepasst, Mast und Schotbruch, Grüße aus Ingolstadt und Bad-Tölz.
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  • Avatar von ADMIN
    09.07.2020, 19:08
    Natürlich, Bilder, Nahaufnahmen, was für ein Antifouling, welche Grundierung, Bootstyp, Geschwindigkei, Auslastung, welche Gewässer usw. Ich versuche immer den Einzelfall zu beurteilen, je mehr ich vorher weiß uim so mehr kann ich dazu sagen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    09.07.2020, 14:11
    ADMIN hat auf das Thema Seajet 033 im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Bei mir funktioniert der Liong, unter Antifouling - Antifoulingarten Eigenschaften habe ich um die 300 Antifoulings beschrieben. Grüße Friedrichj
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  • Avatar von ADMIN
    09.07.2020, 13:55
    Hallo Klaus, beim Olassy-UV-Schutz hat sich n ur der Name bei Relius geändert. Jetzt ist der Name Hydro UV-Primer. Siehe http://shop-af.de/contents/de/d79.html Wenn das Teak richtig durchgetrocknet ist, dann die UV-Schutz bis zur Sättigung auftragen, das geht am einfachsten mit eioner kleinen Fellrolle. Wenn zuletzt nasse Stellen bleiben, die dann einfach mit einen Lappen aufnehmen damit keine Glanzstellen entstehen. Nächstes Jahr Vorgang wiederholen, dann gebnügt alle 2-3 Jahre. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    08.07.2020, 20:07
    ADMIN hat auf das Thema Seajet 033 im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Bertholt, Seajet 033 Shogun hat einen sehr guten Bewuchschutz, nur die Standzeit beträgt 12 Monate, erfordert 3 Lagen was dann in wärmeren Gewässern 12-16 Monate reicht. Der Nachteil ist die Trägerkomponente ist Bisphenol-A-Epichlorhedrin. Damit ist das AF preiwert, aber es kommt zu unnützen Schichtstärken-Anreicherungen, was dann zu Abplatzungen führt. Wenn wir mit 522 Ecoship daruf aufbauen, dann müssten wir die Altschichten versiegeln was dann zu einer weiteren Schichtstärkenanreicherung führt.In diesen Fall rate ich so lange wir keine Applatzungen oder nur geringe Abplatzungen haben, zu keine Experimente. Wir habe da bereits zu hohe Schichtstärken aufgebaut, daher mit dem gleichen Antifouling 033 weiter machen, bis es zu größeren Abplkatzungen kommt. Sicherlich wäre das 522 SPC-AF eine bessere Lösung, denn wir haben eine Standzeit von 60 Monaten, was bei 2 Anstriche eine Bewuchsschutzdauer von 3-4 Jahren ergibt. Ertst wenn wir neu aufbauen müssen, dann macht es Sinn das wir umstellen. Was das Coppercoat, Copppershild, Mifulan, Broncbotom usw. betrifft, git es inzwischen noch unter weiteren 20 Namen, da rate ich zuerst den Beitrag unter http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1878-COPPERSHIELD-WATERPROTECT-AQUAMARINE-WATERPROOF-CUPROTECT-AQUAPROTECT-VEROMETAL-COPPER-CRUISE Also weiter so wie zuvor, wenn es nicht mehr geht, dann besprechen wir die weitere Vorgehensweise. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 25 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.07.2020, 09:44
    Hall Marc, Das ist richtig, nur wenn die bei der Anwendung der Härter verwechselt wurden dann wird das PU-Acryl nicht hart. Wenn die PU-Lacke hart werden, dann splittern die wie ein Gelcoat. Am Mischungsverhältnis kann es nicht liegen, denn das ist sehr tolerant und verzeit auch Fehler. Die Härtung dauert dann nur etwas kürzer oder länger. Ansonsten habe ich keine Erklärung, denn diese PU-Lacke werden sogar für die Windkraftanlagen verwendet und sin entsprechend mechanisch belastbar. Grüße Friedrich
    12 Antwort(en) | 1701 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.07.2020, 17:50
    Hallo Mark, am Lack kann es nicht liegen, denn die ges. Bundesmarine nimmt diesen Lack. Auch eine Überalterung kann nicht sein, da die Lacke nicht auf Vorrat gelagert werden. Auch Fehler mit der Kompatibilität können ausgeschlossen werden. Der Lack hat auch keine Härte wie auf dem Bild zu sehen ist, er würde nach der Härtung sich nicht abschälen, sondern er würde absplittern. Wird z.B. der Härter vom 346 mit dem PU-Härter verwechselt, dann wird PU-Acryl nicht fest. Im Gegensatz zur Grundierung 346, die würde sogar ohne Härter fest, dauert nur länger. Einen anderen Fehler kann ich mir nicht vorstellen. Grüße Friedrich
    12 Antwort(en) | 1701 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.07.2020, 08:19
    Hallo Marc, haben wir es mit Abplatzungen zu tun, dann wurden Anwendungsfehler gemacht. Wie beschrieben, haftet die graue Grundierung Protect 346. Nach dem aushärten der Grundierung muss diese sauber angeschliffen werden und nach Möglichkeit mit technischen Aceton nachgereinigt werden. Diese Kombination 346 und den Decklack 311 oder 316 wird sogar bei den Autofähren als befahrbare Beschichtung angewendet. Ich würde gerne mal ein paar Bilder sehen. Grüße Friedrich
    12 Antwort(en) | 1701 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    29.06.2020, 19:52
    Die Überschichtungsintervalle ohne anschleifen betragen um die 4-5 Tage. Wenn die Stützen dann versetzt werden, ein Kuchenbackpapier aus dem Haushalt dazwischen legen, verhindert ein ankleben. Grüße Friedrich
    15 Antwort(en) | 2566 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    29.06.2020, 14:35
    Da passt wirklich nichts. Eine Bronze 1 K. Bitumen Farbe mit silikonisierten Alkydharz gehört auf keinen Fall auf ein Aluminiumboot. Darauf dann Naphta im Primokon als Lösungsmittel und ein Hartantifouling mit Einer EP-Trägerkomponente. Da muss alles runter, es dürfen keine Reste von Silanen oder silikonisierten Alkyden vorhanden sein. Vor der Neubeschichtung muss dann nochmals mit Trychloräthylen oder 99% technischen Aceton gründlich gereinigt werden. Darauf wird grundiert 1 x mit siehe http://shop-af.de/contents/de/p433.html, 1 x Marine 470 Vinyl, bei Saisonwasserlieger 1 x Marine 522 Ecoship, Jahreswasserlieger 2 x 522 Ecoship. Das reicht dann ca. 3 Jahre. Auf Aluminium düren auch keine Kupferhaltigen Antifoulings verwendet werden. Da werden Antifoulings mit Kupfer(I)oxiden (Halbleiter) verwendet. Ansonsten gibt es in Holland für Aluminium-Yachten kaum Produkte die geeignet sind. Denn auch die Hempel-Produkte, - nicht zu verwechseln mit Produkten von der Voss-Chemie, oder Jotun die für Aluminium geeignet wären, haben für Holland keine Zulassung. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 105 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    29.06.2020, 13:22
    Hallo Michael, unter Tenco gibt es zahlreiche Farben, da muss ich mehr wissen um welche Faebe es sich handelt. Primocon ist Naphta, eingediktes Erdöl. Interspeed Extra ein hartes Antifouling, speziell entwickelt für Boote über 25 Knoten und Trailerboote. Wenn die Farbe von Tenko durch Primokon angelöst wird, dann haben wir vermutlich eine 1 Komp. Farbe, wie auch immer ich muss wissen welche Farbe das ist. Ansonsten gehört weder Primokon nocht Interspeed auf ein Aluminiumboot. Für die Versiegelung von Aluminium-Yachten gibt es extra EP-Primer die nur einmal anzuwenden sind. Darauf erfolgt dann ein Vinyl-Primer als Haftgrund und zuletzt ein mehrjähriges Antifouling. Wir liefern an Privat auch an Werften nach Holland. Auch der grenzüberschreitende Verkehr ist nicht geregelt noch beeinträchtigt. Nur in den Marinas müssen extra für Holland zugelassene Produkte verwendet werden. Wenn Du das Boot ensprechend schützen möchtest, bleibt Dir nur dsie Möglichkeit im privaten Bereichen, wo keine Marineros die Hand aufhalten, in Werften oder ausserhalb Holland. Grüße Friederich
    4 Antwort(en) | 105 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.06.2020, 19:12
    ADMIN hat auf das Thema Osmose Holz im Forum FRAGE & ANTWORT - HOLZ-YACHTEN geantwortet.
    Salzwasser schützt kein Teak. Zu 90% wird ein Teakdeck durch die UV-Strahlung zerstört. Das Teak versilbert, die natürlichen Schutzstoffe werden ausgewaschen, das Teak verliert seine wasserabweisende Schutzschicht und nimmt wie ein Schwamm Wasser auf. Natürliches Teak hat eine warme hellbraune Farbe. Durch die Sonne vergraut das Teak und wenn es regnet schaut es schmutzig graubraun aus. Dabei wird die Vergrauung ständig abgewaschen, das Teak bleibt meist durchfeuchtet, es bilden sich Pilze und Microorganismen und un es verrottet von innenheraus. Im Grunde genügt ein UV-Schutz mit Zinkoxiden, gelöst in einer Alcydharzemulsion. Das Teak wird damit bis zur Sättigung eingelassen und alle 2 Jahre wiederholt. Dabei behält das Teak seine warme hellbraune natürliche Farbe über Jahrzehnte und der Regen perlt ab. Das ist Industriestandard und kostet nicht viel, da die Produkte der Bauchemie zugeordnmet werden. Der größte Schädling für ein Teak sind viele Skipper, die zum Sachverständigen mutieren, dazu viele viele Verkäufer die eine Werbebeschreibung vermitteln, die Sie selbst nicht verstehen. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 164 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.06.2020, 09:50
    ADMIN hat auf das Thema Osmose Holz im Forum FRAGE & ANTWORT - HOLZ-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Michael, in der Bilge haben wir es auch immer mit Kondenswasser zu tun, das erheblich aggressiver ist als Seewasser. Zugleich haben wir es mit einen ständigen Durchfeuchtung- Entfeuchtungsprozess zu tun. Holz passt sich immer der Umgebungsfeuchte an. Es ist also ein natürlicher Vorgang dass die natürlichen Holzschutzstüffe wie das Lignin auf Dauer ausgewaschen wird. Das lässt sich mit Holzölen, Firnis usw verhindern, nur das Holz kann dann nicht mehr atmen. Da es aber trotzdem die Feuchte aufnimmt beginnt es von innen heraus zu verrotten da die Entfeuchtung erheblich reduziert wird. Wir haben es also immer mit einen Verrottungsprozess zu tun, da Holz ein natürlicher - biolgisch abbaubedingter Stoff ist. Früher wurden Diuron, Lindan verwendet, um diesen Prozess zu unterbinden. Das größte Übel sind alte Eisenbahnschwellen und alte Telefonmasten die mit Lindan (Seweso-Gift) Druckimpregniert wurden, was zum Glück inzwischen verboten ist. Wir haben aber noch viele Holzkonstruktionen besonders im Baugewerbe, die mit Lindan nicht verroten. Siehe Lindan unter http://www.gifte.de/Chemikalien/lindan.htm. Eine ähnliche Situation haben wir noch mit den alten Stahl-Yachten, die mit TBT oder mit Benzo(a)pyrenhaltigen Teerepxiden beschichtet wurden. Da ist also manches noch gewaltig im Argen und gerade im privaten Bereich kaum vermittelbar. Ansonsten lässt sich Holz auch mit Acrylaten dauerhaft konservieren. Es bleibt dabei Atmungsaktiv, kann also entfeuchten. Bei Nässe z.B. in der Bilge bleibt das Holz hydrophop - wasserabweisend, mit Zusätzen wie Zineb oder Trykesylphosphat wird jede Pilz-Fäulnisbildung unterbunden. Es lässt sich also Holz im Grunde sehr preiswert dauerhaft schützen, nur es muss alle 1-2 Jahre konserviert werden. Vorsicht ist geboten mit Borax- Borsalzlösungen wie Boracol, die sicherlich für einen alten Dachstuhl bestens geeignet sind, aber nicht bei Bewitterung wenn wir es ständig mit Trocknung und Nässe zu tun haben. Solche Borsalzlösungen würden z.B. in einen Boot ob Bilge oder auch der Decksbereich, den Verrottungsprozess beschleunigen. Da vermittelt die Werbung eine Eigenschaft, die mehr schadet als nützt. Grundsätzlich muss beim Holzschutz immer der Einzelfall und die Verhältnismäßigkeit beurteilt werden. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 164 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.06.2020, 18:50
    ADMIN hat auf das Thema Osmose Holz im Forum FRAGE & ANTWORT - HOLZ-YACHTEN geantwortet.
    In der Motorbilge haben wir natürlich keine UV-Licht. In der Praxis-eigene Erfahrung wird es zwischendurch einfach über die Bilgernpumpe abgepumt und landet dann im Meer - bzw. in Seegewässer. Ist ein Übel, im Grunde wie die Dieseltankerei mit Kanister. Es läuft immer was daneben und wenn der Tank voll ist, dann läuft es aus dem Überlaufstutzen. Was die Fäulnisbakterien betrifft, das wollen die meisten Skipper nicht wahrhaben. Wir haben es im Schiff immer mit Kondensfeuchte zu tun und wenn nicht ausreichend gelüftet wird, dann ist das zu riechen. Besonders wenn die Boote in die Jahre kommen, dann hat das Laminat Feuchte aufgenommen die dann über den Innenraum entfeuchtet. Da die Boote meist ab Oktober im freien stehen, haben wir noch das Taupunkt-Problem, wodurch dann osmotische Prozesse beschleunigt werden. Was das unbehandelte Holz betrifft, da haben wir immer eine Feuchtediffusion. Ist es trocken wie z.B. Kaminholz, dann haben wir immer noch Feuchtewerte bis 16%. Ein Problem bei Teakholz im Yachtbereich im Decksbereich ist, die UV-Strahlung die die natürlichen Holzschutzstoffe zerstört und dann durch Nässe ausgewaschen werden. Das Holz verrottet daher von innen heraus. Da sich die natürlichen Holschutrzstoffe mit Nässe verbinden, entsteht im Grunde ein osmotischer Vorgang. Um das zu unterbinden, wird die Oberfläche mit einen UV-Schutz (Zinkoxide) versehen und mit einer Alcydharzemulsion konserviert. Damit behält das Holz seine natürliche Farbe, wird hydrophop und verrottet nicht mehr. Besonders was den Holzschutz betrifft, da wird in den Foren ein gewaltiger Unsinn vermittelt. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 164 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.06.2020, 10:29
    ADMIN hat auf das Thema Osmose Holz im Forum FRAGE & ANTWORT - HOLZ-YACHTEN geantwortet.
    Osmose ist der gerichtete Flussvon Teilchen durch eine selektiv- oder semipermable Trennschicht. Wir haben es also bei Polymeren oder Beschichtungen immer mit Osmose - einer Feuchtediffusion zu tun. Häufig wird Osmose als die spontane Passage von Wasser oder eines anderen Lösungsmittels durch eine semipermeable Membran beschrieben, die für das Lösungsmittel, jedoch nicht die darin gelösten Stoffe durchlässig ist. Auch bei Holz haben wir es mit einer Feuchtediffusion zu tun. Unter http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1514-1-BLASENENTSTEHUNG-ERLÄRUNG-OSMOTISCHER-PROZESSE habe ich das bücherfüllende Them in einfacher Form erklärt. Wasser und Diesel bildet keine Emulsion, das ist auch kein Korrosionsschutz. Es ist aber Standard bei den meisten Yachtem, dass wir es in der Motorraumbilge immer mit Resten von Öl-Diesel und Wasser zu tun haben. Wenn diese Reste im Freien ausgesetzt werden, dann schwimmt der Diesel auf der Wasseroberfläche und wird durch die UV-Strahlung sehr schnell abgebaut. Das beste Beispiel sind die auslaufenden Öltanks bei Überschwemmungen. Das Heizöl schwimmt auf der Obefläche im Wasser, das Wasser versickert im Boden, das Heizöl bleibt auf der Oberfläche und und wird in 6-8 Wochen vollständig abgebaut,. Zuerst haben wir z.B. bei den Grasflächen braune vom Heizöl getränkte Wiesen, nach 6-8 Wochen wächst dann wieder das Gras wie wenn nichts gewesen wäre, es darf nur nicht ins Erdreich versickern. Natürlich haben wir es auch mit Kohlenwasserstoffverbindungen im Öl zu tun, die auch im Erdreich versickern können. In der Praxis wird das Problem besonders bei Überschwemmung von Laien weit überbewertet, wobei es muss natürlich der Einzelfall bewertet werden. Wir haben es da mit Leichtkraftstoffen zu tun. Wir haben viele selbsternannte Umweltschützer, die nun mal zwischen Theorie und Praxis nicht unterscheiden können, keinen Bezug zur Realität haben und im Grunde dem Land mehr schaden als nützen. Die meinen immer, wenn wir etwas verbessern und es ist nur ein weniger schlechter, dass wir dann eine Verbesserung haben. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 164 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.06.2020, 09:18
    Hallo Christian, zu 1, entweder muss versetzt werden, oder aber mit 4 Gurten abspannen. Es kann auch auf der einen Seite gesichert werden und die Stützen werden dann um 3-4 cm runter gedreht so dass wir mit einer kleinen Fellrolle dazwischen kommen, dann wird es gegenüber gemacht. Das Boot steht auf dem Kiel, weitgehend im Gleichgewicht, siehe http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?359-STREICHEN-OHNE-ABZUSTÜTZEN. Das geht ohne Probleme auf einen Lagerbock in der marina, oder auf dem Trailer. zu 2, Überschichtungsintervalle richten sich nach Temperatur, stehen im Datenblatt. Wir streichen nicht nass in nass. zu 3, Bei kleineren Booten ist ein Farbwechsel nicht erforderlich. Werden die Stützen wieder hochgefahren, dann zwischen den Auflagen ein Kuchenbackpapier aus dem Haushalt dazwischen legen. Das Papier hat Antihafteigenschaften, so dass nichts verkleben kann. Grüße Friedrich
    15 Antwort(en) | 2566 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.06.2020, 23:00
    Ein Uhrmachermeister der besonderen Art. Am 03.02.2020 brachte ich Ihm eine Sattler-Uhr zur Wartung, Neupreis 9200,-€. Die Uhr musste gereinigt werden, Arbeitsaufwand mit Reinigungsspray 1 Minute und es muss der Grahamanker wegen einen Transport nachjustiert werden, da die alle 30-60 Minuten stehen bleibt. Arbeitsaufwand in einen Video von der Firma Sattler in You Tube 3 Minuten. Der Preis für die Aufwendungen 350-€ zzgl. Mwst.19%. Esw urde mir ein Rückgabetermin in 6 Wochen gesagt. Nach 6 Wohen war die Uhr in EInzelteile zerlegt, erzählte mir, er muss die Uhr neu lagern und die Zahnräder polieren und ich soll mich in 14 Tagen wieder melden. Nach 14 Tagen das gleiche Ergebnis, weitere 14 Tage das Gleiche Ergebnis, inzwischen haben wir Juli 5 Monate Wartezeit und die Uhr ist immer noch zerlegt. Nach einer etwas heftigeren Reklamation wurde er Aggresiv und verweigerte die Herausgabe der Uhr. Es meldete sich dann ein unbekannte Person am Telefon die mir verkündigte, ich kann die Uhr abholen, aber im zusammengebauten Zustand so wie er die Uhr erhalten hat, irgend wann in 3 Monaten. Herr Werner ist über das Geschäftstelefon nicht erreichbar und bei mehr als 12 Ladenbesuchen in der Zwischenzeit war der Laden-Werkstatt ohne Ausnahme während den Geschäftszeiten geschlossen. Wie auch immer, das ist kein amerikanischer Uhrmachermeister, den ein Lehrling weiß im 1 Lehrjahr, wie eine Uhr gereinigt und geölt wird, dass dazu eine Demontage nicht erforderlich ist und dass bei einen Regulator der Anker justiert werden muss. Wer also seine Uhr entsorgen möchte, ist bei Hernn Mario Werner besten beraten. ,
    0 Antwort(en) | 145 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.06.2020, 08:51
    ADMIN hat auf das Thema Bavaria Vision 46 NEU im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Tommy, ich versuche jegliches anschleifen des Gelcoat so weit wie möglich zu vermeiden. Der Grund ist, bei solchen Schleifarbeiten vergrößern wir die Oberfläche um ca. den Faktor 3, das bedeutet, wir erhöhen auch die Feuchteaufnahme um den Factor 3. Wir haben inzwischen sehr gute Erfahrungen, dass das Unterwasserschiff nur mit einer Stahlwolle kräftig abgerieben wird, bis der Gelcoat matt erscheint. Danach wird mehrmals das Unterwasserschiff mit technischen Aceton gründlich gereinigt um die Parafine in der Decksbeschichtung zu beseitigen. Muss mehrals ausgeführt werden. Ist eine Drecksarbeit, aber damit bleibt uns der Gelcoat erhalten und es ist auch kein Osmoseschutz erforderlich (Verkäufererfindung) der noch nicht erfunden wurde. Unser Ziel ist, die Eigenschaften des Gelcoat zu erhalten. Daher versiegeln wir den Gelcoat mit nur einen Anstrich mit Marine 470 Vinyl. Ist nur einmal erforderlich. Darauf erfolgen 2 Anstriche - Wasserpass und Ruder 3 Anstriche mit Marine 522 Ecoship. Das reicht dann je nach Auslastung 3-4 Jahre. Da das AF selbstabschleifend ist, bekommen wir auch nicht die unsinnigen Schichtstärkenanreicherungen die zu Abplatzungen führen. Was die Farbe betrifft bei einer Bavaria, da wünschen sich die Skipper meist signalblau, so wie das Unterwasserschiff der Gorch Fock. In Deinem Fall rate ich zu rotbraun, das auf Grund der Farbgebung einen besseren Bewuchsschutz ermöglicht und in der Farbe weltweit auch bei anderen Antifoulings erhältlich ist. Lasse Dir nicht einen Osmoseschutz aufschwätzen, denn ein solcher Schutz ist bei Polymeren physikalisch nicht möglich, da nun mal die winzigen H2O -Moleküle durch die großen Kettenmoleküle von Polymeren einfach durchwandern. Der beste Schutz ist nun mal ein unbeschädigter Gelcoat und würde das nicht ausreichen, dann würde der Hersteller eine zusätzliche Lage in die Form spritzen. Ich habe mich mal mirt Bavaria in Nähe Rosenheim angelegt, die einen solchen Schutz empfehlen. Ich habe denen damals gesagt, dass das kein Osmoseschutz ist, sondern ein Transportschutz für die Überführung, da sich dann Beschädigungen beim Transport leichter vertuschen lassen. Meines Wissen, wird seit dem ein solcher Schutz nicht mehr von Bavaria angeboten. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 219 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    02.06.2020, 19:09
    ADMIN hat auf das Thema Bavaria Vision 46 NEU im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Tommy, Coppercoat ist eine inaktive Kupferfarbe mit geringen Bewuchsschutz. Das kannst Du Dir ohne Probleme für ca. 6,-€ den Luiter selbst anmischen. Meine Meinung zu Coppercoat ist ja nicht gerade freundlich, da wir immer wieder mit der Beseitigung des Anstrich zu tun haben. Kein Skipper der eine neue Yacht bekommt, schleift den Gelcoat der nur 0,6-0,8 mm dick ist mit 100-120 Körnung, streicht darauf eine EP-Grundierung die als Osmoseschutz vermittelt wird, nur noch nicht erfunden wurde, um darauf dann eine Epoxidkupferfarbe zustreichen. Die meisten Hersteller verweigern bei solchen Beschichtungen sogar die Gewährleistung wenn eine Blasenpest entsteht. Werden solche Boote mit Coppercoat verkauft, dann beträgt die Wertminderung in der Regel um die 1200,-€ je laufenden Bootsmeter zzgl. 19% Mwst. Siehe Beitrag zu Coppercoat http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1878-COPPERSHIELD-WATERPROTECT-AQUAMARINE-WATERPROOF-CUPROTECT-AQUAPROTECT-VEROMETAL-COPPER-CRUISE Ansonsten haben unsere Antifoulings einen Bewuchsschutz 3-4 Jahre, sind Tropentauglich und können auch in der Backskiste für ein paar Jahre gelagert werden. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 219 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.05.2020, 12:51
    Stahl-Yachten zum Sonderpreis Jedes Jahr haben wir mehrere Anfragen zu Sanierungen von Stahl-Yachten im Bereich von 15-16 m, die ein Käufer der sich einen Jugendtraum erfüllen möchte, zum „Schnäppchenpreis“ erworben hat. Die Boote werden dann meist mit ein bisschen Farbe, möglichst preiswert ein wenig optisch aufgepäppelt und viele Käufer sind dann beeindruckt von der Bootsgröße und der Ausstattung. Da werden dann Phantasie-preise präsentiert, auf dem Neupreis vor 40-50 Jahren von 200-300 Mille hingewiesen, darauf gibt es dann einen Nachlass bis zu 50% und der Kunde ist dann euphorisch wegen dem „Schnäppchen“ das er dann so eine Stahlyacht für 20-40 Mille bekommt. Der Kunde sieht nicht, dass er für diesen Preis weitgehend Schrott eingekauft hat, denn auch der Wert von zahlreichen überalterten Sonderzubehör ist gleich Null. Sollte dann mal ein Kunde etwas beanstanden, dann sind das immer Kleinigkeiten die sich einfach und schnell erledigen lassen. Glaubt den Unsinn nicht, denn wäre das einfach und schnell möglich, dann hätte der Verkäufer oder der Skipper das auch schnell erledigt. Glaubt auch nicht die Sonderangeboote, es ist nicht ungewöhnlich dass Yachten besonders im GFK-Bereich nach 25 Jahren zu Preisen angeboten werden, die höher sind als der Messeneupreis. Auch bei den 40-50 Jahre alten Stahl-Yachten gibt es meist keine so genannten "Schnäppchen", denn die Lebensdauer von Stahl-Yachten ist mit Sanierung um die 35-40 Jahre, sogar die Berufsschifffahrt entsorgt nach dieser Dauer Ihre Schiffe. Ich weiß, wenn ich so etwas sage, dann kommt sofort einer der dann erzählt, seine Stahl-Yacht ist 50 Jahre alt und ist besser wie neu. Das ist dann vergleichbar, da hat einer einen 50 Jahre alten Golf und der ist besser wie neu. Es gibt auch für den Yachtbereich so genannte Schwackeliste die Euch keiner zeigt. Auch eine Yacht ist nach 3 Jahren wie im Grunde auch ein Auto höchstens noch die Hälfte wert. Wenn sich dann solche Kunden hilfesuchend an uns wenden und wir den Kunden die Wahrheit sagen, dann ist der Kontakt in der Regel sehr oft beendet und er wendet sich dann vertrauensvoll an Skippern zahlreicher Foren, dass die Ihm dann bei seiner Sanierung beraten. Nur die Foren sind nun mal nicht die Caritas, ob Yacht – eine Werbezeitschrift oder das Boote-Forum einer Münchner Werbeagentur, wo dann hilfreiche Skipper – meist Händler, Verkäufer, angebliche Werften wo der Chef noch selbst arbeitet (aber nur wegen der EV), bis zum Bootsbaumeister und noch mancher Konditor der zum Bootssachverständigen mutiert, Unterstützung anbieten. Natürlich lässt sich auch eine solche Yacht wieder vollständig sanieren. Auch ein 40-50 Jahre alter Daimler, mit 500- tausend km der weitgehend durchgerostet ist, lässt sich wieder sanieren, nur was die Kosten bei einer fachgerechten Sanierung betrifft, da bekommt einer dann locker 2-3 Neufahrzeuge. Wenn es sich also bei solchen Booten (wie bei den Autos) um besondere „Klassiker“ handelt, die der Nachwelt erhalten werden sollen mit entsprechenden Wert, dann macht es Sinn, nur in der Regel handelt es sich um Schrott, denn eine solche 15-16 m Yacht lässt sich nicht einfach preiswert verschrotten. Da ist es einfacher, sich einen zu suchen, der dann meint er könnte das mit ein bisschen Farbe dann selbst veredeln. Bei solchen Yachten haben wir oft noch Bleche mit minderwertiger Güte und Korrosionsverhalten aufgrund hoher Schwefel- und Phosphoranteile. Solche Bleche neigen zum natürlichen Altern und wenn die entsprechend in die Jahre kommen, dann neigen die zu brechen. Wenn das passiert, dann hat kaum einer der sich im Innenraum befindet die Chance, aus dem Boot heraus zu kommen. Ohne entsprechender Beschallung und gutachterlicher Prüfung sollte ein solches Boot nicht restauriert werden. Mit ein bisschen Schweißarbeiten wo einer Durchrostungen meint zu flicken ist es dabei noch lange nicht getan. Bei solchen Yachten haben die Motoren oft mehr als 5000 Betriebsstunden und müssen vollständig überholt werden. Da kann Einer mit Ein- und Ausbau, Sanierung, neues Kühlsystem usw. schnell mal 20-30 Mille und mehr anlegen. Was das Rigg betrifft, da sind ein paar Tausender eine Kleinigkeit. Für neue Segel bei der Bootsgröße, da bekommt einer dann runde Augen wenn´er dann z.B. ein Angebot für eine neue Genua bekommt. Was die Elektrik solcher Boote betrifft, die muss in der Regel nach 40-50 Jahren vollständig erneuert werden und die 40-50 Jahre alte Elektronik wird sicherlich keiner mehr verwenden, auch wenn die noch ein wenig funktionieren sollte. Versucht doch nur einmal z.B. das Toplicht und die Beleuchtung bei einen 15-20 m langen Mast auszutauschen, da erlebt dann mancher ein Wunder, was solche einfache Sanierungen für einen Aufwand erfordern. Da nun mal solche Yachten auch im Innenraum sich in laufe der Jahre vergoldet haben, muss vollständig ausgebaint werden um den Korrosionsschutz zu erneuern. Bereits was das strahlen betrifft, - setzt voraus dass die Bleche noch keine Muldenkorrosion haben und nicht zum brechen neigen, da kann einer an die 20 Mille und mehr kalkulieren. Was die Beschichtungen für den Korrosionsschutz betrifft, die sind im Vergleich mehr als bescheiden und kosten im Vergleich zu den ges. Sanierungskosten max. 2,5 – 3,0%. Unsere Erfahrungen haben ergeben, dass in solche Boote locker an die 150-200 Mille investiert werden, dazu 2-3 Jahre Arbeit, ein paar tausend Arbeitsstunden, mit Dauerbaustelle. Wenn dann ein solches Boot verkauft wird, dann lassen sich nicht einmal die Hälfte der Sanierungskosten erzielen und die Arbeitsleistung ist natürlich umsonst, weil das nur als ein „Vergnügen - Hobby“ bewertet wird. Seit nicht so „blauäugig“, lasst Euch nicht von der Größe blenden, denn eine solche Kiste wiegt auch oft mehr als 20 000 kg, muss gekrant werden und die meisten Liegeplätze sind für eine solche Größe nicht ausgelegt oder kosten jedes Jahr ein kleines Vermögen. In der Adria bezahlt da einer nur für das kranen um den Bewuchsschutz zu erneuern und Lagerbock, meist mehr als 2000,-€, wobei das noch billig ist zum Vergleich was die Liegeplatzgebühren betrifft. Nur der Unterhalt, Wartung, von einen solchen Booten kostet im Monat meist mehr, als was ein normaler Angestellter im gehobenen Dienst monatlich verdient. Da wir offen über solche Baustellen reden, wird uns das meist sehr verübelt obwohl wir daran wirklich nichts verdienen und nur Zeit investieren um manchen Käufer aufzuklären, was er sich da anschafft. Jedes Jahr verschwinden lt.Versicherungsberichte solche Yachten – weil einer solch ein Boot nicht mehr los wird. Besonders schlimm ist es., wenn bei solchen Booten die Bleche brechen wegen der Muldenkorrosion, wo dann der Skipper sich gleich mit entsorgt, denn ein beschallen wegen der Sicherheit ist ja nicht besonders preisgünstig. Zum Glück passiert das meist am Liegeplatz, wenn das Boot dann zu tauchen beginnt. Wie auch immer, wer also meint er möchte eine solche Yacht zu sanieren, den helfen wir natürlich dabei für einen Korrosionsschutz der wieder eine Standzeit von 15 Jahren hat, nur mit ein bisschen entrosten und ein wenig Farbe wird das nicht funktionieren. Ich werdet sicherlich zahlreiche Angebote von Firmen erhalten die dann eine solche Yacht optisch vergolden und die meisten bieten dann ein solches Dauerbaustellen-Schmuckstück wieder zu einen so genannten „Schnäppchenpreis“ an, denn jeden Tag fallen ein paar unbedarfte vom Himmel die sich einen Kindheitstraum erfüllen möchten. Die Foren die alle nicht die Caritas sind, sind voll mit gut gemeinten Ratschlägen, meist von Gewerbetreibenden die manchmal noch einen Sonderpreis auch noch ohne Mwst. anbieten. Auch eine Yacht-Zeitschrift lebt nun mal von der Werbung, wo unter anderem solche Yachten zum Verkauf angeboten werden und nicht von der Aufklärung, damit eine solche Yacht nicht gekauft wird. Admin
    0 Antwort(en) | 320 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    29.05.2020, 09:31
    Ja, das ist ein SPC-Antifouling mit einer Standzeit von 60 Monaten, was einen Dockintervall bei 2 Anstrichen - "Ruder und Wasserpass 3 Anstriche" - von 3-4 Jahre ermöglicht. Das Antifouling aus Japan ist sogar weitgehend identisch mit unseren Antifouling. Der Hersteller empfiehlt aber wenn ein anderes Antifouling Überschichtet wird, einen Haftvermittler - müsst der 011 Sperrgrund sein - zu streichen, steht im Datenblatt. Als Blauwasersegler empfiehlt es sich, eine Reserve vom Antifouling mitzuführen. Es ist nichts enthalten was schlecht werden kann. Wenn ein wenig Lösungsmittel verdunsten, dann kann das mit Xylol oder einen Kunstharzverdünner ausgeglichen werden. , Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    27.05.2020, 14:03
    Hallo VauVau, das Problem von International-Produkten sind unterschgiedliche Produktnamen für das gleiche Produkt. Das Micron 350 ist ein einfaches selbspolierendes Antifouling mit Dikupfer, Zinkoxid und Zineb. Standzeit 12 Monate, also normales Standardantifouling. Der Hinweis auf selbstpolierend ist ein wenig irreführend, denn ein SPC-Antifouling ist es nicht, sonst würde es so beschrieben und selbstpolieren kann ein erodierendes oder auch ein Weichantifouling sein. Wird aber damit ein Micron überschichtet, dann ist der Primer Primokon nicht erforderlich. Der Primer Primokon sollte nach möglichkeit nicht verwebndet werden, denn das ist nichts anderes als Naphta- eingediktes Erdöl, neigt im Wasser zu verspröden unmd es kommt dann zu den Abplatzungen. Besser der Primer Intertuf 203 von International, das ist ein Vinylprimer als Haft- und Versiegelungsgrund, dünnstreichen wenn erforderlich. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 1505 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    24.05.2020, 09:07
    Hallo Stefan, das SeaHawk Island 77 Plus oder das Biocop TF sind selbstabschleifende Antifoulings, müssten auf einen erodierenden Antifouling ohne Haftgrund haften, (vorher sauber mit 120 Körnung schleifen) und es kammt dann nicht mehr zu den Schichtstärkenanreicherungen. Mit Sicherheit die bessere Lösung als das Platinium 039. Meines Wissen mischt da Hempel ein wenig mit. Wenn es funktioniert und es ist einer noch länger unterwegs, sollte sich da einer einen Vorrat mitnehmen. Es ist in dem Produkt nichts enthalten was schlecht werden kann und kann einige Jahre gelagert werden. Sollte etwas Lösungsmittel Xylol ausdiffundieren, dann lässt sich das mit ein wenig Kunstharzverdünner ausgleichen. Grüße Friedrich
    10 Antwort(en) | 2202 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    23.05.2020, 11:11
    Hallo Captain, ich habe das Passwort geändert siehe Mail. Es wird immer wieder versucht unser Forum zu beschädigen oder dass uns Kinderpornos eingetragen werden. Das Seajet 039 Platinium wurde vor 4 Jahren modifiziert, da es ist kein SPC-Antifouling mehr sondern ein erodierendes Antifouling. Der Grund war, die Zulassungsbestimmungen für nordische Gewässer wegen der Fischzucht. Vor Jahren war das Seajet 039 identisch mit dem Ecoship von BASF, nur BASF beliefert vermutlich nicht mehr Jotun. Seajet enthält auch kein Dikupfer mehr, die Standzeit hat sich von 60 auf 24 Monate verändert und es sind für einen Bewuchsschutz bei halber Bewuchsschutzdauer erheblich höhere Schichtstärken erforderlich. Da es erodierend ist, werden die Biozide ausgelaugt und es kommt wegen dem Überschichten zu unnützen Schichtstärkenanreicherungen. Um die Bewuchsschutzdauer zu erhöhen, werden von den Verkäufern bis zu 5 Anstriche empfohlen. Seit der modifizierung wird auch das Produkt von uns an die Blauwassersegler nicht mehr empfohlen. Bei zwei Anstrichen reicht es vermutlich 12-max 18 Monate. Da der Bewuchsschutz meist nach einen Jahr erheblich geringer ist, wird wieder überschichtet anstelle einen Neuanstrich wegen der Schichtstärkenanreicherung so lange wie möglich hinaus zu zögern. Da das Seajet erodierend ist, auch weich, kreidet es und verliert bei längeren Trockenzeiten seinen Bewuchsschutz. Grundsätzlich sind die meisten Antifoulings für längere Trockenzeit nicht geeignet. Der Grund ist, Antifoulings sind microporös, quellen uns schrumpfen was dann zu Haarrissen führt. Daher sollte bei Saisonwasserlieger nur 1 Anstrich erfolgen um die Schichtstärkenanreicherung zu vermeiden. Im Grunde wäre es sinnvoll, auf ein SPC-Antifouling z.B. Oceanic für die Küstenschifffahrt von Hempel, oder Intermooth von International umzusteigen. Ich habe Kontakte mit Skippern, die sich das in Panama, oder auch Trinidat mit Hilfe von Taxifahrern besorgen. Haben wir aber bereits hohe Schichtstärkenanreicherungen, dann sollte nur noch 1 mal gestrichen werden und das Unterwasserschiff mehrmals gereinigt werden und den Bewuchsschutz so lange wie möglich hinauszuzögern. Grüße Friedrich
    10 Antwort(en) | 2202 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    22.05.2020, 16:02
    ADMIN hat auf das Thema Älteres Boot ohne AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Thorsten, wenn ich ein Wachs empfehle, dann das einfachste Wachs für PKW das nur Paraffine enthält. Es gibt da super Tinkturen für dauerhaften Hochglanz. Diese Polituren enthalten entweder Nanos - da wird der Gelcoat nach 6 Monaten gelblich, Silane oder PTFE. Der Nachteil dieser Pflegemittel ist, müssen wir einmal am Gelcoat irgendwelche Schäden ausbessern, dann haftet darauf weder Multicoat, PU-Lack oder ein Gelcoat. Asonsten wird mit solchen Polituren die Eigenschaft eines Gelcoat nicht verbessert. Da aber jeder Gelcoat auf Grund der UV-Strahlung kreidet - dabei seinen Glanz verliert - ist der beste Schutz ein Wachs mit UV-Schutz. Siehe http://shop-af.de/contents/de/p616.html, gibt es auch beim ATU oder im Fachhandel. Grüße Friedrich
    32 Antwort(en) | 26935 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    20.05.2020, 08:43
    Hallo Carsten, normalerweise haben wir das Protect 346 in der Farbe weiß. Nur mit Corana ist im Augenblick manches nicht möglich. Die Lieferungen von BASF erfolgen EU-weit und z.B. das Relest Protect 346 kommt aus Portugal, der Härter aus Spanien und da ist im Augenblick noch Produktionsstillstand. Im Augenblick kann ich nur hellgrau in den vorgegeben Größen im Warenkorb abfüllen. Das Datenblatt in Englisch ist bei uns noch in Arbeit, da sind wir erst bei den Sicherheitsdaten. Wobei Mischungsverhältnis versteht auch ein Franzose mit dem Deutschen Datenblatt siehe http://shop-af.de/contents/de/p191.html Normalerweise kann das Multicoat mit jeden PU-PU Acryl oder Alcydlack überstrichen werden, nur da würde ich nicht empfehlen, denn wenn die Korrosion wieder kommt, dann einfach mit der Flex sauber machen und wieder mit Multicoat überschichten. Ich schätze dass wir im Sommer -Herbst Multicoat wieder in weiß liefern können. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 304 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.05.2020, 18:15
    Hallo Carsten, Ne, das habe ich anders gemeint, aber kein Problem. Haben wir im Kettenkasten Altbeschichtungen mit 2 Komp. dann so weit wie möglich entrosten und 2 x mit dem Marine 340 Stetecol streichen. Mehr macht keinen Sinn, denn hohe Schichtstärken gehen immer zu Lasten der Elastizität. Bricht uns die Korrosion nach 1-3 Jahren wieder durch, dann den Bereich mit der Flex, grobe Putzscheibe sauber machen und mit dem Marine 251 Chlorkautschuk überschichten, ausbessern. Oder aber wir nehmen nur den 251 Chlorkautschuk und bessern dann jedes Jahr nach, was im Grunde einfach und schnell geht. Jetzt zum Anfang mit Stetecol, dann in Zukunft mit Chlorkauitschuk nachbessern. Es gäbe noch eine Möglichkeit, mit einen sehr guten Korrosionsschutz. Sauber machen, entrosten und 2 mal mit Multicoat siehe http://shop-af.de/contents/de/p191.html Diese Beschichtung wird z.B. auch für die Balastwassertanks der Berufsschifffahrt verwendet. Wird die beschädigt, dann genügt einfaches anschleifen und mit dem Multicoat ausbessern. Wenn ich manchmal mehrere Möglichkeit aufzähle, dann ist der Grund dass ich mir manchmal nicht sicher bin was für den Anwendungsfall die bestre Lösung ist. Was den Korrossionsschutz betrifft, da wäre es Multicoat, aber nicht mehr als 2 Lagen. Nachteil, wir können nich kleiner als 2,5 Liter abfüllen, ist zur Zeit nur in hellgrau wegen Corona erhältlich. Kann aber ein paar Jahre gelagert werden wenn nachgebessert werden muss. Nur die Härter können Diffundieren, ab der kann nachbestellt werden. Bei genauerer Überlegung, hat doch ein wenig gedauert, rate ich doch bei der Erstanwendung zu Multicoat 346 Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 304 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.05.2020, 09:42
    Hallo Carsten, keine Beschichtung ob Zink, Teerepoxid, Eisenglimmer usw. ist auf Grund der mechanischen Belastung eine dauerhafte Lösung. Am widerstandsfähigsten ist immer noch das Stetecol siehe http://wp1079960.server-he.de/BASF/P_340.pdf Bricht die Korrosion wieder durch, was im Grunde nicht vermeidbar ist, einfach mit der Flex sauber machen und wieder überstreichen. Das Epoxid ist sehr zäh und schlagfest, so dass es zumindest für einige Zeit die mechanischen Belastungen aushält. Grundieren wir mit Zink-Staub was für den Korrosionsschutz passen würde, da haben wir das Problem von Beschichtungsresten die wir nicht beseitigen und darauf haftet nicht der Zinkstaub. Ich sehe da die Verhältnismässigkeit, sauber machen, entrosten, Zink-Chlorkautschuk- Grundierung Marine 251 2 x streichen und wenn es wieder rostet einfach mit der Flex sauber machen und wieder überstreichen. Das geht einfach und schnell und ist in ein paar Minuten erledigt. Das Stetecol ist übrigens eine Weiterentwicklung der benzo(a)pyrenfreien Teerepoxide die seit mehreren Jahren nicht mehr hergestellt werden. Grüße Friedrich Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 304 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    17.05.2020, 11:05
    ADMIN hat auf das Thema GEBRAUCHTBOOTEKAUF - TIPP`S im Forum GEWUSST WIE..............? geantwortet.
    TEIL 3 STAHL-YACHTEN Jedes Jahr haben wir mehrere Anfragen zu Sanierungen von Stahl-Yachten im Bereich von 15-16 m, die ein Käufer der sich einen Jugendtraum erfüllen möchte, zum „Schnäppchenpreis“ erworben hat. Die Boote werden dann meist mit ein bisschen Farbe, möglichst preiswert ein wenig optisch aufgepäppelt und viele Käufer sind dann beeindruckt von der Bootsgröße und der Ausstattung. Da werden dann Phantasie-preise präsentiert, auf dem Neupreis vor 40-50 Jahren von 200-300 Mille hingewiesen, darauf gibt es dann einen Nachlass bis zu 50% und der Kunde ist dann euphorisch wegen dem „Schnäppchen“ das er dann so eine Stahlyacht für 20-40 Mille bekommt. Der Kunde sieht nicht, dass er für diesen Preis weitgehend Schrott eingekauft hat, denn auch der Wert von zahlreichen überalterten Sonderzubehör ist gleich Null. Wenn sich dann solche Kunden hilfesuchend an uns wenden und wir den Kunden die Wahrheit sagen, dann ist der Kontakt in der Regel shr oft beendet und er wendet sich dann vertrauensvoll an Skippern zahlreicher Foren, dass die Ihm dann bei seiner Sanierung beraten. Nur die Foren sind nun mal nicht die Caritas, ob Yacht – eine Werbezeitschrift oder das Boote-Forum einer Münchner Werbeagentur, wo dann hilfreiche Skipper – meist Händler, Verkäufer, angebliche Werften wo der Chef noch selbst arbeitet (aber nur wegen der EV), bis zum Bootsbaumeister und noch mancher Konditor der zum Bootssachverständigen mutiert) Unterstützung anbieten. Natürlich lässt sich auch eine solche Yacht wieder vollständig sanieren. Auch ein 40-50 Jahre alter Daimler, mit 500- tausend km der weitgehend durchgerostet ist, lässt sich wieder sanieren, nur was die Kosten bei einer fachgerechten Sanierung betrifft, da bekommt einer dann locker 2-3 Neufahrzeuge. Wenn es sich also bei solchen Booten (wie bei den Autos) um besondere „Klassiker“ handelt, die der Nachwelt erhalten werden sollen mit entsprechenden Wert, dann macht es Sinn, nur in der Regel handelt es sich um Schrott, denn eine solche 15-16 m Yacht lässt sich nicht einfach preiswert verschrotten. Da ist es einfacher, sich einen zu suchen, der dann meint er könnte das mit ein bisschen Farbe dann selbst veredeln. Bei solchen Yachten haben wir oft noch Bleche mit minderwertiger Güte und Korrosionsverhalten aufgrund hoher Schwefel- und Phosphoranteile. Solche Bleche neigen zum natürlichen Altern und wenn die entsprechend in die Jahre kommen, dann neigen die zu brechen. Wenn das passiert, dann hat kaum einer der sich im Innenraum befindet die Chance, aus dem Boot heraus zu kommen. Ohne entsprechender Beschallung und gutachterlicher Prüfung sollte ein solches Boot nicht restauriert werden. Mit ein bisschen Schweißarbeiten wo einer Durchrostungen meint zu flicken ist es dabei noch lange nicht getan. Bei solchen Yachten haben die Motoren oft mehr als 5000 Betriebsstunden und müssen vollständig überholt werden. Da kann Einer mit Ein- und Ausbau, Sanierung, neues Kühlsystem usw. schnell mal 20-30 Mille und mehr anlegen. Was das Rigg betrifft, da sind ein paar Tausender eine Kleinigkeit. Für neue Segel bei der Bootsgröße, da bekommt einer dann runde Augen wenn´er dann z.B. ein Angebot für eine neue Genua bekommt. Was die Elektrik solche Boote betrifft, die muss in der Regel nach 40-50 Jahren vollständig erneuert werden und die 40-50 Jahre alte Elektronik wird sicherlich keiner mehr verwenden, auch wenn die noch ein wenig funktionieren sollte. Versucht doch nur einmal z.B. das Toplicht und die Beleuchtung bei einen 15-20 m langen Mast auszutauschen, da erlebt dann mancher ein Wunder, was solche einfache Sanierungen für einen Aufwand erfordern. Da nun mal solche Yachten auch im Innenraum sich in laufe der Jahre vergoldet haben, muss vollständig ausgebaint werden um den Korrosionsschutz zu erneuern. Bereits was das strahlen betrifft, - setzt voraus dass die Bleche noch keine Muldenkorrosion haben und nicht zum brechen neigen, da kann einer an die 20 Mille und mehr kalkulieren. Was die Beschichtungen für den Korrosionsschutz betrifft, die sind im Vergleich mehr als bescheiden und kosten im Vergleich zu den ges. Sanierungskosten max. 2,5 – 3,0%. Unsere Erfahrungen haben ergeben, dass in solche Boote locker an die 150-200 Mille investiert werden, dazu 2-3 Jahre Arbeit, ein paar tausend Arbeitsstunden, mit Dauerbaustelle. Wenn dann ein solches Boot verkauft wird, dann lassen sich nicht einmal die Hälfte der Sanierungskosten erzielen und die Arbeitsleistung ist natürlich umsonst, weil das nur als ein „Vergnügen - Hobby“ bewertet wird. Seit nicht so „blauäugig“, lasst Euch nicht von der Größe blenden, denn eine solche Kiste wiegt auch oft mehr als 20 000 kg, muss gekrant werden und die meisten Liegeplätze sind für eine solche Größe nicht ausgelegt oder kosten jedes Jahr ein kleines Vermögen. In der Adria bezahlt da einer nur für das kranen um den Bewuchsschutz zu erneuern und Lagerbock, meist mehr als 2000,-€, wobei das noch billig ist zum Vergleich was die Liegeplatzgebühren betrifft. Nur der Unterhalt, Wartung, von einen solchen Booten kostet im Monat meist mehr, als was ein normaler Angestellter im gehobenen Dienst monatlich verdient. Da wir offen über solche Baustellen reden, wird uns das meist sehr verübelt obwohl wir daran wirklich nichts verdienen und nur Zeit investieren um manchen Käufer aufzuklären, was er sich da anschafft. Jedes Jahr verschwinden lt.Versicherungsberichte solche Yachten – weil einer solch ein Boot nicht mehr los wird. Besonders schlimm ist es., wenn bei solchen Booten die Bleche brechen wegen der Muldenkorrosion, wo dann der Skipper sich gleich mit entsorgt, denn ein beschallen wegen der Sicherheit ist ja nicht besonders preisgünstig. Zum Glück passiert das meist am Liegeplatz, wenn das Boot dann zu tauchen beginnt. Wie auch immer, wer also meint er möchte eine solche Yacht zu sanieren, den helfen wir natürlich dabei für einen Korrosionsschutz der wieder eine Standzeit von 15 Jahren hat, nur mit ein bisschen entrosten und ein wenig Farbe wird das nicht funktionieren. Ich werdet sicherlich zahlreiche Angebote von Firmen erhalten die dann eine solche Yacht optisch vergolden und die meisten bieten dann ein solches Dauerbaustellen-Schmuckstück wieder zu einen so genannten „Schnäppchenpreis“ an, denn jeden Tag fallen ein paar unbedarfte vom Himmel die sich einen Kindheitstraum erfüllen möchten. Die Foren die alle nicht die Caritas sind, sind voll mit gutgemeinten Ratschlägen, meist von Gewerbetreibenden die manchmal noch einen Sonderpreis auch noch ohne Mwst. anbieten, oder auch von Skippern die vom Konditor zum Bootssachverständigen mutiert sind. Auch eine Yacht-Zeitschrift lebt nun mal von der Werbung, wo unter anderem solche Yachten zum Verkauf angeboten werden und nicht von der Aufklärung, wo es sich bei solchen Yachten sehr oft um Sondermüll handelt. Admin
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  • Avatar von ADMIN
    17.05.2020, 11:02
    ADMIN hat das Thema STAHL-YACHTEN im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN erstellt.
    Stahl-Yachten Jedes Jahr haben wir mehrere Anfragen zu Sanierungen von Stahl-Yachten im Bereich von 15-16 m, die ein Käufer der sich einen Jugendtraum erfüllen möchte, zum „Schnäppchenpreis“ erworben hat. Die Boote werden dann meist mit ein bisschen Farbe, möglichst Preiswert ein wenig optisch aufgepäppelt und viele Käufer sind dann beeindruckt von der Bootsgröße und der Ausstattung. Da werden dann Phantasie-preise präsentiert, auf dem Neupreis vor 40-50 Jahren von 200-300 Mille hingewiesen, darauf gibt es dann einen Nachlass bis zu 50% und der Kunde ist dann euphorische wegen dem „Schnäppchen“ das er dann für 20-40 Mille bekommt. Der Kunde sieht nicht, dass er für diesen Preis weitgehend Schrott eingekauft hat, denn auch der Wert von zahlreichen überalterten Sonderzubehör ist gleich Null. Wenn sich dann solche Kunden hilfesuchend an uns wenden und wir den Kunden die Wahrheit sagen, dann ist der Kontakt in der Regel beendet und er wendet sich dann vertrauensvoll an Skippern zahlreicher Foren, dass die Ihm dann bei seiner Sanierung beraten. Nur die Foren sind nun mal nicht die Caritas, ob Yacht – eine Werbezeitschrift oder das Boote-Forum eine Münchner Werbeagentur wo dann hilfreiche Skipper – meist Händler, Verkäufer, angebliche Werften wo der Chef noch selbst arbeitet (aber nur wegen der EV), bis zum Bootsbaumeister und noch mancher Konditor der zum Bootssachverständigen mutiert) Unterstützung anbieten. Natürlich lässt sich auch eine solche Yacht wieder vollständig sanieren. Auch ein 40-50 Jahre alter Daimler, mit 500- tausend km der weitgehend durchgerostet ist, lässt sich wieder sanieren, nur was die Kosten bei einer fachgerechten Sanierung betrifft, da bekommt einer dann locker 2-3 Neufahrzeuge. Wenn es sich also bei solchen Booten (wie bei den Autos) um besondere „Klassiker“ handelt, die der Nachwelt erhalten werden sollen mit entsprechenden Wert, dann macht es Sinn, nur in der Regel handelt es sich um Schrott, denn eine solche 15-16 m Yacht lässt sich nicht einfach preiswert verschrotten. Da ist es einfacher, sich einen zu suchen der meint er könnte das mit ein bisschen Farbe dann veredeln. Bei solchen Yachten haben die Motoren oft mehr als 5000 Betriebsstunden und müssen vollständig überholt werden. Da kann Einer mit Ein- und Ausbau, Sanierung, neues Kühlsystem usw. schnell mal 20-30 Mille und mehr anlegen. Was das Rigg betrifft, da sind ein paar Tausender eine Kleinigkeit. Für neue Segel bei der Bootsgröße, da bekommt einer dann runde Augen wenn´er dann z.B. ein Angebot für eine neue Genua bekommt. Was die Elektrik solche Boote betrifft, die muss in der Regel nach 40-50 Jahren vollständig erneuert werden und die 40-50 Jahre alte Elektronik wird sicherlich keiner mehr verwenden, auch wenn die noch ein wenig funktionieren sollte. Versucht doch nur einmal z.B. das Toplicht und die Beleuchtung bei einen 15-20 m langen Mast auszutauschen, da erlebt dann mancher ein Wunder, was solche einfache Sanierungen für einen Aufwand erfordern. Da nun mal solche Yachten auch im Innenraum sich in laufe der Jahre vergoldet haben, muss vollständig ausgebaint werden um den Korrosionsschutz zu erneuern. Bereits was das strahlen betrifft, - setzt voraus dass die Bleche noch keine Muldenkorrosion haben und nicht zum brechen neigen, da kann einer an die 20 Mille und mehr kalkulieren. Was die Beschichtungen für den Korrosionsschutz betrifft, die sind im Vergleich mehr als bescheiden und kosten im Vergleich zu den ges. Sanierungskosten max. 1,5 – 2,0%. Unsere Erfahrungen haben ergeben, dass in solche Boote locker an die 150-200 Mille investiert werden, dazu 2-3 Jahre Arbeit, ein paar tausend Arbeitsstunden, mit Dauerbaustelle. Wenn dann ein solches Boot verkauft wird, dann lassen sich nicht einmal die Hälfte der Sanierungskosten erzielen und die Arbeitsleistung ist natürlich umsonst, weil das nur ein „Vergnügen - Hobby“ war. Seit nicht so „blauäugig“, lasst Euch nicht von der Größe blenden, denn eine solche Kiste wiegt auch oft mehr als 20 000 kg, muss gekrant werden und die meisten Liegeplätze sind für eine solche Größe nicht ausgelegt oder kosten jedes Jahr ein kleines Vermögen. In der Adria bezahlt da einer nur für das kranen um den Bewuchsschutz zu erneuern und Lagerbock, meist mehr als 2000,-€, wobei das noch billig ist zum Vergleich was die Liegeplatzgebühren betrifft. Nur der Unterhalt, Wartung, von einen solchen Booten kostet im Monat meist mehr, als was ein normaler Angestellter im gehobenen Dienst monatlich verdient. Da wir offen über solche Baustellen reden, wird uns das meist verübelt obwohl wir daran wirklich nichts verdienen und nur Zeit investieren um manchen Käufer aufzuklären, was er sich da anschafft. Jedes Jahr verschwinden lt.Versicherungsberichte solche Yachten – weil einer solch ein Boot nicht mehr los wird. Besonders schlimm ist es., wenn bei solchen Booten die Bleche brechen wegen der Muldenkorrosion, denn ein beschallen wegen der Sicherheit ist ja nicht besonders preisgünstig. Zum Glück passiert das meist am Liegeplatz, wenn das Boot dann zu tauchen beginnt. Wir haben aber auch jedes Jahr was die Berichte von Versicherungen betrifft, wo der Skipper dann mit taucht und sich verabschiedet. Wie auch immer, wer also meint er möchte eine solche Yacht zu sanieren, den helfen wir natürlich dabei für einen Korrosionsschutz der wieder eine Standzeit von 15 Jahren hat, nur mit ein bisschen entrosten und ein wenig Farbe wird das nicht funktionieren.
    0 Antwort(en) | 163 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    16.05.2020, 10:11
    Im Wasser sind die Risse weniger sichtbar, ansonsten hat das keinen Einfluss auf den Bewuchschutz ist eine optische Sache. Das Antifouling so weit wie möglich verbrauchen, also ein paar Jahre bis es nicht mehr wirkt, dann sauber verschleifen und 1 x überstreichen. Hohe Schichtstärken beim Antifouling wenn wir lange Trockenzeiten haben vermeiden. Grüße Friedrich
    10 Antwort(en) | 2202 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    15.05.2020, 13:04
    Es wird nicht abblättern, daher so weit wie möglich verbrauchen. Wenn wieder gestrichen wird, dann lässt sich das leicht verschleifen und überstreichen. Gruß Friedrich
    10 Antwort(en) | 2202 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    07.05.2020, 09:12
    Hallo Mathias, sieht sauber aus, ein Zwischenschliff ist nicht erforderlich. Grüße Friedrich
    19 Antwort(en) | 1983 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.05.2020, 17:14
    ADMIN hat auf das Thema Gelshield ja oder nein im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Charles, wenn wir keine osmotische Schäden wie eine Blasenpest haben, dann muss auch nichts rapariert werden. Keiner repariert (nicht zu verwechseln mit Pflege) einen Motor, wenn kein Schaden eingetreten ist. Wir können auch osmotische Prozesse die z.B. eine Blasenpest verursachen im Grunde mit 1 oder 2 Lagen Epoxid nicht verhindern, da nun mal Epoxide feuchtedurchlässig sind. Wenn solche Schäden einfach abgedeckt werden, dann sind die nach wie vor vorhanden und werden unter einer EP-Schicht für einige Zeit versteckt und eine Delamminierung des ISO-Harz und der Glasfaser beschleuinigt. Oft schaden solche Sanierungsversuche mehr als diese nützen. Solche Boote werden oft weich, verlieren Ihre statische Festigkeit und sind dann z.B. für eine Adria mit entsprechenden Belastungen wegen der Sicherheit nicht mehr geeignet. Auch bei einen feuchten Laminat geht ein Boot noch lange nicht unter. Wie bereits beschrieben, es sollte immer der Einzelfall beurteilt werden, denn sehr oft schadet "viel" mehr als es nützt. Ich kenne die vielen Beiträge zahlreicher Foren z.B. Booteforum einer Münchner Werbeagentur, Yachtforum einer Werbezeitschrift in denen dann auch zahlreiche Verkäufer von SVB, Segelladen, Schwentner, zahlreiche Anstreicherfirmen die sich Werft nennen, Spenden leisten oder auch für Werbung in den Zeitschriften bezahlen, um Ihren Ihr bestes dann zu vermitteln. Wird da eine Frage nach "WARUM" bei einer Empfehlung gestellt, dann kommt sofort die Polemik, anstelle einer Antwort die eine Empfehlung begründet. Wenn also Fragen bestehen, dann muss ich mehr wissen und dazu noch ein paar Bilder um mehr dazu zu sagen. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 219 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.05.2020, 16:45
    Halo Charles, es ist natürlich grundsätzlich der Einztelfall zu beurteilen um die weitere Vorgensweise zu beurteilen. Ist der Gelcoat noch weitgehend i.O., wir haben keinen Dauerwasserlieger, das Boot kann auch über längere Zeit an Land entfeuchten, dann reicht meist ein Anstrich mit einen Vinyl-Primer. Ist der Gelcoat stark befallen einer Blasenpest wo die Skipper meinen dass das eine Osmose ist, dann macht es Sinn den Gelcoat weitgehend abzutragen und mit einen Epoxid das eine bessere Haftung hat als ein Polyester zu ersetzen. Die Auswahl welches Epoxid, wie z.B. ein Gelsgield 200 das mit Kalk, ein VCTar2 das mit Quarzsand, ein Multicoat das mit Aluminiumoxiden angereichert wurde, oder ein Reaktivharz das z.B. eine sehr hohe Schlagfestigkeit - Zähigkeit und Elastizität hat, oder in Einzelfällen ein 2 K.Teerepoxid bestimmt wieder der jeweilige Anwendungsfall. Es muss auch die Verhältnismäßigkeit bei einen Boot gesehen werden, denn ich muss z.B. auch das Alter, den Wert eines Bootes beurteilen, denn wenn z.B. eine Baltic- Nautic- Yacht nach 10 Jahren repariert werden soll, die immer noch im Millionen Bereich liegt, dann sind bei solchen Yachten 100% - auch mehrere tausend Euro angesagt und die Kosten nebensächlich. Habe ich eine 40 - 45 Jahre alte Neptun, Optima, Dehler usw. dann haben wir es mit einen Bootspreis zu tun wo die Ensorgungskosten weit größer sind als ein solches Boot mit Trailer und Außenborder, dann kann ich keinen Kunden z.B. Sanierungskosten von 1200,-€ je laufenden Bootsmeter, Kielsanierung, mehrmaliges Umsetzen usw. zzgl. Mehrwertsteuer vermitteln. Grüße Friedrich
    15 Antwort(en) | 2566 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.05.2020, 12:21
    Hallo Herr Bliedstrupp, zur Frage, grundsätzlich nein. Das Protect 346 Multicoat ist eine 2 K. Beschichtung. Damit lassen sich 1 K. Beschichtungen wie Alcydbeschichtungen überschichten. Der Marine 470 Vinyö-Primer ist ein 1 K. Primer und damit werden z.B. 2 K. EP-Beschichtungen für den Unterwasserbereich versiegelt. Ich rate bei Stahl-Yachten immer zu telefonieren, da der Einzelfall beurteilt werden muss. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 233 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    29.04.2020, 17:48
    ADMIN hat auf das Thema Gelshield entfernen im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Axel, das Gelshield ist eine mit Kalk pikmentiertes Epoxid und kann durch Abbeizen nicht entfernt werden. Es gibt Beizen die auch ein Epoxid anlösen würden, nur dabei würde der darunter liegende Gelcoat zerstört. Auch bei schleifen ist Vorsicht angesagt, denn ohne Beschädigung des Geloat ist auch ein abschleifen nicht möglich. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 226 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    28.04.2020, 16:53
    Hallo Mathias, Es ist nur darauf zu achten, dass der Vinyl Primer Marine 470 nicht mit EP überspachtelt wird. Die EP-Spachtel kann ohne Probleme mit dem Primer wieder überstrichen werden. Grüße Friedrich
    19 Antwort(en) | 1983 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.04.2020, 11:38
    Hallo Christian, wo erforderlich mit einer 2 K. Epoxid-Feinspachtel spachteln und verschleifen. Da wir mit Stetecol arbeiten, ist ein nachschleifen mit 80er nicht erforderlich. Grüße Friedrich
    15 Antwort(en) | 2566 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.04.2020, 09:26
    Hallo Christian, am besten die Produktdaten aus dem Online-Shop ausdrucken, dann muss ich nicht so viel schreiben. Zu beachten ist, vor dem Stetecol mit 120 Körnung anschleifen, dann nochmals mit technisch reinen Aceton das Unterwasserschiff gründlich reinigen. Bei der Verwendung von Stetecol für den zweiten Anstrich die Überschichtungszeit beachten, denn dann ist ein Zwischenschliff nicht erforderlich. Alle Epoxide egal welcher Hersteller haben die Eigenschaft nachzuhärten und zu schrumpfen. Wird jetzt sofort der Marine 470 und das Antifouling aufgetragen, dann können Haarrisse im Antifouling entstehen. Es macht also Sinn, nach dem Stetecol-Anstrich 10-14 Tage zu warten bis die Spannungen die bei der chemischen Härtung entstehen sich abbauen. Dann die Oberfläche die sehr rauh ist nochmals mit 120 Körnung verschleifen, es muss aber nicht 100% glatt sein, Orangenhautoberfläche genügt da darauf dann der Primer 470 und das Antifouling gestrichen wird. Da das Antifouling selbstabschleifend ist, glättet sich die Oberfläche nach einiger Zeit von selbst. Die Ergiebigkeit und weitere Angaben sind in den Produktdatenblättern nachzulesen. Nach meinen Erfahrungen hat das Boot ca. 13-14 qm. Da reichen 2 Liter Marine 470 Farbe rotbraun, 2 Liter Marine 522 Ecoship Farbe schwarz bei einen Saisinwasserlieger, wenn Jahreswasserlieger und das Boot kommt alle 3 Jahre aus dem Wasser, 2 x 2 Liter Marine 522 Ecoship. Beim Stetecol müssten 2 x 2,4 Liter reichen. Wenn es geht, nicht zu dick rollen, denn hohe Schichtstärken sind nur ein Geschäft für den Verkäufer und schaden in der Regel mehr als dass solche nützen. Zur Sicherheit: Wir haben es mit Bisphenol-A-Epichlorhedrin im Stetecol und mit Trycreylpohosphat im Antifouling zu tun. Daher am besten Vinyl-Handschuhe tragen um Hautkontakt zu vermeiden. Atemschutz ist wenn im Freien gearbeitet wird nicht erforderlich. Immer eine Schutzbrille aufsetzen, eigene Erfahrung war sehr schmerzahft und verursachte 4 schlaflose Nächte. Grüße, Friedrich
    15 Antwort(en) | 2566 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.04.2020, 18:54
    Wenn also geprimert wird, 2 Liter Marine 470 Vinyl Farbe rorbraun, 2 Liter Marine 522 Ecoship Faren schwarz, nur 1 x mit der Rolle, Wasserpass beim Antifouling 2 x und den rest auf den Gleitbereich. Grüße Friedrich
    19 Antwort(en) | 1983 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.04.2020, 18:04
    Hallo Mathias, der Osmosewahn ist nur ein Geschäft mit der Angst und wird von Anstreicherfirmen und Verkäufern vermittelt. Diesen Heerscharen ist auch nicht vermittelbar, dass die Blasen oder Bläschen nun mal Blasen sind und keine Osmose. Es ist beim besten Willen nicht vermittelbar, dass es einen Unterschied gibt zwischen Ursache und Wirkung. Es ist auch nicht vermittelbar, kommt es zu osmotischen Diffusionsprozessen mit der Wirkung von Blasen, dass der Einzelfall beurteilt werden muss und es keine Standardlösung gibt. Dein Boot liegt 3-5 Wochen im Waser und hat ca. 11 Monate Zeit zu entfeuchten. Auch wenn der Gelcoat vollständig perforiert wäre, dann haben wir darunter immer noch eine Barriere und ein ISO-Laminat das eine hohe Feuchtedichte hat. Auch wenn da geschliffen wurde, können wir das bei dem Anwendungsfall vernachlässigen. Kommt es zu osmotischen Schäden, dann können wir die nicht verhindern, sondern nur im nachhinein reparieren. Lass Dich also da nicht verunsichern. Wäre das Boopt z.B. im Bodensee, Bereich Überlingen, tropische Wassertemperaturen als Jahreswasserlieger, dann würde ich den Sachverhalt natürlich anders beurteilen. Das einzige Problem ist im Grunde die Optik beim Unterwasserschiff. Natürlich könnten wir mit einen Marine 470 Vinyl abdecken und darüber 1 Lage Ecoship streichen und alle 5-8 Jahre mit Ecoship überstreichen. Wenn wir das Unterwasserschiff bis zum Gelcoat nicht sauber bekommen, dann ist das im Grunde die einfachste Lösung. Ansonsten sauber machen, die Macken mit einer EP-Spachtel ausbessern, mit einer schwarzen Alcydfarbe überpinseln (schaut halt nicht so schön aus), einfetten und die 4-5 Wochen Spass haben. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    25.04.2020, 17:45
    Hallo Christian, ich kann natürlich nicht ohne nähere Angaben und Bilder beurteilen, ob der Aufwand wirklich erforderlich war. Wegen 20-30-oder 40 Blasen ist wirklich kein Gelcoatersatz erforderlich. Normalerweise genügt es die Blasen zu öffnen,mit einen Dremel zu reinigen, EP-Feinspachtel, 1 x Primer, dann Antifouling. Wenn dann alle 3 Jahre ein paar Blasen dau kommen, dann lässt sich das einfach und schnell ausbessern. Wir haben es aufgegeben den Heerscharern an Verkäufern, Bootsbauern, Anstreicherfirmen zu vermitteln, dass solche Blasen keine Osmose sind, sondern Blasen oder eine Blasenpest. Der Unterschied zwischen Ursache und Wirking ist nicht vermittelbar. Normalerweise genügt einfaches Ausbessern - (Ausnahme das ges. Unterwasserschiff ist damit wie bei Pocken befallen) - so das die nächsten 10-15 Jahre kaum eine vollständige Sanierung erforderlich ist. Nur damit ist kein Geld zu verdienen, daher sehen wir das als ein lukratieves Geschäft mit der Angst. Der Aufbau einer GFK-Yacht ist ein wasserfestes ISO-Laminat, darauf ca. 0,6-0,8 mm ISO-Harz, dann ca. 0,6-0.8 mm Gelcoat. Daher lassen sich solche Blasen ohne großen Aufwand leicht ausbessern. Firmen wie Wrede kalkulieren für solche Sanierungen ca. 1200,-€ je laufenden Bootsmeter zzgl. Mwst, dafür gibt es 7 Jahre Gewährleistung auf Nachbesserung, wobei Wrede in der Trockenkammer bei 60°C das Boot entfeuchtet und die EP-Beschichtungen nochmals ca. 24 Stunden tempert damit die EP-Beschichtungen spannungsfrei aushärten können. Die meisten Anstreicherfirmen die oft wenig mit einer Bootswerft gemeinsam haben, schleifen einfach darüber, streichen 3-4 Lagen Gelshield, Kosten bei der Bootsgröße 3-4000,-€, geben 3 Jahre Gewährleistung. Wenn also nicht das ges. Unterwasserschiff mit der Pest befallen ist, hätte einfaches Ausbessern und EP-Spachtel erheblich länger funktioniert. Wegen den Blasen verliert auch kein Boot seine statische Festigkeit. Schwerwiegende osmotische Schäden sind, wenn sich die Poxide mit der Feuchte verbindet, das ISO-Harz trennt sich vom Laminat, das Laminat beginnt zu quellen was am marmorierten Schleifbild meist zu erkennen ist, das Boot wird weich, der Kiel wird im Unterwasserschiff unter Last ein wenig eingedrückt. Grundsätzlich, haben wir es mit Blasen zu tun, dann haben wir es auch mit Feuchte zu tun. Wird jetzt ein Unterwasserschiff vollständig versiegelt, Feuchtedicht saniert, dann haben wir Drücke im Laminat bis zu 20 Bar und das Laminat trennt sich vom ISO-Harz, das Boot wird also weich. Viele gut gemeinte Ratschläge besonders aus den Foren schaden meist mehr als dass diese nützen. Jedes Epoxid das verwendet wird hat eine vorgegebene Feuchtedichte. In der Regel wird die max. Dichte bei ca. 0,125 mm erreicht und kann mit noch so viel zusätzlichen Anstrichen nicht erhöht werden. Auch das ist kaum vermittelbar, denn unsere Verkäufer sind der Meinung, viel hilft viel. Nicht ohne Grund ist der hochwertigste osmotische Schutz der Gelcoat nur 0,6-0.8 mm dick. Wenn also mehr besser wäre, dann würde jeder Hersteller einfach 2 Lagen zusätzlich in die Form spritzen, denn jeder Gelcoat der wieder verwechselt wird mit Topcoat ist besser als ein Epoxid. Hochwertiger Gelcoat besteht aus einen Vinyestherharz und Neophentylharzen. Da nun mal die oberste Schicht immer eine Deckbeschichtung ist, ist es also ein Topcoat. Was also in Deinen Fall am besten wäre, wird im Grunde bestimmt durch die Feuchtewerte im Laminat. Verwenden wir ein Gelshield, der ist mit Kalk angereichert, hat eine geringe Feuchtedichte, daher oft die unsinnigen Schichtstärken mit 5-6 Lagen. Verwenden wir ein Protect 346 Multicoat, das mit Aluminiumoxiden angereichert ist und daher eine erheblich höhere Feuchtedichte hat, da genügen 2-3 Lagen. Verwenden wir ein Reaktivharz das zum Beispiel bei feuchten Laminat besser geeignet ist, da genügen 1-2 Lagen, mehr ist nicht erforderlich. Besonders bei Booten die in die Jahre gekommen sind, werden Reaktivharze verwendet. Die sind zäher, schlagfester und reissen nicht so schnell, was oft erforderlich ist da Boote Ihre statische Festigkeit verlieren. Nachteil dieser Harze (Marine 340 Stetecol) ist, der Privatanwender hat nicht die Möglichkeit Airles zu spritzen. Wird mit der Rolle das Harz aufgetragen, dann bekommen wir eine Orangenhautoberfläche, was aber bei vielen zu vernachlässigen ist. Jedes EP kreidet, daher muss es mit einen Anstrich Marine 470 Vinyl Farbe rotbraun veriegelt werden, das zugleich der Haftgrund für ein mehrjähriges Antifouling Farbe schwarz ist. Bei Saisonwasserlieger 1 x dann mir Marine 522 Ecoship, reicht für mehr als 2 Jahre. Dauerwasserlieger in tropischen gewässern wie Mittelmeer oder Bodensee, 2 x das Antifouling. Reicht für 3-4 Jahre. Der Wasserpass auf ca. 10 cm Breite bekommt wegen der Reinigung einen zusätzlichen Anstrich. Grüße Friedrich
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    16.04.2020, 10:33
    ADMIN hat auf das Thema Älteres Boot ohne AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Thorsten, wir hatten noch bis vor Corona die Filtermasken P1 und P2 zu den Standardkosten um die 65 Cent das Stück angeboten. Da wir an die 2000 Stück hatten, wurden die sehr schnell beschlagnahmt und es wird noch einige Monate dauern bis die erhältlich sind. Bei den Schleifarbeiten sollte einer mindesten eine P1 oder P2 verwenden oder nass schleifen. Körnung 120, es reicht nach den schleifen abzustauben. Vorsicht mit dem Taupunkt, wir haben in den Nachtstunden starke Abkühlungen und in den Vormittagstunden eine sehr schnelle Erwärmung der Umgebungstemperatur. Wenn also die Objekttemperatur durch das Abkühlen in den Nachtstunden niedriger ist als die Umgebungstemperatur in den Vormittagsstunden, dann nimmt jedes Antifouling das microporös ist, die Kondensfeuchte auf und es streicht einer ein nasses Unterwasserschiff, was unweigerlich zur Blasenbildung oder Abplatzungen führt. Ich rate daher noch etwas zu warten dass der Temperaturunterschied nicht mehr so hoch ist und erst am Nachmittag wenn sich Obekt und Luftemperatur angeglichen haben zu streichen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    09.04.2020, 09:31
    Hallo Herman, ein Gewaltakt der normalerweise vermeidbar wäre. Auf dem Bild 1 so wie ich das sehe, haben wir rechts die Dichtmasse in der Fuge und links wurde diese Fuge gespachtelt. Wenn also die Dichtmasse i.O. ist, sich nicht löst, dann sollte die so erhalten werden. Die Spachtelung links auf dem Bild kann beseitigt werden. Haben wir beschädigte Bereiche bei der Dichtmasse, dann mit dem Pantera nachbessern, wobei wir bei Nachbesserungen bei Dichtungen immer Haftungsprobleme zu befürchten haben. Manche Dichtmassen lassen sich mit dem Aceton anlösen und glätten, werden dabei ein wenig klebrig auf der Oberfläche, lassen sich auch mit einer Stahlwolle glätten. Die Spachtelung sollten wir nicht mehr erneuern. Der Grund ist, besonders bei Booten die in die Jahre kommen, haben wir eine geringe Pendelbewegung am Kiel. Um das zu beheben fehlt die Verhältnismässigkeit. Uns würden die Spachtelungen dann abplatzen, oder es bilden sich Risse in denen das Wasser eindringen kann. Wir werden wahrscheinlich wenn wir beschichten immer Risse am Übergang Kiel Unterwasserschiff bekommen, aber das ist normal, wichtig ist dass die Dichtmasse i.O. ist. Am überwasserbereich und Kiel sehe ich noch Reste von 1 K. Beschichtungen, darauf haftet uns kein Epoxid das wir bei diesem Boot brauchen. Diese Reste müssen beseitigt werden. Das wäre mit einer Beize oder mit Aceton und grober Stahlwolle möglich. Die Galeerenarbeit lässt sich daher noch steigern. Ich denke, das sollte auch gemacht werden, denn inzwischen wurde viel an Arbeit investiert und alles was versäumt wird, lässt sich im nachhinein nicht mehr beheben. Wird mit Beize gearbeitet z.B. TOP 155, dann muss danach neutralisiert werden da die Beizen basisch sind. Das erfolgt mit Säure, z.B. Zitronensäure, Net-trol von Owatrol - teuer mehr Werbung als Wirkung, oder auch Oxalsäure die sehr preiswert ist. Vorsicht wegen Hautverätzungen, Nitrilhandschuhe Schutzbrille anziehen. Danach wird mit Wasser gründlich gereinigt. Den weiteren Aufbau machen wir nicht mit Protect 346. sondern mit einen Reinepoxidharz siehe http://wp1079960.server-he.de/BASF/P_340.pdf Das Harz ist zäher, schlagfester und es genügen 2 Anstriche. Nachteil bei diesen Harz ist, da wir nicht Airles-Spritzen, die Orangenhaut-Oberfläche die mit der Fellrolle entsteht. Die Beschichtung lassen wir an die 14 Tage härten, damit wir keine weitere Schrumpfung bekommen. Dann wird noch mals mit den Exenterschleifer 120 Körnung ein wenig geglättet, darauf erfolgt dann der Marine 470 und das Antifouling. Wir müssen uns aber auch ehrlich machen, damit haben wir das max. was für einen Privatanwender möglich ist gemacht. Es ist und bleibt ein Boot das in die Jahre gekommen ist und keiner weiß was in 3-4 Jahren ist. Aber auch da können wir dann immer noch mit Vinyl nachbessern, so dass das Boot noch einige Jahre seinen Zweck erfüllt. Z.B. die Firma Wrede Hamburg die strahlt das Unterwasserschiff ab, dann 36 Stunden trocknen bei 60°C, Spachtelung, EP, Primer Antifouling und kalkuliert um die 1200,-€ je laufenden Bootsmeter zzgl. Mwst.19%. Wer also diese Arbeiten weitgehend selbst macht, der weiß auch warum und dass eine Sanierung wie oft für 2-3 Mille angeboten wird, kaum möglich ist. Alles klar, das wird, Grüße Friedrich
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    07.04.2020, 17:05
    ADMIN hat auf das Thema Hallo liebe Mitglieder im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Nemo. 14 m Stahl, das bedeutet Arbeit. Wir haben bereits mehrmals komplette Sanierungen von Stahlyachten 15 - 50 m begleitet und da ist es mit ein bisschen Farbe nicht getan. Da ist es nicht einfach mit grundieren getan, denn bei Stahl haben wir es mit einen System für den Korrosionsschutz zu tun, der von der Grundierung - Schuppenpanzerbeschichtung - Multicoat - Vonyl zum Antifouling aufeinander abgestimmt wird. Bei einen solchen Boot brauchen wir eine Standzeit von 15-20 Jahren und da solllten die Vorgaben sehr genau befolgt werden, sonst wird das eine Dauerbaustelle. Ich muss also zuerst einmal mehr wissen, wie z.B. Alter, wurde beschallt, wurde gestrahlt oder mit einer Perago vorbehandelt, welche Grundierung wurde da für den Erst-Korrosionsschutz aufgetragen. Beim Korrosionsschutz ist auch der Innenraum entsprechend mit einzubeziehen. Auch Bilder, Detailbilder sind wichtig um die weitere Vorgehensweise zu bestimmen. Soll nur das Unterwasserschiff bearbeitet werden, dann müssen wir am Wasserpass anstückeln. Ich muss wissen mit was wurde der Überwasserbereich gestrichen, wird das nicht richtig gemacht dann korrodieren die Bleche rund um das Boot. Wie gesagt, je mehr ich weiß um so mehr kann ich dann die Sache beurteilen. Für eine solche Sanierung bedarf es auch zahlreicher Telefongespräche. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    06.04.2020, 09:06
    Hallo, die Türkisfarbe auf dem Bild 1 ist ein Gelsgield 200. Es sieht so aus, dass darunter ein VCTar2 noch grundiert wurde. Das lässt vermuten, dass bereits vor dem Anstrich mit dem Gekshield osmotische Schäden (eine Blasenpest) aufgetreten ist, die dann mit dem Gelshield 200 und VC-Offshore abgedeckt wurden. Das Schleifbild lässt erkennen, dass die kleinen Erhebungen der Blasen zuerst abgetragen werden, was dann das Muster ergibt. Es ist auch zu erkennen auf dem Bild, dass sich das Muster auch am Gelcoat abzeichnet, somit kann ausgeschlossen werden dass sich die Blasenpest zwischen Gelcoat un VCTar2 oder dem Gelshild befindet. Die Häuffigkeit der Blasenanzeichen lässt vermuten, dass wir es mit einen Großflächigen osmotischen Schaden zwischen Gelcoat und der Barriere zu tun haben. Um den Zustand genauer noch zu beurteilen, müsste eine Feuchtemessung durchgeführt werden. Wenn so ein Blasenausschnitt stark vergrößert wird, dann ist am Blasenrand meist ein winzig kleiner Haarriss 1-2 zehntel mm mit leichter Braunverfärbung zu sehen. Auch das Baujahr, die Auslastung in welchen Gewässern mit der Feuchtemessung würde eine genauere Beurteiliung ermöglich. Sollte die Vermutung zutreffen wie auf dem Bild 1, dann würde eine vollständige Sanierung z.B. bei der Firma Wrede mit sandstrahlen, trocknen und neuen Beschichtungsaufbau je laufenden Bootsmeter um die 1200,-€. zzgl. mehrmaliges umsetzen und noch die Mwst. kosten. Wie gesagt, genaueres wissen wir erst, wenn ein Feuchte-Messprotokol vorliegt. Kleiner Hinweis, solche Boote in der Preisklasse, besonders wenn die bereits älter sind, sollte einer sehr genau ansehen, denn den größten Werteverlusst haben wir bei osmotischen Schäden am Unterwasserschiff. Unter http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1793-GEBRAUCHTBOOTEKAUF-TIPP-S kann einer Tips beim Gebrauchtbootekauf nachlesen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    29.03.2020, 11:53
    ADMIN hat auf das Thema Weißes Antifouling erneuern im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Dirk, noch sind wir erreichbar, wobei wir auf Grund der Terminierungen bis Mitte April Engpässe bei verschiedenen Produkten erwarten. Inzwischen kommt es beim Vinylprimer Farbe schwarz bereits zu Engpässen. Sollte es einen von uns erwischen, dann muss ich den Laden für 4-6 Wochen dicht machen. Wenn um den 20.04. die Sperren aufgehoben werden sollen, dann kommen die Österreicher, Schweizer, Slowenen, Kroaten, die Ihre Boote in Kroatien und Griechenland streichen möchten. Wir sind vorbereitet, aber es wird zu Lieferverzögerungen kommen. Erschwert wird das noch, dass dann ab Ende April die Saison für Reaparaturen beginnt und wir es da mit vielen Sonderabfüllungen bei den Stahl-Aluminiumyachten zu tun haben. Ich kann nur jeden raten, rechtzeitig zu terminieren, so dass wir die Lieferungen bereits 2-3 Wochen vorher vorbereiten können und dann zum Wunschtermin versenden. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    24.03.2020, 08:32
    Hallo Herman, was das schnelle rosten auf der Oberfläche betrifft, nach dem Einsatz der Tercoo-Scheibe ist kein Problem, denn das ist Flugrost. Da genügt vor dem beschichten einfaches abwischen mit Aceton oder Trychloräthylen. Ich isch würde gerne den Kiel kritischen Bereich als ganzes auf einen Bild sehen, damit ich mir das besser vorstellen kann. Wenn ich mir das Bild 2 ansehe, da wurden zahlreiche Ausbesserungen durchgeführt. Es ist auch ein Problem wenn wir es mit beschädigten Dichtmaterial zu tun haben, denn das lässt sich nicht reparieren da wir keine Haftung bekommen. Das muss dann vollständig erneuert werden. Wie auch immer, Unterwasserschiff ist kein Problem, vom Kiel würde ich gerne mehr sehen. Grüße Friedrich
    12 Antwort(en) | 1468 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    23.03.2020, 11:52
    ADMIN hat auf das Thema Stahl-Yacht neu beschichten im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Ich habe zuerst einmal die Fragen in der Anfrage beantwortet. Alles weitere dann am Telefon. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    23.03.2020, 10:54
    Hallo Hermann so lange wir Reste von 1 K. Beschichtungen haben wie auf dem Foto, bleibt uns nur die Möglichkeit mit Marine470 Vinyl zu versiegeln. Am Kiel entferne alles was weiches Fugenmaterial ist. Der Kiel wurde so wie das aussieht in dem Bereich laminiert. Das einfachste wäre, sanstrahlen, dann könnten mit einer EP-Spachtel die Schäden ausgebessert werden. Wir haben aber auch darunter eine Korrosion, so dass Spachtelungen oder auch Beschichtungen nicht lang halten würden. Wie auf dem Bild 2 zu sehen ist, da gibt es inzwischen zahlreiche Sanierungsversuche am Kiel die nicht funktioniert haben. Im Grund bleibt nur die Möglichkeit, alles runter was lose ist, Kielfuge frei legen und dann sehen wir erst wie wir da weiter machen können. Auf dem Bild 2 sind auch Risse zu erkennen, so dass der Kiel bereits zum pendeln neigt. Das dürfte auch der Grund sein, dass der Übergansbereich vom Unterwasserschiff zum Kiel mit einer elastischen Dichtmasse versehen wurde. Besonders wenn solche Boote in die Jahre kommen, dann wird der Bereich auf Grund der ständigen Feuchte im Kielbereich und der Bilge weich, da sich das Poxid auflöst und das Laminat sich dann vom ISO-Harz trennt. Grundsätzlich darf das Unterwasserschiff wenn das Boot auf dem Kiel gestellt wird nicht nachgeben und muss min. das dreifache Eigengewicht ohne erkennbare Verformung aushalten. Mache mal in den Bereich alles sauber, Grüße Friedrich
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    20.03.2020, 14:20
    Hallo Lukas, was das Schleifen betrifft, ja und nein, ist aber inzwischen passiert. Wenn wir den Gelcoat geschwächt haben, oder auch teilweise durchgeschliffen haben, dan muss alles runter was eine 1 K. Beschichtung ist, bis auf dem Gelcoat, was ohne weitere Beschädigung des Gelcoat nicht möglich ist. Es dürfen keine Reste von Antifoulings oder Grundierungen mehr auf dem Unterwasserschiff sein. In diesen Fall würden wir dann mit 2 Anstrichen Reinepoxid den Gelcoat wieder verstärken und das Laminat versiegeln. Wenn der Gelcoat nicht beschädigt ist, dann können wir mit dem Marine 470 Vinyl versiegeln und darauf dan ein SPC-Antifouling LF das eine Vinylträgerkomponente hat streichen. Kleine beschädigungen, Lunker usw. werden mit einer EP-Feinspachtel ausgebessert. Bereite alles in Ruhe vor, dann mache nochmals Fotos auch von Bereichen wo Du unsicher bist, dann können wir die weitere Vorgehensweise bestimmen. Ansonsten kein Problem, wir kiegen das hin und was dann in 3 - 4 jahren ist, das wissen wir noch nicht. Grüße Friedrich
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    19.03.2020, 11:07
    Wen die Produkte fest sind, so dass die beim kranen oder slippen nicht mehr beschädigt werden, dann kann das Boot ins Wasser. Wenn der Zeitpunkt nicht passt, dann funktioniert das auch in 3 Wochen oder in einen halben Jahr. Es dunktioniert sogar, da wir oft am Kran an den Stellen der Lagerbockstützen nachbeschichten müssen, dass der Primer nach 10 Minuten handtrocken ist, das Antifouling ist auch je nach Temperatur auch nach 10 Minuten handtrocken. Kommt das Boot dann ins Wasser, härtet die Beschichtung im Wasser , ist aber für einige Tage mechanisch z.B. für Fender, Grundberührung nicht belastbar. Also keine Sorge
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    17.03.2020, 11:26
    Hallo Bootsfreunde, ein Unternehmen wirbt zur Zeit verstärkt mit einen Silikon-Bewuchsschutz. Unsere Erfahrungen haben gezeigt, das es in wärmeren Gewässern wie Bodensee, oder Adria bei pflanzlichen oder tierischen Bewuchs nicht lange funktioniert. Da diese Beschichtung verhältnismäßig weich ist, wird die bei der Beseitigung des Bewuchses mit abetragen. Weitere Schwierigkeiten mit der Haftung haben sich ergeben, wenn der Anstrich erneuert werden muss. Sollte dann mal ein Produktwechsel erforderlich sein weil es den Anforderungen nicht genügt, dann müssen die Beschichtungen vollständig beseitigt werden da darauf kein anderer Anstrich haftet. Da können dann sehr schnell Kosten entstehen, in der Größe von 1200,-€ je laufenden Bootsmeter zzgl. 19% Mwst. Auch ein Gebrauchtbooteverkauf kann dadurch beeinträchtigt werden, da kein Skipper der diese Silikonbeschichtungen kennt ein solches Boot kaufen würde. Wenn der Anwendungsfall passt, dann spricht nichts dagegen, nur ob es für den jeweiligen Anwendungsfall geeignet ist, kann Euch keiner sagen, denn was die Werbung verspricht funktioniert noch lange nicht. Die Werbeabteilung und die dazu gehörigen Verkäufer sind alles andere als Spezialisten in Sache Bewuchsschutz. Wer sich noch erinnert gab es für einige Zeit die Haifischhaut die als "geheim" von der Werbung eingestuft wurde. Es war nichts anderes als eine Silikonbeschichtung mit einer vorgegeben Shurhärte, in das ein wenig Granulat gemischt wurde und das nannte sich dann Haifischhaut. Es funktionieren auch solche Beschichtungen nicht auf dem Antrieb, wir haben selbst solche 2 Komp. Silikon-Beschichtungen mit untershiedlicher Shurhärte getestet. Auch das sehr teuere Popspeed eines US-Unternehmen pro Schraube um die 3-400,-€ ist im Grunde nur eine Arbeitsbeschaffung, mit Ausnahme die Schraube wird nicht bewegt. Auch die Rückmeldungen von Blauwasserseglern die in der Regel segeln und nicht "motoren" haben bestätigt, dass das Preis-Leistungsverhältnis in keinen Verhältis steht. Jedes einfache Winschenfett oder zähes Heisslagerfett erfüllt den gleichen Zweck und kann sogar im Wasser aufgetragen werden. Ansonsten prüft den Anwendungsfall, was beim Nachbarn funktioniert, funktioniert bei einem selbst noch lange nicht. Was die Skipper- Empfehlungen betrifft, da würde sich selten einer eingestehen, dass er nichts versteht und dass sein Bewuchsschutz nichts taugt. Im Grunde ist das wie mit der Kupfer-Epoxidfarbe wie zum Beispiel Coppershield, Coppercoat gibt da noch an die 15 identische Produkte mit einen angeblichen Bewuchsschutz mit mehr als 10 Jahren. Die Berufsschifffahrt würde schlange stehen und sofort einen solchen Bewuchsschutz verwenden, alleine schon als Kostengründen da sich diese Produkte im Vergleich zu SPC-Antifoulings zu sehr - sehr geringen Kosten herstellen lassen. Glaubt nicht alles was euch da ein angeblicher Bootsbaumeister einer Hotline, der einen Karteikasten bedient erzählt. Grundsätzlich werden nun mal bei Industrie-Produkten andere Anforderungen gestellt, da würde auch kein Ing. in einer Werf, z.B. die Gorch Fock oder einen 300 m langen Containerfrachter mit Silikon zu beschichten. Auch unsere Bundesmarine mit allen Schiffen verwendet nur ein SPC-Antifouling und da müssen 2 Anstriche für ca. 3 Jahre aus Kostengründen reichen. In diesen Fall nicht ohne Grund, ist nun mal das Unternehmen BASF weltweit führend. Auch bei bekannten Produkten wo z.B. HEMPEL auf dem Gebinde steht, ist noch lange nicht HEMPEL enthalten. Zahlreiche solcher Produkte auch von International werden von der Voss hergestellt. Im Grunde sind wir von der Logistik inzwischen alle über AkzoNobel vernetzt, um so schwieriger wird es für den Anwender, ein kompatiebles System z.B. beim Korrosionsschutz zusammen zu stellen. Z.B. die Zinkstaubbeschichtungen die bessere Eigenschaften haben als verzinken, damit werden auch lle 30-40 Jahre die Hochspannungsmasten gestrichen, kommen aus Schweden, der dazu gehörige Härter kommt aus Portugal. Hochwertige PU-Acryllacke z.B. für die Windkraftanlagen die einen Wasertropfeneinschlag mit bis zu 1000 km/h aushalten müssen kommen aus Spanien, der Hersteller ist EU-weit zu 90% BASF und die Logistik ist dann AkzoNobel in Holland. Da werben zahlreiche Produkthersteller mit der Berufsschifffahrt obwohl diese Produkte nicht annähernd die Anforderungen erfüllen und von der Berufsschifffahrt auch nicht verwendet werden. Natürlich werden in besonderen Fällen, meist beim Militär-Marine Silikonbeschichtungen verwendet. Nur die haben einen anderen Verwendugszweck, z.B. bei den U-Booten, die dann alle 2 Jahre mit erheblichen Aufwand erneuert werden müssen. Was die Werbung betrifft, da kommt keiner auf die Idee beim rasieren mit einer Gillette Mach III, dass er sich mit dreifacher Schallgeschwindigkeit rasiert.A2
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    17.03.2020, 08:40
    Bei einen 9 m Boot ist der Bedarf 3 x die 18 cm Rolle zzgl. 1 x Bügelhalter 8 mm und eine 10-ner Packung 10 cm Rollen 1 x Bügelhalter 6 mm. Bei der 18 cm Rolle ist eine Reserve. Ansonsten werden bei einen Boot immer Rollen, Aceton oder auch Pinsel benötigt. Das Streichen erfolgt immer aus einer Farbmischwanne, nicht aus der Dose streichen, denn dei Dosenränder und der Dosenboden lassen sich nie richtig aufrühren. Die 3/4 und 2 Liter Dosen lassen sich mit dem kleinen Rührstab und der Bohrmaschine aufrühren. Gründliches Aufrühren über mehrere Minuten denn im Antifouling z.B. haben wir auf 2 Liter Volumen 2,6 kg Biozide und Schwermetalle, das lässt sich ohne Rührstab nicht aufrühren. Wir haben zahlreiche Fell-Rollen ausprobiert und da haben die Nylon-Fellrollen am längsten gehalten. Je nach Temperatur werden die nach 20-30 Minuten schwammig und lösen sich auf. Daher Ersatzrollen, zügig arbeiten, Besenstiel als Verlängerung für die Fellrollen verwenden, denn dann kann beidhändig gearbeitet werden, geht dann schneller. Lösungsmittel-Feste Rollen sind sehr teuer und lösen sich auch nach einiger Zeit auf und werden genauso entsorgt da sich eine Reinigung nicht rentiert und kaum möglich ist. Wegen der Sicherheit: Schutzhandschuhe, Schutzbrille verwenden denn wir haben es mit Bioziden und auch Toxiden zu tun. Auch die Schutzanzüge machen Sinn, da sich Farbspritzer auf der Kleidung nicht mehr beseitigen lassen. Klebt mal was auf den Händen, dann lässt sich das nicht einfach abwaschen, da funktioniert die Handwaschpaste, besser als Aceton zur Reinigung. Bei den Schleifarbeiten ist Vorsicht geboten, Staubtuch verwenden da im Augenblick keine Schutzmasken mehr geliefert werden können. Unnsere Schutzmasken wurden wegen dem Corana alle eingezogen. Bei den Schleifarbeiten haben wir es immer mit Bisphenol-A und Epichlorhedrin oft auch mit Benzo(a)piren in alten Farbschichten zu tun das im Grunde bei weitem gefährlicher ist als Asbest. Da dabei Nanos frei gesetzt werden, können die über die Lunge auch nicht mehr ausgeschieden werden. Wenn möglich, sollte immer nass geschliffen werden. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    16.03.2020, 09:27
    Hallo Herman, wir haben das Problem, dass wir nicht alle Reste von 1 K. Beschichtungen beseitigen können. Somit ist ein Gelcoatersatz mit z.B. Protect 346 nicht möglich. Was bleibt ist der Marine 470 Vinyl-Primer der eine hohe Feuchtedichte hat, aber nicht die mechanische Festigkeit eines Epoxid. Wichtig, den Marine 470 2-3 Tage trocknen lassen, Taupunkt beachten. Antifouling Marine 522 Ecoship verwenden, 6 Liter passen, Wasserpass ein zusätzlicher Anstrich, Rest aufheben für Nachbesserungen. Beim Kiel haben wir im Grunde das Gleiche Problem. Auch da bleiben immer Reste der alten Beschichtung zurück. Der von Dir beschriebene Beschichtungsaufbau wäre optimal, nur da bekommen wir Haftungsprobleme wenn der Kiel nicht sandgestrahlt wird. Daher nach der Voprbereitung mit dem Marine 251 CR-Primer rollen, 1 mal dünn mit Marine 470 Vinyl überschichten dann das Antifouling. Da die Kiele von innen heraus korrodieren wegen der Verunreinigungen im Guss mit Phosphor und Schwefel, ist im Grunde eine Korrosion nicht zu verhindern. Der Marine 251 CR ist mit Zinkoxid pikmentiert für den Korrosionsschutz und wird für einige Zeit funktionieren. Eigene Erfahrung Bavaria 30 Adria. Alle 2-3 Jahre bricht die Korrosion an einzelnen Stellen durch die Beschichtung. Die Bereiche werden dann mit einer Flex, groben Putzscheibe sauber genmacht, mit dem CR 251 ausgebessert und dann direkt wenn der CR handtrocken ist mit dem Antifouling überschichtet. Das geht einfach und schnell und funktioniert dann wieder 2-3 Jahre. An den Bereichen wo das Laminat zu sehen ist, müssen mit einer Stahlwolle und Aceton alle Farbreste beseitigt werden um mit einer Feinspachtel die Stellen mit 0,5-1 mm abzudecken. Zu den Fragen: Bedarf, 0,75 Liter CR-251 Primer Farbe schwarz, 4 Liter Marine 470 Farbe rotbraun, 6 Liter Marine 522 Ecoship Farbe schwarz, 1 x 2 K. EP-Feinspachtel Farbe grau, 2 Liter technisches Aceton. Ich nehme an, da ein PTFE-Antifouling gestrichen wurde, müsste der Primer von International VCTar2 sein, der ist bei VC-Antifoulings zwingende erforderlich. Sauber anschleifen, der Marine 470 haftet darauf. Den Kleber zwischen Kiel und Unterwasserschiff kann ch auf dem Bild nicht erkennen. Wenn er fest ist und nicht mit Nässe unterwandert wurde, sollten wir den nicht entfernen. Normalerweise werden die Kiele geklebt und die Klebeverbindung wird mit den Stehbolzen vorgespannt. Wenn wir da keine Schäden haben nichts machen, ansonsten Foto schicken. Es könnte auch sein, dass der Bereich vom Hersteller mit einer Kautschukmasse zusätzlich abgedeckt wurde. Wie gesagt, da muss ich mehr sehen. Wenn wir es mit Abplatzungen zu tun haben, dann muss alles runter da eine nachträgliche Verfestigung nicht möglich ist. Ein Probeauftrag mit dem Primer und Antifouling ist nicht erforderlich. Beim Klebe-Band nimm ein Gewebeband kein Kreppband. Wenn also Primer und Antifouling weitgehend hart ist, dann lässt sich das leichter abziehen ohne das Reste vom Klebeband erhalten bleiben. Wobei auch ein Kreppband geht, denn die Reste die sich dann nicht beseitigen lassen werden dann im Wasser nach einiger zeit aufgeweicht und abgewaschen. Die Staubbesitigung ist kein Poble, das geht auch mit dem Handbesen. Das Aceton hat die Eigenschaft nicht nur zu entfetten, somndern durch seine Vedunstung noch zu entfeuchten was die Haftung erheblich verbessert. Wichtig ist, den Taupunkt einzuhalten, denn der ist immer die Ursache wenn wir Abplatzungen oder eine Blasenbildung bekommen. Besonders im Frühjahr macht es Sinn, erst am Nachmittag zu streichen, wenn sich die Objekttemperatur und die Umgebungstemperatur angeglichen haben. Kühlt das Boot in den Nachtstunden stark ab und wir streichen in den Vormittagsstunden wenn sich die Luft erwärmt hat, dann streichen wir ein nasses Boot, daher Vorsicht. Ansonsten passt alles, Grüße Friedrich
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    15.03.2020, 22:18
    Past so, wichtig ist die Oxalsäure gründlich abwaschen. Wenn möglich dann vor dem beschichten nochmals eine gründliche Reinigung mit technischen Aceton. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    13.03.2020, 09:23
    ADMIN hat auf das Thema Älteres Boot ohne AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Thorsten, sauber schleifen bedeutet, das die Rissübergänge geglättet werden, so dass wenn überstrichen wird, die Risse nicht mehr zu sehen sind. Ich habe mich nochmals informiert wegen der Ursache. Die Antwort von BASF ist, es werden wegen den gesetzlichen Bestimmunge bei Aceton immer mehr Tensidreiniger verwendet, die dann solche Aplikationen verursachen. Solche Reiniger sind basisch wie eine Lauge und müssten normalerweise mit Säure neutralisiert werden. Da das keiner macht und nur mit Wasser abgewaschen wird, kommt es zu solchen Reaktionen. Zahlreiche kleine Werften verhindern solche Rissbildungen, dass Sie 5-6 Lagen Gelshield auftragen, so dass nach einigen Jahren auch der darunter liegende Gelcoat zu reissen beginnt. Grüße Friedrich
    32 Antwort(en) | 26935 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    13.03.2020, 09:12
    Hallo Michael, es gibt in zahlreichen Ländern Auflagen was die Verarbeitung von Antifouling betrifft. Es kann also einer Probleme bekommen, wenn einer in einer Marina streicht weil es Verbote gibt. Meines Wissen gibt es kein einziges Land, wo der grenzüberschreitende Verkehr geregelt ist. Z.B. Holland, Schweiz usw., Verbot aller Kupferantifoulings, es darf also keiner in Holland ein solches Antifouling streichen. Wir haben aber viele Kunden die wir beliefern, die streichen dann z.B. in der BRD. In Australien sind mir keine Einschränkungen bekannt, was aber die Galapagos betrifft, weiß ich nicht. Auch in Schweden in den Fischzuchtbereichen sind solche Antifoulings verboten, aber auch da gilt die Grenzüberschreitung. Es ist uns auch nicht bekannt, dass eine Behörde Antifouling abkratzt und in einen toxilogischen Labor untersuchen lässt. Andere Überprüfungen über was einer gestrichen hat, gibt es nicht. In den Foren geistern zahlreiche Berichte über z.B. einen Wischertest im Bodensee. Auch das sind Erfindungen einzelner die sich in solchen Foren profilieren. Meines wissen gibt es auch die Möglickeit in Trinidat ein wirkungsvolleres Antifouling zu besorgen. Da sind manche Taxifahrer beim Grenzübertritt und Einfuhr nach Trinidat für einige Dollar sehr heilfreich. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 682 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.03.2020, 16:21
    Die Ergiebigkeit vom Antifouling ist ca. 7 m²/ltr. Wichtig ist dass nach dem aufrühren mit dem rührstab umgetopft wird, nicht aus der Dose streichen da immer Anteile am Dosenboden oder Dosenrand nicht aufgerührt werden können. Daher die 7 m² und nicht 8,3 m² wie im Datenblatt. Ich vermute das Boot ist ein Langkieler, damit wäre die brechnung (2 + 0,75) x 9 x 0,75) = ca. 18 m². Das wären dann wegen den Gebindegrößen 2 x 2 ltr. Marine 470 Farbe rotbraun und 2 x 2 ltr. Marine 522 Ecoship Farbe schwarz. Was übrig bleibt geht nicht kaputt, Gebinde frostfrei lagern und wird dann für Nachbesserungen oder für den nächsten Anstrich verwendet. Wenn das Schiffsbodenöl fest ist dann lässt sich das wieder mit Schiffsbodenöl überstreichen. Da habe ich aber mit den Gebindegrößen ein Problem. Da nicht viel gebraucht wird, lässt sich das auch mit dem Owatrol-Öl auch wenn es teuer ist einstreichen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    12.03.2020, 09:17
    Hallo Andreas, ich muss mir eingestehen, dass ich mir wegen der TE-Beschichtung nicht 100% sicher bin über die weitere Vorgehensweise. Eine zusätzliche Grundierung mit dem 251 wäre meiner Meinung nur erforderlich, wenn wir Roststellen haben die durch den TE durchbrechen und dann geflickt werden. Ich habe auch Bedenken auf TE wegen der Haftung, da TE-Beschichtungen sehr stark zum ausblühen neigen. Da wir am jetzigen Beschichtungsaufbau nichts ändern können, es gibt auch nichts nachzubessern, rate ich nur 1 x den Marine 470 Vinyl zu rollen. Der Grund ist, Vinyl haftet auf TE. Mit Vinyl mussten auch in den 90-zigern alle TE und die alten Tributylzinnoxid-Beschichtungen aus Gründen des Umweltschutzes überschichtet werden. Das Marine 470 Vinyl ist ein PVC - ist Polyvinylchlorid, hat eine hohe Feuchtedichte und ist mit Aluminiumoxid (zusätzlicher Korrosionsschutz) pigmentiert. Darauf dann das Marine 522 Ecoship, in dem unter anderem auch hohe Anteile Zinkoxide vorhanden sind. Da die Beschichtung und das Antifouling nicht die hohe mechanische Festigkeit haben wie ein Epoxid, sollten die Beschichtung dann 14 Tage aushärten können, bevor gekarant wird um die nicht zu beschädigen. Wenn das Boot im Herbst mal aus dem Wasser kommt, dann vorsicht mit Kärchern, denn damit beschädigen wir auch die Flexshield-Beschichtung. Auch wenn es mühseliger ist, nur mit den Wasserschlauch, grobe Stahlwolle und wo mal was hängen bleibt eine Spachtel für die Reinigung zu verwenden. Wie es mach Jahren aussieht wissen wir nicht, aber wir haben dann die Möglichkeit mit den CR- oder Vinylprimer nachzubessern um weitere Jahre zu gewinnen. Für die Bilge die meist schlecht zugänglich ist, muss ich wissen was da gestrichen wurde. Haben wir auch da TE-Reste aus der Vergangenheit, dann lässt sich das mit Protect 346 Multicoat überschichten. Diese Beschichtung ist 2 Komp., kann aber 1 Komp. Alcyde überschichten und wird unter anderem auch für die Balastwassertanks der Schifffahrt verwendet. Übrigens, das Abklopfen erfolgt nicht mit einen Gummihammer, sondern mit einen kleinen Metallhammer zur Klangprobe. Mit guten Gehör lässt sich erkennen, ob wir es mit einer durchgehenden Muldenkorrosion zu tun haben. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 977 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    11.03.2020, 10:13
    ADMIN hat auf das Thema Älteres Boot ohne AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Thorsten, die Ursache kann sein, dass die darunter liegende Beschichtung im Wasser quillt und beim trocknen schrumpft. Daher kann ein Marine 470 Vinyl Primer mit dem Antifouling reissen. Ich denke, dass das Boot lange Trockenphasen an Land hat und dass sich in laufe der Jahre auch darunter Schichtstärken angereichert haben. Wenn es nicht abplatzt dann ist es zuerst einmal ein optischer Schaden. Ich rate das Antifouling mit 120 Körnung sauber verschleifen und dann wieder mit dem gleichen Antifouling überschichten. Dabei hohe Schichtstärken vermeiden, also nur 1 x streichen. Das Bild ist etwas klein, ich kann also bei den Rissen den darunterliegenden Vinyl-Primer Farbe rotbraun nicht erkennen. So wie das aussieht, müsste auch der Primer gerissen sein. Da die Vinyl-Primer elastisch sind und nicht so schnell reissen, haben wir etwas daraunter was nicht auf ein Boot gehört. Werden z.B. Tensidreiniger oder auch Silikonreiniger verwendet und nicht vollständig abgewaschen dann kann es zu solchen Problemen kommen. Daher empfehlen wir nur Trychloräthylen oder technisches Aceton, da diese Lösungsmittel komptiebel mit Beschichtungen sind. Im nachhinein lässt sich nicht mehr feststellen was die Ursache ist, aber wir haben es mit einen Schrumpfungsprozess zu tun. Da Vinyl nun mal nicht reissen, auch nicht auskreiden, es ist auch kein Holzboot dass quillt und schrumpft, haben wir es mit einen Anwendungsfehler zu tun. Grüße Friedrich
    32 Antwort(en) | 26935 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    11.03.2020, 09:56
    Hallo, einen 67 Jahre alter Stahverdränger habe ich noch nicht erlebt, der noch schwimmt. Der Grund ist, in der Zeit wurden noch Bleche mit hoher Verunreinigung an Schwefel und Phophor verwendet. Da diese Stähle von innen heraus korrodieren ist bei solchen Booten eine Beschallung aus Sicherheitsgründen zwingend erforderlich, da die Bleche sich nicht bei mechanischer Belastung verformen sondern brechen und das Boot sehr schnell verabschiedet. Wir bekommen edes Jahr solche Meldungen auch von jüngeren Booten, wo auch der Skipper sich gleich mit verabschiedet. Wenn also solche Boote noch restauriert werden, dann genügt da nicht eine einfache Teerepoxidbeschichtung die geringe Korrosionsschutzrigenschaften hat. In den 50-60-zigern wurden bei solchen Booten noch TE-Beschichtungen Innen und Aussen mit hohen Benzo(a)pyrenanteilen verwendet die Heute wegen Ihrer Toxität nicht mehr verwendet werden dürfen. Diese Beschichtungen mussten dann 1998 alle mit PVC versiegelt werden. In der Regel. werden solche Boote nicht mehr saniert, da sich kaum eine Firma findet die ein solches Boot wegen dem Benzo(a)pyren strahlen würde. Werden noch solche Boote restauriert, dann müssen die auch im Innenraum saniert werden. Ich schätze, das Epoxi Flexdhield wird für einen Korrosionsschutz nicht ausreichen, kann aber mit einer Chlorkautschuk-Zink-Beschichtung leicht nachgebessert werden. Ein fachgerechter Aufabau wie er in der Industrie erfolgt wäre Zink-Eisenglimmer-Multicoat-Vinyl. Ein weiteres Problem ist, dass diese Teerepoxidbeschichtung Flexshield auch einen Versiegelunggrund erfordert auf dem dann ein Antifouling gestrichen werden kann. Wir haben noch vor ein paar Jahren einen PVC-Primer der aus Teerölen hergestellt wurde angeboten. Inzwischen wird der Primer nicht mehr aus Teerölen hergestellt und nennt sich Marine 470 Vinyl, der die Versprödung und das Auslaugen von Teerepoxiden reduziert. Darauf kann dann ein Antifauling mit einer Vinyl-Trägerkomponente und hohen Anteilen Zinkoxid und Kupfer(I)oxid Marine 522 Ecoship gestrichen werden. Ich befürchte aber, wenn das Boot längere Zeit an Land steht, dann beginnt das TE zu reissen und es bilden sich auf der Oberfläche auch beim Antifouling Risse. Wie auch immer, nachträglich lässt sich das nicht mehr ändern. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 977 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.03.2020, 11:09
    Hallo Klaus, das VC-Offshore kann überschichtet werden, während bei VC17m brauchen wir einen besonderen Haftgrund. Der Bereich Travemünde ist wirklich grenzwertig, besonders wenn es zu einer Erwärmung der Gewässer kommt. Das Offshore gründlich mit 120 Körnung anschleifen, darauf einmal Marine 470 Vinyl Farbe rotbraun grundieren, dann Saisonwasseröieger 1 x - Jahreswasserlieger 2 x Wasserpass auf 8-10 cm Breite einen Anstrich zusätzlich streichen. Ansonstenn rate ich immer wenn sich einer ein gebrauchtes Boot kaufen möchte den Beitrag vorher zu lesen, der auch auf manche Besonderheiten beim Kauf eines gebrauchten Bootes hinweist. Siehe http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1793-GEBRAUCHTBOOTEKAUF-TIPP-S Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 688 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.03.2020, 12:20
    Hallo Dirk, wenn der Untergrund fest ist, keine Korrosion dann ist trockeneisstrahlen nicht erforderlich. Da genügt sauber anschleifen, mit Marine 470 Vinyl grundieren, dann Antifouling 522 Ecoship. Wenn wir nur Roststellen ausbessern, dann die Bereiche sauber verschleifen, mit Marine 251 CR-Primer ausbessern, der kann direkt mit dem Antifouling überstrichen werden. Aber das ist keine Sanierung, sondern flicken wie bei einen alten Autoreifen. Der Vorteil ist, wir gewinnen einige Jahre und es geht einfach und schnell. Ansonsten vollst#ndige Sanierung, da muss gestrahlt werden, Zinkstaub, Eisenglimmer, Multicoat, dann Primer und Antifouling. Was das Entfetten betrifft, das wird in der Regel mit Trychloräthylen oder technischen Aceton gemacht. Der Hinweis auf Verdünner sagt nichts aus, entscheidend ist wir müssen Entfetten ohne Rückfettung und Entfeuchten. Ansonsten würde ich raten, wenn die Sanierung erfolgt, dann nochmals aussagekräftige Bilder und dann telefonieren um die gemeindame vorgehensweise zu bestimmen. Grüße Friedrich
    46 Antwort(en) | 33057 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.03.2020, 09:54
    Hallo Jürgen, alles klar, dann genügt es die Bereiche an den Abplatzungen mit dem Marine 470 Vinyl zu streichen, die Übergänge dann ein wenig zu verschleifen und dann wieder mit 522 Ecoship zu überschichten. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 970 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.03.2020, 16:41
    Der Grund den Wasserpass auf ca. 10 cm Breite einmal zusätzlich zu streichen, ist die Verschmutzung in den Marinas wenn das Boot ein paar Tage nicht bewegt wird. Da bei der Reinigung je nach Verschmutzung ein harter Pop-Schwamm, Mückenschwamm oft ein Pfannenreiniger verwendet wird, wird dabei immer etwas Antifouling zusätzlich abgerubbelt, daher den zusätzlichen Anstrich. Grüße Friedrich
    19 Antwort(en) | 1983 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.03.2020, 13:46
    Hallo Mathias, wir müssen immer den Gelcoat vorher versiegeln mit einen Haftgrund. In diesen fall wäre der Beschichtungsaufbau 1 x mit Marine 470 Vinyl grundieren und darauf 1 x - Wasserpass 2 x mit Marine 522 Ecoship zu streichen. Da die Auslastung gering ist, genügt auch ein dünner Anstrich. Vorgehensweise: Den Gelcoat gründlich mit einer Stahlwolle abreiben bis er matt ist. Keine Sorge, Stahlwolle glättet und beschädigt nicht den Gelcoat. Dann muss gründlich mehrmals mit technischen Aceton entfettet werden, weil wir die Reste vom Trennwachs und auch das Paraffin das im Gelcoat auf der Oberfläche vorhanden ist zu beseitigen. Grüße Friedrich
    19 Antwort(en) | 1983 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.03.2020, 10:23
    ADMIN hat auf das Thema Vorbehandlung: Aceton-Xylol im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Passt so, besonders nach dem schleifen ist die Entfettung gründlich durchzuführen, da die Paraffine die im Gelcoat enthalten sind auf der Oberfläche verteilt werden. Grüße Fiedrich
    5 Antwort(en) | 1113 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.03.2020, 10:02
    ADMIN hat auf das Thema Vorbehandlung: Aceton-Xylol im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Martin, ich sehe immer die Verhältnismäßigkeit. Wenn wir den Gelcoat anschleifen mit 160-180 Körnung, dann vergrößern wir die Oberfläche um ca. den Faktor 3, somit auch die Haftung was bei eine Gleiter der erheblich höhren mechanischen Belastungen ausgesetzt ist Sinn macht. Hier ist also abzuwägen eine höhere Feuchteaufnahme mit besser Haftung. In der Regel sind solche Boote keine Dauerwasserlieger und haben in den Wintermonaten genügend Zeit zu entfeuchten. Wenn ein Antifouling gestrichen wird, tragen wir vorher als Grundierung und Haftgrund den Marine 470 Vinyl auf. Die Beschichtung ist PVC, hat somit eine hohe Feuchtedichte- besser als die meisten Epoxide. Damit ist also ein Anschleifen bei einen Gleiter meiner Meinung kein Problem. Bei den Segel-Yachten versuche ich solche Schleifprozesse in der Adria so weit wie möglich zu vermeiden, denn die kommen meist nur alle 3-4 jahre einmal aus dem Wasser. Da sollte das Unterwasserschiff mit einer Stahlwolle abgerieben werden (glättet) bis der Gelcoat matt ist. dann gründliche entfetten. Primer und dann das Antifouling. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 1113 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.03.2020, 09:51
    Hallo Rotti...., ich habe den Beitrag übersehen, daher die verspätete Antwort. Wegen 3-5 Wochen im Wasser brauchen wir kein Antifouling, da der Bewuchs erst nach 4-8 Wochen je nach Temperatur zu verfestigen beginnt. Was die kleinen Macken betrifft, die lassen sich mit einer 2 K. EP-Feinspoachtel leicht reparieren, das ist kein großer Aufwand. Wir haben bei dem Boot im Grunde ein Problem mit der Optik, denn ein Überschichten macht da keinen Sinn, da fehlt die Verhältnismäßigkeit. Da die EP-Spachtel für Reparaturen grau oder weiß sind, kann die mit einen 1 K Alcylack aus dem Farbenhandel die haben kleine Gebinde - nachgebessert werden. Da das Alcyd nach einiger Zeit wieder abplatzen wird, muss es alle paar Jahre ein wenig nachgebessert werden, was aber kein Problem ist. Wenn das Boot ins Wasser kommt, am einfachsten mit einen Seilfett siehe http://shop-af.de/contents/de/p642.html einreiben, verhindert die Verfestigung vom Bewuchs und lässt sich wieder abkärchern. Grüße Friedrich
    19 Antwort(en) | 1983 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.03.2020, 09:36
    Hallo, wir bekommen immer wieder solche Bilder geschickt wenn auf Stahlyachten ZN 95 verwendet wurde. Das ZN 95 ist eine Kaltverzinkung mit Zink und damit kommt es nach unseren Erfahrungen immer zu Haftproblemen. Als ich darauf aufmerksam machte, dass solche Kaltverzingungen für den maritimen Bereich nicht geeignet sind, wurden mir sofort Abmahnungen angedroht wegen geschäftsschädigenden Verhalten. Grundsätzlich hat jede Zinkbeschichtung Antihafteigenschaften, da sich bei Feuchte Weißrost bildet und jede Beschichtung sich dann vom Untergrund löst. Was also bei einen Gartentor funktioniert, funktioniert nicht im maritimen Bereich da wir es immer mit Feuchte, auch meist Seewasser zu tun haben. Bei Stahl muss also der ges. Beschichtungsaufbau der aufeinander abgestimmt ist genau verwendet werden, denn z.B. ZN 95, darauf eine Blackbase Grundierung die nicht zugeordnet werden kann und darauf Antifouling, da habe ich mein Problem. Anstelle von Kaltverzinkungen wird im maritimen Bereich Zinkstaub mit Zinkoxiden verwendet. Diese Beschichtung wird mit einer Schuppenpanzerbeschichtung Eisenglimmer versiegelt damit keine Feuchte eindringen kann. Darauf dann 2-3 Lagen Multicoat, 1 x Vinyl und dann das Ecoship. So erreichen wir Standzeiten im Stahlbereich von mehr als 15 Jahre und ist Standard in der Industrie. Ich kenne keine Werft der Schifffahrt, die eine solche Kaltverzinkung mit ZN anwenden würde. Was tun, wobei ich mir da nicht so sicher bin. Frage, die graue Farbe auf den Bildern müsste die Oberfläche von dem ZN 95 sein. Wenn das zutrifft haben wir eine Zinkspaltung, daher diese Farbe grau denn ZN 95 ist glänzend. Darauf nachträglich eine Haftung zu erzielen ist ein Problem. Es wäre also einfacher, wenn die graue Beschichtung die Blackbase Grundierung wäre. Wir können die Bereiche auch nicht mit 2 K. Beschichtungen wie z.B. Eisenglimmer auf Zink verschließen, da wir es mit 1 K. Beschichtungen zu tun haben. Auch schleifen sollte vermieden werden, damit die noch bestehende Zinkschicht nicht noch weiter beschädigt wird. Im Grunde sind die möglichkeiten einer Nachbesserung sehr gering. Vorgehensweise, - ist etwas mühsam: Untergrund bei den Abplatzungen mit Stahlwolle gründlich reinigen, haben wir es mit Weißrost zu tun dann muss der weg, denn darauf haftet keine Beschichtung. Reste vom ZN95 so wenig wie möglich beschädigen. Wird das ZN beschädigt dann die kleinen Bereiche mit ZN nachbessern. Dann mit dem Pinsel die Bereiche an den Abplatzungen mit Marine 251 siehe Datenblatt http://shop-af.de/contents/de/p518.html mehrmals streichen. Damit können wir die Übergänge bei den Abplatzungen weitgehend ausgleichen. Nach der Trocknung ein wenig anschleifen und die Übergänge begradigen und darüber einmal mit dem Marine 470 den bereich überlappend zum Antifouling streichen, dann das Marine 522 Ecoship. Der Chlorkautschuk müsste auf dem Blackbase oder auf dem ZN haften. Wobei, ob das funktioniert sehen wir erst in 2-3 Jahren. Ich vermute aber, es werden weitere Abplatzunge erfolgen, da sich die Bildung von Weißrost unter dem Antifouling nicht aufhalten lässt. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 970 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.03.2020, 08:46
    Hallo Lumela, da es sich um einen Saisonwasserlieger handelt und das Boot ein halbes Jahr Zeit hat zum entfeuchten, ist ein anschleifen des Gelcoat nicht so schlimm. Es funktioniert aber auch eine Stahlwolle, der Gelcoat sollte dann "matt" sein. Was aber immer unterschätzt wird ist das Entfetten des Gelcoat. Wir haben immer Reste von Trennwachs die sich sehr schwer entfernen lassen und in der obersten Schicht beim Gelcoat Paraffine, die dem Härter zugesetzt werden, damit das Boot aus der Form geht. Also eine gründliche - mehrmalige Entfettung bei einen neuen Boot ist zwingend erforderlich. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 709 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.03.2020, 08:29
    ADMIN hat auf das Thema Verunsicherung Ecoship 522 im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Klaus, die meisten Beschichtungen für die Sportbootschifffahrt können bis zu 5°C nach Herstellerangaben verarbeitet werden. Da aber die meisten Privatanwender nicht Airles-Spritzen können und mit Rolle und Pinsel arbeiten, empfehlen wir wegen der leichteren Verarbeitung Temperaturen 16-23°C. Der Vereinskollege hat aber nicht unrecht. Der Grund ist, dass in den Nachtstunden die Temperatur fällt und ein Boot kühlt entsprechend ab. Steigt in den Vormittagsstunden die Lufttemperatur, dann ist die Objekttemperatur vom Boot niedriger als die Lufttemperatur. Damit bildet sich Kondensfeuchte auf dem Boot, was oft nicht erkannt wird da Antifoulings microporös sind und Feuchte aufnehmen. Die Folge ist, wenn ein feuchter Untegrund überschichtet wird, kommt es zu Abplatzungen oder auch einer Blasenbildung. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 866 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.03.2020, 08:20
    ADMIN hat auf das Thema Vorbehandlung: Aceton-Xylol im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Martin. Xylol ist das Lösungsmittel bei den Antifoulings. Damit kann Anrifouling oder der Primer ein wenig verdünnt werden. Da funktioniert aber auch ein wenig Kunstharzverdünnung. Zum entfettten und entfeuchten verwenden wir Trychloräthylen das an Privatanwender nicht geliefert werden darf, oder technisches Aceton hoher Reinheit um eine Rückfettung zu vermeiden. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 1113 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.02.2020, 18:50
    Das Sea Hawk BIOCOP TF ist ein SPC- selbbstabschleifend, selbstglättend -Antifouling, tropentauglich, mehrjährig, mit Kupfer(I)oxiden. Standzeit 60 Monate, Dockintervall je Anstrich 12 Monate. Wird auch manchmal als selbstpolierend beschrieben, wobei selbstpolierende Antifouling immer Weichantifouling sind und dabei die Wasserliegedauer nicht unterbrochen werden darf. SPC werden also nur im Wasser bei Fahrt aktiviert. Für Tropen, Blauwassersgler werden meist nur SPC-Antifoulings verwendet da der Bewuchsschutz z.B. im Mittelmeer bei 2 Anstrich beim Marine 522 Ecoship 3-4 Jahre beträgt. Das Micron Extra ist ein erodierendes Antifouling, bildet eine sehr rauhe Oberfläche, daher haftet das Sea Hawk BIOCOP TF sehr gut. Das Problem ist nicht die Kompatibilität, sondrn das Micron wird durch das Lösungsmittel Xylol angelöst, damit löst es sich vom Haftgrund Primokon das Naphta - eingedicktes Erdöl ist. Es wäre also besser das Micron sauber zu schleifen so dass die nutzlosen ausgelaugten Trägerkomponenten möglicht dünn werden, mit einen Vinyl Primer dann versiegeln, darauf dann das Sea Hawk BIOCOP TF zu streichen. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 2032 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    20.02.2020, 19:23
    Hallo Ralph, der Beschichtungsaufbau ist am Ende und muß vollständig erneuert werden. Eine Notlösung ist, sauber schleifen, darauf einmal den Chlorkautschuk-Primer Marine 251 streichen, darauf das Marine 522 LF. Im Primer und im LF haben wir Zinkoxide, da könnten wir noch 2-3 Jahre an Zeit gewinnen. Ob es aber funktioniert, das wisen wir dann in einen Jahr. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 1546 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    20.02.2020, 19:17
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling wechseln zu Ecoship im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Rainer, der Marine 470 Vinyl ist ein Versiegelungs- und Haftgrund und wird auch bei neuen Yachten verwendet. Wenn der gelcoat nicht beschädigt wurde. dann passt es. Der Primer hat sogar eine bessere feuchtedichte als z.B. eine Epoxibeschichtung. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 3016 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    20.02.2020, 19:14
    ADMIN hat auf das Thema Marine 251 Cr Primer im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Wir haben erhebliche Preiserhöhungen die wir nur zum Teil an den Kunden weiter geben. Z. B. nur die leere Dose hat sich vom Preis verdreifacht, weil die Braucht jetzt ein Gütesiegel, denn es dürfen nur noch geprüfte Dosen verwendet werden. Für die leere Dose zahlen wir inzwischen 7,20€ zzgl. Mwst. 19%. Die Kosten für Gefahrguttransport und Versicherung die wir zum Teil übernehmen haben sich verdoppelt. Ansonsten sind die Preise für Verpackungen, Strom, Lagermiete, Berufsgenossenschaft, IHK, Löhnkosten, Versicherung bis zum Steuerberater usw. gewaltig angehoben worden. Bei der Entwicklung, wird in ein paar Jahren auch der Onlinehandel wie der Einzelhandel sterben.
    1 Antwort(en) | 1268 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    20.02.2020, 19:03
    Habe die Frage übersehen. Ich denke Du hast inzwischen alles abgebeizt, was 2 Komp. ist läst sich nicht abbeizen. Türkisfarbig ist normalerweise das Gelshield 200, das dann sauber schleifen, Übergänge glätten, Primer 1 x und dann das Antifouling. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 1956 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    20.02.2020, 18:59
    Hallo, das Micron Extra ist nicht tropentauglich, im Grunde auch nicht mehrjährig. Für die Karibik sind SPC- mehrjährige - tropentaugliche Antifoulings erforderlich. Da die Antifoulings unterschiedliche Trägerkomponenten verwenden, sind die auch nicht kompatiebel und erfordern dann den passenden Haftprimer. Welches Antifouling zu dem erodierenden Micron passen würde, kann ich nicht sagen, da ich nicht weiß was in der Karibik erhältlich ist. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 2032 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    20.02.2020, 18:54
    ADMIN hat auf das Thema Auswirkung der Farbwahl des AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Klaus, habe die frage übersehen. Das Marine 522 LF ist etwas weicher, mehr für kühle Gewässer wie Nord-Ostsee geeignet Das marine 522 ECOSHIP ist härter, ein Industrieanstifouling, tropentauglich, Blauwassersegler, warme Gewässer wie der Bodensee oder Mittelmeer. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 1686 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    20.02.2020, 18:50
    Hallo, ich habe die Frage übersehen. Wenn der Untergrund fest ist, mit 100-120 Körnung sauber schleifen, 1 x dünn mit Marine 470 Vinyl, darauf 1 x Saisonwasserlieger, 2 x Dauerwasserlieger in der Ostsee Marine 522 LF, Adria Marine 522 Ecoship. Den Wasserpass auf ca. 10 cm einen zusätzlichen Anstrich. Grüß Friedrich
    1 Antwort(en) | 1769 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.01.2020, 11:54
    Die Werbung macht vieles möglich. Produktbeschreibung von Hempel und International. HEMPEL’S LIGHT PRIMER 45551 ist ein Epoxid-Dickschicht-Primer und eine Grundierung auf Lösemittelbasis aus zwei Komponenten. Vorbeugung gegen und Ausbesserung von Osmoseblasen in GFK. Schützt vor allgemeiner Korrosion. PRODUKTBESCHREIBUNG VCTar2 ist eine 2*Komponenten Epoxidgrundierung, die sich als Osmoseschutz auf GFK oder Korrosionsschutz auf Stahl und Leichtmetalle eignet,* erzeugt eine exzellente wasserdampfdichte Sperrschicht zum Schutz vor Osmose oder Osmosesanierung. * Ideale Basis für alle VC*Antifoulings. Bei Beiden Produkten wird auf einen Osmoseschutz hingewiesen der leider noch nicht erfunden wurde. Die H2O-Moleküle sind um ein vielfaches kleiner, als die Riesen-Kettenmoleküle von Polymeren so dass diese den Gelcoat – das ISO Laminat oder ein Epoxid durchdringen. Des weiteren ist Osmose nun mal eine Feuchtediffusion - der gerichtete Fluss z.B. von H2O-Teilchen durch eine selektive oder semipermeable Trennschicht und keine Blasen. Wir können auch keine Osmose was ein natürlicher physikalischer Vorgang ist sanieren. Wir können nur die verursachten Schäden wie z.B. die Blasenbilung reparieren, wenn der osmotische Schaden eingetreten ist. Vielen Verkäufern, angeblichen Bootsbauern, Bootswerften ist der Unterschied zwischen Ursache und Wirkung nicht vermittelbar. Die Ursache ist nun mal ein osmotischer Vorgang, die Wirkung ist z.B. die Blasenpest oder die Trennung vom ISO-Harz vom Laminat. Siehe Beitrag Blasenpest 1 - 9 Auch der Hinweis, auf dem Korrosionsschutz ist ein wenig abenteuerlich. Im Light-Primer von Hempel haben wir ein Epoxidharz, Lösungsmittel Naphta (Erdöl), Lösungsmittel für Klebstoffe Xylol, zur Verhinderung der Carbamatbildung (weiß anlaufen) Butan-1 und als Katalysator - Lösungsmittel Ezhylbenzol. Im VCTar2 haben wir es mit einer Karbolsäure Phenol, als Lösungsmittel 1-Ethoxypropan-2-ol,Epoxidharz, Lösungsmittel Xylol, Quarzsand und 1-Methoxypropan-2-ol zu tun. Da ist nichts enthalten was nur ansatzweise mit Korrosionsschutz zu tun hat. Natürlich lässt sich mit solchen Beschichtungen für kurze Zeit das Eindringen von Sauerstoff und Feuchte verhindern, was also bei einen Gartenzaun oder Gartentor halbwegs für einige Zeit funktioniert, funktioniert nicht im maritimen Bereich und wird da zur Dauerbeschäftigung. Mit jeder einfachen Alcyd-Rostschutzfarbe aus dem Baumarkt bekommen wir einen besseren Korrosionsschutz als mit solchen EP-Beschichtungen.. Wenn wir von Korrosionsschutz reden, dann reden wir z.B. von einer physikalischen Trennung vom Stahl und Zink. Dabei bildet Zink ein Lokalelement (Redoxreaktion) und opfert sich für den Stahl. Im maritimen Bereich muss eine Zinkbeschichtung zusätzlich geschützt werden, da die eindringenden Feuchtemoleküle auch mit FE-Phosphor und Schwefel im Stahl reagieren. Um das zu verhindern, wird Zink mit einer Schuppenpanzerbeschichtung (Eisenglimmer) versiegelt. Darauf kommt dann eine zusätzliche Beschichtung mit Aluminiumoxid pigmentierten Epoxid das ein zusätzliches Lokalelement bildet. Ein solcher Korrosionsschutz hat eine Standzeit von 15-25 Jahre und wird z.B. in der Großschifffahrt nur noch bis zur Verschrottung 30-40 Jahre nachgebessert. Wir können die Skipper nur raten, glaubt nicht jeden Unsinn den die Werbung oder ein Konditor der zum Sachverständigen mutiert oder einer der zum Verkäufer umschult. Schaut Euch die Sicherheitsdaten mit den Inhaltsstoffen an und hinterfragt solche Empfehlungen von Verkäufern immer mit der Frage "WARUM." , und Ihr werdet sehr schnell merken, dass die meisten Verkäufer nur eine Werbebeschreibung vermitteln und im Grunde nicht wissen was Sie da vermitteln. Die Werbung macht vieles möglich, aber auch mit einer Gillet Mach III Rasierklinge schafft es keiner, sich mit dreifacher Schallgeschwindigkeit zu rasieren.A2 Admin
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  • Avatar von ADMIN
    23.01.2020, 15:14
    Als Korrosion bezeichnet man die Oxidation von Metallen durch Umgebungseinflüsse. Wichtige Einflussfaktoren auf den Verlauf der Korrosion sind Feuchtigkeit und die Art der beteiligten Metalle. Korrosionsvorgänge sind vielfältig und oft komplex. Oxidiert Stahl, so entsteht ein rötliches Korrosionsprodukt, das landläufig auch „Rost“ genannt wird. Korrosion kann die Funktion von Stahlbauteilen beeinträchtigen. Zink schützt Stahl auf zwei Arten vor Korrosion. Zum einen entsteht durch eine Zink- bzw. zinkhaltige Trennschicht eine physische Trennung von Stahl und korrosiver Umgebung. Zink hat dabei den Vorteil dass es an seiner Oberfläche die so genannte Patina ausbildet, durch die die Korrosion des Zinks selbst deutlich verlangsamt wird. Neben diesem passiven Korrosionsschutz wirkt Zink auch aktiv. In feuchter Umgebung bilden Zink und Eisen ein so genanntes Lokalelement. Zink ist chemisch gesehen unedler als Eisen, gibt Elektronen ab und geht in Lösung. Während das edlere Element - der Stahl - erhalten bleibt. Man spricht hierbei chemisch von einer Redoxreaktion und bildlich davon, dass Zink sich für den Stahl „opfert“. Zinkstaubfarben Korrosion beeinflusst die Effektivität, Leistungskraft und Sicherheit von Anlagen, Maschinen und Materialien – und sie zeigt ganz unterschiedliche Ausprägungen. Eine Seilbahn in den Alpen ist der Korrosion anders ausgesetzt als Offshore-Windanlagen oder Schleusentore, die jahrzehntelang einer Dauerbelastung durch Süß- oder Salzwasser und auch Abwasser unterliegen. Ein Kotflügel am Auto muss anderen Belastungen standhalten als ein Auspufftopf. Selbst an einer Stahlbrücke unterscheiden sich die Belastungen im Sprühsalzbereich und im oberen Teil der Pylone. Die Verfahren, sie sich als Korrosionsschutz für Stahl bewährt haben, sind auf unterschiedliche Einsatzbereiche zugeschnitten. Im Hinblick auf Lebensdauer, Ressourceneffizienz und Umweltschutz setzt man dabei auf Stückverzinken, Spritz- oder Bandverzinken. An Stellen, die aus technischen Gründen nicht verzinkbar oder schwer zugänglich sind – wie zum Beispiel im schweren Korrosionsschutz – kommen Zinkstaubfarben zum Einsatz. Zinkstaub wird aus metallischem Zink hergestellt – entweder über Kondensation oder Atomisation. Bei der Kondensation wird flüssiges Zink zunächst verdampft, bevor es in einem auf mindestens 196 Grad Celsius gekühlten Kondensator zu sphärischen Partikeln erstarrt. Zur Herstellung des Zinkstaubs, der unter anderem in Zinkstaubfarben und zum mechanischen Verzinken verwendet wird, wird zunächst während der so genannten Atomisation flüssiges Zink durch eine Düse geleitet, der Metallstrahl wird mit Luft auseinandergewirbelt, wobei das Metallpulver zu Boden fällt. Zinkstaubfarben enthalten Zinkstaub mit einer Konzentration von bis zu 95 Prozent im Trockenfilm. Die Farbe wirkt als Trennschicht zwischen Stahl und korrosiver Umgebung. Zusätzlich entfaltet das Zink seine elektrochemische Schutzwirkung: Bei Korrosion oder Beschädigung opfert sich das Zink und verhindert so die Korrosionsausbreitung. Anwendungsgebiete sind der Brücken- und Schiffsbau, die Offshore- und die Automobilindustrie – und zwar im Speziellen als Grundierung, zum Beschichten von Schweißnähten, Bohrstellen und Bremsen, als leitende Zwischenschicht beim Punktschweißen und überall dort, wo besonders gefährdete Flächen an Bauteilen wie Gewinde, Kanten, Schrauben und Muttern vor Korrosion geschützt werden müssen. Admin
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    20.01.2020, 16:11
    Hallo Constantin, zu 1, am besten mit Abbeizem - Drecksarbeit -, den Brilux 170, denn durch schleifen würden wir unweigerlich den Gelcoat beschädigen, denn dann würde es sehr aufwendig. zu 2, mit der Beize geht alles ab was 1 K. Beschichtungen sind, es kann durchaus sein das 2 x abgebeizt werden muss. Nach dem abbeizen ist eine gründliche Reinigung erforderlich, zuerst wird mit Wasser und Spülilauge gereinigt, dann abkärchern und vor dem beschichten mit technischen Aceton. Wenn so weit alles vorbereitet ist, wird mit der Hand ca. 120 Körnung gechliffen, ich vermute dass das Boot auf Grund seines Alter noch mehrere EP-Anstriche hat. Wenn die Arbeiten so weit abgeschlosen sind, nochmals Bilder, denn erst dann sehen wir ob wir versteckte Schäden am Unterwasserschiff haben, was bei eine älteren Nepzum nicht auszuschließen ist. Alles weitere dann am besten mit Telefon. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    19.01.2020, 12:01
    ADMIN hat auf das Thema Neues GFK Boot im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Alex, zuerst einmal keine Sorge, ein Antifouling ist ein Bewuchsschutz und kein Schutzanstrich zum Erhalt de Bootes. Wie beschrieben, wir haben es mit tierischen Bewuchs zu tun und da funktionieren nicht die meisten Standardantifoulings aus dem Bootszubehör. Natürlich wäre ein Schutz für ca. 3 Jahre mit dem Marine 522 Ecoship möglich, nur ich sehe auch die Verhältnismäßigkeit. Wenn das Boot nicht sehr groß ist und auch mal schnell aus dem Waser genommen werden kann, dann würde ich es erst einmal mit einen Seilfett versuchen siehe http://shop-af.de/contents/de/p642.html Damit wird die Verfestigung des Bewuchs reduziert, so dass sich der leicht abkärchern lässt. Wenn also alle 2-3 Monate mal gereinigt und eingefettet wird, dann wäre das eine Lösung. Ist das Boot größer, so dass ein schnelles slippen nicht möglich ist, dann bleibt bei tierischen bewuchs nur die Keule als Antifouling. Da muss der Gelcoat mit der Hand, 180 Körnung leicht angeschliffen werden, dann mit technischen Aceton 2-3 mal reinigen um die Paraffine zu beseitigen, darauf erfolgt 1 Anstrich mit der Fellrolle Marine 470 Vinyl als Haftgrund siehe http://shop-af.de/contents/de/p639.html Farbe rotbraun und 2 Anstriche mit Marine 522 Ecoship http://shop-af.de/contents/de/p377.html (Wasserpass ein Anstrich zusätzlich wegen der Reinigung Farbe schwarz. Das dürfte dann je nach Auslastung ) für mehr als drei Jahre reichen. Wenn der Primer rotbraun sichtbar wird, da das Antifouling abgeschliffen wird, erfolgen weitere 2 Anstriche mit dem Ecoshoip, der Primer ist nicht mehr erforderlich. Bei Lieferungen in die Schweiz muss die Mwst.ausgewiesenen werden, so dass der Kunde den Brutto-Preis bezahlt (EU-Rechnung), mit der Rechnung zum Zoll geht und die Schweizer Mwst. bezahlt, den Bescheid uns zuschickt und die deutsche Mwst.19% wird dann zurück erstattet. Da das vielen aus der Schweiz bei kleinen Aufträgen zu aufwendig ist, nützen die meisten den kleinen Grenzverkehr mit einer Anlieferung in Deutschland und nehmen dann die Ware in die Schweiz mit. Wie auch immer, das muss einer selbst entscheiden, ansonsten liefern wir mit EU-Rechnung was die Sache doch ein wenig verteuert wegen der unterschiedlichen Mwst. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    17.01.2020, 17:32
    Hallo Kai, einfach mit 120 Körnung leicht schleifen, kleine Abplatzungen glätten und mit nur 2 Lagen Wasserpass 3 Lagen Marine 522 Ecoship überstreichen, mehr ist nicht erforderlich. Das AF wurde vor 3 Jahren modifiziert, so dass nur noch 2 Anstriche erforderlich sind. Die Ergiebigkeit ist ca. 7,0 m²/je Ltr. Wichtig, mit dem Rührstab Bohrmaschine gut aufrühren, umtopfen, nicht aus der Dose streichen, Schutzhandschuhe und Schutzbrille wegen dem Inhaltsstoff Trycresyphophat das doch ein wenig toxisch ist. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 9570 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    15.01.2020, 16:00
    ADMIN hat auf das Thema Auswirkung der Farbwahl des AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, grundsätzlich ja. Der Grund ist, z.B. bei weissen oder blauen Antifoulings können keine Kupfer(I)oxide verwendet werden, wegen der Einfärbung. Die Oxide werden da durch hohe Anteil mit Zinkoxiden ersetzt. Im Grunde ist der beste Bewuchsschutz die Farbe rotbraun, was auch die Standardfarbe der Schifffahrt ist. Anonsten rate ich zu schwarz. Was die Pocken betrifft, das sind Krebse die durch direkten Kontakt - z.B. Muringleinen, Fender, Grundberührung, Gewässerströmung übertragen werden. Dagegen gibt es kein Antifouling das funktionieren kann. Da sich Seepocken gegenseitig befruchten kommt es zur schnellen Vermehrung. Was bei Muscheln noch funktioniert, funktioniert nicht bei Pocken, die sich anzemmentieren und damit keinen Kontakt zum Antifouling haben. Wenn also der Nachbar Pocken hat und der daneben liegt hat keine Pocken, dann liegt das nicht am Antifouling. Gruß Friedrich
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Technische Hotline für maritimen Bereich (Stahl-Alu-GFK-Holz).
Industrie - Beschichtungssysteme für Pumpen,Turbinen, Anlagenbau.
Überwachung, Kontrolle und Abnahme von Beschichtungsausführungen im Yacht-Bau.
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Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
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