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    13.09.2019, 10:27
    HEMPEL´s ANTIFOULING CLASSIC 76110 ist eine traditionelle Antifoulingfarbe mit löslichem Bindemittel und Kupferoxid. Der hohe Anteil an Bioziden Stoffen sorgt für einen leistungsfähigen Bewuchsschutz. Unser Preis-Leistungs-Testsieger!!! Empfohlene Anwendung: Als Antifouling für Fahrzeuge aus GFK, Holz, Stahl und bei ausreichender Grundierung (mindestens 300 µm Trockenschichtdicke) auch für ALU mit Geschwindigkeiten bis 15 kn geeignet. Für den Einsatz in Nord - und Ostsee sowie Brack- und Binnengewässer.
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    13.09.2019, 10:26
    HEMPEL´s ANTIFOULING OLYMPIC+ ist eine selbstpolierende Antifouling mit hohem Festkörpergehalt. Ein Ionenaustausch spielt bei der Kontrolle des Polierverhaltens eine wesentliche Rolle. Aufgrund des Biozidpakets ist das Produkt geeignet für den Einsatz auf Schiffen, die in Gewässern mit nicht übermäßig starkem Bewuchsdruck operieren. Die patentierte Verstärkung des Bindemittels mit inorganischen Fasern sichert die mechanische Beständigkeit. Dieses Produkt enthält keine organischen Zinnverbindungen als aktive Biozide und entspricht den Vorgaben der „International Convention on the Control of Harmful Antifouling Systems on Ships“, wie von der IMO im Oktober 2001 angenommen (IMO-Dokument AFS/CONF/26). Als selbstpolierende Antifouling für Neubauten und Instandhaltung von Unterwasserschiff und Wasserwechselgang auf Schiffen mit niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten bei niedriger bis mittlerer Aktivität und kurzen bis mittleren Liegezeiten. Für Dockintervalle bis zu 36 Monaten. Aluminiumrümpfe: Siehe Sicherheitsdatenblatt. ● selbstpolierende Antifouling mit hohem Festkörpergehalt ● geeignet für den Einsatz auf Schiffen, die in Gewässern mit nicht übermäßig starkem Bewuchsdruck operieren Anwendung: ● als selbstpolierendes Antifouling für Neubauten und Instandhaltung von Unterwasserschiff und Wasserwechselgang auf Schiffen ● für niedrige bis mittlere Geschwindigkeiten ● für Schiffe mit niedrigen bis mittleren Aktivität ● mit kurzer bis mittlerer Liegezeiten ● für Dockintervalle bis zu 36 Monate
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    13.09.2019, 10:23
    ● friktionsarme, selbstglättende SPC Antifouling mit hohem Feststoffgehalt ● leistungsstarker Buchwuchsschutz auch in aggressiven Fouling-Gewässern ● stark kontrolliertes Selbstpolieren Anwendung: ● für Neubau und Reparatur für Schiffsböden und Boottop auf Schiffen ● für mittlere bis hohe Geschwindigkeiten ● für Schiffe mit kurzen Liegezeiten ● für Dockintervalle bis zu 90 Monate Farbtöne: schwarz RAL-9005 HEMPEL'S ANTIFOULING GLOBIC 9000 78950 eine friktionsarme, selbstglättende SPC Antifouling mit hohem Feststoffgehalt.Die Nano-Capsule Acrylat-Copolymere sind das wichtigste Bindemittel, welches mit einer wirkungsvollen Kombination von leistungsstarken Bioziden für den Schutz von Schiffen, die in aggressiven Fouling-Gewässern operieren, geeignet ist.Das stark kontrollierte Selbstpolieren wird ermöglicht durch Hydrolyse und der Nano-Capsule-Acrylat Interaktion mit dem Meerwasser. Die Nano-Capsule Acrylatbinder-Technologie ist patentiert. Eine inorganische Faserverstärkung stellt die mechanische Festigkeit sicher. Anwendung: Als selbstpolierende Antifouling für Neubau und Reparatur für Schiffsböden und Boottop auf Schiffen die bei mittleren bis hohen Geschwindigkeiten und Aktivitäten mit kurzen Liegezeiten operieren. Für Dockintervalle bis zu 90 Monate. Dieses Produkt enthält keine organischen Zinnverbindungen als Biozide und entspricht der INTERNATIONAL CONVENTION ON THE CONTROL OF HARMFUL ANTIFOULING SYSTEMS ON SHIPS wie sie im Oktober 2001 von der IMO angenommen wurde (IMO Document AFS/CONF/26).
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    13.09.2019, 10:21
    << Nachfolger des Hempel Antifouling Classic 76110 >> ● selbst-erodierende traditionelle Antifoulingfarbe mit löslichem Bindemittel ● enthält keine organischen Zinnverbindungen und entspricht somit den neuesten Vorschriften der EU ● als Antifouling auf Schiffen, die hauptsächlich in kalten und gemäßigten Gewässern mit kurzen Liegezeiten operieren. ● leistungsfähiger Bewuchsschutz für die ganze Saison Anwendung: ● für Fahrzeuge aus GFK, Holz, Stahl (ggf. Aluminium) mit Geschwindigkeiten bis 15 kn HEMPEL´s ANTIFOULING CLASSIC PRO 71240 ist eine selbst-erodierende traditionelle Antifoulingfarbe mit löslichem Bindemittel. Das Produkt enthält keine organischen Zinnverbindungen als aktive Biozide und entspricht somit den neuesten Vorgaben der EU für Biozidprodukte (BPR). Hempel's Antifouling Classic Pro 71240 bietet einen leistungsfähigen Bewuchsschutz durch die gesamte Saison. Empfohlene Anwendung: Als Antifouling für Fahrzeuge aus GFK, Holz, Stahl und bei ausreichender Grundierung (mindestens 300 µm Trockenschichtdicke) auch für ALU mit Geschwindigkeiten bis 15 kn geeignet. Für den Einsatz auf Schiffen, die hauptsächlich in kalten und gemäßigten Gewässern mit kurzen Liegezeiten operieren z.B. Nord - und Ostsee sowie Brack- und Binnengewässer.
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    01.09.2019, 09:28
    Das Hard Racing. Der Grund ist, es gibt verschiedene Trilux-Antifoulings in Kroatien und es kann sehr leicht das Trilux mit PTFE verwechselt werden. Daher das Hard Racing von Hempel, da kann das nicht passieren, den die PTFE-Af von Hempel sind Water Glide und Glide Speed. Ansonsten hat das Hard Racing von Hempel in südlichen - warmen Gewässern, wegen den Kupferanteilen den besseren Bewuchsschutz.
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    01.09.2019, 08:25
    Hallo, die meisten würden jetzt sagen VC17 m, ein Hartantifouling für Trailerboote, kurze Wasserliegezeiten, geringe Bewuchsdrücke mit PTFE - Teflon. Normalerweise spricht zuerst nichts dagegen, nur wenn sich der Anwendungsfall ändert wie z.B. Gewässer mit höheren Bewuchsdrücken, längeren Wasserliegezeiten, dann bleibt nur die Wahl weiter ein PTFE-Antifouling zu verwenden. Da den meisten Skippern das bekannt ist, wird z.B. ein Bootsverkauf erschwert, da eine Beseitigung mit erheblichen Kosten verbunden ist. Ansonsten genügt für den Anwendungsfall ein Hempel Hard-Racing, das es auch in der Farbe weiß gibt. Auch das Trilux von International ist geeignet. Beide Antifoulings gibt es auch in Kroatien.Da die Wasserliegezeiten kurz sind und das Boot nach dem slippen gereinigt wird, kommt es auch nicht so schnell zu einer Braunverfärbung. Der Vorteil ist, beide Antifoulings sind Dünnschicht-Antifouling, schleifen sich bei höheren Geschwindigkeiten auch ab und vertragen ohne Rissbildung längere Trockenzeiten. Wichtig ist dabei, da die Auslastung sehr gering ist, nicht jedes Jahr zu streichen, Schichtstärken dünn halten. Da müsste bei der Auslastung ein Anstrich mehrere Jahre reichen. Der Vorteil ist, ändert sich die Situation wie Wasserliegezeiten, Bewuchsdrücke, Auslastung, warme Gewässer, usw. dann lassen sich die Antifoulings mit einen SPC-Antifouling überschichten. Da genügt dann einfaches anschleifen, eine dünne Lage Marine 470 Vinyl als Haftvermittler, dann ein SPC-Antifouling. Grüße Friedrich
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    23.08.2019, 06:45
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling streichen im Herbst im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Klaus, kein Problem, es darf im Herbst gestrichen werden und das Boot kommt im Frühjahr ins Wasser. Die Aktivierung und Freisetzung der Biozide erfolgt durch das Abschleifen im Wasser. Ich selbst habe auch immer das Boot im Herbst für das Frühjahr vorbereitet, da hatte einer mehr Zeit für den Kran oder auch Lagerbock und weniger Gedränge. Auch das Problem mit der Einhaltung des Taupunktes ist im Herbst leichter als im Frühjahr, da die Temperaturunterschiede zwischen Nacht und Tag geringer sind. Grüße Friedrich
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    19.08.2019, 17:32
    Hallo, ein bücherfüllendes Thema, daher versuche ich bei Problemen immer den Einzelfall zu beurteilen. Wenn wir über Osmose bei Polymeren reden, dann müssen wir unterscheiden zwischen Ursache und Wirkung. Osmose ist nichts anders als das Eindringen von Teilchen – H2O-Molekülen– die sehr klein sind zwischen den Riesen- Kettenmolekülen von Polymeren. Also ein natürlicher physikalischer Vorgang der mit Ausnahme bei Polyethylen nicht zu verhindern ist. Daraus kann eine Wirkung entstehen die von den Laien als Osmose bezeichnet wird. Z.B. die Blasenbildung beim Gelcoat ist keine Osmose, sondern die Folge einer osmotischen Diffusion. Auf Grund der osmotischen Diffusion können Schäden entstehen, es müssen aber keine Schäden entstehen. Beim Gelcoat, bzw. zwischen Gelcoat und Barriere können Reste von Weichmachern vorhanden sein, oder das Polymer das als Kontaktmittel für Glasfaser und Polyester verwendet wird, reagiert mit H2O-Molekülen, dabei löst es sich auf und es kommt zur Trennung von Laminat und dem ISO-Harz, das Boot wird weich, oder wenn das Boot auf dem Kiel gestellt wird, dann wird der Bootskörper eingedrückt. Wenn wir z.B. den Gelcoat anschleifen, dann wollen wir durch die Vergrößerung er Oberfläche die Haftung verbessern. Vergrößerung der Oberfläche bedeutet aber auch, dass wir auch mehr H2O-Moleküle– Feuchte aufnehmen, da nun mal auch der Gelcoat ein Vinylesterharz mit Neopentyl ein 2,2-Dimethyl-1-propanol nicht 100% Feuchte-dicht ist. Die Feuchtedurchdringungswerte werden also bestimmt durch die Materialeigenschaften – wie die Dichte – und nicht durch die Dicke. Daher geben wir auch die erforderliche Schichtstärke an, die meist im Bereich je nach Polymer von 0,125 – 0,250 mm liegt. Z.B. Bei einen Gelcoat Vinylester mit Neophentyl haben wir bereits bei ca. 0,2 mm die max. Feuchte-dichte erreicht, daher reicht auch 0,6-0,8 mm locker aus, denn der Gelcoat ist nun mal sehr spröde und alles was zu viel ist geht zu Lasten der Elastizität. Wenn eine höhere Schichtstärke die Feuchte-dichte erhöhen würde, dann wäre das kein Problem für den Hersteller ein paar Lagen mehr in die Form zuspritzen, da ein Gelcoat wirklich sehr preiswert ist. Es werden von Werften, vielen Anstreicherfirmen, Verkäufern Präventivmaßnahmen empfohlen um eine Osmose zu verhindern. Nur osmotische Prozesse in Polymeren können wir nun mal nicht verhindern, entsteht daraus ein Schaden wie Blasen, dann lassen die sich leicht reparieren. Natürlich könnten wir hergehen, den Gelcoat weitgehend beseitigen und beschichten ein Epoxidharz. Da in Epoxiden keine Weichmacher enthalten sind, kommt es auch zu keiner Blasenbildung, aber zu einer erheblich höheren Feuchteaufnahme, da nun mal die meisten Epoxide eine geringere Feuchte-dichte haben. Das darunter liegende ISO-Laminat das wieder Weichmacher enthält und das Polymer für das Laminat würde also die höhere Feuchte aufnehmen. Wir sehen dann keine Blasen, aber dann bilden sich die Blasen- Lunker im ISO-Laminat und das würde mehr schaden als die EP-Versiegelung nützen. Ich habe mal die Firma Meltl, denen gehören 60% von Bavaria mit diesen Unsinn konfrontiert, da die Ihren Kunden eine Osmoseschutz verkauft haben, der in Wirklichkeit ein Transportschutz war, für die Überführung von Yachten. Inzwischen wurde der Unsinn beendet und es wird auch kein Osmoseschutz mehr angeboten. Wir müssen aber bei solchen zusätzlichen Beschichtungen auch den Anwendungsfall sehen. Z.B. ein Boot das in der Nordsee trocken fällt,beschädigt auf Dauer den Gelcoat, da macht z.B. ein Gelshield – EP mit Kalk pigmentiert als Opferbeschichtung Sinn. Bein Gleiter der nur eine Saison im Wasser liegt, hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt ist macht es Sinn, den vorher leicht anzuschleifen auch wenn die Feuchteaufnahme erhöht wird um eine bessere Haftung zu erzielen, da der Gleiter genügend Zeit hat in den Herbst-Wintermonaten zu entfeuchten. Z.B. eine Yacht im Mittelmeer die Wassertemperaturen bis zu 27°C ausgesetzt ist, nur alle 3 Jahre für einen Antifoulinganstrich aus dem Wasser kommt, da vermeiden wir ein anschleifen, und reinigen mit Aceton und eine Stahlwolle. Wir haben auch unterschiedliche Harze für Reparaturen. Haben wir osmotische Schäden an einer Segel-Yacht, dann versuche ich meist das Problem mit Stetecol zu lösen, ein Harz mit hoher Feuchte-dichte,schlagfest, zäh, abriebfest und es bedarf nur 2 Anstriche. Da nun mal 2 Komp. Harze nicht spannungsfrei härten und in den meisten Werften keine Wärmebehandlung möglich ist, vermeide ich mit 2 Anstrichen unnötige Spannungen die zur Rissbildung führen können. Nachteil ist aber der Orangenhauteffekt. Die Firma Wrede kann anders arbeiten, die spritzen 3-5 Dünnschichten und Tempern dann bei 60°C um die Spannungen abzubauen. Wenn also eine Werft 6 Lagen Gelshield empfiehlt ohne zu sagen WARUM, dann sollte einer einen solche Werft meiden. Bei einen Gleiter haben wir es oft mit Lackierungen zu tun und wir brauchen ein glatte Oberfläche. Da haben sich die Multicoat-Beschichtungen von Hempel-Jotun-Tenax-oder BASF der Hersteller bewährt. Diese Beschichtung härtet weitgehend neutral, daher kann ich 3-4 lagen rollen und mit PU-Acryl lackieren. Auchein Gelcoat ist nicht identisch. Im Grunde ist es ein Hartlack, mit Kieselsäure angedickten Kunstharz, ungesättigten Polyesterharz oder auch einen Epoxidharz. Der kann Orthopthal oder Ioppthal sein, beide enthalten aber Styrol. Im Yachtbereich wird seit den 70-ziger Jahren kein Orthopthal mehr verwendet. Grundsätzlich wenn wir reparieren, dann verwenden wir EP-Polymere wegen der besseren Haftung. Aber auch da gibt es erhebliche Unterschiede. Wir haben da z.B. eine Schuppenpanzerbeschichtung die weitgehend zu 100% feuchte-dicht ist. Im Stahlbereich beschichten wir mit Zink. Da Zink im Seewasser chemisch reagiert- Zinkspaltung, versiegeln wir mit einer Schuppenpanzerbeschichtung, da genügen 0,075-0,125 mm Schichtstärke.Was aber im Stahlbereich zwingend erforderlich ist, würde bei einen Polymer mehr schaden als nützen, da Polymere immer Feuchte ob Innen oder Außen aufnehmen. Würden wir jetzt mit einer solchen Beschichtung dicht machen, dann schließen wir die Feuchte ein, es kommt zu Drücken bis zu 20 Bar und das Laminat trennt sich vom Harz. Es würde also mehr schaden als nützen. Daherversuchen wir den Anwendungsfall zu beurteilen, wir müssen auch die Verhältnismäßigkeit sehen, denn eine 10 Jahre alte Baltic- Yacht muss ich anders beurteilen als z.B. eine 20 Jahre alte Bavaria oder manche 40 Jahre alte Neptum deren Laminat als Wasserlieger versifft ist. Wieauch immer, das Thema ist einfach zu umfangreich um es hier mit einen Beitrag zu beantworten. Das meiste was auch leicht zu verstehen ist, habe ich beschrieben. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    03.08.2019, 09:30
    Hallo, ich nehme an dass die Reparatur mit einer EP-Feinspachtel ausgeführt wird. VC17m enthält PTFE und erfordert eine Grundierung mit VCTAR. Das VC TAR 2 ist eine EP-Grundierung die Quarzsand wegen der Haftung enthält. Nur bei 4 cm fehlt doch ein wenig die Verhältnismäßigkeit. Ich würde zuerst die EP-Spachtel im Rep.-Bereich mit 180 Körnung anschleifen und dann das VC17m überlappend streichen. Mehr als abfallen kann es nicht, wenn das passieren sollte. dann können wir immer noch mit einen VC TAR 2 nachträglich grundieren und mit VC17m überstreichen. Kleiner Hinweis: VC17 m ist ein Hartantifouling und wird bei einen H-Boot wegen der Geschwindigkeit nur geringfügig abgetragen. Wenn jedes Jahr gestrichen wird, dann kommt es zu einer Schichtstärkenanreicherung der Trägerkomponente und es erfolgen Abplatzungen. Wenn das passiert, dann müssen alle Altbeschichtungen entfernt werden was ohne Beschädigung des Gelcoat kaum möglich ist. Daher sollte das VC17m so lange wie möglich genutzt werden, bevor überschichtet wird. Ein H-Boot lässt sich auch mal schnell abkärchern so dass der VC17m -Anstrich je nach Auslastung ein paar Jahre ausreicht. Grundsätzlich ist aber VC17m bestimmt für Trailerboote, Gleiter, hohe Geschwindigkeit, kurze Wasserliegedauer, geringe Bewuchsdrücke und gehört nicht auf ein H-Boot. Haben wir Bewuchsprobleme, dann hilft kein Neuanstrich mit VC17m, sondern kärchern. Ansonsten ist ein Produktwechsel erforderlich was erhebliche Probleme schafft, da auf PTFE weder ein Primer, Haftgrund noch ein anderes Antifouling haftet. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    22.07.2019, 19:15
    ADMIN hat auf das Thema Fragen zu meinem AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Birger, was die Pocken betrift da gibt es keinen Schutz, man kann die nur ein wenig reduzieren durch eine unangenehme Oberfläche. Der beste Schutz ist keine Grundberührung, saubere Fender und Muringleinen. Für den Gelcoat genügt jede einfache Autopolitur ohne Silikon oder Silane. Silane, Silikon oder Nanos verhalten sich wie Flüssigkeiten, die dringen in den Gelcoat ein und wenn mal repariert werden muss dann haftet darauf nichts. Ansonsten richten die keinen Schaden an, es kann aber bei Nanos oder Silane der Gelcoat sich leicht gelblich verfärben was dann schwer zu beseitigen ist. Einfaches Auto-Polierwachs mit Paraffin reicht. Das Polytrol ist nichts anderes als ein Firnis der selbsthärtend ist, damit lassen sich Thermoplaste auffrischen aber kein Gelcoat, Polyester, Poxid oder Poliurethan. Da bezahlt einer nur für die Werbung, 5,0 Liter Leinöl Firnis kosten 18,-€, ein 1/2 Liter Polytrol - ist identisch 15,-€. Wir hatten mal die Produkte von Owatrol aufgenommen und uns sehr schnell wieder getrennt. Der Entgrauer ist wirkungslos, der Abbeizer verursacht Verätzungen - nicht zumutbar, das Textrol ist ein einfacher Holzschutz den einer im Baumarkt zum halben Preis bekommt, der Rostschutz Cip ist ein Schiffbodenöl mit Aluminiumoxid aber kein Korrosionsschutz, usw. Alles was Owatrol anbietet, bekommt einer im Baumarkt unseren Erfahrungen erheblich preiswerter und besser. Das sind keine Industrieprodukte, da bestehen andere Anforderungen. Es spricht nichts gegen die Tensidreiniger, denn die können nur die Paraffine auf der Oberfläche auswaschen, die aber durch eine Autopolitur oder auch Autowachs wieder zugeführt werden. Die Paraffine haben im Grunde keine Schutzfunktion, die werden nur der ersten Lage im Härter dem Gelcoat beigemischt, damit das Boot leichter aus der Form geht. Ansonsten lässt sich der Schmutz nur leichter beseitigen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    22.07.2019, 13:13
    ADMIN hat auf das Thema Fragen zu meinem AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, wenn das Fastline halbwegs noch funktioniert, dann rate ich zu keinen Neuanstrich und es noch ein Jahr zu probieren. Wir haben zahlreiche Kunden mit geringer Auslastung und die haben das bis zu 8 Jahre ausgedehnt. Das Ecoship wurde modifiziert und ersetzt das Fastline auch bei der Bundesmarine. In diesen Fall dann Ecoship, nicht LF, das einen geringeren Bewuchsschutz hat. Der geringere Preis zahlt sich im Grunde nicht aus. Das Fastline mit 200 Körnung anschleifen, oder auch mit einer groben Stahlwolle glätten, dann Ecoship. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    07.07.2019, 18:20
    Wenn es kreidet und sich abwaschen lässt und damit ein Weichantifouling wäre, dann würde einfaches abkärchern genügen, oder bei der Beize sich sofort auflösen. Das einzige AF das ich kenne wo das Brillux an die Grenze stößt ist das Trilux 33, das auf Grund seines Alter wenn es nass wird ein wenig kreiden kann, besonders wenn das Boot eine geringe Auslastung hat. Das ändert aber nichts an der weiteren Vorgehensweise, wir wissen dass es kreidet, sich aber nur sehr schwer beseitigen lässt, nur hilft uns Spekulieren nicht weiter. Du willst es runter haben und ein weisses Unterwasserschiff haben, damit bleibt nur als Möglichkeit abbeizen und schwitzen.
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  • Avatar von ADMIN
    07.07.2019, 15:55
    Es gibt nur 2 Lösungen, die ist abbeizen oder schleifen. Auch wenn wir schleifen würden mit entsprechenden Körperschutz und Atemschutz, überkopf unter dem Trailer, dann ist das nicht angenehm, nur dass die Folgearbeiten dann noch auflaufen. Nass schleifen, das unter dem Trailer überkopf dürfte auch keine Lösung sein. Einfach darüber streichen ohne zu wissen was wir für ein Antifouling haben wird nicht funktionieren, dann fangen wir wieder von vorne an. Lasse Dir mal von Yachtstrip siehe http://shop.yachtstrip.de/produkte ein kleines Gebinde schicken und probiere es aus. Ich empfehle immer Yachtstrip, wenn alle anderen Beizen versagen. Aber Vorsicht, auch wenn darauf hingewiesen wird dass es bis zu 48 Stunden einwirken kann, sollte es nicht länger als einen Tag einwirken damit der Gelcoat nicht mit aufgeweicht wird. Bei der zweiten Lage kannst Du die Beize dann mit den Resten weitgehend abkärchern und mit Stahlwolle nachreinigen. Die kleinen Kratzer lassen sich mit einer Stahlwolle oder Polierscheibe weitgehend beseitigen. Eine Kompromisslösung gibt es leider nicht, was bleibt ist in Zukunft solche Anstriche zu vermeiden. Wenn es 8 Jahre alt ist, dann haben wir es mit einen Hartantifouling wie Trilux, Yachtspeed usw. zu tun, die aber in der Regel PTFE noch zusätzlich enthalten. Da muss einer sehr genau wissen was da gestrichen wurde.
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  • Avatar von ADMIN
    07.07.2019, 12:53
    Im Grunde wurde doch alles beantwortet. In der Regel ist ein zweimaliges Abbeizen erforderlich. Das Problem ist nun mal, den Gelcoat zu erhalten. Im Grunde haben wir mit dem Brillux gute Erfahrungen gemacht. Die Einwirkzeit ist bis zu 6 Stunden, etwa 2-3 mm Dick auftragen, dann gehen die Altschichten auch runter. Auch wenn der Vorbesitzer das Unterwasserschiff angeschliffen hat, ist das bei der Auslastung kein Problem. Was aber unter dem Antifouling ist, sehen wir erst nach dem abbeizen, da oft manche Leichen unter einen AF-Anstrich verborgen werden. Also Geduld, alles runter, dann bestimmen wir gemeinsam die weitere Vorgehensweise. Wie gesagt, wenn der Gelcoat i.O. ist, brauchen wir bei der Auslastung von 3-4 Wochen kein Antifouling. Mit einer feinen Stahlwolle lässt sich der Gelcoat in Hochglanz polieren. Haben wir kleine Beschädigungen am Unterwasserschiff, dann können wir die mit einer weißen EP-Feinspoachtel reparieren und polieren. Wie auch immer , fertig abbeizen, dann ein paar Bilder, wenn Schäden, ansonsten probieren wir es erst ohne Antifouling mit einfetten und wenn das nicht genügt, dann erst sollten wir die weitere Vorgehensweise bestimmen. Ist wirklich ein Antifouling erforderlich, dann bei der Auslastung kein Weichantifouling, denn die müssen jedes Jahr neu gestrichen werden und die Wasserliegezeiten dürfen nicht unterbrochen werden. Sicherlich ist das Abbeizen nicht angenehm, nur die Alternative wäre schleifen, der Gelcoat muss dann mit mehreren Lagen Gelshield grundiert werden, darauf dann ein Haftgrund und dann das Antifouling. Oder mit einer EP-Grundierung wie Multicoat grundieren, darauf dann 2-3 Lagen PU-Acryl. Nur da sollten wir auch die Verhältnismäßigkeit sehen, daher zuerst mal alles Abbeizen und sauber machen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    07.07.2019, 11:46
    Mit 1-2 Stunden für 1,0 m² ist durchaus normal. Z.B. das Interstrip - Lösungsmittelbeize von International, da wird eine Fläche ca. 30-40 cm eingestrichen, 20 Minuten warten, dann abschaben. Dann den Vorgang wiederholen und die Reste entfernen. Wenn alles runter ist, mit Aceton und einer Stahlwolle nachreinigen. Ein Antifouling ist bei der Auslastung nicht erforderlich, da einfach mit einen Sailfett einreiben und nach 3-4 Wochen abkärchern wenn das Boot aus dem Wasser kommt. Da das Boot nicht groß ist, sollte das kein Problem sein. Seit Jahrzehnten gibt es SPC-Antifoulings, selbstabschleifend, da genügt für das Boot bei der Auslastung von ein paar Wochen ein Anstrich für die nächsten 5-8 Jahre, das wären ca. 4 Anstriche in 20 Jahren die noch bei Fahrt abgeschliffen werden. Leider ist der Unsinn den viele Skipper betreiben, besonders bei den kleineren Booten den Skippern nicht auszureden. Die Folgen sind dann bekannt, schleifen, Gelcoat mit 4-6 Lagen Gelshield erneuern und die Arbeitsbeschaffung beginnt von vorne. Grüße F.
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  • Avatar von ADMIN
    06.07.2019, 15:46
    Bei 3-4 Wochen auch in Kroatien braucht keiner ein Antifouling, da genügt einfaches einfetten. Eine graue Grundierung kann ein Gelshield sein damit wäre auch ein Standard-AF möglich wie z.B. Trilux, Hartracing usw. Es könnte aber auch VCTar2 sein, damit hätten wir ein PTFE Antifouling wie VC17m, VC Offshore usw. Haben wir ein Antifouling das stark abfärbt im Wasser beim darüber reiben oder an Land kreidet wie Tafelkreide, dann wäre es ein Weichantifouling, haben wir eine raue Oberfläche wie eine 180 Körnung, dann haben wir ein erodierendes Antifouling, wenn wir darüber reiben und es geht keine - wenig Farbe ab und die Oberfläche wird glänzend, dann haben wir es vermutlich mit PTFE oder Silanen zu tun, aber es kann auch ein Hardracing oder Trilux sein. Wie gesagt, es bleibt nur die Spekulation oder den Vorbesitzer fragen. Lg
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  • Avatar von ADMIN
    06.07.2019, 09:17
    Hallo, grundsätzlich richtet sich die Auswahl vom Antifouling nach den Anforderungen, dabei ist auch die Farbauswahl wichtig. Weisse Antifoulings bieten den geringsten Bewuchsschutz, rotbraun bietet den besten Bewuchsschutz bei Microorganismen. Mehrjährige weisse Antifoulings machen nur Sinn in Gewässern wie den Kanaren, Malorca, oder Karibic wegen der Verschmutzung - Braunverfärbung. Werden weisse AF bei uns im Norden verwendet, dann nur Weichantifoulings, da die sich je nach Auslastung in 3-4 Monaten verbrauchen, jedesmal erneuert werden und es nicht zu den Schichtstärkenanreicherungen kommt. Da wir nicht wissen was voher gestrichen wurde, auch nicht eingrenzen können, kann auch keine Empfehlung für einen Bewuchsschutz gemacht werden. Haben wir PTFE und es kommt darauf ein Weich- Hartantifouling, dann kommt es zu Abplatzungen, haben wir kein PTFE und wir Steichen darauf PTFE in weiß, kommt es auch zu Abplatzungen. Haben wir als Trägerkompünente Vinyl, dann darf nur Vinyl weiter gestrichen werden, haben wir EP, dann kann mit Vinyl überstrichen werden, wird aber mit EP wieder überstrichen dann ist meist ein Haftvermittler erforderlich. Daher wäre jede Empfehlung reine Spekulation. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    21.06.2019, 08:10
    Zuerst mit der Spachtel, die Stahlwolle ist dann zum nachreinigen um die Reste zu entfernen und das geht am besten mit Wasser. Es kann auch mal erforderlich sein, dass Reste mit Aceton aufgeweicht werden um die dann mit der Stahlwolle zu beseitigen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    20.06.2019, 10:29
    Beim zweiten Durchgang um die Reste zu entfernen hat sich eine grobe Stahlwolle am besten bewährt. Stahlwolle schleift nicht wie körniges Schleifpapier, sondern glättet. Auch wenn nach 3-4 Jahren der Antifoulinganstrich überstrichen wird, hat sich eine grobe Stahlwolle zum glätten am besten bewährt. Bei der Verwendung von SPC-Antifouling ist ein aufrauhen alter Antifoulingschichten nicht erforderlich. Mit der Stahlwolle arbeite ich im nassen Bereich, keine Stäube, kein Atemschutz und kostet nicht viel. Vorsicht aber mit AKO-Patz aus dem Haushalt, da bricht die Stahlwolle, verhakt sich im Gelcoat und es bilden sich dann Rostflecken auf dem Gelcoat. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    20.06.2019, 08:21
    Kein Problem, es wird in der Regel auch 2 x abgebeizt, beim ersten mal bis zu 6 Stunden, beim zweiten mal reichen 1-3 Stunden. Dabei lassen sich die Reste dann mit einer groben Stahlwolle beseitigen. Danach gründlich mit einer lauge reinigen und vor dem streichen 2-3 mal mit Aceton reinigen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    19.06.2019, 22:47
    Die Einwirkzeiten sind 4-6 Stunden und es muss auch genügend aufgetragen werden. Das Problem beim abbeizen sind die verschiedenen Trägerkomponenten von Antifoulings. Besonders preiswerte Antifoulings verwenden oft Epoxide als Trägerkomponente und wenn dann noch Silikon oder Teflon dabei ist, dann lassen sich solche Bechichtungen ohne den Gelcoat zu beschädigen kaum noch beseitigen. Seit mehr als 20 Jahre gibt es mehrjährige Antifoulings die selbstabschleifend sind und wo es nicht zu diesen unsinnigen Schichtstärken- Anreicherungen kommt. Das ist wie bei dem Osmoseschutz, ein Geschäft mit der Angst, obwohl es bis Heute keinen Osmoseschutz gibt da alle Polymere feuchtedurchlässig sind. Bilder können hier ohne Probleme hochgeladen werden. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    19.06.2019, 16:40
    Hallo Aaron, das mit dem Lightprimer auf einen Shopprimer oder gestrahlten Stahl wäre noch ein größerer Unsinn. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Bootsbaumeister einen solchen Unsinn bei einer Stahl-Yacht macht. Der Lightprimer ist ein Epoxid mit Xylol, Buthan, Naptha (Erdöl) und Etylbenzol, wird in der Regel für GFK-Yachten verwendet Es kann auf Metalle gestrichen werden, aber es ist nichts enthalten was vor Korrosion schützen kann. Da wäre jede Rostschutzfarbe aus dem Baumarkt die bessere Lösung. Nur weil im Datenblatt steht, dass damit auch Metalle gestrichen werden können, muss es noch lange nicht für eine Stahl-Yacht geeignet sein. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    18.06.2019, 08:42
    Hallo Aaron, das mit dem Shopprimer kann nicht stimmen, denn ein Shopprimer ist kein Haftgrund für ein Antifouling. Shopprimer enthalten Zinkoxide und werden verwendet, wenn die Bleche für eine Yacht - Schiff vom Hersteller angeliefert werden um diese bei der Lagerung und Weiterverarbeitung vor Korrosion zu schützen. Der Primer ist schweißbar, die Farbe ist rotbraun, daher die rotbraune Farbe im Stahl- Schiffbau. Es gibt aber zahlreiche Anstreicherfirmen die sich Werft nennen, die solche Shopprimer als Korrosionsschutz verwenden, oder irgendwelche EP-Beschichtungen damit überschichten was natürlich nicht funktionieren kann. Schicke mal ein paar Bilder, aber ich schätze da können wir nur flicken, wie einen alten Autoreifen. Auch die richtige Auswahl beim Antifouling ist bei Stahlyachten wichtig, denn die meisten Standard-Antifoulings sind für Stahl-Yachten nicht geeignet. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    17.06.2019, 08:02
    Hallo Aaron, 6 x Stetecol, wer hat das empfohlen. Der Aufbau einer Reinke ist 1 x 2 K. Zinkstaub, 1 x 2 K. Eisenglimmer, 3 x 2 K. Protect 346, 1x Marine 470 Vinyl, 2 Antifouling Ecoship. Stetecol wird vorwiegend für GFK-Yachten bei Blasenpest verwendet, bzw. wir haben eine extreme Sedimentbelastung im Wasser oder bei starken Abrieb. Ich muss noch wissen, was wurde auf das Stetecol gestrichen, denn ein Antifouling erfordert bei Stetecol einen Haftgrund. Ansonsten lssen sich die kleinen Abplatzungen mit einen Chlorkautschukprimer der Zink enthält den Marine 251 1K. Primer ausbessern. Der Primer wird wenn er handtrocken ist, mit dem Marine 522 Ecoship wieder überstrichen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    12.06.2019, 13:02
    Ich sehe um ersten mal so einen Stahlnachen. Ich denke, da es ein Angelboot ist wird es noch einige Jahre seinen Zweck erfüllen. Die 2 K- Teerepoxisbeschichtungen werden nur noch in Holland hergestellt, bei uns in Bayern ist der Vertrieb an nicht Gewerbliche verboten wegen der Toxität. Aber auch bei einer TE-Beschichtung brauchen wir darunter entweder einen Shopprimer mit Zink oder eine Zinkstaubbeschichtung. Ein einfacher und besserer Aufbau wäre einmal Protect 377 ZM WG/Zink und darauf dann 3 Lagen Marine Protect 346 Multicoat. Nur die Spachtelungen sollten vorher wieder entfernt werden. Das Multicoat lässt sich dann mit EP spachteln. Wenn ein Antifouling erforderlich sein sollte, dann muss vorher ein Marine 470 Vinyl als Haftvermittler aufgetragen werden, darauf dann ein SPC-mehrjähriges Antifouling mit Dikupfer und Zinkoxiden. Bricht uns dann vereinzelt die Korrosion wieder durch dann können wir mit einen Chlorkautschukprimer mit Zink Marine 251 nachbessern ohne großen Aufwand. Was die Behörden betrifft, das wird für uns langsam zum Alptraum, da läuft jeder Umweltbeauftragte inzwischen zur Hochform auf weil z.B. das Edikett auf der Dose um 5 mm zu klein ist, die 3/4 Ltr. Dose für 60 Cent braucht eine Zulassung für 7,20 € zzgl. 19% Mwst. so dass die Dose mehr kostet als der Inhalt. Im Bodensee sind Kupferantfouling verboten, wer aber in Konstanz für eine Zulassung bezahlt, dann sind die erlaubt.A1 Grüßé Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    12.06.2019, 10:46
    Hallo Dan, bei solchen Booten halte ich mich raus, die sind mir zu gefährlich. Wenn Stahlbleche in die Jahre kommen, dann biegen die sich nicht mehr, sondern brechen. Wenn das passiert dann geht das sehr schnell. Stahl wird auch nicht gespachtelt und schon zweimal nicht mit einer Nautic Epoxid-Spachtel. Wenn gespachtelt wird, dann bedarf es 2-3 Lagen Multicoat, das kann dann mit der passenden EP-Spachtel bearbeitet werden. Was die Teerbeschichtung betrifft von Sigma, Holland, die enthält Benzo(a)pyren, siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/benzo(a)pyren.htm und wird nur noch für Spundwände und Bojen in der Industrie verwendet. Um ein solches Boot zu sanieren, dann muss zuerst gestrahlt werden, dann dann beschallen, darauf Zink, Eisenglimmer, 3 x Multicoat, dann EP-Spachtel, darauf 1 x Vinyl und zuletzt das Antifouling. Da reden wir schnell mal von 3-5 Mille nur für das Unterwasserschiff und es bleibt ein Schrott, denn es muss auch der Innenbereich genauso saniert werden. Es werden immer wieder solche alten Stahl-Yachten für wenig Geld angeboten, denn die Entsorgungskosten sind in der Regel um ein vielfaches höher als der Kaufpreis. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 333 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    08.06.2019, 17:29
    ADMIN hat auf das Thema Kiel-Sanierung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Birdie, ist kein Problem, den Primer oder Chlorkautschuk streichen, je nach 10-20 Minuten ist der handtrocken, dann Antifouling streichen. Wenn das Antifouling handtrocken ist, ca. 10-20 Minuten, dann kann das Boot ins Wasser. Der Bereich ist dann für einige Zeit nicht mechanisch belastbar, wird aber nach einigen Tagen fest. Grüße Friedrich
    17 Antwort(en) | 7304 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.06.2019, 09:40
    Hallo Marc, ich schätze den Verbrauch beim Protect 346 Multicoat mit ca. 3 x 2,5 Liter, Farbe grau oder weiß. Da wir das Problem haben mit der Elastizität rate ich nicht zu dick auftragen, so dass wir mit 2 x 2,5 Liter auskommen sollten. Dünne Schichtstärken lassen sich leichter reparieren. Beim PU kalkuliere ich ein Gebinde mit 6 Kg, was zu viel ist aufheben zum nachbessern. Wenn das Bot weiß werden sollte, dann das Protect 346 in grau streichen. Aber auch da sollten wir versuchen mit 2 Anstrichen eine Farbdeckung zu erzielen, denn wir müssen mit Nachbesserungen in 1-3 Jahren rechnen. Wir müssen uns aber auch ehrlich machen, das Boot ist 28 Jahre alt und aus "alt mach neu" ist vergleichbar mit einen 28 Jahre alten Golf der auf der Straße stand. Die vorgeschlagene Option kann einer selbst durchführen, nur was in ein paar Jahren ist wissen wir nicht. Ein großer Unsicherheitsfaktor ist die Feuchte im Laminat die wir mit EP und PU einschließen. Um so mehr ist die Entfeuchtung über den Innenraum erforderlich. Wenn das Boot an Land steht, alles auf, damit das Boot entfeuchten kann. Wenn wir im Bodenbereich eine Sandwichesbauweise haben dann kriegen wir da die Feuchte nicht mehr raus. Was beunruhigt sind die Stellen wo von Innen etwas nach Außen drückt. Das wäre möglich, wenn die Stringer quellen und das Boot ist weich. Daher sollte das Boot auch nicht mehr den hohen Belastungen ausgesetzt werden. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    03.06.2019, 12:48
    Hallo Marc, das mit dem Bootslack ist eine Option, nur der muss auch Seewasserfest sein. Ein 2 K. Bootslack ist also noch lange nicht Seewasserfest. Die Vorgehensweise wäre: - schleifen - schleifen - schleifen, auch wenn dabei der Gelcoat vereinzelt durchgeschliffen wird. Alle Schäden mit einer 2 K. EP-Feinspachtel ausbessern, das West-System kann verwendet werden. - gründliche Reinigung mit 99,5% Aceton, damit können wir die Reste von Paraffin und Silane beseitigen, - 2-3 Anstriche mit Protect 346, das ist eine mit Aluminium-Oxid angereicherte Epoxidbeschichtung die eine etwas höhere Elastizität hat und nicht so schnell reißt, nach jeden Anstrich Feinschliff. - darauf 2-3 x einen Protect 316 oder 311 2K. PU-Acryl-Lack, der auch für die Großschifffahrt verwendet wird und Seewasserfest ist. Die passende RAL-Farbe kann bei uns bestellt werden. Sollten wiederholt Schäden auftreten, dann können wir den PU verschleifen und mit dem Protect 346 Multicot überschichten und wieder mit PU beschichten. Da sollte aber berücksichtigt werden, dass alle Farben durch die UV-Strahlung sich verändern. Da wäre dann anstelle rot eine weiße Farbe die bessere Option, denn das lässt sich leichter nachbessern. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    03.06.2019, 10:29
    Hallo Marc, nach Deiner Beschreibung wird das Boot weich. Die Ursache ist, dass solche Bote meist übermotorisiert sind und durch die Welle geprügelt wurden. Dabei trennt sich das Laminat vom ISO-Harz und verliert seine statische Festigkeit. Eine Reparatur ist bei solchen Booten nicht mehr möglich. Die mechanischen Schäden lassen sich mit dem West-System oder auch einen anderen System reparieren. Ein weiteres Problem dürfte die vollständige Beseitigung der Altanstriche werden, was ohne Beschädigung des Gelcoat kaum möglich sein wird. Da bei solchen Booten meist ein VC-Antifouling verwendet wurde und uns immer Reste von PTFE (Teflon) vorhanden sind, haftet darauf keine 2 K. EP-Beschichtung, egal was wir da verwenden, wobei das VCTar2 mit Abstand die schlechteste Lösung wäre. Bei der Auslastung mal 4-6 Wochen im Wasser, egal ob Seewasser oder Binnengewässer, brauchen wir kein Antifouling, da tut es jedes Antihaftfett-Sailfett siehe http://shop-af.de/contents/de/d124_SEGEL-YACHTEN.html Da bei den Boot weitere Rissbildungen oder mechanische Schäden zu kalkulieren sind, rate ich auch zu keinen Antifoulingwenn mit EP beschichtet wird, besonders nicht mit PTFE weil eine Reparatur von kleinen Schäden wie Risse, Abplatzungen nicht mehr möglich sind. Wir sollten dabei auch die Verhältnismäßigkeit sehen, das Boot ist 28 Jahre und wird nun mal wohl oder Übel zur Dauerbaustelle werden. Auch wenn wir eine Epoxidbeschichtung auftragen, dann brauchen wir die erforderliche Elastizität besonders wenn das Boot nicht mehr die statische Festigkeit hat, sonst beginnt die EP-Beschichtung in Verbindung mit dem restlichen Gelcoat zu reißen, was eine weitere Reparatur erschwert. Daher sollte eine EP-Beschichtung auch nich zu dick aufgetragen werden, da reichen max. 2 Anstriche mit ca. 0,125 mm. Da stellt sich die Überlegung wenn die mechanischen Schäden repariert sind, das Boot nur mit einer Vinylbeschichtung zu versehen, denn wenn es zu weiteren mechanischen Schäden oder Abplatzungen kommt, dann lassen die sich mit Vinyl einfach und schnell reparieren. Damit lässt sich das Boot noch einige Zeit erhalten, auch wenn immer wieder nachgebessert werden muss. Auch wenn darauf ein Antifouling mit einer Vinylträgerkomponente aufgetragen wurde, lässt sich das leicht reparieren. Damit gewinnen wir einige Jahre Zeit wo einer noch mit einen solchen Boot seinen Spass hat. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 408 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.05.2019, 16:01
    ADMIN hat auf das Thema neues Schiff, neues Antifouling im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Subusi, ich bin von einen älteren Boot ausgegangen. Wenn es ein neues Schiff ist, dann muss auch nichts gemacht werden. Grundsatz, alle Polymere nehmen Feuchte auf, da die H2O Feuchtemoleküle viel kleiner sind als die Riesenketten-Moleküle von Polymeren. Die höchste Feuchtedichte hat nun mal der Gelcoat und die Feuchtedichte kann auch mit 10 Lagen Gelshild nicht erhöht werden. Wenn wir z.B. bei einen neuen Schiff den Gelcoat kräftig anschleifen weil sonst ein Gelshild nicht haften würde, dann wird dadurch die Oberfläche um ca. den dreifachen Wert vergrößert, damit auch die Feuchteaufnahme. Da ein Gelshild eine erheblich geringere Feuchtedichte als ein Gelcoat hat, würde eine zusätzliche Beschichtung, wenn wir die nicht als Opferbeschichtung brauchen, mehr schaden als nützen. Was die Osmosepropylaxe betrifft, das ist eine Erfindung der Verkäufer und auch Bootsbauer, denn eine solche Propylaxe wurde noch nicht erfunden und ist ein Geschäft mit der Angst. Würde z.B. eine höhere Schichtstärke Sinn machen, dann würde der Hersteller ein paar Lagen Gelcoat der nur 0,6-0,8 mm dick ist in die Form spritzen. Der Grund warum das nicht gemacht wird, es geht zu lasten der Elastizität. Ein Gelcoat hat bei 0,125 mm bereits die max. Feuchtedichte, auch eine hochwertige EP-Beschichtung hat bei 0,125 mm die max. Feuchtedichte, die auch mit 10 Lagen nicht erhöht werden kann. Es muss unterschieden werden zwischen Materialdichte und Materialdicke. Die einzigen EP-Beschichtungen sind die Schuppenpanzerbeschichtungen mit Eisenglimmer. Die sind weitgehend zu 100% Feuchtedicht, nur eine solche Beschichtung würde auf einer GFK-Yacht mehr schaden als nützen, denn auch das Laminat muss die Möglichkeit haben zu entfeuchten. Das ist auch der Grund, warum wir im Innenraum keine Gelcoat verwenden, das die Entfeuchtung zum größten Teil über den Innenraum erfolgt. Du kannst sicher sein, die Bootshersteller können alle wasserdichte Boote bauen, nur nicht Feuchtedicht. Da brauchen wir dann Stahl oder Aluminium. Bei jeden GFK-Boot das ins Wasser kommt, beginnt ein osmotischer Diffusionsprozess. Daraus können z.B. osmotisch Bläschen entstehen, es müssen aber Keine Bläschen entstehen. Das ist auch keine Osmose, sondern das nennen wir Blasenpest. Wir unterscheiden zwischen Ursache und Wirkung. Die Ursache ist die Osmose, die Wirkung sind dann die Blasen. Wir können den Vorgang also nicht beeinflussen, aber wir können wenn das passiert reparieren. Haben wir jetzt z.B. noch 5 Lagen Gelshild gestrichen, dann geht das zu lasten der Elastizität, eine Bläschenbildung wäre dann nicht sichtbar, aber dann besteht das Risko einer Rissbildung die dann durch die Barriere geht die sich kaum noch reparieren lässt. Der Vorgang wurde von mir unter http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1514-1-BLASENENTSTEHUNG-ERLÄRUNG-OSMOTISCHER-PROZESSE zum nachlesen in einfacher verständlicher Form beschrieben. Wenn kein Antifouling erfoderlich sein sollte, dann ist es hilfreich, das Unterwasserschiff einzufetten, das reicht für kurze Wasserliegezeiten bis zu 6 Wochen, wenn das Boot kein Dauer-Wasserlieger ist. Haben wir aber Bewuchs und das Boot bleibt länger im Wasser, dann brauchen wir einen Bewuchsschutz. Da wir niemals ein Antifouling auf einen ungeschützten Gelcoat auftragen, müssen wir den Gelcoat vorher versiegeln und brauchen auch einen Haftgrund. Ein Versiegelungs-Haftgrund ist der Marine 470 Vinyl-Sealer der nur einmal gestrichen wird und der hat sogar eine höhere Feuchtedichte als ein Gelshild, es ist PVC, im Grunde das gleiche Produkt mit dem die elektrischen leitungen isoliert werden. Da wir aber bei einen Gleiter eine hohe mechanische Belastung haben, muss der Untergrund vorher mit einer Stahlwolle gründlich abgerieben werden und dann muss das Unterwasserschiff mehrmals mit technischen Aceton nachgereinigt werden weil wir in der obersten Gelcoatschicht Paraffine als Trennmittel haben, damit das Boot bei der Herstellung aus der Form geht. Viele meinen aber, da nehmen wir einen Exenderschleifer und rauhen die Oberfläche auf, damit wird der Gelcoat geschwächt und die Feuchteaufnahme erheblich erhöht. Es ist für mich beim besten Willen nicht nachvollziehbar, dass eine Werft bei einen neuen Boot 5 Lagen Gelshild streichen würde und dann eine 5 jährige Gewährleistung gibt. Würde ein Skipper bei einer Swan, oder Baltic-Yacht die im 7 Stelligen Bereich liegt den Gelcoat so behandeln, dann erlischt sofort die Hersteller-Garantie. Wenn bei einen Gleiter nach ein paar Jahren osmotische Schäden oder Haarrisse auftreten, dann werden die in der Regel selbst verschuldet. Der Grund ist, die Boote werden mechanisch überlastet wenn die durch die Welle geprügelt werden, die Boote werden weich, oder wenn dann jedes Jahr die Schleiforgie einsetzt wenn das Antifouling erneuert werden muss. Daher macht es Sinn, den Gelcoat zu versiegeln und ein mehrjähriges Antifouling dass ohne großen Aufwand - Stahlwolle abreiben genügt - überschichtet werden kann. Je nach Anwendungsfall streichen wir da nur 1 Lage oder 2 Lagen. Also, wenn es nur ein Trailerboot ist, dann nichts machen, wenn es ein Wasserlieger wird und wir haben Bewuchs dann versiegeln und das passende Antifouling. Sollten noch Fragen sein, dann am besten telefonieren ab 11 Uhr Vormittag, dann muss ich nicht so viel schreiben. Alles klaro:) Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    27.05.2019, 11:19
    ADMIN hat auf das Thema neues Schiff, neues Antifouling im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Ralph, 5 Lagen Gelshild, dafür 5 Jahre Gewährleistung für ein Boot das 6 Monate im Jahr an Land steht. Was soll das, Gewährleistung ist keine Garantie sondern nur der Anspruch auf Nachbesserung wenn uns Beschichtungen abplatzen. Wenn wir eine Blasenpest haben, oder einen beschädigten Gelcoat der ersetzt werden muss, dann bessern wir mit Epoxid nach. Das kann mit 5 Lagen Gelshild erfolgen oder mit 3 lagen Mulicoat oder 1-2 lagen Stetecol. Ist der Gelcoat i.O., dann sind 5 Lagen Gelshild nur ein Geschäft mit der Angst. Ich würde vorschlagen, an paar Bilder, Beschädigungen, Zustand des Gelcoat, auch die Feuchtewerte wären hilfreich und dann kann die weitere Vorgehensweise bestimmt werden. Ist der Gelcoat i.O. dann genügt eine Lage Marine 470 Vinyl und das Antifouling. Bekommen wir osmotisch Schäden (Blasenpest), dann lässt sich das mit 5 Lagen Gelschild nicht verhindern, sondern nur reparieren. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 676 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    20.05.2019, 18:35
    Hallo Roland, Überwasser: 1. 1 x Relest Marine 377 2K EP Primer ZM (ca. 50ym) 2. 2-3 x Relest Protect 346 2K EP Multicoat (ca. 100ym) 3. Relest Vorlack 1K (ca. 50ym) nicht erforderlich 4. 2 - 3 Relest Lack nach Ral (ca. 70ym) geeignet 1 Komp. Protect 466 AK Topcoat, oder besser Protect 311 PU Topcoat. Multicot für eine saubere Oberfläche Zwischenschliff und Feinschliff. Unterwasser 1. 1 x Relest Marine ZM 377 2K EP Primer ZM (ca. 50ym) 2. 3 x Relest Protect 346 2K EP Multicoat (ca. 200ym) 3. 1 x Relest Marine 470 1K PVC Sealer (ca. 50ym) 4. 2 x Relest Antifouling Ecoship (ca. 100ym) Datenblätter für Ergiebigkeit und Bedarfsmengenberechnung zum Ausdrucken im Onlineshop. Die Protectlacke 1 oder 2 K. müssen entsprechend dem Farbwunsch RAL bestellt werden. Lieferzeit ca. 8-10 Tage. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    16.05.2019, 10:52
    CHARAKTERISTIK ANTIFOULING VERANKERUNG ist ein zweikomponentiger Additionsprimer zur Bindung loser Antifoulingschichten. Über den speziellen Inhaltsstoff werden die oberen Schichten vom bestehenden alten Antifouling angelöst. Dieser Prozess gewährleistet, dass sogenannte „Verfestigungsanker“ in den angelösten Untergrund eindringen. Nach dem Trocknungsprozess entsteht eine neu gewonnene, feste Oberschicht. Diese Schicht erlaubt nun den Aufbau neuer Anstriche, ohne zuvor die unbekannten oder alten Antifoulingschichten aufwendig zu entfernen. EINSATZGEBIET - Spezialprimer zur „Verankerung“ loser Antifouling-Schichten - Stellt die Basis für weitere Egalisierungsarbeiten dar - Nur geeignet auf bestehenden selbstpolierenden oder Hart-Antifoulings - Nicht geeignet für Dünnschichtantifouling Bei der Applikation ist darauf zu achten, dass die Primerschicht gleichmäßig und deckend aufgebracht wird. Vorab sind lose und bröckelige Antifoulingbereiche gründlich zu entfernen. Bei der Applikation ist darauf zu achten, dass der Primer mit etwas Druck in den Untergrund „einmassiert“ wird. Es ist immer wieder erstaunlich was sich die Werbung einfallen lässt. Vor ein paar Jahren hat die Voss die Haifischhaut als Bewuchsschutz erfunden, da sich auf Haifischen kein Bewuchs bildet. Wobei auf Enten, Fröschen sich auch kein Bewuchs bildet. Nur Haifischhaut hört sich natürlich besser an, als Froschhaut. Natürlich hat dann eine Fachzeitschrift mit drei Booten die Haifischhaut in der Ostsee mit einen super Ergebnis beim Bewuchsschutz getestet, wobei die Ostsee mehr als 30 000 km² totes Wasser hat und es in diesen bereichen keinen Bewuchs gibt, der da verfestigen könnte. Da kann einer streichen was er will, wo nichts ist, kommt auch nichts. Bei der Haifischhaut handelt es sich um eine Silikonbeschichtung der ein Granulat beigemischt wird damit die Oberfläche leicht "Rauh" wird und das nennt sich Haifischhaut. Dass solche Beschichtungen erhebliche Aplikationsprobleme mit hohen Folgekosten verursachen, wurde natürlich übersehen. Inzwischen spricht die Voss nicht mehr von einer Haifischhaut, die mit einen Hai so viel gemeisam hat wie ein Fahrrad mit einen U-Boot. Wir bekommen auch manchmal Anfragen von Journalisten, die unser Antifouling Marine 522 Ecoship testen möchten, mit dem Hinweis einen wohlwollenden Erfahrungsbericht in einer der Yachtzeitschriften zu veröffentlichen. Das Antifouling sollte dann immer für ein paar Boote von Journalisten kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Auf solche Weise lassen sich die Unterhaltskosten einer Yacht richtig reduzieren, denn da werden dann neue Segel - Winschen - Fender - GPS - also alles was einer für ein Boot braucht zum Nulltarif getestet, für einen Beitrag in einer Zeitschrift. Wenn wir dann einen Journalisten darauf hinweisen, dass er für das Antifouling zahlen muss und dass er im Grunde unfähig ist ein Produkt nach den internationalen Bestimmungen zu testen, dann ist es aus mit der Freundschaft. Auch die Antifouling - Verankerung ist im Grunde nichts anderes, als was seit mehreren Jahrzehnten bei allen Antifouling-Herstellern als Standard angeboten wird. Nur da heißt es nicht VERANKERUNG, sondern "PRIMER" - bzw. Haftprimer oder Versiegelungsgrund. Mit einer Trägerkomponente und entsprechenden Lösungsmitteln wir der Untergrund angelöst, damit sich der Primer mit dem Untergrund verbindet und eine Haftbrücke zum Antifouling bildet. Wir haben es also mit einen normalen Vorgang zu tun, so wie es seit Jahrzehnten gehandhabt wird. Hinweise dass damit lose Untergründe nachträglich verfestigt werden können, ist unrealistisch und Unsinn, denn nicht ohne Grund wird darauf hingewiesen dass lose Untergründe vorher zu entfernen sind. Auch der Hinweis dass rissiges Antifouling verfestigt wird ist Unsinn, denn rissiges Antifouling entsteht durch Trocknung und Quellen und muss nicht verfestigt werden, denn wenn dem so wäre, würde es abplatzen und wäre dann nicht mehr rissig. Solche Beschreibungen und Hinweise vermitteln Eigenschaften die entweder physikalisch nicht möglich sind, oder aber seit Jahrzehnten Standard sind und dann von Werbefachleuten denen jeglicher Bezug zur Realität fehlt, neu erfunden werden. Es ist immer wieder erstaunlich, aus einen Haftgrund für VC-Antifoulings wird ein Korrosionsschutz für Stahl, aus einen Epoxid das mit Kalk angereichert wird, entsteht ein Osmoseschutz der noch nicht erfunden wurde. Im Grunde wie bei der Gillete II (Mach 2), wo wir uns dann mit zweifacher Schallgeschwindigkeit rasieren.A2
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  • Avatar von ADMIN
    08.05.2019, 12:12
    ADMIN hat auf das Thema neues Schiff, neues Antifouling im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Ralph, zuerst schleifen, dann entfetten, nur einen Anstrich beim Marine 470 Vinyl, das reicht als Versiegelungs- und Haftgrund. Grüße Friedrich :)
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  • Avatar von ADMIN
    08.05.2019, 10:43
    ADMIN hat auf das Thema neues Schiff, neues Antifouling im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Ralph, 5 Jahre, ich würde es nie wagen solche Empfehlungen unseren Kunden zu geben. Ich nehme an, das Boot kommt im Winter aus dem Wasser, aber auch da ist das ein super Ergebnis und ich freue mich, dass ich mit meinen Empfehlungen auch wenn die oft kritisiert werden meist richtig liege. Das mit dem Vinylesterharz bei Benete ist mir neu. Die Harze sind Reaktionsharze wo bei der Härtung angeblich kein Kondensat frei gesetzt wird, was das Risiko einer Blasenpest erheblich reduzieren sollte. Genaueres wissen wir aber erst in 10-20 Jahren. Auch der Gelcoat ist ein Vinylesterharz das mit Neophentyl noch angereichert wird, somit dürfte es beim beschichten mit dem Relest Marina 470 Vinyl keine Probleme geben. Vorher aber mit 200 Körnung anschleifen und gründlich Entfetten wegen der Paraffine die in der ersten Lage dem Härter beigemischt werden damit das Boot aus der Form geht. Das Boot hat 36 m², die Ergiebigkeit vom Antifouling ist ca. 7,0 m² je Liter.. Bedarf Primer Marine 470 ca. 6 Liter, beim Antifoling rate ich bei dem Boot zu Marine 522 Ecoship, ist ein wenig härter, verträgt auch bei der Farbe schwarz oder rotbraun längere Trockenzeiten, auch da ca. 6 Liter für einen Anstrich, Wasserpass einen zusätzlichen Anstrich. Wenn das Boot zum Dauerwasserlieger wird, also alle 3-4 Jahre aus dem Wasser kommt, dann 2 Lagen - Wasserpass 3 Lagen Ecoship. Wenn das wieder für 5 Jahre reichen sollte, dann bin ich 80 und werde mich langsam auf meine Rente vorbereiten. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    07.05.2019, 09:44
    Auf eine Stahl-Yacht gehört ein selbst abschleifendes mehrjähriges Antifouling. Der Grund ist, durch das abschleifen wird die Beschichtung abgetragen und eine unnütze Schichtstärkenanreicherung die zu Abplatzungen führt vermieden. Weichantifoulings haben max. Standzeiten von 12 Monaten was eine Bewuchsschutzdauer bei den Standardantifoulings von 3-4 Monate ergibt. Die Wasserliegedauer darf dabei nicht unterbrochen werden. Hartantifoulings siind für Trailerboote, hohe Geschwindigkeiten, kurzen Wasserliegezeiten bestimmt. Werden die für Wasserlieger, geringe Auslastung verwendet, dann wirkt kein Bewuchschutz da kaum Biozide frei gesetzt werden können. Beide Antifoulings sind für einen Dauerwasserlieger - Stahlyacht nicht geeignet. Die Antifoulings der Berufsschifffahrt wie z.B. Intermooth von International, Oceanic von Hempel, Takatta Classic, Seaquantum Ultra von Jotun, oder das Marine 522 Ecoship von BASF haben alle Standzeiten von 60 Monaten, aber auch da ist je nach Auslastung die Bewuchsschutzdauer bei 2 - 3 Anstrichen nach 2-4 Jahren beendet. Das Owatrol ist ein Produkt aus Frankreich, Hersteller ist Durieu S.A. und da sollte ein Bootsbauer bei Empfehlungen zuerst einmal die Sicherheitsdaten mit den Inhaltsstoffen durchlesen und dann auch sagen "Warum" er ein solches Produkt empfiehlt. Was den Siber-Primer von Wohlert betrifft, der ist i.O. Im Grunde ist bei dem Primer das Owatrol nicht erforderlich. Ansonsten wenn es für 3 Jahre ausreichen sollte und einer gute Erfahrungen gemacht hat, dann spricht nichts dagegen, da jeder Einzelfall unterschiedlich beurteilt werden muss. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    06.05.2019, 11:16
    LB 25 Antifouling Wohlert Lackfabrik Produktbeschreibung Produktkategorie : Biozidhaltige Beschichtungen mit Kupferverbindungen Kurzbeschreibung : selbstpolierende Antifouling auf Copolymerisatharz-Basis Beschichtungstyp : erodierend Standzeit : 12 Monate Lösungsmittel : organisch Antifouling-Wirkstoff/ Biozid Chem. Bezeichnung: Dikupferoxid Anwendungsbereich/ Hinweise Gewässertyp : alle Gewässer Untergrund : GFK, Holz, Stahl, Beton Operationsprofil : unter 10 kn/ über 10 kn (niedriger Aktivitätsgrad) Installation : `do-it-yourself`-Applikation möglich Bemerkungen : für mittleren Bewuchsdruck geeignet; geeignet für Schiffe bis 16 kn Hersteller und Vertrieb Hersteller : Wohlert Lackfabrik Max-Planck-Str.17 27721 Ritterhude/ Ihlpohl www.wohlert-lackfabrik.de Vertrieb : Das Produkt ist über den Fachhandel und den Hersteller erhältlich Das ist ein Saison-Antifouling mit einer Bewuchsschutzdauer von 3-4 Monate. Wenn also einer jedes Jahr seine Stahlyacht streichen möchte, dann reichen auch 3-4 Monate Bewuchsschutz da im Herbst das Boot abgekärchert wird. Wir haben aber im Norden zahlreiche Gewässerbereiche, da funktioniert ein solcher Anstrich für ein paar Jahre, wobei da ist es egal was einer streicht. Ansonsten sollte auf eine Stahlyacht nur ein selbst abschleifendes Kupfer(I)oxid- Zinkoxidantifouling gestrichen werden, im Grunde so wie es bei der Marine Standard ist. Wir hatten einmal auf Grund von Empfehlungen Owatrol-Produkte in unser Programm aufgenommen und sehr schnell uns von Owatrol verabschiedet, denn wir können solche Produkte, die weit - weit überteuert sind, auch nicht die beschriebenen Anforderungen nur annähernd erfüllen, unseren Kunden beim besten Willen (ich muss sagen meiner Meinung) anbieten. Das Owatrol C.I.P ist Hydrocarbons C10, übersetzt meines Wissen ein Leinölfirnis, der nun mal nicht wasserbeständig ist und da sollte sich doch einer besser im Baumarkt umsehen. Der Marine Silberprimer von Wohlert ist ein Vinylprimer mit Aluminiumoxid pigmentiert. Als Rostschutz für ein Gartentor, verzinkten Wasserleitungen oder als Notlösung bei Stahlyachten zum flicken kleiner Schadstellen im Überwasserbereich oder Unterwasserbereich geeignet. Vorteil solcher Vinylbeschichtungen ist, wenn die Korrosion wieder durchbricht, dass einfach und schnell nachgebessert werden kann. Nur bei einer Stahlyacht haben wir es mit Korrosion zu tun. Da reagiert der Schwefel und Phosphor im Stahl mit Feuchte, da genügt wirklich kein C.I.P. oder Aluminiumprimer. Wenn wir es mit Ausbesserungsarbeiten bei Stahl zu tun haben, da sind die Möglichkeiten doch sehr eingeschränkt und werden zur Dauerbaustelle. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 496 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.04.2019, 18:45
    Diese Geräte werden im Baubereich angewendet, z.B. Estrich-Trocknung wo wir im Prozentbereich kalkulieren. Im GFK-Bereich wird mit 1/10 Prozent kalkuliert. Digits ist nur ein Ziffernschritt und keine physikalische Messgröße, z.B. bei 015 Digits darf auf dem Estrich der Parkettboden verlegt werden. Solche Geräte können nicht für GFK kalibriert werden und sind viel zu ungenau. Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    30.04.2019, 11:58
    Die Empfehlung vom Hersteller 2 Lagen Epoxid passt, Spachtelung der Lunker, darauf muss aber einen Haftgrund und erst dann wieder Antifouling. Mehr würde ich bei dem Boot auch nicht machen. Beim Epoxid rate ich zu einer Beschichtung die nicht mit Kalk - Feldspat oder Quarz pigmentiert wurde, sondern EP mit Aluminiumoxid, wie z.B. das Protect 346 Multicoat das es auch bei Hempel - Jotun - Sigma oder bei uns gibt. Nach einer Aushärtung von ca. 14 Tagen da Ep nachhärten und schrumpfen wird leicht mit der Hand angeschliffen, 1 x Marine 4760 Vinyl und 1 x bei Saisonwasserlieger - Gleiter - Trailerboot das Marine 522 Ecoship. Wir brauchen aber die Feuchtewerte, denn wenn wir zu hohe Feuchte im Laminat haben, dann bekommen wir Abplatzungen. Grüße Friedrich
    10 Antwort(en) | 924 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    29.04.2019, 13:25
    Inzwischen haben zahlreiche Firmen erfolglos versucht unser Forum zu kopieren. Manche Firmen die unter anderen RELEST-Produkte anbieten, machen sich das Forum zu Eigen und benutzen unseren Beratungs-Service. Wir können uns nun mal nicht gegen sogenannte "Trittbrettfahrer - unserer Meinung, Mitteilungen von Kunden," wie z.B. Waage oder der Schiffsausrüster in Hamburg wehren. Inzwischen wurde sogar unser Firmenname "Antifouling-Shop" kopiert. Es ist auch unserer Meinung nicht Seriös z.B. Antifoulings - ein Fastline anzubieten das seit 2017 nicht mehr hergestellt wird. Als Ersatz wurde das Ecoship modifiziert das inzwischen von der Bundesmarine verwendet wird. Wir sind auch die einzigen, die das Ecoship in 3/4 - oder 2 Liter Gebinden anbieten können. Wenn der Schiffsausrüster 20 Liter Gebinde Fastline anbietet, dann ist es entweder Uralt oder er kann mit Sicherheit ein solches Antifouling nicht liefern und das sollte auch eine Firma oder Verkäufer wissen. Das Forum ist ein kostenloser Beratungs-Service vom Antifouling-Shop in Bad-Tölz und Ingolstadt. Wie die meisten wissen, versuchen wir immer den Einzelfall zu beurteilen und eine Lösung die auch der Verhältnismäßigkeit entspricht, gemeinsam den Skipper anzubieten. Wie auch immer, ob Waage oder Schiffsausrüster, dort bekommt Ihr auch -"nicht immer"- das Produkt. Jeder Händler, ob Waage Segelladen oder Schiffsausrüster kann bei BASF, Hempel, oder Akzo Nobel einkaufen und das Produkt weiter verkaufen. Nur bei unseren Produkten gehört der Service "FRAGEN & ANTWORTEN", Beratung über eMail oder Kontaktanfrage dazu und da sind wir nun mal einzigartig in Deutschland. Admin
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  • Avatar von ADMIN
    27.04.2019, 08:28
    Hallo Alexander, wenn das VC nicht vollständig beseitigt werden kann, dann bleibt es bei Offshore, wo auch der Bewuchsschutz erheblich besser ist als bei VC17m. Wenn der Wasserpass höher gesetzt werden soll, brauchen wir bei jeden Antifouling einen Haftgrund auf dem Gelcoat. So wie ich das auf dem Bild sehe, ist die Wasserlinie ein paar cm niedriger als der Wasserpass, somit würde es passen. Kann es sein, dass die hellgraue Farbe eine Grundierung ist. Wenn ja, dann würde das zu der türkis-Farbe passen und es wäre ein Gelshield 200. Mit 160-200 Körnung anschleifen, nochmals gründlich mit Aceton reinigen und dann Offshore. Wenn es vereinzelt abplatzt, dann lässt sich das leicht nachbessern. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    27.04.2019, 08:19
    Das erleichtert die Sache erheblich. Auf den Bildern sehe ich eine Farbe in "türkis" durchschimmern, ist das richtig?. Wenn ja, dann wurde auf dem Gelcoat ein Gelschield 200 vor Jahren gestrichen. Wir haben dann noch ein paar mechanisch Schäden die wir mit einer EP-Feinspachtel nacharbeiten. Da wo die kleinen Risse sind sauber verschleifen. Haben wir darunter Lunker, dann sind die zu verspachteln. Die Beschichtung richtet sich dann nach den Anwendungsfall. Bleibt es ein Trailerboot und kurze Wasserliegezeiten, wenn kein Antifouling erforderlich ist, dann versiegeln wir mit 3 Lagen Multicoat, darüber 2-3 Lagen 2 K. PU-Acryl, wird das Boot ein Wasserlieger, dann versiegeln wir mit 2 lagen Stetecol, darauf 1 mal Vinyl und Antifouling. Die Hubbel sollten so weit wie möglich durch schleifen beseitigt werden. Die darunter liegenden Hohlräume werden mit EP verspachtelt. Also zuerst einmal ist schleifen angesagt und alles vorbereiten. Dann nochmals Bilder um die weitere Vorgehensweise zu bestimmen. Bei solchen Booten haben wir auch die Möglichkeit mit einen neuen Gelshieldaufbau zu sanieren, aber das sehen wir erst wenn alles vorbereitet ist. Die Feuchtewerte wären aber erforderlich, denn haben wir Werte über 3%, dann bekommen wir Abplatzungen, egal was wir streichen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    26.04.2019, 17:07
    Das günstigste Messgerät ist das von der Firma Greisinger, das es bei uns, im Elektrofachhandel oder Amazon, das für GFK kalibriert ist, oder kalibriert werden kann. Für Standard-Messungen reicht das Gerät aus. Es gibt aber inzwischen zahlreiche Skipper die ein solches Messgerät haben und auch mal verleihen. Messgeräte die für den Baubereich bestimmt sind, auch bereits für 60-70,-€ zu haben sind, sind nicht geeignet. Hochwertige Feuchtemessgeräte die dann etwas genauer sind, - denn wir messen im zehntel-Prozentbereich kosten dann bereits 4-Stellig. Bei der Anwendung auf 10 mm einstellen, jede Messung 5 x und den Durchschnitt berechnen. Bei der Kalibrierung am Bug unterhalb der Deckskante müsste sich ein Wert ca. 1,65 - 1,75% einstellen. Die Differenzfeuchte beim Unterwasserschiff sollte nicht mehr als 0,8 % betragen wenn wir überschichten. Wenn wir keinen Schaum haben, dann könnte das Boot wenn es lange im trockenen steht entfeuchten. Wie gesagt, wenn die Feuchte passt, ist alles weitere kein Problem. Grüße Friedrich
    10 Antwort(en) | 924 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.04.2019, 10:35
    Hallo, ich sehe immer bei solchen Booten die Verhältnismäßigkeit, wobei das Unterwasserschiff mit 2 lagen Stetecol, 1 mal Vinyl dann Antifouling weniger ein Problem wäre. So wie ich das verstanden habe, hat das Boot eine Sandwiches-Bauweise die in laufe der Jahre durchfeuchtet wurde. Den PU-Schaum der verwendet wird, den bekommen wir nicht mehr trocken, auch wenn das Boot für einige Tage bei 60°C getempert würde. Damit ist es mit neu laminieren nicht getan, denn die Feuchte im Laminat bleibt uns erhalten. Die zahlreichen "Hubbel", die kleinen Risse sind die Ursache einer fortgeschrittenen Blasenpest, wo sich unter den Blasen Lunker bilden. Da müsste der Gelcoat weitgehend runtergeschliffen werden und mit einen Reinepoxid ersetzt werden. So lange aber das Problem mit der Feuchte besteht und wir machen "Innen und Aussen" dicht, kommt es zur Trennung vom Laminat und dem ISO-Harz. Wir brauchen also Feuchtewerte bis max. 2,5% um die Arbeiten durchzuführen, ansonsten bleibt es nur Optik, das Boot wird weich und es kommt wieder zu Abplatzungen. Natürlich lässt sich alles reparieren, nur da bin ich bei der Verhältnismässigkeit. Wenn wir nichts machen und ignorieren die Feuchte, streichen einen Primer und ein Antifouling auf das Unterwasserschiff, dann wird das Boot noch lange nicht unter gehen. Die Frauen meinen immer, da streichen wir ein wenig Farbe darüber, die Optik passt dann, nur das bleibt eine Dauerbaustelle. Die weitere Vorgehnsweise wird im Grunde bestimmt wie viel Feuchte haben wir im Laminat. Wird die Feuchte nicht beseitigt, dann macht eine Sanierung keinen Sinn. Besonders der Spiegel der in der Regel einen Holzkern hat beginnt von innen heraus zu verrotten. Da sollte immer gemessen werden, haben wir Werte von 20-30%, dann verrottet der von innen heraus. Wenn wir kein Sanswiches haben, dann haben wir bei den Stringer einen Holzkern der durchfeuchtet und verrottet. Im Augenblick kann ich nur spekulieren, ich brauche "Feuchtewerte" vom Laminat, Spiegel und von den Stringern wenn die vorhanden sind, um genaueres zu sagen. Grüße Friedrich.
    10 Antwort(en) | 924 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.04.2019, 10:11
    Hallo Alexander, .... das Abhängen war nicht beabsichtigt, nur hat sich auf Grund des letzten Beitrag für mich die Situation geändert. Ich hätte den Sinneswandel erklären müssen. Ausgangslage war, Gelshield 200 Grundierung, darauf VC17 m das sich löst, da VC17m als Grundierung VCTar2 erfordert. Wenn wir das VC17m nicht vollständig beseitigen können, dann können wir das VC17m mit VC Offshore überschichten da kein anderes Antifouling auf VC17m haften würde. Wenn das VC17m vollständig beseitigt werden kann mit z.B. Aceton, oder Beize, dann sollte bei einen solchen Boot kein PTFE (Teflon) Antifouling mehr verwendet werden und ein Wechsel für ein mehrjähriges selbstabsabschleifendes Antifouling erfolgen. Ich bin beim letzten Beitrag von einer vollständigen Beseitigung vom VC17m ausgegangen, denn wir haben das Problem von einer nicht Passenden Grundierung für ein Teflon-Antifouling, was immer zu Abplatzungen führen kann. Was dann die richtige Entscheidung war, wissen wir erst in ein paar Jahren, denn Reste von Teflon-Silikonbeschichtungen sind immer ein Problem wenn ein Produktwechsel erfolgt. Wenn aber mit Teflon weiter gemacht wird und das VC17m beseitigt wurde, dann könnte der Gelshield 200 angeschliffen werden und mit einer Lage VCTar überschichtet werden, als Haftgrund für ein Teflon-Antifouling wie VC17m oder VC Offshore, wobei ich da als bessere Lösung für den Bewuchsschutz das VC Offshore empfehlen würde. Ich würde vorschlagen, bereite alles in Ruhe vor, und dann telefonieren wir am besten (Vormittag ab ca. 11 Uhr, da ist am wenigsten Betrieb), da sich sicherlich noch ein paar Fragen ergeben. Grüße schönes Wochenende, Friedrich
    12 Antwort(en) | 1198 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    24.04.2019, 23:58
    Hallo Alexander, richtig, es ist Gelshield 200, eine mit Kalk pigmentierte Epoxidbeschichtung. Wenn die fachgerecht verarbeitet wurde, haben wir auch keine Abplatzungen, wobei kleine Abplatzungen lassen sich verschleifen oder mit einer EP-Feinspachtel ausbessern. Gründliche Reinigung mit dem Aceton, 1 mal dünn Vinyl Marine 470, dann das Antifouling marine 522 Ecoship 1x bei Saison- 2 mal bei mehrjähriger Wasserliegedauer. Beim Primer und Antifouling Farbwechsel beachten. Das passt, Grüße Friedrich
    12 Antwort(en) | 1198 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    18.04.2019, 13:57
    Hallo Oliver, das habe ich wirklich übersehen, es ist zur zeit Hochsaison und da bin ich wirklich mal überfordert. Mit einen Ohr telefonieren, dann will die Verwaltung immer schnell was wissen und nebenbei die Mails beantworten. Ab Mai ist es dann wieder vorbei, dann ist Urlaub angesagt. Die 2 K.PU-Lacke für den maritimen Bereich sind weitgehend identisch, denn es gibt nur ein paar Hersteller. Für Deinen Anwendungsfall ist auch die Grundierung "Perfektion Undercoat / 2 K-Vorstreichfarbe und darauf der Perfection Plus - ein UV-beständiger 2 K. Polyurethan-Lack bestens geeignet. Den gibt es im Segeladen, SVB, AWN usw. in kleineren Gebinden. Wenn also nicht extra eine RAL-Farbe gewünscht wird, dann passt das. Der Lack ist Säure- Öl-beständig und darf auch mit einen transparenten Melkfett damit der Schmutz leichter abgeht, eingefettet werden. Haben wir wiklich mal Wasserliegezieten von 6-8 Wochen, dann ist ein härtendes Sailfett besser geeignet. Versuche beim lackieren mit dem Toplack mit 2 Lagen auszukommen, so dass wir eine Deckung haben, denn haben wir mal einen kleinen Schaden, dann kann leichter nachgebessert werden. Achte auf den Taupunkt, immer die erforderliche Menge die in einen Arbeitsgang verarbeitet werden kann mit einen Rührstab gründlich aufrühren und immer umtopfen in eine Farbmischwanne. Nicht aus der Dose streichen. Grüße, gutes gelingen, Friedrich
    14 Antwort(en) | 3451 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    17.04.2019, 09:59
    ADMIN hat auf das Thema Erstes AF nach 5 Jahren im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Kay, ich sage nur Wahnsinn, das ist kein Bewuchs sondern eine Verschmutzung. Gegen solche Verschmutzungen hilft kein Antifouling. Mache mal das Boot gründlich sauber, dann sehen wir auch kleine Schäden am Unterwasserschiff. Bei solchen Verschmutzungen ist es am besten nur mit einen Seilfett einzufetten und alle 8-10 Wochen einmal abkärchern. Haben wir es mit Verschmutzung zu tun, dann darf die nicht trocknen wegen der Verfestigung, es muss also sofort nach dem slipen die Verschmutzung beseitigt werden. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 375 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    17.04.2019, 09:52
    Hallo Oliver, das sieht sauber aus, die Grundierung ist nicht abgegangen und es sind auch keine Schäden auf den Bildern zu erkennen. Da genügt 1 x Marine 470 Vinyl Farbe schwarz und 2 Anstriche Jahreslieger - 1 Anstrich Saisonwasserlieger (Wasserpass 1 Anstrich zusätzlich) Marine 522 Ecoship Farbe rotbraun. Wir können wegen einen Zollproblem - falsche Gefahrgut-Zollnummer- kein Marine 522 Ecoship in schwarz ausliefern, wobei rotbraun optisch (meiner Meinung) besser passt. Beim Marine 522 LF können wir schwarz ausliefern. Unterschied LF - Ecoship ist, das LF ist ein wenig weicher (Biozide identisch) so dass sich der Antifoulingverbrauch erhöht. Vor dem beschichten muss das Boot gründlich gereinigt werden, es müssen alle Beiz-Rückstände beseitigt werden. Das geht mit Spüli- Waschmittelllauge, verdünnte Oxalsäure und vor dem beschichten wird dann nochmals mit einen Entfetter (99,5% Aceton) nach gereinigt. Grüße Friedrich
    14 Antwort(en) | 3451 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    16.04.2019, 09:28
    ADMIN hat auf das Thema Erstes AF nach 5 Jahren im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Kay, es gibt keine Beschichtung, die dauerhaft auf dem Untergrund haften würde. Wir haben da vermutlich ein altes Antifouling, das eingefettet wurde und auch nicht tragfähig ist. Da muss alles runter mit abbeizen, um den Gelcoat so weit wie möglich zu erhalten. Als Beize rate ich da zum GEL 170 oder TOP 155. Nach dem beizen muss gründlich gereinigt werden, z.B. Spüli-Waschmittellauge, dann verdünnte Oxalsäure. Der Rumpf wird dann nochmals mit der Hand leicht angeschliffen, dann wird mit einen Entfetter (99,5% Aceton) nachgereinigt. Als Grundierung erfolgt 1 Anstrich mit Marine 470 Vinyl Farbe schwarz, darauf dann 1 Anstrich Marine 522 Ecoship Farbe rotbraun, Wasserpass auf ca. 10 cm Breite bekommt wegen der Reinigung einen zusätzlichen Anstrich. Das müsste dann bei der Auslastung 2-3 Jahre reichen. Bei einen Folgeanstrich des Antifouling, ist dann der Marine 470 Vinyl Sealer nicht mehr erforderlich. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 375 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    15.04.2019, 09:21
    Das Antifouling ob Silikon - Teflon - Selbstabschleifend - selpbstpolieren - weich - oder Hart hat kaum einen Einfluß auf die Geschwindigkeit. Wenn es wirklich um die Geschwindigkeit geht, dann hat z.B. eine raue Oberfläche einen besseren Gleitwiederstand als eine glatte Oberfläche. Bei Regatten-Yachten der Premiumklasse werden die Rauigkeitsbeiwerte nach der Durchschnittsgeschwindigkeit bestimmt. Da meint mancher Verkäufer, was die Werbung verspricht, ist dann die Realität. Wegen 3-6 Wochen im Jahr braucht keiner ein Antifouling, es würde auch bei der Auslastung nicht funktionieren da Antifoulings mikroporös sind, bei Nässe quellen und bei Trockenheit schrumpfen, somit kommt es zu Abplatzungen. In diesen Fall rate ich abzubeizen, nachbeizen, mit einer Stahlwolle glätten und mit einen Seilfett dünn einstreichen. Was das anschleifen betrifft, mit Ausnahme wir haben größere Beschädigungen, das können wir bei der Auslastung von ein paar Wochen vernachlässigen. Das Boot hat mehr Zeit zu enfeuchten, als in 3 Wochen Feuchte aufzunehmen. Friedrich
    26 Antwort(en) | 1779 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    14.04.2019, 19:42
    Hallo, wenn beim darüber reiben die Farbe abgeht und kreidet, dann ist es ein Weichantifouling. VC-Offshore ist ein VC Antifouling mit PTFE (Teflon) und das haftet nicht auf einen Weichantifouling. Auch Glide Speed ist ein PTFE-Antifouling und haftet nicht auf einen oder den Resten eines Weichantifauling. Was das schönere "weiß" betrifft, das wäre der Gelcoat, aber alle weißen Antifoulings verfärben sich, werden bräunlich und es müssen bei weiß immer Abstriche beim Bewuchsschutz gemacht werden. Weiß macht nur Sinn in sauberen Gewässern, mehrjährig und wenn nicht jedes Jahr neu gestrichen wird, was unweigerlich nach ein paar Jahren zu Abplatzungen mit erheblichen Folgekosten führt. Grundsatz: Die Auswahl eines Antifouling richtet sich nach der Anwendung, Gewässerart, Bewuchsdrücke, Auslastung, Geschwindigkeiten, Wassertemperaturen und nicht nach der Optik. Wenn es nur nach der Optik geht, dann kein Antifouling, keine Grundierungen, den Gelcoat nur einfetten was bei Trailerboten oft ausreichend ist. Da bleibt nur die Wahl, alles abzubeizen und das Boot alle 4-6 Wochen slippen, um das Unterwasserschiff zu reinigen. Friedrich
    26 Antwort(en) | 1779 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    08.04.2019, 13:32
    Hallo Oliver, keine Sorge wegen der Bestellung. Ich habe auch die passenden PU-Acryllacke, nur da geht es um die Bedarfsmengen. Meine Kleingebinde sind 6 ltr. und noch weiß keiner wie viel erforderlich ist. Also Bilder und wie sieht die Grundierung aus, haben wir Beschädigungen am Unterwasserschiff. Die Überlegung ist halt, bei der Auslastung ohne Antifouling auszukommen. Grüße Friedrich
    14 Antwort(en) | 3451 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    08.04.2019, 12:08
    Hallo Oliver, schicke mal ein paar Bilder von der Grundierung und wie das Unterwasserschiff aussieht. Wenn die Grundierung 2 K. ist, dann geht die nicht ab, denn wenn das so wäre, dann würde auch der Gelcoat mit abgehen. Als PU Lack zur privaten Anwendung hat sich der 2 K. Polyurethan PERFECTION von International bewährt, erhältlich beim SVB, AWN, Segelladen usw. Es kann aber sein dass vorher noch ein Filler - Grundierung für den Feinschliff aufgetragen werden muss. Grüße Friedrich
    14 Antwort(en) | 3451 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    08.04.2019, 10:06
    ADMIN hat auf das Thema Welches Antifouling im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Andreas, Unterwasserschiff sauber anschleifen, Taupunkt beachten und einen Anstrich Marine 522 Ecoship. Das Ecoship reicht bis zu 35-40 Knoten, wird auch von der Bundesmarine verwendet, ist also kein Problem. Wir könnten auch 2 Lagen streichen, aber bei der Auslastung reicht ein Anstrich, für mehr als 2 Jahre. Was das Oceanic betrifft, das war vor Jahren ein Produkt über den Handel Hansa Schiffsfarben von Relius und Relius gehörte damals zu BASF. Von Hansa Schiffsfarben gibt es nur noch den Namen, der von Osnatol übernommen wurde. Das Oceanic das jetzt angeboten wird, ist nicht mehr identisch was damals gestrichen wurde und entspricht was die Inhaltsstoffe betrifft den Seatec, was auch den Preis erklärt. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 247 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.04.2019, 09:51
    Hallo Oliver, das ist richtig, da die 2 K. Grundierung eine EP-Beschichtung ist. Die Lackierung muss dann eine 2 K. PU-PUR-oder PU Acryl sein. In Zukunft mit einen Sailfet einfetten, das lässt sich mit einer Fellrolle auftragen, ist flüssig wie Öl und wird dann nach 24 Stunden fest. Siehe http://shop-af.de/contents/de/d124_SEGEL-YACHTEN.html. Das Fett kann auch für die Schraube, Z-Antrieb, oder Aussenborder hergenommen werden. Damit lässt sich dann haftender Schmutz oder Bewuchs abkärchern. Vorsicht aber beim kärchern dass der PU-Lack nicht beschädigt wird. Grüße Friedrich
    14 Antwort(en) | 3451 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.04.2019, 18:39
    ADMIN hat auf das Thema ANTIFOULING im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Kurt, ein Haftvermittler muss identisch sein wie die Trägerkomponente eines Antifouling. Z.B. Marine 470 ist Vinyl, die Trägerkomponente Marine 522 Ecosip ist Vinyl, auch die Lösungsmittel Xylol sind identisch. Was den Feuchteschutz betrifft, der ist etwa mit einen Epoxid vergleichbar, nur die Schichtstärke erhöht nicht die Feuchtedichte, denn die Feuchtedichte wird durch die Materialdichte und nicht Materialdicke bestimmt.. Es können alle SPC-Antifoulings wie z.B. von Hempel die Oceanic Serie, International - Intermooth, Jotun - Tacata Classic oder Seaquantum Ultra, oder Hersteller wie Nippon, Tenax usw. verwendet werden untereinander verwendet werden. Grundsätzlich sollte immer ein System eines Hersteller das aufeinander abgestimmt verwendet werden und nicht irgend welche Mischbeschichtungen verschiedener Hersteller, die viel versprechen und oft nicht zugeordnet werden können. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 230 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.04.2019, 10:50
    ADMIN hat auf das Thema Erster Antifouling Anstrich im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Markus, kaufe in Ebay Sailfett siehe https://www.ebay.de/itm/Liqui-Moly-Seilfett-5-Liter-Fett-auch-fur-Kfz-Hohlraumversiegelung-6124/370900639708?epid=11017014610&hash=item565b669fdc:g:i~gAAOSwJ~xcHLTe kostet um die 60,-€. Das bekommst Du auch bei uns für den Preis. es ist aber erst ab Samstag über den Online-Shop zu bekommen. Das Fett ist flüssig, lässt sich leicht aiftragen und wird dann nach 1-2 Tagen fest und ist ein optimaler Antihaftgrund für Bewuchs. damit kannst Du auch die Schläuche einlassen ohne dass die durch Lösungsmittel beschädigt werden. Damit wird auch der Schaft vom Aussenbordmotor eingelassen. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 414 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.04.2019, 10:41
    Hallo Tom, zu 1, der Marine 470 Sealer darf auch nach 14 Tagen oder später überschichtet werden. Wenn der hantrocken ist, dann macht den der regen nichts aus. Ein Problem könnte aber entstehen, was den Taupunkt betrifft und die Luftfeuchtigkeit, da aufpasen. zu 2, 2-6 Monate an Land sind kein Problem bei den Farben schwarz oder rotbraun. SPC-Antifoulings erfordern immer ein abschleifen im Wasser damit die Biozide aktiviert werden. Wenn es regnet dann können sich kleine weisse Tropfenbilder bilden, die aber im Wasser dann wieder verschwinden und abgewaschen werden. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 415 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.04.2019, 19:00
    ADMIN hat auf das Thema Erster Antifouling Anstrich im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Markus, Haben wir in den Bereich wirklich mit Bewuchs zu tun und das Boot wird kaum bewegt dann genügt das nicht als Bewuchsschutz. Da im Trilux 33 PTFE enthalten ist, kann ein anderer Bewuchsschutz nicht mehr überstrichen werden. Wird das Boot aber in den 3 Monaten bewegt, dann genügt ein zähes Wasserpumpenfett, so dass sich der Bewuchs leicht abkärchern lässt. Ansonsten verwende ein selbstabschleifende Antifoulingm kein Weich-Antifouling und kein Antifouling mit PTFE, so dass ein Produktwechsel möglich ist. Bei den kurzen Wasserliegezeiten ist ein Epoxid-Primer nicht erforderlich, da genügt ein normale Haftgrund passend zum Antifouling. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 414 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.04.2019, 15:50
    Kein Problem, auch wenn mal einer den Gelcoat bis zum Laminat beschädigt, ist keine Panik angesagt. Das Laminat ist ein ISO-Harz und hat auch eine hohe Feuchtedichte, das ist kein Schwamm der sich mit Wasser voll saugt. Auch da kann noch einer die Saison mit ein paar Monaten nützen und dann im Herbst oder wenn das Boot raus kommt oder im Frühjahr die Reparaturen ausführen. Grüße Friedrich
    10 Antwort(en) | 1442 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.04.2019, 14:31
    Hallo Harry, Frage, wo steht das mit dem Dilunett, denn das haben wir nach mehreren Anwendungsversuchen sofort verbannt. Diese Beize ist unserer Meinung eine Zumutung, kleine Spritzer auf der Haut verursachen Verätzungen. Wenn abgebeizt wird, dann mit TOP 155 oder GEL 170, danach gründlich reinigen. Der Vinyl-Primer ist bei den Antifoulings, RELEST Marine 470 1K-PVC-Sealer siehe http://shop-af.de/contents/de/d124_SEGEL-YACHTEN.html Es ist kein Problem die Arbeiten im Sommer oder auch im Herbst durch zu führen, wegen den paar Monaten ist kein extra Schutz notwendig, denn die Diffusion der feuchte ins Laminat erfolgt sehr langsam. Das Antifouling verwendet als Trägerkomponente Vinyl. Da im Antifouling sehr hohe Anteile (bei 2 Liter 2,6 kg Biozide) enthalten sind, ist bei der Erstanwendung der Marine 470 Vinyl-Primer als Haft- und Versiegelungsgrund zwingend erforderlich. Grundsatz, es sollte auf keinen Fall ein Antifouling auf einen nicht versiegelten- geschützten Gelcoat aufgetragen werden. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 504 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.04.2019, 14:18
    Hallo Christian, das weiße ist normalerweise der Gelcoat den greift die Beize nicht an. Also in Ruhe weiter machen, zuletzt lassen sich mit dem letzten Beizgang und einer groben Stahlwolle die Reste entfernen. Wenn alles sauber ist, gründlich waschen, mit Spüli einsprühen, dann kärchern, trocknen lassen. Wenn alles fertig ist, dann muss der auf Schäden untersucht werden, dann nochmals Bilder. Grüße Friedrich
    10 Antwort(en) | 1442 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    31.03.2019, 18:23
    Beim Ruder ist zuerst einmal gründliches schleifen angesagt, so dass der Gelcoat weitgehend beseitigt ist. Dann muss es trocknen, wir haben im Ruder einen Holz- oder Schaumkern, so dass es lange dauert bis es trocken ist. Hilfreich wäre da eine Autolackierer-Werkstatt die eine Trockenkammer hat. Wenn das Ruder trocken ist, dann wir mit 2 Lagen 0,2 mm Laminat laminiert, dann Feinspachtel, 3-4 Lagen Marine 346 Multicoat, 1 x Marine 70 Vinyl, dann Antifouling. Ohne Trocknung schließen wir die Feuchte ein, dabei beschleunigen wir dann die Delaminierung so dass sich das Laminat vom Harz trennt. Wie auch immer, bei dem Ruder ist der Prozess bereits sehr weit fortgeschritten, da ist es mit ein wenig darüber streichen nicht getan. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 384 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    31.03.2019, 17:42
    Hallo, VC17m ist ein Dünnchicht-Hartantifouling mit PTFE (Teflon) und Kupfer. Auf Grund seiner Anihaftbeschichtung erfordert VC17m eine höhere Aktivität- Geschwindigkeit zur Selbstreinigung. Da Kupfer und PTFE nur einen geringen Bewuchsschutz ermöglicht, ist es für Trailerboote, höhere Geschwindigkeiten, kurzen Wasserliegezeiten bestimmt. Was also je nach Anwendungsfall bei einen Gleiter Sinn macht, ist bei einen Segelboot weniger sinnvoll. VC17m erfordert auch einen besonderen Haftgrund VCTar2, ein 2 K. Epoxid das mit Quarz angereichert ist. Einfach auf ein anderes Antifouling streichen, funktioniert nicht. Ansonsten haben wir inzwischen an die 400 Antifoulings, unterschiedliche Trägerkomponenten, unterschiedliche Lösungsmittel, so dass ein Antifouling auch mit einer Grundierung kompatibel sein muss. Das Ruder hat bereits erhebliche osmotische Schäden, es ist auch eine Blasenpest zu erkennen. Um also genaueres zu sagen, muss ich wissen was wurde auf dem Boot alles gestrichen. So wie das Ruder aussieht, ist das Boot bereits ein wenig in die Jahre gekommen und hat Feuchte aufgenommen und die gleiche Blasenbildung ist auch am Unterwasserschiff zu vermuten. Ansonsten , wenn der jetzige Antifoulinganstrich seine Anforderungen erfüllt hat, dann sollte ein Produktwechsel nicht erfolgen. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 384 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.03.2019, 17:32
    ADMIN hat auf das Thema Longlife Berufsschiffantifouling im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Fritz, das TMP KP Coat Antifouling AY 753 ist ein SPC-Antifouling von Tenax, Trägerkomponente Arcyl, Lösungsmittel Xylol, ein Industrieantifouling der Berufsschifffahrt mit 30 Monaten Bewuchsschutzdauer. Es wird auch als LF beschrieben identisch mit unseren LF Marine 522. Normalerweise müsste alles passen, Antifouling mit 120-160 Körnung sauber anschleifen, 2 Anstriche Marine 522 LF, das müsste dann mehr als 30 Monate bei einen Dauerwasserlieger reichen. Kleinen Probeanstrich, wenn der Untergrund aufsteht dann müssen wir einen Vinyl-Haftgrund Marine 470 Vinyl auftragen. Ich denke, es müsste passen. Grüße Friedrich oder auch Fritz
    1 Antwort(en) | 257 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.03.2019, 16:17
    ADMIN hat auf das Thema ANTIFOULING WECHSEL im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Kurt, das Hart Racing Teccel enthält PTFE-Teflon und darauf haftet kein Primer oder anderes Antifouling. Da bleibt nur die Möglichkeit, gleiches Produkt überschichten, oder es muss der Altanstrich vollständig beseitigt werden. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 212 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.03.2019, 11:01
    Hallo Karl, ich kann das Antifouling Millenium nicht zuordnen, ich habe dazu keine Produkt-Sicherheitsdaten. Von welchen Hersteller ist das Antifouling?, kann es sein das es von Hempel ist? Ich vermute da es jedes halbe Jahr gestrichen wird, dass es ein Weichantifouling ist, das sehr schnell abgewaschen wird, was aber bei mehreren Anstrichen zu einer Schichtstärkenanreicherung führt, die dann zu Abplatzungen neigt. Die Reste von Weichantifoulings sollten daher weitgehend entfernt werden vor einen Neuanstrich. Darauf dann 1 x mit dem Marine 470 Vinyl und dann die 2 Lagen Marine 523 Ecoship. Meines wissen hat die Bavaria eine Breite von 3,60, Tiefgang 1,90, Länge 10,70 m, Ergibt eine Fläche von ca. 28-29 m² zu beschichten. Der Marine 470 Vinyl und das Antifouling heben eine Ergiebigkeit Berücksichtigung Fellrolle, umdopfen von ca. 7 m². Der bedarf wäre dann 4,0 Liter Primer, - dünn streichen und beim Antifouling ca. 8,0 Liter. Lieferungen nach Griechenland machen wir, sind aber etwas teuer wegen Gefahrguttransport und Versicherung, was oft schwierig ist sind die Inseln, da ist vorher immer Rücksprache mit der Verwaltung erforderlich. Besonders nach Cypern, da haben wir das Problem, das mancher Fähren-Kapitäne deutsche Waren einfach am Kai liegen lassen. Daher vorher Rücksprache mit der Verwaltung. Es macht daher auch Sinn, den Primer und das Antifouling mitzunehmen, denn eine Lieferung nach Tunesien ist wegen den Zoll ein gewaltiger Aufwand und mit entsprechenden Kosten verbunden und dann ist nicht einmal scher dass die Ware ankommt. Grüße Friedrich
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    25.03.2019, 10:33
    Hallo Walter, natürlich kann der verwendet werden, ich dachte bei der Empfehlung an die Menge - bzw. Gebindegröße und den Preis. Wenn er aufgehoben wird, dann ist der jahrelang haltbar. Grüße Friedrich
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    24.03.2019, 17:26
    Da ein Osmoseschutz noch nicht erfunden wurde, kann ich einen solchen Schutz auch nicht empfehlen. Wir können die Blasenpest, verursacht durch osmotische Vorgänge reparieren, aber nicht verhindern. Ansonsten ist der Aufbau wenn der Gelcoat nicht beschädigt ist, oder wenn noch eine Ep-Grundierung vorhanden ist ein Haftgrund auf Epoxide oder unbekannten Antifouling und darauf dann das passende Antifouling. Mehr ist nicht erforderlich. Der Haftgrund muss zum Antifouling passen, z.B. Primocon und Micron WA, Cruiser ECO, Ultra EU usw., oder VCTar2 und VC17m, wobei VCTar2 eine mit Quarz pigmentierte EP-Beschichtung ist und nicht auf Reste einer 1 K. Beschichtung z.B. Antifouling aufgetragen werden darf. Haben wir aber noch einen alten Antifoulinganstrich AWL Star, - ein selbstpolierendes Weichantifouling, dann kann mit einen anderen selbstpolierenden Weichantifouling überschichtet werden. Das Problem wird aber immer sein, das Weichantifouling kreiden wenn die trocken werden, was eine Haftung beim überschichten erschwert. Besser wäre es das AWL vollständig zu entfernen, dann Primer und das Passende Antifouling. Grüße Friedrich
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    24.03.2019, 09:55
    Hallo Walter, die beide kleinen Gelcoatschäden sind kein Problem, da genügt einfache zu spachteln mit einer EP-Feinspachtel. Sollte das Boot kein Antifouling erhalten, dann nimm eine weiß EP-Spachtel. Es funktioniert auch die UV-härtende Repair-Paste von Yachtkar, oder ein Polyester-Putty, im Segelladen, SVB oder AWN erhältlich. Grüße Friedrich
    10 Antwort(en) | 1232 mal aufgerufen
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    24.03.2019, 09:46
    Hallo Lorano, nur sauber machen, am besten mit einer groben Stahlwolle aus dem Farbenfachhandel denn die glättet, darauf das Ecoship, mehr ist nicht erforderlich. Kein Aceton anwenden, denn Aceton würde das Antifouling und den Primer auflösen. Grüße Friedrich
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    24.03.2019, 09:42
    Hallo, für den Bodensee gilt die Bodenseeverordnung und wenn einer fragt was wir für den Bodensee empfehlen, dann werden wir immer auf diese Verordnung hinweisen, siehe: http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?307-Zugelassene-Antifouling-Beschichtungen-für-den-Bodensee Admin
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    23.03.2019, 10:37
    Hallo Tom, in der Havel, Oder oder Müritz haben wir es weniger mit Bewuchs zu tun, sondern mit einer Verschmutzung mit Kalkablagerungen - ähnlich wie Kesselkalk - die verfestigen. Die Beseitigung erfolgt mit Säure wie z.B. Oxal-Ameisen-Zitronen-Essigsäure. Es funktionieren auch die Entkalker vom Aldi. Das Zeug einwirken lassen und dann mit einer Phanter-Stahlwolle abreiben. Da kann einer nichts kaputt machen, denn der Gelcoat ist säurebeständig. So wird der Gelcoat der nur 0,6-0,8 mm dick ist und der hochwertigste osmotische Schutz ist nicht beschädigt. Eine Verfestigung von mehreren Monaten kann mit einen zähen Fett z.B. Schraubenfett verhindert werden. Haben wir es wirklich mit Bewuchs zu tun, dann das Unterwasserschiff mit 200 Körnung mit der Hand anschleifen, oder gründlich mit Phanterwolle - Stahlwolle abtreiben. Zusätzlich ist dann eine gründliche Entfettung der Paraffine erforderlich die in der obersten Gelcoatschicht enthalten sind. Darauf erfolgt ein dünner Anstrich Marine 470 Vinyl Farbe rotbraun, dann 1-2 mal je nach Auslastung Marine 522 Ecoship Farbe schwarz. Wichtig, den Wasserpass nur max. 2 cm über der Wasserlinie setzen, denn ist der zu hoch angesetzt dann wird der immer durch trocken und benetzen verkalken was eine reinigung erschwert. Grüße Friedrich
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    23.03.2019, 09:31
    ADMIN hat auf das Thema Kiel-Sanierung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Birdie, wir haben immer wieder solche Anfragen zu diesen Thema Schrauben, - Motoröle, - oder das Thema Kielfuge und haben auf Grund einer Anfrage darauf reagiert und mit Pantera Kontakt aufgenommen und auch einige Produkte für den maritimen Bereich übernommen. Ich schätze wir können ab nächster Woche auch unsere Kunden beliefern. Ich werde mich aber auch eingehend mit den Sika-Produkten beschäftigen, sowie mit den Produkten von Betaseal auseinandersetzen. Bei Betaseal handelt es sich um eine Dichtmasse die für die Industrie - Maschinenbau für die Verklebung von Acryl und Stahl oder in der Autoindustrie für die Scheiben und verwendet wird. Betaseal verbindet unterschiedliche Materialien, ob Stahl - Alu - Acryl - GFK - Glas usw. Unter dem Link http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?2878-KIELFUGE-ERNEUERUNG-KORROSION&p=8110#post8110 haben wir die genaue Vorgehensweise beschrieben, so wie diese von Pantera - maritimer Bereich vorgeschlagen wird. Viele Grüße aus Ingolstadt und Bad-Tölz. Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    22.03.2019, 16:16
    Bei den meisten Segel-Yachten haben wir beim Kiel einen minderwertigen Stahlguß mit Phosphor und Schwefel- Verunreinigungen. Solche Stähle altern – korrodieren von innen heraus, so dass sich die Klebefuge auf Grund der Korrosion immer vom Stahl trennt. Das ist an den braunen Rostspuren zu erkennen. Da die Kiele in er Regel mit Epoxiden verklebt werden und mit den Stehbolzen dann vorgespannt werden, macht es Sinn die Korrosion zwischen Kiel und Gelcoat aufzuhalten, bzw. so weit wie möglich zu reduzieren. Viele verfugen dann mit einen Produkt das Silikone oder Silane enthält und wundern sich dann, wenn nach 1-2 Jahren sich die Klebeverbindung auf Grund der Korrosion sich wieder löst. Streichen wir vorher einen Korrosionsschutz mit Vinyl – Acryl –Chlorkautschuk oder Alcyd, dann werden diese Beschichtungen durch die Lösungsmittel die in Silikonen enthalten sind angelöst und es dringt dann wieder zwischen der Fuge und dem Kiel das Seewasser ein, was die Korrosion beschleunigt. Vorgehensweise um das zu vermeiden: Kielfuge sauber machen und mit Pantasol gründlich reinigen, mit einen EPOXID-Rostkiller (Passivierung) einsprühen, dann mit einen Zinkspray grundieren zuletzt dann mit Pantera MA 3000/60 V2 (enthält keine Löungsmittel) verfugen. Wichtig ist die Passivierung – darauf Zink und dann eine Klebeverbindung ohne Lösungsmittel. Grüße Friedrich
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    22.03.2019, 11:47
    ADMIN hat auf das Thema Oberflächenvorbereitung im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Michael, es spricht nichts dagegen das Aluminium mit 40 - 80 Körnung anzuschleifen. Da tendiere ich mehr zu 80-100 als zu 40. Der Sinn durch das Anschleifen ist, die Oberfläche zu vergrößern, damit die Haftung zu vergrößern. Ein grober Anschliff hat eine geringere Oberflächengröße als ein feinerer Anschliff. Beim 324 genügt eine 200 Körnung. Grüße Friedrich.
    3 Antwort(en) | 1081 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    22.03.2019, 11:42
    ADMIN hat auf das Thema Kiel-Sanierung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Birdie, ich habe zu dem Thema leider keine eigenen Erfahrungen und gebe das weiter was uns unsere Kunden mitteilen. Streichen wir zuerst den Marine 470 in die Fuge und darauf Sika, dann wird der Primer angelöst und schmierig. Es ist aber kein Problem, zuerst mit Sika zu verfugen, warten bis es trocken ist und dann mit dem Primer überschichten. Die Mitteilung mit dem Pantera dass es auf die Grundierung von Marine 470 gestrichen werden darf ist von unseren Kunden. Der Grund ist, Sika härtet durch ausdiffundieren der Lösungsmittel, Pantera ist 2 Komp. und härtet durch eine chemische Reaktion. Grüße Friedrich
    17 Antwort(en) | 7304 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    21.03.2019, 19:15
    ADMIN hat auf das Thema Oberflächenvorbereitung im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Michael, Mit welchen Schleifmitteln und mit welcher Körnung sollte nach Ihrer Meinung das Aluminium nach dem entfetten geschliffen werden? 180 - 220 Körnung Ist es besser zu Rollen oder zu Spritzer ( Airmix ) ? Optimal wäre Airles spritzen, die Düsenweiten und Drücke stehen im Produktdatenblatt. Bei Airmix reichen die Drücke nicht aus. Ansonsten rollen. Folgender Farbaufbau gem. Ihrer Empfehlung ist geplant: Oder Sie machen mir einen Alternativvorschlag. 2 Lagen RELEST® Protect 324 2K-EP-Primer EGS (Welche Nass- Trockenschichtdicke 80 μm ges. ?! ) Mit der Fellrolle oder Airles gespritzt reicht ein Anstrich. Zwischenschliff ? Bei einhalten der Überarbeitungszeit doch eher nicht ?! Leichter Zwischenschliff wenn RELEST ® MARINE 470 - 1 K. VINYL aufgetragen wird. 1 Lage RELEST ® MARINE 470 - 1 K. VINYL Reicht, weiterer Zwischenschliff nicht erforderlich. Zwischenschliff ? Bei einhalten der Überarbeitungszeit doch eher nicht ?!, Zwischenschliff wenn Antifouling aufgetragen wird ist nicht erforderlich. Beim Überschichten mit dem Antifouling nicht zu lange warten. 2 Lagen RELEST® MARINE 522 AF – ECOSHIP Für Saisonwasserlieger 1 x, Jahreswasserlieger 2 x , Wasserpass zusätzlich einen Anstrich wegen der Reinigung. Wasserpass 3 Lagen RELEST® MARINE 522 AF – ECOSHIP SIGNALBLAU ( Aus Optischen Gründen) Würde ich nicht empfehlen, meist ist der Wasserpass zu hoch angesetzt und das blaue Antifouling neigt bei längerer Trockenheit zur Haarrissbildung. Wenn einer Segelt, dann ist der Bewuchsschutz vorrangig und weniger die Optik. Könnten Sie mir die zu bestellenden Mengen bei 40m² angeben? Bedarf: Protect 324 ca. 10 kg mit Härter, Marine 470 Vinyl 6 Liter Marine 522 Ecoship 6 Liter bei einen Anstrich Saisonwasserliger, bei 2 Anstichen 12 Liter Dauerwasserlieger. Aufrühren mit der Bohrmaschine und Rührstab, Schutzbrille aufsetzen, dann immer umtopfen. Vorsicht mit dem Taupunkt bei Aluminium. Die Objekttemperatur sollte weitgehend der Umgebungstemperatur angepasst sein, besser am Nachmittag streichen wenn sich die Temperaturen ausgeglichen haben. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 1081 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    21.03.2019, 07:46
    ADMIN hat auf das Thema Kiel-Sanierung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Bernd, die Frau Decker hat mich wegen den Pantera verständigt das in Frankreich nicht zu haben ist. In Frankreich gibt es sicherlich Baumärkte oder einen Farbenfachhandel. Die Führen mit Sicherheit PU-Kleber-Dichtung so wie auch die Silikone. Die PU-Dichtmasse hat eine bessere Haftung als Silikon, ist Seewasserbestänig und kann auch auf dem getrockneten Marine 470 Vinyl Primer aufgetragen werden und wird nach der Aushärtung einfach wieder mit der Vinyl Grundierung dann Antifouling überstrichen. Da der Kiel sich immer ein wenig bewegt, gibt es dann in diesen Bereich Risse, die aber zu vernachlässigen sind und beim nächsten Anstrich einfach mit dem Antifouling wieder überstrichen werden. Grüße Friedrich
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Technische Hotline für maritimen Bereich (Stahl-Alu-GFK-Holz).
Industrie - Beschichtungssysteme für Pumpen,Turbinen, Anlagenbau.
Überwachung, Kontrolle und Abnahme von Beschichtungsausführungen im Yacht-Bau.
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Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
Interessen:
Kajakwanderungen
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