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  • Avatar von ADMIN
    12.06.2021, 09:34
    ADMIN hat auf das Thema Neubeschichtung Deck und Kajte im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Felix, das wre eine Mglichkeit. Bei der Vorgehensweise rate ich aber zu Protect 346 in der Farbe wei und nicht grau. Der Grund ist, dass wir mit mglichst geringen Schichtstrken beim PU-Acryl eine Deckung bekommen. Damit erleichtern wir bei Beschdigungen ein Nachbessern. Hohe Schichtstrken die immer von Verkufern vermittelt werden, schaden meist mehr als dass solche ntzen. Das mit dem Salz funktioniert nicht. Anstelle Salz kann ein je nach gewnschter Rauhigkeit ein weier Korund der eingestreut wird, verwendet werden. Der kann dann nach Verfestigung mit dem PU-Acryl berschichtet werden. Grundstzlich sollte bei PU-Acryl mit Airles gespritzt werden um einen Orangenhaut-Effekt zu vermeiden. Es knnte auch der Laufbereich mit einer Fellrolle beschichtet werden, so dass die Oberflche griffiger wird. Grundstzlich sollte sich da einer vorher herantasten und ein paar Muster auf einer 2-3 mm dicken Acrylplatte versuchen. Wenn gewnscht, dann bitte anfragen, denn ich habe da einige solcher Platten im Abfall und Frau Decker knnte die dann bei einer Bestellung beilegen. Spachtelungen wegen der Haftung nicht mit Polyester, sondern mit einer 2 K. EP-Feinspachtel. Wie gesagt, zuerst vorbereiten, dann Bilder, dann am besten telefonieren. Gre Friedrich
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    11.06.2021, 19:41
    ADMIN hat auf das Thema Neubeschichtung Deck und Kajte im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Felix, ich wrde vorschlagen, zuerst einmal das Deck so weit wie mglich fr einen neuen Beschichtungsaufbau vorzubereiten, neu Bilder und erst dann die Vorgehensweise zu bestimmen. Das Problem bei solchen Decks ist die erforderliche Elastizitt einer Beschichtung. Wir mssen also versuchen, mit mglichst geringer Schichtstrke die Neubeschichtung auszufhren um ein reien der Beschichtungen zu verhindern. Ein Topcoat ist nichts anderes als ein Decklack, da gibt es hunderte. Jeder Decklack ist also ein Topcoat. Ich bin mir noch nicht sicher, ob nicht ein Fller mit einen 1 K. Alcydharz-Lack gengt, oder eine 2 K. PU-Acrylbeschichtung und grundiert mit einer Lage Marine Protect 346 Multicoat. Da wrde ich erst gerne sehen, wie es unter dem Kunststoffbelag nach der Beseitigung aussieht. Am widerstandfhigsten ist ein 311 oder 316 PU-Acryl, matt oder glnzend, der z.B. auch fr begehbare Decksbeschichtungen der Groschifffahrt verwendet wird. Gre Friedrich
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    05.06.2021, 19:41
    Hallo, ein fachgerechter Beschichtungsaufbau Standzeit 15 -20 Jahre geforderter Industriestandart bei einer Stahl-Yacht ist 1 x Zinkstaubgrundierung, 1 x Eisenglimmer - 3 mal Multicoat ein EP mit Aluminiumoxide - 1 mal PVC-Viniyl Aluminium - 1 - 2 mal ein selbst abschleifendes SPC-Antifouling mit hohen Anteilen Zinkoxiden und Kupfer(I)oxiden fr einen 3-4 jhrigen Bewuchsschutz. Wir haben eine 2 Komp. Zinkstaubgrundierung siehe http://shop-af.de/contents/de/p13.html 8,1 Liter/22 Kg oder 1,2 Liter/3,3 kg die mit Epoxidprimer D53 berschichtet werden darf. Flugrost kann vernachlssigt werden. Da alle Zinkbeschichtungen Antihafteigenschaften haben, was zu Abplatzungen bei EP fhren kann, empfehlen wir als Versiegelung von Zink - einen Haftgrund / Eisenglimmerbeschichtung siehe http://shop-af.de/contents/de/p12.html, was den Korrosionsschutz erheblich verbessert. Unsere Lieferzeiten betragen zur Zeit wegen Corona 8-10 Tage. Da die Beschichtung sehr schwer ist, knnen Gebinde mit 8,1 Liter/22 Kg nur mit Spedition geschickt werden. Kleingebinde verschicken wir mit UPS oder DHL, das geht dann schneller. Wichtig ist, wenn ein Antifouling aufgetragen wird, einen Haftgrund PVC-Vinyl zu verwenden., Ansonsten gehrt auf eine Stahl-Yacht nur ein selbstabschleifendes SPC-Antifouling. Die oft empfohlenen Primokon-Beschichtungen Naphta / eingedicktes Erdl sollten nicht verwendet werden. Grundstzlich wenn Stahl-Yachten beschichtet werden, ist zuvor mit technischen Aceton abzureiben. Damit erzielen wir durch die schnelle Verdunstung von Aceton eine Entfeuchtung, da bei Stahl besonders wenn im Freien gearbeitet wird, ein Taupunktproblem entstehen kann, was dann Aplikationsprobleme verursachen kann. Gre Friedrich
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    03.06.2021, 10:34
    ADMIN hat auf das Thema Farbe/Primer fr Stahlyacht im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Bernd, bis 1995 wurden besonders fr die Binnenschifffahrt Ost - und West 2 Komp. Teerepoxide bei Stahlschiffen verwendet. Im Westen TE aus Teerlen ohne Benzo(a)pyren im Osten aus Steinkohleteer mit Benzo(a)pyren. Siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/benzo(a)pyren.htm. Ich weise extra darauf hin, wenn einer Schleifarbeiten am Unterwasserschiff durchfhrt, dass das Zeug sehr toxisch ist. Der Fehler der gemacht wurde, ist Primocon. Primocon ist nichts anderes als Naphta - eingedicktes Erdl und wird nach Jahren sprde. Fr die Teerepoxide gab es ein 1 Komp. PVC-Vinyl aus Teerlen das aus Kostengrnden und Versorgungsproblemen durch Marine 470 Vinyl ersetzt wurde.. Die Teerepoxide ohne Benzo(a)pyren die spitze waren, werden nicht mehr hergestellt. Die noch lieferbaren TE von Sigma drfen nur an Gewerbebetriebe verkauft werden und werden noch fr Boyen, Dalben, Spundwnde, Schleusen verwendet. Vorgehensweise: Wenn der Untergrund fest ist, keine Abplatzungen, dann sauber das Priomocon anschleifen, das TE so weit wie mglich erhalten, 1 mal mit Intertuf 203 Aluminium versiegeln, darauf dann 2 Lagen Marine 522 Ecoship. Haben wir Abplatzungen, dann knnen die kleinen Schden mit einen 251 Chlorkautschukprimer ausgebessert werden. Darber dann wieder das Intertuf 203. Wie auch immer, beginnt bei Stahlyachten die Korrosion, dann knnen wir nur noch flicken um Zeit zu gewinnen. In der Regel werden Stahlyachten fr ca. 15-20 Jahre beschichtet, das entspricht auch der Standzeit, weitere 15 - 20 Jahre nachgebessert und dann verschrottet. Nach der Beschreibung wurde bereits saniert, so dass die Schwachstelle das Unterwasserschiff sein wird. Korrosionsschden im berwasserbereich oder Innenbereich werden mit Protect 246 Multicoat Farbe wei oder helllgrau ausgebessert. Das Protect darf dann mit einen 1 K. Alcyd oder mit 2 K. Pu berschichtet werden. Mit dieser 2 K. Beschichtung drfen auch 1 K.Alcydharz-Beschichtungen berschichtet werden. Ansonsten sind Stahlyachten ein wenig kompliziert und wir mssen immer den Einzelfall beurteilen. Daher am besten telefonieren, das geht dann einfacher. Gre Friedrich
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    02.06.2021, 19:37
    ADMIN hat auf das Thema International Ultra 300 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Uwe, Ultra 300 ist ein Hartantifouling, gehrt nicht auf eine Stahlyacht, egal welche Gewsser. Es ist polierend, bedarf aber Geschwindigkeiten wie ein Gleiter. Ich kann Dich gut verstehen was die "Auswahl" betrifft. Obwohl wir weltweit nur 9 Anbtifoulinghersteller haben, haben wir nur in Europa inzwischen ber 350 Produktnamen. Vergleichen wir dann die Inhaltsstoffe, dann ist es nicht ungewhnlich dass ein und das selbe Antifouling mehr als 40 verschieden Namen hat. Antifoulings knnen entsprechend den Anforderungen angepasst werden, - wir sagen veredelt. Z. B ein Saisonwasserlieger bentigt nur einen Bewuchsschutz von ca. 3 Monaten, da das Boot im Herbst wieder aus dem Wasser kommt. Im Frhjahr wird dann neu berschichtet. Damit reicht ein SPC-LF z.B., bei dem die Trgerkomponente bis zu 1:9 gestreckt wird. Im Grunde sind sind Antifoulings wie z.B. von einen Bekleidungshndler der zum Antifouling-Spezialisten mutiert weit - weit berteuert. Auf ein Stahlboot gehrt kein Interprotect, sondern eine Versiegelung mit Intertuf 203 der Epoxidgrundierung ( die aber da nicht geeignet ist), darauf ein selbst abschleifendes SPC-Antifouling mit hohen Zinkoxidbeigaben. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    02.06.2021, 19:10
    ADMIN hat auf das Thema AF neues Boot im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Claus, bei einen Sportboot haben wir immer das Problem, mit Bewuchsschutz und Bewuchsschutzdauer. Stand der Technik, ob Gorch Fock, Bundesmarin, SAR, oder die Zollboote sind selbst abschleifende Antifoulings. Was also bei einen Gleiter, Trailerboot, kurze Wasserliegedauer halbwegs funktioniert mit PTFE wird bei einen Wasserlieger und entsprechenden Bewuchsdrcken zur Dauerbeschftigung. Besonders extrem wird es dann in Gewssern im Skagerrak, Travemne, Schleimndung, Holland und warmen Gewssern wie Bodensee, Mittelmeer zur Arbeitsbeschaffung. PTFE, Teflon, Silikon sind also in Deinem Fall nicht geeignet. Normalerweise htten wir bei solchen Geschwindigkeiten auch mit einen einfachen Hartantifouling gengend Selbstreinigung, haben wir aber lngere Wasserliegezeiten, wo das Boot nicht bewegt wird, dann reicht die Selbstreinigung nicht mehr aus wenn der Bewuchs verfestigt. Vorgehensweise: Unterwasserschiff sauber machen, mit einer Stahlwolle grndlich abreiben bis der Gelcoat matt. Dann 2-3 mal mit technischen Aceton reinigen um die Paraffine so weit wie mglich zu beseitigen. Ist eine Drecksarbeit, aber ein "muss". Dabei den Lappen mehrmals wechseln damit die Paraffine auf dem Unterwasserschiff nicht verteilt werden. Die Letzte Reinigung erfolgt 1-2 Stunden je nach Temperatur vor dem beschichten. Der Grund ist die schnelle Verdunstung von Aceton, so dass wir die Oberflche entfeuchten was die Haftung verbessert. Versumnisse bei der Vorbereitung lassen sich nachtrglich nicht mehr korrigieren. 1 x mit der Fellrolle Marine 470 Vinyl, Farbe rotbraun, Ergiebigkeit 6-7 m/Ltr. 2 x (Wasserpass 3 x) mit der Fellrolle Marine 522 Ecoship Farbe schwarz oder auch umgekehrt, Ergiebigkeit ca. 7 m/ltr. Berechnung: (Breite + Tiefgang) x Wasserlnge = m Unterwasserschiff. Da wo die Auflagen sind beim Lagerbock oder Sttzen, das machen wir dann am Kran. Der Primer ist wenn es warm ist in 10-15 Minuten Handtrocken, dann Antifouling, da reichen auch fr 2 x 20 Minuten, dann ins Wasser. Der Bereich ist aber fr einige tage noch nicht mechanisch belastbar, wird aber auch im Wasser dann fest, daher keine 50 Knoten am Anfang. Normalerweise wrde der Anstrich z.B. in der Adria bei einer Segelyacht 3 - 4 Jahre reichen. Bei Motoryachten und entsprechenden Geschwindigkeiten erhht sich durch den Abrieb der Verbrauch. Ob jetzt alle 2 Jahre oder drei Jahre berschichtet wird, bestimmt also die Auslastung. Bei Verwendung von Hartantifoulings oder erodierenden Antifoulings htten wir bei 3 Anstrichen einen geringeren Verbrauch an Antifouling. Damit auch einen geringeren Bewuchsschutz. Der wesentliche Nachteil ist aber, dass bei solchen Antifoulings die Trgerkomponenten ausgelaugt werden, und beim neu beschichten angereichert werden. Die Folge sind dann die unsinnigen Schichtstrkenanreicherungen die dann zu Abplatzungen fhren. Die Kosteneinsparung macht sich bei solchen Antifoulings nicht bezahlt, wenn nach 5-6 Jahren die Altschichten beseitigt werden mssen, was ohne Beschdigung des Gelcoat kaum mglich ist. Ich denke, das ist ein Kompromiss Bewuchsschutz - Bewuchsschutzdauer - Gleitwiederstand - Folgekosten. Wir mssen uns aber ehrlich machen, jeden Anwendungsfall gerecht zu werden ist nicht mglich bei Sportbooten. Je nach Auslastung knnen auch 3 Anstriche vom Marine 522 aufgetragen werden. Bekommen wir aber 2 Jahre Bewuchsschutz bei einen solchen Boot bei hohen Bewuchsdrcken, dann wre das ein Super Ergebnis. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    07.05.2021, 14:10
    ADMIN hat das Thema TEST im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN erstellt.
    Testgggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggg
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  • Avatar von ADMIN
    05.05.2021, 10:38
    ADMIN hat auf das Thema Osmoseschaden reparieren im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, wir mssen uns immer ehrlich machen, denn richtig wre 2 Lagen laminieren, Spachteln, Epoxyd usw. Wir mssen aber auch die Verhltnismigkeit sehen, denn eine solche Sanierung wird mit 1200,- je laufenden Bootsmeter zzgl. 19% Mwst. kalkuliert. Unsere Erfahrungen mit der Vorgehensweise zur Blasenpest sind sehr unterschiedlich. Bei manchen erscheinen die Blasen nach 3-4 Jahren, bei den meisten aber sind nach 6-8 Jahren keine Blasen mehr aufgetreten. Entscheidend ist nun mal die Feuchte im Laminat. Anwendung: 2 mal mit Marine 340, mehr ist wirklich nicht erforderlich 1 mal Marine 470 Vinyl 1 mal Marine 522 Ecoship bei Saisonwasserlieger Nachteil bei Marine 340 ist, da der Privatanwender nicht Airles spritzt, bekommen wir mit der Fellrolle eine rauhe Oberflche, wie eine Orangenhaut. Wichtig ist, die EP-Beschichtung ca. 10-14 Tage hrten lassen, das gilt fr alle EP-Beschichtungen im Handel. Der Grund ist, alle EP-Beschichtungen hrten nach, schrumpfen ein wenig und bauen die Spannungen durch die chemische Hrtung ab. Wird zu frh mit Vinyl - lsungsmittelhrtend - berschichtet, dann besteht das Risiko, da das Vinyl schneller aushrtet als EP dass Haarrisse entstehen knnen, daher ein wenig Geduld. Nach 1 Woche bis 14 Tage die Oberflche schleifen mit 160 Krnung, ein wenig gltten. Dann den Marine 470 und zuletzt das Antifouling. Je nach Bootsgre arbeiten wir mit den 10 oder 18 cm Fellrollen. Da nun mal alle Fellrollen auch die llsungsmittelfesten Rollen sich auflsen, haben sich die Nylonfellrollen (im Zubehr) was das Preis-Leistungsverhltnis betrifft am besten bewhrt. die halten je nach Temperatur 20 - 30 Minuten. Grundstzlich niemals aus der Dose streichen, immer umtopfen in eine Farbmischwannne. Aufrhren mit einen Rhrstab und der Bohrmaschine. Immer Schutzbrille aufsetzen, denn Vinyle auch Epoxid haften auf nassen Untergrund - Auge und ein kleiner Farbspritzer bedetet 3-4 schlaflose Nchte. Auch beim Kiel ist die Verhltnismigkeit zu beurteilen. Richtig wre, 1 x mit Zinkstaub, 1 x Eisenglimmer, 3 x Multicoat, 1 mal Vinyl Marine 470 dann Antifouling. Auch beim Chlorkautschuk verbessert die Schichtstrke nicht den Korrosionsschutz. Da wir nun mal bei den Kielen meist mit Schwefel und Phophor verunreinigte Sthle haben, korrodieren die Sthle von "Innen" heraus, das ist ein natrlicher Alterungsprozess. Wir knnen eine Verbesserung erzielen, wenn der Chlorkautschuk mit 1 x Intertuf 203 Aluminium berschichtet wird, dann das Antifouling, der Marine 470 ist da nicht mehr erforderlich. Alles was zu viel ist, bringt keine Verbesserung unbd erschwert nur ein nachbessern. Bricht uns die Korrosion nach 1-2 Jahren wieder durch, dann einfach mit der Flex sauber machen, mit dem Intertuf 203 Aluminium berlappend zum Antifouling streichen, dann wieder Antifouling, das geht einfach und schnell. Alle Hinweise wie Verbrauchsmengen, berschichtungszeiten fr ca. 12 m stehen in den Datenblttern die sich jeder ausdrucken kann. Da nun mal nicht immer die Bedarfsmenge so genau bestimmt werden kann, immer eine Verpackung aufheben, denn wir nehmen nicht angebrochene Gebinde zurck und machen dann eine Gutschrift. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    01.05.2021, 13:08
    Hallo Tom, Das Mille NCT braucht auch den passenden Primer, wre die Trgerkomponente Vinyl, dan wrde 1 x Marine 470 Vinyl gengen, es knnte auch Intertuf 203 von International dann verwendet werden. Ansonsten gengt ein dnner Versiegelungsgrund mit Marine 470 Vinyl, Farbe rotbraun, Bedarf bei 18 m ca. 3 Liter, darauf fr einen Saisonwasserlieger 1 mal Marine 522 Ecoship, Farbe schwarz, Bedarf ca. 4 Liter, das reicht dann je nach Auslastung 2-3 Jahre. Wird berschichtet, das Unterwasserschiff reinigen, was nicht abgeht mit dem Hochdruckreiniger lsst sich mit einer Spachtel und Pfannenreiniger beseitign, anschleifen ist nicht erforderlich, aber wir empfehlen mit einer groben Stahlwolle einfach zu gltten damit wir einen sauberen Untergrund haben. Mehr ist nicht erforderlich. Bei der Verarbeitung immer auf den Taupunkt achten, denn ist die Objekttemperatur vom Boot niedriger als die Umgebungstemperatuir, dann haben wir immer Kondensfeuchte und streichen auf nassen untergrund. Kommt es wirklich zu osmotischen Schden, - kleine Blasenbildung, dann lsst sich das einfach nachbessern. Den Bereich sauber verschleifen, 1 mal Vinyl berlappend, dann wieder Antifouling. Erst wenn eine vollstndige Sanierung erforderlich sein sollte, dann muss alles runter und wir ersetzen dann den Gelcoat mit einen Reaktiv-Harz und da auch nur mit 2 Anstriche, mehr ist nicht erorderlich. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    01.05.2021, 09:51
    Hallo Tom, der Osmoseschutz - Feuchtediffusion der den Skippern immer wieder vermittelt wird, wurde noch nicht erfunden. Bei den Polymeren handelt es sich um Riesen-Kettenmolekle und da wandern nun mal die winzigen H2O-Molekle durch. Je nach Poxid, haben wir unterschiedliche Durchdringungswerte die durch Zustze wie Kalk bei Gelshield, Quarz bei VCTar2, Feldspat, Aluminiumoxid oder Eisenglimmer beeinflut werden. Ein VCTar2 ist nun mal ein Haftgrund fr VC17m-Antifoulings und kein Osmoseschutz und auch kein Korrosionsschutz wie er von Verkufern vermittelt wird.. Der Hochwertigste Osmoseschutz ist nun mal der Gelcoat mit ca. 0,6-0.8 mm, wrde die Schichtstrke auf die Durchdringungswerte einen Einfluss haben, dann wrde der Hersteller 2 oder 3 Lagen zustzlich in die Form spritzen, das kostet nicht viel. Wre ein VCTar2 oder ein Gelshild ein zustzlicher Osmoseschutz, dann wrde der Hersteller diesen Osmoseschutz auch anwenden. Die Hersteller von Yachten sind nun mal nicht doof. Wir bekommen z.B. bei 0,125 mm beim Multicoat die max. Feuchtedichte. Was mehr ist geht nur zu Lasten der Elastizitt und es besteht das Risiko, dass der darunterliegende Gelcoat Haarrisse bekommt. In der Berufsschiffahrt haben wir bei einen Containerfrachter nur eine Schichtstrke von 0,6 mm, damit eine Standzeit von 15-20 Jahren und die wrde durch mehr nicht erhht. Wird ein neuer Gelcoat angeschliffen, dann vergrern wir bis zum 3-fachen Wert die Oberflche. Das bedeutet auch wir vergrern auch die Feuchteaufnahme. Darauf streichen wir dan ein Epoxid das mit Kalk pikmentiert wurde das eine gerinere Feuchtedichte als der Gelcoat hat. Was ist das fr ein Unsinn, den da die Werbung und die verkufer vermitteln. Keiner kommt auf die Idee wenn er seinen neuen Daimler bekommt, den Lack anzuschleifen, darauf eine Rostschutzfarbe zu streichen damit der Daimler nicht mehr rostet. Die Werbung macht vieles mglich, wir knnen osmotische Schden reparieren, aber nicht verhindern. Da lies mal den Beitrag 1. BLASENENTSTEHUNG-ERLRUNG OSMOTISCHER PROZESSE (antifouling-shop.com) Natrlich wre es mglich, z.B. mit einer Eisenglimmer-Beschichtung ein eindringen der Feuchtemolekle zu verhindern. Die Folge wre, wir bekommen Drcke im Laminat bis zu 20 Bar, die Poxide-Haftmittel lsen sich auf, das laminat trennt sich dann vom ISO-Harz, das Boot wird weich und verliert seine statische Festigkeit. Das Laminat muss auch die Mglichkeit haben zu entfeuchten, was zum grten Teil ber den Innenraum erfolgt, der mit Ausnahme der Bilge nicht versiegelt wird. Das ist also nicht eine Sparmanahme der Hersteller, sondern eine Notwendigkeit. Daher ist das Lften so wichtig, damit die Feuchte entweichen kann. Natrlich gibt es Ausnahmen wo solche zustzlichen Beschichtungen erforderlich sind. Ein VC17m haftet nicht ohne VCTar2, je nach Anwendungsfall macht eine Opferbeschichtung Sinn, um den Gelcoat zu schtzen, z.B. in der Nordsee wo Boote trocken fallen. Es muss also der Einzelfall beurteilt werden was Sinn macht oder was Unsinn ist. Da haben wir z.B. eine Werbung mit einen inaktiefen Bewuchschutz, eine Epoxid-Kuperfarbe, die nicht einmal elektrisch leitend sein soll und einen Bewuchsschutz der 10- Jahre und lnger funktioniert. Damit die hochkonzentrierte Kupferfarbe haftet, muss der Gelcoat vorher krftig angeschliffen werden, darauf wird dann eine einfache Epoxidgrundierung aufgetragen. Mancher wundert sich dann, wenn er in tropischen Gewssern bereits nach 3-4 Jahren osmotisch Schden wie die Blasenpest bekommt. Was die Herstellerder Yachten betrifft, die lehnen bei solchen Anwendungen sogar die Gewhrleistung auf Nachbesserung ab. Natrlich wird auch dieses Bewuchsschutzsystem, als zustzlicher Osmoseschutz vermittelt. Wenn in deinen Fall der Gelcoat i.O. ist, dann noch ein zustzliche EP-Beschichtung vorhanden iist, dann gengt ein dnner Anstrich Marine 470 Vinyl und das passende Antifouling. Zu 1 k - 2 k. Die meisten 1 K. Beschichtungen enthalten Lsungsmittel, die whrend des Hrtungsprozess ausdiffundieren. Solche Beschichtungen knnen durch Lsungsmittel z.B. mit Aceton aufgeweicht werden. Die 2 K. Produkte sind Lsungsmittelarm wie wir das bezeichnen und hrten auf Grund einer chemischen exothermen (wird Wrme frei gesetzt) Reaktion und sind Lsungsmittelfest. Dabei entstehen erhebliche Oberflchenspannungen, daher sollten wenn nicht getempert wird niemals mehr als 2-3 Schichten aufgetragen werden. Da nun mal es gerne mehr sein sollte, bekommen manche Produkte zustzliche Lsungsmittel, damit die Oberflchenspannungen reduziert werden knnen, nur das geht dann zu Lasten der Feuchtedichte, was auch 5 oder 8 Anstriche nicht ausgleichen knnen. Ein solcher Unsinn der da der Spoirtbootschifffahrt vermittelt wird wre in der Industrie nicht vermittelbar. Da wir in den Hrtern Kohlenwasserstoffverbindungen haben, die 1 K. Beschichtungen auflsen, besteht das Risiko von Abplatzungen oder einer Blasenbildung. Ausnahme: Es ist mglich, mit den Multicoat von Hempel, Hersteller ist BASF 2 K. Protect 346/347 Multicoat eine 1 K. Alcydharzbeschichtungen mit Multicoat zu berschichten. Nur das funktioniert nicht bei Beschichtungen, die Naphta - eingedicktes Erdl enthalten, so wie bei vielen Grundierungen oder in den Trgerkomponenten von Antifoulings. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    29.04.2021, 13:19
    Hallo Tom, da nun mal nicht alle 1 K. Beschichtungen vollstndig beseitigt wurden, darf nicht mit 2 K. Beschichtung berschichtet werden. Da fhrt zu groflchigen Abplatzungen oder Blasenbildung. Wenn der Gelcoat nicht beschdigt wurde was auf den Bildern auch nicht ersichtlich ist, gengt sauber verschleifen, nur 1 x mit Marine 470 Vinyl, Farbe rotbraun und 1 x bei Saisonwasserlieger ein SPC-selbstabschleifendes - selbstglttendes Antifouling Marine 522 Ecoship, Farbe schwarz, Wasserpass ein zustzlicher Anstrich wegen der Reinigung, das reicht dann mehr als 2 Jahre. Bei Dauerwasserlieger, tropische Gewsser, 2 x mit Marine 522 Ecoship, Farbe schwarz, das reicht dann im Mittelmeer 3-4 Jahre. Die vorgehensweise mit Hempel, Lightprimer darauf dann eine Grundierung wie Primokon - Naphta (eingedicktes Erdl) wrde mehr schaden als ntzen. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    20.04.2021, 13:25
    Hallo Friedrich, unter Beratung@Antifouling-shop.com am besten die Bilder schicken. Mit Intetuf 203 lassen sich kleine Rostschen "flickken", ist aber im Grunde kein Korrosionsschutz, sondern vergleichbar mit einer Rostschutzfarbe. Eine vollstndige Sanierung mit entsprechenden Korrosionsschutz, geforderte Standzeit 15-20 Jahre wie in der Industrie, erfordert strahlen, 1 x Zink, 1 x Eisenglimmer, 3 x Multicoat, 1 x Intertuf 203, 2 malMarine 522 Ecoshiop. So wie beschriebn wird zur Zeit das Segelschulschiff der Bundesmarine Gorch Fock siehe https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Gorch-Fock-erreicht-Lemwerder-letzte-Arbeiten-stehen-an,gorchfock2332.html mit unseren RELESt-Produkten saniert. Auch die ges. Bundesmarine hat diesen Beschichttungsaufbau. Es stellt sich also die Frage, nur inprofisieren fr 2-4 Jahre mit stndigen Nachbesserungen, oder wie es der Industriestandard fordert. Wird nur das Unterwasserschiff gemacht, oder bis zur Deckskante, haben wir Korrosion in der Bilge, mssen Decksbereiche nachgebessert werden, welche Decklacke wurden verwendet, muss das Teakdeck konserviert werden, mssen wir am Wasserpass anstckeln usw. Wenn die Bilder da sind, dann sollten wir am besten telefonieren Festnetz Nr. 01623246292 Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    20.04.2021, 11:17
    ADMIN hat auf das Thema GFK Epoxi 2K Temperatur im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Dorothea, der Osmoseschutz wurde noch nicht erfunden, das ist ein Verkufermrchen. Die Trkisfarbe ist ein Gelshield 200, ein EP-das mit Kalk pigmentiert wurde. Da nun mal kein Standard - Ep feuchtedicht ist, ist es egal ob einer Lagen oder 6 Lagen streicht. Da nun mal alle EP kreiden, mit Kalkzustzen pors werden wei ein schweizer Emmentaler, sieht ein Gelshild 200 nach 15 Jahren so wie au dem Foto bei entsprechender Vergrerung aus. Da wurden 3 Lagen Gelschild und darber AF Micron Extra gestrichen. Ob ein Epoxyd von Wohlert, Hempel, International gestrichen wird ist im Grunde egal. Aber dann muss das System vom Epoxid - dann EP-Versiegelungsgrund - Antifouling passen. Sollte wirklich der Gelcoat geschwcht sein, dann bedarf es ein Reaktiv-Harz oder ein EP mit Aluminiumoxid und kein EP-mit Kalk. Haben wir im Boot noch Feuchtewerte ber 2,5 %, dann bauen sich Drcke im Laminat auf bis zu 20 Bar, das Haftmittel Poxyd lst sich auf, das Laminat trennt sich vom Harz, das Boot wird weich. Zu beachten ist, haben wir Epoxide die mit Lsungsmittel angereichert wurden, dass die sehr stark Feuichtedurchlssig sind, haben wir Epoxyde die nur chemisch hrten, dann mssen die meisten Ep getempert werden damit die nicht reissen. Haben wir noch Reste von ener Base durch das Abbeizen und es wurde ein wenig zu lange gewartet, dann haben wir ein quellen des Gelcoat was zur Blasenbildung fhrt. Haben wir noch geringe Reste vom Antifouling oder Grundierungen, dann haftet darauf kein 2 K Epoxid. Die einzigen Epoxide die da funktionieren sind Multicoat-Beschichtungen von Hempel - Jotun oder BASF. Die knnen auch so eingestellt werden, dass die bis zu Minus 5C verarbeitet werden knnen,- aber da muss Airles gespritzt werden. Rostumwandler wie z.B. Tanox phosphatieren und sind im maritimen Bereich nicht geeignet und schaden mehr als dass die ntzen. Die Phosphatierung hat eine geringe Haftung, dazu bleiben Surereste brig und es gibt beim berschichten Blasen wie bei Basenreste von der Abbeize wenn die nicht vollstndig beseitigt wurden. Basen mssen vor dem berschichten mit Sure vorher neutralisiert werden. Was die Rollen betrifft, da lsen sich alle Rollen je nach Temperatur in 20-30 Minuten auf. Da haben sich am besten Nylon-Fellrolen bewhrt, kosten nicht viel. Lsungsmittelfeste-Rollen sind zu teuer, halten ein wenig lnger, lsen sich auch auf. Ansonsten ist der Aufwand wenn der Gelcoat i.O. ist, bei einen Saisonwasserlieger einfach. Beim Kiel 1 x mit Chlorkautschuk grundieren, denn ein Korrosionsschutz mit Zink-Eisenglimmer-Multicoat steht in keinen Verhltnis. Mit Marine 470 Vinyl 1 x grundieren, 2 Tage warten und 1 x mit Marine 522 Ecoship Antifouling streichen. Der Bewuchsschutz reicht dann mehr als 2 Jahre. Bricht uns Feuchte durch, dann lsst sich das leicht ausbessern so wie beim Kiel. Wir mssen bei einen solchen Boot das mehr als 30 Jahre alt ist auch die Verhltnismigkeit sehen, denn eine vollstndige Sanierung wie z.B. bei Wrede Hamburg, mit 6-7 Jahren Gewhrleistung auf Nachbesserung kostet ca. 1200,-€ je laufenden Bootsmeter, zzgl. Kielsanierung, mehrmaliges umsetzen, und 19 Mwst. Ansonsten wenn die Sanierung mit Wohlert-Produkten ausgefhrt wird, dann sollte auch Wohlert die vorgehensweise beurteilen. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    11.04.2021, 11:28
    ADMIN hat auf das Thema Frage zu INTERTUF 203 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Richtig, damit vermeiden wir zu starke Schichtstrken, was eine Nachbessrung erleichtert. Natrlich ist das keine Dauerlsung, es geht aber einfach und schnell. Wichtig ist, wird der CR-Primer mit Antifouling berschichtet, dass nicht zu lange gewartet wird. Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    10.04.2021, 14:01
    Ich empfehle den Topcoat grundstzlich zu spritzen und nicht zu verdnnen. Der Grund ist, PU-Lacke hrten chemisch und haben wir zustzliche Lsungsmittel hinzugefgt, dann mssen die ausdiffundieren. Reagiert die Hrtung schneller als die Verdunstung der Lsungsmittel, dann knnen Blasen entstehen,. besonders wenn zu dick aufgetragen wird. Die Vernnung empfehle ich daher nur zur Reinigung von Spritzwerkzeugen. Gre Friedrich
    3 Antwort(en) | 506 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.04.2021, 13:55
    ADMIN hat auf das Thema Frage zu INTERTUF 203 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Da wo die Korrosion durchbricht mit CR251 berstreichen, wenn handtrocken mit dem Antifouling berschichten. Wenn wir es mit Korrosion bei Stahl-Yavhten zu tun haben, bleibt nur noch flicken, stndiges nachbessern oder die vollstndige Sanierung. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    07.04.2021, 16:38
    ADMIN hat auf das Thema Frage zu INTERTUF 203 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Intertuf 203 ist ein Vinylprimer und wird vorwiegend wegen seiner Aluminiumoxide fr Stahl-Yachten verwendet. In der Regel Raten wir bei GFK-Yachten zu Marine 470 Vinyl, bei Stahl-Yachten zu Intertuf 203. Bei Stahl-Yachten haben wir unter anderem eine 2 K. Protect 246 Grundierung die mit Aluminium-Oxiden pikmentiert ist, die dann mit dem Intertuf 203 versiegelt wird. Damit erzielen wir bei den Stahl-Yachten Zink - Eisenglimmer - Multicoat - Intertuf die geforderte Standzeit von 15-20 Jahren in Sachen Korrosionsschutz. Wir haben aber zahlreiche Kunden die anstelle den 470 den Intertuf bei GFK grundiert haben, funktioniert auch, zumindest wir haben seit 6 Jahren noch nichts gehrt. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    07.04.2021, 16:30
    Halo Dirk, ich kenne das Phnomen nicht, ich hatte auch noch nicht in 18 Jahren einen solchen Hinweis erhalten. Ich vermute, dass unsere Kunden alle den Lack spritzen, geht einfacher und nicht mit der Rolle auftragen. Der Hinweis dass ein Unterschied vei einen Yachtlack zur Berufsschifffahrt besteht kann ich mir nicht vorstellen. Mit diesen Lacken wurde auch die https://moneyinc.com/superyacht-al-said/ voriges Jahr lackiert und da bestehen hchste Anforderungen, die auch mit Sachverstndigen vorher durch Probelackierungen berprft wurden. Bei zu ohen Schichtstrken, hoher Leuftfeuchte, oder unsachgemer Untergrundbehandlung knnen hygroskopische, d. h. wasserziehende Substanzen (Salze) als Verunreinigungen zurckbleiben. Diese bewirken lokale Konzentrationen von Feuchtigkeit, die den Lackfilm als Blasen abheben. Blasen knnen als Erhebungen verschieden in Gre, Anordnung und Hufigkeit auftreten. Sie knnen zwischen den einzelnen Schichten, aber auch unter dem gesamten Lackaufbau entstehen. Bei trockenem Wetter bilden sich die Blasen grtenteils wieder zurck. Gre Friedrich
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    03.04.2021, 18:15
    Hallo Dieter, ohne Biozide wird es in Berlin nicht gehen, wir haben da erhebliche Unterschiede was den Bewuchs betrifft. Extrem ist es im Bereich Klein-Venedig, das sind Bereiche die gemieden werden sollten. Was die Seepocken betrifft, da hilft im Grunde kein Antifouling mehr. Wir knnen noch den Bewuchs bei Seepocken reduzieren - mit der Keule - verhindern ist vorbei. Nicht einmal mit E605 was mancher Skipper den Antifouling beigemischt hat, lassen sich Seepocken verhindern. Inzwischen bekommen wir immer mehr Standorte, wo nur noch ein Standortwechsel die Lsung ist. Noch schlimmer ist es mit den Rhrenkalkwrmern, da hilft nichts mehr. Wie gesagt, beim gleichen Produkt bleiben und 1-2 mal das Boot in einer Saison sauber machen. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    03.04.2021, 09:45
    Hallo Sturmwind, meines wissen git es kein graues VC17m. VC17m ist normalerweise fr Trailerboote, kurze Wasserliegezeiten, hohe Geschwindigkeiten, Gleiter bestimmt und gehrt nicht auf eine Segelyacht. Viele Eigner streichen aber VC17m auf solche Boote im Glauben, dass die dann auf Grund von PTFE schneller werden, was leider nicht zurifft. Haben wir wenig Farbabtrag, dann lsst das ein Micron WA, Etra, Eu vermuten das erodierend ist. Grundstzlich aber, haben wir es mit unbekannten Antifouling zu tun, dann versiegeln wir mit einen Hat-Versiegelungsgrund und streichen dann ein kompatiebles Antifouling. Gre Friedrich
    1 Antwort(en) | 370 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.04.2021, 09:38
    Hallo Dieter, meines Wissen haben wir in den Berliner Gewssern weniger mit Bewuchs, sondern mehr mit Verschmutzung zu tun, wie z.B. bei den obrigen Bildern. Wenn die Boote im Herbst raus kommen, muss gereinigt werden. Wird die Verschmutzung trocken, dann bekommen wir die kaum noch runter. Da hilft nur ausprobieren. Haben wir aber bereitrs ein Antifouling, so wie beschrieben das halbwegs funktioniert, dann nur mit dem gleichen Produkt berschichten, keinen Produktwechsel. Ein Produktwechsel ist nur erforderlich, wenn es nicht funktioniert und starken Bewuchs haben. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    01.04.2021, 09:48
    Hallo Peter, ich habe die Anfrage nicht gesehen, daher die spte Antwort. Das Seajet Teichi ist ein einfaches selbstpolierendes Weichantifouling auf Kupferbasis. mit Silikaten, das nur mit dem gleichen Produkt berstrichen werden darf. Das Boero Scirocco ist ein Hartantifouling fr kurze Wasserliegezeiten, Gleiter, Trailerboote, geringer Bewuchsschutz. Beides passt nicht zusammen. Wird ein Weichantifouling, oder ein Antifouling das Silane, Silikon, PTFE usw enthlt mit einen Hartantifouling berschichtet, dann muss das Weichantifouling vorher vollstndig beseigt werden, darauf erfolgt dann ein zum Borero passender Versiegelungs-Haftgrund, erst dann darf mit dem Borero berschichtet werden. Es ist also zu erwarten, dass es zu groflchigen Abplatzungen kommen wird. Da wir unterschiedliche Lsungsmittel haben, knnen die Abplatzungen bis zur ersten 2 K. Grundierung - (wenn vorhanden) erfolgen, oder sogar bis zum Gelcoat. Eine Beseitigung Im Grunde ist das meiner Meinung ein Versicherungsfall, der Gutachterlich zu prfen ist. Sollte eine Beseitigung erforderlich sein, dann muss das Unterwasserschiff vollstndig neu aufgebaut werden und da sind z.B. die Kosten fr einen laufenden Bootsmeter mit 1000,- bis 1200,- zzgl. Mwst. 19% zu kalkulieren. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    21.03.2021, 16:17
    Hallo Klaus, Ich habe die Frage leider erst Heute gesehen, daher ein wenig versptet. Das Seajet 037 ist ein erodierendes Hartantifouiling fr eine Saison, damit reicht eine Bewuchsschutzdauer von 3-4 Monaten. Da es jedes Jahr neu gestrichen werden muss, kommt es zu Schichtstrkenanreicherung der Trgerkomponente und mit der Folge von Abplatzungen wenn die Schicht zu dick wird. Da die Antifoulings unterschiedliche trgerkomponenten und Lsungsmittel enthalten, ist in der Regel ein Versiegelung-Haftgrund erforderlich. Ansonsten empfiehlt sich bei diesen Boot kein Weichantifouling das sehr schnell verbraucht ist, sondern ein selbstabschleifendes Antifouling das bei 2 Anstrichen fr 2-3 Jahre reicht Gre Friedrich
    1 Antwort(en) | 785 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    21.03.2021, 16:07
    Hallo Klaus, ich habe die Anfrage bersehen, bzw. ich bekam keine Rckmeldung vom Forum ber die Anfrage. Am besten telefonieren unter 01623246292, Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    10.03.2021, 10:41
    ADMIN hat auf das Thema Wasserlieger GFK im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Die grobe Stahlwolle hat sich besonders bei Weichantifoulings besser bewhrt, da die Stahlwolle nur zwischendurch mal ausgeklopft wird und nicht wie Schleifpapier zu macht. Bei einen Produktwechsel haben wir es immer mit unterschiedlichen Lsungsmitteln und Trgerkomponenten zu tun, daher 1 x mit Marine 470 Vinyl dnn streichen. Gru Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    01.03.2021, 12:15
    Der Marine 470 Vinyl-Primer ist PVC. Der wird sogar als Flssigisolierung fr die Elektrik verwendet. Wenn der ausgehrtet ist, dann sind keine Lsungsmittel mehr vorhanden. Es werdn auch keine TE-Kohlenwasserstoffverbindungen verwendet, die auch noch nach 2 jahren zu riechen sind. Also kein Problem, Gre Friedrich
    2 Antwort(en) | 1130 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.03.2021, 12:08
    Coppercoat ist nach einiger Zeit inaktiv und muss mit Schleifpapier je nach Auslastung angeschliffen werden, um die Kupferanteile wieder frei zu setzen. So lange es halbwegs funktioniert, sollte da nichts gendert werden. Die Technik mit einer Kupfer-Epoxidfarbe einen Bewuchsschutz zu ermglichen ist aus den 70-ziger Jahren, wird immer wieder neu aufgelegt inzwischen unter mehr als 15 verschiedenen Namen, mit einen Bewuchsschutz von angeblich mehr als 10 Jahren. Wenn also das Produkt den Anforderungen gerecht wrde, dann wrde die Berufsschifffahrt mit mehr als 60 000 Schiffen Copercoat verwenden. Im Grunde ist das VC17m von International identisch mit Coppercoat, hat etwas weniger Kupfer, aber zustlich PTFE - Teflon um den Bewuchsschutz zu verbessern und die gleiche EP-Trgerkomponente. Was also bei Gleitern, kurze Wasserliegedauer, hohe Auslastung funktioniert, funktioniert zum Beispiel fr einen Wasserlieger in Travemnde oder in der Adria fr keine 3 Wochen. Im Gegensatz zu Coppercoat lsst sich das VC17m abeizen, Coppercoat lsst sich wegen dem 2 K. System nicht mehr abbeizen. Wenn sich der Anwendungsfall in Sachen Bewuchsschutz ndert, dann lsst sich das Coppercoat kaum noch beseitigen, da das Kupfer beim schleifen schmiert. Was soll ein inaktiver Bewuchsschutz, der dann durch anschleifen jedes mal aktiviert werden muss. Solche Wunder werden jedes Jahr auf der Messe als das Huhn das goldene Eier legt vorgefhrt. So lange es den Anforderungen gengt, nichts machen, nur mal mit 180 Krnung leicht anschleifen. Wird berschichtet, dann haftet auf Coppercoat kein anderes Antifouling. Sollte es zwingend erforderlich sein, dann nochmals Rcksprache. Gre Friedrich
    1 Antwort(en) | 466 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.03.2021, 11:51
    Hallo, ich habe die Frage bersehen, daher die versptete Antwort. Ein Gleiter ist in der Tegel ein Trailerboot, hohe Geschwindigkeiten, daher auch Selbstreinigung. Wenn das Coppercoat seinen Anforderungen gengt, dann sollte da nichts verndert werden. Gre Friedrich
    7 Antwort(en) | 11209 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    13.02.2021, 18:08
    Hallo Christian, Das HARD RACING von Hempel ist fr Gleiter geeignet, ob der Bewuchsschutz ausreicht das wissen wir erst nach einer Saison wenn das Boot aus dem Wasserkommt. Grundstzlich haben wir bei allen weien Antifoulings einen geringeren Bewuchsschutz, da keine Kupfer)I)oxide verwendet werden knnen. Wenn es nicht funktionieren sollte und wir starken tierischen bewuchs haben, dann knnen wir immer noch mit einen Haftprimer versigeln und ein SPC-Antifouling streichen. Gre Friedrich
    2 Antwort(en) | 787 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    13.02.2021, 18:01
    Hallo, ich habe den Eintrag erst Heute gesehen, daher die versptete Antwort. Auf das ZM streichen wir normalerweise keinen Kunstharzlack, sondern Eisenglimmer, darauf dann 2-3 Lagen Multicoat. Ersdt auf das Multicoat wird dann ein 2 K-PU-Acryl aufgetragen. Fr ein Konservierung wre ein hrtendes Schiffsbodenl geeignet, nur das habe ich nur in Grogebinden. Das l gibt es auch in Kleingebinden unter den Namen Rustol CIP, ist identisch, nur bei Owatrol sehr teuer. Siehe -Owatrol>Alle unsere Produkte (owatrol-international.com) Gre Friedrich
    1 Antwort(en) | 805 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    17.01.2021, 11:08
    ADMIN hat auf das Thema Haarrisse und Blschen im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Hans, so lange es noch halbwegs funktioniert, muss auch nichts gemacht werden. Sollten kleine Abplatzungen entstehen die in der Regel durch Taupunktreste entstehen, dann lassen die sich leicht mit einen Pinsel ausbessern. Wir haben Kleingebinde mit 3/4 Liter und wenn die auf dem Kopf - nicht bei Frosttemperaraturen gelagert werden, dann nehmen die keinen Schaden, auch nicht nach Jahren. Die meisten Skipper in der Adria streichen nach vier Jahren, auch wenn dann im vierten jahr der Bewuchsschutz nicht mehr ausreicht. Da sich dann der Bewuchs immer noch leicht abkrchern lsst, ist das kein Problem. Grundstzlich wird die Bewuchsschutzdauer durch die Auslastung, Geschwndgkeit, Wassertemperatur bestimmt, so dass die vorgegeben Werte Dockintervall 18 Monate bei einen Anstrich Durchschnitt sind. Wir haben Skipper, die haben vor 6 jahren gestrichen und es passt immer nocht. Nur das sind nun mal keine Refferenzen, denn der Anwendungsfall ist zu unterschiedlich und nicht bertragbar. Wir mssen uns aber auch ehrlich machen, wir bekommen immer mehr Gewsserbereiche - besonders in den Silhfen, wo kein Bewuchsschutz mehr funktioniert. Was noch bei Muscheln zu 100% funtioniert, funktioniert bei Seepocken nur noch im geingen Umfang, bei den Rhrenkalkwrmern gibt es keinen Schutz mehr. Viele streichen erst dann wieder, wenn der primer Marine 470 Vinyl Farbe rotbraun sichtbar wird. Aber auch da muss der Einzelfall beurteilt werden. Ansonsten wenn es so weit ist, vorsicht mit dem Hochdruckreiniger, was nicht weggeht nachtrglich mit einer Spachtel entfernen. Mit einer groben Stahlwolle abreiben, ist besser als Schleifpapier, dann das Untwerwasserschiff wieder 1 - oder 2 mal je nach Auslastung streichen. Gre Friedrich
    21 Antwort(en) | 25289 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.01.2021, 10:46
    ADMIN hat das Thema Osmose allgegenwrtig im Forum GEWUSST WIE..............? erstellt.
    Osmose allgegenwrtig? Wer sich einmal die vielen 100 Osmosebeitrge im Internet durchliest, wird feststellen dass nur wenige die Zusammenhnge Osmose Harz osmotische Schden verstehen. Jeder meint wenn Blschen oder Blasen mit Flssigkeit oder ohne Flssigkeit auftreten dass es sich um eine Osmose handelt. Damit wird natrlich dieser Vorgang unverstndlich da er von Beginn an schon falsch beurteilt wird. Ich versuche daher das Thema einfachst und verstndlich zu erlutern. Osmose bei GFK-Yachten Die Osmose ist ein physikalischer Vorgang nicht mehr und nicht weniger. Die Blasen oder Blschen sind die Folgeerscheinung auf Grund eines osmotischen Vorganges und sind keine Osmose. Damit berhaupt eine Osmose entstehen kann ist noch ein weiterer physikalischer Vorgang erforderlich, denn in einem trockenen Laminat entsteht keine Osmose. Es ist ein Diffusion - Prozess erforderlich, der zu einer gleichmigen Verteilung von Teilchen und somit vollstndigen Durchmischung zweier Stoffe fhrt, die ohne uere Einwirkung eintretende gegenseitige Durchdringung von Gasen, Flssigkeiten oder Lsungen durch Eigenbewegung der Molekle aufgrund von Konzentrations- oder Partialdruckunterschieden. Um also zu verstehen was sich im Laminat abspielt, mssen zuerst die Eigenschaften des Laminates in Verbindung der Harze verstanden werden. Wir haben eine Laminatfaser mit einem Binder, da sonst keine Haftung zum Harz entsteht. Wir haben unterschiedliche Harze mit unterschiedlichen Eigenschaften. Da alle Harze chemisch hrten und nicht physikalisch, bilden Sie je nach Harz ein unterschiedlich dichtes Molekulares Netz aus. Je dichter das Netz, um so schwerer wird es fr die Feuchte- Molekle in das Netz einzudringen. Es gibt kein Harz keinen Kunststoff, der das auf Dauer verhindern kann. Versuch: Wassertemperatur 60C, => Zeitdauer wenn das Harz zu Versagen beginnt. Orthophthalsureharz (Ortho): 150 - 200 Stunden Belastung Isophthalsureharz (Iso): 800 Stunden Belastung Neopentylglycol (NPG): 2400 Stunden Belastung Vinylesterharz mit Neopentylglykol mit Pigmentierung > 3000 Stunden Vinylesterharz mit Neopentylglykol ohne Pigmentierung > 4 - 5000 Stunden Vinylesterharz mit Neopentylglykol, versiegelt PVC-Vinyl oder Polyurethan-Acryl > 4 - 5000 Stunden Zur Osmose: Da die Feuchtemolekle den Weg des geringsten Widerstandes gehen, wandern diese entlang der Glasfden im Laminat. Die Feuchtemolekle haben die Eigenschaft sich mit den Binder des Laminates zu verbinden. Damit entsteht eine Feuchte mit einer hheren Dichte in einem geschlossenen System, die dann versucht sich mit der Feuchte niedrigerer Dichte auszugleichen. Wie bei einem Baum, wo die Baumfeuchte eine Hhere Dichte hat als die Feuchte im Erdreich. Da also immer die Feuchte niedriger Dichte aufgenommen wird, wird damit der Baum oder auch jede Pflanze mit der erforderlichen Feuchte versorgt. Dabei entstehen erhebliche Krfte zum Beispiel in Microlunkern von mehr als 6 Bar. Wenn der Vorgang umgekehrt werden sollte, dann bedarf es Drcke von ber 40 Bar. Was passiert nun mit dem Laminat? Mit zunehmender Feuchte entsteht immer mehr Feuchte mit hherer Dichte. Die Feuchtemolekle verbinden sich mit den Polymerpoxyd-Moleklen das als Haftgrund fr das Laminat verwendet wird. Dadurch ensteht ein Diol, eine Flssigkeit mit hoher Dichte. Damit wird ein Teufelskreislauf bei jeder GFK-Yacht in Gang gesetzt. Je mehr Feuchte mit hoher Dichte im Laminat gebildet wird, um so mehr Feuchte wird aufgenommen. Dieser Vorgang beginnt, wenn das Boot erstmals ins Wasser kommt und wird je nach Harz kontinuierlich beschleunigt. Das Ziel ist also, diesen unabwendbaren Vorgang zu verlangsamen, verhindert kann er nicht werden. Da diese Feuchte wie bereits beschrieben den geringsten Widerstand geht, werden zuerst die Mattenbinder davon betroffen. Das Laminat lst sich vom Harz. Zu diesen Zeitpunkt ist ein Osmosefolgeschaden noch lange nicht sichtbar. Da wird besonders in den Foren ein seltener Quatsch erzhlt, wie nicht ausgehrtete Epoxyde, Lsungsmittel, Styrol, Luftblschen usw. oder dass 5-10 Lagen Gelshield eine Osmose verhindern, wofr natrlich die Greifswalder nicht ohne Grund besonders empfnglich sind. Eine Osmose lsst sich nicht verhindern, sondern nur der Zeitablauf verlangsamen oder auch beschleunigen. Die beste Beschleunigung einer Osmose ist immer das anschleifen des Gelcoats. Dabei werden die Polymeren-Netzstrukturen unterbrochen, die Oberflchengre entsprechend der Rauigkeitsbeiwerte erhht, was ein eindringen der Feuchtemolekle erleichtert und auch entsprechend erhht. Am einfachsten das zu erkennen ist das mit einen Feuchtemessgert. Ein trockenes Laminat hat einen Wert von ca. 1,5 1,75%. Hat der Wert beim Unterwasserschiff 2,5% berschritten, dann geht es richtig los, nur nicht sichtbar. Das ist der Grund, warum alle Yachthersteller empfehlen, das Boot ca. alle 3 Jahre fr ein Jahr auf den Trockendock zu stellen um den Vorgang zu verlangsamen. Der erste Schaden ist die Trennung der Glasfasern vom Harz. Das Boot wird zuerst einmal weich. Je nach Bootstyp ist das zu erkennen, wenn die Boote auf dem Lagerbock abgestellt werden. Wird eine Yacht auf dem Kiel gestellt und das Laminat ist noch nicht befallen, so kann die locker ber die Spanngurte mit ca. 400 Kilo je Gurt abgespannt werden, was natrlich die Arbeiten am Unterwasserschiff erheblich erleichtert da die Lagebocksttzen seitlich weggeklappt werden knnen. Auch durch die seitlichen Lagerbocksttzen wird eine Yacht normalerweise nicht eingebeult. Wenn dem so ist, dann liegen entweder mechanische Schden bereits vor wie ein Laminatbruch oder die Mattenbinder haben sich auf Grund der eindringenden Feuchte bereits vom Harz gelst. Da im Harz tausende kleinst Lunker sind mit wenigen einhundertstel Millimeter (lsst sich bei der Herstellung nicht vermeiden) wird in diesen Lunkern die Feuchte mit hherer Dichte angesammelt. Erst jetzt beginnt der osmotische berdruck zu wirken, der kleine Lunker dehnt sich durch den berdruck aus. Je grer er wird, um so mehr Feuchte hherer Dichte wird gebildet und um so mehr Feuchte niedriger Dichte wird dann aufgenommen. Diese Lunker sind im ges. Laminat verteilt. Wenn also eine Blase sichtbar wird, dann handelt es sich um einen Lunker der in der Nhe des Gelcoats liegt und der dann hoch gedrckt wird. In den meisten Fllen aber ist die Osmose nicht sichtbar. Der Grund ist, dass ein Gelcoat der nicht geschtzt wurde in laufe der Jahre ionisiert oder kreidet. Damit tritt in den meisten Fllen an den Lunkern eine Rissbildung auf (nicht sichtbar) und es erfolgt der Druckausgleich. Damit wird jeden verstndlich, wenn sich einmal Osmoseschden optisch zeigen, dass es sich in der Regel bereits um einen Fortgeschrittenen Osmoseschaden handelt. Ein einfaches Hilfsmittel zur Festestellung einer fortgeschrittenen Feuchte- Aufnahme ist das Abdecken am Unterwasserschiff ca. 50 x 50 cm groen Hitzebestndigen dnnen Folie wie bei einer Bratenfolie. Seitlich wird mit einem Klebeband abgedichtet, die berschssige Luft herausdrcken. Vorher das Boot natrlich ein paar Tage trocknen lassen. Jetzt wird mit einen Heizlfter oder krftigen Fhn die Oberflche erhitzt. Bildet sich jetzt unter der Folie ein Kondensat, dann knnt Ihr bereits davon ausgehen dass das Laminat bereits erheblich durchfeuchtet wurde. Jetzt empfiehlt sich wirklich eine genaue Messung der Feuchte, jetzt beginnt die Osmosepropylaxe aber nicht mit einen Gelcoat der die Feuchte dann noch einschliet. Mit diesen Beitrag mchte ich aufzeigen, um welchen Schwachsinn es sich bei den Osmoseprophylaxen handelt, die von zahlreichen Vertreter und Hndlern ins Leben gerufen wurden. Um diesen Diffusionsprozess zu reduzieren bedarf es einer Beschichtung mit einer hheren Feuchtedichte - das sind PVC Vinyle und nicht Epoxyde, bei denen noch der Gelcoat vorher angeschliffen werden muss und dadurch die Feuchtebarriere des Gelcoats erheblich reduziert wird. Das was da mit den Epoxyden wie Gelshield - VCTar2 usw. empfohlen wird ist keine Osmoseprophylaxe sondern das genaue Gegenteil, aber das ist ein eigenes Thema. Auch die zahlreichen Beitrge in den Foren ber das Thema - Osmose - Schden - Blschenpest usw. - nicht ernst zu nehmen, da ein Boot noch lange nicht unter geht, zeigen schon eine erhebliche Unbedarftheit. Das ist vergleichbar mit einem Mauerwerk das verschimmelt, wo das Haus noch lange nicht einstrzt. Es wre sinnvoller, Beitrge darber zu schreiben, wie die Diffusion mit der Osmose zu verlangsamen ist und nicht das Gegenteil diesen Prozess durch das Anschleifen des Gelcoats noch zu beschleunigen. Wer nach ein paar Jahren osmotische Schden hat, hat das in der Regel selbst verschuldet. Admin
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Allgemeines

Geburtsdatum
10.10.1944 (76)
ber ADMIN
Biografie:
Technische Hotline fr maritimen Bereich (Stahl-Alu-GFK-Holz).
Industrie - Beschichtungssysteme fr Pumpen,Turbinen, Anlagenbau.
berwachung, Kontrolle und Abnahme von Beschichtungsausfhrungen im Yacht-Bau.
Wohnort:
Ingolstadt, Gerolfing, Mnchen, Farchet
Interessen:
Kajakwanderungen
Beruf:
Dipl. Ing.

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