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  • Avatar von ADMIN
    17.10.2019, 08:48
    Hallo Manfred, keine Osmosepropylaxe, denn die wurde noch nicht erfunden. Der beste osmotische Schutz ist nun mal der Gelcoat und Du kannst sicher sein, würden die unsinnigen Osmoseschutzsysteme erforderlich sein, dann würde der Hersteller diese Systeme auch anwenden. Haben wir kurze Wasserliegezeiten, Trailerboot, geringe Bewuchsdrücke, dann genügt meist einfetten mit einen z.B. Sailfett das zuerst flüssig ist und dann leicht fest wird. Haben wir Bewuchs, dann muss ich wissen welche Gewässer, denn bei Wassertemperaturen bis zu 27 °C wie z.B. in der Adria, oder Überlingen am Bodensee, da brauche ich ein tropentaugliches Antifouling. Haben wir eine Motoryacht, dann brauche ich einen höhere Abriebkomponente, ist das Boot ein Segler in der Ostsee, dann genügt meist LF, aber da haben wir Bereiche wo wir das 522 Ecoship empfehlen. In der Adria nur tropentauglich, also Ecoship. Saisonwasserlieger nur ein Antifoulinganstrich, mehrjährige Wasserlieger 2 Anstriche, Wasserpass wegen der Verschmutzung - Reinigung immer einen zusätzlichen Anstrich. Bei neuen Booten muss gründlich entfettet werden wegen den Paraffinen im Gelcoat. Da macht es Sinn zuerst mit einen Schleiffließ oder einer Stahlwolle das Boot gründlich abzureiben, so dass es matt wird. Kein Schleifpapier verwenden. dann erfolgt die mehrmalige Reinigung mit technischen 99,5% Aceton, das ist der Entfetter bei uns. Darauf nur einen Anstrich von dem Marine 470 Vinyl, nicht mehr, Ergiebigkeit ca. 7 m²/ltr. Dann je nach Anwendung 1 - 2 Anstriche LF oder Marine 522 Ecoship. Wichtig ist, wenn der Taupunkt nicht beachtet wird, dann haben wir immer ein feuchtes Unterwasserschiff, da in den Nachtstunden die Boote abkühlen. Wenn gestrichen wird, dann nochmals vorher mit Aceton abreiben, denn durch die schnelle Verdunstung bekommen wir eine zusätzliche Entfeuchtung der Oberfläche. Werden Fehler gemacht, dann kommt es zu Problemen, daher wirklich alles gut vorbereiten. Beim Primer und Antifouling Farbwechsel also rotbraun - schwarz oder umgekehrt. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    09.10.2019, 17:41
    ADMIN hat auf das Thema Hilfe bei entfernen AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Dirk, wenn die Wasserliegezeiten sehr lange unterbrochen werden, besteht immer das Risiko dass auf Grund von Schrumpfungen Grundierungen oder Antifouling Haarrisse bilden. Daher die Schichtstärken so dünn wie möglich halten. Bei ca. 2 x 2 Wochen brauchen wir kein Antifouling, denn da lässt sich leichter Bewuchs oder Verschmutzung leicht abwaschen. Normalerweise würde da leichtes einfetten Antihaftfett-Seilfett locker ausreichen, aber wenn wir die alten Antifoulingschichten einfetten und es ändert sich wieder der Anwendungsfall, dann würde darauf kein Antifoulinganstrich haften. Daher am besten, auch wenn es nicht so schön aussieht, nichts machen. Sollte das Boot mal verkauft werden, dann leicht anschleifen und wieder 1 Anstrich mit Ecoship. Wenn die Altschicht weitgehend verbraucht ist, und der rotbraune Primer zunehmend sichtbar wird, dann einen dünnen Anstrich mit dem Ecoship. Grüße Friedrich
    16 Antwort(en) | 11290 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.10.2019, 12:33
    Hallo, wir haben wenn erforderlich die Produkte auf Lager so dass wir innerhalb von 3 Tagen mit UPS liefern können. Brauchen wir Sonderbeschichtungen dann sind die Lieferzeiten ca. 6 Tage was normalerweise kein Problem sein sollte. Das schwarze Antifouling lässt sich nicht mit einen Hochdruckreiniger vollständig entfernen ohne dass die darunterliegende Epoxidbeschichtung beschädigt wird. Wir dürfen auch nicht über alte Antifoulingreste mit einer Epoxidbeschichtung darüber beschichten, denn die würde sich ablösen. Daher war meine Überlegung: Wir grundieren mit einen 1 K. Chlorkautschuk-Primer RELEST® Marine 251 1K-CR-Primer - mit Zinkoxiden für den Korosionsschutz Farbe rotbraun, Darauf dann 2 Lagen - Wasserpass 3 Lagen Marine 522 ECOSHIP, - kein LF-Antifouling bei Stahyavhten, ein Antifouling mit Kupfer(I)oden und Zinkoxiden, Farbe schwarz, Oder anstelle von dem Chlorkautschuk mit Marine 470 Vinyl das mit Aluminiumoxid pigmentiert ist und darauf das Antifouling, bzw. am wahrscheinlichsten, zuerst einmal Chlorkautschuk, dann Marine 470 Vinyl und dann Antifouling. Um aber das besser zu beurteilen, wären da wirklich Bilder hilfreich, denn wenn das Boot aus dem Wasser kommt sollte es einige Tage trocknen können und in der Zeit können wir dann die Vorgehensweise telefonisch bestimmen. Den Chlorkautschuk muss ich vorher anfordern bei BASF, denn da habe ich nur die Kleingebinde mit 0,75 Liter auf Lager, wobei wir im Frühjahr sicherlich wieder abfüllen werden, dass auch die 20 Liter Gebinde vorrätig sind. Ich brauche auch noch die erforderliche Maße wie Breite, Tiefgang, Wasselänge, für die Bedarfsberechnung. Vinyl und Antifouling habe ich immer genügend auf Lager, beim Chlorkautschuk muss ich 20 Litergebinde meist vorher anfordern. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    08.10.2019, 13:26
    Hallo Rendel, das Foto ist leider zu unscharf um dazu etwas zu sagen. Ich Brauche Bilder, wo wir bereits Abplatzungen haben. Oder wo die Korrosion sichtbar ist z.B. durch Braunverfärbungen oder dass das Ep unterwandert wird was sich mit einer Klangprobe mit einen kleinen Hammer leicht feststellen lässt. Normalerweise haben Stahlyachten eine Lebensdauer von ca. 35 Jahren. Natürlich lässt sich mit Epoxidbeschichtungen eine Korrosion abdecken so dass die nicht mehr sichtbar ist und darunter geht die Korrosion weiter. Ein großes Problem ist da unter solchen Beschichtungen die Muldenkorrosion. Da verlieren die "Bleche" die Biegefestigkeit und brechen, was zu einen sehr schnellen Untergang führt. Da sollte einer aus Sicherheitsgründen bei einen 40 Jahre alten Boot wirklich jeden cm am Unterwasserschiff abklopfen, oder beschallen, denn solche versteckte Korrosionschäden kann einer hören. So wie ich das verstanden habe, hat der Vorbesitzer nur eine Epoxidgrundierung für den Korrosionsschutz aufgetragen und keinen Bewuchsschutz. Wegen der Überschichtungskontrolle der Farbwechsel ziegelrot und dann schwarz. Wenn der Vorbesitzer keine Bewuchsprobleme hatte, weil wir haben große Bereiche in Holland, Nordsee und vor allen in der Ostsee ca. 25-30 tausend km², wo es keinen Bewuchs gibt, dann spricht nichts dagegen. Ändert sich aber der Anwendungsfall wo wir es mit Bewuchs zu tun haben, dann wird nach kurzer Zeit der Bewuchs verfestigen und bei der Beseitigung kommt es dann zu Abplatzungen der EP-Beschichtung. Wenn ein Boot ständig bewegt wird, dann kann ein Bewuchs bei Geschwindigkeiten ab 3 Knoten nicht verfestigen. In den Kanälen haben wir es aber meist mit Bewuchs und Verunreinigungen zu tun und wenn die Auslastung nicht gegeben ist, dann wird ein Bewuchsschutz sehr wahrscheinlich erforderlich werden. Nur da können wir mit einer EP-Beschichtung wie bisher nicht weiter machen, da sich der Anendungsfall geändert hat. Am besten zuerst in den Kanälen ausprobieren und wenn sich starker Bewuchs bildet dann brauchen wir ein Antifouling. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 159 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    07.10.2019, 09:37
    ADMIN hat auf das Thema Dyas Rumpf sanieren / sanierbar? im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, das Unterwasserschiff ist wie beschrieben bereits mehrmals saniert worden, was im Bild 1 an den Spachtelungen zu erkennen ist. Da also weitgehend runter schleifen. Kleine, nicht zu tiefe Bereiche können wir mit einer Epoxid-Feinspachtel ausgleichen. Da sollten die Schichtstärken möglichst gering sein, daher weitgehend runter schleifen. Der Grund ist, EP hat eine bessere Haftung als Polyester, EP hat eine geringe Elastizität und das Boot ist nach den Jahren sehr wahrscheinlich "weich" geworden und je dicker die Schichtstärke um so größer ist das Risiko einer Abplatzung oder dass das EP zu reißen beginnt. Wenn wir dann beschichten, dann reinige das Boot mehrmals mit einen 99,5% Aceton. Das hat eine schnelle Verdunstung, damit können wir auf Grund der Verdunstung die Oberfläche ein wenig entfeuchten, so dass die Grundierung besser haftet. Das Problem mit einer zusätzlichen EP-Beschichtung ist immer die Feuchte. Ohne einer Differenzmessung der Feuchte im Laminat kann nicht beurteilt werden ob eine EP-Beschichtung Sinn macht. Da wir es mit einen Depotschaumverfahren zu tun haben, ist das Boot sehr wahrscheinlich von Fritzmaier in Bayern/Uffing aus der Zeit zwischen 1970 - 1980. Das Problem dieser Boote war der Kiel, was ein slippen erschwert hat und um die Krankosten zu sparen haben die Skipper diese Boote meist ein halbes Jahr im Wasser liegen lassen. Da die Fritzmeier - Dyas als Regattaboot konzipiert wurde, waren diese Boote nicht als Wasserlieger geeignet und sind regelrecht versifft. Ich hoffe, Du hast dafür nicht zu viele bezahlt, denn bei solchen Booten geht der Verkaufspreis in Richtung "Null" und werden in der Regel um die 200 bis 300,- schweizer Franken mit zugelassenen Trailer angeboten, wobei das der Wert der Trailer ist. Daher auch der einfache Vorschlag mit dem Vinyl, somit hast Du noch für einige Zeit Spaß beim segeln, gewinnst ein paar Jahre, bis ein neueres Boot angeschafft wird. Du wirst mit dem Boot sicherlich noch einige Jahre segeln können, es ist halt wegen der Feuchteaufnahme schwerer geworden und somit auch langsamer geworden. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 149 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.10.2019, 16:49
    ADMIN hat auf das Thema Dyas Rumpf sanieren / sanierbar? im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, auf den Bildern sind mehrere Sanierungsversuche ersichtlich mit großflächigen Abplatzungen. Das Bild 1 lässt auch Spachtelungen erkennen, wwas eine beschädigung de Laminat vermuten lässt. Die Bilder 3 und 5 lassen erkennen, dass Feuchte ausdiffundierte, was ein solches Blasenmuster erzeugt. Wenn das Boot entsprechend in die Jahre gekommen ist, dann hat das Sandwiches Feuchte aufgenommen was sich kaum noch beseitigen lässt. Ich weiß nicht wie alt das Boot ist, aber in diesen Fall müssen wir die Verhältnismäßigkeit und auch die Möglichkeiten sehen. Wenn wir das Boot neu beschichten, dann muss es trocken sein, bzw. die Differenzfeuchte zwischen Ober- Unterwasserschiff sollte nicht höher als 0,8% betragen. Sind die Werte zu hoch, dann kommt es wieder zu solchen Abplatzungen. Eine Trockung vom Laminat ist nur in einer Trockenkammer bei ca. 60°C über mehrere Tage möglich. Da würden nur die Kosten für die Stromkosten den Wert des Bootes bei weitem übersteigen, wobei eine Trocknung des Sandwiches kaum noch möglich ist. Die Bootswerft Firma Wrede berechnet für eine fachgerechte Sanierungen nur für das Unterwasserschiff, sandstrahlen, Trockenkammer, neu beschichten ca. 1000 bis 1200,- €/m. Bei einer Länge von 7 m sind das mit der Mwst. um die 10 Mille, zusätzlich Kielsanierung und mehrmaliges umsetzen. Wir haben auch zahlreiche Firmen die sich Werften nennen, die schleifen das Boot einfach ab, streichen ein Gelschield 200 oder VCTar2, 1-2 Anstriche mit eines VC Antifouling, da sind Kosten ca. mit ca. 2-4 Mille zu kalkulieren und es kommt nach 2-3 Jahren wieder zu den Abplatzungen. Mein Vorschlag wäre, da das Boot trotz Feuchte noch lange nicht untergeht, sauber abschleifen, über den Winter trocknen lassen und nur einen Anstrich Vinyl und einen Anstrich eines Vinyl-Antifoulings. Da liegen die Kosten wenn einer die Arbeit selbst macht bei ca. 200,-€ Materialkosten. Da nun mal auch bei Vinyl die Feuchte immer wieder durchbrechen wird, lässt sich der Bereich einfach wieder verschleifen und wieder mit Vinyl überschichten, das geht einfach und schnell. Da wir ein Antifouling mit einer Vinylträgerkomponente verwenden, können wir mit Vinyl nachbessern. Werden für solche Anwendungen Epoxide für eine Sanierung verwendet und wir haben die mit einen Antifouling überschichtet, dann müssen alle Antifoulingschichten vor einer Nachbesserung vollständig beseitigt werden was einen erheblichen Arbeits-und Kostenaufwand bedeutet. Auf Grund der Verhältnismäßigkeit rate ich zu einer einfachen Lösung die sich einfach und schnell nachbessern lässt und Du hast sicherlich noch einige Jahre Spaß mit dem Boot. Die bekannten Empfehlungen mit mehreren Lagen Gelshild würden bei diesen Boot ohne vollständige Trocknung nicht dauerhaft funktionieren. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 149 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.09.2019, 13:20
    Hallo Boris, ein paar Bilder wären da immer hilfreich, um den Zustand der EP-Beschichtung zu beurteilen. Was das Antifouling für die nächsten 3 Jahe betrifft, da sehe ich kein Problem, nur ich muss wissen was der Vorgänger gestrichen hat Wenn der Vorgänger bei einer Werft gearbeitet hat, dann wäre es möglich das er ein SPC-Antifouling mit einer Vinyl-Trägerkomponente verwendet hat und damit bräuchten wir keinen Haftvermittler, da unser Marine 522 auch eine Vinyl-Trägerkomponente hat. Nur die SPC-Antifoulings haben eine Standzeit von 60 Monaten, was in etwa einer Bewuchsschutzdauer von 3 Jahren entspricht. Ich schätze aber in Holland geht das nur in einer Werft, denn im privaten Bereich sind weder solche SPC in Holland erhältlich, Lieferung nach Holland ist aber kein Problem da der grenzüberschreitende Verkehr nicht geregelt ist. Ich vermute, er hat ein TE-Epoxid gestrichen, da müsste ich auch wissen welches TE. Da TE wegen dem Benzo(a)pyren an Privatpersonen nicht ausgeliefert werden dürfen, haben wir da für den Korrosionsschutz eine Alternative entweder mit einen 1 K. Zinkoxid Chlorkautschukprimer (ist auch toxisch) oder einen mit Zinkoxiden angereicherten PVC-Vinyl Primer. Da muss ich aber erst das Unterwasserschiff sehen. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 159 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.09.2019, 10:18
    ADMIN hat auf das Thema Aquazing wie inversalu ? im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Bei Inversalu wird das Zinkoxid in die Trägerkomponente eingerührt. Wir haben das auch bei manchen Antifoulings wo das Kupferpulver in die Trägerkomponente vor der Verwendung eingerührt wird. Die Härtung erfolgt über die Trocknung. Bei 2 Komp.Systemen haben wir eine Base und einen Härter, die Härtung erfolgt also durch eine chemische Reaktion und nicht durch Lösungsmittel die ausdiffundieren. Dabei handelt es sich um Reaktionsharze, denen dann z.B. wie bei Zinga Metalloxide beigemischt werden. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    24.09.2019, 18:19
    ADMIN hat auf das Thema Neuer Aufbau Unterwsserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Xilebo, ich habe den Beitrag erst Heute gesehen, daher die etwas späte Antwort. Wir hatten Betriebsurlaub und ich hatte noch einen Zwangskrankenhausaufenthalt. Das sieht nach einen Taupunktproblem aus, da war er Unterschied zwischen Objekttemperatur und Lufttemperatur zu groß. Einfach verschleifen damit wir saubere Übergänge bekommen und mit dem Ecoship dann überstreichen. Das kann noch im Herbst erfolgen wenn wir einen halbwegs warmen Tag haben oder auch im Frühjahr. Wichtig ist aber, nicht an den Vormittagstunden streichen, es sollte sich die Bootstemperatur der Lufttemperatur angleichen. Grüße Friedrich
    26 Antwort(en) | 16018 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    24.09.2019, 13:56
    ADMIN hat auf das Thema Aquazing wie inversalu ? im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Guido, das Zinga oder Inversalu sind Korrosionsschutzfarben. Zinga ist 2 Komp., Inversalu ist 1 Komp. Inversalu ist im Grunde ein Shopprimer, identisch mit Galvosil von Hempel und wird als Grundierung für Stahlbleche im Schiffbau verwendet da es schweißbar ist. Das Zinga ist für den Korrosinsschutz, Verwendung im Stahlbau z.B. für ein Brückengeländer, gehört aber nicht auf Aluminium. Bei Zinga gibt es im maritimen Bereich kaum Beschichtungen die dazu passen, daher muss da der Anwendungsfall sehr genau beurteilt werden. Auch das absäuern wenn beschichtet wird, würde mehr schaden als nützen, da immer Reste von Säure erhalten bleiben. Grundsatz, ein System muss kompatibel sein, sonst funktioniert das nicht. Für Aluminium-Yachten gibt es besondere Epoxidbeschichtungen für Buntmetalle, wie z.B. RELEST® Protect 324 2K-EP-Primer EGS siehe Datenblatt http://wp1079960.server-he.de/BASF/EP324ALU.pdf, darauf erfolgt dann 1 Anstrich mit Protect 346/47 siehe Datenblatt http://wp1079960.server-he.de/BASF/346.pdf oder besser ein Der RELEST® Yacht 321 2K-EP Undercoat siehe http://wp1079960.server-he.de/BASF/PD321.pdf . Der Undercoat ist nicht im Shop beschrieben, daher bei Bedarf vorher anfragen da die Gebindegrößen vorgegeben sind und nicht extra von uns in Kleingebinden abgefüllt wird. Darauf kann dann mit PU-PUR-oder PU Acryl lackiert werden. Oder im Unterwasserbereich wird mit Marine 470 grundiert, dann das mehrjährige Antifouling. Das ist z.B. der Beschichtungsaufbau wie er von der SAR oder auch Bundesmarine verwendet wird. Um also die weitere Vorgehensweise zu bestimmen, würde ich gerne ein paar Bilder über die Aplikationsprobleme sehen, denn nochmals sandstrahlen ist natürlich ein gewaltiges Übel. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 123 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    13.09.2019, 10:27
    HEMPEL´s ANTIFOULING CLASSIC 76110 ist eine traditionelle Antifoulingfarbe mit löslichem Bindemittel und Kupferoxid. Der hohe Anteil an Bioziden Stoffen sorgt für einen leistungsfähigen Bewuchsschutz. Unser Preis-Leistungs-Testsieger!!! Empfohlene Anwendung: Als Antifouling für Fahrzeuge aus GFK, Holz, Stahl und bei ausreichender Grundierung (mindestens 300 µm Trockenschichtdicke) auch für ALU mit Geschwindigkeiten bis 15 kn geeignet. Für den Einsatz in Nord - und Ostsee sowie Brack- und Binnengewässer.
    0 Antwort(en) | 109 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    13.09.2019, 10:26
    HEMPEL´s ANTIFOULING OLYMPIC+ ist eine selbstpolierende Antifouling mit hohem Festkörpergehalt. Ein Ionenaustausch spielt bei der Kontrolle des Polierverhaltens eine wesentliche Rolle. Aufgrund des Biozidpakets ist das Produkt geeignet für den Einsatz auf Schiffen, die in Gewässern mit nicht übermäßig starkem Bewuchsdruck operieren. Die patentierte Verstärkung des Bindemittels mit inorganischen Fasern sichert die mechanische Beständigkeit. Dieses Produkt enthält keine organischen Zinnverbindungen als aktive Biozide und entspricht den Vorgaben der „International Convention on the Control of Harmful Antifouling Systems on Ships“, wie von der IMO im Oktober 2001 angenommen (IMO-Dokument AFS/CONF/26). Als selbstpolierende Antifouling für Neubauten und Instandhaltung von Unterwasserschiff und Wasserwechselgang auf Schiffen mit niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten bei niedriger bis mittlerer Aktivität und kurzen bis mittleren Liegezeiten. Für Dockintervalle bis zu 36 Monaten. Aluminiumrümpfe: Siehe Sicherheitsdatenblatt. ● selbstpolierende Antifouling mit hohem Festkörpergehalt ● geeignet für den Einsatz auf Schiffen, die in Gewässern mit nicht übermäßig starkem Bewuchsdruck operieren Anwendung: ● als selbstpolierendes Antifouling für Neubauten und Instandhaltung von Unterwasserschiff und Wasserwechselgang auf Schiffen ● für niedrige bis mittlere Geschwindigkeiten ● für Schiffe mit niedrigen bis mittleren Aktivität ● mit kurzer bis mittlerer Liegezeiten ● für Dockintervalle bis zu 36 Monate
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  • Avatar von ADMIN
    13.09.2019, 10:23
    ● friktionsarme, selbstglättende SPC Antifouling mit hohem Feststoffgehalt ● leistungsstarker Buchwuchsschutz auch in aggressiven Fouling-Gewässern ● stark kontrolliertes Selbstpolieren Anwendung: ● für Neubau und Reparatur für Schiffsböden und Boottop auf Schiffen ● für mittlere bis hohe Geschwindigkeiten ● für Schiffe mit kurzen Liegezeiten ● für Dockintervalle bis zu 90 Monate Farbtöne: schwarz RAL-9005 HEMPEL'S ANTIFOULING GLOBIC 9000 78950 eine friktionsarme, selbstglättende SPC Antifouling mit hohem Feststoffgehalt.Die Nano-Capsule Acrylat-Copolymere sind das wichtigste Bindemittel, welches mit einer wirkungsvollen Kombination von leistungsstarken Bioziden für den Schutz von Schiffen, die in aggressiven Fouling-Gewässern operieren, geeignet ist.Das stark kontrollierte Selbstpolieren wird ermöglicht durch Hydrolyse und der Nano-Capsule-Acrylat Interaktion mit dem Meerwasser. Die Nano-Capsule Acrylatbinder-Technologie ist patentiert. Eine inorganische Faserverstärkung stellt die mechanische Festigkeit sicher. Anwendung: Als selbstpolierende Antifouling für Neubau und Reparatur für Schiffsböden und Boottop auf Schiffen die bei mittleren bis hohen Geschwindigkeiten und Aktivitäten mit kurzen Liegezeiten operieren. Für Dockintervalle bis zu 90 Monate. Dieses Produkt enthält keine organischen Zinnverbindungen als Biozide und entspricht der INTERNATIONAL CONVENTION ON THE CONTROL OF HARMFUL ANTIFOULING SYSTEMS ON SHIPS wie sie im Oktober 2001 von der IMO angenommen wurde (IMO Document AFS/CONF/26).
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  • Avatar von ADMIN
    13.09.2019, 10:21
    << Nachfolger des Hempel Antifouling Classic 76110 >> ● selbst-erodierende traditionelle Antifoulingfarbe mit löslichem Bindemittel ● enthält keine organischen Zinnverbindungen und entspricht somit den neuesten Vorschriften der EU ● als Antifouling auf Schiffen, die hauptsächlich in kalten und gemäßigten Gewässern mit kurzen Liegezeiten operieren. ● leistungsfähiger Bewuchsschutz für die ganze Saison Anwendung: ● für Fahrzeuge aus GFK, Holz, Stahl (ggf. Aluminium) mit Geschwindigkeiten bis 15 kn HEMPEL´s ANTIFOULING CLASSIC PRO 71240 ist eine selbst-erodierende traditionelle Antifoulingfarbe mit löslichem Bindemittel. Das Produkt enthält keine organischen Zinnverbindungen als aktive Biozide und entspricht somit den neuesten Vorgaben der EU für Biozidprodukte (BPR). Hempel's Antifouling Classic Pro 71240 bietet einen leistungsfähigen Bewuchsschutz durch die gesamte Saison. Empfohlene Anwendung: Als Antifouling für Fahrzeuge aus GFK, Holz, Stahl und bei ausreichender Grundierung (mindestens 300 µm Trockenschichtdicke) auch für ALU mit Geschwindigkeiten bis 15 kn geeignet. Für den Einsatz auf Schiffen, die hauptsächlich in kalten und gemäßigten Gewässern mit kurzen Liegezeiten operieren z.B. Nord - und Ostsee sowie Brack- und Binnengewässer.
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  • Avatar von ADMIN
    01.09.2019, 09:28
    Das Hard Racing. Der Grund ist, es gibt verschiedene Trilux-Antifoulings in Kroatien und es kann sehr leicht das Trilux mit PTFE verwechselt werden. Daher das Hard Racing von Hempel, da kann das nicht passieren, den die PTFE-Af von Hempel sind Water Glide und Glide Speed. Ansonsten hat das Hard Racing von Hempel in südlichen - warmen Gewässern, wegen den Kupferanteilen den besseren Bewuchsschutz.
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  • Avatar von ADMIN
    01.09.2019, 08:25
    Hallo, die meisten würden jetzt sagen VC17 m, ein Hartantifouling für Trailerboote, kurze Wasserliegezeiten, geringe Bewuchsdrücke mit PTFE - Teflon. Normalerweise spricht zuerst nichts dagegen, nur wenn sich der Anwendungsfall ändert wie z.B. Gewässer mit höheren Bewuchsdrücken, längeren Wasserliegezeiten, dann bleibt nur die Wahl weiter ein PTFE-Antifouling zu verwenden. Da den meisten Skippern das bekannt ist, wird z.B. ein Bootsverkauf erschwert, da eine Beseitigung mit erheblichen Kosten verbunden ist. Ansonsten genügt für den Anwendungsfall ein Hempel Hard-Racing, das es auch in der Farbe weiß gibt. Auch das Trilux von International ist geeignet. Beide Antifoulings gibt es auch in Kroatien.Da die Wasserliegezeiten kurz sind und das Boot nach dem slippen gereinigt wird, kommt es auch nicht so schnell zu einer Braunverfärbung. Der Vorteil ist, beide Antifoulings sind Dünnschicht-Antifouling, schleifen sich bei höheren Geschwindigkeiten auch ab und vertragen ohne Rissbildung längere Trockenzeiten. Wichtig ist dabei, da die Auslastung sehr gering ist, nicht jedes Jahr zu streichen, Schichtstärken dünn halten. Da müsste bei der Auslastung ein Anstrich mehrere Jahre reichen. Der Vorteil ist, ändert sich die Situation wie Wasserliegezeiten, Bewuchsdrücke, Auslastung, warme Gewässer, usw. dann lassen sich die Antifoulings mit einen SPC-Antifouling überschichten. Da genügt dann einfaches anschleifen, eine dünne Lage Marine 470 Vinyl als Haftvermittler, dann ein SPC-Antifouling. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 129 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    23.08.2019, 06:45
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling streichen im Herbst im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Klaus, kein Problem, es darf im Herbst gestrichen werden und das Boot kommt im Frühjahr ins Wasser. Die Aktivierung und Freisetzung der Biozide erfolgt durch das Abschleifen im Wasser. Ich selbst habe auch immer das Boot im Herbst für das Frühjahr vorbereitet, da hatte einer mehr Zeit für den Kran oder auch Lagerbock und weniger Gedränge. Auch das Problem mit der Einhaltung des Taupunktes ist im Herbst leichter als im Frühjahr, da die Temperaturunterschiede zwischen Nacht und Tag geringer sind. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    19.08.2019, 17:32
    Hallo, ein bücherfüllendes Thema, daher versuche ich bei Problemen immer den Einzelfall zu beurteilen. Wenn wir über Osmose bei Polymeren reden, dann müssen wir unterscheiden zwischen Ursache und Wirkung. Osmose ist nichts anders als das Eindringen von Teilchen – H2O-Molekülen– die sehr klein sind zwischen den Riesen- Kettenmolekülen von Polymeren. Also ein natürlicher physikalischer Vorgang der mit Ausnahme bei Polyethylen nicht zu verhindern ist. Daraus kann eine Wirkung entstehen die von den Laien als Osmose bezeichnet wird. Z.B. die Blasenbildung beim Gelcoat ist keine Osmose, sondern die Folge einer osmotischen Diffusion. Auf Grund der osmotischen Diffusion können Schäden entstehen, es müssen aber keine Schäden entstehen. Beim Gelcoat, bzw. zwischen Gelcoat und Barriere können Reste von Weichmachern vorhanden sein, oder das Polymer das als Kontaktmittel für Glasfaser und Polyester verwendet wird, reagiert mit H2O-Molekülen, dabei löst es sich auf und es kommt zur Trennung von Laminat und dem ISO-Harz, das Boot wird weich, oder wenn das Boot auf dem Kiel gestellt wird, dann wird der Bootskörper eingedrückt. Wenn wir z.B. den Gelcoat anschleifen, dann wollen wir durch die Vergrößerung er Oberfläche die Haftung verbessern. Vergrößerung der Oberfläche bedeutet aber auch, dass wir auch mehr H2O-Moleküle– Feuchte aufnehmen, da nun mal auch der Gelcoat ein Vinylesterharz mit Neopentyl ein 2,2-Dimethyl-1-propanol nicht 100% Feuchte-dicht ist. Die Feuchtedurchdringungswerte werden also bestimmt durch die Materialeigenschaften – wie die Dichte – und nicht durch die Dicke. Daher geben wir auch die erforderliche Schichtstärke an, die meist im Bereich je nach Polymer von 0,125 – 0,250 mm liegt. Z.B. Bei einen Gelcoat Vinylester mit Neophentyl haben wir bereits bei ca. 0,2 mm die max. Feuchte-dichte erreicht, daher reicht auch 0,6-0,8 mm locker aus, denn der Gelcoat ist nun mal sehr spröde und alles was zu viel ist geht zu Lasten der Elastizität. Wenn eine höhere Schichtstärke die Feuchte-dichte erhöhen würde, dann wäre das kein Problem für den Hersteller ein paar Lagen mehr in die Form zuspritzen, da ein Gelcoat wirklich sehr preiswert ist. Es werden von Werften, vielen Anstreicherfirmen, Verkäufern Präventivmaßnahmen empfohlen um eine Osmose zu verhindern. Nur osmotische Prozesse in Polymeren können wir nun mal nicht verhindern, entsteht daraus ein Schaden wie Blasen, dann lassen die sich leicht reparieren. Natürlich könnten wir hergehen, den Gelcoat weitgehend beseitigen und beschichten ein Epoxidharz. Da in Epoxiden keine Weichmacher enthalten sind, kommt es auch zu keiner Blasenbildung, aber zu einer erheblich höheren Feuchteaufnahme, da nun mal die meisten Epoxide eine geringere Feuchte-dichte haben. Das darunter liegende ISO-Laminat das wieder Weichmacher enthält und das Polymer für das Laminat würde also die höhere Feuchte aufnehmen. Wir sehen dann keine Blasen, aber dann bilden sich die Blasen- Lunker im ISO-Laminat und das würde mehr schaden als die EP-Versiegelung nützen. Ich habe mal die Firma Meltl, denen gehören 60% von Bavaria mit diesen Unsinn konfrontiert, da die Ihren Kunden eine Osmoseschutz verkauft haben, der in Wirklichkeit ein Transportschutz war, für die Überführung von Yachten. Inzwischen wurde der Unsinn beendet und es wird auch kein Osmoseschutz mehr angeboten. Wir müssen aber bei solchen zusätzlichen Beschichtungen auch den Anwendungsfall sehen. Z.B. ein Boot das in der Nordsee trocken fällt,beschädigt auf Dauer den Gelcoat, da macht z.B. ein Gelshield – EP mit Kalk pigmentiert als Opferbeschichtung Sinn. Bein Gleiter der nur eine Saison im Wasser liegt, hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt ist macht es Sinn, den vorher leicht anzuschleifen auch wenn die Feuchteaufnahme erhöht wird um eine bessere Haftung zu erzielen, da der Gleiter genügend Zeit hat in den Herbst-Wintermonaten zu entfeuchten. Z.B. eine Yacht im Mittelmeer die Wassertemperaturen bis zu 27°C ausgesetzt ist, nur alle 3 Jahre für einen Antifoulinganstrich aus dem Wasser kommt, da vermeiden wir ein anschleifen, und reinigen mit Aceton und eine Stahlwolle. Wir haben auch unterschiedliche Harze für Reparaturen. Haben wir osmotische Schäden an einer Segel-Yacht, dann versuche ich meist das Problem mit Stetecol zu lösen, ein Harz mit hoher Feuchte-dichte,schlagfest, zäh, abriebfest und es bedarf nur 2 Anstriche. Da nun mal 2 Komp. Harze nicht spannungsfrei härten und in den meisten Werften keine Wärmebehandlung möglich ist, vermeide ich mit 2 Anstrichen unnötige Spannungen die zur Rissbildung führen können. Nachteil ist aber der Orangenhauteffekt. Die Firma Wrede kann anders arbeiten, die spritzen 3-5 Dünnschichten und Tempern dann bei 60°C um die Spannungen abzubauen. Wenn also eine Werft 6 Lagen Gelshield empfiehlt ohne zu sagen WARUM, dann sollte einer einen solche Werft meiden. Bei einen Gleiter haben wir es oft mit Lackierungen zu tun und wir brauchen ein glatte Oberfläche. Da haben sich die Multicoat-Beschichtungen von Hempel-Jotun-Tenax-oder BASF der Hersteller bewährt. Diese Beschichtung härtet weitgehend neutral, daher kann ich 3-4 lagen rollen und mit PU-Acryl lackieren. Auchein Gelcoat ist nicht identisch. Im Grunde ist es ein Hartlack, mit Kieselsäure angedickten Kunstharz, ungesättigten Polyesterharz oder auch einen Epoxidharz. Der kann Orthopthal oder Ioppthal sein, beide enthalten aber Styrol. Im Yachtbereich wird seit den 70-ziger Jahren kein Orthopthal mehr verwendet. Grundsätzlich wenn wir reparieren, dann verwenden wir EP-Polymere wegen der besseren Haftung. Aber auch da gibt es erhebliche Unterschiede. Wir haben da z.B. eine Schuppenpanzerbeschichtung die weitgehend zu 100% feuchte-dicht ist. Im Stahlbereich beschichten wir mit Zink. Da Zink im Seewasser chemisch reagiert- Zinkspaltung, versiegeln wir mit einer Schuppenpanzerbeschichtung, da genügen 0,075-0,125 mm Schichtstärke.Was aber im Stahlbereich zwingend erforderlich ist, würde bei einen Polymer mehr schaden als nützen, da Polymere immer Feuchte ob Innen oder Außen aufnehmen. Würden wir jetzt mit einer solchen Beschichtung dicht machen, dann schließen wir die Feuchte ein, es kommt zu Drücken bis zu 20 Bar und das Laminat trennt sich vom Harz. Es würde also mehr schaden als nützen. Daherversuchen wir den Anwendungsfall zu beurteilen, wir müssen auch die Verhältnismäßigkeit sehen, denn eine 10 Jahre alte Baltic- Yacht muss ich anders beurteilen als z.B. eine 20 Jahre alte Bavaria oder manche 40 Jahre alte Neptum deren Laminat als Wasserlieger versifft ist. Wieauch immer, das Thema ist einfach zu umfangreich um es hier mit einen Beitrag zu beantworten. Das meiste was auch leicht zu verstehen ist, habe ich beschrieben. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    03.08.2019, 09:30
    Hallo, ich nehme an dass die Reparatur mit einer EP-Feinspachtel ausgeführt wird. VC17m enthält PTFE und erfordert eine Grundierung mit VCTAR. Das VC TAR 2 ist eine EP-Grundierung die Quarzsand wegen der Haftung enthält. Nur bei 4 cm fehlt doch ein wenig die Verhältnismäßigkeit. Ich würde zuerst die EP-Spachtel im Rep.-Bereich mit 180 Körnung anschleifen und dann das VC17m überlappend streichen. Mehr als abfallen kann es nicht, wenn das passieren sollte. dann können wir immer noch mit einen VC TAR 2 nachträglich grundieren und mit VC17m überstreichen. Kleiner Hinweis: VC17 m ist ein Hartantifouling und wird bei einen H-Boot wegen der Geschwindigkeit nur geringfügig abgetragen. Wenn jedes Jahr gestrichen wird, dann kommt es zu einer Schichtstärkenanreicherung der Trägerkomponente und es erfolgen Abplatzungen. Wenn das passiert, dann müssen alle Altbeschichtungen entfernt werden was ohne Beschädigung des Gelcoat kaum möglich ist. Daher sollte das VC17m so lange wie möglich genutzt werden, bevor überschichtet wird. Ein H-Boot lässt sich auch mal schnell abkärchern so dass der VC17m -Anstrich je nach Auslastung ein paar Jahre ausreicht. Grundsätzlich ist aber VC17m bestimmt für Trailerboote, Gleiter, hohe Geschwindigkeit, kurze Wasserliegedauer, geringe Bewuchsdrücke und gehört nicht auf ein H-Boot. Haben wir Bewuchsprobleme, dann hilft kein Neuanstrich mit VC17m, sondern kärchern. Ansonsten ist ein Produktwechsel erforderlich was erhebliche Probleme schafft, da auf PTFE weder ein Primer, Haftgrund noch ein anderes Antifouling haftet. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    22.07.2019, 19:15
    ADMIN hat auf das Thema Fragen zu meinem AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Birger, was die Pocken betrift da gibt es keinen Schutz, man kann die nur ein wenig reduzieren durch eine unangenehme Oberfläche. Der beste Schutz ist keine Grundberührung, saubere Fender und Muringleinen. Für den Gelcoat genügt jede einfache Autopolitur ohne Silikon oder Silane. Silane, Silikon oder Nanos verhalten sich wie Flüssigkeiten, die dringen in den Gelcoat ein und wenn mal repariert werden muss dann haftet darauf nichts. Ansonsten richten die keinen Schaden an, es kann aber bei Nanos oder Silane der Gelcoat sich leicht gelblich verfärben was dann schwer zu beseitigen ist. Einfaches Auto-Polierwachs mit Paraffin reicht. Das Polytrol ist nichts anderes als ein Firnis der selbsthärtend ist, damit lassen sich Thermoplaste auffrischen aber kein Gelcoat, Polyester, Poxid oder Poliurethan. Da bezahlt einer nur für die Werbung, 5,0 Liter Leinöl Firnis kosten 18,-€, ein 1/2 Liter Polytrol - ist identisch 15,-€. Wir hatten mal die Produkte von Owatrol aufgenommen und uns sehr schnell wieder getrennt. Der Entgrauer ist wirkungslos, der Abbeizer verursacht Verätzungen - nicht zumutbar, das Textrol ist ein einfacher Holzschutz den einer im Baumarkt zum halben Preis bekommt, der Rostschutz Cip ist ein Schiffbodenöl mit Aluminiumoxid aber kein Korrosionsschutz, usw. Alles was Owatrol anbietet, bekommt einer im Baumarkt unseren Erfahrungen erheblich preiswerter und besser. Das sind keine Industrieprodukte, da bestehen andere Anforderungen. Es spricht nichts gegen die Tensidreiniger, denn die können nur die Paraffine auf der Oberfläche auswaschen, die aber durch eine Autopolitur oder auch Autowachs wieder zugeführt werden. Die Paraffine haben im Grunde keine Schutzfunktion, die werden nur der ersten Lage im Härter dem Gelcoat beigemischt, damit das Boot leichter aus der Form geht. Ansonsten lässt sich der Schmutz nur leichter beseitigen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    22.07.2019, 13:13
    ADMIN hat auf das Thema Fragen zu meinem AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, wenn das Fastline halbwegs noch funktioniert, dann rate ich zu keinen Neuanstrich und es noch ein Jahr zu probieren. Wir haben zahlreiche Kunden mit geringer Auslastung und die haben das bis zu 8 Jahre ausgedehnt. Das Ecoship wurde modifiziert und ersetzt das Fastline auch bei der Bundesmarine. In diesen Fall dann Ecoship, nicht LF, das einen geringeren Bewuchsschutz hat. Der geringere Preis zahlt sich im Grunde nicht aus. Das Fastline mit 200 Körnung anschleifen, oder auch mit einer groben Stahlwolle glätten, dann Ecoship. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    07.07.2019, 18:20
    Wenn es kreidet und sich abwaschen lässt und damit ein Weichantifouling wäre, dann würde einfaches abkärchern genügen, oder bei der Beize sich sofort auflösen. Das einzige AF das ich kenne wo das Brillux an die Grenze stößt ist das Trilux 33, das auf Grund seines Alter wenn es nass wird ein wenig kreiden kann, besonders wenn das Boot eine geringe Auslastung hat. Das ändert aber nichts an der weiteren Vorgehensweise, wir wissen dass es kreidet, sich aber nur sehr schwer beseitigen lässt, nur hilft uns Spekulieren nicht weiter. Du willst es runter haben und ein weisses Unterwasserschiff haben, damit bleibt nur als Möglichkeit abbeizen und schwitzen.
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  • Avatar von ADMIN
    07.07.2019, 15:55
    Es gibt nur 2 Lösungen, die ist abbeizen oder schleifen. Auch wenn wir schleifen würden mit entsprechenden Körperschutz und Atemschutz, überkopf unter dem Trailer, dann ist das nicht angenehm, nur dass die Folgearbeiten dann noch auflaufen. Nass schleifen, das unter dem Trailer überkopf dürfte auch keine Lösung sein. Einfach darüber streichen ohne zu wissen was wir für ein Antifouling haben wird nicht funktionieren, dann fangen wir wieder von vorne an. Lasse Dir mal von Yachtstrip siehe http://shop.yachtstrip.de/produkte ein kleines Gebinde schicken und probiere es aus. Ich empfehle immer Yachtstrip, wenn alle anderen Beizen versagen. Aber Vorsicht, auch wenn darauf hingewiesen wird dass es bis zu 48 Stunden einwirken kann, sollte es nicht länger als einen Tag einwirken damit der Gelcoat nicht mit aufgeweicht wird. Bei der zweiten Lage kannst Du die Beize dann mit den Resten weitgehend abkärchern und mit Stahlwolle nachreinigen. Die kleinen Kratzer lassen sich mit einer Stahlwolle oder Polierscheibe weitgehend beseitigen. Eine Kompromisslösung gibt es leider nicht, was bleibt ist in Zukunft solche Anstriche zu vermeiden. Wenn es 8 Jahre alt ist, dann haben wir es mit einen Hartantifouling wie Trilux, Yachtspeed usw. zu tun, die aber in der Regel PTFE noch zusätzlich enthalten. Da muss einer sehr genau wissen was da gestrichen wurde.
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  • Avatar von ADMIN
    07.07.2019, 12:53
    Im Grunde wurde doch alles beantwortet. In der Regel ist ein zweimaliges Abbeizen erforderlich. Das Problem ist nun mal, den Gelcoat zu erhalten. Im Grunde haben wir mit dem Brillux gute Erfahrungen gemacht. Die Einwirkzeit ist bis zu 6 Stunden, etwa 2-3 mm Dick auftragen, dann gehen die Altschichten auch runter. Auch wenn der Vorbesitzer das Unterwasserschiff angeschliffen hat, ist das bei der Auslastung kein Problem. Was aber unter dem Antifouling ist, sehen wir erst nach dem abbeizen, da oft manche Leichen unter einen AF-Anstrich verborgen werden. Also Geduld, alles runter, dann bestimmen wir gemeinsam die weitere Vorgehensweise. Wie gesagt, wenn der Gelcoat i.O. ist, brauchen wir bei der Auslastung von 3-4 Wochen kein Antifouling. Mit einer feinen Stahlwolle lässt sich der Gelcoat in Hochglanz polieren. Haben wir kleine Beschädigungen am Unterwasserschiff, dann können wir die mit einer weißen EP-Feinspoachtel reparieren und polieren. Wie auch immer , fertig abbeizen, dann ein paar Bilder, wenn Schäden, ansonsten probieren wir es erst ohne Antifouling mit einfetten und wenn das nicht genügt, dann erst sollten wir die weitere Vorgehensweise bestimmen. Ist wirklich ein Antifouling erforderlich, dann bei der Auslastung kein Weichantifouling, denn die müssen jedes Jahr neu gestrichen werden und die Wasserliegezeiten dürfen nicht unterbrochen werden. Sicherlich ist das Abbeizen nicht angenehm, nur die Alternative wäre schleifen, der Gelcoat muss dann mit mehreren Lagen Gelshield grundiert werden, darauf dann ein Haftgrund und dann das Antifouling. Oder mit einer EP-Grundierung wie Multicoat grundieren, darauf dann 2-3 Lagen PU-Acryl. Nur da sollten wir auch die Verhältnismäßigkeit sehen, daher zuerst mal alles Abbeizen und sauber machen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    07.07.2019, 11:46
    Mit 1-2 Stunden für 1,0 m² ist durchaus normal. Z.B. das Interstrip - Lösungsmittelbeize von International, da wird eine Fläche ca. 30-40 cm eingestrichen, 20 Minuten warten, dann abschaben. Dann den Vorgang wiederholen und die Reste entfernen. Wenn alles runter ist, mit Aceton und einer Stahlwolle nachreinigen. Ein Antifouling ist bei der Auslastung nicht erforderlich, da einfach mit einen Sailfett einreiben und nach 3-4 Wochen abkärchern wenn das Boot aus dem Wasser kommt. Da das Boot nicht groß ist, sollte das kein Problem sein. Seit Jahrzehnten gibt es SPC-Antifoulings, selbstabschleifend, da genügt für das Boot bei der Auslastung von ein paar Wochen ein Anstrich für die nächsten 5-8 Jahre, das wären ca. 4 Anstriche in 20 Jahren die noch bei Fahrt abgeschliffen werden. Leider ist der Unsinn den viele Skipper betreiben, besonders bei den kleineren Booten den Skippern nicht auszureden. Die Folgen sind dann bekannt, schleifen, Gelcoat mit 4-6 Lagen Gelshield erneuern und die Arbeitsbeschaffung beginnt von vorne. Grüße F.
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  • Avatar von ADMIN
    06.07.2019, 15:46
    Bei 3-4 Wochen auch in Kroatien braucht keiner ein Antifouling, da genügt einfaches einfetten. Eine graue Grundierung kann ein Gelshield sein damit wäre auch ein Standard-AF möglich wie z.B. Trilux, Hartracing usw. Es könnte aber auch VCTar2 sein, damit hätten wir ein PTFE Antifouling wie VC17m, VC Offshore usw. Haben wir ein Antifouling das stark abfärbt im Wasser beim darüber reiben oder an Land kreidet wie Tafelkreide, dann wäre es ein Weichantifouling, haben wir eine raue Oberfläche wie eine 180 Körnung, dann haben wir ein erodierendes Antifouling, wenn wir darüber reiben und es geht keine - wenig Farbe ab und die Oberfläche wird glänzend, dann haben wir es vermutlich mit PTFE oder Silanen zu tun, aber es kann auch ein Hardracing oder Trilux sein. Wie gesagt, es bleibt nur die Spekulation oder den Vorbesitzer fragen. Lg
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  • Avatar von ADMIN
    06.07.2019, 09:17
    Hallo, grundsätzlich richtet sich die Auswahl vom Antifouling nach den Anforderungen, dabei ist auch die Farbauswahl wichtig. Weisse Antifoulings bieten den geringsten Bewuchsschutz, rotbraun bietet den besten Bewuchsschutz bei Microorganismen. Mehrjährige weisse Antifoulings machen nur Sinn in Gewässern wie den Kanaren, Malorca, oder Karibic wegen der Verschmutzung - Braunverfärbung. Werden weisse AF bei uns im Norden verwendet, dann nur Weichantifoulings, da die sich je nach Auslastung in 3-4 Monaten verbrauchen, jedesmal erneuert werden und es nicht zu den Schichtstärkenanreicherungen kommt. Da wir nicht wissen was voher gestrichen wurde, auch nicht eingrenzen können, kann auch keine Empfehlung für einen Bewuchsschutz gemacht werden. Haben wir PTFE und es kommt darauf ein Weich- Hartantifouling, dann kommt es zu Abplatzungen, haben wir kein PTFE und wir Steichen darauf PTFE in weiß, kommt es auch zu Abplatzungen. Haben wir als Trägerkompünente Vinyl, dann darf nur Vinyl weiter gestrichen werden, haben wir EP, dann kann mit Vinyl überstrichen werden, wird aber mit EP wieder überstrichen dann ist meist ein Haftvermittler erforderlich. Daher wäre jede Empfehlung reine Spekulation. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    21.06.2019, 08:10
    Zuerst mit der Spachtel, die Stahlwolle ist dann zum nachreinigen um die Reste zu entfernen und das geht am besten mit Wasser. Es kann auch mal erforderlich sein, dass Reste mit Aceton aufgeweicht werden um die dann mit der Stahlwolle zu beseitigen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    20.06.2019, 10:29
    Beim zweiten Durchgang um die Reste zu entfernen hat sich eine grobe Stahlwolle am besten bewährt. Stahlwolle schleift nicht wie körniges Schleifpapier, sondern glättet. Auch wenn nach 3-4 Jahren der Antifoulinganstrich überstrichen wird, hat sich eine grobe Stahlwolle zum glätten am besten bewährt. Bei der Verwendung von SPC-Antifouling ist ein aufrauhen alter Antifoulingschichten nicht erforderlich. Mit der Stahlwolle arbeite ich im nassen Bereich, keine Stäube, kein Atemschutz und kostet nicht viel. Vorsicht aber mit AKO-Patz aus dem Haushalt, da bricht die Stahlwolle, verhakt sich im Gelcoat und es bilden sich dann Rostflecken auf dem Gelcoat. Grüße Friedrich
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    20.06.2019, 08:21
    Kein Problem, es wird in der Regel auch 2 x abgebeizt, beim ersten mal bis zu 6 Stunden, beim zweiten mal reichen 1-3 Stunden. Dabei lassen sich die Reste dann mit einer groben Stahlwolle beseitigen. Danach gründlich mit einer lauge reinigen und vor dem streichen 2-3 mal mit Aceton reinigen. Grüße Friedrich
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    19.06.2019, 22:47
    Die Einwirkzeiten sind 4-6 Stunden und es muss auch genügend aufgetragen werden. Das Problem beim abbeizen sind die verschiedenen Trägerkomponenten von Antifoulings. Besonders preiswerte Antifoulings verwenden oft Epoxide als Trägerkomponente und wenn dann noch Silikon oder Teflon dabei ist, dann lassen sich solche Bechichtungen ohne den Gelcoat zu beschädigen kaum noch beseitigen. Seit mehr als 20 Jahre gibt es mehrjährige Antifoulings die selbstabschleifend sind und wo es nicht zu diesen unsinnigen Schichtstärken- Anreicherungen kommt. Das ist wie bei dem Osmoseschutz, ein Geschäft mit der Angst, obwohl es bis Heute keinen Osmoseschutz gibt da alle Polymere feuchtedurchlässig sind. Bilder können hier ohne Probleme hochgeladen werden. Grüße Friedrich
    26 Antwort(en) | 2112 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.06.2019, 16:40
    Hallo Aaron, das mit dem Lightprimer auf einen Shopprimer oder gestrahlten Stahl wäre noch ein größerer Unsinn. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein Bootsbaumeister einen solchen Unsinn bei einer Stahl-Yacht macht. Der Lightprimer ist ein Epoxid mit Xylol, Buthan, Naptha (Erdöl) und Etylbenzol, wird in der Regel für GFK-Yachten verwendet Es kann auf Metalle gestrichen werden, aber es ist nichts enthalten was vor Korrosion schützen kann. Da wäre jede Rostschutzfarbe aus dem Baumarkt die bessere Lösung. Nur weil im Datenblatt steht, dass damit auch Metalle gestrichen werden können, muss es noch lange nicht für eine Stahl-Yacht geeignet sein. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    18.06.2019, 08:42
    Hallo Aaron, das mit dem Shopprimer kann nicht stimmen, denn ein Shopprimer ist kein Haftgrund für ein Antifouling. Shopprimer enthalten Zinkoxide und werden verwendet, wenn die Bleche für eine Yacht - Schiff vom Hersteller angeliefert werden um diese bei der Lagerung und Weiterverarbeitung vor Korrosion zu schützen. Der Primer ist schweißbar, die Farbe ist rotbraun, daher die rotbraune Farbe im Stahl- Schiffbau. Es gibt aber zahlreiche Anstreicherfirmen die sich Werft nennen, die solche Shopprimer als Korrosionsschutz verwenden, oder irgendwelche EP-Beschichtungen damit überschichten was natürlich nicht funktionieren kann. Schicke mal ein paar Bilder, aber ich schätze da können wir nur flicken, wie einen alten Autoreifen. Auch die richtige Auswahl beim Antifouling ist bei Stahlyachten wichtig, denn die meisten Standard-Antifoulings sind für Stahl-Yachten nicht geeignet. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 730 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    17.06.2019, 08:02
    Hallo Aaron, 6 x Stetecol, wer hat das empfohlen. Der Aufbau einer Reinke ist 1 x 2 K. Zinkstaub, 1 x 2 K. Eisenglimmer, 3 x 2 K. Protect 346, 1x Marine 470 Vinyl, 2 Antifouling Ecoship. Stetecol wird vorwiegend für GFK-Yachten bei Blasenpest verwendet, bzw. wir haben eine extreme Sedimentbelastung im Wasser oder bei starken Abrieb. Ich muss noch wissen, was wurde auf das Stetecol gestrichen, denn ein Antifouling erfordert bei Stetecol einen Haftgrund. Ansonsten lssen sich die kleinen Abplatzungen mit einen Chlorkautschukprimer der Zink enthält den Marine 251 1K. Primer ausbessern. Der Primer wird wenn er handtrocken ist, mit dem Marine 522 Ecoship wieder überstrichen. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 730 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.06.2019, 13:02
    Ich sehe um ersten mal so einen Stahlnachen. Ich denke, da es ein Angelboot ist wird es noch einige Jahre seinen Zweck erfüllen. Die 2 K- Teerepoxisbeschichtungen werden nur noch in Holland hergestellt, bei uns in Bayern ist der Vertrieb an nicht Gewerbliche verboten wegen der Toxität. Aber auch bei einer TE-Beschichtung brauchen wir darunter entweder einen Shopprimer mit Zink oder eine Zinkstaubbeschichtung. Ein einfacher und besserer Aufbau wäre einmal Protect 377 ZM WG/Zink und darauf dann 3 Lagen Marine Protect 346 Multicoat. Nur die Spachtelungen sollten vorher wieder entfernt werden. Das Multicoat lässt sich dann mit EP spachteln. Wenn ein Antifouling erforderlich sein sollte, dann muss vorher ein Marine 470 Vinyl als Haftvermittler aufgetragen werden, darauf dann ein SPC-mehrjähriges Antifouling mit Dikupfer und Zinkoxiden. Bricht uns dann vereinzelt die Korrosion wieder durch dann können wir mit einen Chlorkautschukprimer mit Zink Marine 251 nachbessern ohne großen Aufwand. Was die Behörden betrifft, das wird für uns langsam zum Alptraum, da läuft jeder Umweltbeauftragte inzwischen zur Hochform auf weil z.B. das Edikett auf der Dose um 5 mm zu klein ist, die 3/4 Ltr. Dose für 60 Cent braucht eine Zulassung für 7,20 € zzgl. 19% Mwst. so dass die Dose mehr kostet als der Inhalt. Im Bodensee sind Kupferantfouling verboten, wer aber in Konstanz für eine Zulassung bezahlt, dann sind die erlaubt.A1 Grüßé Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    12.06.2019, 10:46
    Hallo Dan, bei solchen Booten halte ich mich raus, die sind mir zu gefährlich. Wenn Stahlbleche in die Jahre kommen, dann biegen die sich nicht mehr, sondern brechen. Wenn das passiert dann geht das sehr schnell. Stahl wird auch nicht gespachtelt und schon zweimal nicht mit einer Nautic Epoxid-Spachtel. Wenn gespachtelt wird, dann bedarf es 2-3 Lagen Multicoat, das kann dann mit der passenden EP-Spachtel bearbeitet werden. Was die Teerbeschichtung betrifft von Sigma, Holland, die enthält Benzo(a)pyren, siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/benzo(a)pyren.htm und wird nur noch für Spundwände und Bojen in der Industrie verwendet. Um ein solches Boot zu sanieren, dann muss zuerst gestrahlt werden, dann dann beschallen, darauf Zink, Eisenglimmer, 3 x Multicoat, dann EP-Spachtel, darauf 1 x Vinyl und zuletzt das Antifouling. Da reden wir schnell mal von 3-5 Mille nur für das Unterwasserschiff und es bleibt ein Schrott, denn es muss auch der Innenbereich genauso saniert werden. Es werden immer wieder solche alten Stahl-Yachten für wenig Geld angeboten, denn die Entsorgungskosten sind in der Regel um ein vielfaches höher als der Kaufpreis. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 421 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    08.06.2019, 17:29
    ADMIN hat auf das Thema Kiel-Sanierung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Birdie, ist kein Problem, den Primer oder Chlorkautschuk streichen, je nach 10-20 Minuten ist der handtrocken, dann Antifouling streichen. Wenn das Antifouling handtrocken ist, ca. 10-20 Minuten, dann kann das Boot ins Wasser. Der Bereich ist dann für einige Zeit nicht mechanisch belastbar, wird aber nach einigen Tagen fest. Grüße Friedrich
    17 Antwort(en) | 7655 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.06.2019, 09:40
    Hallo Marc, ich schätze den Verbrauch beim Protect 346 Multicoat mit ca. 3 x 2,5 Liter, Farbe grau oder weiß. Da wir das Problem haben mit der Elastizität rate ich nicht zu dick auftragen, so dass wir mit 2 x 2,5 Liter auskommen sollten. Dünne Schichtstärken lassen sich leichter reparieren. Beim PU kalkuliere ich ein Gebinde mit 6 Kg, was zu viel ist aufheben zum nachbessern. Wenn das Bot weiß werden sollte, dann das Protect 346 in grau streichen. Aber auch da sollten wir versuchen mit 2 Anstrichen eine Farbdeckung zu erzielen, denn wir müssen mit Nachbesserungen in 1-3 Jahren rechnen. Wir müssen uns aber auch ehrlich machen, das Boot ist 28 Jahre alt und aus "alt mach neu" ist vergleichbar mit einen 28 Jahre alten Golf der auf der Straße stand. Die vorgeschlagene Option kann einer selbst durchführen, nur was in ein paar Jahren ist wissen wir nicht. Ein großer Unsicherheitsfaktor ist die Feuchte im Laminat die wir mit EP und PU einschließen. Um so mehr ist die Entfeuchtung über den Innenraum erforderlich. Wenn das Boot an Land steht, alles auf, damit das Boot entfeuchten kann. Wenn wir im Bodenbereich eine Sandwichesbauweise haben dann kriegen wir da die Feuchte nicht mehr raus. Was beunruhigt sind die Stellen wo von Innen etwas nach Außen drückt. Das wäre möglich, wenn die Stringer quellen und das Boot ist weich. Daher sollte das Boot auch nicht mehr den hohen Belastungen ausgesetzt werden. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 509 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.06.2019, 12:48
    Hallo Marc, das mit dem Bootslack ist eine Option, nur der muss auch Seewasserfest sein. Ein 2 K. Bootslack ist also noch lange nicht Seewasserfest. Die Vorgehensweise wäre: - schleifen - schleifen - schleifen, auch wenn dabei der Gelcoat vereinzelt durchgeschliffen wird. Alle Schäden mit einer 2 K. EP-Feinspachtel ausbessern, das West-System kann verwendet werden. - gründliche Reinigung mit 99,5% Aceton, damit können wir die Reste von Paraffin und Silane beseitigen, - 2-3 Anstriche mit Protect 346, das ist eine mit Aluminium-Oxid angereicherte Epoxidbeschichtung die eine etwas höhere Elastizität hat und nicht so schnell reißt, nach jeden Anstrich Feinschliff. - darauf 2-3 x einen Protect 316 oder 311 2K. PU-Acryl-Lack, der auch für die Großschifffahrt verwendet wird und Seewasserfest ist. Die passende RAL-Farbe kann bei uns bestellt werden. Sollten wiederholt Schäden auftreten, dann können wir den PU verschleifen und mit dem Protect 346 Multicot überschichten und wieder mit PU beschichten. Da sollte aber berücksichtigt werden, dass alle Farben durch die UV-Strahlung sich verändern. Da wäre dann anstelle rot eine weiße Farbe die bessere Option, denn das lässt sich leichter nachbessern. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 509 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.06.2019, 10:29
    Hallo Marc, nach Deiner Beschreibung wird das Boot weich. Die Ursache ist, dass solche Bote meist übermotorisiert sind und durch die Welle geprügelt wurden. Dabei trennt sich das Laminat vom ISO-Harz und verliert seine statische Festigkeit. Eine Reparatur ist bei solchen Booten nicht mehr möglich. Die mechanischen Schäden lassen sich mit dem West-System oder auch einen anderen System reparieren. Ein weiteres Problem dürfte die vollständige Beseitigung der Altanstriche werden, was ohne Beschädigung des Gelcoat kaum möglich sein wird. Da bei solchen Booten meist ein VC-Antifouling verwendet wurde und uns immer Reste von PTFE (Teflon) vorhanden sind, haftet darauf keine 2 K. EP-Beschichtung, egal was wir da verwenden, wobei das VCTar2 mit Abstand die schlechteste Lösung wäre. Bei der Auslastung mal 4-6 Wochen im Wasser, egal ob Seewasser oder Binnengewässer, brauchen wir kein Antifouling, da tut es jedes Antihaftfett-Sailfett siehe http://shop-af.de/contents/de/d124_SEGEL-YACHTEN.html Da bei den Boot weitere Rissbildungen oder mechanische Schäden zu kalkulieren sind, rate ich auch zu keinen Antifoulingwenn mit EP beschichtet wird, besonders nicht mit PTFE weil eine Reparatur von kleinen Schäden wie Risse, Abplatzungen nicht mehr möglich sind. Wir sollten dabei auch die Verhältnismäßigkeit sehen, das Boot ist 28 Jahre und wird nun mal wohl oder Übel zur Dauerbaustelle werden. Auch wenn wir eine Epoxidbeschichtung auftragen, dann brauchen wir die erforderliche Elastizität besonders wenn das Boot nicht mehr die statische Festigkeit hat, sonst beginnt die EP-Beschichtung in Verbindung mit dem restlichen Gelcoat zu reißen, was eine weitere Reparatur erschwert. Daher sollte eine EP-Beschichtung auch nich zu dick aufgetragen werden, da reichen max. 2 Anstriche mit ca. 0,125 mm. Da stellt sich die Überlegung wenn die mechanischen Schäden repariert sind, das Boot nur mit einer Vinylbeschichtung zu versehen, denn wenn es zu weiteren mechanischen Schäden oder Abplatzungen kommt, dann lassen die sich mit Vinyl einfach und schnell reparieren. Damit lässt sich das Boot noch einige Zeit erhalten, auch wenn immer wieder nachgebessert werden muss. Auch wenn darauf ein Antifouling mit einer Vinylträgerkomponente aufgetragen wurde, lässt sich das leicht reparieren. Damit gewinnen wir einige Jahre Zeit wo einer noch mit einen solchen Boot seinen Spass hat. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 509 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.05.2019, 16:01
    ADMIN hat auf das Thema neues Schiff, neues Antifouling im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Subusi, ich bin von einen älteren Boot ausgegangen. Wenn es ein neues Schiff ist, dann muss auch nichts gemacht werden. Grundsatz, alle Polymere nehmen Feuchte auf, da die H2O Feuchtemoleküle viel kleiner sind als die Riesenketten-Moleküle von Polymeren. Die höchste Feuchtedichte hat nun mal der Gelcoat und die Feuchtedichte kann auch mit 10 Lagen Gelshild nicht erhöht werden. Wenn wir z.B. bei einen neuen Schiff den Gelcoat kräftig anschleifen weil sonst ein Gelshild nicht haften würde, dann wird dadurch die Oberfläche um ca. den dreifachen Wert vergrößert, damit auch die Feuchteaufnahme. Da ein Gelshild eine erheblich geringere Feuchtedichte als ein Gelcoat hat, würde eine zusätzliche Beschichtung, wenn wir die nicht als Opferbeschichtung brauchen, mehr schaden als nützen. Was die Osmosepropylaxe betrifft, das ist eine Erfindung der Verkäufer und auch Bootsbauer, denn eine solche Propylaxe wurde noch nicht erfunden und ist ein Geschäft mit der Angst. Würde z.B. eine höhere Schichtstärke Sinn machen, dann würde der Hersteller ein paar Lagen Gelcoat der nur 0,6-0,8 mm dick ist in die Form spritzen. Der Grund warum das nicht gemacht wird, es geht zu lasten der Elastizität. Ein Gelcoat hat bei 0,125 mm bereits die max. Feuchtedichte, auch eine hochwertige EP-Beschichtung hat bei 0,125 mm die max. Feuchtedichte, die auch mit 10 Lagen nicht erhöht werden kann. Es muss unterschieden werden zwischen Materialdichte und Materialdicke. Die einzigen EP-Beschichtungen sind die Schuppenpanzerbeschichtungen mit Eisenglimmer. Die sind weitgehend zu 100% Feuchtedicht, nur eine solche Beschichtung würde auf einer GFK-Yacht mehr schaden als nützen, denn auch das Laminat muss die Möglichkeit haben zu entfeuchten. Das ist auch der Grund, warum wir im Innenraum keine Gelcoat verwenden, das die Entfeuchtung zum größten Teil über den Innenraum erfolgt. Du kannst sicher sein, die Bootshersteller können alle wasserdichte Boote bauen, nur nicht Feuchtedicht. Da brauchen wir dann Stahl oder Aluminium. Bei jeden GFK-Boot das ins Wasser kommt, beginnt ein osmotischer Diffusionsprozess. Daraus können z.B. osmotisch Bläschen entstehen, es müssen aber Keine Bläschen entstehen. Das ist auch keine Osmose, sondern das nennen wir Blasenpest. Wir unterscheiden zwischen Ursache und Wirkung. Die Ursache ist die Osmose, die Wirkung sind dann die Blasen. Wir können den Vorgang also nicht beeinflussen, aber wir können wenn das passiert reparieren. Haben wir jetzt z.B. noch 5 Lagen Gelshild gestrichen, dann geht das zu lasten der Elastizität, eine Bläschenbildung wäre dann nicht sichtbar, aber dann besteht das Risko einer Rissbildung die dann durch die Barriere geht die sich kaum noch reparieren lässt. Der Vorgang wurde von mir unter http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1514-1-BLASENENTSTEHUNG-ERLÄRUNG-OSMOTISCHER-PROZESSE zum nachlesen in einfacher verständlicher Form beschrieben. Wenn kein Antifouling erfoderlich sein sollte, dann ist es hilfreich, das Unterwasserschiff einzufetten, das reicht für kurze Wasserliegezeiten bis zu 6 Wochen, wenn das Boot kein Dauer-Wasserlieger ist. Haben wir aber Bewuchs und das Boot bleibt länger im Wasser, dann brauchen wir einen Bewuchsschutz. Da wir niemals ein Antifouling auf einen ungeschützten Gelcoat auftragen, müssen wir den Gelcoat vorher versiegeln und brauchen auch einen Haftgrund. Ein Versiegelungs-Haftgrund ist der Marine 470 Vinyl-Sealer der nur einmal gestrichen wird und der hat sogar eine höhere Feuchtedichte als ein Gelshild, es ist PVC, im Grunde das gleiche Produkt mit dem die elektrischen leitungen isoliert werden. Da wir aber bei einen Gleiter eine hohe mechanische Belastung haben, muss der Untergrund vorher mit einer Stahlwolle gründlich abgerieben werden und dann muss das Unterwasserschiff mehrmals mit technischen Aceton nachgereinigt werden weil wir in der obersten Gelcoatschicht Paraffine als Trennmittel haben, damit das Boot bei der Herstellung aus der Form geht. Viele meinen aber, da nehmen wir einen Exenderschleifer und rauhen die Oberfläche auf, damit wird der Gelcoat geschwächt und die Feuchteaufnahme erheblich erhöht. Es ist für mich beim besten Willen nicht nachvollziehbar, dass eine Werft bei einen neuen Boot 5 Lagen Gelshild streichen würde und dann eine 5 jährige Gewährleistung gibt. Würde ein Skipper bei einer Swan, oder Baltic-Yacht die im 7 Stelligen Bereich liegt den Gelcoat so behandeln, dann erlischt sofort die Hersteller-Garantie. Wenn bei einen Gleiter nach ein paar Jahren osmotische Schäden oder Haarrisse auftreten, dann werden die in der Regel selbst verschuldet. Der Grund ist, die Boote werden mechanisch überlastet wenn die durch die Welle geprügelt werden, die Boote werden weich, oder wenn dann jedes Jahr die Schleiforgie einsetzt wenn das Antifouling erneuert werden muss. Daher macht es Sinn, den Gelcoat zu versiegeln und ein mehrjähriges Antifouling dass ohne großen Aufwand - Stahlwolle abreiben genügt - überschichtet werden kann. Je nach Anwendungsfall streichen wir da nur 1 Lage oder 2 Lagen. Also, wenn es nur ein Trailerboot ist, dann nichts machen, wenn es ein Wasserlieger wird und wir haben Bewuchs dann versiegeln und das passende Antifouling. Sollten noch Fragen sein, dann am besten telefonieren ab 11 Uhr Vormittag, dann muss ich nicht so viel schreiben. Alles klaro:) Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    27.05.2019, 11:19
    ADMIN hat auf das Thema neues Schiff, neues Antifouling im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Ralph, 5 Lagen Gelshild, dafür 5 Jahre Gewährleistung für ein Boot das 6 Monate im Jahr an Land steht. Was soll das, Gewährleistung ist keine Garantie sondern nur der Anspruch auf Nachbesserung wenn uns Beschichtungen abplatzen. Wenn wir eine Blasenpest haben, oder einen beschädigten Gelcoat der ersetzt werden muss, dann bessern wir mit Epoxid nach. Das kann mit 5 Lagen Gelshild erfolgen oder mit 3 lagen Mulicoat oder 1-2 lagen Stetecol. Ist der Gelcoat i.O., dann sind 5 Lagen Gelshild nur ein Geschäft mit der Angst. Ich würde vorschlagen, an paar Bilder, Beschädigungen, Zustand des Gelcoat, auch die Feuchtewerte wären hilfreich und dann kann die weitere Vorgehensweise bestimmt werden. Ist der Gelcoat i.O. dann genügt eine Lage Marine 470 Vinyl und das Antifouling. Bekommen wir osmotisch Schäden (Blasenpest), dann lässt sich das mit 5 Lagen Gelschild nicht verhindern, sondern nur reparieren. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 801 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    20.05.2019, 18:35
    Hallo Roland, Überwasser: 1. 1 x Relest Marine 377 2K EP Primer ZM (ca. 50ym) 2. 2-3 x Relest Protect 346 2K EP Multicoat (ca. 100ym) 3. Relest Vorlack 1K (ca. 50ym) nicht erforderlich 4. 2 - 3 Relest Lack nach Ral (ca. 70ym) geeignet 1 Komp. Protect 466 AK Topcoat, oder besser Protect 311 PU Topcoat. Multicot für eine saubere Oberfläche Zwischenschliff und Feinschliff. Unterwasser 1. 1 x Relest Marine ZM 377 2K EP Primer ZM (ca. 50ym) 2. 3 x Relest Protect 346 2K EP Multicoat (ca. 200ym) 3. 1 x Relest Marine 470 1K PVC Sealer (ca. 50ym) 4. 2 x Relest Antifouling Ecoship (ca. 100ym) Datenblätter für Ergiebigkeit und Bedarfsmengenberechnung zum Ausdrucken im Onlineshop. Die Protectlacke 1 oder 2 K. müssen entsprechend dem Farbwunsch RAL bestellt werden. Lieferzeit ca. 8-10 Tage. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    16.05.2019, 10:52
    CHARAKTERISTIK ANTIFOULING VERANKERUNG ist ein zweikomponentiger Additionsprimer zur Bindung loser Antifoulingschichten. Über den speziellen Inhaltsstoff werden die oberen Schichten vom bestehenden alten Antifouling angelöst. Dieser Prozess gewährleistet, dass sogenannte „Verfestigungsanker“ in den angelösten Untergrund eindringen. Nach dem Trocknungsprozess entsteht eine neu gewonnene, feste Oberschicht. Diese Schicht erlaubt nun den Aufbau neuer Anstriche, ohne zuvor die unbekannten oder alten Antifoulingschichten aufwendig zu entfernen. EINSATZGEBIET - Spezialprimer zur „Verankerung“ loser Antifouling-Schichten - Stellt die Basis für weitere Egalisierungsarbeiten dar - Nur geeignet auf bestehenden selbstpolierenden oder Hart-Antifoulings - Nicht geeignet für Dünnschichtantifouling Bei der Applikation ist darauf zu achten, dass die Primerschicht gleichmäßig und deckend aufgebracht wird. Vorab sind lose und bröckelige Antifoulingbereiche gründlich zu entfernen. Bei der Applikation ist darauf zu achten, dass der Primer mit etwas Druck in den Untergrund „einmassiert“ wird. Es ist immer wieder erstaunlich was sich die Werbung einfallen lässt. Vor ein paar Jahren hat die Voss die Haifischhaut als Bewuchsschutz erfunden, da sich auf Haifischen kein Bewuchs bildet. Wobei auf Enten, Fröschen sich auch kein Bewuchs bildet. Nur Haifischhaut hört sich natürlich besser an, als Froschhaut. Natürlich hat dann eine Fachzeitschrift mit drei Booten die Haifischhaut in der Ostsee mit einen super Ergebnis beim Bewuchsschutz getestet, wobei die Ostsee mehr als 30 000 km² totes Wasser hat und es in diesen bereichen keinen Bewuchs gibt, der da verfestigen könnte. Da kann einer streichen was er will, wo nichts ist, kommt auch nichts. Bei der Haifischhaut handelt es sich um eine Silikonbeschichtung der ein Granulat beigemischt wird damit die Oberfläche leicht "Rauh" wird und das nennt sich Haifischhaut. Dass solche Beschichtungen erhebliche Aplikationsprobleme mit hohen Folgekosten verursachen, wurde natürlich übersehen. Inzwischen spricht die Voss nicht mehr von einer Haifischhaut, die mit einen Hai so viel gemeisam hat wie ein Fahrrad mit einen U-Boot. Wir bekommen auch manchmal Anfragen von Journalisten, die unser Antifouling Marine 522 Ecoship testen möchten, mit dem Hinweis einen wohlwollenden Erfahrungsbericht in einer der Yachtzeitschriften zu veröffentlichen. Das Antifouling sollte dann immer für ein paar Boote von Journalisten kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Auf solche Weise lassen sich die Unterhaltskosten einer Yacht richtig reduzieren, denn da werden dann neue Segel - Winschen - Fender - GPS - also alles was einer für ein Boot braucht zum Nulltarif getestet, für einen Beitrag in einer Zeitschrift. Wenn wir dann einen Journalisten darauf hinweisen, dass er für das Antifouling zahlen muss und dass er im Grunde unfähig ist ein Produkt nach den internationalen Bestimmungen zu testen, dann ist es aus mit der Freundschaft. Auch die Antifouling - Verankerung ist im Grunde nichts anderes, als was seit mehreren Jahrzehnten bei allen Antifouling-Herstellern als Standard angeboten wird. Nur da heißt es nicht VERANKERUNG, sondern "PRIMER" - bzw. Haftprimer oder Versiegelungsgrund. Mit einer Trägerkomponente und entsprechenden Lösungsmitteln wir der Untergrund angelöst, damit sich der Primer mit dem Untergrund verbindet und eine Haftbrücke zum Antifouling bildet. Wir haben es also mit einen normalen Vorgang zu tun, so wie es seit Jahrzehnten gehandhabt wird. Hinweise dass damit lose Untergründe nachträglich verfestigt werden können, ist unrealistisch und Unsinn, denn nicht ohne Grund wird darauf hingewiesen dass lose Untergründe vorher zu entfernen sind. Auch der Hinweis dass rissiges Antifouling verfestigt wird ist Unsinn, denn rissiges Antifouling entsteht durch Trocknung und Quellen und muss nicht verfestigt werden, denn wenn dem so wäre, würde es abplatzen und wäre dann nicht mehr rissig. Solche Beschreibungen und Hinweise vermitteln Eigenschaften die entweder physikalisch nicht möglich sind, oder aber seit Jahrzehnten Standard sind und dann von Werbefachleuten denen jeglicher Bezug zur Realität fehlt, neu erfunden werden. Es ist immer wieder erstaunlich, aus einen Haftgrund für VC-Antifoulings wird ein Korrosionsschutz für Stahl, aus einen Epoxid das mit Kalk angereichert wird, entsteht ein Osmoseschutz der noch nicht erfunden wurde. Im Grunde wie bei der Gillete II (Mach 2), wo wir uns dann mit zweifacher Schallgeschwindigkeit rasieren.A2
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  • Avatar von ADMIN
    08.05.2019, 12:12
    ADMIN hat auf das Thema neues Schiff, neues Antifouling im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Ralph, zuerst schleifen, dann entfetten, nur einen Anstrich beim Marine 470 Vinyl, das reicht als Versiegelungs- und Haftgrund. Grüße Friedrich :)
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  • Avatar von ADMIN
    08.05.2019, 10:43
    ADMIN hat auf das Thema neues Schiff, neues Antifouling im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Ralph, 5 Jahre, ich würde es nie wagen solche Empfehlungen unseren Kunden zu geben. Ich nehme an, das Boot kommt im Winter aus dem Wasser, aber auch da ist das ein super Ergebnis und ich freue mich, dass ich mit meinen Empfehlungen auch wenn die oft kritisiert werden meist richtig liege. Das mit dem Vinylesterharz bei Benete ist mir neu. Die Harze sind Reaktionsharze wo bei der Härtung angeblich kein Kondensat frei gesetzt wird, was das Risiko einer Blasenpest erheblich reduzieren sollte. Genaueres wissen wir aber erst in 10-20 Jahren. Auch der Gelcoat ist ein Vinylesterharz das mit Neophentyl noch angereichert wird, somit dürfte es beim beschichten mit dem Relest Marina 470 Vinyl keine Probleme geben. Vorher aber mit 200 Körnung anschleifen und gründlich Entfetten wegen der Paraffine die in der ersten Lage dem Härter beigemischt werden damit das Boot aus der Form geht. Das Boot hat 36 m², die Ergiebigkeit vom Antifouling ist ca. 7,0 m² je Liter.. Bedarf Primer Marine 470 ca. 6 Liter, beim Antifoling rate ich bei dem Boot zu Marine 522 Ecoship, ist ein wenig härter, verträgt auch bei der Farbe schwarz oder rotbraun längere Trockenzeiten, auch da ca. 6 Liter für einen Anstrich, Wasserpass einen zusätzlichen Anstrich. Wenn das Boot zum Dauerwasserlieger wird, also alle 3-4 Jahre aus dem Wasser kommt, dann 2 Lagen - Wasserpass 3 Lagen Ecoship. Wenn das wieder für 5 Jahre reichen sollte, dann bin ich 80 und werde mich langsam auf meine Rente vorbereiten. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 801 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    07.05.2019, 09:44
    Auf eine Stahl-Yacht gehört ein selbst abschleifendes mehrjähriges Antifouling. Der Grund ist, durch das abschleifen wird die Beschichtung abgetragen und eine unnütze Schichtstärkenanreicherung die zu Abplatzungen führt vermieden. Weichantifoulings haben max. Standzeiten von 12 Monaten was eine Bewuchsschutzdauer bei den Standardantifoulings von 3-4 Monate ergibt. Die Wasserliegedauer darf dabei nicht unterbrochen werden. Hartantifoulings siind für Trailerboote, hohe Geschwindigkeiten, kurzen Wasserliegezeiten bestimmt. Werden die für Wasserlieger, geringe Auslastung verwendet, dann wirkt kein Bewuchschutz da kaum Biozide frei gesetzt werden können. Beide Antifoulings sind für einen Dauerwasserlieger - Stahlyacht nicht geeignet. Die Antifoulings der Berufsschifffahrt wie z.B. Intermooth von International, Oceanic von Hempel, Takatta Classic, Seaquantum Ultra von Jotun, oder das Marine 522 Ecoship von BASF haben alle Standzeiten von 60 Monaten, aber auch da ist je nach Auslastung die Bewuchsschutzdauer bei 2 - 3 Anstrichen nach 2-4 Jahren beendet. Das Owatrol ist ein Produkt aus Frankreich, Hersteller ist Durieu S.A. und da sollte ein Bootsbauer bei Empfehlungen zuerst einmal die Sicherheitsdaten mit den Inhaltsstoffen durchlesen und dann auch sagen "Warum" er ein solches Produkt empfiehlt. Was den Siber-Primer von Wohlert betrifft, der ist i.O. Im Grunde ist bei dem Primer das Owatrol nicht erforderlich. Ansonsten wenn es für 3 Jahre ausreichen sollte und einer gute Erfahrungen gemacht hat, dann spricht nichts dagegen, da jeder Einzelfall unterschiedlich beurteilt werden muss. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    06.05.2019, 11:16
    LB 25 Antifouling Wohlert Lackfabrik Produktbeschreibung Produktkategorie : Biozidhaltige Beschichtungen mit Kupferverbindungen Kurzbeschreibung : selbstpolierende Antifouling auf Copolymerisatharz-Basis Beschichtungstyp : erodierend Standzeit : 12 Monate Lösungsmittel : organisch Antifouling-Wirkstoff/ Biozid Chem. Bezeichnung: Dikupferoxid Anwendungsbereich/ Hinweise Gewässertyp : alle Gewässer Untergrund : GFK, Holz, Stahl, Beton Operationsprofil : unter 10 kn/ über 10 kn (niedriger Aktivitätsgrad) Installation : `do-it-yourself`-Applikation möglich Bemerkungen : für mittleren Bewuchsdruck geeignet; geeignet für Schiffe bis 16 kn Hersteller und Vertrieb Hersteller : Wohlert Lackfabrik Max-Planck-Str.17 27721 Ritterhude/ Ihlpohl www.wohlert-lackfabrik.de Vertrieb : Das Produkt ist über den Fachhandel und den Hersteller erhältlich Das ist ein Saison-Antifouling mit einer Bewuchsschutzdauer von 3-4 Monate. Wenn also einer jedes Jahr seine Stahlyacht streichen möchte, dann reichen auch 3-4 Monate Bewuchsschutz da im Herbst das Boot abgekärchert wird. Wir haben aber im Norden zahlreiche Gewässerbereiche, da funktioniert ein solcher Anstrich für ein paar Jahre, wobei da ist es egal was einer streicht. Ansonsten sollte auf eine Stahlyacht nur ein selbst abschleifendes Kupfer(I)oxid- Zinkoxidantifouling gestrichen werden, im Grunde so wie es bei der Marine Standard ist. Wir hatten einmal auf Grund von Empfehlungen Owatrol-Produkte in unser Programm aufgenommen und sehr schnell uns von Owatrol verabschiedet, denn wir können solche Produkte, die weit - weit überteuert sind, auch nicht die beschriebenen Anforderungen nur annähernd erfüllen, unseren Kunden beim besten Willen (ich muss sagen meiner Meinung) anbieten. Das Owatrol C.I.P ist Hydrocarbons C10, übersetzt meines Wissen ein Leinölfirnis, der nun mal nicht wasserbeständig ist und da sollte sich doch einer besser im Baumarkt umsehen. Der Marine Silberprimer von Wohlert ist ein Vinylprimer mit Aluminiumoxid pigmentiert. Als Rostschutz für ein Gartentor, verzinkten Wasserleitungen oder als Notlösung bei Stahlyachten zum flicken kleiner Schadstellen im Überwasserbereich oder Unterwasserbereich geeignet. Vorteil solcher Vinylbeschichtungen ist, wenn die Korrosion wieder durchbricht, dass einfach und schnell nachgebessert werden kann. Nur bei einer Stahlyacht haben wir es mit Korrosion zu tun. Da reagiert der Schwefel und Phosphor im Stahl mit Feuchte, da genügt wirklich kein C.I.P. oder Aluminiumprimer. Wenn wir es mit Ausbesserungsarbeiten bei Stahl zu tun haben, da sind die Möglichkeiten doch sehr eingeschränkt und werden zur Dauerbaustelle. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 572 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.04.2019, 18:45
    Diese Geräte werden im Baubereich angewendet, z.B. Estrich-Trocknung wo wir im Prozentbereich kalkulieren. Im GFK-Bereich wird mit 1/10 Prozent kalkuliert. Digits ist nur ein Ziffernschritt und keine physikalische Messgröße, z.B. bei 015 Digits darf auf dem Estrich der Parkettboden verlegt werden. Solche Geräte können nicht für GFK kalibriert werden und sind viel zu ungenau. Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    30.04.2019, 11:58
    Die Empfehlung vom Hersteller 2 Lagen Epoxid passt, Spachtelung der Lunker, darauf muss aber einen Haftgrund und erst dann wieder Antifouling. Mehr würde ich bei dem Boot auch nicht machen. Beim Epoxid rate ich zu einer Beschichtung die nicht mit Kalk - Feldspat oder Quarz pigmentiert wurde, sondern EP mit Aluminiumoxid, wie z.B. das Protect 346 Multicoat das es auch bei Hempel - Jotun - Sigma oder bei uns gibt. Nach einer Aushärtung von ca. 14 Tagen da Ep nachhärten und schrumpfen wird leicht mit der Hand angeschliffen, 1 x Marine 4760 Vinyl und 1 x bei Saisonwasserlieger - Gleiter - Trailerboot das Marine 522 Ecoship. Wir brauchen aber die Feuchtewerte, denn wenn wir zu hohe Feuchte im Laminat haben, dann bekommen wir Abplatzungen. Grüße Friedrich
    10 Antwort(en) | 1081 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    29.04.2019, 13:25
    Inzwischen haben zahlreiche Firmen erfolglos versucht unser Forum zu kopieren. Manche Firmen die unter anderen RELEST-Produkte anbieten, machen sich das Forum zu Eigen und benutzen unseren Beratungs-Service. Wir können uns nun mal nicht gegen sogenannte "Trittbrettfahrer - unserer Meinung, Mitteilungen von Kunden," wie z.B. Waage oder der Schiffsausrüster in Hamburg wehren. Inzwischen wurde sogar unser Firmenname "Antifouling-Shop" kopiert. Es ist auch unserer Meinung nicht Seriös z.B. Antifoulings - ein Fastline anzubieten das seit 2017 nicht mehr hergestellt wird. Als Ersatz wurde das Ecoship modifiziert das inzwischen von der Bundesmarine verwendet wird. Wir sind auch die einzigen, die das Ecoship in 3/4 - oder 2 Liter Gebinden anbieten können. Wenn der Schiffsausrüster 20 Liter Gebinde Fastline anbietet, dann ist es entweder Uralt oder er kann mit Sicherheit ein solches Antifouling nicht liefern und das sollte auch eine Firma oder Verkäufer wissen. Das Forum ist ein kostenloser Beratungs-Service vom Antifouling-Shop in Bad-Tölz und Ingolstadt. Wie die meisten wissen, versuchen wir immer den Einzelfall zu beurteilen und eine Lösung die auch der Verhältnismäßigkeit entspricht, gemeinsam den Skipper anzubieten. Wie auch immer, ob Waage oder Schiffsausrüster, dort bekommt Ihr auch -"nicht immer"- das Produkt. Jeder Händler, ob Waage Segelladen oder Schiffsausrüster kann bei BASF, Hempel, oder Akzo Nobel einkaufen und das Produkt weiter verkaufen. Nur bei unseren Produkten gehört der Service "FRAGEN & ANTWORTEN", Beratung über eMail oder Kontaktanfrage dazu und da sind wir nun mal einzigartig in Deutschland. Admin
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  • Avatar von ADMIN
    27.04.2019, 08:28
    Hallo Alexander, wenn das VC nicht vollständig beseitigt werden kann, dann bleibt es bei Offshore, wo auch der Bewuchsschutz erheblich besser ist als bei VC17m. Wenn der Wasserpass höher gesetzt werden soll, brauchen wir bei jeden Antifouling einen Haftgrund auf dem Gelcoat. So wie ich das auf dem Bild sehe, ist die Wasserlinie ein paar cm niedriger als der Wasserpass, somit würde es passen. Kann es sein, dass die hellgraue Farbe eine Grundierung ist. Wenn ja, dann würde das zu der türkis-Farbe passen und es wäre ein Gelshield 200. Mit 160-200 Körnung anschleifen, nochmals gründlich mit Aceton reinigen und dann Offshore. Wenn es vereinzelt abplatzt, dann lässt sich das leicht nachbessern. Grüße Friedrich
    12 Antwort(en) | 1359 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.04.2019, 08:19
    Das erleichtert die Sache erheblich. Auf den Bildern sehe ich eine Farbe in "türkis" durchschimmern, ist das richtig?. Wenn ja, dann wurde auf dem Gelcoat ein Gelschield 200 vor Jahren gestrichen. Wir haben dann noch ein paar mechanisch Schäden die wir mit einer EP-Feinspachtel nacharbeiten. Da wo die kleinen Risse sind sauber verschleifen. Haben wir darunter Lunker, dann sind die zu verspachteln. Die Beschichtung richtet sich dann nach den Anwendungsfall. Bleibt es ein Trailerboot und kurze Wasserliegezeiten, wenn kein Antifouling erforderlich ist, dann versiegeln wir mit 3 Lagen Multicoat, darüber 2-3 Lagen 2 K. PU-Acryl, wird das Boot ein Wasserlieger, dann versiegeln wir mit 2 lagen Stetecol, darauf 1 mal Vinyl und Antifouling. Die Hubbel sollten so weit wie möglich durch schleifen beseitigt werden. Die darunter liegenden Hohlräume werden mit EP verspachtelt. Also zuerst einmal ist schleifen angesagt und alles vorbereiten. Dann nochmals Bilder um die weitere Vorgehensweise zu bestimmen. Bei solchen Booten haben wir auch die Möglichkeit mit einen neuen Gelshieldaufbau zu sanieren, aber das sehen wir erst wenn alles vorbereitet ist. Die Feuchtewerte wären aber erforderlich, denn haben wir Werte über 3%, dann bekommen wir Abplatzungen, egal was wir streichen. Grüße Friedrich
    10 Antwort(en) | 1081 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.04.2019, 17:07
    Das günstigste Messgerät ist das von der Firma Greisinger, das es bei uns, im Elektrofachhandel oder Amazon, das für GFK kalibriert ist, oder kalibriert werden kann. Für Standard-Messungen reicht das Gerät aus. Es gibt aber inzwischen zahlreiche Skipper die ein solches Messgerät haben und auch mal verleihen. Messgeräte die für den Baubereich bestimmt sind, auch bereits für 60-70,-€ zu haben sind, sind nicht geeignet. Hochwertige Feuchtemessgeräte die dann etwas genauer sind, - denn wir messen im zehntel-Prozentbereich kosten dann bereits 4-Stellig. Bei der Anwendung auf 10 mm einstellen, jede Messung 5 x und den Durchschnitt berechnen. Bei der Kalibrierung am Bug unterhalb der Deckskante müsste sich ein Wert ca. 1,65 - 1,75% einstellen. Die Differenzfeuchte beim Unterwasserschiff sollte nicht mehr als 0,8 % betragen wenn wir überschichten. Wenn wir keinen Schaum haben, dann könnte das Boot wenn es lange im trockenen steht entfeuchten. Wie gesagt, wenn die Feuchte passt, ist alles weitere kein Problem. Grüße Friedrich
    10 Antwort(en) | 1081 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.04.2019, 10:35
    Hallo, ich sehe immer bei solchen Booten die Verhältnismäßigkeit, wobei das Unterwasserschiff mit 2 lagen Stetecol, 1 mal Vinyl dann Antifouling weniger ein Problem wäre. So wie ich das verstanden habe, hat das Boot eine Sandwiches-Bauweise die in laufe der Jahre durchfeuchtet wurde. Den PU-Schaum der verwendet wird, den bekommen wir nicht mehr trocken, auch wenn das Boot für einige Tage bei 60°C getempert würde. Damit ist es mit neu laminieren nicht getan, denn die Feuchte im Laminat bleibt uns erhalten. Die zahlreichen "Hubbel", die kleinen Risse sind die Ursache einer fortgeschrittenen Blasenpest, wo sich unter den Blasen Lunker bilden. Da müsste der Gelcoat weitgehend runtergeschliffen werden und mit einen Reinepoxid ersetzt werden. So lange aber das Problem mit der Feuchte besteht und wir machen "Innen und Aussen" dicht, kommt es zur Trennung vom Laminat und dem ISO-Harz. Wir brauchen also Feuchtewerte bis max. 2,5% um die Arbeiten durchzuführen, ansonsten bleibt es nur Optik, das Boot wird weich und es kommt wieder zu Abplatzungen. Natürlich lässt sich alles reparieren, nur da bin ich bei der Verhältnismässigkeit. Wenn wir nichts machen und ignorieren die Feuchte, streichen einen Primer und ein Antifouling auf das Unterwasserschiff, dann wird das Boot noch lange nicht unter gehen. Die Frauen meinen immer, da streichen wir ein wenig Farbe darüber, die Optik passt dann, nur das bleibt eine Dauerbaustelle. Die weitere Vorgehnsweise wird im Grunde bestimmt wie viel Feuchte haben wir im Laminat. Wird die Feuchte nicht beseitigt, dann macht eine Sanierung keinen Sinn. Besonders der Spiegel der in der Regel einen Holzkern hat beginnt von innen heraus zu verrotten. Da sollte immer gemessen werden, haben wir Werte von 20-30%, dann verrottet der von innen heraus. Wenn wir kein Sanswiches haben, dann haben wir bei den Stringer einen Holzkern der durchfeuchtet und verrottet. Im Augenblick kann ich nur spekulieren, ich brauche "Feuchtewerte" vom Laminat, Spiegel und von den Stringern wenn die vorhanden sind, um genaueres zu sagen. Grüße Friedrich.
    10 Antwort(en) | 1081 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.04.2019, 10:11
    Hallo Alexander, .... das Abhängen war nicht beabsichtigt, nur hat sich auf Grund des letzten Beitrag für mich die Situation geändert. Ich hätte den Sinneswandel erklären müssen. Ausgangslage war, Gelshield 200 Grundierung, darauf VC17 m das sich löst, da VC17m als Grundierung VCTar2 erfordert. Wenn wir das VC17m nicht vollständig beseitigen können, dann können wir das VC17m mit VC Offshore überschichten da kein anderes Antifouling auf VC17m haften würde. Wenn das VC17m vollständig beseitigt werden kann mit z.B. Aceton, oder Beize, dann sollte bei einen solchen Boot kein PTFE (Teflon) Antifouling mehr verwendet werden und ein Wechsel für ein mehrjähriges selbstabsabschleifendes Antifouling erfolgen. Ich bin beim letzten Beitrag von einer vollständigen Beseitigung vom VC17m ausgegangen, denn wir haben das Problem von einer nicht Passenden Grundierung für ein Teflon-Antifouling, was immer zu Abplatzungen führen kann. Was dann die richtige Entscheidung war, wissen wir erst in ein paar Jahren, denn Reste von Teflon-Silikonbeschichtungen sind immer ein Problem wenn ein Produktwechsel erfolgt. Wenn aber mit Teflon weiter gemacht wird und das VC17m beseitigt wurde, dann könnte der Gelshield 200 angeschliffen werden und mit einer Lage VCTar überschichtet werden, als Haftgrund für ein Teflon-Antifouling wie VC17m oder VC Offshore, wobei ich da als bessere Lösung für den Bewuchsschutz das VC Offshore empfehlen würde. Ich würde vorschlagen, bereite alles in Ruhe vor, und dann telefonieren wir am besten (Vormittag ab ca. 11 Uhr, da ist am wenigsten Betrieb), da sich sicherlich noch ein paar Fragen ergeben. Grüße schönes Wochenende, Friedrich
    12 Antwort(en) | 1359 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    24.04.2019, 23:58
    Hallo Alexander, richtig, es ist Gelshield 200, eine mit Kalk pigmentierte Epoxidbeschichtung. Wenn die fachgerecht verarbeitet wurde, haben wir auch keine Abplatzungen, wobei kleine Abplatzungen lassen sich verschleifen oder mit einer EP-Feinspachtel ausbessern. Gründliche Reinigung mit dem Aceton, 1 mal dünn Vinyl Marine 470, dann das Antifouling marine 522 Ecoship 1x bei Saison- 2 mal bei mehrjähriger Wasserliegedauer. Beim Primer und Antifouling Farbwechsel beachten. Das passt, Grüße Friedrich
    12 Antwort(en) | 1359 mal aufgerufen
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10.10.1944 (75)
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Technische Hotline für maritimen Bereich (Stahl-Alu-GFK-Holz).
Industrie - Beschichtungssysteme für Pumpen,Turbinen, Anlagenbau.
Überwachung, Kontrolle und Abnahme von Beschichtungsausführungen im Yacht-Bau.
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Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
Interessen:
Kajakwanderungen
Beruf:
Dipl. Ing.

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