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  • Avatar von ADMIN
    27.09.2022, 01:35
    Hallo Erna, da haben wir einen bunten Mix an Beschichtungen die vermeidbar gewesen wären. Die hellgrüne Beschichtung - türkisfarbig ist vermutlich ein Gelshield 200, das lässt sich nicht abbeizen. Ich würde vorschlagen, erst alles in Ruhe über die Wintermonate vorbereiten, erst dann im Frühjahr die weitere Vorgehensweise zu bestimmen. Das Boot ist aus den 70-ziger Jahren und hat mit Sicherheit bereits 1 - 2 Sanierungen hinter sich. Ich schätze da wird noch einiges unter den Beschichtungen zum Vorschein kommen. Ohne schleifen wird es nicht gehen, aber nach 50 Jahren hat der Gelcoat nicht mehr den Stellenwert. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    22.09.2022, 18:35
    Reste vom Primer aufheben, ist ein sehr guter Korrosionsschutz für den Kiel. Wenn am Kiel die Korrosion durchbricht, den Bereich mit der Flex grober Putzscheibe verschleifen, Primer darüber, dann wieder Antifouling. Das geht einfach und schnell. Grüße Friedrich
    9 Antwort(en) | 8930 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    22.09.2022, 18:32
    ADMIN hat auf das Thema Neuaufbau binnen im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, wir unterscheiden nicht zwischen Binnenschiffahrt oder Seeschifffahrt. Wir haben z.B. im Bodensee Bereich Überlingen auch am Rhein Bewuchsverhältnise, da ist die Nord- und Ostsee Pinats. Bei dem Unterwasserschiff kommt es auf Grund der Schichtstärkenanreicherung zu solche Abplatzungen die normalerweise bei entsprechenden Bewuchsschutz nicht passieren würden. Das Seajet 033 von Shogun ist ein Saisonantifouling, Bewuchsschutzdauer 3-max. 4 Monate, Standzeit 12 Monate und muss jedes Jahr neu überschichtet werden. Es wird als selbstpolierendes AF angeboten und ist in Wirklichkeit ein erodierendes Antifouling. Die Biozide werden auf der Oberfläche ausgelaugt und die ges. nutzlose Trägerkomponent bleibt erhalten. Solche Antifoulings sind aus den 60-ziger Jahren und wir sind immer wieder erstaunt dass solche Produkte verwendet werden. Wir haben seit über 45 Jahren SPC-Antifoulings mit mehrjährigen Bewuchsschutz, bis 45 Knoten kein Problem, seit 25 Jahren auch ohne Irgarol oder Trybuthylzinnoxide. Diese Antifoulings waren ca. 20% teuerer, was sich mehrmals bezahlt macht. Bei diesen Boot macht ein überschichten keinen Sinn. Da muss alles runter, dabei sollte der Gelcoat so wenig wie möglich beschädigt werden. Je nach Anwendungsfall, macht 1 x ein EP-Anstrich der mit Aluminiumoxid pikmentiert wurde Sinn, meist genügt aber bei Saisonwasserlieger 1 x Marine 470 Vinyl und 1 x (Wasserpass 2 x) mit Marine 522 Ecoship oder das Hempel 9000/78950, mehr ist dann nicht erorderlich. Um also genaueres zu sagen, würde ich gerne vorher noch Bilder vom Unterwasserschiff ohne Beschichtung sehen, und wie die Auslastung ist - Dauerwasserlieger-Saisonwasserlieger-Trailerboot welche Gewässer (wo) um dann die weitere Vorgehensweise zu empfehlen. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 89 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    22.09.2022, 11:36
    Hallo, da wir immer Reste von Primer und Antifouling überlappen beim beschichten, funktioniert keine EP-Beschichtung. Den beschädigten Bereich 2 mal mit dem Marine 470 Vinyl überschichten, einige Tage trocknen lassen, dann Antifouling darüber. Das Vinyl hat sogar eine höhere Feuchtedichte als ein VCTar2 oder ein Gelshild, es hat nur nicht die mechanische Festigkeit z.B. bei Grundberührung. Es wird eine Schwachstelle bleiben, lässt sich aber leicht nachbessern. Grüße Friedrich
    9 Antwort(en) | 8930 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    21.09.2022, 12:22
    ADMIN hat auf das Thema Decksbelag Alurumpf im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Bodo, im Grunde besteht für die Alu-Anwendung kein Unterschied. Das 324 hat noch die Eigenschaft, dass es für verzinkte Oberflächen auch verwendet wird. Im Augenblick werden beide Produkte zusammengefasst und unter neuen Namen angeboten werden. Wir können im Augenblick nicht einmal genau sagen, wird 321 oder 324 geliefert. Ob dann nur noch die Farbe grau oder weiß angeboten wird, wissen wir noch nicht. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 168 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    21.09.2022, 09:31
    ADMIN hat auf das Thema Decksbelag Alurumpf im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Bodo, bei Aluminium besteht immer ein Korrosionsrisiko bei ungeschützten Klebeverbindungen. Wir bezeichnen das als Fügeteilkorrosion. Ich habe zahlreiche Meldungen von Skippern, die mit Klebeverbinmdungen ein Korrosionsproblem haben. Daher erfordert Aluminium auch der Oxidbildung eine besondere EP-Grundierung da die Standard-EP-Grundierungen darauf nicht haften. Als Versiegelungsgrund wird Alu mit Protect 321 oder 324 grundiert. Dabei genügen 2 Lagen, die z.B. mit einen PU -Acryl Lack überschichtet wird, oder im Unterwasserschiff mit Marine 470 Vinyl überschichtet wird. Auch Klebeverbindungen können dann darauf aufgetragen werden. Produktdaten unter RELEST® Protect 321 2K-EP Undercoat/Aluminium / Buntmetalle/grau (shop-af.de) und RELEST®Protect 324 2K-EP-Primer für Aluminium / Verzinkungen/weiß (shop-af.de) Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 168 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.09.2022, 11:20
    Hallo Peter, wir haben in Kroatien erheblich stärkere Bewuchsdrücke als im Bodensee. Bei der Beschreibung rate ich es zuerst ohne Antifouling zu versuchen. In der Regel müsste einfaches einfetten mit Parafin oder mit einen Seilfett genügen. Wir haben in Kroatien überall in den Marinas einen Hochdruckreiniger und die Marineros verdienen sich gerne ein paar Euro. Aber vorsicht, diese Hochdruckreiniger arbeiten mit Drücken von 180-220 Bar und geht da mal nichts ab, dann wird der erforderliche Abstand nicht eingehalten. Die Hochdruckreiniger sind im Grunde das größte Übel und die Ursache der Blasenpest die immer als Osmose beschrieben wird. Eigene Erfahrung, bei einen solchen Bopot sollte einer das Unterwasserschiff selbst reinigen und nicht den Marineros überlassen. Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 15497 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.08.2022, 10:22
    ADMIN hat auf das Thema Edelstahl Antifouling Haftung im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    HalloHerr Wailameer, der Primer Maine 470 Vinyl und unsere Antifoulings enthalten als Lösungsmittel Xylol. Der Grund ist, daß in der Regel die Boote etwas größer sind und um ein anschleifen zu vermeiden der Untergrund angelöst wird. Haben wir noch alte Antifoulingschichten unter dem Primer dann besteht immer auf Dauer das Risiko von Abplatzungen bis zum Gelcoat oder einer 2 K. Grundierung. Haben wir das Ablösen bei der Verarbeitung nur beim Antifouling, dann sollte einer einmal auf die Verarbeitungstemperaturen achten 16-23° max., zügig mit einer großen Fellrolle arbeiten und ein überollen des Anstriches vermeiden. Da oft Anwendungsbedingt eine bereits gestrichne Fläche nochmals überstrichen wird und der Untergrund sich bereits angelöst hat, kommt es zu solche Ablösungen und das angelöste Antifouling haftet auf der Fellrolle. Sollten Abplatzungen ausgebessert werden, dann geht das nur mit schleifen um die Übergänge zu glätten. Eine Beize würde ich nur empfehlen, wenn das ges. Schiff abgebeizt würde, aber nicht zum ausbessern da wir die Übergänge zu Altanstrichen nicht mehr überschichten dürfen. Das mit der Elektrolyse erleben wir öfters, verursacht durch alte Stahlschiffe oder verrostete Spundwände. Da hilft nur der Standortwechsel, denn das Kupfer(I)oxid wird durch die Elektrolyse verbraucht, so dass sich die Bewuchsschutzdauer erheblich verkürzen kann. Ähnliche Vorgänge haben wir in der Schleimündung, Lagunen St. Georgino, wo sich durch die Stahlkocher Eisenoxid im Schlamm angesammelt hat, oder extrem bei Thermalquellen, zB. Kalabrien, Liparische Inseln usw. wo wir immer es mit Schwefeldioxiden zu tun haben die das Kupferoxid vollständig auflösen. Wir müssen uns da ehrlich machen, die Seepocken, Miesmuscheln, Röhrenkalwürmer sind inzwischen imun was die Biuzide betrifft,100% gibt es nicht und wird zunehmend durch die EU-Biuzidverordnung verhindert. Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 743 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    07.08.2022, 11:01
    ADMIN hat auf das Thema Edelstahl Antifouling Haftung im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Herr Wailameer, die Seepocken sind kleine Krebse die auf festen Untergrund ansiedeln. Bei Kontakt zemmentieren sich die Krebse mit dem Kopf am Untergrund fest. Da die Krebse keinen Kontakt mit dem Antifouling haben, sind die Biozide im Antifouling wirkungslos. Da Antifouling im Grunde eine unangenehme Oberfläche für den tierischen Bewuchs bilden, kann der Befall im Grunde nur noch ein wenig reduziert aber nicht verhindert werden. Dazu kommt, dass die Organismen von Entenmuscheln - Röhrenkalwürmern - Seepocken sogar gegen Toxide die nicht zugelassen sind, zunehmend resistent werden. Ich war mehrmals in Australien und da werden die Sepocken sogar mehrere cm groß und werden auch bei uns eingeschleppt. Z.B. In den Silhäfen wie Hamburg, Genua, Lagunen im Bereich von Venedig hilft im Grunde nur der Standortwechsel. In St.Georgino werden die Yachten nur nur noch eingefettet und kommen nach jeden Segeltörn aus dem Wasser. Besonders schlimm wird es bei steigenden Temperaturen. Z. B. in Kroatien haben wir Marinas, das werden die Abwässer grob gereinigt in die Marina eingeleitet. Wenn sich manchmal die Strömung ändert, kommt es zu einer extremen Nitratanreicherung, entsprechend vermehrt sich der Bewuchs. Mancher meint, dass das Antifouling wirkungsloser wurde, was nicht zutrifft. Oft genügt besonders bei Seepocken ein Standortwechsel von wenigen Metern, das erklärt warum z.B. der Nachbar keine Seepocken hat, was nicht am Antifouling liegt, sondern durch die Strömung im Wasser beeinflußt wird. Da Seepocken sich gegenseitig befruchten, genügt ein Abstand von 6-8 mm. Das ist auch der Grund warum sich Inseln bilden wo es dann zu hohen Konzentrationen kommt. Wenn die Krebse andocken, dann ist das zu erkennen wenn mit der flachen Hand leicht darüber gewischt wird. Dabei sind kleine Spitzen-wie kleine Stacheln zu spüren. Die lassen sich mit einen Pfannenreiniger, groben Edelstahlwolle, Spachtel, oder mit einen Metall-Schutzhandschuh aus der Metzgerei leicht abwischen. Wir haben z.B. in Travemünde das Problem mit Miesmuscheln. Da reichen wenn das Wasser mal wärmer ist, 3-5 Monate, auch da bilden sich Inseln auf dem Unterwasserschiff nach 3-5 Monaten wie auf dem Foto. Da kann noch Antifouling mit Trykresyphospahat das wir im Ecoship haben schützen. Ich schätze aber, dass auch der Wirkstoff in den nächsten Jahren von der EU verboten wird. Eine Lösung für das Problem ist nicht zu erwarten. Es besteht auch von den 9 Herstellern weltweit kein Interesse an der Spoertbootschifffahrt. Z.B. die nur die Jadewerft in Wilhelmshafen verarbeitet in einen Monat mehr Antifouling, als die ges. Sportbootschifffahrt Nord-Ostsee in 10 Jahren. Da gibt es einen Ansprechpartner, bei der Sportbootschifffahrt möchte jeder Skipper beraten werden, daher gibt es seit 20 Jahren das Forum wo die meisten Fragen mehrfach beantwortet wurden. Warum besonders am Ruder die Pocken sich konzentrieren ist kaum zu verstehen. Wie beschrieben, das Ruder ist Stahl, geschweißt. Es wäre möglich, dass sich in diesen Bereich und am Skegs Kriechströme bilden. Haben wir es dann noch mit Eisenoxid zu tun, dann wird das Antifouling neutralisiert und verliert seine Wirkung. Z.B. ein Stahlschiff als Nachbar das nicht entsprechend geschützt wurde, wird zur Belastung, das Kupfer(I)oxid löst sich auf. Es wäre durchaus möglich, wenn das Boot nicht mit dem Heck sondern mit dem Bug befestigt würde. dass sich der Zustand verbessert. Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 743 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.08.2022, 11:31
    ADMIN hat auf das Thema Edelstahl Antifouling Haftung im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, wir haben bei den Ruderblättern einen höheren Antifoulingverbrauch als beim Unterwasserschiff. Daher bekommt das Ruder meist einen zusätzlichen Anstrich, wie der Wasserpass. Ein großes Problem ist aber die Feuchte in den Ruderblättern, da die in der Regel einen Holzkern haben. Feuchtewerte im Ruder von mehr als 30% sind da nicht ungewöhnlich, was das Risko zu Abplatzungen verstärkt. Ein zusätzlicher Anstrich könnte da hilfreich sein. Was die Seepocken betrifft, da gibt es keinen Schutz kein Biozid mehr das zulässig wäre, da hilft nicht einmal mehr E605. Die Ursache von verstärkten Seepockenbefall sind meist alte Muringleinen und Fender, da die Krebse nicht einfach schwimmen, sondern durch direkten Kontakt - Berührung übertragen werden. Z.B. ein Heckfender wäre eine Übertragung, oder lose Muringleinen die eine Berührung verursachen. Ansonsten haben wir Bereiche in den Sielhäfen wo nichts mehr funktioniert, mit Ausnahme ein Standortwechsel. Sollte ein Haftproblem bestehen, weil wir oft Reste von Silanen, Silikon, PTFE von vorherigen Antifoulings haben, da hilft nur die vollständige Beseitigung der Altanstriche. Was den Zustand verbessert, wenn das Ruder vor dem beschichten mit einer groben Stahlwolle und technischen Aceton abgerieben wird. Grüße Friedrich
    6 Antwort(en) | 743 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.08.2022, 10:21
    Wir haben uns von den Greisinger-Feuchtemessgeräten getrennt. Die Skipper sind nicht bereit mehr als 200,-€ für ein solches Gerät zu bezahlen. Um also einen Zustand zu beurteilen, kann das auch mit einen einfachen preiswerteren Messgerät erfolgen. Wir bieten solche einfache Feuchtemessgeräte im Online-Shop an. Friedrich
    4 Antwort(en) | 24959 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.08.2022, 10:16
    Bei den Werbungen ist einiges nicht mehr aktuell und werden gelöscht. Friedrich
    2 Antwort(en) | 28573 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.08.2022, 10:14
    Vermutlich ja, mancher macht hier werbung und meldet sich nicht ab. Werde im Herbst einiges wohl löschen. Friedrich
    2 Antwort(en) | 12967 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.08.2022, 10:12
    ADMIN hat auf das Thema International Ultra 300 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Das ist richtig, nur was z.B. in vielen Bereichen der Ostsee funktioniert, funktioniert in der Adria keine 3 Wochen. Grundsätzlich gehört auf eine Stahl-Yacht kein Hartantifouling, da diese auf Dauer mehr schaden als nützen. Friedrich
    3 Antwort(en) | 2091 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.08.2022, 10:06
    Richtig, müssten mal überarbeitet werden Admin
    2 Antwort(en) | 17096 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.08.2022, 10:02
    Ich habe alle weiteren Beiträge gelöscht. Der Grund ist, dass Trockeneisstrahlen auf GFK den Gelcoat vollständig perforiert auf Grund der Kälte-Schockwirkung. Das Verfahren wurde in der Versuchsanstalt Braunschweig auf Grund bleibender Schäden bei GFK-an Schwimmbecken vor ca. 20 Jahren getestet. Es bilden sich auf Grund der Schockwirkung Microrisse im Gelcoat, was die Feuchtedichte beim Gelcoat erheblich reduziert und osmotische Diffusionsprozesse beschleunigt.. Was also bei vielen Anwendungen wirklich Sinn macht, schadet bei GFK-Schwimmbecken und GFK-Yachten mehr als es nützt. Wir warnen sogar hier im Forum, dieses Verfahren im Yachtbereich anzuwenden um Folgeschäden oder Aplikationsprobleme zu vermeiden. Das Thema wurde gesclossen. Administration
    1 Antwort(en) | 28679 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    11.06.2022, 10:38
    ADMIN hat auf das Thema Neuaufbau/Überarbeitung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Der Seajet 015 Primer ist ein 1 K Haft- Versiegelungsgrund auf der Basis von Alcydharz. Damit wäre er erforderlich für Antifoulings die als Trägerkomponente Alcydharz verwenden oder für PTFE (Teflon) -Antifoulings, wie z.B VC17m, oder von Hempel Water Glide, Glide Speed. Dabei handelt es sich um Saison-Antifoulings die jedes Jahr neu überschichtet werden müssen, was auf Grund der Schichtstärkenanreicherung wieder zu Ablatzungen führen kann. Vorteil solcher Antifoulings ist eine höhere mechanische Belastbarkeit beim Trailern, Nachteil ist der erheblich geringere Bewuchsschutz. Es macht aber keinen Sinn, einen Haft-Versiegelungsgrund 2 x zu streichen. Die Auswahl des Antifouling bestimmt die Auswahl vom Primer. Wichtig ist es, sich für ein System zu entscheiden und das auch nicht mehr zu verändern, um das zu vermeiden was bei Deinem Unterwasserschiff passiert ist. PTFE-ANtifoulings erfordern ein hohe Auslastung, Aktivität. kurze Wasserliegezeiten und werden daher in der Regel für Trailerboote meist verwendet. Ein Produktwechsel wenn der Bewuchsschutz nicht ausreicht erfordert dann wieder die vollständige Beseitigung der Antifoulings. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 2499 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.06.2022, 18:56
    Hallo Peter, in den Produktdaten zum ausdrucken steht die empfohlene Schichtstärke und Ergiebigkeit. Dabei sollte einer 15 - 20% mehr ein einkalkulieren, auf Grund von umtopfen, Fellrollenwechsel, Gebinderesten. Bei der Lieferung werden nochmals die Produktdaten geschickt, sind dann auch aktuell,, da sich immer wieder Codierungen ändern, wenn z.B. ein Härter aus Deutschland gelifert werden und sich das Mischungsverhältnis ändert. Die Berechnung der qm ist (Breite + Tiefgang) x Wasserlänge , bei Kurzkiel x 0,5, bei Langkiel x 0,75. Es gibt immer wieder mal das Problem, dass die Mengen nicht genau bestimmt werden können. Daher im Zweifelsfall ein Gebinde mehr bestellen, besonders wenn einer lange Anfahrstrecken hat und dann das Boot nicht fertig stellen kann. Verpackung mit Füllmaterial aufheben und wir nehem dann nicht nangebrochene Gebinde zurück. Vorher aber immer wegen der Lieferungsanschrift mit Frau Decker in der Verwaltung Kontakt aufnehmen. Bei den RAL-Farben die extra für den Kunden angemischt werden ist eine Rückgabe nicht möglich da jeder Kunde eigene Farbwünsche hat. Bei den Antifoulings wird 1 Anstrich bei Saisonwasserlieger, bei Jahreswasserlieger 2 Anstriche kalkuliert. Beim Multicoat Protect 346 sollten 3 Anstriche kalkuliert werden. Ansonsten telefonieren, am besten Vormittag um ca. 11 Uhr unter Festnetz in Ingolstadt 01623246292 Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 1078 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.06.2022, 11:56
    Hallo Peter, Jotun stellt die meisten Industrie-Produkte nicht selbst her und wird vorwiegend vom maritimen Bereich BASF die wiederrum bei Akzo Nobel eingeliedert wurden beliefert. Das gleiche haben wir auch bei Hempel, wo wir es bei Produkten für die Spoertbootschifffahrt mit der Voss-Chemie zu tun haben. Die Voss beliefert auch zum Teil International wie z.B. Gelshild VcTar2 usw. Bei Industriebeschichtung besonders bei den Antifoulings sind solche Produkte etwas teuerer als die Standard Produkte der Sportbootschifffahrt. Der Grund siehe Anmerkung unter ANTIFOULING PRODUKTKATEGORIEN (antifouling-shop.com) Die empfohlene Grundierung wäre mit dem Marine 470 Vinyl Alu identisch das es auch in Kleingebinde gibt. Das Seaforce 90 ist im Grunde identisch mit dem Globic 9000/78950 von Hempel oder mit dem Marine 522 Ecoship von BASF. Beide Antifoulings auch das Jotun verwenden als Biozid Kupfer(I)oxid, Zinkoxide, Trycresilphosphate, Trägerkomponente Vinyl, Lösungsmittel Xylol und sind bei uns erhältlich. Da es sich bei den Herstellern um Gebindgrößen von 20 - 200 Liter handelt, werden dies Produkte mit Zustimmung des Hersteller von uns in Kleingebinde abgefüllt ohne Änderung an der Konzistenz, so dass es 100% Original ist. Ich weiß, es klingt ein wenig kompliziert. Beispiel die Zinkstaubbeschichtungen von Hempel und BASF kommen aus Schweden, werden dort in Lizenz für BASF hergestellt, der Härter kommt aus Portugal, die Vinylprimer aus Spanien, das Antifouling aus Schweden und auch aus Deutschland. Das da kaum noch einer einen Durchblick hat ist verständlich und die Kompatibilität lässt sich nur noch auf Grund der Sicherheitsdaten mit den aufgelisteten Produkteinhalt erkennen. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 1078 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.06.2022, 10:40
    ADMIN hat auf das Thema Neuaufbau/Überarbeitung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Micha, wenn das Yachtcare eine 1 K. Beschichtung ist, dann hätten wir die Möglichkeit das ges. Unterwasseschiff abzubeizen. Da wir bei den Antifoulings unterschiedliche Lösungsmittel und Trägerkomponenten haben, ist in der Regel ein Haftgrund für das neue Antifouling und Versiegelungsgrund für das alte Antifouling immer erforderlich. Ich habe unter ANTIFOULING PRODUKTKATEGORIEN (antifouling-shop.com) mal aufgelistet, nach welchen Kategorien wir die Antifoulings unterteilen. Die Kunden wissen das nicht, lesen eine blumige Produktbeschreibung und vertrauen den Verkäufer der auch nur die Produktbeschreibung liest und praxisbezogen noch weniger versteht als der Kunde. Wenn also abgeschliffen wird, dann rate ich dabei zu sein, denn hinterher sieht keiner wenn die Rotex den Gelcoat massakriert. WIr haben im Grunde nur die Möglichkeit, bis auf dem Gelcoat alle Altschichten durch beizen zu beseitigen, oder mechanisch zu entfernen. Wird abgebeizt, dann sollte das einer selbst machen, denn das ist kaum bezahlbar. Wird mechanisch durch strahlen, abhobeln der Altanstrich beseitigt was schnell geht, dann muss der Gelcoat ersetzt werden. Was also als Untergrund fest ist, bleibt fest und wird überschichtet. Oder so wie von mir vorgeschlagen, sauber abschleifen und mit der Stahlwolle, so dass der Gelcoat so weit wie möglich nicht beschädigt wird. Der Erfolg wird also von der Sorgfalt beim beseitigen der Altschichten bestimmt. Da wir es immer mit Resten von 1 K. Beschichtungen zu tun haben, können wir nicht mit EP-Beschichtungen wie Gelshild von International, Multicoat oder mit einen Reaktifharz überschichten, da müsste gestrahlt oder gehobelt werden. Vorsicht bei der Anwendung, denn auch zahlreiche Werften werden von Verkäufern beraten und informieren sich nach der Produktbeschreibung. Firmen wie Wrede, König, Rambeck usw. z.B. die sind die Ausnahme, aber die haben natürlich Ihren Preis der auch berechtigt ist. Im Grunde haben wir dann nur die Möglichkeit zu versiegeln mit Vinyl (ist PVC), das eine etwas höhere Feuchtedichte hat wie ein EP, sehr gut haftet, Alterungsbeständig ist aber nicht die mechanische Festigkeit (z.B. erforderlich bei Grundberührung, trockenfallen) von EP hat. Verwenden wir Vinyl, dann mus auch die Trägerkomponente beim Antifouling Vinyl sein. Damit bleibt nur zur Auswahl das Hempel Globic 9000/98950 oder Marine 522 Ecoship, oder Antifoulings von Tenax, Seajet die für den Privatanwender nicht erhältlich sind. Die SPC- Antifoulings sind weltweit untereinander kompatiebel und jeder Produktwechsel mit einer anderen Trägerkomponente beim Antifouling erfordert wieder den passenden Primer. Aber auch unter den Primern haben wir kompatibilitäspropleme. Wir können mit den Vinylen im Grunde alle Antifoulings überschichten und bis auf Silan- Silikon bekommen wir eine gute Haftung hin. Das Problem sind aber immer die Lösungsmittel - meist Xylol das Altanstriche löst und wenn besonders bei dicken Schichten oder bei Abplatzungen der Untergrund angelöst wird, dann kleben uns die Altschichten auf der Fellrolle. Daher sollte die Grundierung zügig aufgetragen werden und es sollte weder zu kalt noch zu warm sein, optimal 15-23°C. Wie bereits beschrieben, der von mir beschrieben Vorschlag ist der einfachste auch preiswerteste Weg wo ich auch sagen kann dass bei entsprechender Sorgfalt beim abschleifen und passender Grundierung und Antifouling es einige Jahre funktioniert. Was in 8 oder 10 Jahren ist, das weiß keiner, mit Ausnahme dass jedes Boot ohne wenn und aber zur Dauerbaustelle wird. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 2499 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.06.2022, 10:44
    ADMIN hat auf das Thema Neuaufbau/Überarbeitung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Micha, wie auf den Bildern zu sehen ist, haben wir Abplatzungen einmal bis zu einer schwarzen Beschichtung, vermutlich Offshor oder Yachtcare, dann Abplatzungen die weißen Stellen vermutlich bis zu Gelcoat. Bei der Anwendung von VC-Offshore müsste ein VCTar Haft-Grund vorhanden sein was auf den Bildern nicht zu erkenennen ist. VC-Offshore enthält PTFE-Teflon oder auch bei der Farbe schwarz Graphit für Antihafteigenschaften. Wir haben es also weniger mit einen Antifouling zu tun, sondern mit einer Antihaftbeschichtung die bei entsprechende Auslastung für pflanzlichen Bewuchs ausreichend ist, aber keinen Schutz vor tierischen Bewuchs hat. So wie das aussieht hat das Offshore wunderlicherweise ohne den Primer gehalten, was einen kräftigen - rauhen Untergrund durch anschleifen erfordert. Da es sich um einen Saison-Wasserlieger handelt, sehe ich da noch nicht das große Problem. Auf das Offshore wurde ein Hardracing von Hempel gestrichen was kompatiebel ist. Auf dem Bild drei sind großflächige Abplatzungen zu erkennen die übeschichtet wurden. Da weiß ich nicht, ist da Hartracing, oder die EP-Grundierung abgeplatzt. Ich vermute es wa die EP-Grundierung, denn eine 2 K. EP-Beschichtung auf ein 1 K. Antifouling das kann nicht funktionieren, darauf das Yachtcare wieder ein Hardracing. Die vielen kleineren Abplatzungen vom Hartracing auf das Yachtcar lasen ein Taupunktproblem erkennen. Wird ein Boot beschichtet und es ist die Objekttemperatur vom Boot niedriger als die Umgebungstemperatur, weil das Boot in den Nachtstunden abgekühlt ist, dann bildet sich Kondensfeuchte was zu solchen vielen kleinen Abplatzungen führt. Ich muss mir eingestehen, daß ich keine einfache Lösung anbieten kann. Normalerweise wäre Abbeizen mit TOP155 oder GEl170 - sehr Arbeitsaufendig - kein Problem. Da aber das Yachtcare beschichtet wurde, funktionieren keine Beizen die einen Gelcoat nicht auflösen. Verwenden wir eine Beize die uns das Yachtcare löst, dann ruinieren wir den Gelcoat und die darunter liegend Barriere. Bei einen Schaber ist so wie das aussieht der Untergrund zu fest. Wird Trockeneisgestrahlt, dann wird der Gelcoat vollständig perforiert und müsste vollständig ersetzt werden. Wird mit Sand gestrahlt, auch da müsste der Gelcoat mit 2-3 Lagen Multicoat verstärkt werden, wobei das bei entsprechender Vorsicht noch die beste Lösung wäre. Die Firma Wrede würde meiner Meinung strahlen, 1 Lage Laminat, Spachteln, EP-Grundierung, Haftgrund dann Antifouling auftragen. Dabei ist mit Kosten von 1200,-€ zzgl Mwst. 19%, mehrmaliges umsetzten je laufenden Bootsmeter zu kalkulieren. Das wären also an die 16-18 Mille die da zu kalkulieren sind. Damit bin ich bei der Verhältnismäßigkeit obwohl das Boot sicherlich den Aufwand wert ist, eine einfachere Lösung zu versuchen. Da der Untergrund fest ist so wie das aussieht, schleifen bis zum Offshore, auch wenn es tiefer geht dann den Gelcoat so weit wie möglich nicht zu beschädigen. Notfalls bei kritischen Bereich mit einer groben-mittleren Stahlwolle arbeiten, die den Gelcoat nicht beschädigt. Kleine Schäden im Gelcoat wenn vorhanden, die können wir mit einer EP-Feinspachtel ausbessern. Zuletzt nochmals das ges. Unterwasserschiff gründlich mit einer Phantermatte-Stahlwolle abreiben. Die Arbeiten müssen wirklich sehr - sehr sorgfälltig ausgeführt werden, kosten Zeit aber bieten die Möglichkeit dass wir ohne Strahlen eine vernünftige Lösung erzielen und den Gelcoat so weit wie möglich erhalten. Darauf beschichten wir nur 1 Lage, nicht mehr, Marine 470 Vinyl -ALU Primer. Als Antifouling 1 x das Hempel Globic 9000/8950. Da müsste dan zuerst einmal 2 Jahre reichen, wenn es funktioniert dann können wir beim nächsten Versuch mit 2 Lagen mit dem gleichen Antifouling oder mit Marine 522 Ecoship von BASF überschichten, was dann je nach Auslastung für 3-5 Jahre ausreicht. Der Grund beim ersten mal nur 1 x Antifouling ist, dass wir wenn eine Nachbesserung erforderlich ist auch leicht nachbessern können und keine hohen Schichtstäreken haben. Ich muss mich hier aber ehrlich machen, wir haben ähnliche Vorfälle bei Yachten im Bodensee und vom Wiener Yachtverband so behandelt. Im Augenblick haben wir ein Ergebnis von 2-4 Jahren wo es funktioniert und nur geringe Nachbesserungen erforderlich sind. Nur 2-4 Jahre ist natürlich keie Reverenz, die Zeit ist einfach zu kurz, denn ein System sollte min. 15 Jahre funktionieren. Was eine osmotische Beschädigung betrifft, die erfolgen kann aber nicht muss, die können wir vernachlässigen da das Boot in den Wintermonaten entfeuchten kann. Wir haben zahlreiche - ich sage Anstreicherfirmen die das für ca. 3-5 Mille machen würden. Die gehen mit der Rotex ran, egal was den Gelcoat betrifft, streichen 2-3 Lagen Gelshield, dann ein Antifouling. Nur das Boot ist 5 Jahre alt und noch viel zu kostbar für eine solche brachiale Vorgehensweise, denn da ist wirklich Sorgfalt und Geduld erforderlich um ein gutes Ergebnis zu erzielen und den Gelcoat der nun mal der wichtigste osmotische Schutz ist so weit wie möglich zu erhalten. Was in ein paar Jahren ist wissen wir noch nicht, aber strahlen, eine Beschichtung mit einen Reaktief-Harz, Primer Antifouling ist dann immer noch möglich. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 2499 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    29.05.2022, 00:06
    Hallo Quico und Jo, kommt es zu solchen Abplatzungen, dann geht das weiter und wir können nur noch Flicken, wie bei einen alten Autoreifen. Um das richtig zu machen, müssten wir mit Zinkstaub (grün) grundieren, das ist der Anstrich bei den Hochspannungsmasten der alle 30 Jahre überstrichen wird, darauf dan 2-3 Lagen Multicoat, dann den Marine 470 Vinyl, zuletzt Antifouling. Nur das geht nicht da müsste alles runter. Es bleibt also nur als Notlösung ein Chlorkautschukprimer oder das Marine 470 Vinyl das wir vor dem Antifouling grundieren. Der Marine 470 Vinyl ist eine sehr gute Rostschutzfarbe, was im maritimen Bereich, tropischen Gewässern ca. 1 Jahr ausreiucht, dann bricht wieder die Korrosion durch. Das einzige positive ist, dass einfach nachzubessern ist. Den Bereich dann sauber machen, Primer darüber , dann wieder Antifouling. Damit gewinnen wir bei älteren Yachten an Zeit. Ansonsten sind im Yachtbereich bei Stahl max. 15-20 Jahre erreichbar, danach wird geflickt bis zur Verschrottung 3540 Jahre oder vollständigen Erneuerung. Größere Bereiche die bis zum Stahl gehen könnten wir mit eine Protect 346 2 K. Primer ausfüllen, nur wir dürfen dabei nicht die Reste vom Antifouling überschichten. Bei vielen Ablatzungen ein Ding der Unmöglichkeit. Besser mit dem 470 und Pinsel 2-3 mal füllen, streichen, so dass wir nicht so große Übergänge zum Antifouling haben. Grüße Friedrich
    11 Antwort(en) | 3661 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    24.05.2022, 11:42
    ADMIN hat auf das Thema Osmosebefall im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Dirk, das EP sollte nach der Aushärtung wieder angeschliffen werden, am besten mit der Hand um ein durchschleifen zu vermeiden. Besser geht das mit einer Phantermatte aus dem Farbenfachhandel. gibt es auch bei uns. Wenn das Marine 470 Vinyl aufgetragen wurde, ist ein anschleifen beim Antifouling nicht mehr erforderlich. Aber auch da mal mit einer Phanterwolle leicht darüberreiben glättet ein wenig, Verunreinigungen werden beseitigt, geht schnell und schadet nicht. Es kann auch eine Stahlwolle mittel bis grob verwendet werden. Wenn das Antifouling mal überschichtet werden soll, ist auch kein anschleifen erforderlich. Aber auch da macht eine Phantermatte Sinn, einfach abreiben, Verunreinigungen, Kalkrückstände lassen sich leicht beseitigen, geht einfach und schnell. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    22.05.2022, 12:25
    Hallo Borni, Primokon ist Naphta, eingediktes Erdöl, wird nach einigen Jahren spröde und ist ein Haft-Versiegelungsgrund für Antifouling. Das Antifouling Ecopower Racing hat wenig mit Bewuchsschutz zu tun und ist mehr eine biozidfrei Antihaftbeschichtung. Antihaftbeschichtungen verwenden PTFE-Teflon, Silikon oder Silane und das funktioniert nicht auf Naphta - Primokon. Antihaftbeschichtungen erforden eine EP-Grundierung die meist mit Quarz pigmentiert wurde. Das einzige was die für solchen Bewuchsschutz spricht ist der günstige Preis und die umweltverträglichkeit, wobei wenn es nach Preis-Leistung geht, solche Produkte weit - weit überteuert sind. Als Anwender sollte einer vorher sehr genau den Anwendungsfall prüfen, denn im nachhinein wenn es nicht funktioniert wird es sehr teuer, denn die Antihaftbeschichtungen wird einer nicht mehr los. Grüße friedrich
    1 Antwort(en) | 530 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    16.05.2022, 14:00
    Hallo Monika, kein Problem, sollte der Marine 470 Vinyl Alu Haftvermittler nicht benötigt werden, dann eine Verpackung aufheben mit Füllmaterial und die nichtangebrochenen Gebinde zurück schicken. Frau Decker macht dann eine Gutschrift. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    15.05.2022, 10:51
    Hallo, wenn Ihr das Boot raus holt, dann versucht es zu reinigen und was an Bewuchs fest ist mit einer Spachtel abzukratzen. Wenn möglich sollte die Altbeschichtung so weit wie möglich erhalten bleiben. Normalerweise müsste unter dem Marine 470 Vinyl noch eine Protect 321 EGS-Beschichtung sein. Nach der Reinigung mit einer groben Stahlwolle abreiben. Bitte dann ein paar Bilder, denn wenn das funktioniert und wir den Altanstrich erhalten können, dann wird ohne Haftgrund das Ecoship überschichtet. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 2076 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    14.05.2022, 20:34
    Hallo, Ecoship von Relius wurde vom maritimen Bereich BASF übernommen. Das Antifouling wurde inzwischen modifiziert, so dass nur noch 2 Anstriche für einen Bewuchsschutz je nach Auslastung von 3-4 Jahren erforderlich sind. Im Jahr 2021 wurde der maritime Bereich von BASF bei Akzo Nobel eingegliedert, wobei der Hersteller BASF ist. Es gibt im Grunde weltweit nur 9 Antifouling-Hersteller, aber nur in der EU inzwischen mehr als 350 verschiedene AF, da wird viel veredelt, gemischt verdünnt usw. so dass kaum noch ein Laie da durchblickt. Keine Sorge, das Ecoship gibt es weiterhin, nennt sich Marine 522 Ecoship und wird von uns auch für den Privatabnehmer in Kleingebinde abgefüllt. Frage: War das Boot in den 3 Jahren im Waser oder an Land. Wenn das Boot an Land stand, genügt einfaches abreiben mit einer Stahlwolle und dann ins Wasser. Bleibt aber das Boot im Wasser und wurde nicht bewegt, dann können beim AF auch keine Biozide frei gesetzt werden durch den Abrieb, so dass der Bewuchsschutz versagt. In diesen Fall muss der Bewuchs beseitigt werden. Ist der AF-Anstrich verbraucht, dann müsste vereinzelt der Primer Marine 470 Vinyl Farbe rotbraun oder schwarz sichtbar sein. Um also die weitere Vorgehensweise zu bestimmen wären ein paar Bilder und Antworten zu den Fragen hilfreich. Eine Lieferung von Ecoship ist also kein kein P?roblem. Unser Waren korb siehe ANTIFOULING - PRIMER - HILFSMITTEL (shop-af.de) Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 2076 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.05.2022, 18:53
    Hallo, Intertuf ist Polyinylchlorid mit Aluminiumoxid, ähnlich wie Marine 470 Vinyl Alu, nur Intertuf hat geringere Oxidanteile und ist daher preiswerter. Beide Systeme haben einen Korrosionsschutz, sind aber keine Rostumwandler. Rostumwandler sind Säuren, wobei sich dabei nur leichter Flugrost beseitigen lässt und eine Passivierung der Metalloberfläche z.B. mit Phosphor erfolgt. Z.B. bei Brunox haben wir es mit einer Ameisensäure zu tun, verschiedene Lösungsmittel auf Naphta, so dass sich damit Rost vom Untergrund trennt und abfällt, da wird nichts umgewandelt. Da wir es aber mit Säure zu tun haben die nicht vollständig beseitigt wird, kommt es wieder durch die Säure zur Korrosion. Wurde das Brunox überschichtet, dann erfolgen Abplatzungen. Im Grunde ist jeder Rostumwandler im maritimen Bereich vergebliche Liebesmühe und schadet mehr als er nützt. Grundsätzlich, Rost wird nicht umgewandelt, sondern beseitigt. Wir haben je nach Güteklasse bei Stahl immer Verunreinigungen an Phosphor und Schwefel, die mit der eindringenden Feuchte eine Korrosion verursachen,- ist ein natürlicher Alterungsprozess. Dieser Prozess kann mit einer Neutralisation z.B. mit Zink, Eisenglimer, Aluminiumoxid - z.B. im Intertruf verlangsamt werden, nur auf Dauer kann die Korrosion nicht verhindert werden. Grundsätzlich sollte im maritimen Bereich der Einzelfall - Verhältnismäßigkeit beurteilt werden, dazu bedarf es mehr Angaben. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 2308 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.04.2022, 17:27
    Hallo Jo, wir haben im Augenblick Hochsaison, so dass wir bis zu 10 Tage Lieferzeit haben. Uns geht auch immer wieder der Nachschub aus, so dass wir über Schweden nachbestellen müssen. Ich rate zu bestellen und mitzuteilen bis wann geliefert werden soll. Die Bestellung wird dann bei uns für den Versand fertig gemacht und geht dann 3-4 Tage vor den Termin raus. Grüße Friedrich
    11 Antwort(en) | 3661 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.04.2022, 00:15
    ADMIN hat auf das Thema trilux 33 im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Achim. passt, was zu viel ist aufheben, Gebinde auf den Kopf stellen, keine Frosttemperaturen und es kann in ein paar jahren noch verwendet werden. Sollte wirklich etwas Lösungsmittel ausdiffundieren, dann kan das mit einen Kunstharzverdünner ausgeglichen werden. Abstauben genügt, beim Primer und Antifouling ist ein anschleifen nicht erforderlich. Verarbeitung mit der Fellrolle. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 1476 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    24.04.2022, 10:49
    ADMIN hat auf das Thema trilux 33 im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Achim, ich persönlich bin der Meinung dass bei einer Jolle, oder bei kleineren Booten kein Antifouling verwendet werden soll. Solche Boote lassen sich leicht slippen so dass die schnell mal abgekärchert werden können. Auch einfetten mit Seilfett verhindert für einige Wochen dass sich Bewuchs verfestigen kann. Ein weiteres Problem ist das Antifouling Trilux, das auch PTFE enthält, somit Antihafteigenschaften hat und ohne entsprechend Haftgrund ein anderes Antifouling nicht haftet. Es ist auch richtig, dass biozidfreie AF nicht viel bewirken, dazu kommt, das Boot ist aus Aluminium so dass keine Kupferhaltigen Antifolings verwendet werden dürfen. Damit bleibt nur zu Auswahl, ein SPC-Antifouling das Kupfer(I)oxide und zusätzlich Bioziode wie Zinkoxid, Zineb usw. enthält. Vorgehensweise : das Trilux sauber mit 100 Körnung anschleifen, darauf einmal einen Versiegelungs-Haftgrund Marine 470 Vinyl Alu. Darauf kann dann jedes SPC-Antifouling wie z.B. Globic von Hempel, Marine 522 LF oder Marine 522 Ecoship gestrichen werden. Ein Anstrich müsste dann für mehr als 2 Jahre reichen. Die Ergiebigkeit von Primer und Antifouling beträgt ca. 6,5 - 7 m²/ltr. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 1476 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.04.2022, 16:01
    Grundsatz: Der Grenzüberschreitende Verkehr ist nicht geregelt, somit kann jeder mit seinen Boot mit einen international zugelassenen Antifoulingt in Holland ein - oder ausreisen. Es ist aber nicht ratsam in einer Marina ein für Holland nicht zugelassenes Antifouling zu streichen. Ansonsten gibt es keine Kontrollen von Anstrichen die bereits vorgenommen wurden. Erzählungen von Skippern in den Foren von angeblichen Wischtest sind Unsinn. Mit einen Wischtest lässt sich kein Antifouling überprüfen. Es muss auch keiner befürchten dass da einer kommt, das Antifouling abkratzt und in einen toxilogischen Labor untersuchen lässt. Auch das sind Erzählungen die in den Bereich "facke" gehören. . Middelnaam Toelatingsnummer Expiratiedatum Antifouling Plus 15606 01-08-2022 Cruiser One 14532 01-08-2022 Cupron Plus 13536 01-12-2022 Epifanes Copper-Cruise 14301 01-12-2022 Guardia 14388 01-12-2022 HEMPEL'S CLASSIC 71220 15010 01-08-2022 Hempel's Mille NCT 7174C 15534 01-08-2022 Hempel's Mille Xtra 7166C 15525 01-08-2022 Hempel’s Hard Racing Xtra 7666C 15529 01-08-2022 Hempel’s Mille NCT 7173C 15528 01-08-2022 Interspeed Extra 14533 01-08-2022 Micron LZ 15401 01-08-2022 Nautical Antifouling 14646 01-08-2022 SCIROCCO NL 15027 01-12-2022 Seajet 023 Teichi 15006 01-12-2022 Uni-Pro 225 15568 01-08-2022
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10.10.1944 (77)
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Biografie:
Technische Hotline für maritimen Bereich (Stahl-Alu-GFK-Holz).
Industrie - Beschichtungssysteme für Pumpen,Turbinen, Anlagenbau.
Überwachung, Kontrolle und Abnahme von Beschichtungsausführungen im Yacht-Bau.
Wohnort:
Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
Interessen:
Kajakwanderungen
Beruf:
Dipl. Ing.

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