Tab Content
  • Avatar von ADMIN
    21.01.2022, 12:52
    ADMIN hat auf das Thema Neuaufbau im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Daniel, im Innenraum wird nur der Bereich in der Bilge wo sich das Kondenswasser ansammelt und im Motorraum beschichtet. Da hat sich z.B. das Danboline von International bewährt. Alle anderen Bereiche sollten nicht überschichtet werden um die Entfeuchtung nicht zu beeinträchtigen. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 66 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    18.01.2022, 11:20
    ADMIN hat auf das Thema Neuaufbau im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Daniel, ich versuche bei solchen Fragen immer den Einzelfall zu beurteilen. Dabei wären ein paar Bilder hilfreich, sowie Hinweise zum Alter und ob beim Antifouling PTFE (Teflon) verwendet wurde, war es ein Saison oder Dauerwasserlieger und in welchen Gewässern das Boot sich befindet. Da das Bugstrahlruder nachträglich eingebaut wurde, ist das eine Schwachstelle und wird meist zur Dauerbeschäftigung. Auch wenn da 1-2 Lagen 0,1-0,2 mm Laminat aufgetragen wird, wird das Problem dadurch nicht gelöst, denn jedes Polyester oder Epoxid-Laminat ist im Grunde Feuchtedurchlässig. Wir würden im Grunde das Problem nur abdecken, der Bereich nimmt weiter mit oder ohne Laminat Feuchte auf. In der Regel wird bei solchen nachträglichen Einbauten ein Polyester-Laminat verwendet. Da keiner eine Barriere aufträgt, kommt es dann zwischen Gelcoat oder PU zu einer Blasenbildung, die sich aber leicht beheben lässt. Wir könnten mit einer Schuppenpanzerbeschichtung den Bereich zu 100% versiegeln, aber dann haben wir das Problem dass die bereits bestehende Feuchte eingeschlossen wird. Wird die Feuchte eingeschlossen, dann haben wir im Laminat Drücke bis zu 20 Bar, die Feuchte verbindet sich mit den Poxiden, das Laminat trennt sich vom Harz. Da stellt sich die Frage, was ist das kleinere Übel. Das Laminat wird "weich"trotz zusätzlichen Laminat, oder wir werden an diesen Bereich immer wieder nachbessern müssen, was kein großer Aufwand ist. Sehr oft wird beim nachträglichen Einbau der Fehler gemacht, dass im Innenraum zusätzlich mit Ep - PU-PUR usw. versiegelt wird, so dass auch über den Innenraum die Entfeuchtung reduziert wird. Grundsätzlich erhöhen wir trotz zusätzlichen Laminat nur geringfügig die Feuchtedichte. Ist das bestehende Laminat nicht in Auflösung, dann erreichen wir das auch mit einer EP-Beschichtung z.B. Multicoat oder Stetecol, ca. 0,15-0,2 mm. Um das zu beurteilen bräuchte ich ein paar Bilder, auch über den ges. Zustand vom Unterwasserschiff. So weit erstmal, Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 66 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    16.01.2022, 12:27
    Kapazitiven Feuchtemessgeräte, die für den Bootsbau - GFK kalibriert werden sind sehr teuer. Bei höherwertigen Feuchtemessgeräten beginnen die Preise ab 800,- bis zu 2000,-€. Es werden auch preiswerte Feuchtmessgeäte um die 200,- bis 250,-€ wie das Greisinger GMK210 angeboten, nur da bedarf es einen Service um die Messwertergebnisse in Prozent auch zu beurteilen. In solchen Fällen genügt auch ein einfaches Feuchtemessgerät unter 80-100,- Euro, das für GFK kalibriert wurde. Natürlich haben wir bei solchen Messgeräten ungenauere Messergebnisse. Die Ungenauigkeit läßt sich durch eine Mehrfachmessung und den berechneten Durchschnitt der Messergebnisse erheblich reduzieren. Kein solches Messgerät auch nicht die sehr teueren, können "Osmose" oder osmotische Schäden im Laminat messen. Auf Grund von Feuchtewerten im Laminat und entsprechender Erfahrung kann der Zustand eines Laminat beurteilt werden die zum Beispiel eine weitere - genauere Untersuchung erfordern. Wir bieten hier ein einfaches kapazitives Feuchtemessgerät unter 80,-€ an. Vor dem beschichten ein absolutes "muss", um den Taupunkt - Temperatur / Luftfeuchte zu beurteilen. Wir haben das Messgerät für GFK-Boote / Stufe 1 kalibriert. Damit lässt sich für den Skipper der allgemeine Zustand vom Laminat beurteilen. Ein absolutes "muss", besonders beim Gebraucht - Bootekauf, das vielen Käufern vor unliebsamen Überraschungen sowie in der Praxis, vor weit - weit überzogenen Gebrauchtboot - Preisen bewahrt. Beispiel: Für den Abgleich werden 5 Messungen unterhalb der Deckskante durchgeführt und der Durchschnitt berechnet. Das gleiche machen wir dann am Unterwasserschiff, da bestimmen wir die Messpunkte, messen ca. alle 30 cm 5 x und berechnen den Durchnitt und fertigen ein eifaches Messprotokoll. Haben wir um ca. 50-75% höhere Werte als bei der Messung Decksunterkante, dann wäre das optimal, auch 100% wären gerade noch i.O. Haben wir Werte die um das 3-10-fache (nicht ungewöhnlich) den Wert an der Decksunterkante überschreiten, dann kauft einer eine Dauerbaustelle, meist noch weit - weit überteuert. Der Kielbereich oder das Ruder mus gesondert beurteilt werden. Wir bieten unseren Kunden im Forum die Beurteilung solcher Messergebnisse an. Siehe GEBRAUCHTBOOTEKAUF - TIP`s Feuchtigkeit Messbereich: 0.5% ~ 79.5%, Temperatur Messbereich: 0 ~ 50C, 32 ~ 122F Temperatur Wert:±2C/3,6 F Dichte Palette: 0,27g/cm3 ~ 1,05g/cm3 Erkennung tiefe: 0 ~ 50mm Lieferung ab März/April 2022 Besonders beim Gebraucht - Bootekauf älterer Stahl-Yachten ist eine Beschallung und Klangprobe zwingend erforderlich, denn solche Korrosions - Schäden lassen sich unter Beschichtungen leicht verstecken und sind über Jahre nicht sichtbar. Bis in die 80-ziger Jahre hatten die Bleche noch Verunreinigungen an Phosphor und Schwefel, die einen natürlichen Alterungsprozess verursachen. Solche Stähle korrodieren von "Innen nach Aussen", verlieren Ihre Elastizität und brechen. Da es um die eigene Sicherheit geht, sollten sich die Skipper von Stahlyachten sich nicht vom optischen Eindruck, oder unsinnigen Forenbeiträgen täuschen lassen. Die Durchnschnittliche Lebensdauer von Stahl-Schiffen beträgt 35-40 Jahre und werden in der Regel dann verschrottet. Wenn Stahl-Schiffe in die Jahre kommen und verkauft werden, dann ist meist der Grund für den Verkauf, dass für eine Sanierung jegliche Verhältnismäßigkeit fehlt. In der Regel sind die Entsorgungskosten bei solchen Booten bei weitem höher, als der Wert solcher Boote. Bei Hinweisen von Verkäufern, "das ist nur eine Kleinigkeit, lässt sich leicht beheben, ein wenig Rostschutz und Farbe", da stellt sich die Frage, warum der Verkäufer solche Kleinigkeiten nicht selbst vor dem Verkauf behoben hat. Siehe GEBRAUCHTBOOTEKAUF - TIP`s Messbereich: 1.2 ~ 225mm (Stahl), Genauigkeit: ±(1% H + 0.1) mm, Auflösung: 0,1mm, Sound Geschwindigkeits- Bereich: 1000 ~ 9999 mt/s Arbeits- Frequenz: 5MHz, Mindestgrenze für Rohrmessung: Φ20*3mm (Stahl) Betrieb Strom: Normalbetrieb <= 50mA, mit Hintergrundbeleuchtung, Standby: <= 20uA, Autokalibrierung sichern die Genauigkeit Autolineare Kompensation: diese erweiterte Software programm verbessert die Präzision durch die Korrektur der nichtlinearen Genauigkeit von Wandler.Daten store/Trainingsdatenabruf/Daten löschen Funktion. Sound Geschwindigkeitsmessung,Low batterie anzeige, Auto power off, Lcd - Hintergrundbeleuchtung - Display Netzteil: 3 mal 1,5 V AAA alkaline Batterien (Nicht enthalten), Gewicht: 210g, Dimension: 70 x 145 x 28mm Paket Inhalt: 1 x GM100 Ultraschall Dicke Gauge (Nicht inklusive Batterie) 1 x Bedienungsanleitung Lieferung ab März/April 2022 Copyright - Schutz / Beitrag ist Codiert - Hinweise im Impressum beachten
    0 Antwort(en) | 64 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    16.01.2022, 12:19
    Kapazitiven Feuchtemessgeräte, die für den Bootsbau - GFK kalibriert werden sind sehr teuer. Bei höherwertigen Feuchtemessgeräten beginnen die Preise ab 800,- bis zu 2000,-€. Es werden auch preiswerte Feuchtmeesgeäte um die 200,- bis 250,-€ wie das Greisinger GMK210 angeboten, nur da bedarf es einen Service um die Messwertergebnisse in Prozent auch zu beurteilen. In solchen Fällen genügt auch ein einfaches Feuchtemessgerät unter 80-100,- Euro, das für GFK kalibriert wurde. Natürlich haben wir bei solchen Messgeräten ungenauere Messergebnisse. Die Ungenauigkeit läßt sich durch eine Mehrfachmessung und den berechneten Durchschnitt der Messergebnisse erheblich reduzieren. Kein solches Messgerät auch nicht die sehr teueren, können "Osmose" oder osmotische Schäden im Laminat messen. Auf Grund von Feuchtewerten im Laminat und entsprechender Erfahrung kann der Zustand eines Laminat beurteilt werden die zum Beispiel eine weitere - genauere Untersuchung erfordern. Wir bieten hier ein einfaches kapazitives Feuchtemessgerät unter 80,-€ an. Vor dem beschichten ein absolutes "muss", um den Taupunkt - Temperatur / Luftfeuchte zu beurteilen. Wir haben das Messgerät für GFK-Boote / Ramin / Sipo Stufe 1 kalibriert. Damit lässt sich für den Skipper der allgemeine Zustand vom Laminat beurteilen. Ein absolutes "muss", besonders beim Gebraucht - Bootekauf, das vielen Käufern vor unliebsamen Überraschungen sowie in der Praxis, vor weit - weit überzogenen Gebrauchtboot - Preisen bewahrt. Beispiel: Für den Abgleich werden 5 Messungen unterhalb der Deckskante durchgeführt und der Durchschnitt berechnet. Das gleiche machen wir dann am Unterwasserschiff, da bestimmen wir die Messpunkte, messen ca. alle 30 cm 5 x und berechnen den Durchnitt und fertigen ein eifaches Messprotokoll. Haben wir um ca. 50-75% höhere Werte als bei der Messung Decksunterkante, dann wäre das optimal, auch 100% wären gerade noch i.O. Haben wir Werte die um das 3-10-fache (nicht ungewöhnlich) den Wert an der Decksunterkante überschreiten, dann kauft einer eine Dauerbaustelle, meist noch weit - weit überteuert. Der Kielbereich oder das Ruder mus gesondert beurteilt werden. Wir bieten unseren Kunden im Forum die Beurteilung solcher Messergebnisse an. Siehe GEBRAUCHTBOOTEKAUF - TIP`s Feuchtigkeit Messbereich: 0.5% ~ 79.5%, Temperatur Messbereich: 0 ~ 50C, 32 ~ 122F Temperatur Wert:±2C/3,6 F Dichte Palette: 0,27g/cm3 ~ 1,05g/cm3 Erkennung tiefe: 0 ~ 50mm Lieferung ab März/April 2022 Besonders beim Gebraucht - Bootekauf älterer Stahl-Yachten ist eine Beschallung und Klangprobe zwingend erforderlich, denn solche Korrosions - Schäden lassen sich unter Beschichtungen leicht verstecken und sind über Jahre nicht sichtbar. Bis in die 80-ziger Jahre hatten die Bleche noch Verunreinigungen an Phosphor und Schwefel, die einen natürlichen Alterungsprozess verursachen. Solche Stähle korrodieren von "Innen nach Aussen", verlieren Ihre Elastizität und brechen. Da es um die eigene Sicherheit geht, sollten sich die Skipper von Stahlyachten sich nicht vom optischen Eindruck, oder unsinnigen Forenbeiträgen täuschen lassen. Die Durchnschnittliche Lebensdauer von Stahl-Schiffen beträgt 35-40 Jahre und werden in der Regel dann verschrottet. Wenn Stahl-Schiffe in die Jahre kommen und verkauft werden, dann ist meist der Grund für den Verkauf, dass für eine Sanierung jegliche Verhältnismäßigkeit fehlt. In der Regel sind die Entsorgungskosten bei solchen Booten bei weitem höher, als der Wert solcher Boote. Bei Hinweisen von Verkäufern, "das ist nur eine Kleinigkeit, lässt sich leicht beheben, ein wenig Rostschutz und Farbe", da stellt sich die Frage, warum der Verkäufer solche Kleinigkeiten nicht selbst vor dem Verkauf behoben hat. Siehe GEBRAUCHTBOOTEKAUF - TIP`s Messbereich: 1.2 ~ 225mm (Stahl), Genauigkeit: ±(1% H + 0.1) mm, Auflösung: 0,1mm, Sound Geschwindigkeits- Bereich: 1000 ~ 9999 mt/s Arbeits- Frequenz: 5MHz, Mindestgrenze für Rohrmessung: Φ20*3mm (Stahl) Betrieb Strom: Normalbetrieb <= 50mA, mit Hintergrundbeleuchtung, Standby: <= 20uA, Autokalibrierung sichern die Genauigkeit Autolineare Kompensation: diese erweiterte Software programm verbessert die Präzision durch die Korrektur der nichtlinearen Genauigkeit von Wandler.Daten store/Trainingsdatenabruf/Daten löschen Funktion. Sound Geschwindigkeitsmessung,Low batterie anzeige, Auto power off, Lcd - Hintergrundbeleuchtung - Display Netzteil: 3 mal 1,5 V AAA alkaline Batterien (Nicht enthalten), Gewicht: 210g, Dimension: 70 x 145 x 28mm Paket Inhalt: 1 x GM100 Ultraschall Dicke Gauge (Nicht inklusive Batterie) 1 x Bedienungsanleitung Lieferung ab März/April 2022
    0 Antwort(en) | 47 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.01.2022, 15:32
    Der von International passt. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 759 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.01.2022, 13:33
    Hallo Klaus, bei den 2 K PU-Lacken habe ich nur größere Gebinde, da fehlt die Verhältnismäßigkeit. Den bekommst Du auch beim Bootszubehör wie z.B. Segelladen, SVB usw., wird dort als 2 K Perfection Polyurethan angeboten und ist in kleineren Gebinden erhältlich. Den dann nochmals leicht anschleifen, dann den Primer, Antifouling. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 759 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.01.2022, 11:58
    Hallo Klaus, der Primer Marine 470 Vinyl Aluminium ist die weitere Entwicklung vom Marine 470 Vinyl schwarz-rotbraun. Es ist ein Versiegelungsgrund für GFK - Metalle - und ein Haftgrund für das Antifouling. Optimal auch für den Kiel geeignet wenn uns die Korrosion beim Antifouling durchbricht. Da einfach den Bereich mit der Flex sauber machen, den Primer dann das Antifouling, das geht einfach und schnell- ist aber bei minderwertigen Stählen keine Dauerlösung. Was Buntmetalle betrifft, da gibt es nur einen einzigen EP-Grund der z.B. für Aluminium, Bronce, Messing, usw. verwendet wird und dafür geeignet wäre, da wir nur geringe mechanische Belastungen haben. In Deinen Fall genügt bei Metall und GFK der Primer Marine 470 Aluminium. Es wird aber immer eine Dauerbeschäftigung bleiben. Für die Versiegelung vor dem Primer beim GFK und der Epoxyd-Spachtelungen wegen der Feuchtedichte, wären 2-3 Lagen PU-PUR- oder PU Acryl am besten geeignet. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 759 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    08.01.2022, 11:53
    Hallo Klaus, mit Primer Marina 470 Aluminium, darauf dann das Antifouling, mehr können wir im Grunde nicht machen. Buntmetalle wie Bronce, Messing, Aluminium sind kein Problem. Probleme kann es durch den nachträglichen Einbau geben. Bei den Bavarias haben wir bei nachträglichen Einbau am Unterwasserschiff nach 1-2 Jahren Blasen. Der Grund ist, dass die Epoxide- Epoxidspachtelungen eine geringere Feuchtedichte haben als z.B. der Gelcoat. Da macht es Sinn den Bereich zusätzlich mit einen 2 K. PU-Lack zu versiegeln, der eine höhere feuchtedichte hat. Grundsätzlich wird es aber immer eine Schwachstelle bleiben. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 759 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.01.2022, 20:38
    Kapazitiven Feuchtemessgeräte, die für den Bootsbau - GFK kalibriert werden sind sehr teuer. Bei höherwertigen Feuchtemessgeräten beginnen die Preise ab 800,- bis zu 2000,-€. Es werden auch preiswerte Feuchtmeesgeäte um die 200,- bis 250,-€ wie das Greisinger GMK210 angeboten, nur da bedarf es einen Service um die Messwertergebnisse in Prozent auch zu beurteilen. In solchen Fällen genügt auch ein einfaches Feuchtemessgerät unter 80-100,- Euro, das für GFK kalibriert wurde. Natürlich haben wir bei solchen Messgeräten ungenauere Messergebnisse. Die Ungenauigkeit läßt sich durch eine Mehrfachmessung und den berechneten Durchschnitt der Messergebnisse erheblich reduzieren. Kein solches Messgerät auch nicht die sehr teueren, können "Osmose" oder osmotische Schäden im Laminat messen. Auf Grund von Feuchtewerten im Laminat und entsprechender Erfahrung kann der Zustand eines Laminat beurteilt werden die zum Beispiel eine weitere - genauere Untersuchung erfordern. Wir bieten hier ein einfaches kapazitives Feuchtemessgerät unter 80,-€ an. Vor dem beschichten ein absolutes "muss", um den Taupunkt - Temperatur / Luftfeuchte zu beurteilen. Wir haben das Messgerät für GFK-Boote / Ramin / Sipo Stufe 1 kalibriert. Damit lässt sich für den Skipper der allgemeine Zustand vom Laminat beurteilen. Ein absolutes "muss", besonders beim Gebraucht - Bootekauf, das vielen Käufern vor unliebsamen Überraschungen sowie in der Praxis, vor weit - weit überzogenen Gebrauchtboot - Preisen bewahrt. Beispiel: Für den Abgleich werden 5 Messungen unterhalb der Deckskante durchgeführt und der Durchschnitt berechnet. Das gleiche machen wir dann am Unterwasserschiff, da bestimmen wir die Messpunkte, messen ca. alle 30 cm 5 x und berechnen den Durchnitt und fertigen ein eifaches Messprotokoll. Haben wir um ca. 50-75% höhere Werte als bei der Messung Decksunterkante, dann wäre das optimal, auch 100% wären gerade noch i.O. Haben wir Werte die um das 3-10-fache (nicht ungewöhnlich) den Wert an der Decksunterkante überschreiten, dann kauft einer eine Dauerbaustelle, meist noch weit - weit überteuert. Der Kielbereich oder das Ruder mus gesondert beurteilt werden. Wir bieten unseren Kunden im Forum die Beurteilung solcher Messergebnisse an. Siehe GEBRAUCHTBOOTEKAUF - TIP`s Feuchtigkeit Messbereich: 0.5% ~ 79.5%, Temperatur Messbereich: 0 ~ 50C, 32 ~ 122F Temperatur Wert:±2C/3,6 F Dichte Palette: 0,27g/cm3 ~ 1,05g/cm3 Erkennung tiefe: 0 ~ 50mm Lieferung ab März/April 2022 Besonders beim Gebraucht - Bootekauf älterer Stahl-Yachten ist eine Beschallung und Klangprobe zwingend erforderlich, denn solche Korrosions - Schäden lassen sich unter Beschichtungen leicht verstecken und sind über Jahre nicht sichtbar. Bis in die 80-ziger Jahre hatten die Bleche noch Verunreinigungen an Phosphor und Schwefel, die einen natürlichen Alterungsprozess verursachen. Solche Stähle korrodieren von "Innen nach Aussen", verlieren Ihre Elastizität und brechen. Da es um die eigene Sicherheit geht, sollten sich die Skipper von Stahlyachten sich nicht vom optischen Eindruck, oder unsinnigen Forenbeiträgen täuschen lassen. Die Durchnschnittliche Lebensdauer von Stahl-Schiffen beträgt 35-40 Jahre und werden in der Regel dann verschrottet. Wenn Stahl-Schiffe in die Jahre kommen und verkauft werden, dann ist meist der Grund für den Verkauf, dass für eine Sanierung jegliche Verhältnismäßigkeit fehlt. In der Regel sind die Entsorgungskosten bei solchen Booten bei weitem höher, als der Wert solcher Boote. Bei Hinweisen von Verkäufern, "das ist nur eine Kleinigkeit, lässt sich leicht beheben, ein wenig Rostschutz und Farbe", da stellt sich die Frage, warum der Verkäufer solche Kleinigkeiten nicht selbst vor dem Verkauf behoben hat. Siehe GEBRAUCHTBOOTEKAUF - TIP`s Messbereich: 1.2 ~ 225mm (Stahl), Genauigkeit: ±(1% H + 0.1) mm, Auflösung: 0,1mm, Sound Geschwindigkeits- Bereich: 1000 ~ 9999 mt/s Arbeits- Frequenz: 5MHz, Mindestgrenze für Rohrmessung: Φ20*3mm (Stahl) Betrieb Strom: Normalbetrieb <= 50mA, mit Hintergrundbeleuchtung, Standby: <= 20uA, Autokalibrierung sichern die Genauigkeit Autolineare Kompensation: diese erweiterte Software programm verbessert die Präzision durch die Korrektur der nichtlinearen Genauigkeit von Wandler.Daten store/Trainingsdatenabruf/Daten löschen Funktion. Sound Geschwindigkeitsmessung,Low batterie anzeige, Auto power off, Lcd - Hintergrundbeleuchtung - Display Netzteil: 3 mal 1,5 V AAA alkaline Batterien (Nicht enthalten), Gewicht: 210g, Dimension: 70 x 145 x 28mm Paket Inhalt: 1 x GM100 Ultraschall Dicke Gauge (Nicht inklusive Batterie) 1 x Bedienungsanleitung Lieferung ab März/April 2022
    0 Antwort(en) | 170 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    29.12.2021, 15:58
    IN BARBEITUNG Wer ein gebrauchtes Boot kauft ohne vorher die Feuchtewerte am Unterwasserschiff vorher zu überprüfen, ist vergleichbar, wenn sich einer z.B. einen 20 Jahre alten Golf kauft ohne den vorher anzusehen oder probezufahren. Bei jeden GFG-Boot - ohne Ausnahme haben wir je nach Auslastung der Yacht eine osmotische Diffusion die osmotische Schäden verursachen kann. Ohne einer vorherigen überprüfung sollte einer kein Boot kaufen. In der Praxis sind die meisten Gebrauchtboote weit - weit überteuert und die meisten verkäufer lassen sich dann Ihre Wartungsarbeiten besonders was das Unterwasserschiff betrifft noch vergolden. Vor dem Verkauf wird dann noch kräftig poliert, Schäden am Unterwasserschiff mit Epoxid zugekleistert und dann noch ein möglichst Preiswertes Antifouling. Da wird wirklich das Vertrauen von Käufern, die sich einen Jugendtraum erfüllen möchten mißbraucht. Da kostet dann z.B. eine Neptum 20 Baujahr 1975 um die 5-6000,-€. Kein Autokäufer wäre so unbedarft und würde für einen mehr als 45 Jahre alten Golf der auf der Straße als stand noch ca. 1/3 vom Neupreis bezahlen. Die Praxis hat auch gezeigt, dass bei den meisten Boote, besonders in Süßwassergewässern das Laminat verifft ist und solche Boote mehr dem Sondermüll zuzuordnen sind. Im Grunde wäre die Entsorgungskosten erheblich höher als der Wert solche Boote. Eine einfache Überprüfung mit einen Feuchtemessgerät würde den Käufer vor solchen Schäden bewhren. bzw. würde den Verkaufspreis entsprechend nach unten korrigieren. Ein Feuchtemessgerät gehört zur Standardausrüstung einer GFK-Yacht. Damit lässt sich einmal der Allgemeinzustand nach Jahren einer Yacht beurteilen und ist nun mal zwingend erforderlich wenn das Unterwasserschiff eine EP- oder PVC- Grundierung erhält. Haben wir zu hohe Feuchtewerte, dann besteht beim überschichten das Risiko von Aplikationsschäden, - Blasenbildung. Wir haben über mehrere Jahre den Service über das Forum - Mail - Telefon- für das Greisinger GMK 210 unseren Gästen und Kunden angeboten. Ab 01.01.2022 haben wir diesen Service eingestellt. Der Grund ist, wir sind nicht mehr bereit, für das Feuchtemessgerät das beim Profishop 203,55€ und beim Conrad 227,29€ ohne Beratungsservice kostet, noch unentgeltlich einen Beratungsservice für den Profishop und Conrad anzubieten. Wir sind der Meinung, ein solches Feuchtemessgerät darf als zusätzliches Werkzeug zur Standardausrüstung nicht mehr als 100,-€ kosten
    0 Antwort(en) | 165 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    23.12.2021, 13:39
    Hallo, das Micron CSC von Interlux ist im Grunde Micron Extra von International. Es ist ein erodierendes Antifouling und kein selbstabschleifendes Antifouling. Die Standzeit beträgt 24 Monate, damit eine bewuchsschutzdauer bis zu 12 Monate und muss jedes Jahr erneuert werden. Normalerweise genügt saubere schleifen mit 80-120 Körnung ohne den Gelcoat zu beschädigen. Was lose ist muss weg, eine nachträgliche Verfestigung ist nicht möglich. Darauf 1 x mit Intertuf 203 Aluminium, Saisonwasserlieger 1 x, Dauerwasserlieger 2 x Wasserpass 1 x zusätzlich mit Marine 522 Ecoship rollen. Wir müssen uns auch erlich machen, werden Boote zu wenig bewegt, dann haben wir eine zu geringe Biozidfreisetzung, eine zu geringe Selbstreinigung und der Bewuchs kann verfestigen. Das gilt ohne Ausnahme für alle Antifoulings. Was die Roststellen betrifft, da bietet das Intertuf einen sehr guten Korrosionsschutz. Der Bereich wird aber zur Dauerbschäftigung werden. Bricht die Korrosion nach 1-2 Jahren wieder durch, einfach verschleifen, mit dem Intertuf überstreichen, dann wieder Antifouling. Das geht einfach und schnell und wir gewinnen einige Jahre. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 212 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    20.12.2021, 18:27
    ADMIN hat auf das Thema Lochfraß beheben im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, bei Alubooten ist es wichtig, alle Leitungen so weit wie möglich in Leerrohren zu verlegen wegen der Kondesfeuchte. Wenn wir beschichten, dann bedarf es einer besonderen Grundierung für Aluminium, maritimen Bereich, - 1 Anstrich mit der Fellrolle siehe http://wp1079960.server-he.de/BASF/321_P.pdf Wenn gestrahlt wird, Unterwasserschiff, 1 mal mit Protect 321 Farbe grau, 1 x Marine 470 Vinyl, 1 - 2 Lagen Marine 522 Ecoship. Beim Überwasserbereich wenn lackiert werden sollte, 1 x Protect 321, 2-3 mal Protect 311 oder 316, das ist ein 2 K. PU-Acryllack. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 297 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.12.2021, 18:50
    Hallo Sven, nach 50 Jahren müssen wir bei solchen Booten die Verhältnismäßigkeit sehen. Das Boot hat sicherlich bereits einige Sanierungsversuche hinter sich, ein Gelcoat ist nicht mehr vorhanden, der Ersatz war vermutlich VCTar2 was dann das VC17m erklärt. Für eine vollständige Sanierung müsste gestrahlt werden, dann 3 Tage Trockenkammer bei 60°C, 2 Lagen 0,2 mm Laminat, Spachtelung, 3 Lagen Multicoat, 1 x Vinyl dann Antifouling. Da müsste einer z.B. bei Wrede in Hamburg min. 1200,-€ je Laufenden Bootsmeter kalkulieren, zzgl. Kielsanierung, mehrmaliges umsetzen und noch 19% Mwst. Dafür gibt es dann ein paar Jahre Gewährleistung auf Nachbesserung, aber kaum noch eine Garantie. Zur Feuchtemessung: Da müsste ich die Differenzfeuchte zwischen Decksunterkante und Unterwasserschiff wissen, denn die sollte nicht mehr als 1 % betragen. Bei höheren Feuchtewerten und wir machen dicht, kommt es im Laminat zu Drücken bis zu 20 Bar, das Laminat trennt sich vom Harz und das Boot wird weich, des weiteren kommt es dann wieder zu großflächigen Abplatzungen. Haben wir Feuchtewerte im Bereich 2,3-2,8%, mit 40-80 Körnung sauber schleifen, reinigen mit technischen Aceton, darauf 2 Lagen - nicht mehr eines Reaktiv-Harz Stetecol siehe EPOXID STETECOL RELEST® Marine 340 EP - Guard HB mit Härter / 1 - 2 Lagen mit der Fellrolle) (shop-af.de), 1 x Marine 470 Vinyl, darauf dann 1 -2 Lagen marine 522 Ecoship. Damit gewinnen wir einige Jahre und was dann ist, weiß Heute noch keiner. Die Beschichtung ist zäh, schlagfest und hat eine hohe Feuchtedichte. Keine Sorge, das Boot geht noch lange nicht unter. Nachteil ist, Reaktiv-Harze bilden eine rauhe oberfläche - Orangenhaut - die aber durch den Primer und das Antifouling zum Teil wieder geglättet wird. Ich schätze aber, das können wir bei dem Boot aber vernachlässigen. Wichtig ist, alles was VC17m ist muss beseigt werden und die Feuchtewerte müssen passen. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 484 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    13.12.2021, 18:38
    Richtig, mehr ist nicht erforderlich. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 451 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    13.12.2021, 14:11
    Hallo Klaus, der Saildrive besteht aus der Legierung Silumin, eine seewasserfeste und korrosionsbeständige Aluminiumlegierung. Das Antifouling Marine 522 Ecoship enthält kein Kupfer, sondern hohe Anteile Kuper(I)oxide, ein elektrischer Halbleiter. Es müsste also die Wassertemperatur über 200°C betragen damit das Kupfer(I)oxid zum elektrischen Leiter würde. Damit ist eine Elektrolyse mit Silumin ausgeschlossen. Wir benötigen aber einen Haftgrund Marine 470 Vinyl. Der Grund ist, wir haben beim Ecoship als Trägerkomponente Vinyl, aber auf 2 Liter Volumen 2,6 kg Biozide was die Haftung reduziert. Daher brauchen wir den Vinylprimer (nur 1 x anwenden) als Haftgrund. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 451 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    11.12.2021, 12:17
    Ein Feuchtemessgerät gehört zur Standard-Ausrüstung jeder Yacht. Damit lässt sich nicht nur der Zustand und die Feuchteaufnahme einer Yacht beurteilen, sondern bewahrt auch manchen Skipper beim Gebrauchtboote-Kauf vor mehr als unliebsamen Überraschungen oder Fehlentscheidungen. Osmotische Vorgänge im Laminat riechen nicht und sind auch nicht sichtbar wie so mancher meint, können aber auf Grund der Feuchteaufnahme mit einem Feuchtemessgerät von uns oder auch mit einem Sachverständigen beurteilt werden. Wir haben den Vertrieb des Feuchtemessgerät GMK 210 der Firma Greisinger, sowie den Beratungsservice ab 01.01.2022 eingestellt. Hinweis: Bei Anwendungen im Yachtbereich kann ohne einer Kalibrierung und fachgerechten Bewertung der Messergebnisse kein Privatanwender oder Skipper mit den angezeigten Messwerten etwas anfangen. Keines der preiswerten Messgeräte für GFK zur Messung, kann von einen Laien auf Null für den unterschiedlichen Anwendungsfall bei einer GFK-Yacht oder GFK-Boot kalibriert werden, und ist nach unseren Erfahrungen ohne Service und Beratung für die Messung der relativen Feuchtigkeit im Über- und Unterwasserbereich einer Yacht geeignet. Im Grunde haben wir es immer mit "interpolierten" Messwerten zu tun, mit denen der Privatanwender nichts anfangen kann. Was versteht man unter Interpolieren? Verfahren zur näherungsweisen Ermittlung eines unbekannten Funktionswertes mit Hilfe von bekannten Funktionswerten. Für die Beurteilung der Messwerte bedarf es jahrelanger Erfahrung, hunderten von Vergleichsmessungen unterschiedlicher Yachten im Norden der Nord- oder Ostsee, in Binnengewässern wie z. B. der Bodensee oder im Mittelmeer, um die Messwerte für die unterschiedlichen Anwendungen zu beurteilen. Damit ist für den Privatanwender der nicht über die erforderlichen Kenntnisse, Erfahrungen für den Anwendungsfall verfügt, ein solches Feuchtemessgerät nutzlos und nur für Fachbetriebe oder Sachverständige, die über entsprechend Erfahrungswerte verfügen, geeignet. Nur Sachverständige oder Fachbetriebe verwenden höherwertige Messgeräte wie z.B. von Doser oder anderer Hersteller (> 800,-€) und die Service-Leistungen sind nicht unentgeltlich. Wir haben jahrelang aufgrund sehr vieler Vergleichsmessungen unseren Kunden und auch Gästen im Forum den Service für das GMK 210 der Fa. Greisinger kostenlos angeboten. Zahlreiche Online-Händler nutzen dabei unseren kostenlosen Service und verkaufen dann das Messgerät erheblich preiswerter als wir es unseren Kunden anbieten können. Da wir nun dieses Gerät nicht mehr anbieten, stellen wir auch unseren Beratungsservice für eine Bewertung der Messergebnisse des GMK 210 für die unterschiedlichen Anwendungen bei Booten und Yachten ein. Da das Gerät im Online-Handel angeboten wird, wenden Sie sich bitte bei Fragen zur Handhabung oder Anfertigungen von Messprotokokollen usw. an den zuständigen Lieferanten oder direkt an die Firma Greisinger. Allerdings können wir uns nicht vorstellen, dass den Händlern eine Feuchte-Beurteilung z.B. einer Bavaria 36, Sirius oder Schöchel in den verschiedensten Gewässern zur Beurteilung möglich ist. Wenn wir unsere Kalibrierungen, Vergleichsmessungen und Tests für preiswerte Vergleichsgeräte verschiedener Hersteller abgeschlossen haben, werden wir im Frühjahr 2022 unseren Kunden für GFK-Yachten und unseren Gästen im Forum ein leistungsgerechtes und preiswertes Feuchtemessgerät, einschl. unseren Beratungsservice für die praxisgerechte Anwendungen, wieder anbieten.
    0 Antwort(en) | 365 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.11.2021, 14:40
    ADMIN hat auf das Thema AF festigen/überarbeiten im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Felix, auch das Seajet 0344 erfordert einen Haftgrund. Die unter dem Antifouling vorhandene Grundierung lässt auf Grund der Farbe eine 2 K. EP-Beschichtung wie z.B. VCTar2, Ligt-Primer oder auch Gelshield vermuten. Ob die Beschichtung 2 K. ist, lässt sich leicht mit Aceton oder Nitro überprüfen. Grundsätzlich sollte eine Grundierung immer identisch sein, mit der Trägerkomponente eines Anrifouling. ZB. VC17m verwendet eine EP-Trägerkomponente, daher ist der Haftgrund VCTar2, wir haben im Marine 522 Vinyl als Trägerkomponent, daher ist der Haftgrund Vinyl. Bei Seajet 034 haben wir als Trägerkomponente Alcyd, also muss der Haftggrund ein Alcyd sein - siehe Sperrgrund Seajet 011, Bisphenol-A-Epichlorhydrinebeize, ist eine Epoxidhaltige Grundierung. Diese Grundierung ist silberfarbig und 1. Komp und mit Aluminium pikmentiert. Die graue Farbe sieht für mich nicht so aus, dass es sich um Seajet 011 handelt. Mit einen Wischtest Aceton kann dass festgestellt werden. Grundsätzlich ist das Seajet 034 ein Antifouling, das für Aluminium-Yachten verwendet wird. Die Angaben vom Hersteller wurden aus dem japanischen übersetzt, so dass es verschiedene Spezifikationen gibt. Es wird als ein SPC-Antifouling in Deutschland angeboten, ist aber kein SPC-Antifouling und meines Wissen ein Weichantifouling. Bei Weichantifoulings darf die Wasserliegedauer nicht unterbrochen werden. Wird es als Saisonantifouling verwendet, dann 1 x dünn streichen und im Folgejahr sauber abschleifen und den Anstrich erneuern. Wird der Altanstrich nicht weitgehend entfernt, dann kommt es zu Schichtstärkenanreicherungen mit dem entsprechenden Abplatzungen. Auch bei den Haftgrundierungen ist einiges unklar, einmal wird Seajet 011 empfohlen, dann wieder Seajet 015, beide sind aber entsprechend den Sicherheitsdaten identisch. Es ist also für Alu-Yachten bestimmt, aber auch da ist die Entwicklung von International-Hempel-BASF. Tenax usw um Jahrzehnte weiter. Wie auch immer, ein solches System gehört nicht auf ein solches Boot und das sollte eine Werft auch wissen. Haben wir nun mal Abplatzungen, dann lässt sich das nachträglich nicht mehr korrigieren. Der weisse Anstrich muss runter, was am besten durch abbeizen Gel170 oder TOP155 erfolgt. Mancher versucht auch es mit Aceton und einer groben Stahlwolle, was eine gewaltige Drecksarbeit ist. Nach dem abbeizen gründlich waschen, alle Beizrückstände entfernen, dann nochmals mit Aceton abreiben und dann den passenden Primer zum Antifouling. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 1257 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.11.2021, 14:14
    ADMIN hat auf das Thema Haarrisse und Bläschen im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Hans, danke für den Bescheid und ich freue mich auch wenn es funktioniert hat. Mir ist aber auch klar, ich bin mir nicht immer zu 100% sicher, was in 3-4 Jahren ist, denn jeder Einzelfall muss auch als solcher beurteilt werden. In einer Bootshalle bei Temperaturen um die 15-23°C spricht nichts dagegen, wenn wir jetzt das Antifouling auftragen und das Boot kommt im Frühjahr dann ins Wasser. Auch wenn ein anschleifen nicht erforderlich ist, rate ich das Unterwasserschiff gründlich mit einer groben Stahlwolle abzureiben, um die Oberfläche zu glätten und die Haftung zu verbessern. Auch wenn das AF bis zu 5°C verarbeitet werden kann, ist das für Privatanwender die nicht über eine Airlesspritzanlage verfügen nicht zu empfehlen. Würden wir da mit der Rolle auftragen, dann erhalten wir zu hohe Schichtstärken auf Grund der Eindickung - Viskosität bei niedrigen Temperaturen, was dann eine Haarrissbildung verursachen kann. Wenn der Bewuchsschutz noch halbwegs funktioniert, dann solltest Du noch eine Saison warten, auch wenn sich dann Bewuchs bildet der sich leicht entfernen lässt. Grüße aus Ingolstadt, Friedrich
    23 Antwort(en) | 34302 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    17.11.2021, 15:32
    Hallo, optimal ist natürlich sandstrahlen und wie bereits beschrieben, kommt es zu größeren Abplatzungen, dann geht das weiter und wir können das nicht nachträglich verfestigen. Das ermöglicht auch eine entsprechend saubere Oberfläche wenn er nachstrahlt. Der Grund für die Ablösungeni ist, dass Epoxide, EP-Spachtelungen grundsätzlich nicht feuchtedicht sind. Für solche Anwendungsfälle gibt es EP-Beschichtungen mit Eisenglimmer mit Aluminium pigmentiert. Diese Beschichtungen werden auch als Schuppenpanzerbeschichtung beschrieben und sind auf Grund des Glimmer weitgehend feuchtetdicht. Diese EP-Beschichtung werden dann unter Wasser mit Vinyl und über Wasser mit PU-Acryl versiegelt. Also zuerst slippen, dann Aufnahmen, sandstrahlen wenn möglich. Was die Lucken - Fenster betrifft, die müssen entsprechend geschützt werden. Dabei haben sich selbstklebende Gummibänder am besten bewährt. Das sollte aber mit dem Sandstrahler abgestimmt werden. Wenn bereits gestrahlt wird, dann macht es es keinen Sinn noch zu schleifen, sieht auch nicht sauber aus. Also Bilder, strahlen, dann am besten telefonieren um die weitere Vorgehensweise abzustimmen. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 964 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    17.11.2021, 12:59
    Hallo, die Beschichtung ist 17 Jahre alt und entspricht auch der vorgegebenen Standzeit von ca. 15 Jahren. Um mehr zu sagen wären Bilder sehr hilfreich, um auch die Verhältnismäßigkeit zu beurteilen. Ich schätze aber, kommt es zu großflächigen Abplatzungen, dann ist es mit ausbessern meist nicht mehr getan. Es spricht nichts dagegen, bei einen seewasserbeständigen Aluminium die Oberfläche "natur" zu belassen, Ausnahme Unterwasserschiff wenn ein Bewuchsschutz erforderlich ist. Das setzt voraus, dass wir keine Kriechströme haben. Was großflächige Spachtelungen betrifft, die haben auf Dauer noch nie funktioniert, das kennen wir noch von unseren Autos in den 60-ziger Jahren. Aluminium hat die Eigenschaft eine Oxidschicht zu bilden um sich selbst zu schützen. Diese Schicht ist oft ein Problem, da es die Haftung bei Epoxidbeschichtungen erheblich reduziert. In der Regel bedarf es beim Unterwasserschiff nur einen Anstrich mit http://shop-af.de/contents/de/p433.html, darauf 1 x RELEST® Marine 470 1K-Vinyl EC-Sealer/schwarz - rotbraun (shop-af.de) und als Antifouling RELEST® Marine 522 AF Ecoship/schwarz - rotbraun (shop-af.de) Das Antifouling ist mehrjährig, enthält Kupfer(I)oxide (kein Kupfer) und passt zu Aluminium. Ein Anstrich hat im schnitt einen Dockintervall von 18 Monaten. Empfehlung Saisonwasserlieger 1 x, Dauerwasserlieger 2 x, Wasserpass ein zusätlicher Anstrich wegen der Reinigung. Wir haben zahlreiche Kunden, die Aluminiumyachten natur belassen, nur das Unterwasserschiff 1 x mit dem Marine 470 grundieren und darauf das AF streichen. Vorteil ist, die geringen Schichtstärken, so dass eine Nachbesserung erheblich erleichtert wird. Schäüden durch Elektrolyse sind uns nicht bekannt, auch Hempel (nicht zu verwechseln mit der Voss) empfiehlt diese Vorgehensweise. Da sollte aber der Einzelfall beurteilt werden, daher die Bilder. Müssen wir spachteln, dann brauchen wir eine tragfähige Epoxidgrundierung. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 964 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.10.2021, 15:04
    ADMIN hat auf das Thema Neubeschichtung Deck und Kajüte im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Da ist immer ein Versuch erforderlich. Nicht jede 2 K-Farbe ist geeignet und hat die erforderliche Trittfestigkeit. Die Erforderliche Härte haben nur 2 K. PU-Acryllacke, z.B. semigloß. Wenn die mit einer Nylon-Fellrolle aufgetragen werden, dann bekommen wir einen Orangenhauteffekt was meist für die Begehbarkeit beim Deck ausreichend ist. Bei der Anwendung halten aber die Nylonfellrollen nur an die 8-10 Minuten, dann lösen die sich auf, daher rechtzeitig die Rolle wechseln. Löpsungsmiitelfeste Rollen rentieren sich nicht, sind sehr teuer und lösen sich bei PU-Lacken durch den Härter auch nach einiger Zeit auf. Besser Rollen rechtzeitig wechseln. Größere Flächen mit einstreuen hinzubekommen ist sehr schwierig, daher haben sich Füllstoffe (kosten nicht viel) die der Beschichtung vorher eingemischt werden besser bewährt. Der Versuch mit dem Salz ist sicherlich interessant. Ich schätze aber, wenn das Salz ausgewaschen wird, dass wir eine Oberfläche bekommen die sehr schnell verschmutzen wird und kaum noch zu reinigen ist. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 3394 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.10.2021, 14:50
    ADMIN hat auf das Thema AF festigen/überarbeiten im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Felix, es gibt Grundierungen die auf unbekannten Antifoulings verwendet werden wenn ein Produktwechsel erfolgen soll, sollten aber nicht bei PTFE und Silikon - Beschichtungen verwendet werden. Es gibt auch Grundierungen die Für VC-Versiegelungen geeignet sein sollten, wobei da noch die Langzeiterfahrungen fehlen. Es gibt aber keine Grundierung, die einen losen Untergrund verfestigen kann. Was das Kärchern betrifft, da gilt max. Druck 65 Bar und Abstand, denn bei Drücken wie in der Praxis mit 125-180 Bar wird sogar der Gelcoat perforiert zum schweizer Käse. Seit den Versuchen in Braunschweig an GFK-Schwimmbecken wird darauf hingewiesen, Hochdruckreiniger entsprechend vorsichtig nur zum reinigen einzusetzen. Was sich nicht abgeht, nachträglich z.B. mit einer Spachtel oder Stahl-Pfannenreiniger entfernen. In Deinem Fall so wie das aussieht, sollte das weiße Antifouling weitgehend entfernt werden. Was das VC17m betrifft, das gehört nicht auf ein solches Boot. VC17m wird für Gleiter, hohe Geschwindigkeit, kurze Liegezeiten verwendet und wenn da einer gute Erfahrungen mit einen Wasserlieger gemacht hat, dann ist der Grund dass es kaum Bewuchs gibt der verfestigen kann. In der Ostsee haben wir inzwichen ca. 15 000 km² wo es keinen Bewuchs gibt und die gleiche Menge Gewässer mit geringen Bewuchs. Z.B. VC17m funktioniert in der Adria keine 3 Wochen. Des weiteren erfordert VC17m VcTar2 als Haftgrund. Da trotz schleifen immer Reste von Antifouling vorhanden sind, darf eine 2 K. EP-Beschichtungnicht auf Reste von Antifouling nicht aufgetragen werden, sonst gibt es Abplatzungen. Um die weitere Vorgehensweise zu bestimmen, müsste ich wissen welche Antifouling da gestrichen wurde. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 1257 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.10.2021, 14:27
    ADMIN hat auf das Thema Neubeschichtung Deck und Kajüte im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Felix, das mit dem Salz oder Zucker habe ich noch nie gehört, ich kann mir es auch nicht vordstellen dass das funktioniert. Ein Deck wird auch mal mit Schuhen belastet, entsprechend fest muss auch der Untergrund sein. Da rate ich doch zu den Anti-Slip-Produkten aus dem Botszubehör, die auch in der Fertigung verwendet werden. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 3394 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.10.2021, 10:54
    Hallo, da ist was schief gelaufen, wurde die Frage beantwortet oder steht die Antwort noch aus. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 473 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    28.09.2021, 13:31
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling Segelyacht erneuern im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Martin. in den 70-ziger Jahren wurde noch mit hohen Schichtstärken laminiert. In England, auch Holland wurden da noch Ortopthalharze verwendet. Mit Einführun g der Isopthalharze konnten die Wandstärken um 2/3 reduziert werden bei gleicher Festigkeit. Da in der Zeit noch viel exprimentiert wurde, wurden meist unsinnige Wandstärken laminiert. Es ist richtig, Polymere - Ausnahme Polyäthylen sind nicht Feuchtedicht. Die H2O-Moleküle dringen in das laminat ein, egal wie dick das Laminat ist. Nach 2000 koinnten die Laminate erheblich verbessert werden durch Zusätze und genaue Verarbeitungsprozesse wei Einhaltung der Temperatur, Luftfeuchte und Temperung. Wenn z.B. Feuchte in das Laminat eindringt was ab Beginn im Wasser erfolgt, kann eine Schädigung erfolgen, muss aber nicht. Wir haben es dabei mit einen normalen Diffusionsprozess zu tun, im Grunde wie bei Holz das Feuchte aufnimmt. Es wird viel spekuliert über die Osmose was ein natürlicher Vorgang ist und daraus hat sich ein Geschäft mit der Angst entwickelt. Was also in den Foren oder Skippern, zahlreiche Reparaturwerften als Osmose beschrieben wird, zum Beispiel Blasen im Gelcoat, ist keine Osmose. Es ist den Heerscharen von Verkäufern in der Sportbootschifffahrt nicht vermittelbar, den Unterschied zwischen Ursache und Wirkung zu vermitteln. Wir haben bei der Osmose einen physikalischen Prozess, daraus kann muss aber nicht ein Schaden entstehen. Blasen im Gelcoat sind nun mal Blasen und werden als Blasenpest beschrieben und lassen sich leicht reparieren. Zu 1, Es ist richtig, es kann bereits eine Schädigung stattgefunden haben, vermutlich wurde bereits in der Vergangenheit der Gelcoat mit Epoxiden überschichtet. Da wir in Epoxiden keine Weichmacher und auch keine Poxide haben, kann bei EP auch keine Blasenbildung erfolgen. Unabhängig haben wir aber trotzdem eine Feuchtediffusion - Osmose. Die schwerwiegenden Osmoseschäden sind, dass sich das Poxid-Kontaktmittel für das Glaslaminat mit Feuchte reagiert und sich auflöst. Damit trennt sich das Laminat vom Harz und das Boot wird "weich", es verliert seine statische Festigkeit. So ein Boot geht aber noch lange nicht unter und wird oft noch Jahrzehnte benutzt. Es ist also keine Panik angesagt. zu 2, die Prozesse erfolgen sehr langsam und werden bestimmt durch Temperatur, Auslastung, Wasser und wie wird ein Boot gewartet. Die Praxis hat gezeigt, dass osmotische Schäden die nach ein paar Jahren erfolgen in der Regel selbst verschuldet werden. Wir haben auf jedem GFK-Boot einen Gelcoat, ein Vinylesther mit Neophentyl, was der hochwertigste osmotische Schutz ist. Die Schichtstärke ist 0,6-0,8 mm und bereits bei 1,25 mm haben wir die max. Feuchtedichte. Auch wenn wir 10 Lagen auftragen würden, kann die "Dichte" nicht erhöht werden, bildlich wie bei einen Schwamm. Es werden auch keine höheren Schichtstärken aufgetragen, da hohe Schichtstärken zu Lasten der Elastizität gehen und reissen würden. Wenn einer glaubt, er schleift den Gelcoat an, vergrößert damit die Oberfläache, erhöht damit die Feuchteaufnahme uns beschichtet mit einen Epoxid das eine geringere Feuchtedichte hat, dann schadet das mehr als es nützt. Das ist in der regel die empfohlene Osmosepropylaxe, eine Verkäufererfindung. Im Augenblick wissen wir nicht wie sich das Laminat verhält, weil das Boot 2 Jahre Zeit hatte zu trocknen, auch auszufrieren. Haben wir bereits eine Schädigung des Laminat, dann würde das nach 1-2 Jahre sichtbar Beim schleifen der Oberfläche hätten wir dann ein Bild wie eine Marmorierung. Da das Laminat quillt, hätten wir eine ungleiche Oberfläche. Das ist aber nicht ungewöhnlich bei älteren Booten. In der Bilge haben wir die höchste Feuchteaufnahme und bei einen Langkieler wären Feuchtewerte bis zu 30% wie beim Ruder nicht ungewöhnlich. Das einzige was störend ist, dass durch Feuchte wir immer eine Schimmelbildung haben. Da kann einer in der Regel riechen. Ein Boot das im Wasser lag wird dicht gemacht und in der Sonne aufgewärmt. Werden nach 1-2 Stunden die Luken geöffnet dann richt es muffig, ist aber auch nicht ungewöhnlich. Der Hinweis, altes Antifouling weitgehend beseitigen, 1 mal mit Marine 470 Vinyl Grundieren und ein Antifouling mit einer Vinylträgerkomponente wie das Marine 522 Ecoship würde die Feuchtedichte erhöhen, - nicht verhindern. Haben wir bereits osmotische Lunker, engetrocknete Blasen, dann kann das nicht verhindert werden dass die wieder aktiv werden. Dann ist eine Sanierung mit z.B. Stetecol angesgt. Das wissen wir aber erst nach einer Saison, oder auch nach ein paar Jahren. Wir können mit dem Vinyl den Prozess nur ein wenig hinauszögern, wie lange weiß keiner. Viele Skipper kaufen gebrauchte Yachten, in der Regel weit überteuert und glauben dass sich ein solches Boot für ein paar Euro sanieren lässt. Wenn dem so wäre, dann hätte das der vorherige Besitzer gemacht und würde das Boot nicht verkaufen. Ich weiß nicht wie viel Du für das Boot bezahlt hast, aber auch ungesehen wären die Entsorgungskosten größer als der Wert solcher Boote. Ich lese immer die astronomischen Preise besonders im Norden, wo es nicht ungwöhnlich ist dass einer für ein 30-40 Jahre altes Boot mehr bezahlt, als was der Messeneupreis in Ludwigshafen war. Da wird der Wunschtraum den viele haben ein Boot zu erwerben wirklich missbraucht. Daher war meine Empfehlung zuerst einmal nichts zu machen, denn da gibt es vieles wie z.B. Elektrik, Motor usw. was vorrangig ist. Oder aber sauber anschleifen, nicht bis zum Laminat durchschleifen, 1 x Vinyl Marine 470, (4 Liter), 1 x marine 522 Ecoship (4 liter) und wenn wir nach einer Saison nur kleine Bläschen haben, dann lässt sich das einfach und schnell für einge Jahre nachbessern oder wenn die Beschichtung wegen zu hoher Feuchte aufsteht, dann muss alles runter und dann wird es richtig teuer. Anmerkung, ich wurde vor kurzem am grauen Star operiert und habe noch Sehprobleme, so dass ich den Text nicht genau sehen kann was ich geschrieben habe. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 1399 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.09.2021, 14:22
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling Segelyacht erneuern im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Martin, wir haben ein 47 Jahre altes GFK-Boot, das 2 Jahre an Land gestanden ist. Sollte sich bei dem Boot eine Blasenpest gebildet haben, dann ist diese nicht mehr sichtbar und würde erst nach einen 1 Jahr wieder sichtbar werden. Es besteht aber sehr Wahrscheinlich die Möglichkeit, dass wir bereits Versuche einer GFK-Sanierung mit Epoxiden haben, wodurch osmotische Prozesse einer Blasenbildung abgedeckt wurden und entsprechend des Alter sich die Poxide auflösen und das Laminat sich vom ISO-Harz trennt. Da das Boot 2 Jahre an Land gestanden hat, vermutlich im Winter ausfrieren konnte, dann überschichtet wurde, ist eine Beurteilung kaum möglich. Wir wissen auch nicht die Auslastung, Wasserliegedauer und welche Sanierungsversuche wurden durchgeführt. Des weiteren müssen wir bei einen solchen Boot entsprechend dem Alter auch die Verhältnismäßigkeit sehen. Mit eriner Feuchtemessung im Bereich des Langkieles könnte die Feuchteaufnahme festgestellt werden und auf Grund Erfahrungswerte das Laminat beurteilt werden, wobei auch da wir wegen der 2 jährigen Trocknung spekulieren müssten. Wir haben aus Schweden Boote oft wie die Hallberg Rassy, die nach 30-40 Jahren noch im guten Zustand sind, meist aber auch Schrott so dass auch auf Grund des Bootstyp keine Aussage gemacht werden kann. Gerade bei der HR bestehen große Unterschiede, da das Unternehmen mit der GFK-Bauweise seine ersten Gehversuche unternahm und noch sehr unerfahren war. Zu den Fragen: zu1, eine Vorbeugung wegen Osmose ist physikalisch nicht möglich. Das ist eine Verkäufererfindung. Der Grund ist, dass die H2O-Moleküle von Wasser erheblich kleiner sind als die Riesenkettenmoleküle von Polymeren. Die H2O-Moleküle dringen nun mal in das Laminat ein, können aber auch wieder ausdiffundieren - Entfeuchtung über den Innenraum. Dabei können osmotische Schäden entstehen, es müssen aber keine solchen Schäden entstehen. Wir können osmotische Schäden wie die Blasenpest mit Epoxiden die mit Feldspat und Kieselsäure angereichert wurden reparieren, osmotische Schäden besonders bei älteren Yachten wo es zur Trennung vom Laminat und Harz kommt sind meist nicht mehr zu reparieren. Solche Schäden sind meist zu erkennen, wenn sich der Bootskörper meist im Überwsserbereich mit dem Knie eindrücken lässt. zu2, alte 1 Komp. Beschichtungen lassen sich mit Top 155 oder Gel 170 beseitigen, während die 2 Komp. Beschichtungen sich nur durch abschleifen, abhobeln, sandstrahlen beseitigen lassen. Ob das erforderlich ist kann erst nach 1-2 Jahren Wasserliegedauer beurteilt werden, so dass es im Augenblick keinen Sinn macht das zu tun. zu 3, das Weichantifouling lässt sich meist weitgehend abkärchern und ist kein Problem. Weichantifoulings aus den 60-ziger Jahren müssen jedes Jahr erneuert werden, die Wasserliegedauer darf während der Auslastung nicht unterbrochen werden. Solche Antifoulings sind in der Regel sehr preiswert, reichen für 3-4 Monate, also eine Saison, bilden aber durch das ständige Überschichten eine Schichtstärkenanrreicherung was zu Abplatzungen führt. zu 4, Da wir auch viele kleine Werften beliefern, auch Werften wo wir weniger überzeugt sind, geben wir keine Reverenzen. Mancher nutz aber unseren Service, Beschreibt ein Angebot das einer erhalten hat und fragt uns nach unserer Meinung.Auf Grund solcher Angebote kann meist beurteilt werden, ob es sich im Grunde um eine Anstreicherfirma handelt, oder um einen Fachbetrieb, wie z.B. die Firma Wrerde, die vielen zu teuer ist aber wo ohne Zeifel das Preis-Leistungsverhältnis gerecht ist. Was das Coppercoat, Coppershild, Mifulan, Broncbotom usw. betrifft, da gibt es keine Wunder. Wenn der Anwendungsfall passt spricht nichts dagegen, siehe COPPERSHIELD, WATERPROTECT, AQUAMARINE, WATERPROOF, CUPROTECT, AQUAPROTECT, VEROMETAL, COPPER-CRUISE (antifouling-shop.com) Ansonsten wäre meine Empfehlung nichts zu machen und erst mal den Spass zu haben und nächstes Jahr im Herbst lässt sich die Sache besser beurteilen. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 1399 mal aufgerufen
Keine weiteren Ergebnisse
Über ADMIN

Allgemeines

Geburtsdatum
10.10.1944 (77)
Über ADMIN
Biografie:
Technische Hotline für maritimen Bereich (Stahl-Alu-GFK-Holz).
Industrie - Beschichtungssysteme für Pumpen,Turbinen, Anlagenbau.
Überwachung, Kontrolle und Abnahme von Beschichtungsausführungen im Yacht-Bau.
Wohnort:
Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
Interessen:
Kajakwanderungen
Beruf:
Dipl. Ing.

Signatur


Statistiken


Beiträge
Beiträge
3.446
Beiträge pro Tag
0,63
Alben
Alben
2
Bilder
92
Diverse Informationen
Registriert seit
19.12.2006
Empfehlungen
2
Homepage
http://wp1079960.wp114.webpack.hosteurope.de/