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  • Avatar von ADMIN
    07.08.2022, 11:01
    ADMIN hat auf das Thema Edelstahl Antifouling Haftung im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Herr Wailameer, die Seepocken sind kleine Krebse die auf festen Untergrund ansiedeln. Bei Kontakt zemmentieren sich die Krebse mit dem Kopf am Untergrund fest. Da die Krebse keinen Kontakt mit dem Antifouling haben, sind die Biozide im Antifouling wirkungslos. Da Antifouling im Grunde eine unangenehme Oberfläche für den tierischen Bewuchs bilden, kann der Befall im Grunde nur noch ein wenig reduziert aber nicht verhindert werden. Dazu kommt, dass die Organismen von Entenmuscheln - Röhrenkalwürmern - Seepocken sogar gegen Toxide die nicht zugelassen sind, zunehmend resistent werden. Ich war mehrmals in Australien und da werden die Sepocken sogar mehrere cm groß und werden auch bei uns eingeschleppt. Z.B. In den Silhäfen wie Hamburg, Genua, Lagunen im Bereich von Venedig hilft im Grunde nur der Standortwechsel. In St.Georgino werden die Yachten nur nur noch eingefettet und kommen nach jeden Segeltörn aus dem Wasser. Besonders schlimm wird es bei steigenden Temperaturen. Z. B. in Kroatien haben wir Marinas, das werden die Abwässer grob gereinigt in die Marina eingeleitet. Wenn sich manchmal die Strömung ändert, kommt es zu einer extremen Nitratanreicherung, entsprechend vermehrt sich der Bewuchs. Mancher meint, dass das Antifouling wirkungsloser wurde, was nicht zutrifft. Oft genügt besonders bei Seepocken ein Standortwechsel von wenigen Metern, das erklärt warum z.B. der Nachbar keine Seepocken hat, was nicht am Antifouling liegt, sondern durch die Strömung im Wasser beeinflußt wird. Da Seepocken sich gegenseitig befruchten, genügt ein Abstand von 6-8 mm. Das ist auch der Grund warum sich Inseln bilden wo es dann zu hohen Konzentrationen kommt. Wenn die Krebse andocken, dann ist das zu erkennen wenn mit der flachen Hand leicht darüber gewischt wird. Dabei sind kleine Spitzen-wie kleine Stacheln zu spüren. Die lassen sich mit einen Pfannenreiniger, groben Edelstahlwolle, Spachtel, oder mit einen Metall-Schutzhandschuh aus der Metzgerei leicht abwischen. Wir haben z.B. in Travemünde das Problem mit Miesmuscheln. Da reichen wenn das Wasser mal wärmer ist, 3-5 Monate, auch da bilden sich Inseln auf dem Unterwasserschiff nach 3-5 Monaten wie auf dem Foto. Da kann noch Antifouling mit Trykresyphospahat das wir im Ecoship haben schützen. Ich schätze aber, dass auch der Wirkstoff in den nächsten Jahren von der EU verboten wird. Eine Lösung für das Problem ist nicht zu erwarten. Es besteht auch von den 9 Herstellern weltweit kein Interesse an der Spoertbootschifffahrt. Z.B. die nur die Jadewerft in Wilhelmshafen verarbeitet in einen Monat mehr Antifouling, als die ges. Sportbootschifffahrt Nord-Ostsee in 10 Jahren. Da gibt es einen Ansprechpartner, bei der Sportbootschifffahrt möchte jeder Skipper beraten werden, daher gibt es seit 20 Jahren das Forum wo die meisten Fragen mehrfach beantwortet wurden. Warum besonders am Ruder die Pocken sich konzentrieren ist kaum zu verstehen. Wie beschrieben, das Ruder ist Stahl, geschweißt. Es wäre möglich, dass sich in diesen Bereich und am Skegs Kriechströme bilden. Haben wir es dann noch mit Eisenoxid zu tun, dann wird das Antifouling neutralisiert und verliert seine Wirkung. Z.B. ein Stahlschiff als Nachbar das nicht entsprechend geschützt wurde, wird zur Belastung, das Kupfer(I)oxid löst sich auf. Es wäre durchaus möglich, wenn das Boot nicht mit dem Heck sondern mit dem Bug befestigt würde. dass sich der Zustand verbessert. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 54 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.08.2022, 11:31
    ADMIN hat auf das Thema Edelstahl Antifouling Haftung im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, wir haben bei den Ruderblättern einen höheren Antifoulingverbrauch als beim Unterwasserschiff. Daher bekommt das Ruder meist einen zusätzlichen Anstrich, wie der Wasserpass. Ein großes Problem ist aber die Feuchte in den Ruderblättern, da die in der Regel einen Holzkern haben. Feuchtewerte im Ruder von mehr als 30% sind da nicht ungewöhnlich, was das Risko zu Abplatzungen verstärkt. Ein zusätzlicher Anstrich könnte da hilfreich sein. Was die Seepocken betrifft, da gibt es keinen Schutz kein Biozid mehr das zulässig wäre, da hilft nicht einmal mehr E605. Die Ursache von verstärkten Seepockenbefall sind meist alte Muringleinen und Fender, da die Krebse nicht einfach schwimmen, sondern durch direkten Kontakt - Berührung übertragen werden. Z.B. ein Heckfender wäre eine Übertragung, oder lose Muringleinen die eine Berührung verursachen. Ansonsten haben wir Bereiche in den Sielhäfen wo nichts mehr funktioniert, mit Ausnahme ein Standortwechsel. Sollte ein Haftproblem bestehen, weil wir oft Reste von Silanen, Silikon, PTFE von vorherigen Antifoulings haben, da hilft nur die vollständige Beseitigung der Altanstriche. Was den Zustand verbessert, wenn das Ruder vor dem beschichten mit einer groben Stahlwolle und technischen Aceton abgerieben wird. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 54 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.08.2022, 10:21
    Wir haben uns von den Greisinger-Feuchtemessgeräten getrennt. Die Skipper sind nicht bereit mehr als 200,-€ für ein solches Gerät zu bezahlen. Um also einen Zustand zu beurteilen, kann das auch mit einen einfachen preiswerteren Messgerät erfolgen. Wir bieten solche einfache Feuchtemessgeräte im Online-Shop an. Friedrich
    4 Antwort(en) | 24103 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.08.2022, 10:16
    Bei den Werbungen ist einiges nicht mehr aktuell und werden gelöscht. Friedrich
    2 Antwort(en) | 26874 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.08.2022, 10:14
    Vermutlich ja, mancher macht hier werbung und meldet sich nicht ab. Werde im Herbst einiges wohl löschen. Friedrich
    2 Antwort(en) | 12288 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.08.2022, 10:12
    ADMIN hat auf das Thema International Ultra 300 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Das ist richtig, nur was z.B. in vielen Bereichen der Ostsee funktioniert, funktioniert in der Adria keine 3 Wochen. Grundsätzlich gehört auf eine Stahl-Yacht kein Hartantifouling, da diese auf Dauer mehr schaden als nützen. Friedrich
    3 Antwort(en) | 1706 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.08.2022, 10:06
    Richtig, müssten mal überarbeitet werden Admin
    2 Antwort(en) | 16424 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.08.2022, 10:02
    Ich habe alle weiteren Beiträge gelöscht. Der Grund ist, dass Trockeneisstrahlen auf GFK den Gelcoat vollständig perforiert auf Grund der Kälte-Schockwirkung. Das Verfahren wurde in der Versuchsanstalt Braunschweig auf Grund bleibender Schäden bei GFK-an Schwimmbecken vor ca. 20 Jahren getestet. Es bilden sich auf Grund der Schockwirkung Microrisse im Gelcoat, was die Feuchtedichte beim Gelcoat erheblich reduziert und osmotische Diffusionsprozesse beschleunigt.. Was also bei vielen Anwendungen wirklich Sinn macht, schadet bei GFK-Schwimmbecken und GFK-Yachten mehr als es nützt. Wir warnen sogar hier im Forum, dieses Verfahren im Yachtbereich anzuwenden um Folgeschäden oder Aplikationsprobleme zu vermeiden. Das Thema wurde gesclossen. Administration
    1 Antwort(en) | 27795 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    11.06.2022, 10:38
    ADMIN hat auf das Thema Neuaufbau/Überarbeitung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Der Seajet 015 Primer ist ein 1 K Haft- Versiegelungsgrund auf der Basis von Alcydharz. Damit wäre er erforderlich für Antifoulings die als Trägerkomponente Alcydharz verwenden oder für PTFE (Teflon) -Antifoulings, wie z.B VC17m, oder von Hempel Water Glide, Glide Speed. Dabei handelt es sich um Saison-Antifoulings die jedes Jahr neu überschichtet werden müssen, was auf Grund der Schichtstärkenanreicherung wieder zu Ablatzungen führen kann. Vorteil solcher Antifoulings ist eine höhere mechanische Belastbarkeit beim Trailern, Nachteil ist der erheblich geringere Bewuchsschutz. Es macht aber keinen Sinn, einen Haft-Versiegelungsgrund 2 x zu streichen. Die Auswahl des Antifouling bestimmt die Auswahl vom Primer. Wichtig ist es, sich für ein System zu entscheiden und das auch nicht mehr zu verändern, um das zu vermeiden was bei Deinem Unterwasserschiff passiert ist. PTFE-ANtifoulings erfordern ein hohe Auslastung, Aktivität. kurze Wasserliegezeiten und werden daher in der Regel für Trailerboote meist verwendet. Ein Produktwechsel wenn der Bewuchsschutz nicht ausreicht erfordert dann wieder die vollständige Beseitigung der Antifoulings. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 1409 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.06.2022, 18:56
    Hallo Peter, in den Produktdaten zum ausdrucken steht die empfohlene Schichtstärke und Ergiebigkeit. Dabei sollte einer 15 - 20% mehr ein einkalkulieren, auf Grund von umtopfen, Fellrollenwechsel, Gebinderesten. Bei der Lieferung werden nochmals die Produktdaten geschickt, sind dann auch aktuell,, da sich immer wieder Codierungen ändern, wenn z.B. ein Härter aus Deutschland gelifert werden und sich das Mischungsverhältnis ändert. Die Berechnung der qm ist (Breite + Tiefgang) x Wasserlänge , bei Kurzkiel x 0,5, bei Langkiel x 0,75. Es gibt immer wieder mal das Problem, dass die Mengen nicht genau bestimmt werden können. Daher im Zweifelsfall ein Gebinde mehr bestellen, besonders wenn einer lange Anfahrstrecken hat und dann das Boot nicht fertig stellen kann. Verpackung mit Füllmaterial aufheben und wir nehem dann nicht nangebrochene Gebinde zurück. Vorher aber immer wegen der Lieferungsanschrift mit Frau Decker in der Verwaltung Kontakt aufnehmen. Bei den RAL-Farben die extra für den Kunden angemischt werden ist eine Rückgabe nicht möglich da jeder Kunde eigene Farbwünsche hat. Bei den Antifoulings wird 1 Anstrich bei Saisonwasserlieger, bei Jahreswasserlieger 2 Anstriche kalkuliert. Beim Multicoat Protect 346 sollten 3 Anstriche kalkuliert werden. Ansonsten telefonieren, am besten Vormittag um ca. 11 Uhr unter Festnetz in Ingolstadt 01623246292 Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 744 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.06.2022, 11:56
    Hallo Peter, Jotun stellt die meisten Industrie-Produkte nicht selbst her und wird vorwiegend vom maritimen Bereich BASF die wiederrum bei Akzo Nobel eingeliedert wurden beliefert. Das gleiche haben wir auch bei Hempel, wo wir es bei Produkten für die Spoertbootschifffahrt mit der Voss-Chemie zu tun haben. Die Voss beliefert auch zum Teil International wie z.B. Gelshild VcTar2 usw. Bei Industriebeschichtung besonders bei den Antifoulings sind solche Produkte etwas teuerer als die Standard Produkte der Sportbootschifffahrt. Der Grund siehe Anmerkung unter ANTIFOULING PRODUKTKATEGORIEN (antifouling-shop.com) Die empfohlene Grundierung wäre mit dem Marine 470 Vinyl Alu identisch das es auch in Kleingebinde gibt. Das Seaforce 90 ist im Grunde identisch mit dem Globic 9000/78950 von Hempel oder mit dem Marine 522 Ecoship von BASF. Beide Antifoulings auch das Jotun verwenden als Biozid Kupfer(I)oxid, Zinkoxide, Trycresilphosphate, Trägerkomponente Vinyl, Lösungsmittel Xylol und sind bei uns erhältlich. Da es sich bei den Herstellern um Gebindgrößen von 20 - 200 Liter handelt, werden dies Produkte mit Zustimmung des Hersteller von uns in Kleingebinde abgefüllt ohne Änderung an der Konzistenz, so dass es 100% Original ist. Ich weiß, es klingt ein wenig kompliziert. Beispiel die Zinkstaubbeschichtungen von Hempel und BASF kommen aus Schweden, werden dort in Lizenz für BASF hergestellt, der Härter kommt aus Portugal, die Vinylprimer aus Spanien, das Antifouling aus Schweden und auch aus Deutschland. Das da kaum noch einer einen Durchblick hat ist verständlich und die Kompatibilität lässt sich nur noch auf Grund der Sicherheitsdaten mit den aufgelisteten Produkteinhalt erkennen. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 744 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.06.2022, 10:40
    ADMIN hat auf das Thema Neuaufbau/Überarbeitung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Micha, wenn das Yachtcare eine 1 K. Beschichtung ist, dann hätten wir die Möglichkeit das ges. Unterwasseschiff abzubeizen. Da wir bei den Antifoulings unterschiedliche Lösungsmittel und Trägerkomponenten haben, ist in der Regel ein Haftgrund für das neue Antifouling und Versiegelungsgrund für das alte Antifouling immer erforderlich. Ich habe unter ANTIFOULING PRODUKTKATEGORIEN (antifouling-shop.com) mal aufgelistet, nach welchen Kategorien wir die Antifoulings unterteilen. Die Kunden wissen das nicht, lesen eine blumige Produktbeschreibung und vertrauen den Verkäufer der auch nur die Produktbeschreibung liest und praxisbezogen noch weniger versteht als der Kunde. Wenn also abgeschliffen wird, dann rate ich dabei zu sein, denn hinterher sieht keiner wenn die Rotex den Gelcoat massakriert. WIr haben im Grunde nur die Möglichkeit, bis auf dem Gelcoat alle Altschichten durch beizen zu beseitigen, oder mechanisch zu entfernen. Wird abgebeizt, dann sollte das einer selbst machen, denn das ist kaum bezahlbar. Wird mechanisch durch strahlen, abhobeln der Altanstrich beseitigt was schnell geht, dann muss der Gelcoat ersetzt werden. Was also als Untergrund fest ist, bleibt fest und wird überschichtet. Oder so wie von mir vorgeschlagen, sauber abschleifen und mit der Stahlwolle, so dass der Gelcoat so weit wie möglich nicht beschädigt wird. Der Erfolg wird also von der Sorgfalt beim beseitigen der Altschichten bestimmt. Da wir es immer mit Resten von 1 K. Beschichtungen zu tun haben, können wir nicht mit EP-Beschichtungen wie Gelshild von International, Multicoat oder mit einen Reaktifharz überschichten, da müsste gestrahlt oder gehobelt werden. Vorsicht bei der Anwendung, denn auch zahlreiche Werften werden von Verkäufern beraten und informieren sich nach der Produktbeschreibung. Firmen wie Wrede, König, Rambeck usw. z.B. die sind die Ausnahme, aber die haben natürlich Ihren Preis der auch berechtigt ist. Im Grunde haben wir dann nur die Möglichkeit zu versiegeln mit Vinyl (ist PVC), das eine etwas höhere Feuchtedichte hat wie ein EP, sehr gut haftet, Alterungsbeständig ist aber nicht die mechanische Festigkeit (z.B. erforderlich bei Grundberührung, trockenfallen) von EP hat. Verwenden wir Vinyl, dann mus auch die Trägerkomponente beim Antifouling Vinyl sein. Damit bleibt nur zur Auswahl das Hempel Globic 9000/98950 oder Marine 522 Ecoship, oder Antifoulings von Tenax, Seajet die für den Privatanwender nicht erhältlich sind. Die SPC- Antifoulings sind weltweit untereinander kompatiebel und jeder Produktwechsel mit einer anderen Trägerkomponente beim Antifouling erfordert wieder den passenden Primer. Aber auch unter den Primern haben wir kompatibilitäspropleme. Wir können mit den Vinylen im Grunde alle Antifoulings überschichten und bis auf Silan- Silikon bekommen wir eine gute Haftung hin. Das Problem sind aber immer die Lösungsmittel - meist Xylol das Altanstriche löst und wenn besonders bei dicken Schichten oder bei Abplatzungen der Untergrund angelöst wird, dann kleben uns die Altschichten auf der Fellrolle. Daher sollte die Grundierung zügig aufgetragen werden und es sollte weder zu kalt noch zu warm sein, optimal 15-23°C. Wie bereits beschrieben, der von mir beschrieben Vorschlag ist der einfachste auch preiswerteste Weg wo ich auch sagen kann dass bei entsprechender Sorgfalt beim abschleifen und passender Grundierung und Antifouling es einige Jahre funktioniert. Was in 8 oder 10 Jahren ist, das weiß keiner, mit Ausnahme dass jedes Boot ohne wenn und aber zur Dauerbaustelle wird. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 1409 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.06.2022, 10:44
    ADMIN hat auf das Thema Neuaufbau/Überarbeitung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Micha, wie auf den Bildern zu sehen ist, haben wir Abplatzungen einmal bis zu einer schwarzen Beschichtung, vermutlich Offshor oder Yachtcare, dann Abplatzungen die weißen Stellen vermutlich bis zu Gelcoat. Bei der Anwendung von VC-Offshore müsste ein VCTar Haft-Grund vorhanden sein was auf den Bildern nicht zu erkenennen ist. VC-Offshore enthält PTFE-Teflon oder auch bei der Farbe schwarz Graphit für Antihafteigenschaften. Wir haben es also weniger mit einen Antifouling zu tun, sondern mit einer Antihaftbeschichtung die bei entsprechende Auslastung für pflanzlichen Bewuchs ausreichend ist, aber keinen Schutz vor tierischen Bewuchs hat. So wie das aussieht hat das Offshore wunderlicherweise ohne den Primer gehalten, was einen kräftigen - rauhen Untergrund durch anschleifen erfordert. Da es sich um einen Saison-Wasserlieger handelt, sehe ich da noch nicht das große Problem. Auf das Offshore wurde ein Hardracing von Hempel gestrichen was kompatiebel ist. Auf dem Bild drei sind großflächige Abplatzungen zu erkennen die übeschichtet wurden. Da weiß ich nicht, ist da Hartracing, oder die EP-Grundierung abgeplatzt. Ich vermute es wa die EP-Grundierung, denn eine 2 K. EP-Beschichtung auf ein 1 K. Antifouling das kann nicht funktionieren, darauf das Yachtcare wieder ein Hardracing. Die vielen kleineren Abplatzungen vom Hartracing auf das Yachtcar lasen ein Taupunktproblem erkennen. Wird ein Boot beschichtet und es ist die Objekttemperatur vom Boot niedriger als die Umgebungstemperatur, weil das Boot in den Nachtstunden abgekühlt ist, dann bildet sich Kondensfeuchte was zu solchen vielen kleinen Abplatzungen führt. Ich muss mir eingestehen, daß ich keine einfache Lösung anbieten kann. Normalerweise wäre Abbeizen mit TOP155 oder GEl170 - sehr Arbeitsaufendig - kein Problem. Da aber das Yachtcare beschichtet wurde, funktionieren keine Beizen die einen Gelcoat nicht auflösen. Verwenden wir eine Beize die uns das Yachtcare löst, dann ruinieren wir den Gelcoat und die darunter liegend Barriere. Bei einen Schaber ist so wie das aussieht der Untergrund zu fest. Wird Trockeneisgestrahlt, dann wird der Gelcoat vollständig perforiert und müsste vollständig ersetzt werden. Wird mit Sand gestrahlt, auch da müsste der Gelcoat mit 2-3 Lagen Multicoat verstärkt werden, wobei das bei entsprechender Vorsicht noch die beste Lösung wäre. Die Firma Wrede würde meiner Meinung strahlen, 1 Lage Laminat, Spachteln, EP-Grundierung, Haftgrund dann Antifouling auftragen. Dabei ist mit Kosten von 1200,-€ zzgl Mwst. 19%, mehrmaliges umsetzten je laufenden Bootsmeter zu kalkulieren. Das wären also an die 16-18 Mille die da zu kalkulieren sind. Damit bin ich bei der Verhältnismäßigkeit obwohl das Boot sicherlich den Aufwand wert ist, eine einfachere Lösung zu versuchen. Da der Untergrund fest ist so wie das aussieht, schleifen bis zum Offshore, auch wenn es tiefer geht dann den Gelcoat so weit wie möglich nicht zu beschädigen. Notfalls bei kritischen Bereich mit einer groben-mittleren Stahlwolle arbeiten, die den Gelcoat nicht beschädigt. Kleine Schäden im Gelcoat wenn vorhanden, die können wir mit einer EP-Feinspachtel ausbessern. Zuletzt nochmals das ges. Unterwasserschiff gründlich mit einer Phantermatte-Stahlwolle abreiben. Die Arbeiten müssen wirklich sehr - sehr sorgfälltig ausgeführt werden, kosten Zeit aber bieten die Möglichkeit dass wir ohne Strahlen eine vernünftige Lösung erzielen und den Gelcoat so weit wie möglich erhalten. Darauf beschichten wir nur 1 Lage, nicht mehr, Marine 470 Vinyl -ALU Primer. Als Antifouling 1 x das Hempel Globic 9000/8950. Da müsste dan zuerst einmal 2 Jahre reichen, wenn es funktioniert dann können wir beim nächsten Versuch mit 2 Lagen mit dem gleichen Antifouling oder mit Marine 522 Ecoship von BASF überschichten, was dann je nach Auslastung für 3-5 Jahre ausreicht. Der Grund beim ersten mal nur 1 x Antifouling ist, dass wir wenn eine Nachbesserung erforderlich ist auch leicht nachbessern können und keine hohen Schichtstäreken haben. Ich muss mich hier aber ehrlich machen, wir haben ähnliche Vorfälle bei Yachten im Bodensee und vom Wiener Yachtverband so behandelt. Im Augenblick haben wir ein Ergebnis von 2-4 Jahren wo es funktioniert und nur geringe Nachbesserungen erforderlich sind. Nur 2-4 Jahre ist natürlich keie Reverenz, die Zeit ist einfach zu kurz, denn ein System sollte min. 15 Jahre funktionieren. Was eine osmotische Beschädigung betrifft, die erfolgen kann aber nicht muss, die können wir vernachlässigen da das Boot in den Wintermonaten entfeuchten kann. Wir haben zahlreiche - ich sage Anstreicherfirmen die das für ca. 3-5 Mille machen würden. Die gehen mit der Rotex ran, egal was den Gelcoat betrifft, streichen 2-3 Lagen Gelshield, dann ein Antifouling. Nur das Boot ist 5 Jahre alt und noch viel zu kostbar für eine solche brachiale Vorgehensweise, denn da ist wirklich Sorgfalt und Geduld erforderlich um ein gutes Ergebnis zu erzielen und den Gelcoat der nun mal der wichtigste osmotische Schutz ist so weit wie möglich zu erhalten. Was in ein paar Jahren ist wissen wir noch nicht, aber strahlen, eine Beschichtung mit einen Reaktief-Harz, Primer Antifouling ist dann immer noch möglich. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 1409 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    29.05.2022, 00:06
    Hallo Quico und Jo, kommt es zu solchen Abplatzungen, dann geht das weiter und wir können nur noch Flicken, wie bei einen alten Autoreifen. Um das richtig zu machen, müssten wir mit Zinkstaub (grün) grundieren, das ist der Anstrich bei den Hochspannungsmasten der alle 30 Jahre überstrichen wird, darauf dan 2-3 Lagen Multicoat, dann den Marine 470 Vinyl, zuletzt Antifouling. Nur das geht nicht da müsste alles runter. Es bleibt also nur als Notlösung ein Chlorkautschukprimer oder das Marine 470 Vinyl das wir vor dem Antifouling grundieren. Der Marine 470 Vinyl ist eine sehr gute Rostschutzfarbe, was im maritimen Bereich, tropischen Gewässern ca. 1 Jahr ausreiucht, dann bricht wieder die Korrosion durch. Das einzige positive ist, dass einfach nachzubessern ist. Den Bereich dann sauber machen, Primer darüber , dann wieder Antifouling. Damit gewinnen wir bei älteren Yachten an Zeit. Ansonsten sind im Yachtbereich bei Stahl max. 15-20 Jahre erreichbar, danach wird geflickt bis zur Verschrottung 3540 Jahre oder vollständigen Erneuerung. Größere Bereiche die bis zum Stahl gehen könnten wir mit eine Protect 346 2 K. Primer ausfüllen, nur wir dürfen dabei nicht die Reste vom Antifouling überschichten. Bei vielen Ablatzungen ein Ding der Unmöglichkeit. Besser mit dem 470 und Pinsel 2-3 mal füllen, streichen, so dass wir nicht so große Übergänge zum Antifouling haben. Grüße Friedrich
    11 Antwort(en) | 2819 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    24.05.2022, 11:42
    ADMIN hat auf das Thema Osmosebefall im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Dirk, das EP sollte nach der Aushärtung wieder angeschliffen werden, am besten mit der Hand um ein durchschleifen zu vermeiden. Besser geht das mit einer Phantermatte aus dem Farbenfachhandel. gibt es auch bei uns. Wenn das Marine 470 Vinyl aufgetragen wurde, ist ein anschleifen beim Antifouling nicht mehr erforderlich. Aber auch da mal mit einer Phanterwolle leicht darüberreiben glättet ein wenig, Verunreinigungen werden beseitigt, geht schnell und schadet nicht. Es kann auch eine Stahlwolle mittel bis grob verwendet werden. Wenn das Antifouling mal überschichtet werden soll, ist auch kein anschleifen erforderlich. Aber auch da macht eine Phantermatte Sinn, einfach abreiben, Verunreinigungen, Kalkrückstände lassen sich leicht beseitigen, geht einfach und schnell. Grüße Friedrich
    13 Antwort(en) | 3274 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    22.05.2022, 12:25
    Hallo Borni, Primokon ist Naphta, eingediktes Erdöl, wird nach einigen Jahren spröde und ist ein Haft-Versiegelungsgrund für Antifouling. Das Antifouling Ecopower Racing hat wenig mit Bewuchsschutz zu tun und ist mehr eine biozidfrei Antihaftbeschichtung. Antihaftbeschichtungen verwenden PTFE-Teflon, Silikon oder Silane und das funktioniert nicht auf Naphta - Primokon. Antihaftbeschichtungen erforden eine EP-Grundierung die meist mit Quarz pigmentiert wurde. Das einzige was die für solchen Bewuchsschutz spricht ist der günstige Preis und die umweltverträglichkeit, wobei wenn es nach Preis-Leistung geht, solche Produkte weit - weit überteuert sind. Als Anwender sollte einer vorher sehr genau den Anwendungsfall prüfen, denn im nachhinein wenn es nicht funktioniert wird es sehr teuer, denn die Antihaftbeschichtungen wird einer nicht mehr los. Grüße friedrich
    1 Antwort(en) | 309 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    16.05.2022, 14:00
    Hallo Monika, kein Problem, sollte der Marine 470 Vinyl Alu Haftvermittler nicht benötigt werden, dann eine Verpackung aufheben mit Füllmaterial und die nichtangebrochenen Gebinde zurück schicken. Frau Decker macht dann eine Gutschrift. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 1374 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    15.05.2022, 10:51
    Hallo, wenn Ihr das Boot raus holt, dann versucht es zu reinigen und was an Bewuchs fest ist mit einer Spachtel abzukratzen. Wenn möglich sollte die Altbeschichtung so weit wie möglich erhalten bleiben. Normalerweise müsste unter dem Marine 470 Vinyl noch eine Protect 321 EGS-Beschichtung sein. Nach der Reinigung mit einer groben Stahlwolle abreiben. Bitte dann ein paar Bilder, denn wenn das funktioniert und wir den Altanstrich erhalten können, dann wird ohne Haftgrund das Ecoship überschichtet. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 1374 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    14.05.2022, 20:34
    Hallo, Ecoship von Relius wurde vom maritimen Bereich BASF übernommen. Das Antifouling wurde inzwischen modifiziert, so dass nur noch 2 Anstriche für einen Bewuchsschutz je nach Auslastung von 3-4 Jahren erforderlich sind. Im Jahr 2021 wurde der maritime Bereich von BASF bei Akzo Nobel eingegliedert, wobei der Hersteller BASF ist. Es gibt im Grunde weltweit nur 9 Antifouling-Hersteller, aber nur in der EU inzwischen mehr als 350 verschiedene AF, da wird viel veredelt, gemischt verdünnt usw. so dass kaum noch ein Laie da durchblickt. Keine Sorge, das Ecoship gibt es weiterhin, nennt sich Marine 522 Ecoship und wird von uns auch für den Privatabnehmer in Kleingebinde abgefüllt. Frage: War das Boot in den 3 Jahren im Waser oder an Land. Wenn das Boot an Land stand, genügt einfaches abreiben mit einer Stahlwolle und dann ins Wasser. Bleibt aber das Boot im Wasser und wurde nicht bewegt, dann können beim AF auch keine Biozide frei gesetzt werden durch den Abrieb, so dass der Bewuchsschutz versagt. In diesen Fall muss der Bewuchs beseitigt werden. Ist der AF-Anstrich verbraucht, dann müsste vereinzelt der Primer Marine 470 Vinyl Farbe rotbraun oder schwarz sichtbar sein. Um also die weitere Vorgehensweise zu bestimmen wären ein paar Bilder und Antworten zu den Fragen hilfreich. Eine Lieferung von Ecoship ist also kein kein P?roblem. Unser Waren korb siehe ANTIFOULING - PRIMER - HILFSMITTEL (shop-af.de) Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 1374 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.05.2022, 18:53
    Hallo, Intertuf ist Polyinylchlorid mit Aluminiumoxid, ähnlich wie Marine 470 Vinyl Alu, nur Intertuf hat geringere Oxidanteile und ist daher preiswerter. Beide Systeme haben einen Korrosionsschutz, sind aber keine Rostumwandler. Rostumwandler sind Säuren, wobei sich dabei nur leichter Flugrost beseitigen lässt und eine Passivierung der Metalloberfläche z.B. mit Phosphor erfolgt. Z.B. bei Brunox haben wir es mit einer Ameisensäure zu tun, verschiedene Lösungsmittel auf Naphta, so dass sich damit Rost vom Untergrund trennt und abfällt, da wird nichts umgewandelt. Da wir es aber mit Säure zu tun haben die nicht vollständig beseitigt wird, kommt es wieder durch die Säure zur Korrosion. Wurde das Brunox überschichtet, dann erfolgen Abplatzungen. Im Grunde ist jeder Rostumwandler im maritimen Bereich vergebliche Liebesmühe und schadet mehr als er nützt. Grundsätzlich, Rost wird nicht umgewandelt, sondern beseitigt. Wir haben je nach Güteklasse bei Stahl immer Verunreinigungen an Phosphor und Schwefel, die mit der eindringenden Feuchte eine Korrosion verursachen,- ist ein natürlicher Alterungsprozess. Dieser Prozess kann mit einer Neutralisation z.B. mit Zink, Eisenglimer, Aluminiumoxid - z.B. im Intertruf verlangsamt werden, nur auf Dauer kann die Korrosion nicht verhindert werden. Grundsätzlich sollte im maritimen Bereich der Einzelfall - Verhältnismäßigkeit beurteilt werden, dazu bedarf es mehr Angaben. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 1883 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.04.2022, 17:27
    Hallo Jo, wir haben im Augenblick Hochsaison, so dass wir bis zu 10 Tage Lieferzeit haben. Uns geht auch immer wieder der Nachschub aus, so dass wir über Schweden nachbestellen müssen. Ich rate zu bestellen und mitzuteilen bis wann geliefert werden soll. Die Bestellung wird dann bei uns für den Versand fertig gemacht und geht dann 3-4 Tage vor den Termin raus. Grüße Friedrich
    11 Antwort(en) | 2819 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.04.2022, 00:15
    ADMIN hat auf das Thema trilux 33 im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Achim. passt, was zu viel ist aufheben, Gebinde auf den Kopf stellen, keine Frosttemperaturen und es kann in ein paar jahren noch verwendet werden. Sollte wirklich etwas Lösungsmittel ausdiffundieren, dann kan das mit einen Kunstharzverdünner ausgeglichen werden. Abstauben genügt, beim Primer und Antifouling ist ein anschleifen nicht erforderlich. Verarbeitung mit der Fellrolle. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 1016 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    24.04.2022, 10:49
    ADMIN hat auf das Thema trilux 33 im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Achim, ich persönlich bin der Meinung dass bei einer Jolle, oder bei kleineren Booten kein Antifouling verwendet werden soll. Solche Boote lassen sich leicht slippen so dass die schnell mal abgekärchert werden können. Auch einfetten mit Seilfett verhindert für einige Wochen dass sich Bewuchs verfestigen kann. Ein weiteres Problem ist das Antifouling Trilux, das auch PTFE enthält, somit Antihafteigenschaften hat und ohne entsprechend Haftgrund ein anderes Antifouling nicht haftet. Es ist auch richtig, dass biozidfreie AF nicht viel bewirken, dazu kommt, das Boot ist aus Aluminium so dass keine Kupferhaltigen Antifolings verwendet werden dürfen. Damit bleibt nur zu Auswahl, ein SPC-Antifouling das Kupfer(I)oxide und zusätzlich Bioziode wie Zinkoxid, Zineb usw. enthält. Vorgehensweise : das Trilux sauber mit 100 Körnung anschleifen, darauf einmal einen Versiegelungs-Haftgrund Marine 470 Vinyl Alu. Darauf kann dann jedes SPC-Antifouling wie z.B. Globic von Hempel, Marine 522 LF oder Marine 522 Ecoship gestrichen werden. Ein Anstrich müsste dann für mehr als 2 Jahre reichen. Die Ergiebigkeit von Primer und Antifouling beträgt ca. 6,5 - 7 m²/ltr. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    05.04.2022, 16:01
    Grundsatz: Der Grenzüberschreitende Verkehr ist nicht geregelt, somit kann jeder mit seinen Boot mit einen international zugelassenen Antifoulingt in Holland ein - oder ausreisen. Es ist aber nicht ratsam in einer Marina ein für Holland nicht zugelassenes Antifouling zu streichen. Ansonsten gibt es keine Kontrollen von Anstrichen die bereits vorgenommen wurden. Erzählungen von Skippern in den Foren von angeblichen Wischtest sind Unsinn. Mit einen Wischtest lässt sich kein Antifouling überprüfen. Es muss auch keiner befürchten dass da einer kommt, das Antifouling abkratzt und in einen toxilogischen Labor untersuchen lässt. Auch das sind Erzählungen die in den Bereich "facke" gehören. . Middelnaam Toelatingsnummer Expiratiedatum Antifouling Plus 15606 01-08-2022 Cruiser One 14532 01-08-2022 Cupron Plus 13536 01-12-2022 Epifanes Copper-Cruise 14301 01-12-2022 Guardia 14388 01-12-2022 HEMPEL'S CLASSIC 71220 15010 01-08-2022 Hempel's Mille NCT 7174C 15534 01-08-2022 Hempel's Mille Xtra 7166C 15525 01-08-2022 Hempel’s Hard Racing Xtra 7666C 15529 01-08-2022 Hempel’s Mille NCT 7173C 15528 01-08-2022 Interspeed Extra 14533 01-08-2022 Micron LZ 15401 01-08-2022 Nautical Antifouling 14646 01-08-2022 SCIROCCO NL 15027 01-12-2022 Seajet 023 Teichi 15006 01-12-2022 Uni-Pro 225 15568 01-08-2022
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  • Avatar von ADMIN
    01.04.2022, 22:57
    ADMIN hat auf das Thema Osmosebefall im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Bei Stetecol wären das ca. 2 Liter bei empfohlener Schichtstärke. Dünn rollen, dann müsste es 2 x reichen. Daher die 2,4 Liter mit Härter. Bei Marine 470 Vinyl und bei Marine 522 Ecoship wären das je ca. 1,5 Liter, da sollte einer 2 Liter einkalkulieren für einen Anstrich, denn wir haben Verlußte beim Umtopfen und Fellrolle. Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    01.04.2022, 09:47
    ADMIN hat auf das Thema Osmosebefall im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Ich bin im Augnblick rund um die Uhr - mehr als ausgelastet da Hochsaison ist. Am besten die Produktdatenblätter mit den Infos zur Verarbeitung im Online-Shop ausdrucken. Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    31.03.2022, 16:58
    ADMIN hat auf das Thema Osmosebefall im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Passt, wichtig vor dem spachteln und vor dem beschichten mit Watertite und Stecol gründlich mit technischen Aceton reinigen und warten, bis es wärmer wird. Durch die schnelle Verdunstung von Aceton erreichen wir eine zusätzliche Entfeuchtung der Oberfläche, somit eine bessere Haftung. Das Stetecol härtet wie jedes Epoxid nach, daher 10-14 Tage warten, damit sich die Spannungen auf Grund der chemischen Härtung abbauen. Vor dem Auftrag mit Marine 470 Vinyl die rauhe Oberfläche glätten, vollständig glätten ist nicht erforderlich. Das Stetecol ist eine Dickschichtbeschichtung, daher warten bis es wärmer wird und die Gebinde im Wohnraum lagern damit die ein wenig temperiert sind, lässt sich dann leichter rollen. Mit einen Rührstab und Bohrmaschine Base und Härter gründlich mischen und in eine Farbmischwanne umtopfen. Verarbeitung am einfachsten mit Nylon Fellrollen. Vorsicht, wenn die Rollen schwammig werden nach 10-20 Minuten, dann sofort austauschen denn die lösen sich auf. Lösungsmittelfeste Rollen sind sehr teuer und halten nur ein wenig länger, rentieren sich nicht. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    30.03.2022, 11:38
    ADMIN hat auf das Thema Osmosebefall im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Dirk, ich sagte bereits, wir müssen die Verhältnismäßigkeit sehen. Wegen der Feuchte muss das Boot noch lange nicht verschrottet werden und wird noch für Jahre seinen Zweck erfüllen. So lange auch eine Entfeuchtung in den Wintermonaten möglich ist, verändert das nur gering die statische Festigkeit. Beispiel: Normalerweise wenn wir mit eine Doser die Feuchte bei einer Bavaria im Laminat messen, dann haben wir unterhalb der Deckskante 1,6-1,7% Feuchte, am Unterwasserschiff haben wir im Schnitt nach 20-25 Jahren einen Wert von 2,4-2,8%, das Ruder z.B. hat einen Holzkern und da sind Feuchtewerte von 15-30% die Normaltät. Die Folge von höheren Werten sind meist (nicht immer) durch eine Blasenbildung sichtbar, was von den Laien als Osmose beschrieben wird, aber in zuerst einmal Blasen sind und keine Osmose die als Blasenpest beurteilt wird. Ursache und Wirkung, die Ursache ist die osmotische Feuchtediffusion, die Wirkung sind Blasen die sich je nach Anforderung leicht reparieren lassen. Da wir eine Sandwiches Bauweise haben, müssen wir die Feuchte im Laminat und im Sandwiches akzeptieren. Des weiteren haben wir ein ISO-Laminat, das eine hohe Feuchtedichte hat, nur etwas geringer als der Gelcoat. Das ISO Laminat ist also kein Schwamm der sich mit Wasser voll saugt wie so mancher meint. Wir sehen aber auf den Bildern (helle Stellen), dass wir bereits eine Reaktion mit den Poxiden im ISO-Harz haben. Auch das lässt sich nicht mehr beseitigen, sondern nur zudecken. Die Reaktion wird also nicht von "Aussen nach Innen" verursacht, sondern erfolgt von "Innen nach Aussen". Wir haben also einen Dauerzustand, den wir mit einer Lage Laminat und EP nicht beseitigen können. Legen wir das Laminat darüber, ohne die Feuchte vorher zu beseitigen, dann haben wir die Blasen Lunkerbildung unter dem Laminat und das Risko dass sich das Laminat schneller vom ISO-Harz trennt und erschwert eine Nachbesserung. Daher war mein Vorschlag nicht 100% Dicht zu machen, max. 2 Lagen eines Reaktiv-Harz wie z.B. Stetecol und wenn nach 3-4 Jahren wieder Blasen auftreten sollten (nicht müssen), dann wird der Bereich für einige Jahre einfach verschliffen, mit Vinyl ausgebessert, das geht einfach und schnell. Was dann in 8-10 Jahren ist, das kann keiner beurteilen. Natürlich kann auch mit einen Polyester-Harz laminiert werden, darauf dann Spachtel, 2 Lagen Multicoat, 1 mal Vinyl dann Antifouling. Auch das wird einige Jahre funktionieren, ist halt nur erheblich aufwendiger, Risko einer Delaminierung (auch da geht das Boot noch lange nicht unter) und wird den Wert des Bootes nicht erhöhen. Der Zustand ist in vielen Fällen nach 20 Jahren Standard oder die Normaltät. Auch ein Auto das nach 20 Jahren Rostansätze hat muss noch lange nicht verschrottet werden. Am Zustand können wir nichts mehr ändern, also wird nachgebessert oder repariert. Des weiteren haben wir hier ein 20 Jahre altes Trailerboot, Saisonwasserlieger, keine tropischen Bedingungen, so dass wirklich keine Panik besteht und es wird nicht das letzte Boot bleiben. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    29.03.2022, 00:37
    ADMIN hat auf das Thema Osmosebefall im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, das Boot wird mit einer Sandwiches Bauweise nicht trocken. Es dringt auch kein Wasser in das Laminat ein wie mancher meint, sondern wir haben es mit Feuchtemolekülen zu tun, die durch die Riesen-Kettenmoleküle von Polyester oder Epoxid wandern und eine Reaktion z.B. mit den Poxiden oder mit Phthalaten - Weichmachern verursachen. Wir haben also ab den Zeitpunkt wo ein Boot der Feuchte ausgesetzt wird, mit einer osmotischen Diffusion zu tun, das ist die Normalität. Daraus können osmotische Schäden entstehen, es müssen aber keine Schäden entstehen. Die Firma Wrede beseitigt in solchen Fällen den Gelcoat, trocknet bis zu 36 Stunden bei 60°C und nach dem Beschichten wird nochmals 12 Stunden getempert.Versiegelt wird mit 1-2 Lagen Polyesterlaminat und darauf Epoxid das im Überwasserbereich mit PU-PUR oder PU Acryl überschichtet wird und im Unterwasserbereich mit VCTar2 bei PTFE-Antifouling, bei Micron Extra mit Primocon-Naphta oder bei SPC-Antoulings mit Vinyl versiegelt wird. Bei Yachten ohne Sandwiches ist nun mal eine Laminierung mit ISO die bessere Lösung, darauf dann EP, nur das hindert nicht das Eindringen von Feuchtemolekülen. Da Yachten im Innenraum nicht versiegelt werden, ist auch über den Innenraum eine Entfeuchtung schneller möglich was bei einer Sandwiches Bauweise nicht möglich ist. Das Problem bei diesen Boot ist nicht die Feuchte im Laminat, sondern im Sandwiches die nicht mehr zu besetigen ist. Für eine Sanierung mit Laminat bekommt einer bei Wrede bis zu 7 Jahre Gewährleistung auf nachbessern - nicht zu verwechseln mit einer Garantie. Ich sehe bei solchen Booten auch die Verhältnismässigkeit, denn nach 22 Jahren bei einen Saisonwasserlieger, noch dazu in keinen tropischen Gewässer, gibt es normalerweise kaum osmotische Schäden, nicht einmal bei Jeanneau. Die Bilder zeigen deutlich einen starken osmotischen Befall, daher auch von mir die Vermutung auf Sandwiches Bauweis. Die Feuchte werden wir nicht mehr los, wir können das nur mit einer Beschichtung zudecken. Das Problem ist also, das Boot wird nicht mehr trocken. Ansonsten wird immer mit Epoxiden wegen der besseren Haftung versiegelt, und Epoxide mit Vinyl versiegelt. Wird laminiert, dann wird mit Polyesterlaminat laminiert, darauf dann EP und dann je nach Anwendung PU oder Vinyl.
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  • Avatar von ADMIN
    28.03.2022, 18:01
    ADMIN hat auf das Thema Osmosebefall im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Dirk, eine 100% Sanierung wäre wie beschrieben 2 Lagen 0,2 mm Laminat, Feinspachtel, Stetecol 2 lagen oder 3 lagen Multicoat, 1 x Marine 470 Vinyl, 1 x bei Saisonwasserlieger Marine 522 Ecoship. Haben wir bei dem Boot eine Sandwiches Bauweise was ich vermute, dann bleibt uns die Feuchte erhalten und da genügt nicht einmal eine mehrtägige Trocknung bei 60° in einer Trockenkammer. Würden wir jetzt von Aussen 100% dicht machen, dann wird die Restfeuchte eingeschlossen, wir bekommen Drücke im Laminat bis zu 20 Bar, das Bindemittel Poxid verbindet sich dann mit der Feuchte und das ISO-Harz trennt sich vom Laminat, das Boot wird weich und verliert seine statische Festigkeit. Wir haben hier eine Saisonwasserlieger, der über die Wintermonate entfeuchten kann. Da wäre es sinnvoller nur max. 2 Lagen Stetecol - nicht mehr, 1 x Maine 470 Vinyl, 1 mal Marine 522 Ecoship zu streichen. Haben wir weitere osmotische Schäden da die Feuchte entweichen muss, dann lässt sich das einfach nachbessern. Da genügt dann den Bereich verschleifen, 1 x Marine 470 und dann wieder das Antifouling, das geht einfach und schnell. Was in 4-7 Jahren ist, das wissen wir noch nicht. Nachteil bei Stetecol ist eine rauhe Oberfläche die sich etwas verschleifen lässt und mit dem Primer und Antifouling geglättet wird. Vorteil ist eine hohe Feuchtedichte, Elastizität, Schlagfestigkeit. Auch das Multicoat wäre möglich, da wären 3 Anstriche ereforderlich, Vorteil ist eine glatte Oberfläche, aber geringere Feuchtedichte und Elastizität als bei Stetecol. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    27.03.2022, 20:00
    ADMIN hat auf das Thema 20 Jahre altes Teak Deck im Forum FRAGE & ANTWORT - HOLZ-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Limbo, die Lasur ist nicht erforderlich. Was neu ist, in der Adria ist die UV-Belastung doch sehr extrem, so dass das Teak jedes Jahr neu eingelassen werden soll. Ansonsten hat sich nichts geändert. Die Rauhigkeit die dabei entsteht lässt sich am einfachsten mit einer rostfreien Stahlwolle beseitigen, das geht einfach und schnell. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    19.03.2022, 10:44
    Wir können vor solchen Online-Händler in Ebay und Internet nur warnen. Ein Kapitän der kein Kapitän ist und bei Beanstandung sofort mit dem Anwalt droht, ein Fall für die Gewerbeaufsicht......? Unter https://seekiste---cuxhaven.de/ werden Produkte auch in Ebay angeboten, deren Versand so nicht zulässig ist. Da wir zuerst über die Angebotspreise, die unter den Herstellerkosten liegen, dabei neugierig wurden, haben wir eine Testbestellung von Hempel Globic 9000/78950 durchgeführt. Die Ware wurde mit Hermes versendet, was nicht zulässig ist, keine zulässigen Gebinde für Gefahrgut, keine Kennzeichnung beim Gebinde und auch Verpackung von Gefahrgut und Wassergefährdender Stoffe, der Inhalt ist undefinierbar da 5 Liter Globic 10,5 kg wiegen und das Gewicht nur 6,75 kg beträgt und dünnflüssig ist. Das Gebinde ist Plastik, löst sich auf Grund der Lösungsmittel auf und der Inhalt beginnt bereits nach 3 Tagen auszulaufen, natürlich keine gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnung über Inhaltsstoffe, keine Produktdaten keine Sicherheitsdaten und vermutlich Hehlerware, denn so wird keine Ware vom Hersteller ausgeliefert oder bei Händlern zwischengelagert. Eine Firma die eine Steuer.-Nr. angibt, aber keine Mwst. ausweisen kann und natürlich auch keine Rechnung schreibt und bei Reklamation sofort mit einen Anwalt droht. Bild Original vom Produkt: Bilder der Ware die wir erhalten haben: Nachricht von der Seekiste Kapitän Jürgen Schmiedel in 27478 Cuxhaven wegen Beanstandung der Ware Weitere Produkte die von der Seekiste im Onlinehandel angeboten werden, die so nicht angeboten werden dürfen, was da geliefert wird, da ist nichts original. Die Produkte sind um Jahre überlagert, eingedickt und wurden dann mit viel Verdünnung bis zur Wirkungslosigkeit aufbereitet.
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  • Avatar von ADMIN
    14.03.2022, 18:13
    ADMIN hat auf das Thema AF mit Teflon überschichten im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Wolfgang, das Nautix-Speed Antifouling macht Sinn für Trailerboote, Gleiter, kurze Wasserliegezeiten und ist bei 7 Monaten Wasserlieger in Kiel nicht geeignet. Die Technik der Antihaftbeschichtungen ist aus den 80 Jahren und da ist die Entwicklung mit den SPC-Antifoulings seit Jahrzehnten weiter. Das Nautix Speed ist im Grunde identisch mit VC17 m und darauf haften sehr gut z.B. die Miesmuscheln. Bei den Seepocken müssen wir uns alle ehrlich machen, es gibt kein Biozid das bei Seepocken und Röhrenkalkwürmern noch wirksam ist. Wir können den Bewuchs noch reduzieren, aber nicht mehr verhindern. Da Seepocken kleine Krebse sind, erfolgt die Übertragung durch Berührung der Fender, Muringleinen usw. Das erklärt auch, warum z.B. ein Bootsnachbar kein Problem hat, obwohl er nur ein paar Meter entfernt ist. Ein weiteres Problem für alle Antifoulings ist nun mal die zu geringe Auslastung. Bewuchs kann sich ab 3 Knoten nicht verfestigen. Wird ein Boot nicht bewegt, dann werden auch keine Biozide frei gesetzt, es bildet sich eine Schleimschicht auf der dann der Bewuchs verfestigt. Im Grunde gibt es für Deinen Anwendungsfall keine dauerhafte Lösung, wobei die schlechteste Lösung Antihaftbeschichtungen sind. Solche Beschichtungen enthalten nur Kupfer was eine antbakterielle Wirkung hat und PTFE. Im Grund müssten diese Altschichten an PTFE und Kupfer vollständig beseitigt werden, denn so bleibt es eine Dauerbaustelle und da halfen auch keine weiteren Beschichtungen mit Nautix Speed. Unter http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?3009-HAFTVERMITTER-AUF-VC17m-ANTIFOULINGS habe ich einen Haftvermittler beschrieben, da viele das Problem haben mit den PTFE-Antifoulings und die nicht mehr los werden. Der Haftvermittler müsste dann leicht angeschliffen werden, darauf wird dann eine weitere Grundierung mit Marine 470 Vinyl Aluminium gestrichen. Erst dann wird ein mehrjähriges SPC-Antifouling - 1 Anstrich - aufgetragen. Wir haben inzwischen viele Kunden aus dem Bodenseebereich, Wiener Yachtverband, auch in Schweden, Holland wo es inzwischen ca. 3 Jahre funktioniert. Nur 3 Jahre sind keine Reverenzen denn eine Beschichtung sollte min. an die 15-20 Jahre ohne Abplatzungen funktionieren. Das blaue Antifouling Marine 522 der Gorch Fock wäre geeignet, es ist identisch mit der Farbe Schwarz oder Rotbraun, wobei auch die Farbe einen Einfluss auf dem Bewuchsschutz hat. Auch das Antifouling siehe RELEST® Marine 470 1K-Vinyl EC-Sealer/schwarz - rotbraun (shop-af.de) wäre optimal, erfordert aber den gleichen Beschichtungsaufbau. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    10.03.2022, 18:50
    Hallo Quico und Jo, die Ergiebigkeit von Mille NCT beträgt 10,5 qm/ltr., im Vergleich Marine 470 Vinyl 6-7 qm/ltr. und Marine 522 Ecoship 7-8 qm/ltr. Die Berechnung der qm beim Langkieler ist (Breite + Tiefgang) x Wasserlänge x 0,75 = qm Unterwasserschiff. Normalerweise liefern wir nach Portugal, nur im Augenblick haben wir noch Corona und bis 26.03. Produktionsstillstand. Die Frachtkosten sind bei einen Dieselpreis von 2,26€ explodiert und verändern sich alle 1-2 Tage. Wir haben noch letzte Woche nach Spanien geliefert und da hat sich die Fracht bei 40 kg von 162,- auf 286,-€ verteuert. Die beiden Gebind Marine 470 und Marine 522 wiegen zusammen ca. 70 kg. Wenn es möglich ist, solltet Ihr noch warten, den auch Hempel die wir auch mit dem Globic 9000/78950 (Standzeit 90 Monate) vertreten, produzieren im gleichen Werk wie BASF somit gibt es auch kein SPC-von Hempel zur Zeit. Lieferungen erfolgen mit der Firma Schenker, Lieferzeit wäre um die 7 Tage. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    24.02.2022, 18:49
    Hallo Peter, normalerweise würde ich sagen bei einen Trailerboot das nur 30-50 Stunden bewegt wird, einfaches einfetten mit einen Seilfett genügt. Was dagegen spricht ist aber der Standort nördlichen Adria, dazu noch in einer Flußmündung wie z.B. in den Lagunen von Venedig, St. Georgino, usw. bereits die Industrieantifoulings für einen ausreichenden Bewuchsschutz besonders bei den Röhrenkalkwürmern und Seepocken nicht mehr ausreichen. Das was der Segler-Capitän erzählt auf Sardinien ist Unsinn. Was also in Sardinien mit tauchen möglich ist, ist in der nördlichen Adria unrealistisch. Des weiteren haben wir so wie in der Ostsee auch im Mittelmeere große Bereiche ohne Bewuchsdrücke, da bildet sich kein Bewuchs. Sicherlich lässt sich durch tauchen mit einer Stahlspachtel das Unterwasserschiff abschaben wenn der Bewuchs noch nicht verfestigt hat. Nur Röhrenkalkwürmer, Seepocken und Miesmuscheln lassen sich nicht so einfach beseitigen, besonders nicht ohne den Gelcoat erheblich zu beschädigen. Im Grunde genommen würde ich in Deinem Fall empfehlen, sich so schnell wie möglich einen anderen Liegeplatz zu suchen. Als Antifouling würde ich Dir das siehe http://shop-af.de/contents/de/p676.html empfehlen, oder das Marine 522 Ecoship siehe http://shop-af.de/contents/de/p377.html. Beide Antifouling sind Industrieantifoulings. Das 522 wird z.B. von der ges. Bundesmarine verwendet. Das sind zur Zeit die wirkungsvollsten Antifoulings weltweit, aber auch die können den Zustand in den Lagunen nur verbessern, aber den Bewuchs der inzwischen resistent ist, gegen alle zulässigen Biozide verhindern. Die Beiden Antifoulings sind mehrjährige SPC-Antifoulings. Die Bewuchsschutzdauer wird bestimmt durch die Wassertemperatur - Auslastung und Geschwindigkeit. Die Grenze sind Standzeiten mit 60 und 90 Monaten, was eine Bewuchsschutzdauer je nach Auslastung bis zu 3 Jahre ermöglicht. Sicherlich gibt es einige die einen Bewuchsschutz von 10 Jahren und mehr anbieten. Natürlich mag das zutreffen, wenn der Anwendungsfall passt. Siehe Coppershild Beschreibung im Forum. Nur das System hat wenig mit einen Bewuchsschutz gemeinsam. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    16.02.2022, 13:14
    ADMIN hat auf das Thema 20 Jahre altes Teak Deck im Forum FRAGE & ANTWORT - HOLZ-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Quico und Jo, da muss ich mehr sehen um die vorgehensweise zu bestimmen. Wenn sich das Teak oder Plywood vom Untergrund löst, dann hat sich vermutlich auch die Korrosionsschutzbeschichtung vom Untergrund gelöst. Das Plywood als Untergrund dient im Geunde zur Kosteneinsparung beim Teakholz, es kann das Teak auch direkt verklebt werden. Das hat dann den Vorteil, dass keine Klebeverbindung zwischen Teak und Plywood besteht. Was die Teakdeckpflege betrifft, da ist nun das Problem nicht das Seewasser, sondern die UV-Strahlung. Ein fachgerechtes gepflegtes Teakdeck behält seine natürliche hellbraune Farbe, es vergraut nicht, Wasser perlt ab und behält auch bei Regen seine natürliche hellbraune Farbe und überlebt jede Stahl-Yacht. Wird ein Teak nicht vor der UV-Strahlung geschützt, dann vergraut es, schrumpft, die Fugen reissen, nimmt Wasser auf und verrottet von innen heraus. Im Grunde ist ein Teak genauso zu behandeln, wie die Holz-Blockhäuser wie z.B. Bau Fritz, Kemieu, in Obewrbayern, die auch nach 30-40 Jahren immer noch ihre natürliche hellbraune Farbe haben. Dazu genügt eine einfache Alcydharzemulsion mit einen Zinkoxidschutz aus der Bauchemie. Sieht aus wie dünne Magermilch, nicht toxisch. Anwendung: Im Sommer wenn das Holz trocken ist mit einer Fellrolle oder auch Schwamm bis zur Sättigung einstreichen, nasse Stellen einfach mit einen Lappen aufnehmen um Glanzstellen zu vermeiden. Im Folgejahr wiederholen, dann genügt alle 3-4 Jahre, das geht einfach und schnell. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 1667 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    15.02.2022, 09:47
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling umstellen im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Roland, das Seajet 031 Samurai von Chugoku ist ein erodierendes Antifouling für leichte Bewuchsdrücke und muss in der Regel jährlich überschichtet werden. Wie bei allen erodierenden Antifoulings, kommt es nach einigen Jahren zu unnützen Schichtstärkenanreicherungen, die dann zum abplatzen neigen. Sollten wir bereits solche Abplatzungen haben die überschichtet wurden, dann ist eine nachträgliche Verfestigung nicht mehr möglich. In der Regel reduziert sich da der Gebrauchtbootepreis um ca. 1000-1200,- € zzgl. Mwst. je laufenden Bootsmeter, wenn solche Arbeiten fachgerecht ausgeführt werden sollen. Viele Skipper orientieren sich am Preis des Seajet Antifouling, das um die 18-24,- €/ltr. kostet. Wenn wir berücksichtigen, dass jedes Jahr das Kranen um den Bewuchsschutz zu erneuern in Kroatien um die 650,-€ kostet, dass nach einigen Jahren der ges. Beschichtungsaufbau sehr Arbeitsaufwendig erneuert werden muss, dass bei der Beseitigung meist der Gelcoat beschädigt wird, dann machen sich die Preisvorteile von solchen Antifoulings bei weitem nicht bezahlt. Wenn alles fest ist, wir noch keine Abplatzungen haben, dann das Antifouling vorsichtig bis zur Grundierung mit 60-80 Körnung runter schleifen. Darauf 1 x dünn mit Marine 470 Vinyl/Aluminium grundieren, Ergiebigkeit 6-7 m²/ltr., dann 2 x (Wasserpass 1 x zusätzlich) Marine 522 Ecoship, Ergiebigkeit ca. 7-8 m²/Ltr., bei 2 Anstrichen 3,5-4 m²/ltr, das reicht dann in der Adria 3 Jahre, wobei viele noch in das vierte Jahr gehen. Berechnung Unterwasserschiff: (Breite + Tiefgang) x Wasserlänge x 0,5 = m² Haben wir bereits großflächige Abplatzungen, dann muss alles runter bis zum Gelcoat, bzw. bis zur EP-Beschichtung wenn vorhanden. Dann bitte nochmals Rücksprache wegen der Verhältnismäßigkeit. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    15.02.2022, 09:09
    Hallo Quico und Jo, in der Praxis sind die Marinas meist verschmutzt, so dass sich der am Wasserpass fest setzen kann. Gegen Verschmutzung hilft kein Antifoulling. Meine eigene Erfahrung ist, dass jedes Jahr bei längeren Liegezeiten mal der Wasserpass gereinigt wird. Dabei rubbeln wir immer etwas Antifouling mit ab, daher ein zusätzlicher Anstrich auf 5-10 cm breite um den Verlußt auszugleichen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    13.02.2022, 13:15
    Hallo Viking, Industrie-Antifoulings haben alle eine Standzeit von 60 Monaten, das ergibt in der Sportbootschifffahrt z.B. in der Adria eine Bewuchsschutzdauer von 3-4 Jahren je nach Auslastung. Zur Auswahl steht die Oceanic - Serie von Hempel, Intermooth-Serie von International, dann noch die 522-Serie von BASF. Das AF von BASF ist auf der Gorch Fock, verwendet die SAR und ges. Bundesmarine. Das AF hat immer noch den besten Bewuchschutz und erfordert nur 2 Anstriche, im Vergleich alle anderen erfordern 3 Anstriche. Das 522 (Ecoship alter Name) gibt es in 20 ltr.Gebinden und wird von uns für die Sportbootschifffahrt in 2 Ltr. und 0,75 Ltr. umgefüllt siehe RELEST® Marine 522 AF Ecoship/schwarz - rotbraun (shop-af.de). Das Mille NCT ist meines Wissen ein polierendes Weichantifouling das jedes Jahr neu überstrichen wird. Das sollte so weit wie möglich abgekärchert werden, dann mit 80 Körnung anschleifen, 1 mal dünn mit Marine 470 Vinyl/Aluminium grundieren siehe RELEST® Marine 470 1K-Vinyl EC-Sealer/schwarz - rotbraun (shop-af.de) dan mit 522 zwei mal streichen, Wasserpass auf 10 cm dreimal wegen der Reinigung streichen. Wir haben Kontakt mit zahlreichen Blauwasserseglern die weltweit unterwegs sind. Es gibt immer wieder Besorgungs-Probleme mit Antifoulings in Schweden - Kanada - Panama - Australien - Neuseeland - Philippinen. Die Skipper teilen uns dann mit was erhältlich ist und wir prüfen dann die Verträglichkeit. In den meisten Fällen funktioniert das. Die Praxis hat aber gezeigt, es ist sinnvoll ein 20 Ltr. Gebinde als Ersatz mit zu nehmen. Es ist jahrelang haltbar und sollte nur trocken gelagert werden damit die Gebinde nicht rosten. Sollte es wirklich mal ein wenig eindicken, dann lässt sich das mit jeden Kunstharzverdünner oder auch Aceton ausgleichen. Wir liefern EU-weit, bei Insellieferung immer Rückfrage, ausserhalb der EU nur bei Großaufträgen, da der Verwaltungsaufwand für eine Gefahrgutversendung gewaltig ist. Grüße Friedrich
    11 Antwort(en) | 2819 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.02.2022, 13:48
    Hallo Uli, weißes Antifouling ist nicht geeignet für Saisonwasserlieger, durch langes trocknen bilden sich Haarrisse. Im Brackwasser wie in den Lagunen wird es auch bräunlich, was nicht besonders schön aussieht. Das Marine 522 Ecoship ist ein mehrjäriges Antifouling, Dockintervall - Bewuchsschutzdauer bei einen Anstrich 18 Monate. Da das Boot nur einige Wochen im Wasser liegt, genügt ein Anstrich für ein paar Jahre. In Sachen Bewuchsschutz ist es nicht möglich, jeden Anwendungsfall gerecht zu werden, den da geht es nun mal um den Schutz und nicht um die Optik. Im Grund halte ich bei einer Wasserliegedauer von ein paar Wochen das Einfetten z.B. mit einen Seilfett und ab und zu abkärchern die bessere Lösung. Das Seilfett kann mit einer Fellrolle einfach aufgetragen werden, geht einfach und schnell, wird dann nach ein paar Stunden fest, so dass es nicht so leicht bei Fahrt abgewaschen wird. Der Bewuchs kann dann nach unseren Erfahrungen in Kroatien für 3-6 Wochen nicht verfestigen. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 1522 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.02.2022, 11:55
    ADMIN hat auf das Thema Jotun Active Seaforce Plus im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, das Jotun Active Seaforce Plus und das Jotun Seaquantum Ultra S gehören zu der Gruppe Seaquantum. Das sind mehrjährige SPC- Antifoulings und sind kompatibel. Sauber mit 80 Körnung anschleifen, dann darf nichts passieren. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 1104 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    11.02.2022, 12:30
    Halo Lagunenfan, was die nördlichen Lagunen der Adria betrifft, da muss sich jeder Antifouling-Hersteller ehrlich machen. Die größte Plage dort sind die Muscheln, Seepocken und Röhrenkalkwürmer. Biozide – nicht einmal E605 oder Zyanide, die natürlich nicht zugelassen sind, könnten vor einen Befall schützen. Auch Antihaftbeschichtungen mit PTFE (Teflon),Silic One oder auch LEAF mit Silikon bieten keinen Schutz. Diese Antihaft-Beschichtungen sind gedacht für Trailerboote, hohe Geschwindigkeiten, kurze Wasserliegezeiten, kühlere Gewässer. Eine Besonderheit ist, dass die Seepocken und Röhrenkalkwürmer sich anzemmentieren und die Muscheln einen Klebstoff bilden, mit den sich Teflon verkleben lässt. Silikon-Antifoulings – Antihaftbeschichtungen sind weich, werden leicht beschädigt, müssen bei jeden neuen Anstrich vollständig entfernt werden da sonst ein weiterer Anstrich haftet. Werden einmal solche Anstriche verwendet, dann haftet darauf auch kein anderes Antifouling. Die Siliko – Silan – Beschichtungen werden auch als Nanos vermittelt und schaden mehr als dass die nützen und manches Boot wird dadurch unverkäuflich, weil ein Produktwechsel nicht mehr möglich ist. Wir haben weltweit 9 Antifoulinghersteller, in der EU inzwischen über 350 Produkte die angeboten werden und jedes Jahr kommen auf der Messe ein paar neue Wunder dazu. Der Bewuchsschutz wird bestimmt durch die Biozide die von der BPR-EU zugelassen sind und die max. Freisetzung in 30 Tagen in Milligramm je cm², die gesetzlich vorgegeben ist. Die Vielzahl der Produkte wird ermöglicht, dass bei jeden zugelassenen Antifouling der Anteil der Trägerkomponente erhöht werden darf. Zum Beispiel aus einen Liter LF, lassen sich bis zu 12 Liter anmischen. Dabei ändert sich nicht der Bewuchsschutz, sondern nur die Bewuchsschutzdauer. Solche No-Name Produkte gibt es dann oft sehr preiswert zu Sonderangeboten, aber in Wirklichkeit weit überteuert. Hochwertige Antifoulings bieten Hempel-International-Tenax (meist nicht für den Privatanwender) Jotun, BASF usw. an. Wie auch immer, wir können noch mit Kupfer(I)oxiden, Triokresylphosphaten (noch zugelassen) siehe http://gifte.de/Chemikalien/tri-o-cresylphosphat.htm den Bewuchs reduzieren, aber nicht mehr verhindern. Vorgehensweise bei der Anwendung: Unterwasserschiff mit 100 Körnung anschleifen, mehrmalige reinigung mit technischen reinen Aceton – sehr wichtig – um die Paraffine aus der Oberfläche vom Gelcoat zu beseitigen. 1 x mit Marine 470 Vinyl Aluminium grundieren, ist ein Haft und Versiegelungsgrund. 1 x mit Marine 522 Ecoship Farbe schwarz oder Rotbraun mit der Fellrolle auftragen. Das müsste dann je nach Auslastung für mehr als 2 Jahre reichen. Vorsicht aber wenn das Boot gekärchert wird, was nicht abgeht mit der Spachtel beseitigen, – dann mit der groben Stahlwolle. Wir bekommen damit sicherlich eine Verbesserung, aber keinen dauerhaften Bewuchsschutz. Grüße Friedrich
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