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    15.10.2020, 09:33
    Produktbeschreibung: Dies ist ein chemisch hydrolisierendes Silylakrylat-Antifouling auf dem aktuellen Stand der Technik. Bietet ausgezeichneten Bewuchsschutz und unvergleichliche Hull Performance. Dies wird durch zuverlässig vorhersagbare und stabile Selbstpolierungseigenschaften erreicht, die Rumpfabnutzung, Reibung und Geschwindigkeitsverlust reduzieren. Die glatte Ausgangsfläche sorgt für eine sehr gute Performance nach dem Ausdocken. Zu verwenden als Endanstrich nur in Unterwasserumgebungen. Kann bei Untergrundtemperaturen unter 0°C appliziert werden.Zulassungen und ZertifikateEntspricht der IMO Antifouling System Convention AFS/CONF/26.Farbtönedunkelrot, hellrotTypische VerwendungSchifffahrt:Empfohlen für den Unterwasserbereich während des Neubaus und der Dockung. Speziell vorgesehen als Premiumlösung für langsam fahrende Schiffe mit geringer Auslastung. Empfohlene Lösung für Bereiche mit starkem Bewuchs, wie Seekästen, um das Risiko durch invasive Arten zu minimiren. Dies Produkt bietet optimalen Schutz in bewuchsintensiven Gewässern oder Fahrten mit langen Liegezeiten. Das Produkt ist vorgesehen für lange Serviceintervalle und kann bis zu 90 Monate als Teil eines kompletten Beschichtungsystems eingesetzt werden. Für den Anwendungszweck geeignetes Korrosionsschutzsystem. Der empfohlene Haftvermittler für den nachfolgenden Antifoulinganstrich ist:Safeguard Universal ESoderSafeguard Plus.
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    09.10.2020, 11:24
    Produktbeschreibung: Antifouling-Schutzumhüllung mit physikalischem Wirkungsprinzip,geliefert als druckempfindliche Klebefolie Verwendungszweck: Antifouling-Schutzisolierung von Oberflächen, die Frischwasserumgebungen ausgesetzt sind, wie Schiffsrümpfe oder treibende Konstruktionen. Produktinformation: Produktaufbau: Selbstklebende Umhüllung bestehend aus Trägerpapier, druckempfindlichem Kleber, Trägerfolie und Antifoulingschicht. • Trägerpapier: Siliziertes Papier • Druckempfindlicher Kleber: Modifiziertes Acryl • Trägerfolie: Polyester • Antifoulingschicht: Gehärteter Acrylkleber mit eingebetteten NylonfasernFarbe: Schwarz Vorbereitung der Oberfläche: Wie bei allen druckempfindlichen Folien ist es auch hier sehr wichtig, dass die Oberfläche, auf der die Folie aufgetragen werden soll, sauber, trocken und fettfrei bzw. frei von Ölen ist. Auch muss vor Anbringung der Folie erst eine geeignete Verbindungsschicht auf die zu beklebende Oberfläche aufgetragenwerden, beispielsweise eine Epoxid- oder Vinylgrundierung. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an Ihren lokalen Finsulate Händler Anbringung: Vergewissern Sie sich, dass die Anbringung von Finsulate so geschieht, dass keine Falten oder Luftblasen in der Folie zurück bleiben. • Wo Falten im Material entstehen, schneiden Sie überlappende Bereiche heraus und pressen Sie die daraus entstehenden Nahtstellen fest zusammen.• Wo Luftblasen im Material auftauchen, lassen sich diese mit zwei Methoden entfernen: Entweder streichen Sie die Luftblase in Richtung Seitenende der Folie heraus, oder Sie machen mit einem Messer einen kleinen Schnitt, um so die Luftblase anschließend herausdrücken zu können. Schweißarbeiten: Sollten an einem Metallprodukt, das mit Finsulate behandelt wurde, Schweißarbeiten oder Brennschneiderarbeiten ausgeführt werden, so wird es dabei zu Rauchentwicklung und Freisetzung von Staub kommen. Daher erfordern solche Arbeiten stets entsprechend geeignete persönliche Schutzkleidung und auch eine geeignete Abgas-Absaugung im jeweiligen Arbeitsbereich. Liegt der Ausführungsortdieser Arbeiten in Nordamerika, dann halten Sie sich bitte an die Instruktionen, die in der Verordnung ANSI/ASC Z49.1 “Safety in Welding and Cutting.” Brennschneiderarbeiten", a.d.Ü.] aufgeführt sind. usw.
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    09.10.2020, 11:24
    Produktbeschreibung: Antifouling-Schutzumhüllung mit physikalischem Wirkungsprinzip,geliefert als druckempfindliche Klebefolie Verwendungszweck: Antifouling-Schutzisolierung von Oberflächen, die Frischwasserumgebungen ausgesetzt sind, wie Schiffsrümpfe oder treibende Konstruktionen. Produktinformation: Produktaufbau: Selbstklebende Umhüllung bestehend aus Trägerpapier, druckempfindlichem Kleber, Trägerfolie und Antifoulingschicht. • Trägerpapier: Siliziertes Papier • Druckempfindlicher Kleber: Modifiziertes Acryl • Trägerfolie: Polyester • Antifoulingschicht: Gehärteter Acrylkleber mit eingebetteten NylonfasernFarbe: Schwarz Vorbereitung der Oberfläche: Wie bei allen druckempfindlichen Folien ist es auch hier sehr wichtig, dass die Oberfläche, auf der die Folie aufgetragen werden soll, sauber, trocken und fettfrei bzw. frei von Ölen ist. Auch muss vor Anbringung der Folie erst eine geeignete Verbindungsschicht auf die zu beklebende Oberfläche aufgetragenwerden, beispielsweise eine Epoxid- oder Vinylgrundierung. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an Ihren lokalen Finsulate Händler Anbringung: Vergewissern Sie sich, dass die Anbringung von Finsulate so geschieht, dass keine Falten oder Luftblasen in der Folie zurück bleiben. • Wo Falten im Material entstehen, schneiden Sie überlappende Bereiche heraus und pressen Sie die daraus entstehenden Nahtstellen fest zusammen.• Wo Luftblasen im Material auftauchen, lassen sich diese mit zwei Methoden entfernen: Entweder streichen Sie die Luftblase in Richtung Seitenende der Folie heraus, oder Sie machen mit einem Messer einen kleinen Schnitt, um so die Luftblase anschließend herausdrücken zu können. Schweißarbeiten: Sollten an einem Metallprodukt, das mit Finsulate behandelt wurde, Schweißarbeiten oder Brennschneiderarbeiten ausgeführt werden, so wird es dabei zu Rauchentwicklung und Freisetzung von Staub kommen. Daher erfordern solche Arbeiten stets entsprechend geeignete persönliche Schutzkleidung und auch eine geeignete Abgas-Absaugung im jeweiligen Arbeitsbereich. Liegt der Ausführungsortdieser Arbeiten in Nordamerika, dann halten Sie sich bitte an die Instruktionen, die in der Verordnung ANSI/ASC Z49.1 “Safety in Welding and Cutting.” Brennschneiderarbeiten", a.d.Ü.] aufgeführt sind. usw.
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    09.10.2020, 11:24
    Produktbeschreibung: Antifouling-Schutzumhüllung mit physikalischem Wirkungsprinzip,geliefert als druckempfindliche Klebefolie Verwendungszweck: Antifouling-Schutzisolierung von Oberflächen, die Frischwasserumgebungen ausgesetzt sind, wie Schiffsrümpfe oder treibende Konstruktionen. Produktinformation: Produktaufbau: Selbstklebende Umhüllung bestehend aus Trägerpapier, druckempfindlichem Kleber, Trägerfolie und Antifoulingschicht. • Trägerpapier: Siliziertes Papier • Druckempfindlicher Kleber: Modifiziertes Acryl • Trägerfolie: Polyester • Antifoulingschicht: Gehärteter Acrylkleber mit eingebetteten NylonfasernFarbe: Schwarz Vorbereitung der Oberfläche: Wie bei allen druckempfindlichen Folien ist es auch hier sehr wichtig, dass die Oberfläche, auf der die Folie aufgetragen werden soll, sauber, trocken und fettfrei bzw. frei von Ölen ist. Auch muss vor Anbringung der Folie erst eine geeignete Verbindungsschicht auf die zu beklebende Oberfläche aufgetragenwerden, beispielsweise eine Epoxid- oder Vinylgrundierung. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an Ihren lokalen Finsulate Händler Anbringung: Vergewissern Sie sich, dass die Anbringung von Finsulate so geschieht, dass keine Falten oder Luftblasen in der Folie zurück bleiben. • Wo Falten im Material entstehen, schneiden Sie überlappende Bereiche heraus und pressen Sie die daraus entstehenden Nahtstellen fest zusammen.• Wo Luftblasen im Material auftauchen, lassen sich diese mit zwei Methoden entfernen: Entweder streichen Sie die Luftblase in Richtung Seitenende der Folie heraus, oder Sie machen mit einem Messer einen kleinen Schnitt, um so die Luftblase anschließend herausdrücken zu können. Schweißarbeiten: Sollten an einem Metallprodukt, das mit Finsulate behandelt wurde, Schweißarbeiten oder Brennschneiderarbeiten ausgeführt werden, so wird es dabei zu Rauchentwicklung und Freisetzung von Staub kommen. Daher erfordern solche Arbeiten stets entsprechend geeignete persönliche Schutzkleidung und auch eine geeignete Abgas-Absaugung im jeweiligen Arbeitsbereich. Liegt der Ausführungsortdieser Arbeiten in Nordamerika, dann halten Sie sich bitte an die Instruktionen, die in der Verordnung ANSI/ASC Z49.1 “Safety in Welding and Cutting.” Brennschneiderarbeiten", a.d.Ü.] aufgeführt sind. usw.
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    08.10.2020, 12:16
    Beschreibung: itBoatProte - Biozidfreier Anstrich für den Unterwasserbereich von Booten Permanente porendichte Easy to Clean Beschichtung für den Unterwasserrumpf. Dünnschichtiges + abriebbeständiges Beschichtungssystem Easy-to-clean-Effekt durch porendichte Oberfläche = leichte Reinigung des Weich- und Hart-Foulings Einfaches Auftragen durch Wischen oder Sprühen Freisetzung von umweltgefährdenden Stoffen ausschließen Sehr ergiebig: 0,5-1,0 l itBoatProtect reichen für ein 9 Meter Sportboot aus Transparent • Physikalisches • Wirkprinzip • In der Praxis getestet
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    07.10.2020, 10:58
    Es werden immer wieder Folien als Bewuchsschutz für das Unterwasserschiff empfohlen die einen Bewuchsschutz bis zu 5 Jahren ermöglichen sollen siehe z.B. im Internet https://www.finsulate.com/wp-content/uploads/2019/12/produkt_datenblatt_finsulate_lakegrade_de.pdf. Wie uns seit Jahren bekannt ist, gibt es zahlreiche ähnliche Versuche mit Silikon oder Silane die sich im Grunde alle nicht bewährt haben. Zuerst war es die Haifischhaut eine Silikonbeschichtung mit Granulat, dann ohne Granulat, dann kamen die Nanos mit Silane und nach 2-3 Jahren sind diese Produkte alle wieder verschwunden und viele Skipper werden das Zeug wegen den Antihaftbeschichtungen nicht mehr los. Es gibt sicherlich Anwendungsfälle, wo solche Produkte bestens geeignet sind und auch Sinn machen. Daher sind solche Produkte nicht schlecht, nur weil die für den Anwendungsfall nicht geeignet sind. Im Grunde wie bei allen Bewuchsschutzsystemen, die Wahl eines Bewuchsschutz wird bestimmt, welche Anforderungen der Bewuchsschutz erfüllen soll und da sollte der Skipper bei der Wahl sich nicht vom Bootsnachbarn oder einer Werbung beeinflussen lassen, da nun mal jede Anforderung unterschiedlich ist. Da wird geworben mit Industriestandard der oft nicht einmal im Ansatz erfüllt wird, da werden 50 -100 Meter Yachten gezeigt wo sich solche Folien theoretisch bewährt haben sollen. Das ist wie mit dem Copershield - Kupferantifouling, gibt noch an die 15 weitere Produkte die vom Inhalt lt.Sicherheitsdaten identisch sind, eine Kupferbeschichtung wo das Kupfer nicht elektrisch leitend ist :rolleyes:, Tidenkraftwerke angeblich gestrichen:confused: werden und mehr als 10 Jahre einen Bewuchsschutz ermöglicht. Zahlreiche solcher Produkte kann sich jeder für ein paar Euro selbst anmischen. Z.B. mit 5 Liter Epoxid für 35 Euro, dazu 5-6 Kg Rohkupferpulver vür 3-4 Euro und schon hat einer für ca. 40 Euro einen Bewuchsschutz für mehr als 10 Jahre bei einer 35 Fuss Yacht. Firmen wie BASF, International, Hempel, Nippon, Jotun usw. müssen doch wirklich doof sein, wenn die ein solches Produkt der Schifffahrt vorenthalten, denn kein einziges Antifouling lässt sich so einfach und preisgünstig herstellen. Z.B. VC17m ist ein Kupferantifouling wie Coppercoat, hat noch zusätzlich Teflon als Antihaftbeschichtung, ansonsten identisch und funktioniert zum Beispiel in der Adria keine 3-4 Wochen. Z.B. Miesmuscheln extrahieren eine Klebstoff, der auf Silane, Silikon, Teflon, PTFE bestens haftet. Das sieht dann nach 5 Monaten z.B. in der Marina Travemünde so aus, mit einer Kupferbeschichtung und Teflon. Was noch in kühlen Gewässern halbwegs funktioniert, wird in wärmeren Gewässern zur Dauerbaustelle. Kommt das Boot zur Reinigung aus dem Wasser, dann lässt sich der Bewuchs ohne Beschädigung der Folie nicht beseitigen. Natürlich macht zum Beispiel ein Kupfer- Dünnschichtantifouling mit Teflon bei einen Gleiter, Trailerboot, hohe Geschwindigkeiten, kurzen Wasserliegezeiten Sinn, dafür wird es auch hergestellt. Es macht aber keinen Sinn, wenn einer glaubt, das funktioniert als Wasserlieger im Bodensee oder in der Adria, da ist es nach unseren Erfahrungen eine Arbeitsbeschäftigung und Geldvernichtung. Sehr gut am Kiel zu sehen, der Unterschied von einen Antifouling und einer Kupferbeschichtung mit Teflon. Wir haben jedes Jahr ähnliche Produkte, - wir sagen immer, das ist das Huhn das goldene Eier legt - die vom Markt wegen erheblichen Aplikationsschäden und Folgekosten nach 2-3 Jahren wieder verschwinden. Erfolgen dann Rückfragen bei den Lieferanten oder Beschichtern, dann ist da keiner mehr zu erreichen. Natürlich haben auch solche Folien auf Grund der Antihafteigenschaften einen geringen Bewuchsschutz. Das ermöglich jede Metallschutzfarbe mit geringeren Aufwand, oder oft genügt einfaches einfetten. Wir haben in der Ostsee inzwischen an die 30 000 km² totes Gewässer. Da ist es egal was einer streicht, denn es ist kein Bewuchs vorhanden und die Skipper sind immer zufrieden egal was gestrichen wurde. Leider gibt es in Sachen Bewuchsschutz keine Wunder, würden solche Beschichtungen Sinn machen, denn die Folien oder Kupferepoxid-Beschichtungen kosten für den m² nur ein paar Cent, dann würde die gesammte Handelsschiffahrt die alle 2-3 Jahre in den Dock muss, hundert tausende ausgibt, solche Produkte auch anwenden. Admin:confused:
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    07.10.2020, 09:23
    ADMIN hat auf das Thema AF Neuaufbau Sescape 24 im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Cord, beim Entkalker funktionieren auch Produkte auf Phosphorsäurebasis, kein Problem. Auch eine 5% Salzsäuere kann den Gelcoat nicht beschädigen. So wie ich das verstehe, muss auch mit längeren Wasserliegezeiten kalkuliert werden, s0 dass ein Bewuchsschutz erforderlich ist. Grundsätzlich braucht aber jedes Antifouling eine Aktivität, damit Biozide frei gesetzt werden und bestehender Schleim der die Haftgrundlage für den Bewuchs bildet, abgewaschen wird. Wir haben somit eine unterschiedliche Auslastung und das Antifouling muss mechanisch belastbar sein wegen dem trailern. Im Grunde haben wir eine Situation wo kein Antifouling gerecht wird. VC17 m ist ein Dünnschichtantifauling mit Kupfer und Teflon, für Trailerboote hohe Geschwindigkeiten optimal. Nur für kurze Liegedauer, kein Schutz bei tierischen Bewuchs. Sollte das nicht funktionieren, dann können wir mit anderen Produkten wegen dem Teflon nicht überschichten. Als Haftgrund ist ein VCTar2 erforderlich, eine Epoxid-Quarz Beschichtung. Bei Trilux istals Haftgrund 1 x Intertuf 203 erforderlich. Trilux lässt sich mit anderen Antifoulings überschichten, so dass ein Produktwechsel erforderlich ist. Nachteil ist der Bewuchsschutz, so dass das Boot alle 3-4 Wochen bei Bewuchs gereinigt werden muss. Es erfordert eine hohe Auslastung sonst funktioniert es nicht. Da es jedes Jahr 1-2 x gestrichen wird, bekommen wir nach ein paar jaahren eine Schichtstärkenanreicherung der nutzlosen Trägerkomponente, was dann zu Abplatzungen führt. Haben wir starken Bewuchs, dann bedarf es nun mal der Keule, wobei kein Antifouling bei Seepocken noch funktioniert. Seepocken werden übertragen durch Grundberührung, Fender, Muringleinen. Die Krebse zementieren sich an, vermehren sich gegenseitig und haben keinen Kontakt zum Antifouling so dass sich die vermehren können. Das einzige Biozid dass den Befall noch reduzieren kann ist Try-o-cresylphosphat siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/tri-o-cresylphosphat.htm Dieses Produkt enthält nur das Marine 522 Ecoship, ein selbstabschleifendes Antifouling das auch die Bundesmarine verwendet. Die Überlegung ist, reicht das Trilux nicht aus, dann müssen wir nochmals grundieren und mit dem Ecoship überschichten. Damit haben wir eine unnütze Schichtstärkenanreicherung die wegen dem trailern zu vermeiden ist. Die Wahl ist also Trilux auzuprobieren, wenn es funktioniert mit Trilux weiter machen, oder gleich die Keule mit Ecoship, das je nach Auslastung alle 2-3 Jahre 1 x überschichtet wird. Da geht aber dann nur die Farbe schwarz oder rotbraun. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    05.10.2020, 16:25
    ADMIN hat auf das Thema AF Neuaufbau Sescape 24 im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Cord, der Zement von Seepocken, Röhrenkalkwürmern lässt sich mit einen Entkalker entfernen. Als zusätzliches Hilfsmittel eine Stahlwolle verwenden, denn die glättet und beschädigt nicht den Gelcoat. Es funktioniert auch verdünnts Salzsäure. Die oft empfohlene Oxalsäure reicht da nicht aus. Was den Osmoseschutz betrifft, das ist der Gelcoat. würde eine höhere Schichtstärke ein besserer Schutz sein, dann würde der Hersteller 2 oder drei Lagen zusätzlich in die Form spritzen. Hat derr Gelcoat keine Beschädigungen, dann wird der nicht verstärkt sondern versiegelt um die Eigenschaften des Gelcoat zu bewahren. Im Grunde ist bei der beschriebenen Auslastung kein Bewuchsschutz erforderlich, denn um eine Verfestigung zu vermeiden genügt einfetten z.B. mit einen Seilfett, das geht einfach und schnell. Weiße Antifoulings machen nur Sinn in entsprechend sauberen Gewässern, aber nicht in der Ostsee. Die werden dann nach einer Zeit schmutzig braun und müssen dann jedes Jahr neu gestrichen werden. Dabei kommt es dann zu Schichtstärkenanreicherungen, Abplatzungen und dann wird es richtig teuer. Das Seilfett ist dünnflüssig, kann mit einer Putzwolle oder Fellrolle einfach aufgetragen werden und wird nach ein paar Stunden hart. Damit wird eine Verfestigung vom Bewuchs für 4-6 Wochen verhindert, so dass sich das Boot einfach abkärchern lässt. Ein einfache und preiswerte Lösung. Erst wenn das nicht funktioniert dann rate ich zu einen Trilux33 von International oder auch VC17m, ein Dünnschichtantifouling für Trailerboote. Grüße Fredrrich
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    05.10.2020, 11:03
    Hallo, zuerst einmal, es gibt keinen Osmoseschutz bei Polymeren, das ist eine reine Verkäufererfindung. Wäre das möglich, dann würde jeder Hersteller einen solchen Schutz auftragen. Das ist auch physikalisch nicht möglich, denn die H2O-Feuchtemöleküle sind viel - viel kleiner als die Riesen-Polymer-Kettenmoleküle, so dass die Feuchte jedes Polymer langsam durchdringt. Der beste osmotische Schutz ist nun mal der Gelcoat, der nur 0,6-0,8 mm dick ist und den die Skipper mit Begeisterung durch anschleifen massakrieren. Wir können osmotische Schäden reparieren, aber im Grunde nicht verhindern. Wenn wir den Gelcoat mit 2 Lagen EP abdecken, dann verhindern wir sichtbare Blasen, darunter aber geht der Prozess weiter bis zur Delaminierung vom Laminat. Eine GFK-Yacht nimmt nun mal Feuchte auf und muss auch Feuchte abgeben können. Schließen wir die Feuchte ein, dann schadet das mehr als es nützt. Die sichtbare grünlich - türkisfarbige Schicht ist ein Gelshield 200 und die lässt sich auch nicht abbeizen. Wenn alles runter ist, müssen die Beizrückstände gründlich abgewaschen werden. Dann das Gelshield sauber schleifen, 1 x Marine 470 rotbraun, 1 x Marine 522 Ecoship schwarz bei Saisonwasserlieger. Bei Jahreswasserlieger 2 Lagen beim Antifouling, beim Wasserpass auf 10 cm erfolgt wegen der Reinigung immer ein zusätzlicher Anstrich. Es gibt sicherlich Anwendungsfälle wo z.B. ein Gelshield 200 sinnvoll ist, wie z.B. als Opferbeschichtung wenn Boote trocken fallen. Auch bei Booten die ständig getrailert werden um mechanische Schäden zu vermeiden. Damit lassen sich bereits entstandene osmotische Schäden wie die Blasenpest (ist keine Osmose) reparieren, wobei da Reaktiv-Harze die bessere Lösung sind. Wenn das Boot nach dem abbeizen i.O. ist, müssen wir auch nichts machen. Haben wir sichtbare Schäden nach dem abbeizen, dann bitte nochmals Bilder. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    01.10.2020, 13:08
    Hallo Thomas, die Berechnung ist richtig, wobei viele inzwischen die Arbeiten selbst durchführen. Wichtig ist dabei ein Lagerbock, so dass das Boot an allen Seiten bearbeitet werden kann. Wenn also ein solcher Bock vorhanden ist, dann lässt sich das in 2-3 Tagen erledigen. Abschleifen mit einen Exenterschleifer, Staubmaske aufsetzen, auch einen Wegwerfanzug, da die Antifoulingreste nicht gesund sind. Schleifen würde ich mit einen Tag kalkulieren. Den Primer streichen eine Stunde, über Nacht warten und am Folgetag wenn es sehr warm ist in den Vormittagsstunden 1 x Ecoship, Spätnachmittag den zweiten Anstrich. Da das Boot doch sehr schwer ist, 2 Tage warten damit der Anstrich beim kranen nicht beschädigt wird. Der Bereich wo die Auflagen sind wie bei den Lagerbockstützen, lässt sich dann am Kran erledigen. Primer ist in 10-15 Minuten handtrocken, Antifouling darüber, 10 Minuten die zweite Lage. Nach ca. 30 Minuten kann das Boot in`s Wasser. Natürlich machen das auch Werften, wobei es sich da meist um Anstreicherfirmen handelt. Da sollte einer dabei sein wenn diese Arbeiten gemacht werden. Die nehmen auch keine Rücksicht auf den Taupunkt was dann immer zu Abplatzungen führt. Da kommen dann immer Ausreden. Die Firmen haben bei den Antifoulings der Sportbootschifffahrt hohe Nachlässe, bei Industriebeschichtungen wie in diesen Fall gibt es keine Sondernachlässe für die Firmen. Grundsatz, der Kunde bestimmt die Anwendung und auch das Produkt. Für die meisten Werften, wie z.B. der Yachtverband in Rom, Wien usw. ist das Selbstverständlich, denn nur der Skipper kann den Anwendungsfall beurteilen. In Italien werden dann meist die Produktdaten in englisch angefordert was kein Problem ist, sind hinterlegt zum ausdrucken. Bei der Bootsgröße schätze ich um die 3000,-€ ohne Material für die Ausführung der Arbeiten in einer Werft. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 109 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.10.2020, 12:43
    Hallo Emil, eine Phosphatierung ist eine Vorbehandlung mit Phosphorsäure. Dabei erfolgt eine geringe Passivierung der Oberfläche, bestehender Rost wird in ein Oxid umgewandelt. Bekannt ist das Verfahren mit den Rostumwandlern, da haben wir immer eine Phosphatierung. Was also manchmal bei einen rostigen Gartentor oder Auto Sinn macht, schadet in der Regel im maritimen Bereich mehr als es nützt. Daher sauber schleifen, Rost beseitigen. Bei solchen Anwendungen haben wir es immer mit Säure zu tun, bzw. Säureresten die Probleme beim Überschichten verursachen. Gruß Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    01.10.2020, 11:59
    Hallo Thomas, in den Lagunen in der nördlichen Adria haben wir es mit Röhrenkalkwürmern zu tun. Da muss sich jeder ehrlich machen, es kann noch ein wenig reduziert werden, aber es gibt kein zulässiges Antifouling das einen Bewuchs verhindern kann. Was noch bei Muschelbewuchs zu 100% funktioniert, funktioniert nicht mehr bei diesen Würmern, auch bei Seepocken wird es wegen der zunehmenden Resistenz immer schwieriger. Ein Hartantifouling erfordert eine hohe Aktivität - Geschwindigkeit, kurze Wasserliegezeiten, daher meist für Trailerboote. VC-Antifoulings mit Teflon, auch nur für kurze Wasserliegezeiten, hohe Auslastung, in der Adria vergebliche Liebesmühe. Polierende Weichantifoulings wären geeignet, aber nach 3-4 Monaten sind die Biozide ausgelaugt, so dass jedes Jahr erheblicher Bewuchs zum Jahresende anfällt und im Frühjahr wird dann wieder 2-3 mal gestrichen. Micron Extra, WA, EU hält länger, guter Bewuchsschutz wenn das Boot nicht bewegt wird, starke Schichtstärkenanreicherung wegen erodieren. Die Folge ist dann eine unnötige Schichtstärkenanreicherung und nach ein paar Jahren kommt es zu den Abplatzungen und erheblichen Aplikationsproblemen. In der Adria rate ich immer zu einen SPC - selbst abschleifend - selbst glättend - tropentauglich und mehrjährigen Antifouling so wie es die Gorch Fock oder unsere Bundesmarine verwendet. Bei den Segelyachten haben wir bei 2 Anstriche meist 3-4 Jahre Bewuchsschutz. Bei den Motoryachten verkürzt sich der Bewuchsschutz je nach Auslastung und Geschwindigkeit, aber 2 Jahre müsste es reichen. Wenn der Untergrund fest ist, dann sauber mit 80-100 Körnung anschleifen, darauf 1 x Marine 470 Vinyl Farbe rotbraun, Ergiebigkeit ca. 6-7 m²/Ltr. dünn streichen, dann 2 lagen Marine 522 Ecoship Farbe schwarz, Wasserpass einen zusätzlichen Anstricht, Ergiebigkeit 7-8 m²/ltr. Das müsste dann wie bei der GorchFock für 2-3 Jahre reichen. Vorsicht beim streichen, Augenschutz, Vinylhandschuhe anziehen und mit der Bohrmaschine gründlich aufrühren, aus der Farbmischwanne streichen. Das Antifouling enthält Trykresyphosphate, siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/tri-o-cresylphosphat.htm, ist noch zulässig, mehr geht aber nicht. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    01.10.2020, 09:43
    Hallo Emil, für Flickarbeiten empfehle ich bei Stahl den Marine 251 CR Primer. Das ist Chlorkautschuk mit Zinkoxiden für den Korrosionsschutz und lässt sich mit dem Antifouling überschichten. Das geht einfach und schnell, auch wenn mal wieder nachgebessert werden muss. Datenblatt zum ausdrucken http://wp1079960.server-he.de/BASF/251.pdf Ich muss mich aber da ehrlich machen, das ist natürlich kein 100% Korrosionsschutz, nur zu einen Korrosionsschutz mit Zink-Eisenglimmer-Multicoat-Marine470 Vinyl fehlt die Verhältnismäßigkeit. Primokon ist eingedicktes Naphtha - Erdöl somit kein Korrosionsschutz, Zinga wäre nicht schlecht, wenn es mit einen 2 K.EP 346 Multicoat abgedeckt würde, hat aber Probleme beim überschichten mit der Haftung. Daher am einfachsten den Chlorkautschuk der sich einfach nachbessern lässt. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    27.09.2020, 15:20
    Hallo Klaus, was auf den TE-Epoxidbeschichtungen haftet ist der Marine 470 Vinyl, Intertuf 203, Marine 251 CR-Primer. Intertuf Farbe grau verwendet Aluminiumoxid, Marine251 CR Zinkoxide für den Korrosionsschutz. Beim Antifouling sollte Ecoship verwendet werden, das enthält zusätzlich Zinkoxide und passt zum CR-Primer. Im Grunde kann aber auch das Intertuf verwendet werden. Mir ging es um die einfachere Nachbesserung, daher habe ich wegen den Zink den CR-Primer empfohlen. Das Problem ist daher immer die TE-Beschichtung die überschichtet wird. Bei blanken Stellen könnten wir Zink-Multicoat dann Intertuf anwenden, aber da sollte gestrahlt werden. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    26.09.2020, 09:29
    Halo Klaus, Primokon ist Naphta, eingedicktes Erdöl und hat keinerlei Korrosionsschutz. Was Stahlspachtelungen betrifft, die funktionieren im Maritimenbereich nur: - es muss die Spachtel einen Korrosionsschutz wie Zink-oder Aluminiumoxide enthalten, vor dem Spachteln muss mit einer 800-1000°C heißen Gasflamme die Oberfläche ausgeschwitzt werden ohne den Stahl durchgehend zu erhitzen, dann erfolgt eine mehrmalige Reinigung mit Trychloräthylen. Die Grundierungen auf dem Boot riechen nach Bitumen und enthalten Teeröle die die entweder aus der Steinkohle - sehr giftig - oder aus Ölteer - sehr teuer - gewonnen werden. Wenn das Boot nicht gestrahlt wird und ein Korrosionsschutz vollständig neu aufgebaut wird, bleibt nur eine Notlösung mit Chlorkautschuk das Zinkoxide enthält, Intertuf Farbe grau das Aluminiumoxide enthält, darauf ein Antifouling das auch hohe Anteile an Zinkoxide enthält. Wie lange das funktioniert weiß keiner, denn das ist im Grunde nichts anderes wie wenn wir einen alten Autoreifen flicken. Gefühlsmäßig auch auf Grund der Erfahrungen bei den Kielsanierungen von GFK-Yachten, tendiere ich zu Chlorkautschuk 2 Lagen und bei Saisonwasserlieger 1 x - bei Dauerwasserlieger 2 x Marine 522 Ecoship. Kommt es dann zu Abplatzungen, weil immer irgend wo die Korrosion durchbricht, dann lässt sich das einfach nachbessern. Da wird der Bereich sauber gemacht, Chlorkautschuk und dann wieder Ecoship, das geht einfach und schnell. Was mir doch ein wenig Sorgen macht in diesen Fall, haben wir es mit einen Teerepoxid aus Steinkohleteer zu tun, was meist aus Kostengründen gestrichen wurde, dann wird sich eine vollständige Sanierung auf Dauer nicht vermeiden lassen. Eine optimale Lösung bleibt aber nur, strahlen, Zink, Eisenglimmer, Multicoat, Vinyl, Ecoship. - das wäre der Industriestandard. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    18.09.2020, 10:13
    ADMIN hat das Thema Weiches Deck sanieren im Forum GEWUSST WIE..............? erstellt.
    Das Video aus YouTube zeigt die Sanierung eieicchen Decksbereich bei einen H-Boot.
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  • Avatar von ADMIN
    07.09.2020, 12:05
    ADMIN hat auf das Thema AF neues Boot im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Claus, zuerst einmal zum Gelshield ein Produkt das den Kunden als Osmoseschutz angeboten und verkauft wird, denn mit der Osmoseangst lässt sich ein Geschäft betreiben. Grundsätzlich, - es gibt bei Polymeren keinen Osmoseschutz, der wurde noch nicht erfunden. Wir können osmotische Schäden wie z.B. die Blasenpest reparieren, aber im Grunde nicht verhindern. Der hochwertigste osmotische Schutz ist der Gelcoat der ca. 0,6-0,8 mm dick ist. Wenn es sinnvoll wäre den osmotischen Schutz - Durchdringung von H2O-Molekülen zu reduzieren, dann würde der Hersteller 1oder 2 Lagen Gelcoat mehr in die Form spritzen. Da aber nun mal die Riesen-Kettenmoleküle von Polymeren um ein vielfaches größer sind als die H2O Feuchtemoleküle, kann eine Durchdringung auch nicht mit zusätzlichen 10 Lagen Gelcoat oder Gelshield reduziert werden. Das ist physikalisch auch nicht möglich. Um z.B. ein Gelshield anzuwenden, müssen wir das Unterwasserschiff mit 120 Körnung sauber anschleifen, damit vergrößern wir die Oberfläche und im gleichen Verhältnis die Feuchteaufnahme. Darauf streichen wir dann ein Gelshield, ein Epoxid mit erheblich geringerer Feuchtedichte als der Gelcoat, das mit Kalkzusätzen pigmentiert wurde. Diese Verkäufererfindung ist vergleichbar, wenn der Daimlerverkäufer beim Neuwagen empfiehlt, ------den Lack sauber anzuschleifen und eine Rostschutzfarbe zu streichen damit er Wagen nicht mehr rostet. Es gibt aber Anwendungsfälle, wo eine zusätzliche Gelschield-Beschichtung als Opferbeschichtung Sinn macht, da ist der Anwendungsfall zu beurteilen. Haben wir z.B. eine Blasenpest und der Gelcoat ist dadurch erheblich beschädigt, dann müssen wir den weitgehend ersetzen. Das kann mit Gelshield erfolgen oder besser mit einen Reaktiv-Harz. Auch da muss der Einzelfall beurteilt werden. Die Muscheln, Schwämme an den Trimmklappen, lassen sich einfach beseitigen. Was den Grünbelag betrifft, das ist eine Schleimbildung, da lässt sich eine Verfestigung für ein paar Wochen mit Paraffin verhindern. Die Trimmklappen lassen sich auch mit einen zähen Heisslagerfett einfetten, so dass sich die Muscheln leicht entfernen lassen. Wenn also alles nicht ausreichet, dann rate ich zu einer selbstabschleifenden Antifoulingf-Opferbeschichtung. Also erst ausprobieren, dann sehen wir weiter. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    07.09.2020, 11:33
    ADMIN hat auf das Thema AF neues Boot im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, bei solchen Booten stellt sich die Frage nach einen Bewuchsschutz wenn das Boot nicht bewegt wird und einen Bewuchsschutz der bei solchen Geschwindigkeiten und entsprechender Auslastung nicht erforderlich ist, da bei mehr als 3-4 Knoten kein Bewuchs verfestigen kann. Es gibt im Grunde kein Antifouling das beiden Anwendungsfällen gerecht wird. Die Hartantifoulings sind für höhere Geschwindigkeiten geeignet, haben aber einen erheblich geringeren Bewuchsschutz, so dass der bei längeren Ruhezeiten meist nicht ausreicht. Da sollte zuerst versucht werden, z.B. durch einsprühen mit flüssigen Paraffin, oder einfetten mit z.B.Melkfett, Wasserpumpenfett usw. eine Verfestigung des Bewuchs für mehrere Wochen weitgehend zu unterbinden, da wir bei hohen Geschwindigkeiten dann die Selbstreinigung haben. Sollte das nicht genügen und wir haben es mit starken Bewuchs zu tun, dann macht ein selbstabschleifendes Antifouling als Opferbeschichtung Sinn. Daher erst abklären ob es nicht ohne Antifouling geht. Sollten die Bewuchsdrücke gering sein, dann wäre in diesen Fall ein VC17m geeignet. Wenn es aber möglich ist, das Boot zwischen durch auch mal zu slippen und zu kärchern, dann genügt einfaches einfetten. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    26.08.2020, 19:00
    Hallo Klaus, Micron wird unter verschiedenen Namen angeboten, z.B. Micron Extra, Micron WA, Micron Interlux, Micron Eu usw. Es ist ein erodierendes Antifouling bei dem doch ein erheblicher Anteil der Trägerkomponente durch auslaugen erhalten bleibt und zur Schichtstärkenanreicherung führt. Wenn es sauber angeschliffen wird, ist es kein Problem mit dem Marine 470 oder Intertuf dünn zu grundieren und darauf das Ecoship zu streichen. Im Augenblick würde ich aber raten, den bisherigen Anstrich so weit wie möglich auszureizen bis neu gestrichen wird. Bis auf ein wenig Bewuchs kann nichts passieren, denn der lässt sich abkärchern oder mit der Spachtel entfernen. Bis dahin sehen wir dann ob das Micron die Anforderungen erfüllt. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    25.08.2020, 17:14
    Hallo Klaus, am besten zuerst einmal das Micron ausprobieren. Wenn es die Anforderungen von mindest 2-3 Jahren erfüllt wie beim Ecoship, dann mit dem gleichen Produkt weitermachen. Wenn es nicht die Anforderungen erfüllt, dann können wir nächstes Jahr oder im Herbst immer noch umstellen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    22.07.2020, 09:42
    Hallo, in wie weit sich die Grundierung von Wohlert auf den Protect 316 auswirkt, kann ich nicht beurteilen. Was aber grundsätzlich gilt, die 2 Komp. PU-Acryl-Lacke sollen nicht verdünnt werden. Die werden bereits werkseitig auf die erforderliche Konsistenz eingestellt. Der Grund ist, PU-Acryl härtet durch eine chemische Reaktion. Wird jetzt den Lacken zusätzlich ein Verdünner beigemischt, dann haben wir zusätzlich eine Lösungsmittelhärtung. Wenn also die Topfzeiten durch die chemische Reaktion erfolgen und noch Lösungsmittel in der Beschichtung enthalten sind, dann gibt es Bläschen. Die von uns angebotenen Verdünner für 2 Komp. werden im Grunde nur für die Reinigung von Werkzeugen verwendet, da Kunstharzverdünner nicht funktionieren. Grundsatz: 2 Komp. Systeme ob PU oder EP werden nicht verdünnt. Sollte wirklich mal eine Verdünnung erforderlich sein, wenn bei sehr niedrigen Temperaturen gearbeitet wird, dann ist die Menge bei einen 6 kg Gebinde unter 1%, es reicht also die Menge ca. ein Esslöffel aus, mehr sollte es nicht sein. Damit können wir nur hoffen, dass keine Lösungsmittel mehr in der Beschichtung eingeschlossen sind, wenn der letzte Auftrag - ohne Verdünnung erfolgt. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    15.07.2020, 10:22
    In der Regel werden solche Boote weit - weit überteuert angeboten. Wenn Dein Kumpel handwerkliches Geschick hat, dann hat er sicherlich noch einige Jahre seinen Spass und bei 1000,-€ hat er nicht viel verloren. Natürlich wird er einiges an Arbeit investieren müssen, das ist bei jeden älteren Boot die Normalität. Bereits ein neues Segel mit Genua kostet mehr als das Boot und Segel sind nun mal ein Verschleißprodukt. Ich warne aber immer vor hilfreichen Ratschlägen, Bootsnachbarn und besonders der Foren, die nun mal nicht die Carritas sind. Der Freund wird da einiges an Arbeit und Zeit investieren, macht er es richtig dann hat er einige Jahre seinen Spass und wenn das Boot nicht unter geht bekommt er wieder die 1000,-€ von einen, der auch handwerkliches Geschick hat und sich das Boot herrichtet. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    14.07.2020, 08:38
    Was das Unterwasserschiff betrifft und wie auf den Bildern zu sehen ist, ist das mit den Krangurten eine Kleinigkeit, die sich einfach instandsetzen läßt. Bei einen besonders älteren Segelboot muss natürlich auch die Verhältnismäßigkeit gesehen werden. In der Regel werden aber solche Boote viel zu teuer angeboten so dass das Preis-Leistungsverhältnis nicht passt. Bei Gebrauchtboote-Kauf sollte einer mal den Beitrag unter http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1793-GEBRAUCHTBOOTEKAUF-TIPP-S lesen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    13.07.2020, 15:03
    Wenn wir also einen unbekannten Beschichtungsaufbau haben, muss entweder alles runter, oder wir verschleifen sauber mit 80-ziger Körnung, streichen einmal dünn mit Intertuf 203 und darauf 1 mal mir Marine 522 LF. Haben wir großflächige Abplatzungen dann muss alles runter, am besten mit abbeizen, damit wir den Gelcoat so weit wie möglich erhalten. Das Abbeizen erfolgt mit TOP 155 oder Gel 170 siehe Produktdaten im Onlineshop. Dann gründlich mit verdünnter Oxalsäure reinigen, trocknen und vor dem Beschichten wird nochmals mit technischen Aceton gründlich gereinigt. Erst dann beschichtren wir einmal das Intertuf, darauf dann das Antifouling. Das ist natürlich ein erheblicher Arbeitsaufwand, nur wenn wir schleifen, dann wird der Gelcoat in der Regel stark beschädigt, dann wird es richtig arbeitsaufwendig und teuer. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    13.07.2020, 09:33
    Hallo Michael, wenn der Vorbesitzer bereits mit dem Marine 470 grundiert hat, dann das Unterwasserschiff sauber verschleifen. Da wo die Krangurtabdrücke sind Übergänge verschleifen und nur den Bereich mit dem Marine 470 Vinyl ausbessern. Wenn wir dabei ein wenig zum Antifouliong überlappen ist das kein Problem. Dann eine Lage Marine 522 - Wasserpass 2 Lagen Marine 522 auftragen. Das trifft aber nur zu, wenn der Vorbesitzer bereits das 522 LF gestrichen hat. Das Kuchenbackpapier wird nur zwischen den Krangurt und dem Unterwasserschiff gelegt. Wenn das Boot einige Tage Zeit hat nach dem Anstrich zu trocknen, dann ist die Vorgehensweise mit dem Backpapier nicht erforderlich. Bedarf wäre dann: 1 x 0,75 Liter Marine 470 Vinyl, 1 x 2 Liter Marine 522 Ecoship. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    12.07.2020, 09:03
    Hallo Michael, der Farbverlust durch die Krankurte wird verursacht, wenn die Beschichtung noch nicht ausgehärtet ist. Dabei kommt es zu einer Abscherung durch die Krangurte. Um das zu vermeiden, macht es Sinn, zwischen den Krangurten und dem Unterwasserschiff ein Kuchenbackpapier aus dem Haushalt dazwischen zu legen. Das Papier hat Antihafteigenschaften, damit kan der Gurt gleiten bei der Dehnung und es kommt nicht zu der Abscherung. Das ist also ein Anwendungsfehler der selbst verursacht wird. Ein Problem ist aber, wir wissen nicht was der Vorgänger gestrichen hat. Wir haben es mit unterschiedlichen Lösungsmitteln und Trägerkomponenten zu tun. Probleme kann es geben, wenn wir im Antifouling Silane, oder PTFE haben das Antihafteigenschaften hat. Überstreichen wir nicht mit dem gleichen Produkt, dann kommt es zu Abplatzungen. Wir können also nur spekulieren. Auf Grund der Beschreibung, Bootstyp, Bootsfarbe könnte es sich um ein VC-Offshore handeln das PTFE enthält.Darauf würde ein Versiegelungsgrund mit Vinyl-PVC Intertuf 203 haften. Da muss aber vorher sauber mit 80-ziger Körnung geschliffen werden. Darauf dann 1 ANstrich mit Marine 522 LF. Diese Anwendung hat im Bodensee bei TFE-Antifoulings bereits einige Jahre funktioniert. Was aber in 5-10 Jahren ist wissen wir noich nicht. Es ist aber zu beachten, dass solche Überschichtungen mechanisch geringer belastbar sind. Also beim kranen unbedingt ein Kuchenbackpapier dazwischen legen um die Beschädigung durch den Gurt zu vermeiden. Auch ein Trailern sollte so weit wie möglich verhindert werden. Wenn es nicht funktioniert, dann muss alles runter. Auf Grund des Alters hat der Vorgänger sehr wahrscheinlich bereits einige Lagen Epoxid aufgetragen, so dass ein neuer Beschichtungsaufbau dann kein Problem ist. Im Augenblick sehe ich im jetzigen Zustand die einfachste lösung, wenn es nicht fun ktioniert dann wissen wir das in 1-3 Jahren. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    10.07.2020, 06:32
    Hallo Bodo, wenn wir zu hohe Verarbeitungstemperaturen haben, erhöht sich der Verbrauch. Die Hersteller weisen darauf hin, optimal 16 bis max. 23°C. Ist es zu warm, dann wird die Topfzeit verkürzt und die Farbe trochnet sehr schnell an, so dass es oft nicht vermeidbar ist beim rollen, dass die bereits angetrocknete Farbe nochmals überrollt wird. Dadurch erhöht sich natürlich der Verbrauch. Normalerweise werden in südlichen Gewässern, bei Dauerwasserlieger 2 Lagen Antifouling gestrichen, um die Bewuchsschutzdauer zu erhöhen. Der Dockintervall beträgt ca. 18 Monate bei einen Anstrich. Bei Saison-Wasserlieger reicht das für ca. 2 Jahre, meist aber länger. So weit hat alles gepasst, Mast und Schotbruch, Grüße aus Ingolstadt und Bad-Tölz.
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  • Avatar von ADMIN
    09.07.2020, 19:08
    Natürlich, Bilder, Nahaufnahmen, was für ein Antifouling, welche Grundierung, Bootstyp, Geschwindigkei, Auslastung, welche Gewässer usw. Ich versuche immer den Einzelfall zu beurteilen, je mehr ich vorher weiß uim so mehr kann ich dazu sagen. Grüße Friedrich
    12 Antwort(en) | 1668 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.07.2020, 14:11
    ADMIN hat auf das Thema Seajet 033 im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Bei mir funktioniert der Liong, unter Antifouling - Antifoulingarten Eigenschaften habe ich um die 300 Antifoulings beschrieben. Grüße Friedrichj
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  • Avatar von ADMIN
    09.07.2020, 13:55
    Hallo Klaus, beim Olassy-UV-Schutz hat sich n ur der Name bei Relius geändert. Jetzt ist der Name Hydro UV-Primer. Siehe http://shop-af.de/contents/de/d79.html Wenn das Teak richtig durchgetrocknet ist, dann die UV-Schutz bis zur Sättigung auftragen, das geht am einfachsten mit eioner kleinen Fellrolle. Wenn zuletzt nasse Stellen bleiben, die dann einfach mit einen Lappen aufnehmen damit keine Glanzstellen entstehen. Nächstes Jahr Vorgang wiederholen, dann gebnügt alle 2-3 Jahre. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    08.07.2020, 20:07
    ADMIN hat auf das Thema Seajet 033 im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Bertholt, Seajet 033 Shogun hat einen sehr guten Bewuchschutz, nur die Standzeit beträgt 12 Monate, erfordert 3 Lagen was dann in wärmeren Gewässern 12-16 Monate reicht. Der Nachteil ist die Trägerkomponente ist Bisphenol-A-Epichlorhedrin. Damit ist das AF preiwert, aber es kommt zu unnützen Schichtstärken-Anreicherungen, was dann zu Abplatzungen führt. Wenn wir mit 522 Ecoship daruf aufbauen, dann müssten wir die Altschichten versiegeln was dann zu einer weiteren Schichtstärkenanreicherung führt.In diesen Fall rate ich so lange wir keine Applatzungen oder nur geringe Abplatzungen haben, zu keine Experimente. Wir habe da bereits zu hohe Schichtstärken aufgebaut, daher mit dem gleichen Antifouling 033 weiter machen, bis es zu größeren Abplkatzungen kommt. Sicherlich wäre das 522 SPC-AF eine bessere Lösung, denn wir haben eine Standzeit von 60 Monaten, was bei 2 Anstriche eine Bewuchsschutzdauer von 3-4 Jahren ergibt. Ertst wenn wir neu aufbauen müssen, dann macht es Sinn das wir umstellen. Was das Coppercoat, Copppershild, Mifulan, Broncbotom usw. betrifft, git es inzwischen noch unter weiteren 20 Namen, da rate ich zuerst den Beitrag unter http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1878-COPPERSHIELD-WATERPROTECT-AQUAMARINE-WATERPROOF-CUPROTECT-AQUAPROTECT-VEROMETAL-COPPER-CRUISE Also weiter so wie zuvor, wenn es nicht mehr geht, dann besprechen wir die weitere Vorgehensweise. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 570 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.07.2020, 09:44
    Hall Marc, Das ist richtig, nur wenn die bei der Anwendung der Härter verwechselt wurden dann wird das PU-Acryl nicht hart. Wenn die PU-Lacke hart werden, dann splittern die wie ein Gelcoat. Am Mischungsverhältnis kann es nicht liegen, denn das ist sehr tolerant und verzeit auch Fehler. Die Härtung dauert dann nur etwas kürzer oder länger. Ansonsten habe ich keine Erklärung, denn diese PU-Lacke werden sogar für die Windkraftanlagen verwendet und sin entsprechend mechanisch belastbar. Grüße Friedrich
    12 Antwort(en) | 2867 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.07.2020, 17:50
    Hallo Mark, am Lack kann es nicht liegen, denn die ges. Bundesmarine nimmt diesen Lack. Auch eine Überalterung kann nicht sein, da die Lacke nicht auf Vorrat gelagert werden. Auch Fehler mit der Kompatibilität können ausgeschlossen werden. Der Lack hat auch keine Härte wie auf dem Bild zu sehen ist, er würde nach der Härtung sich nicht abschälen, sondern er würde absplittern. Wird z.B. der Härter vom 346 mit dem PU-Härter verwechselt, dann wird PU-Acryl nicht fest. Im Gegensatz zur Grundierung 346, die würde sogar ohne Härter fest, dauert nur länger. Einen anderen Fehler kann ich mir nicht vorstellen. Grüße Friedrich
    12 Antwort(en) | 2867 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.07.2020, 08:19
    Hallo Marc, haben wir es mit Abplatzungen zu tun, dann wurden Anwendungsfehler gemacht. Wie beschrieben, haftet die graue Grundierung Protect 346. Nach dem aushärten der Grundierung muss diese sauber angeschliffen werden und nach Möglichkeit mit technischen Aceton nachgereinigt werden. Diese Kombination 346 und den Decklack 311 oder 316 wird sogar bei den Autofähren als befahrbare Beschichtung angewendet. Ich würde gerne mal ein paar Bilder sehen. Grüße Friedrich
    12 Antwort(en) | 2867 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    29.06.2020, 19:52
    Die Überschichtungsintervalle ohne anschleifen betragen um die 4-5 Tage. Wenn die Stützen dann versetzt werden, ein Kuchenbackpapier aus dem Haushalt dazwischen legen, verhindert ein ankleben. Grüße Friedrich
    15 Antwort(en) | 4092 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    29.06.2020, 14:35
    Da passt wirklich nichts. Eine Bronze 1 K. Bitumen Farbe mit silikonisierten Alkydharz gehört auf keinen Fall auf ein Aluminiumboot. Darauf dann Naphta im Primokon als Lösungsmittel und ein Hartantifouling mit Einer EP-Trägerkomponente. Da muss alles runter, es dürfen keine Reste von Silanen oder silikonisierten Alkyden vorhanden sein. Vor der Neubeschichtung muss dann nochmals mit Trychloräthylen oder 99% technischen Aceton gründlich gereinigt werden. Darauf wird grundiert 1 x mit siehe http://shop-af.de/contents/de/p433.html, 1 x Marine 470 Vinyl, bei Saisonwasserlieger 1 x Marine 522 Ecoship, Jahreswasserlieger 2 x 522 Ecoship. Das reicht dann ca. 3 Jahre. Auf Aluminium düren auch keine Kupferhaltigen Antifoulings verwendet werden. Da werden Antifoulings mit Kupfer(I)oxiden (Halbleiter) verwendet. Ansonsten gibt es in Holland für Aluminium-Yachten kaum Produkte die geeignet sind. Denn auch die Hempel-Produkte, - nicht zu verwechseln mit Produkten von der Voss-Chemie, oder Jotun die für Aluminium geeignet wären, haben für Holland keine Zulassung. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    29.06.2020, 13:22
    Hallo Michael, unter Tenco gibt es zahlreiche Farben, da muss ich mehr wissen um welche Faebe es sich handelt. Primocon ist Naphta, eingediktes Erdöl. Interspeed Extra ein hartes Antifouling, speziell entwickelt für Boote über 25 Knoten und Trailerboote. Wenn die Farbe von Tenko durch Primokon angelöst wird, dann haben wir vermutlich eine 1 Komp. Farbe, wie auch immer ich muss wissen welche Farbe das ist. Ansonsten gehört weder Primokon nocht Interspeed auf ein Aluminiumboot. Für die Versiegelung von Aluminium-Yachten gibt es extra EP-Primer die nur einmal anzuwenden sind. Darauf erfolgt dann ein Vinyl-Primer als Haftgrund und zuletzt ein mehrjähriges Antifouling. Wir liefern an Privat auch an Werften nach Holland. Auch der grenzüberschreitende Verkehr ist nicht geregelt noch beeinträchtigt. Nur in den Marinas müssen extra für Holland zugelassene Produkte verwendet werden. Wenn Du das Boot ensprechend schützen möchtest, bleibt Dir nur dsie Möglichkeit im privaten Bereichen, wo keine Marineros die Hand aufhalten, in Werften oder ausserhalb Holland. Grüße Friederich
    4 Antwort(en) | 803 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.06.2020, 19:12
    ADMIN hat auf das Thema Osmose Holz im Forum FRAGE & ANTWORT - HOLZ-YACHTEN geantwortet.
    Salzwasser schützt kein Teak. Zu 90% wird ein Teakdeck durch die UV-Strahlung zerstört. Das Teak versilbert, die natürlichen Schutzstoffe werden ausgewaschen, das Teak verliert seine wasserabweisende Schutzschicht und nimmt wie ein Schwamm Wasser auf. Natürliches Teak hat eine warme hellbraune Farbe. Durch die Sonne vergraut das Teak und wenn es regnet schaut es schmutzig graubraun aus. Dabei wird die Vergrauung ständig abgewaschen, das Teak bleibt meist durchfeuchtet, es bilden sich Pilze und Microorganismen und un es verrottet von innenheraus. Im Grunde genügt ein UV-Schutz mit Zinkoxiden, gelöst in einer Alcydharzemulsion. Das Teak wird damit bis zur Sättigung eingelassen und alle 2 Jahre wiederholt. Dabei behält das Teak seine warme hellbraune natürliche Farbe über Jahrzehnte und der Regen perlt ab. Das ist Industriestandard und kostet nicht viel, da die Produkte der Bauchemie zugeordnmet werden. Der größte Schädling für ein Teak sind viele Skipper, die zum Sachverständigen mutieren, dazu viele viele Verkäufer die eine Werbebeschreibung vermitteln, die Sie selbst nicht verstehen. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 1568 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.06.2020, 09:50
    ADMIN hat auf das Thema Osmose Holz im Forum FRAGE & ANTWORT - HOLZ-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Michael, in der Bilge haben wir es auch immer mit Kondenswasser zu tun, das erheblich aggressiver ist als Seewasser. Zugleich haben wir es mit einen ständigen Durchfeuchtung- Entfeuchtungsprozess zu tun. Holz passt sich immer der Umgebungsfeuchte an. Es ist also ein natürlicher Vorgang dass die natürlichen Holzschutzstüffe wie das Lignin auf Dauer ausgewaschen wird. Das lässt sich mit Holzölen, Firnis usw verhindern, nur das Holz kann dann nicht mehr atmen. Da es aber trotzdem die Feuchte aufnimmt beginnt es von innen heraus zu verrotten da die Entfeuchtung erheblich reduziert wird. Wir haben es also immer mit einen Verrottungsprozess zu tun, da Holz ein natürlicher - biolgisch abbaubedingter Stoff ist. Früher wurden Diuron, Lindan verwendet, um diesen Prozess zu unterbinden. Das größte Übel sind alte Eisenbahnschwellen und alte Telefonmasten die mit Lindan (Seweso-Gift) Druckimpregniert wurden, was zum Glück inzwischen verboten ist. Wir haben aber noch viele Holzkonstruktionen besonders im Baugewerbe, die mit Lindan nicht verroten. Siehe Lindan unter http://www.gifte.de/Chemikalien/lindan.htm. Eine ähnliche Situation haben wir noch mit den alten Stahl-Yachten, die mit TBT oder mit Benzo(a)pyrenhaltigen Teerepxiden beschichtet wurden. Da ist also manches noch gewaltig im Argen und gerade im privaten Bereich kaum vermittelbar. Ansonsten lässt sich Holz auch mit Acrylaten dauerhaft konservieren. Es bleibt dabei Atmungsaktiv, kann also entfeuchten. Bei Nässe z.B. in der Bilge bleibt das Holz hydrophop - wasserabweisend, mit Zusätzen wie Zineb oder Trykesylphosphat wird jede Pilz-Fäulnisbildung unterbunden. Es lässt sich also Holz im Grunde sehr preiswert dauerhaft schützen, nur es muss alle 1-2 Jahre konserviert werden. Vorsicht ist geboten mit Borax- Borsalzlösungen wie Boracol, die sicherlich für einen alten Dachstuhl bestens geeignet sind, aber nicht bei Bewitterung wenn wir es ständig mit Trocknung und Nässe zu tun haben. Solche Borsalzlösungen würden z.B. in einen Boot ob Bilge oder auch der Decksbereich, den Verrottungsprozess beschleunigen. Da vermittelt die Werbung eine Eigenschaft, die mehr schadet als nützt. Grundsätzlich muss beim Holzschutz immer der Einzelfall und die Verhältnismäßigkeit beurteilt werden. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 1568 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.06.2020, 18:50
    ADMIN hat auf das Thema Osmose Holz im Forum FRAGE & ANTWORT - HOLZ-YACHTEN geantwortet.
    In der Motorbilge haben wir natürlich keine UV-Licht. In der Praxis-eigene Erfahrung wird es zwischendurch einfach über die Bilgernpumpe abgepumt und landet dann im Meer - bzw. in Seegewässer. Ist ein Übel, im Grunde wie die Dieseltankerei mit Kanister. Es läuft immer was daneben und wenn der Tank voll ist, dann läuft es aus dem Überlaufstutzen. Was die Fäulnisbakterien betrifft, das wollen die meisten Skipper nicht wahrhaben. Wir haben es im Schiff immer mit Kondensfeuchte zu tun und wenn nicht ausreichend gelüftet wird, dann ist das zu riechen. Besonders wenn die Boote in die Jahre kommen, dann hat das Laminat Feuchte aufgenommen die dann über den Innenraum entfeuchtet. Da die Boote meist ab Oktober im freien stehen, haben wir noch das Taupunkt-Problem, wodurch dann osmotische Prozesse beschleunigt werden. Was das unbehandelte Holz betrifft, da haben wir immer eine Feuchtediffusion. Ist es trocken wie z.B. Kaminholz, dann haben wir immer noch Feuchtewerte bis 16%. Ein Problem bei Teakholz im Yachtbereich im Decksbereich ist, die UV-Strahlung die die natürlichen Holzschutzstoffe zerstört und dann durch Nässe ausgewaschen werden. Das Holz verrottet daher von innen heraus. Da sich die natürlichen Holschutrzstoffe mit Nässe verbinden, entsteht im Grunde ein osmotischer Vorgang. Um das zu unterbinden, wird die Oberfläche mit einen UV-Schutz (Zinkoxide) versehen und mit einer Alcydharzemulsion konserviert. Damit behält das Holz seine natürliche Farbe, wird hydrophop und verrottet nicht mehr. Besonders was den Holzschutz betrifft, da wird in den Foren ein gewaltiger Unsinn vermittelt. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 1568 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.06.2020, 10:29
    ADMIN hat auf das Thema Osmose Holz im Forum FRAGE & ANTWORT - HOLZ-YACHTEN geantwortet.
    Osmose ist der gerichtete Flussvon Teilchen durch eine selektiv- oder semipermable Trennschicht. Wir haben es also bei Polymeren oder Beschichtungen immer mit Osmose - einer Feuchtediffusion zu tun. Häufig wird Osmose als die spontane Passage von Wasser oder eines anderen Lösungsmittels durch eine semipermeable Membran beschrieben, die für das Lösungsmittel, jedoch nicht die darin gelösten Stoffe durchlässig ist. Auch bei Holz haben wir es mit einer Feuchtediffusion zu tun. Unter http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1514-1-BLASENENTSTEHUNG-ERLÄRUNG-OSMOTISCHER-PROZESSE habe ich das bücherfüllende Them in einfacher Form erklärt. Wasser und Diesel bildet keine Emulsion, das ist auch kein Korrosionsschutz. Es ist aber Standard bei den meisten Yachtem, dass wir es in der Motorraumbilge immer mit Resten von Öl-Diesel und Wasser zu tun haben. Wenn diese Reste im Freien ausgesetzt werden, dann schwimmt der Diesel auf der Wasseroberfläche und wird durch die UV-Strahlung sehr schnell abgebaut. Das beste Beispiel sind die auslaufenden Öltanks bei Überschwemmungen. Das Heizöl schwimmt auf der Obefläche im Wasser, das Wasser versickert im Boden, das Heizöl bleibt auf der Oberfläche und und wird in 6-8 Wochen vollständig abgebaut,. Zuerst haben wir z.B. bei den Grasflächen braune vom Heizöl getränkte Wiesen, nach 6-8 Wochen wächst dann wieder das Gras wie wenn nichts gewesen wäre, es darf nur nicht ins Erdreich versickern. Natürlich haben wir es auch mit Kohlenwasserstoffverbindungen im Öl zu tun, die auch im Erdreich versickern können. In der Praxis wird das Problem besonders bei Überschwemmung von Laien weit überbewertet, wobei es muss natürlich der Einzelfall bewertet werden. Wir haben es da mit Leichtkraftstoffen zu tun. Wir haben viele selbsternannte Umweltschützer, die nun mal zwischen Theorie und Praxis nicht unterscheiden können, keinen Bezug zur Realität haben und im Grunde dem Land mehr schaden als nützen. Die meinen immer, wenn wir etwas verbessern und es ist nur ein weniger schlechter, dass wir dann eine Verbesserung haben. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 1568 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.06.2020, 09:18
    Hallo Christian, zu 1, entweder muss versetzt werden, oder aber mit 4 Gurten abspannen. Es kann auch auf der einen Seite gesichert werden und die Stützen werden dann um 3-4 cm runter gedreht so dass wir mit einer kleinen Fellrolle dazwischen kommen, dann wird es gegenüber gemacht. Das Boot steht auf dem Kiel, weitgehend im Gleichgewicht, siehe http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?359-STREICHEN-OHNE-ABZUSTÜTZEN. Das geht ohne Probleme auf einen Lagerbock in der marina, oder auf dem Trailer. zu 2, Überschichtungsintervalle richten sich nach Temperatur, stehen im Datenblatt. Wir streichen nicht nass in nass. zu 3, Bei kleineren Booten ist ein Farbwechsel nicht erforderlich. Werden die Stützen wieder hochgefahren, dann zwischen den Auflagen ein Kuchenbackpapier aus dem Haushalt dazwischen legen. Das Papier hat Antihafteigenschaften, so dass nichts verkleben kann. Grüße Friedrich
    15 Antwort(en) | 4092 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.06.2020, 23:00
    Ein Uhrmachermeister der besonderen Art. Am 03.02.2020 brachte ich Ihm eine Sattler-Uhr zur Wartung, Neupreis 9200,-€. Die Uhr musste gereinigt werden, Arbeitsaufwand mit Reinigungsspray 1 Minute und es muss der Grahamanker wegen einen Transport nachjustiert werden, da die alle 30-60 Minuten stehen bleibt. Arbeitsaufwand in einen Video von der Firma Sattler in You Tube 3 Minuten. Der Preis für die Aufwendungen 350-€ zzgl. Mwst.19%. Es wurde mir ein Rückgabetermin in ca. 6 Wochen zugesagt. Nach 6 Wohen war die Uhr in Einzelteile zerlegt, erzählte mir, er muss die Uhr neu lagern und die Zahnräder polieren und ich soll mich in 14 Tagen wieder melden. Nach 14 Tagen das gleiche Ergebnis, weitere 14 Tage das Gleiche Ergebnis, inzwischen haben wir Juli 5 Monate Wartezeit und die Uhr ist immer noch zerlegt. Nach einer etwas heftigeren Reklamation wurde er Aggresiv und verweigerte die Herausgabe der Uhr. Es meldete sich dann ein unbekannte Person am Telefon die mir verkündigte, ich kann die Uhr abholen, aber im zusammengebauten Zustand so wie er die Uhr erhalten hat, irgend wann in 3 Monaten. Herr Werner ist über das Geschäftstelefon nicht erreichbar und bei mehr als 12 Ladenbesuchen in der Zwischenzeit war der Laden-Werkstatt ohne Ausnahme während den Geschäftszeiten geschlossen. Wie auch immer, das ist kein amerikanischer Uhrmachermeister, den ein Lehrling weiß im 1 Lehrjahr, wie eine Uhr gereinigt und geölt wird, dass dazu eine Demontage nicht erforderlich ist und dass bei einen Regulator der Anker justiert werden muss. Wer also seine Uhr entsorgen möchte, ist bei Hernn Mario Werner besten beraten. ,
    0 Antwort(en) | 629 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.06.2020, 08:51
    ADMIN hat auf das Thema Bavaria Vision 46 NEU im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Tommy, ich versuche jegliches anschleifen des Gelcoat so weit wie möglich zu vermeiden. Der Grund ist, bei solchen Schleifarbeiten vergrößern wir die Oberfläche um ca. den Faktor 3, das bedeutet, wir erhöhen auch die Feuchteaufnahme um den Factor 3. Wir haben inzwischen sehr gute Erfahrungen, dass das Unterwasserschiff nur mit einer Stahlwolle kräftig abgerieben wird, bis der Gelcoat matt erscheint. Danach wird mehrmals das Unterwasserschiff mit technischen Aceton gründlich gereinigt um die Parafine in der Decksbeschichtung zu beseitigen. Muss mehrals ausgeführt werden. Ist eine Drecksarbeit, aber damit bleibt uns der Gelcoat erhalten und es ist auch kein Osmoseschutz erforderlich (Verkäufererfindung) der noch nicht erfunden wurde. Unser Ziel ist, die Eigenschaften des Gelcoat zu erhalten. Daher versiegeln wir den Gelcoat mit nur einen Anstrich mit Marine 470 Vinyl. Ist nur einmal erforderlich. Darauf erfolgen 2 Anstriche - Wasserpass und Ruder 3 Anstriche mit Marine 522 Ecoship. Das reicht dann je nach Auslastung 3-4 Jahre. Da das AF selbstabschleifend ist, bekommen wir auch nicht die unsinnigen Schichtstärkenanreicherungen die zu Abplatzungen führen. Was die Farbe betrifft bei einer Bavaria, da wünschen sich die Skipper meist signalblau, so wie das Unterwasserschiff der Gorch Fock. In Deinem Fall rate ich zu rotbraun, das auf Grund der Farbgebung einen besseren Bewuchsschutz ermöglicht und in der Farbe weltweit auch bei anderen Antifoulings erhältlich ist. Lasse Dir nicht einen Osmoseschutz aufschwätzen, denn ein solcher Schutz ist bei Polymeren physikalisch nicht möglich, da nun mal die winzigen H2O -Moleküle durch die großen Kettenmoleküle von Polymeren einfach durchwandern. Der beste Schutz ist nun mal ein unbeschädigter Gelcoat und würde das nicht ausreichen, dann würde der Hersteller eine zusätzliche Lage in die Form spritzen. Ich habe mich mal mirt Bavaria in Nähe Rosenheim angelegt, die einen solchen Schutz empfehlen. Ich habe denen damals gesagt, dass das kein Osmoseschutz ist, sondern ein Transportschutz für die Überführung, da sich dann Beschädigungen beim Transport leichter vertuschen lassen. Meines Wissen, wird seit dem ein solcher Schutz nicht mehr von Bavaria angeboten. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    02.06.2020, 19:09
    ADMIN hat auf das Thema Bavaria Vision 46 NEU im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Tommy, Coppercoat ist eine inaktive Kupferfarbe mit geringen Bewuchsschutz. Das kannst Du Dir ohne Probleme für ca. 6,-€ den Luiter selbst anmischen. Meine Meinung zu Coppercoat ist ja nicht gerade freundlich, da wir immer wieder mit der Beseitigung des Anstrich zu tun haben. Kein Skipper der eine neue Yacht bekommt, schleift den Gelcoat der nur 0,6-0,8 mm dick ist mit 100-120 Körnung, streicht darauf eine EP-Grundierung die als Osmoseschutz vermittelt wird, nur noch nicht erfunden wurde, um darauf dann eine Epoxidkupferfarbe zustreichen. Die meisten Hersteller verweigern bei solchen Beschichtungen sogar die Gewährleistung wenn eine Blasenpest entsteht. Werden solche Boote mit Coppercoat verkauft, dann beträgt die Wertminderung in der Regel um die 1200,-€ je laufenden Bootsmeter zzgl. 19% Mwst. Siehe Beitrag zu Coppercoat http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1878-COPPERSHIELD-WATERPROTECT-AQUAMARINE-WATERPROOF-CUPROTECT-AQUAPROTECT-VEROMETAL-COPPER-CRUISE Ansonsten haben unsere Antifoulings einen Bewuchsschutz 3-4 Jahre, sind Tropentauglich und können auch in der Backskiste für ein paar Jahre gelagert werden. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 1015 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.05.2020, 12:51
    Stahl-Yachten zum Sonderpreis Jedes Jahr haben wir mehrere Anfragen zu Sanierungen von Stahl-Yachten im Bereich von 15-16 m, die ein Käufer der sich einen Jugendtraum erfüllen möchte, zum „Schnäppchenpreis“ erworben hat. Die Boote werden dann meist mit ein bisschen Farbe, möglichst preiswert ein wenig optisch aufgepäppelt und viele Käufer sind dann beeindruckt von der Bootsgröße und der Ausstattung. Da werden dann Phantasie-preise präsentiert, auf dem Neupreis vor 40-50 Jahren von 200-300 Mille hingewiesen, darauf gibt es dann einen Nachlass bis zu 50% und der Kunde ist dann euphorisch wegen dem „Schnäppchen“ das er dann so eine Stahlyacht für 20-40 Mille bekommt. Der Kunde sieht nicht, dass er für diesen Preis weitgehend Schrott eingekauft hat, denn auch der Wert von zahlreichen überalterten Sonderzubehör ist gleich Null. Sollte dann mal ein Kunde etwas beanstanden, dann sind das immer Kleinigkeiten die sich einfach und schnell erledigen lassen. Glaubt den Unsinn nicht, denn wäre das einfach und schnell möglich, dann hätte der Verkäufer oder der Skipper das auch schnell erledigt. Glaubt auch nicht die Sonderangeboote, es ist nicht ungewöhnlich dass Yachten besonders im GFK-Bereich nach 25 Jahren zu Preisen angeboten werden, die höher sind als der Messeneupreis. Auch bei den 40-50 Jahre alten Stahl-Yachten gibt es meist keine so genannten "Schnäppchen", denn die Lebensdauer von Stahl-Yachten ist mit Sanierung um die 35-40 Jahre, sogar die Berufsschifffahrt entsorgt nach dieser Dauer Ihre Schiffe. Ich weiß, wenn ich so etwas sage, dann kommt sofort einer der dann erzählt, seine Stahl-Yacht ist 50 Jahre alt und ist besser wie neu. Das ist dann vergleichbar, da hat einer einen 50 Jahre alten Golf und der ist besser wie neu. Es gibt auch für den Yachtbereich so genannte Schwackeliste die Euch keiner zeigt. Auch eine Yacht ist nach 3 Jahren wie im Grunde auch ein Auto höchstens noch die Hälfte wert. Wenn sich dann solche Kunden hilfesuchend an uns wenden und wir den Kunden die Wahrheit sagen, dann ist der Kontakt in der Regel sehr oft beendet und er wendet sich dann vertrauensvoll an Skippern zahlreicher Foren, dass die Ihm dann bei seiner Sanierung beraten. Nur die Foren sind nun mal nicht die Caritas, ob Yacht – eine Werbezeitschrift oder das Boote-Forum einer Münchner Werbeagentur, wo dann hilfreiche Skipper – meist Händler, Verkäufer, angebliche Werften wo der Chef noch selbst arbeitet (aber nur wegen der EV), bis zum Bootsbaumeister und noch mancher Konditor der zum Bootssachverständigen mutiert, Unterstützung anbieten. Natürlich lässt sich auch eine solche Yacht wieder vollständig sanieren. Auch ein 40-50 Jahre alter Daimler, mit 500- tausend km der weitgehend durchgerostet ist, lässt sich wieder sanieren, nur was die Kosten bei einer fachgerechten Sanierung betrifft, da bekommt einer dann locker 2-3 Neufahrzeuge. Wenn es sich also bei solchen Booten (wie bei den Autos) um besondere „Klassiker“ handelt, die der Nachwelt erhalten werden sollen mit entsprechenden Wert, dann macht es Sinn, nur in der Regel handelt es sich um Schrott, denn eine solche 15-16 m Yacht lässt sich nicht einfach preiswert verschrotten. Da ist es einfacher, sich einen zu suchen, der dann meint er könnte das mit ein bisschen Farbe dann selbst veredeln. Bei solchen Yachten haben wir oft noch Bleche mit minderwertiger Güte und Korrosionsverhalten aufgrund hoher Schwefel- und Phosphoranteile. Solche Bleche neigen zum natürlichen Altern und wenn die entsprechend in die Jahre kommen, dann neigen die zu brechen. Wenn das passiert, dann hat kaum einer der sich im Innenraum befindet die Chance, aus dem Boot heraus zu kommen. Ohne entsprechender Beschallung und gutachterlicher Prüfung sollte ein solches Boot nicht restauriert werden. Mit ein bisschen Schweißarbeiten wo einer Durchrostungen meint zu flicken ist es dabei noch lange nicht getan. Bei solchen Yachten haben die Motoren oft mehr als 5000 Betriebsstunden und müssen vollständig überholt werden. Da kann Einer mit Ein- und Ausbau, Sanierung, neues Kühlsystem usw. schnell mal 20-30 Mille und mehr anlegen. Was das Rigg betrifft, da sind ein paar Tausender eine Kleinigkeit. Für neue Segel bei der Bootsgröße, da bekommt einer dann runde Augen wenn´er dann z.B. ein Angebot für eine neue Genua bekommt. Was die Elektrik solcher Boote betrifft, die muss in der Regel nach 40-50 Jahren vollständig erneuert werden und die 40-50 Jahre alte Elektronik wird sicherlich keiner mehr verwenden, auch wenn die noch ein wenig funktionieren sollte. Versucht doch nur einmal z.B. das Toplicht und die Beleuchtung bei einen 15-20 m langen Mast auszutauschen, da erlebt dann mancher ein Wunder, was solche einfache Sanierungen für einen Aufwand erfordern. Da nun mal solche Yachten auch im Innenraum sich in laufe der Jahre vergoldet haben, muss vollständig ausgebaint werden um den Korrosionsschutz zu erneuern. Bereits was das strahlen betrifft, - setzt voraus dass die Bleche noch keine Muldenkorrosion haben und nicht zum brechen neigen, da kann einer an die 20 Mille und mehr kalkulieren. Was die Beschichtungen für den Korrosionsschutz betrifft, die sind im Vergleich mehr als bescheiden und kosten im Vergleich zu den ges. Sanierungskosten max. 2,5 – 3,0%. Unsere Erfahrungen haben ergeben, dass in solche Boote locker an die 150-200 Mille investiert werden, dazu 2-3 Jahre Arbeit, ein paar tausend Arbeitsstunden, mit Dauerbaustelle. Wenn dann ein solches Boot verkauft wird, dann lassen sich nicht einmal die Hälfte der Sanierungskosten erzielen und die Arbeitsleistung ist natürlich umsonst, weil das nur als ein „Vergnügen - Hobby“ bewertet wird. Seit nicht so „blauäugig“, lasst Euch nicht von der Größe blenden, denn eine solche Kiste wiegt auch oft mehr als 20 000 kg, muss gekrant werden und die meisten Liegeplätze sind für eine solche Größe nicht ausgelegt oder kosten jedes Jahr ein kleines Vermögen. In der Adria bezahlt da einer nur für das kranen um den Bewuchsschutz zu erneuern und Lagerbock, meist mehr als 2000,-€, wobei das noch billig ist zum Vergleich was die Liegeplatzgebühren betrifft. Nur der Unterhalt, Wartung, von einen solchen Booten kostet im Monat meist mehr, als was ein normaler Angestellter im gehobenen Dienst monatlich verdient. Da wir offen über solche Baustellen reden, wird uns das meist sehr verübelt obwohl wir daran wirklich nichts verdienen und nur Zeit investieren um manchen Käufer aufzuklären, was er sich da anschafft. Jedes Jahr verschwinden lt.Versicherungsberichte solche Yachten – weil einer solch ein Boot nicht mehr los wird. Besonders schlimm ist es., wenn bei solchen Booten die Bleche brechen wegen der Muldenkorrosion, wo dann der Skipper sich gleich mit entsorgt, denn ein beschallen wegen der Sicherheit ist ja nicht besonders preisgünstig. Zum Glück passiert das meist am Liegeplatz, wenn das Boot dann zu tauchen beginnt. Wie auch immer, wer also meint er möchte eine solche Yacht zu sanieren, den helfen wir natürlich dabei für einen Korrosionsschutz der wieder eine Standzeit von 15 Jahren hat, nur mit ein bisschen entrosten und ein wenig Farbe wird das nicht funktionieren. Ihr werdet sicherlich zahlreiche Angebote von Firmen erhalten die dann eine solche Yacht optisch vergolden und die meisten bieten dann ein solches Dauerbaustellen-Schmuckstück wieder zu einen so genannten „Schnäppchenpreis“ an, denn jeden Tag fallen ein paar unbedarfte vom Himmel die sich einen Kindheitstraum erfüllen möchten. Die Foren die alle nicht die Caritas sind, sind voll mit gut gemeinten Ratschlägen, meist von Gewerbetreibenden die manchmal noch einen Sonderpreis auch noch ohne Mwst. anbieten. Auch eine Yacht-Zeitschrift lebt nun mal von der Werbung, wo unter anderem solche Yachten zum Verkauf angeboten werden und nicht von der Aufklärung, damit eine solche Yacht nicht gekauft wird. Admin
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  • Avatar von ADMIN
    29.05.2020, 09:31
    Ja, das ist ein SPC-Antifouling mit einer Standzeit von 60 Monaten, was einen Dockintervall bei 2 Anstrichen - "Ruder und Wasserpass 3 Anstriche" - von 3-4 Jahre ermöglicht. Das Antifouling aus Japan ist sogar weitgehend identisch mit unseren Antifouling. Der Hersteller empfiehlt aber wenn ein anderes Antifouling Überschichtet wird, einen Haftvermittler - müsst der 011 Sperrgrund sein - zu streichen, steht im Datenblatt. Als Blauwasersegler empfiehlt es sich, eine Reserve vom Antifouling mitzuführen. Es ist nichts enthalten was schlecht werden kann. Wenn ein wenig Lösungsmittel verdunsten, dann kann das mit Xylol oder einen Kunstharzverdünner ausgeglichen werden. , Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    27.05.2020, 14:03
    Hallo VauVau, das Problem von International-Produkten sind unterschgiedliche Produktnamen für das gleiche Produkt. Das Micron 350 ist ein einfaches selbspolierendes Antifouling mit Dikupfer, Zinkoxid und Zineb. Standzeit 12 Monate, also normales Standardantifouling. Der Hinweis auf selbstpolierend ist ein wenig irreführend, denn ein SPC-Antifouling ist es nicht, sonst würde es so beschrieben und selbstpolieren kann ein erodierendes oder auch ein Weichantifouling sein. Wird aber damit ein Micron überschichtet, dann ist der Primer Primokon nicht erforderlich. Der Primer Primokon sollte nach möglichkeit nicht verwebndet werden, denn das ist nichts anderes als Naphta- eingediktes Erdöl, neigt im Wasser zu verspröden unmd es kommt dann zu den Abplatzungen. Besser der Primer Intertuf 203 von International, das ist ein Vinylprimer als Haft- und Versiegelungsgrund, dünnstreichen wenn erforderlich. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 2300 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    24.05.2020, 09:07
    Hallo Stefan, das SeaHawk Island 77 Plus oder das Biocop TF sind selbstabschleifende Antifoulings, müssten auf einen erodierenden Antifouling ohne Haftgrund haften, (vorher sauber mit 120 Körnung schleifen) und es kammt dann nicht mehr zu den Schichtstärkenanreicherungen. Mit Sicherheit die bessere Lösung als das Platinium 039. Meines Wissen mischt da Hempel ein wenig mit. Wenn es funktioniert und es ist einer noch länger unterwegs, sollte sich da einer einen Vorrat mitnehmen. Es ist in dem Produkt nichts enthalten was schlecht werden kann und kann einige Jahre gelagert werden. Sollte etwas Lösungsmittel Xylol ausdiffundieren, dann lässt sich das mit ein wenig Kunstharzverdünner ausgleichen. Grüße Friedrich
    10 Antwort(en) | 3524 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    23.05.2020, 11:11
    Hallo Captain, ich habe das Passwort geändert siehe Mail. Es wird immer wieder versucht unser Forum zu beschädigen oder dass uns Kinderpornos eingetragen werden. Das Seajet 039 Platinium wurde vor 4 Jahren modifiziert, da es ist kein SPC-Antifouling mehr sondern ein erodierendes Antifouling. Der Grund war, die Zulassungsbestimmungen für nordische Gewässer wegen der Fischzucht. Vor Jahren war das Seajet 039 identisch mit dem Ecoship von BASF, nur BASF beliefert vermutlich nicht mehr Jotun. Seajet enthält auch kein Dikupfer mehr, die Standzeit hat sich von 60 auf 24 Monate verändert und es sind für einen Bewuchsschutz bei halber Bewuchsschutzdauer erheblich höhere Schichtstärken erforderlich. Da es erodierend ist, werden die Biozide ausgelaugt und es kommt wegen dem Überschichten zu unnützen Schichtstärkenanreicherungen. Um die Bewuchsschutzdauer zu erhöhen, werden von den Verkäufern bis zu 5 Anstriche empfohlen. Seit der modifizierung wird auch das Produkt von uns an die Blauwassersegler nicht mehr empfohlen. Bei zwei Anstrichen reicht es vermutlich 12-max 18 Monate. Da der Bewuchsschutz meist nach einen Jahr erheblich geringer ist, wird wieder überschichtet anstelle einen Neuanstrich wegen der Schichtstärkenanreicherung so lange wie möglich hinaus zu zögern. Da das Seajet erodierend ist, auch weich, kreidet es und verliert bei längeren Trockenzeiten seinen Bewuchsschutz. Grundsätzlich sind die meisten Antifoulings für längere Trockenzeit nicht geeignet. Der Grund ist, Antifoulings sind microporös, quellen uns schrumpfen was dann zu Haarrissen führt. Daher sollte bei Saisonwasserlieger nur 1 Anstrich erfolgen um die Schichtstärkenanreicherung zu vermeiden. Im Grunde wäre es sinnvoll, auf ein SPC-Antifouling z.B. Oceanic für die Küstenschifffahrt von Hempel, oder Intermooth von International umzusteigen. Ich habe Kontakte mit Skippern, die sich das in Panama, oder auch Trinidat mit Hilfe von Taxifahrern besorgen. Haben wir aber bereits hohe Schichtstärkenanreicherungen, dann sollte nur noch 1 mal gestrichen werden und das Unterwasserschiff mehrmals gereinigt werden und den Bewuchsschutz so lange wie möglich hinauszuzögern. Grüße Friedrich
    10 Antwort(en) | 3524 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    22.05.2020, 16:02
    ADMIN hat auf das Thema Älteres Boot ohne AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Thorsten, wenn ich ein Wachs empfehle, dann das einfachste Wachs für PKW das nur Paraffine enthält. Es gibt da super Tinkturen für dauerhaften Hochglanz. Diese Polituren enthalten entweder Nanos - da wird der Gelcoat nach 6 Monaten gelblich, Silane oder PTFE. Der Nachteil dieser Pflegemittel ist, müssen wir einmal am Gelcoat irgendwelche Schäden ausbessern, dann haftet darauf weder Multicoat, PU-Lack oder ein Gelcoat. Asonsten wird mit solchen Polituren die Eigenschaft eines Gelcoat nicht verbessert. Da aber jeder Gelcoat auf Grund der UV-Strahlung kreidet - dabei seinen Glanz verliert - ist der beste Schutz ein Wachs mit UV-Schutz. Siehe http://shop-af.de/contents/de/p616.html, gibt es auch beim ATU oder im Fachhandel. Grüße Friedrich
    32 Antwort(en) | 28790 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    20.05.2020, 08:43
    Hallo Carsten, normalerweise haben wir das Protect 346 in der Farbe weiß. Nur mit Corana ist im Augenblick manches nicht möglich. Die Lieferungen von BASF erfolgen EU-weit und z.B. das Relest Protect 346 kommt aus Portugal, der Härter aus Spanien und da ist im Augenblick noch Produktionsstillstand. Im Augenblick kann ich nur hellgrau in den vorgegeben Größen im Warenkorb abfüllen. Das Datenblatt in Englisch ist bei uns noch in Arbeit, da sind wir erst bei den Sicherheitsdaten. Wobei Mischungsverhältnis versteht auch ein Franzose mit dem Deutschen Datenblatt siehe http://shop-af.de/contents/de/p191.html Normalerweise kann das Multicoat mit jeden PU-PU Acryl oder Alcydlack überstrichen werden, nur da würde ich nicht empfehlen, denn wenn die Korrosion wieder kommt, dann einfach mit der Flex sauber machen und wieder mit Multicoat überschichten. Ich schätze dass wir im Sommer -Herbst Multicoat wieder in weiß liefern können. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 1021 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.05.2020, 18:15
    Hallo Carsten, Ne, das habe ich anders gemeint, aber kein Problem. Haben wir im Kettenkasten Altbeschichtungen mit 2 Komp. dann so weit wie möglich entrosten und 2 x mit dem Marine 340 Stetecol streichen. Mehr macht keinen Sinn, denn hohe Schichtstärken gehen immer zu Lasten der Elastizität. Bricht uns die Korrosion nach 1-3 Jahren wieder durch, dann den Bereich mit der Flex, grobe Putzscheibe sauber machen und mit dem Marine 251 Chlorkautschuk überschichten, ausbessern. Oder aber wir nehmen nur den 251 Chlorkautschuk und bessern dann jedes Jahr nach, was im Grunde einfach und schnell geht. Jetzt zum Anfang mit Stetecol, dann in Zukunft mit Chlorkauitschuk nachbessern. Es gäbe noch eine Möglichkeit, mit einen sehr guten Korrosionsschutz. Sauber machen, entrosten und 2 mal mit Multicoat siehe http://shop-af.de/contents/de/p191.html Diese Beschichtung wird z.B. auch für die Balastwassertanks der Berufsschifffahrt verwendet. Wird die beschädigt, dann genügt einfaches anschleifen und mit dem Multicoat ausbessern. Wenn ich manchmal mehrere Möglichkeit aufzähle, dann ist der Grund dass ich mir manchmal nicht sicher bin was für den Anwendungsfall die bestre Lösung ist. Was den Korrossionsschutz betrifft, da wäre es Multicoat, aber nicht mehr als 2 Lagen. Nachteil, wir können nich kleiner als 2,5 Liter abfüllen, ist zur Zeit nur in hellgrau wegen Corona erhältlich. Kann aber ein paar Jahre gelagert werden wenn nachgebessert werden muss. Nur die Härter können Diffundieren, ab der kann nachbestellt werden. Bei genauerer Überlegung, hat doch ein wenig gedauert, rate ich doch bei der Erstanwendung zu Multicoat 346 Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 1021 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.05.2020, 09:42
    Hallo Carsten, keine Beschichtung ob Zink, Teerepoxid, Eisenglimmer usw. ist auf Grund der mechanischen Belastung eine dauerhafte Lösung. Am widerstandsfähigsten ist immer noch das Stetecol siehe http://wp1079960.server-he.de/BASF/P_340.pdf Bricht die Korrosion wieder durch, was im Grunde nicht vermeidbar ist, einfach mit der Flex sauber machen und wieder überstreichen. Das Epoxid ist sehr zäh und schlagfest, so dass es zumindest für einige Zeit die mechanischen Belastungen aushält. Grundieren wir mit Zink-Staub was für den Korrosionsschutz passen würde, da haben wir das Problem von Beschichtungsresten die wir nicht beseitigen und darauf haftet nicht der Zinkstaub. Ich sehe da die Verhältnismässigkeit, sauber machen, entrosten, Zink-Chlorkautschuk- Grundierung Marine 251 2 x streichen und wenn es wieder rostet einfach mit der Flex sauber machen und wieder überstreichen. Das geht einfach und schnell und ist in ein paar Minuten erledigt. Das Stetecol ist übrigens eine Weiterentwicklung der benzo(a)pyrenfreien Teerepoxide die seit mehreren Jahren nicht mehr hergestellt werden. Grüße Friedrich Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    17.05.2020, 11:05
    ADMIN hat auf das Thema GEBRAUCHTBOOTEKAUF - TIPP`S im Forum GEWUSST WIE..............? geantwortet.
    TEIL 3 STAHL-YACHTEN Jedes Jahr haben wir mehrere Anfragen zu Sanierungen von Stahl-Yachten im Bereich von 15-16 m, die ein Käufer der sich einen Jugendtraum erfüllen möchte, zum „Schnäppchenpreis“ erworben hat. Die Boote werden dann meist mit ein bisschen Farbe, möglichst preiswert ein wenig optisch aufgepäppelt und viele Käufer sind dann beeindruckt von der Bootsgröße und der Ausstattung. Da werden dann Phantasie-preise präsentiert, auf dem Neupreis vor 40-50 Jahren von 200-300 Mille hingewiesen, darauf gibt es dann einen Nachlass bis zu 50% und der Kunde ist dann euphorisch wegen dem „Schnäppchen“ das er dann so eine Stahlyacht für 20-40 Mille bekommt. Der Kunde sieht nicht, dass er für diesen Preis weitgehend Schrott eingekauft hat, denn auch der Wert von zahlreichen überalterten Sonderzubehör ist gleich Null. Wenn sich dann solche Kunden hilfesuchend an uns wenden und wir den Kunden die Wahrheit sagen, dann ist der Kontakt in der Regel shr oft beendet und er wendet sich dann vertrauensvoll an Skippern zahlreicher Foren, dass die Ihm dann bei seiner Sanierung beraten. Nur die Foren sind nun mal nicht die Caritas, ob Yacht – eine Werbezeitschrift oder das Boote-Forum einer Münchner Werbeagentur, wo dann hilfreiche Skipper – meist Händler, Verkäufer, angebliche Werften wo der Chef noch selbst arbeitet (aber nur wegen der EV), bis zum Bootsbaumeister und noch mancher Konditor der zum Bootssachverständigen mutiert) Unterstützung anbieten. Natürlich lässt sich auch eine solche Yacht wieder vollständig sanieren. Auch ein 40-50 Jahre alter Daimler, mit 500- tausend km der weitgehend durchgerostet ist, lässt sich wieder sanieren, nur was die Kosten bei einer fachgerechten Sanierung betrifft, da bekommt einer dann locker 2-3 Neufahrzeuge. Wenn es sich also bei solchen Booten (wie bei den Autos) um besondere „Klassiker“ handelt, die der Nachwelt erhalten werden sollen mit entsprechenden Wert, dann macht es Sinn, nur in der Regel handelt es sich um Schrott, denn eine solche 15-16 m Yacht lässt sich nicht einfach preiswert verschrotten. Da ist es einfacher, sich einen zu suchen, der dann meint er könnte das mit ein bisschen Farbe dann selbst veredeln. Bei solchen Yachten haben wir oft noch Bleche mit minderwertiger Güte und Korrosionsverhalten aufgrund hoher Schwefel- und Phosphoranteile. Solche Bleche neigen zum natürlichen Altern und wenn die entsprechend in die Jahre kommen, dann neigen die zu brechen. Wenn das passiert, dann hat kaum einer der sich im Innenraum befindet die Chance, aus dem Boot heraus zu kommen. Ohne entsprechender Beschallung und gutachterlicher Prüfung sollte ein solches Boot nicht restauriert werden. Mit ein bisschen Schweißarbeiten wo einer Durchrostungen meint zu flicken ist es dabei noch lange nicht getan. Bei solchen Yachten haben die Motoren oft mehr als 5000 Betriebsstunden und müssen vollständig überholt werden. Da kann Einer mit Ein- und Ausbau, Sanierung, neues Kühlsystem usw. schnell mal 20-30 Mille und mehr anlegen. Was das Rigg betrifft, da sind ein paar Tausender eine Kleinigkeit. Für neue Segel bei der Bootsgröße, da bekommt einer dann runde Augen wenn´er dann z.B. ein Angebot für eine neue Genua bekommt. Was die Elektrik solche Boote betrifft, die muss in der Regel nach 40-50 Jahren vollständig erneuert werden und die 40-50 Jahre alte Elektronik wird sicherlich keiner mehr verwenden, auch wenn die noch ein wenig funktionieren sollte. Versucht doch nur einmal z.B. das Toplicht und die Beleuchtung bei einen 15-20 m langen Mast auszutauschen, da erlebt dann mancher ein Wunder, was solche einfache Sanierungen für einen Aufwand erfordern. Da nun mal solche Yachten auch im Innenraum sich in laufe der Jahre vergoldet haben, muss vollständig ausgebaint werden um den Korrosionsschutz zu erneuern. Bereits was das strahlen betrifft, - setzt voraus dass die Bleche noch keine Muldenkorrosion haben und nicht zum brechen neigen, da kann einer an die 20 Mille und mehr kalkulieren. Was die Beschichtungen für den Korrosionsschutz betrifft, die sind im Vergleich mehr als bescheiden und kosten im Vergleich zu den ges. Sanierungskosten max. 2,5 – 3,0%. Unsere Erfahrungen haben ergeben, dass in solche Boote locker an die 150-200 Mille investiert werden, dazu 2-3 Jahre Arbeit, ein paar tausend Arbeitsstunden, mit Dauerbaustelle. Wenn dann ein solches Boot verkauft wird, dann lassen sich nicht einmal die Hälfte der Sanierungskosten erzielen und die Arbeitsleistung ist natürlich umsonst, weil das nur als ein „Vergnügen - Hobby“ bewertet wird. Seit nicht so „blauäugig“, lasst Euch nicht von der Größe blenden, denn eine solche Kiste wiegt auch oft mehr als 20 000 kg, muss gekrant werden und die meisten Liegeplätze sind für eine solche Größe nicht ausgelegt oder kosten jedes Jahr ein kleines Vermögen. In der Adria bezahlt da einer nur für das kranen um den Bewuchsschutz zu erneuern und Lagerbock, meist mehr als 2000,-€, wobei das noch billig ist zum Vergleich was die Liegeplatzgebühren betrifft. Nur der Unterhalt, Wartung, von einen solchen Booten kostet im Monat meist mehr, als was ein normaler Angestellter im gehobenen Dienst monatlich verdient. Da wir offen über solche Baustellen reden, wird uns das meist sehr verübelt obwohl wir daran wirklich nichts verdienen und nur Zeit investieren um manchen Käufer aufzuklären, was er sich da anschafft. Jedes Jahr verschwinden lt.Versicherungsberichte solche Yachten – weil einer solch ein Boot nicht mehr los wird. Besonders schlimm ist es., wenn bei solchen Booten die Bleche brechen wegen der Muldenkorrosion, wo dann der Skipper sich gleich mit entsorgt, denn ein beschallen wegen der Sicherheit ist ja nicht besonders preisgünstig. Zum Glück passiert das meist am Liegeplatz, wenn das Boot dann zu tauchen beginnt. Wie auch immer, wer also meint er möchte eine solche Yacht zu sanieren, den helfen wir natürlich dabei für einen Korrosionsschutz der wieder eine Standzeit von 15 Jahren hat, nur mit ein bisschen entrosten und ein wenig Farbe wird das nicht funktionieren. Ich werdet sicherlich zahlreiche Angebote von Firmen erhalten die dann eine solche Yacht optisch vergolden und die meisten bieten dann ein solches Dauerbaustellen-Schmuckstück wieder zu einen so genannten „Schnäppchenpreis“ an, denn jeden Tag fallen ein paar unbedarfte vom Himmel die sich einen Kindheitstraum erfüllen möchten. Die Foren die alle nicht die Caritas sind, sind voll mit gutgemeinten Ratschlägen, meist von Gewerbetreibenden die manchmal noch einen Sonderpreis auch noch ohne Mwst. anbieten, oder auch von Skippern die vom Konditor zum Bootssachverständigen mutiert sind. Auch eine Yacht-Zeitschrift lebt nun mal von der Werbung, wo unter anderem solche Yachten zum Verkauf angeboten werden und nicht von der Aufklärung, wo es sich bei solchen Yachten sehr oft um Sondermüll handelt. Admin
    2 Antwort(en) | 21009 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    17.05.2020, 11:02
    ADMIN hat das Thema STAHL-YACHTEN im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN erstellt.
    Stahl-Yachten Jedes Jahr haben wir mehrere Anfragen zu Sanierungen von Stahl-Yachten im Bereich von 15-16 m, die ein Käufer der sich einen Jugendtraum erfüllen möchte, zum „Schnäppchenpreis“ erworben hat. Die Boote werden dann meist mit ein bisschen Farbe, möglichst Preiswert ein wenig optisch aufgepäppelt und viele Käufer sind dann beeindruckt von der Bootsgröße und der Ausstattung. Da werden dann Phantasie-preise präsentiert, auf dem Neupreis vor 40-50 Jahren von 200-300 Mille hingewiesen, darauf gibt es dann einen Nachlass bis zu 50% und der Kunde ist dann euphorische wegen dem „Schnäppchen“ das er dann für 20-40 Mille bekommt. Der Kunde sieht nicht, dass er für diesen Preis weitgehend Schrott eingekauft hat, denn auch der Wert von zahlreichen überalterten Sonderzubehör ist gleich Null. Wenn sich dann solche Kunden hilfesuchend an uns wenden und wir den Kunden die Wahrheit sagen, dann ist der Kontakt in der Regel beendet und er wendet sich dann vertrauensvoll an Skippern zahlreicher Foren, dass die Ihm dann bei seiner Sanierung beraten. Nur die Foren sind nun mal nicht die Caritas, ob Yacht – eine Werbezeitschrift oder das Boote-Forum eine Münchner Werbeagentur wo dann hilfreiche Skipper – meist Händler, Verkäufer, angebliche Werften wo der Chef noch selbst arbeitet (aber nur wegen der EV), bis zum Bootsbaumeister und noch mancher Konditor der zum Bootssachverständigen mutiert) Unterstützung anbieten. Natürlich lässt sich auch eine solche Yacht wieder vollständig sanieren. Auch ein 40-50 Jahre alter Daimler, mit 500- tausend km der weitgehend durchgerostet ist, lässt sich wieder sanieren, nur was die Kosten bei einer fachgerechten Sanierung betrifft, da bekommt einer dann locker 2-3 Neufahrzeuge. Wenn es sich also bei solchen Booten (wie bei den Autos) um besondere „Klassiker“ handelt, die der Nachwelt erhalten werden sollen mit entsprechenden Wert, dann macht es Sinn, nur in der Regel handelt es sich um Schrott, denn eine solche 15-16 m Yacht lässt sich nicht einfach preiswert verschrotten. Da ist es einfacher, sich einen zu suchen der meint er könnte das mit ein bisschen Farbe dann veredeln. Bei solchen Yachten haben die Motoren oft mehr als 5000 Betriebsstunden und müssen vollständig überholt werden. Da kann Einer mit Ein- und Ausbau, Sanierung, neues Kühlsystem usw. schnell mal 20-30 Mille und mehr anlegen. Was das Rigg betrifft, da sind ein paar Tausender eine Kleinigkeit. Für neue Segel bei der Bootsgröße, da bekommt einer dann runde Augen wenn´er dann z.B. ein Angebot für eine neue Genua bekommt. Was die Elektrik solche Boote betrifft, die muss in der Regel nach 40-50 Jahren vollständig erneuert werden und die 40-50 Jahre alte Elektronik wird sicherlich keiner mehr verwenden, auch wenn die noch ein wenig funktionieren sollte. Versucht doch nur einmal z.B. das Toplicht und die Beleuchtung bei einen 15-20 m langen Mast auszutauschen, da erlebt dann mancher ein Wunder, was solche einfache Sanierungen für einen Aufwand erfordern. Da nun mal solche Yachten auch im Innenraum sich in laufe der Jahre vergoldet haben, muss vollständig ausgebaint werden um den Korrosionsschutz zu erneuern. Bereits was das strahlen betrifft, - setzt voraus dass die Bleche noch keine Muldenkorrosion haben und nicht zum brechen neigen, da kann einer an die 20 Mille und mehr kalkulieren. Was die Beschichtungen für den Korrosionsschutz betrifft, die sind im Vergleich mehr als bescheiden und kosten im Vergleich zu den ges. Sanierungskosten max. 1,5 – 2,0%. Unsere Erfahrungen haben ergeben, dass in solche Boote locker an die 150-200 Mille investiert werden, dazu 2-3 Jahre Arbeit, ein paar tausend Arbeitsstunden, mit Dauerbaustelle. Wenn dann ein solches Boot verkauft wird, dann lassen sich nicht einmal die Hälfte der Sanierungskosten erzielen und die Arbeitsleistung ist natürlich umsonst, weil das nur ein „Vergnügen - Hobby“ war. Seit nicht so „blauäugig“, lasst Euch nicht von der Größe blenden, denn eine solche Kiste wiegt auch oft mehr als 20 000 kg, muss gekrant werden und die meisten Liegeplätze sind für eine solche Größe nicht ausgelegt oder kosten jedes Jahr ein kleines Vermögen. In der Adria bezahlt da einer nur für das kranen um den Bewuchsschutz zu erneuern und Lagerbock, meist mehr als 2000,-€, wobei das noch billig ist zum Vergleich was die Liegeplatzgebühren betrifft. Nur der Unterhalt, Wartung, von einen solchen Booten kostet im Monat meist mehr, als was ein normaler Angestellter im gehobenen Dienst monatlich verdient. Da wir offen über solche Baustellen reden, wird uns das meist verübelt obwohl wir daran wirklich nichts verdienen und nur Zeit investieren um manchen Käufer aufzuklären, was er sich da anschafft. Jedes Jahr verschwinden lt.Versicherungsberichte solche Yachten – weil einer solch ein Boot nicht mehr los wird. Besonders schlimm ist es., wenn bei solchen Booten die Bleche brechen wegen der Muldenkorrosion, denn ein beschallen wegen der Sicherheit ist ja nicht besonders preisgünstig. Zum Glück passiert das meist am Liegeplatz, wenn das Boot dann zu tauchen beginnt. Wir haben aber auch jedes Jahr was die Berichte von Versicherungen betrifft, wo der Skipper dann mit taucht und sich verabschiedet. Wie auch immer, wer also meint er möchte eine solche Yacht zu sanieren, den helfen wir natürlich dabei für einen Korrosionsschutz der wieder eine Standzeit von 15 Jahren hat, nur mit ein bisschen entrosten und ein wenig Farbe wird das nicht funktionieren.
    0 Antwort(en) | 465 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    16.05.2020, 10:11
    Im Wasser sind die Risse weniger sichtbar, ansonsten hat das keinen Einfluss auf den Bewuchschutz ist eine optische Sache. Das Antifouling so weit wie möglich verbrauchen, also ein paar Jahre bis es nicht mehr wirkt, dann sauber verschleifen und 1 x überstreichen. Hohe Schichtstärken beim Antifouling wenn wir lange Trockenzeiten haben vermeiden. Grüße Friedrich
    10 Antwort(en) | 3524 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    15.05.2020, 13:04
    Es wird nicht abblättern, daher so weit wie möglich verbrauchen. Wenn wieder gestrichen wird, dann lässt sich das leicht verschleifen und überstreichen. Gruß Friedrich
    10 Antwort(en) | 3524 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    07.05.2020, 09:12
    Hallo Mathias, sieht sauber aus, ein Zwischenschliff ist nicht erforderlich. Grüße Friedrich
    19 Antwort(en) | 3780 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.05.2020, 17:14
    ADMIN hat auf das Thema Gelshield ja oder nein im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Charles, wenn wir keine osmotische Schäden wie eine Blasenpest haben, dann muss auch nichts rapariert werden. Keiner repariert (nicht zu verwechseln mit Pflege) einen Motor, wenn kein Schaden eingetreten ist. Wir können auch osmotische Prozesse die z.B. eine Blasenpest verursachen im Grunde mit 1 oder 2 Lagen Epoxid nicht verhindern, da nun mal Epoxide feuchtedurchlässig sind. Wenn solche Schäden einfach abgedeckt werden, dann sind die nach wie vor vorhanden und werden unter einer EP-Schicht für einige Zeit versteckt und eine Delamminierung des ISO-Harz und der Glasfaser beschleuinigt. Oft schaden solche Sanierungsversuche mehr als diese nützen. Solche Boote werden oft weich, verlieren Ihre statische Festigkeit und sind dann z.B. für eine Adria mit entsprechenden Belastungen wegen der Sicherheit nicht mehr geeignet. Auch bei einen feuchten Laminat geht ein Boot noch lange nicht unter. Wie bereits beschrieben, es sollte immer der Einzelfall beurteilt werden, denn sehr oft schadet "viel" mehr als es nützt. Ich kenne die vielen Beiträge zahlreicher Foren z.B. Booteforum einer Münchner Werbeagentur, Yachtforum einer Werbezeitschrift in denen dann auch zahlreiche Verkäufer von SVB, Segelladen, Schwentner, zahlreiche Anstreicherfirmen die sich Werft nennen, Spenden leisten oder auch für Werbung in den Zeitschriften bezahlen, um Ihren Ihr bestes dann zu vermitteln. Wird da eine Frage nach "WARUM" bei einer Empfehlung gestellt, dann kommt sofort die Polemik, anstelle einer Antwort die eine Empfehlung begründet. Wenn also Fragen bestehen, dann muss ich mehr wissen und dazu noch ein paar Bilder um mehr dazu zu sagen. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 543 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    04.05.2020, 16:45
    Halo Charles, es ist natürlich grundsätzlich der Einztelfall zu beurteilen um die weitere Vorgensweise zu beurteilen. Ist der Gelcoat noch weitgehend i.O., wir haben keinen Dauerwasserlieger, das Boot kann auch über längere Zeit an Land entfeuchten, dann reicht meist ein Anstrich mit einen Vinyl-Primer. Ist der Gelcoat stark befallen einer Blasenpest wo die Skipper meinen dass das eine Osmose ist, dann macht es Sinn den Gelcoat weitgehend abzutragen und mit einen Epoxid das eine bessere Haftung hat als ein Polyester zu ersetzen. Die Auswahl welches Epoxid, wie z.B. ein Gelsgield 200 das mit Kalk, ein VCTar2 das mit Quarzsand, ein Multicoat das mit Aluminiumoxiden angereichert wurde, oder ein Reaktivharz das z.B. eine sehr hohe Schlagfestigkeit - Zähigkeit und Elastizität hat, oder in Einzelfällen ein 2 K.Teerepoxid bestimmt wieder der jeweilige Anwendungsfall. Es muss auch die Verhältnismäßigkeit bei einen Boot gesehen werden, denn ich muss z.B. auch das Alter, den Wert eines Bootes beurteilen, denn wenn z.B. eine Baltic- Nautic- Yacht nach 10 Jahren repariert werden soll, die immer noch im Millionen Bereich liegt, dann sind bei solchen Yachten 100% - auch mehrere tausend Euro angesagt und die Kosten nebensächlich. Habe ich eine 40 - 45 Jahre alte Neptun, Optima, Dehler usw. dann haben wir es mit einen Bootspreis zu tun wo die Ensorgungskosten weit größer sind als ein solches Boot mit Trailer und Außenborder, dann kann ich keinen Kunden z.B. Sanierungskosten von 1200,-€ je laufenden Bootsmeter, Kielsanierung, mehrmaliges Umsetzen usw. zzgl. Mehrwertsteuer vermitteln. Grüße Friedrich
    15 Antwort(en) | 4092 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.05.2020, 12:21
    Hallo Herr Bliedstrupp, zur Frage, grundsätzlich nein. Das Protect 346 Multicoat ist eine 2 K. Beschichtung. Damit lassen sich 1 K. Beschichtungen wie Alcydbeschichtungen überschichten. Der Marine 470 Vinyö-Primer ist ein 1 K. Primer und damit werden z.B. 2 K. EP-Beschichtungen für den Unterwasserbereich versiegelt. Ich rate bei Stahl-Yachten immer zu telefonieren, da der Einzelfall beurteilt werden muss. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 522 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    29.04.2020, 17:48
    ADMIN hat auf das Thema Gelshield entfernen im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Axel, das Gelshield ist eine mit Kalk pikmentiertes Epoxid und kann durch Abbeizen nicht entfernt werden. Es gibt Beizen die auch ein Epoxid anlösen würden, nur dabei würde der darunter liegende Gelcoat zerstört. Auch bei schleifen ist Vorsicht angesagt, denn ohne Beschädigung des Geloat ist auch ein abschleifen nicht möglich. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 523 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    28.04.2020, 16:53
    Hallo Mathias, Es ist nur darauf zu achten, dass der Vinyl Primer Marine 470 nicht mit EP überspachtelt wird. Die EP-Spachtel kann ohne Probleme mit dem Primer wieder überstrichen werden. Grüße Friedrich
    19 Antwort(en) | 3780 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.04.2020, 11:38
    Hallo Christian, wo erforderlich mit einer 2 K. Epoxid-Feinspachtel spachteln und verschleifen. Da wir mit Stetecol arbeiten, ist ein nachschleifen mit 80er nicht erforderlich. Grüße Friedrich
    15 Antwort(en) | 4092 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.04.2020, 09:26
    Hallo Christian, am besten die Produktdaten aus dem Online-Shop ausdrucken, dann muss ich nicht so viel schreiben. Zu beachten ist, vor dem Stetecol mit 120 Körnung anschleifen, dann nochmals mit technisch reinen Aceton das Unterwasserschiff gründlich reinigen. Bei der Verwendung von Stetecol für den zweiten Anstrich die Überschichtungszeit beachten, denn dann ist ein Zwischenschliff nicht erforderlich. Alle Epoxide egal welcher Hersteller haben die Eigenschaft nachzuhärten und zu schrumpfen. Wird jetzt sofort der Marine 470 und das Antifouling aufgetragen, dann können Haarrisse im Antifouling entstehen. Es macht also Sinn, nach dem Stetecol-Anstrich 10-14 Tage zu warten bis die Spannungen die bei der chemischen Härtung entstehen sich abbauen. Dann die Oberfläche die sehr rauh ist nochmals mit 120 Körnung verschleifen, es muss aber nicht 100% glatt sein, Orangenhautoberfläche genügt da darauf dann der Primer 470 und das Antifouling gestrichen wird. Da das Antifouling selbstabschleifend ist, glättet sich die Oberfläche nach einiger Zeit von selbst. Die Ergiebigkeit und weitere Angaben sind in den Produktdatenblättern nachzulesen. Nach meinen Erfahrungen hat das Boot ca. 13-14 qm. Da reichen 2 Liter Marine 470 Farbe rotbraun, 2 Liter Marine 522 Ecoship Farbe schwarz bei einen Saisinwasserlieger, wenn Jahreswasserlieger und das Boot kommt alle 3 Jahre aus dem Wasser, 2 x 2 Liter Marine 522 Ecoship. Beim Stetecol müssten 2 x 2,4 Liter reichen. Wenn es geht, nicht zu dick rollen, denn hohe Schichtstärken sind nur ein Geschäft für den Verkäufer und schaden in der Regel mehr als dass solche nützen. Zur Sicherheit: Wir haben es mit Bisphenol-A-Epichlorhedrin im Stetecol und mit Trycreylpohosphat im Antifouling zu tun. Daher am besten Vinyl-Handschuhe tragen um Hautkontakt zu vermeiden. Atemschutz ist wenn im Freien gearbeitet wird nicht erforderlich. Immer eine Schutzbrille aufsetzen, eigene Erfahrung war sehr schmerzahft und verursachte 4 schlaflose Nächte. Grüße, Friedrich
    15 Antwort(en) | 4092 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.04.2020, 18:54
    Wenn also geprimert wird, 2 Liter Marine 470 Vinyl Farbe rorbraun, 2 Liter Marine 522 Ecoship Faren schwarz, nur 1 x mit der Rolle, Wasserpass beim Antifouling 2 x und den rest auf den Gleitbereich. Grüße Friedrich
    19 Antwort(en) | 3780 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.04.2020, 18:04
    Hallo Mathias, der Osmosewahn ist nur ein Geschäft mit der Angst und wird von Anstreicherfirmen und Verkäufern vermittelt. Diesen Heerscharen ist auch nicht vermittelbar, dass die Blasen oder Bläschen nun mal Blasen sind und keine Osmose. Es ist beim besten Willen nicht vermittelbar, dass es einen Unterschied gibt zwischen Ursache und Wirkung. Es ist auch nicht vermittelbar, kommt es zu osmotischen Diffusionsprozessen mit der Wirkung von Blasen, dass der Einzelfall beurteilt werden muss und es keine Standardlösung gibt. Dein Boot liegt 3-5 Wochen im Waser und hat ca. 11 Monate Zeit zu entfeuchten. Auch wenn der Gelcoat vollständig perforiert wäre, dann haben wir darunter immer noch eine Barriere und ein ISO-Laminat das eine hohe Feuchtedichte hat. Auch wenn da geschliffen wurde, können wir das bei dem Anwendungsfall vernachlässigen. Kommt es zu osmotischen Schäden, dann können wir die nicht verhindern, sondern nur im nachhinein reparieren. Lass Dich also da nicht verunsichern. Wäre das Boopt z.B. im Bodensee, Bereich Überlingen, tropische Wassertemperaturen als Jahreswasserlieger, dann würde ich den Sachverhalt natürlich anders beurteilen. Das einzige Problem ist im Grunde die Optik beim Unterwasserschiff. Natürlich könnten wir mit einen Marine 470 Vinyl abdecken und darüber 1 Lage Ecoship streichen und alle 5-8 Jahre mit Ecoship überstreichen. Wenn wir das Unterwasserschiff bis zum Gelcoat nicht sauber bekommen, dann ist das im Grunde die einfachste Lösung. Ansonsten sauber machen, die Macken mit einer EP-Spachtel ausbessern, mit einer schwarzen Alcydfarbe überpinseln (schaut halt nicht so schön aus), einfetten und die 4-5 Wochen Spass haben. Grüße Friedrich
    19 Antwort(en) | 3780 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.04.2020, 17:45
    Hallo Christian, ich kann natürlich nicht ohne nähere Angaben und Bilder beurteilen, ob der Aufwand wirklich erforderlich war. Wegen 20-30-oder 40 Blasen ist wirklich kein Gelcoatersatz erforderlich. Normalerweise genügt es die Blasen zu öffnen,mit einen Dremel zu reinigen, EP-Feinspachtel, 1 x Primer, dann Antifouling. Wenn dann alle 3 Jahre ein paar Blasen dau kommen, dann lässt sich das einfach und schnell ausbessern. Wir haben es aufgegeben den Heerscharern an Verkäufern, Bootsbauern, Anstreicherfirmen zu vermitteln, dass solche Blasen keine Osmose sind, sondern Blasen oder eine Blasenpest. Der Unterschied zwischen Ursache und Wirking ist nicht vermittelbar. Normalerweise genügt einfaches Ausbessern - (Ausnahme das ges. Unterwasserschiff ist damit wie bei Pocken befallen) - so das die nächsten 10-15 Jahre kaum eine vollständige Sanierung erforderlich ist. Nur damit ist kein Geld zu verdienen, daher sehen wir das als ein lukratieves Geschäft mit der Angst. Der Aufbau einer GFK-Yacht ist ein wasserfestes ISO-Laminat, darauf ca. 0,6-0,8 mm ISO-Harz, dann ca. 0,6-0.8 mm Gelcoat. Daher lassen sich solche Blasen ohne großen Aufwand leicht ausbessern. Firmen wie Wrede kalkulieren für solche Sanierungen ca. 1200,-€ je laufenden Bootsmeter zzgl. Mwst, dafür gibt es 7 Jahre Gewährleistung auf Nachbesserung, wobei Wrede in der Trockenkammer bei 60°C das Boot entfeuchtet und die EP-Beschichtungen nochmals ca. 24 Stunden tempert damit die EP-Beschichtungen spannungsfrei aushärten können. Die meisten Anstreicherfirmen die oft wenig mit einer Bootswerft gemeinsam haben, schleifen einfach darüber, streichen 3-4 Lagen Gelshield, Kosten bei der Bootsgröße 3-4000,-€, geben 3 Jahre Gewährleistung. Wenn also nicht das ges. Unterwasserschiff mit der Pest befallen ist, hätte einfaches Ausbessern und EP-Spachtel erheblich länger funktioniert. Wegen den Blasen verliert auch kein Boot seine statische Festigkeit. Schwerwiegende osmotische Schäden sind, wenn sich die Poxide mit der Feuchte verbindet, das ISO-Harz trennt sich vom Laminat, das Laminat beginnt zu quellen was am marmorierten Schleifbild meist zu erkennen ist, das Boot wird weich, der Kiel wird im Unterwasserschiff unter Last ein wenig eingedrückt. Grundsätzlich, haben wir es mit Blasen zu tun, dann haben wir es auch mit Feuchte zu tun. Wird jetzt ein Unterwasserschiff vollständig versiegelt, Feuchtedicht saniert, dann haben wir Drücke im Laminat bis zu 20 Bar und das Laminat trennt sich vom ISO-Harz, das Boot wird also weich. Viele gut gemeinte Ratschläge besonders aus den Foren schaden meist mehr als dass diese nützen. Jedes Epoxid das verwendet wird hat eine vorgegebene Feuchtedichte. In der Regel wird die max. Dichte bei ca. 0,125 mm erreicht und kann mit noch so viel zusätzlichen Anstrichen nicht erhöht werden. Auch das ist kaum vermittelbar, denn unsere Verkäufer sind der Meinung, viel hilft viel. Nicht ohne Grund ist der hochwertigste osmotische Schutz der Gelcoat nur 0,6-0.8 mm dick. Wenn also mehr besser wäre, dann würde jeder Hersteller einfach 2 Lagen zusätzlich in die Form spritzen, denn jeder Gelcoat der wieder verwechselt wird mit Topcoat ist besser als ein Epoxid. Hochwertiger Gelcoat besteht aus einen Vinyestherharz und Neophentylharzen. Da nun mal die oberste Schicht immer eine Deckbeschichtung ist, ist es also ein Topcoat. Was also in Deinen Fall am besten wäre, wird im Grunde bestimmt durch die Feuchtewerte im Laminat. Verwenden wir ein Gelshield, der ist mit Kalk angereichert, hat eine geringe Feuchtedichte, daher oft die unsinnigen Schichtstärken mit 5-6 Lagen. Verwenden wir ein Protect 346 Multicoat, das mit Aluminiumoxiden angereichert ist und daher eine erheblich höhere Feuchtedichte hat, da genügen 2-3 Lagen. Verwenden wir ein Reaktivharz das zum Beispiel bei feuchten Laminat besser geeignet ist, da genügen 1-2 Lagen, mehr ist nicht erforderlich. Besonders bei Booten die in die Jahre gekommen sind, werden Reaktivharze verwendet. Die sind zäher, schlagfester und reissen nicht so schnell, was oft erforderlich ist da Boote Ihre statische Festigkeit verlieren. Nachteil dieser Harze (Marine 340 Stetecol) ist, der Privatanwender hat nicht die Möglichkeit Airles zu spritzen. Wird mit der Rolle das Harz aufgetragen, dann bekommen wir eine Orangenhautoberfläche, was aber bei vielen zu vernachlässigen ist. Jedes EP kreidet, daher muss es mit einen Anstrich Marine 470 Vinyl Farbe rotbraun veriegelt werden, das zugleich der Haftgrund für ein mehrjähriges Antifouling Farbe schwarz ist. Bei Saisonwasserlieger 1 x dann mir Marine 522 Ecoship, reicht für mehr als 2 Jahre. Dauerwasserlieger in tropischen gewässern wie Mittelmeer oder Bodensee, 2 x das Antifouling. Reicht für 3-4 Jahre. Der Wasserpass auf ca. 10 cm Breite bekommt wegen der Reinigung einen zusätzlichen Anstrich. Grüße Friedrich
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Allgemeines

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10.10.1944 (76)
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Biografie:
Technische Hotline für maritimen Bereich (Stahl-Alu-GFK-Holz).
Industrie - Beschichtungssysteme für Pumpen,Turbinen, Anlagenbau.
Überwachung, Kontrolle und Abnahme von Beschichtungsausführungen im Yacht-Bau.
Wohnort:
Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
Interessen:
Kajakwanderungen
Beruf:
Dipl. Ing.

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