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  • Avatar von ADMIN
    12.10.2021, 09:54
    Hallo, da ist was schief gelaufen, wurde die Frage beantwortet oder steht die Antwort noch aus. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    29.09.2021, 16:56
    Wir bitte um Verstndnis, aber im Moment knnen leider keine persnlichen Fragen beantwortet werden. Bitte nutzen Sie die Suchfunktion im Forum. Vielen Dank. Ihr Antifouling-Shop Team
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  • Avatar von ADMIN
    28.09.2021, 12:31
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling Segelyacht erneuern im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Martin. in den 70-ziger Jahren wurde noch mit hohen Schichtstrken laminiert. In England, auch Holland wurden da noch Ortopthalharze verwendet. Mit Einfhrun g der Isopthalharze konnten die Wandstrken um 2/3 reduziert werden bei gleicher Festigkeit. Da in der Zeit noch viel exprimentiert wurde, wurden meist unsinnige Wandstrken laminiert. Es ist richtig, Polymere - Ausnahme Polythylen sind nicht Feuchtedicht. Die H2O-Molekle dringen in das laminat ein, egal wie dick das Laminat ist. Nach 2000 koinnten die Laminate erheblich verbessert werden durch Zustze und genaue Verarbeitungsprozesse wei Einhaltung der Temperatur, Luftfeuchte und Temperung. Wenn z.B. Feuchte in das Laminat eindringt was ab Beginn im Wasser erfolgt, kann eine Schdigung erfolgen, muss aber nicht. Wir haben es dabei mit einen normalen Diffusionsprozess zu tun, im Grunde wie bei Holz das Feuchte aufnimmt. Es wird viel spekuliert ber die Osmose was ein natrlicher Vorgang ist und daraus hat sich ein Geschft mit der Angst entwickelt. Was also in den Foren oder Skippern, zahlreiche Reparaturwerften als Osmose beschrieben wird, zum Beispiel Blasen im Gelcoat, ist keine Osmose. Es ist den Heerscharen von Verkufern in der Sportbootschifffahrt nicht vermittelbar, den Unterschied zwischen Ursache und Wirkung zu vermitteln. Wir haben bei der Osmose einen physikalischen Prozess, daraus kann muss aber nicht ein Schaden entstehen. Blasen im Gelcoat sind nun mal Blasen und werden als Blasenpest beschrieben und lassen sich leicht reparieren. Zu 1, Es ist richtig, es kann bereits eine Schdigung stattgefunden haben, vermutlich wurde bereits in der Vergangenheit der Gelcoat mit Epoxiden berschichtet. Da wir in Epoxiden keine Weichmacher und auch keine Poxide haben, kann bei EP auch keine Blasenbildung erfolgen. Unabhngig haben wir aber trotzdem eine Feuchtediffusion - Osmose. Die schwerwiegenden Osmoseschden sind, dass sich das Poxid-Kontaktmittel fr das Glaslaminat mit Feuchte reagiert und sich auflst. Damit trennt sich das Laminat vom Harz und das Boot wird "weich", es verliert seine statische Festigkeit. So ein Boot geht aber noch lange nicht unter und wird oft noch Jahrzehnte benutzt. Es ist also keine Panik angesagt. zu 2, die Prozesse erfolgen sehr langsam und werden bestimmt durch Temperatur, Auslastung, Wasser und wie wird ein Boot gewartet. Die Praxis hat gezeigt, dass osmotische Schden die nach ein paar Jahren erfolgen in der Regel selbst verschuldet werden. Wir haben auf jedem GFK-Boot einen Gelcoat, ein Vinylesther mit Neophentyl, was der hochwertigste osmotische Schutz ist. Die Schichtstrke ist 0,6-0,8 mm und bereits bei 1,25 mm haben wir die max. Feuchtedichte. Auch wenn wir 10 Lagen auftragen wrden, kann die "Dichte" nicht erhht werden, bildlich wie bei einen Schwamm. Es werden auch keine hheren Schichtstrken aufgetragen, da hohe Schichtstrken zu Lasten der Elastizitt gehen und reissen wrden. Wenn einer glaubt, er schleift den Gelcoat an, vergrert damit die Oberflache, erhht damit die Feuchteaufnahme uns beschichtet mit einen Epoxid das eine geringere Feuchtedichte hat, dann schadet das mehr als es ntzt. Das ist in der regel die empfohlene Osmosepropylaxe, eine Verkufererfindung. Im Augenblick wissen wir nicht wie sich das Laminat verhlt, weil das Boot 2 Jahre Zeit hatte zu trocknen, auch auszufrieren. Haben wir bereits eine Schdigung des Laminat, dann wrde das nach 1-2 Jahre sichtbar Beim schleifen der Oberflche htten wir dann ein Bild wie eine Marmorierung. Da das Laminat quillt, htten wir eine ungleiche Oberflche. Das ist aber nicht ungewhnlich bei lteren Booten. In der Bilge haben wir die hchste Feuchteaufnahme und bei einen Langkieler wren Feuchtewerte bis zu 30% wie beim Ruder nicht ungewhnlich. Das einzige was strend ist, dass durch Feuchte wir immer eine Schimmelbildung haben. Da kann einer in der Regel riechen. Ein Boot das im Wasser lag wird dicht gemacht und in der Sonne aufgewrmt. Werden nach 1-2 Stunden die Luken geffnet dann richt es muffig, ist aber auch nicht ungewhnlich. Der Hinweis, altes Antifouling weitgehend beseitigen, 1 mal mit Marine 470 Vinyl Grundieren und ein Antifouling mit einer Vinyltrgerkomponente wie das Marine 522 Ecoship wrde die Feuchtedichte erhhen, - nicht verhindern. Haben wir bereits osmotische Lunker, engetrocknete Blasen, dann kann das nicht verhindert werden dass die wieder aktiv werden. Dann ist eine Sanierung mit z.B. Stetecol angesgt. Das wissen wir aber erst nach einer Saison, oder auch nach ein paar Jahren. Wir knnen mit dem Vinyl den Prozess nur ein wenig hinauszgern, wie lange wei keiner. Viele Skipper kaufen gebrauchte Yachten, in der Regel weit berteuert und glauben dass sich ein solches Boot fr ein paar Euro sanieren lsst. Wenn dem so wre, dann htte das der vorherige Besitzer gemacht und wrde das Boot nicht verkaufen. Ich wei nicht wie viel Du fr das Boot bezahlt hast, aber auch ungesehen wren die Entsorgungskosten grer als der Wert solcher Boote. Ich lese immer die astronomischen Preise besonders im Norden, wo es nicht ungwhnlich ist dass einer fr ein 30-40 Jahre altes Boot mehr bezahlt, als was der Messeneupreis in Ludwigshafen war. Da wird der Wunschtraum den viele haben ein Boot zu erwerben wirklich missbraucht. Daher war meine Empfehlung zuerst einmal nichts zu machen, denn da gibt es vieles wie z.B. Elektrik, Motor usw. was vorrangig ist. Oder aber sauber anschleifen, nicht bis zum Laminat durchschleifen, 1 x Vinyl Marine 470, (4 Liter), 1 x marine 522 Ecoship (4 liter) und wenn wir nach einer Saison nur kleine Blschen haben, dann lsst sich das einfach und schnell fr einge Jahre nachbessern oder wenn die Beschichtung wegen zu hoher Feuchte aufsteht, dann muss alles runter und dann wird es richtig teuer. Anmerkung, ich wurde vor kurzem am grauen Star operiert und habe noch Sehprobleme, so dass ich den Text nicht genau sehen kann was ich geschrieben habe. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    27.09.2021, 13:22
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling Segelyacht erneuern im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Martin, wir haben ein 47 Jahre altes GFK-Boot, das 2 Jahre an Land gestanden ist. Sollte sich bei dem Boot eine Blasenpest gebildet haben, dann ist diese nicht mehr sichtbar und wrde erst nach einen 1 Jahr wieder sichtbar werden. Es besteht aber sehr Wahrscheinlich die Mglichkeit, dass wir bereits Versuche einer GFK-Sanierung mit Epoxiden haben, wodurch osmotische Prozesse einer Blasenbildung abgedeckt wurden und entsprechend des Alter sich die Poxide auflsen und das Laminat sich vom ISO-Harz trennt. Da das Boot 2 Jahre an Land gestanden hat, vermutlich im Winter ausfrieren konnte, dann berschichtet wurde, ist eine Beurteilung kaum mglich. Wir wissen auch nicht die Auslastung, Wasserliegedauer und welche Sanierungsversuche wurden durchgefhrt. Des weiteren mssen wir bei einen solchen Boot entsprechend dem Alter auch die Verhltnismigkeit sehen. Mit eriner Feuchtemessung im Bereich des Langkieles knnte die Feuchteaufnahme festgestellt werden und auf Grund Erfahrungswerte das Laminat beurteilt werden, wobei auch da wir wegen der 2 jhrigen Trocknung spekulieren mssten. Wir haben aus Schweden Boote oft wie die Hallberg Rassy, die nach 30-40 Jahren noch im guten Zustand sind, meist aber auch Schrott so dass auch auf Grund des Bootstyp keine Aussage gemacht werden kann. Gerade bei der HR bestehen groe Unterschiede, da das Unternehmen mit der GFK-Bauweise seine ersten Gehversuche unternahm und noch sehr unerfahren war. Zu den Fragen: zu1, eine Vorbeugung wegen Osmose ist physikalisch nicht mglich. Das ist eine Verkufererfindung. Der Grund ist, dass die H2O-Molekle von Wasser erheblich kleiner sind als die Riesenkettenmolekle von Polymeren. Die H2O-Molekle dringen nun mal in das Laminat ein, knnen aber auch wieder ausdiffundieren - Entfeuchtung ber den Innenraum. Dabei knnen osmotische Schden entstehen, es mssen aber keine solchen Schden entstehen. Wir knnen osmotische Schden wie die Blasenpest mit Epoxiden die mit Feldspat und Kieselsure angereichert wurden reparieren, osmotische Schden besonders bei lteren Yachten wo es zur Trennung vom Laminat und Harz kommt sind meist nicht mehr zu reparieren. Solche Schden sind meist zu erkennen, wenn sich der Bootskrper meist im berwsserbereich mit dem Knie eindrcken lsst. zu2, alte 1 Komp. Beschichtungen lassen sich mit Top 155 oder Gel 170 beseitigen, whrend die 2 Komp. Beschichtungen sich nur durch abschleifen, abhobeln, sandstrahlen beseitigen lassen. Ob das erforderlich ist kann erst nach 1-2 Jahren Wasserliegedauer beurteilt werden, so dass es im Augenblick keinen Sinn macht das zu tun. zu 3, das Weichantifouling lsst sich meist weitgehend abkrchern und ist kein Problem. Weichantifoulings aus den 60-ziger Jahren mssen jedes Jahr erneuert werden, die Wasserliegedauer darf whrend der Auslastung nicht unterbrochen werden. Solche Antifoulings sind in der Regel sehr preiswert, reichen fr 3-4 Monate, also eine Saison, bilden aber durch das stndige berschichten eine Schichtstrkenanrreicherung was zu Abplatzungen fhrt. zu 4, Da wir auch viele kleine Werften beliefern, auch Werften wo wir weniger berzeugt sind, geben wir keine Reverenzen. Mancher nutz aber unseren Service, Beschreibt ein Angebot das einer erhalten hat und fragt uns nach unserer Meinung.Auf Grund solcher Angebote kann meist beurteilt werden, ob es sich im Grunde um eine Anstreicherfirma handelt, oder um einen Fachbetrieb, wie z.B. die Firma Wrerde, die vielen zu teuer ist aber wo ohne Zeifel das Preis-Leistungsverhltnis gerecht ist. Was das Coppercoat, Coppershild, Mifulan, Broncbotom usw. betrifft, da gibt es keine Wunder. Wenn der Anwendungsfall passt spricht nichts dagegen, siehe COPPERSHIELD, WATERPROTECT, AQUAMARINE, WATERPROOF, CUPROTECT, AQUAPROTECT, VEROMETAL, COPPER-CRUISE (antifouling-shop.com) Ansonsten wre meine Empfehlung nichts zu machen und erst mal den Spass zu haben und nchstes Jahr im Herbst lsst sich die Sache besser beurteilen. Gre Friedrich
    3 Antwort(en) | 692 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    02.07.2021, 09:14
    Danke fr die Infos. Auch bei solchen positiven Nachrichten mssen wir uns ehrlich machen. Da jeder Anwendungsfall unterschiedlich ist, gibt es keine 100% und manchmal wissen wir nicht warum es nicht funktioniert. Wo ich immer Bedenken habe, wenn ein Boot nicht bewegt wird, da wir kein abschleifen durch die Strmung haben und keine neuen Biozide frei gesetzt werden. Mit 12 Monaten bin ich berrascht, bei den schwarzen - rotbraunen Ecoship wissen wir, dass es 4-5 Monate z.B. in Kroatien ohne das Boot zu bewegen funktioniert. Normalerweise msste es bei 2 Anstrichen fr d3 Jahre reichen, viele gehen auch in das 4 Jahr und haben dann Bewuchs der sich leicht abkrchern lsst. Im AUgenblick ist das Ecoship das wirkungsvollste AF das auf dem Markt ist und wird seit Jahren auch von der Bundesmarine, Zoll, Polizei, SAR verwendet. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    19.06.2021, 14:51
    Richtig, Reste vom Flugrost knnen vernachlssigt werden, denn die verbinden sich mit der Zinkstaubgrundierung und werden neutralisiert. Der Flugrost ist Eisenoxid, der richtet keinen Schaden an. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    12.06.2021, 09:34
    ADMIN hat auf das Thema Neubeschichtung Deck und Kajte im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Felix, das wre eine Mglichkeit. Bei der Vorgehensweise rate ich aber zu Protect 346 in der Farbe wei und nicht grau. Der Grund ist, dass wir mit mglichst geringen Schichtstrken beim PU-Acryl eine Deckung bekommen. Damit erleichtern wir bei Beschdigungen ein Nachbessern. Hohe Schichtstrken die immer von Verkufern vermittelt werden, schaden meist mehr als dass solche ntzen. Das mit dem Salz funktioniert nicht. Anstelle Salz kann ein je nach gewnschter Rauhigkeit ein weier Korund der eingestreut wird, verwendet werden. Der kann dann nach Verfestigung mit dem PU-Acryl berschichtet werden. Grundstzlich sollte bei PU-Acryl mit Airles gespritzt werden um einen Orangenhaut-Effekt zu vermeiden. Es knnte auch der Laufbereich mit einer Fellrolle beschichtet werden, so dass die Oberflche griffiger wird. Grundstzlich sollte sich da einer vorher herantasten und ein paar Muster auf einer 2-3 mm dicken Acrylplatte versuchen. Wenn gewnscht, dann bitte anfragen, denn ich habe da einige solcher Platten im Abfall und Frau Decker knnte die dann bei einer Bestellung beilegen. Spachtelungen wegen der Haftung nicht mit Polyester, sondern mit einer 2 K. EP-Feinspachtel. Wie gesagt, zuerst vorbereiten, dann Bilder, dann am besten telefonieren. Gre Friedrich
    3 Antwort(en) | 1704 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    11.06.2021, 19:41
    ADMIN hat auf das Thema Neubeschichtung Deck und Kajte im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Felix, ich wrde vorschlagen, zuerst einmal das Deck so weit wie mglich fr einen neuen Beschichtungsaufbau vorzubereiten, neu Bilder und erst dann die Vorgehensweise zu bestimmen. Das Problem bei solchen Decks ist die erforderliche Elastizitt einer Beschichtung. Wir mssen also versuchen, mit mglichst geringer Schichtstrke die Neubeschichtung auszufhren um ein reien der Beschichtungen zu verhindern. Ein Topcoat ist nichts anderes als ein Decklack, da gibt es hunderte. Jeder Decklack ist also ein Topcoat. Ich bin mir noch nicht sicher, ob nicht ein Fller mit einen 1 K. Alcydharz-Lack gengt, oder eine 2 K. PU-Acrylbeschichtung und grundiert mit einer Lage Marine Protect 346 Multicoat. Da wrde ich erst gerne sehen, wie es unter dem Kunststoffbelag nach der Beseitigung aussieht. Am widerstandfhigsten ist ein 311 oder 316 PU-Acryl, matt oder glnzend, der z.B. auch fr begehbare Decksbeschichtungen der Groschifffahrt verwendet wird. Gre Friedrich
    3 Antwort(en) | 1704 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.06.2021, 19:41
    Hallo, ein fachgerechter Beschichtungsaufbau Standzeit 15 -20 Jahre geforderter Industriestandart bei einer Stahl-Yacht ist 1 x Zinkstaubgrundierung, 1 x Eisenglimmer (Hmatit) Schuppenpanzerbeschichtung - 3 mal Multicoat ein EP mit SiO2 - 1 mal PVC-Viniyl,- 1 - 2 mal ein selbst abschleifendes SPC-Antifouling mit hohen Anteilen Zinkoxiden und Kupfer(I)oxiden fr einen 3-4 jhrigen Bewuchsschutz. Wir haben eine 2 Komp. Zinkstaubgrundierung siehe http://shop-af.de/contents/de/p13.html 8,1 Liter/22 Kg oder 1,2 Liter/3,3 kg die mit Epoxidprimer D53 berschichtet werden darf. Flugrost kann vernachlssigt werden. Da alle Zinkbeschichtungen Antihafteigenschaften haben, was zu Abplatzungen bei EP fhren kann, empfehlen wir als Versiegelung von Zink - einen Haftgrund / Eisenglimmerbeschichtung siehe http://shop-af.de/contents/de/p12.html, was den Korrosionsschutz erheblich verbessert. Unsere Lieferzeiten betragen zur Zeit wegen Corona 8-10 Tage. Da die Beschichtung sehr schwer ist, knnen Gebinde mit 8,1 Liter/22 Kg nur mit Spedition geschickt werden. Kleingebinde verschicken wir mit UPS oder DHL, das geht dann schneller. Wichtig ist, wenn ein Antifouling aufgetragen wird, einen Haftgrund PVC-Vinyl zu verwenden., Ansonsten gehrt auf eine Stahl-Yacht nur ein selbstabschleifendes SPC-Antifouling. Die oft empfohlenen Primokon-Beschichtungen Naphta / eingedicktes Erdl sollten nicht verwendet werden. Grundstzlich wenn Stahl-Yachten beschichtet werden, ist zuvor mit technischen Aceton abzureiben. Damit erzielen wir durch die schnelle Verdunstung von Aceton eine Entfeuchtung, da bei Stahl besonders wenn im Freien gearbeitet wird, ein Taupunktproblem entstehen kann, was dann Aplikationsprobleme verursachen kann. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    03.06.2021, 10:34
    ADMIN hat auf das Thema Farbe/Primer fr Stahlyacht im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Bernd, bis 1995 wurden besonders fr die Binnenschifffahrt Ost - und West 2 Komp. Teerepoxide bei Stahlschiffen verwendet. Im Westen TE aus Teerlen ohne Benzo(a)pyren im Osten aus Steinkohleteer mit Benzo(a)pyren. Siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/benzo(a)pyren.htm. Ich weise extra darauf hin, wenn einer Schleifarbeiten am Unterwasserschiff durchfhrt, dass das Zeug sehr toxisch ist. Der Fehler der gemacht wurde, ist Primocon. Primocon ist nichts anderes als Naphta - eingedicktes Erdl und wird nach Jahren sprde. Fr die Teerepoxide gab es ein 1 Komp. PVC-Vinyl aus Teerlen das aus Kostengrnden und Versorgungsproblemen durch Marine 470 Vinyl ersetzt wurde.. Die Teerepoxide ohne Benzo(a)pyren die spitze waren, werden nicht mehr hergestellt. Die noch lieferbaren TE von Sigma drfen nur an Gewerbebetriebe verkauft werden und werden noch fr Boyen, Dalben, Spundwnde, Schleusen verwendet. Vorgehensweise: Wenn der Untergrund fest ist, keine Abplatzungen, dann sauber das Priomocon anschleifen, das TE so weit wie mglich erhalten, 1 mal mit Intertuf 203 Aluminium versiegeln, darauf dann 2 Lagen Marine 522 Ecoship. Haben wir Abplatzungen, dann knnen die kleinen Schden mit einen 251 Chlorkautschukprimer ausgebessert werden. Darber dann wieder das Intertuf 203. Wie auch immer, beginnt bei Stahlyachten die Korrosion, dann knnen wir nur noch flicken um Zeit zu gewinnen. In der Regel werden Stahlyachten fr ca. 15-20 Jahre beschichtet, das entspricht auch der Standzeit, weitere 15 - 20 Jahre nachgebessert und dann verschrottet. Nach der Beschreibung wurde bereits saniert, so dass die Schwachstelle das Unterwasserschiff sein wird. Korrosionsschden im berwasserbereich oder Innenbereich werden mit Protect 246 Multicoat Farbe wei oder helllgrau ausgebessert. Das Protect darf dann mit einen 1 K. Alcyd oder mit 2 K. Pu berschichtet werden. Mit dieser 2 K. Beschichtung drfen auch 1 K.Alcydharz-Beschichtungen berschichtet werden. Ansonsten sind Stahlyachten ein wenig kompliziert und wir mssen immer den Einzelfall beurteilen. Daher am besten telefonieren, das geht dann einfacher. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    02.06.2021, 19:37
    ADMIN hat auf das Thema International Ultra 300 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Uwe, Ultra 300 ist ein Hartantifouling, gehrt nicht auf eine Stahlyacht, egal welche Gewsser. Es ist polierend, bedarf aber Geschwindigkeiten wie ein Gleiter. Ich kann Dich gut verstehen was die "Auswahl" betrifft. Obwohl wir weltweit nur 9 Anbtifoulinghersteller haben, haben wir nur in Europa inzwischen ber 350 Produktnamen. Vergleichen wir dann die Inhaltsstoffe, dann ist es nicht ungewhnlich dass ein und das selbe Antifouling mehr als 40 verschieden Namen hat. Antifoulings knnen entsprechend den Anforderungen angepasst werden, - wir sagen veredelt. Z. B ein Saisonwasserlieger bentigt nur einen Bewuchsschutz von ca. 3 Monaten, da das Boot im Herbst wieder aus dem Wasser kommt. Im Frhjahr wird dann neu berschichtet. Damit reicht ein SPC-LF z.B., bei dem die Trgerkomponente bis zu 1:9 gestreckt wird. Im Grunde sind sind Antifoulings wie z.B. von einen Bekleidungshndler der zum Antifouling-Spezialisten mutiert weit - weit berteuert. Auf ein Stahlboot gehrt kein Interprotect, sondern eine Versiegelung mit Intertuf 203 der Epoxidgrundierung ( die aber da nicht geeignet ist), darauf ein selbst abschleifendes SPC-Antifouling mit hohen Zinkoxidbeigaben. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    02.06.2021, 19:10
    ADMIN hat auf das Thema AF neues Boot im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Claus, bei einen Sportboot haben wir immer das Problem, mit Bewuchsschutz und Bewuchsschutzdauer. Stand der Technik, ob Gorch Fock, Bundesmarin, SAR, oder die Zollboote sind selbst abschleifende Antifoulings. Was also bei einen Gleiter, Trailerboot, kurze Wasserliegedauer halbwegs funktioniert mit PTFE wird bei einen Wasserlieger und entsprechenden Bewuchsdrcken zur Dauerbeschftigung. Besonders extrem wird es dann in Gewssern im Skagerrak, Travemne, Schleimndung, Holland und warmen Gewssern wie Bodensee, Mittelmeer zur Arbeitsbeschaffung. PTFE, Teflon, Silikon sind also in Deinem Fall nicht geeignet. Normalerweise htten wir bei solchen Geschwindigkeiten auch mit einen einfachen Hartantifouling gengend Selbstreinigung, haben wir aber lngere Wasserliegezeiten, wo das Boot nicht bewegt wird, dann reicht die Selbstreinigung nicht mehr aus wenn der Bewuchs verfestigt. Vorgehensweise: Unterwasserschiff sauber machen, mit einer Stahlwolle grndlich abreiben bis der Gelcoat matt. Dann 2-3 mal mit technischen Aceton reinigen um die Paraffine so weit wie mglich zu beseitigen. Ist eine Drecksarbeit, aber ein "muss". Dabei den Lappen mehrmals wechseln damit die Paraffine auf dem Unterwasserschiff nicht verteilt werden. Die Letzte Reinigung erfolgt 1-2 Stunden je nach Temperatur vor dem beschichten. Der Grund ist die schnelle Verdunstung von Aceton, so dass wir die Oberflche entfeuchten was die Haftung verbessert. Versumnisse bei der Vorbereitung lassen sich nachtrglich nicht mehr korrigieren. 1 x mit der Fellrolle Marine 470 Vinyl, Farbe rotbraun, Ergiebigkeit 6-7 m/Ltr. 2 x (Wasserpass 3 x) mit der Fellrolle Marine 522 Ecoship Farbe schwarz oder auch umgekehrt, Ergiebigkeit ca. 7 m/ltr. Berechnung: (Breite + Tiefgang) x Wasserlnge = m Unterwasserschiff. Da wo die Auflagen sind beim Lagerbock oder Sttzen, das machen wir dann am Kran. Der Primer ist wenn es warm ist in 10-15 Minuten Handtrocken, dann Antifouling, da reichen auch fr 2 x 20 Minuten, dann ins Wasser. Der Bereich ist aber fr einige tage noch nicht mechanisch belastbar, wird aber auch im Wasser dann fest, daher keine 50 Knoten am Anfang. Normalerweise wrde der Anstrich z.B. in der Adria bei einer Segelyacht 3 - 4 Jahre reichen. Bei Motoryachten und entsprechenden Geschwindigkeiten erhht sich durch den Abrieb der Verbrauch. Ob jetzt alle 2 Jahre oder drei Jahre berschichtet wird, bestimmt also die Auslastung. Bei Verwendung von Hartantifoulings oder erodierenden Antifoulings htten wir bei 3 Anstrichen einen geringeren Verbrauch an Antifouling. Damit auch einen geringeren Bewuchsschutz. Der wesentliche Nachteil ist aber, dass bei solchen Antifoulings die Trgerkomponenten ausgelaugt werden, und beim neu beschichten angereichert werden. Die Folge sind dann die unsinnigen Schichtstrkenanreicherungen die dann zu Abplatzungen fhren. Die Kosteneinsparung macht sich bei solchen Antifoulings nicht bezahlt, wenn nach 5-6 Jahren die Altschichten beseitigt werden mssen, was ohne Beschdigung des Gelcoat kaum mglich ist. Ich denke, das ist ein Kompromiss Bewuchsschutz - Bewuchsschutzdauer - Gleitwiederstand - Folgekosten. Wir mssen uns aber ehrlich machen, jeden Anwendungsfall gerecht zu werden ist nicht mglich bei Sportbooten. Je nach Auslastung knnen auch 3 Anstriche vom Marine 522 aufgetragen werden. Bekommen wir aber 2 Jahre Bewuchsschutz bei einen solchen Boot bei hohen Bewuchsdrcken, dann wre das ein Super Ergebnis. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    07.05.2021, 14:10
    ADMIN hat das Thema TEST im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN erstellt.
    Testgggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggg
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  • Avatar von ADMIN
    05.05.2021, 10:38
    ADMIN hat auf das Thema Osmoseschaden reparieren im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, wir mssen uns immer ehrlich machen, denn richtig wre 2 Lagen laminieren, Spachteln, Epoxyd usw. Wir mssen aber auch die Verhltnismigkeit sehen, denn eine solche Sanierung wird mit 1200,- je laufenden Bootsmeter zzgl. 19% Mwst. kalkuliert. Unsere Erfahrungen mit der Vorgehensweise zur Blasenpest sind sehr unterschiedlich. Bei manchen erscheinen die Blasen nach 3-4 Jahren, bei den meisten aber sind nach 6-8 Jahren keine Blasen mehr aufgetreten. Entscheidend ist nun mal die Feuchte im Laminat. Anwendung: 2 mal mit Marine 340, mehr ist wirklich nicht erforderlich 1 mal Marine 470 Vinyl 1 mal Marine 522 Ecoship bei Saisonwasserlieger Nachteil bei Marine 340 ist, da der Privatanwender nicht Airles spritzt, bekommen wir mit der Fellrolle eine rauhe Oberflche, wie eine Orangenhaut. Wichtig ist, die EP-Beschichtung ca. 10-14 Tage hrten lassen, das gilt fr alle EP-Beschichtungen im Handel. Der Grund ist, alle EP-Beschichtungen hrten nach, schrumpfen ein wenig und bauen die Spannungen durch die chemische Hrtung ab. Wird zu frh mit Vinyl - lsungsmittelhrtend - berschichtet, dann besteht das Risiko, da das Vinyl schneller aushrtet als EP dass Haarrisse entstehen knnen, daher ein wenig Geduld. Nach 1 Woche bis 14 Tage die Oberflche schleifen mit 160 Krnung, ein wenig gltten. Dann den Marine 470 und zuletzt das Antifouling. Je nach Bootsgre arbeiten wir mit den 10 oder 18 cm Fellrollen. Da nun mal alle Fellrollen auch die llsungsmittelfesten Rollen sich auflsen, haben sich die Nylonfellrollen (im Zubehr) was das Preis-Leistungsverhltnis betrifft am besten bewhrt. die halten je nach Temperatur 20 - 30 Minuten. Grundstzlich niemals aus der Dose streichen, immer umtopfen in eine Farbmischwannne. Aufrhren mit einen Rhrstab und der Bohrmaschine. Immer Schutzbrille aufsetzen, denn Vinyle auch Epoxid haften auf nassen Untergrund - Auge und ein kleiner Farbspritzer bedetet 3-4 schlaflose Nchte. Auch beim Kiel ist die Verhltnismigkeit zu beurteilen. Richtig wre, 1 x mit Zinkstaub, 1 x Eisenglimmer, 3 x Multicoat, 1 mal Vinyl Marine 470 dann Antifouling. Auch beim Chlorkautschuk verbessert die Schichtstrke nicht den Korrosionsschutz. Da wir nun mal bei den Kielen meist mit Schwefel und Phophor verunreinigte Sthle haben, korrodieren die Sthle von "Innen" heraus, das ist ein natrlicher Alterungsprozess. Wir knnen eine Verbesserung erzielen, wenn der Chlorkautschuk mit 1 x Intertuf 203 Aluminium berschichtet wird, dann das Antifouling, der Marine 470 ist da nicht mehr erforderlich. Alles was zu viel ist, bringt keine Verbesserung unbd erschwert nur ein nachbessern. Bricht uns die Korrosion nach 1-2 Jahren wieder durch, dann einfach mit der Flex sauber machen, mit dem Intertuf 203 Aluminium berlappend zum Antifouling streichen, dann wieder Antifouling, das geht einfach und schnell. Alle Hinweise wie Verbrauchsmengen, berschichtungszeiten fr ca. 12 m stehen in den Datenblttern die sich jeder ausdrucken kann. Da nun mal nicht immer die Bedarfsmenge so genau bestimmt werden kann, immer eine Verpackung aufheben, denn wir nehmen nicht angebrochene Gebinde zurck und machen dann eine Gutschrift. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    01.05.2021, 13:08
    Hallo Tom, Das Mille NCT braucht auch den passenden Primer, wre die Trgerkomponente Vinyl, dan wrde 1 x Marine 470 Vinyl gengen, es knnte auch Intertuf 203 von International dann verwendet werden. Ansonsten gengt ein dnner Versiegelungsgrund mit Marine 470 Vinyl, Farbe rotbraun, Bedarf bei 18 m ca. 3 Liter, darauf fr einen Saisonwasserlieger 1 mal Marine 522 Ecoship, Farbe schwarz, Bedarf ca. 4 Liter, das reicht dann je nach Auslastung 2-3 Jahre. Wird berschichtet, das Unterwasserschiff reinigen, was nicht abgeht mit dem Hochdruckreiniger lsst sich mit einer Spachtel und Pfannenreiniger beseitign, anschleifen ist nicht erforderlich, aber wir empfehlen mit einer groben Stahlwolle einfach zu gltten damit wir einen sauberen Untergrund haben. Mehr ist nicht erforderlich. Bei der Verarbeitung immer auf den Taupunkt achten, denn ist die Objekttemperatur vom Boot niedriger als die Umgebungstemperatuir, dann haben wir immer Kondensfeuchte und streichen auf nassen untergrund. Kommt es wirklich zu osmotischen Schden, - kleine Blasenbildung, dann lsst sich das einfach nachbessern. Den Bereich sauber verschleifen, 1 mal Vinyl berlappend, dann wieder Antifouling. Erst wenn eine vollstndige Sanierung erforderlich sein sollte, dann muss alles runter und wir ersetzen dann den Gelcoat mit einen Reaktiv-Harz und da auch nur mit 2 Anstriche, mehr ist nicht erorderlich. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    01.05.2021, 09:51
    Hallo Tom, der Osmoseschutz - Feuchtediffusion der den Skippern immer wieder vermittelt wird, wurde noch nicht erfunden. Bei den Polymeren handelt es sich um Riesen-Kettenmolekle und da wandern nun mal die winzigen H2O-Molekle durch. Je nach Poxid, haben wir unterschiedliche Durchdringungswerte die durch Zustze wie Kalk bei Gelshield, Quarz bei VCTar2, Feldspat, Aluminiumoxid oder Eisenglimmer beeinflut werden. Ein VCTar2 ist nun mal ein Haftgrund fr VC17m-Antifoulings und kein Osmoseschutz und auch kein Korrosionsschutz wie er von Verkufern vermittelt wird.. Der Hochwertigste Osmoseschutz ist nun mal der Gelcoat mit ca. 0,6-0.8 mm, wrde die Schichtstrke auf die Durchdringungswerte einen Einfluss haben, dann wrde der Hersteller 2 oder 3 Lagen zustzlich in die Form spritzen, das kostet nicht viel. Wre ein VCTar2 oder ein Gelshild ein zustzlicher Osmoseschutz, dann wrde der Hersteller diesen Osmoseschutz auch anwenden. Die Hersteller von Yachten sind nun mal nicht doof. Wir bekommen z.B. bei 0,125 mm beim Multicoat die max. Feuchtedichte. Was mehr ist geht nur zu Lasten der Elastizitt und es besteht das Risiko, dass der darunterliegende Gelcoat Haarrisse bekommt. In der Berufsschiffahrt haben wir bei einen Containerfrachter nur eine Schichtstrke von 0,6 mm, damit eine Standzeit von 15-20 Jahren und die wrde durch mehr nicht erhht. Wird ein neuer Gelcoat angeschliffen, dann vergrern wir bis zum 3-fachen Wert die Oberflche. Das bedeutet auch wir vergrern auch die Feuchteaufnahme. Darauf streichen wir dan ein Epoxid das mit Kalk pikmentiert wurde das eine gerinere Feuchtedichte als der Gelcoat hat. Was ist das fr ein Unsinn, den da die Werbung und die verkufer vermitteln. Keiner kommt auf die Idee wenn er seinen neuen Daimler bekommt, den Lack anzuschleifen, darauf eine Rostschutzfarbe zu streichen damit der Daimler nicht mehr rostet. Die Werbung macht vieles mglich, wir knnen osmotische Schden reparieren, aber nicht verhindern. Da lies mal den Beitrag 1. BLASENENTSTEHUNG-ERLRUNG OSMOTISCHER PROZESSE (antifouling-shop.com) Natrlich wre es mglich, z.B. mit einer Eisenglimmer-Beschichtung ein eindringen der Feuchtemolekle zu verhindern. Die Folge wre, wir bekommen Drcke im Laminat bis zu 20 Bar, die Poxide-Haftmittel lsen sich auf, das laminat trennt sich dann vom ISO-Harz, das Boot wird weich und verliert seine statische Festigkeit. Das Laminat muss auch die Mglichkeit haben zu entfeuchten, was zum grten Teil ber den Innenraum erfolgt, der mit Ausnahme der Bilge nicht versiegelt wird. Das ist also nicht eine Sparmanahme der Hersteller, sondern eine Notwendigkeit. Daher ist das Lften so wichtig, damit die Feuchte entweichen kann. Natrlich gibt es Ausnahmen wo solche zustzlichen Beschichtungen erforderlich sind. Ein VC17m haftet nicht ohne VCTar2, je nach Anwendungsfall macht eine Opferbeschichtung Sinn, um den Gelcoat zu schtzen, z.B. in der Nordsee wo Boote trocken fallen. Es muss also der Einzelfall beurteilt werden was Sinn macht oder was Unsinn ist. Da haben wir z.B. eine Werbung mit einen inaktiefen Bewuchschutz, eine Epoxid-Kuperfarbe, die nicht einmal elektrisch leitend sein soll und einen Bewuchsschutz der 10- Jahre und lnger funktioniert. Damit die hochkonzentrierte Kupferfarbe haftet, muss der Gelcoat vorher krftig angeschliffen werden, darauf wird dann eine einfache Epoxidgrundierung aufgetragen. Mancher wundert sich dann, wenn er in tropischen Gewssern bereits nach 3-4 Jahren osmotisch Schden wie die Blasenpest bekommt. Was die Herstellerder Yachten betrifft, die lehnen bei solchen Anwendungen sogar die Gewhrleistung auf Nachbesserung ab. Natrlich wird auch dieses Bewuchsschutzsystem, als zustzlicher Osmoseschutz vermittelt. Wenn in deinen Fall der Gelcoat i.O. ist, dann noch ein zustzliche EP-Beschichtung vorhanden iist, dann gengt ein dnner Anstrich Marine 470 Vinyl und das passende Antifouling. Zu 1 k - 2 k. Die meisten 1 K. Beschichtungen enthalten Lsungsmittel, die whrend des Hrtungsprozess ausdiffundieren. Solche Beschichtungen knnen durch Lsungsmittel z.B. mit Aceton aufgeweicht werden. Die 2 K. Produkte sind Lsungsmittelarm wie wir das bezeichnen und hrten auf Grund einer chemischen exothermen (wird Wrme frei gesetzt) Reaktion und sind Lsungsmittelfest. Dabei entstehen erhebliche Oberflchenspannungen, daher sollten wenn nicht getempert wird niemals mehr als 2-3 Schichten aufgetragen werden. Da nun mal es gerne mehr sein sollte, bekommen manche Produkte zustzliche Lsungsmittel, damit die Oberflchenspannungen reduziert werden knnen, nur das geht dann zu Lasten der Feuchtedichte, was auch 5 oder 8 Anstriche nicht ausgleichen knnen. Ein solcher Unsinn der da der Spoirtbootschifffahrt vermittelt wird wre in der Industrie nicht vermittelbar. Da wir in den Hrtern Kohlenwasserstoffverbindungen haben, die 1 K. Beschichtungen auflsen, besteht das Risiko von Abplatzungen oder einer Blasenbildung. Ausnahme: Es ist mglich, mit den Multicoat von Hempel, Hersteller ist BASF 2 K. Protect 346/347 Multicoat eine 1 K. Alcydharzbeschichtungen mit Multicoat zu berschichten. Nur das funktioniert nicht bei Beschichtungen, die Naphta - eingedicktes Erdl enthalten, so wie bei vielen Grundierungen oder in den Trgerkomponenten von Antifoulings. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    29.04.2021, 13:19
    Hallo Tom, da nun mal nicht alle 1 K. Beschichtungen vollstndig beseitigt wurden, darf nicht mit 2 K. Beschichtung berschichtet werden. Da fhrt zu groflchigen Abplatzungen oder Blasenbildung. Wenn der Gelcoat nicht beschdigt wurde was auf den Bildern auch nicht ersichtlich ist, gengt sauber verschleifen, nur 1 x mit Marine 470 Vinyl, Farbe rotbraun und 1 x bei Saisonwasserlieger ein SPC-selbstabschleifendes - selbstglttendes Antifouling Marine 522 Ecoship, Farbe schwarz, Wasserpass ein zustzlicher Anstrich wegen der Reinigung, das reicht dann mehr als 2 Jahre. Bei Dauerwasserlieger, tropische Gewsser, 2 x mit Marine 522 Ecoship, Farbe schwarz, das reicht dann im Mittelmeer 3-4 Jahre. Die vorgehensweise mit Hempel, Lightprimer darauf dann eine Grundierung wie Primokon - Naphta (eingedicktes Erdl) wrde mehr schaden als ntzen. Gre Friedrich
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10.10.1944 (77)
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Technische Hotline fr maritimen Bereich (Stahl-Alu-GFK-Holz).
Industrie - Beschichtungssysteme fr Pumpen,Turbinen, Anlagenbau.
berwachung, Kontrolle und Abnahme von Beschichtungsausfhrungen im Yacht-Bau.
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Ingolstadt, Gerolfing, Mnchen, Farchet
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Kajakwanderungen
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Dipl. Ing.

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