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  • Avatar von ADMIN
    25.01.2020, 12:54
    Die Werbung macht vieles möglich. Produktbeschreibung von Hempel und International. HEMPEL’S LIGHT PRIMER 45551 ist ein Epoxid-Dickschicht-Primer und eine Grundierung auf Lösemittelbasis aus zwei Komponenten. Vorbeugung gegen und Ausbesserung von Osmoseblasen in GFK. Schützt vor allgemeiner Korrosion. PRODUKTBESCHREIBUNG VCTar2 ist eine 2*Komponenten Epoxidgrundierung, die sich als Osmoseschutz auf GFK oder Korrosionsschutz auf Stahl und Leichtmetalle eignet,* erzeugt eine exzellente wasserdampfdichte Sperrschicht zum Schutz vor Osmose oder Osmosesanierung. * Ideale Basis für alle VC*Antifoulings. Bei Beiden Produkten wird auf einen Osmoseschutz hingewiesen der leider noch nicht erfunden wurde. Die H2O-Moleküle sind um ein vielfaches kleiner, als die Riesen-Kettenmoleküle von Polymeren so dass diese den Gelcoat – das ISO Laminat oder ein Epoxid durchdringen. Des weiteren ist Osmose nun mal eine Feuchtediffusion - der gerichtete Fluss z.B. von H2O-Teilchen durch eine selektive oder semipermeable Trennschicht und keine Blasen. Wir können auch keine Osmose was ein natürlicher physikalischer Vorgang ist sanieren. Wir können nur die verursachten Schäden wie z.B. die Blasenbilung reparieren, wenn der osmotische Schaden eingetreten ist. Vielen Verkäufern, angeblichen Bootsbauern, Bootswerften ist der Unterschied zwischen Ursache und Wirkung nicht vermittelbar. Die Ursache ist nun mal ein osmotischer Vorgang, die Wirkung ist z.B. die Blasenpest oder die Trennung vom ISO-Harz vom Laminat. Siehe beitrag Blasenpest 1 - 9 Auch der Hinweis, auf dem Korrosionsschutz ist ein wenig abenteuerlich. Im Light-Primer von Hempel haben wir ein Epoxidharz, Lösungsmittel Naphta (Erdöl), Lösungsmittel für Klebstoffe Xylol, zur Verhinderung der Carbamatbildung (weiß anlaufen) Butan-1 und als Katalysator - Lösungsmittel Ezhylbenzol. Im VCTar2 haben wir es mit einer Karbolsäure Phenol, als Lösungsmittel 1-Ethoxypropan-2-ol,Epoxidharz, Lösungsmittel Xylol, Quarzsand und 1-Methoxypropan-2-ol zu tun. Da ist nichts enthalten was nur ansatzweise mit Korrosionsschutz zu tun hat. Natürlich lässt sich mit solchen Beschichtungen für kurze Zeit das Eindringen von Sauerstoff und Feuchte verhindern, was also bei einen Gartenzaun oder Gartentor halbwegs für einige Zeit funktioniert, funktioniert nicht im maritimen Bereich und wird da zur Dauerbeschäftigung. Mit jeder einfachen Alcyd-Rostschutzfarbe aus dem Baumarkt bekommen wir einen besseren Korrosionsschutz als mit solchen EP-Beschichtungen.. Wenn wir von Korrosionsschutz reden, dann reden wir z.B. von einer physikalischen Trennung vom Stahl und Zink. Dabei bildet Zink ein Lokalelement (Redoxreaktion) und opfert sich für den Stahl. Im maritimen Bereich muss eine Zinkbeschichtung zusätzlich geschützt werden, da die eindringenden Feuchtemoleküle auch mit FE-Phosphor und Schwefel im Stahl reagieren. Um das zu verhindern, wird Zink mit einer Schuppenpanzerbeschichtung (Eisenglimmer) versiegelt. Darauf kommt dann eine zusätzliche Beschichtung mit Aluminiumoxid pigmentierten Epoxid das ein zusätzliches Lokalelement bildet. Ein solcher Korrosionsschutz hat eine Standzeit von 15-25 Jahre und wird z.B. in der Großschifffahrt nur noch bis zur Verschrottung 30-40 Jahre nachgebessert. Wir können die Skipper nur raten, glaubt nicht jeden Unsinn den die Werbung oder ein Konditor der zum Sachverständigen mutiert in einen Forum erzählt und schaut Euch die Sicherheitsdaten mit den Inhaltsstoffen an und hinterfragt solche Empfehlungen immer mit der Frage "WARUM." Die Werbung macht vieles möglich, aber auch mit einer Gillet Mach II Rasierklinge schafft es keiner, sich mit zweifacher Schallgeschwindigkeit zu rasieren.A2 Admin
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    23.01.2020, 16:14
    Als Korrosion bezeichnet man die Oxidation von Metallen durch Umgebungseinflüsse. Wichtige Einflussfaktoren auf den Verlauf der Korrosion sind Feuchtigkeit und die Art der beteiligten Metalle. Korrosionsvorgänge sind vielfältig und oft komplex. Oxidiert Stahl, so entsteht ein rötliches Korrosionsprodukt, das landläufig auch „Rost“ genannt wird. Korrosion kann die Funktion von Stahlbauteilen beeinträchtigen. Zink schützt Stahl auf zwei Arten vor Korrosion. Zum einen entsteht durch eine Zink- bzw. zinkhaltige Trennschicht eine physische Trennung von Stahl und korrosiver Umgebung. Zink hat dabei den Vorteil dass es an seiner Oberfläche die so genannte Patina ausbildet, durch die die Korrosion des Zinks selbst deutlich verlangsamt wird. Neben diesem passiven Korrosionsschutz wirkt Zink auch aktiv. In feuchter Umgebung bilden Zink und Eisen ein so genanntes Lokalelement. Zink ist chemisch gesehen unedler als Eisen, gibt Elektronen ab und geht in Lösung. Während das edlere Element - der Stahl - erhalten bleibt. Man spricht hierbei chemisch von einer Redoxreaktion und bildlich davon, dass Zink sich für den Stahl „opfert“. Zinkstaubfarben Korrosion beeinflusst die Effektivität, Leistungskraft und Sicherheit von Anlagen, Maschinen und Materialien – und sie zeigt ganz unterschiedliche Ausprägungen. Eine Seilbahn in den Alpen ist der Korrosion anders ausgesetzt als Offshore-Windanlagen oder Schleusentore, die jahrzehntelang einer Dauerbelastung durch Süß- oder Salzwasser und auch Abwasser unterliegen. Ein Kotflügel am Auto muss anderen Belastungen standhalten als ein Auspufftopf. Selbst an einer Stahlbrücke unterscheiden sich die Belastungen im Sprühsalzbereich und im oberen Teil der Pylone. Die Verfahren, sie sich als Korrosionsschutz für Stahl bewährt haben, sind auf unterschiedliche Einsatzbereiche zugeschnitten. Im Hinblick auf Lebensdauer, Ressourceneffizienz und Umweltschutz setzt man dabei auf Stückverzinken, Spritz- oder Bandverzinken. An Stellen, die aus technischen Gründen nicht verzinkbar oder schwer zugänglich sind – wie zum Beispiel im schweren Korrosionsschutz – kommen Zinkstaubfarben zum Einsatz. Zinkstaub wird aus metallischem Zink hergestellt – entweder über Kondensation oder Atomisation. Bei der Kondensation wird flüssiges Zink zunächst verdampft, bevor es in einem auf mindestens 196 Grad Celsius gekühlten Kondensator zu sphärischen Partikeln erstarrt. Zur Herstellung des Zinkstaubs, der unter anderem in Zinkstaubfarben und zum mechanischen Verzinken verwendet wird, wird zunächst während der so genannten Atomisation flüssiges Zink durch eine Düse geleitet, der Metallstrahl wird mit Luft auseinandergewirbelt, wobei das Metallpulver zu Boden fällt. Zinkstaubfarben enthalten Zinkstaub mit einer Konzentration von bis zu 95 Prozent im Trockenfilm. Die Farbe wirkt als Trennschicht zwischen Stahl und korrosiver Umgebung. Zusätzlich entfaltet das Zink seine elektrochemische Schutzwirkung: Bei Korrosion oder Beschädigung opfert sich das Zink und verhindert so die Korrosionsausbreitung. Anwendungsgebiete sind der Brücken- und Schiffsbau, die Offshore- und die Automobilindustrie – und zwar im Speziellen als Grundierung, zum Beschichten von Schweißnähten, Bohrstellen und Bremsen, als leitende Zwischenschicht beim Punktschweißen und überall dort, wo besonders gefährdete Flächen an Bauteilen wie Gewinde, Kanten, Schrauben und Muttern vor Korrosion geschützt werden müssen. Admin
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  • Avatar von ADMIN
    20.01.2020, 17:11
    Hallo Constantin, zu 1, am besten mit Abbeizem - Drecksarbeit -, den Brilux 170, denn durch schleifen würden wir unweigerlich den Gelcoat beschädigen, denn dann würde es sehr aufwendig. zu 2, mit der Beize geht alles ab was 1 K. Beschichtungen sind, es kann durchaus sein das 2 x abgebeizt werden muss. Nach dem abbeizen ist eine gründliche Reinigung erforderlich, zuerst wird mit Wasser und Spülilauge gereinigt, dann abkärchern und vor dem beschichten mit technischen Aceton. Wenn so weit alles vorbereitet ist, wird mit der Hand ca. 120 Körnung gechliffen, ich vermute dass das Boot auf Grund seines Alter noch mehrere EP-Anstriche hat. Wenn die Arbeiten so weit abgeschlosen sind, nochmals Bilder, denn erst dann sehen wir ob wir versteckte Schäden am Unterwasserschiff haben, was bei eine älteren Nepzum nicht auszuschließen ist. Alles weitere dann am besten mit Telefon. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    19.01.2020, 13:01
    ADMIN hat auf das Thema Neues GFK Boot im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Alex, zuerst einmal keine Sorge, ein Antifouling ist ein Bewuchsschutz und kein Schutzanstrich zum Erhalt de Bootes. Wie beschrieben, wir haben es mit tierischen Bewuchs zu tun und da funktionieren nicht die meisten Standardantifoulings aus dem Bootszubehör. Natürlich wäre ein Schutz für ca. 3 Jahre mit dem Marine 522 Ecoship möglich, nur ich sehe auch die Verhältnismäßigkeit. Wenn das Boot nicht sehr groß ist und auch mal schnell aus dem Waser genommen werden kann, dann würde ich es erst einmal mit einen Seilfett versuchen siehe http://shop-af.de/contents/de/p642.html Damit wird die Verfestigung des Bewuchs reduziert, so dass sich der leicht abkärchern lässt. Wenn also alle 2-3 Monate mal gereinigt und eingefettet wird, dann wäre das eine Lösung. Ist das Boot größer, so dass ein schnelles slippen nicht möglich ist, dann bleibt bei tierischen bewuchs nur die Keule als Antifouling. Da muss der Gelcoat mit der Hand, 180 Körnung leicht angeschliffen werden, dann mit technischen Aceton 2-3 mal reinigen um die Paraffine zu beseitigen, darauf erfolgt 1 Anstrich mit der Fellrolle Marine 470 Vinyl als Haftgrund siehe http://shop-af.de/contents/de/p639.html Farbe rotbraun und 2 Anstriche mit Marine 522 Ecoship http://shop-af.de/contents/de/p377.html (Wasserpass ein Anstrich zusätzlich wegen der Reinigung Farbe schwarz. Das dürfte dann je nach Auslastung ) für mehr als drei Jahre reichen. Wenn der Primer rotbraun sichtbar wird, da das Antifouling abgeschliffen wird, erfolgen weitere 2 Anstriche mit dem Ecoshoip, der Primer ist nicht mehr erforderlich. Bei Lieferungen in die Schweiz muss die Mwst.ausgewiesenen werden, so dass der Kunde den Brutto-Preis bezahlt (EU-Rechnung), mit der Rechnung zum Zoll geht und die Schweizer Mwst. bezahlt, den Bescheid uns zuschickt und die deutsche Mwst.19% wird dann zurück erstattet. Da das vielen aus der Schweiz bei kleinen Aufträgen zu aufwendig ist, nützen die meisten den kleinen Grenzverkehr mit einer Anlieferung in Deutschland und nehmen dann die Ware in die Schweiz mit. Wie auch immer, das muss einer selbst entscheiden, ansonsten liefern wir mit EU-Rechnung was die Sache doch ein wenig verteuert wegen der unterschiedlichen Mwst. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    17.01.2020, 18:32
    Hallo Kai, einfach mit 120 Körnung leicht schleifen, kleine Abplatzungen glätten und mit nur 2 Lagen Wasserpass 3 Lagen Marine 522 Ecoship überstreichen, mehr ist nicht erforderlich. Das AF wurde vor 3 Jahren modifiziert, so dass nur noch 2 Anstriche erforderlich sind. Die Ergiebigkeit ist ca. 7,0 m²/je Ltr. Wichtig, mit dem Rührstab Bohrmaschine gut aufrühren, umtopfen, nicht aus der Dose streichen, Schutzhandschuhe und Schutzbrille wegen dem Inhaltsstoff Trycresyphophat das doch ein wenig toxisch ist. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    15.01.2020, 17:00
    ADMIN hat auf das Thema Auswirkung der Farbwahl des AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, grundsätzlich ja. Der Grund ist, z.B. bei weissen oder blauen Antifoulings können keine Kupfer(I)oxide verwendet werden, wegen der Einfärbung. Die Oxide werden da durch hohe Anteil mit Zinkoxiden ersetzt. Im Grunde ist der beste Bewuchsschutz die Farbe rotbraun, was auch die Standardfarbe der Schifffahrt ist. Anonsten rate ich zu schwarz. Was die Pocken betrifft, das sind Krebse die durch direkten Kontakt - z.B. Muringleinen, Fender, Grundberührung, Gewässerströmung übertragen werden. Dagegen gibt es kein Antifouling das funktionieren kann. Da sich Seepocken gegenseitig befruchten kommt es zur schnellen Vermehrung. Was bei Muscheln noch funktioniert, funktioniert nicht bei Pocken, die sich anzemmentieren und damit keinen Kontakt zum Antifouling haben. Wenn also der Nachbar Pocken hat und der daneben liegt hat keine Pocken, dann liegt das nicht am Antifouling. Gruß Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    05.01.2020, 11:16
    Hallo Klaus, die kleinen erbsengroßen Flecken sind Anzeichen einer Blasenpest - die oft als Osmose bezeichnet wird. Bei einen 40 Jahre alten Boot ist das nicht ungewöhnlich. Es sind Blasen im Gelcoat, der einen kleinen Haarriss wenige zehntel Millimeter bildet und damit kommt es zum Druckausgleich. Auch das Marmorierte Schleifbild lässt erkennen, dass das Laminat Feuchte aufgenommen hat und zu quellen beginnt. Es wäre auch möglich, dass wir die Blasenbildung zwischen dem Gelcoat und Epoxid haben, was mit einer Feuchtemessung zu erkennen wäre. Das alles hört sich natürlich sehr schlimm an, nur das Boot ist 40 Jahre und es geht noch lange nicht unter. Um die weitere Vorgehensweise zu bestimmen brauche ich die Feuchtewerte, ein Messprotokoll, jede Messung 5 x und den Durchschnitt berechnen. Kalibriert wird unterhalb der Deckskante, da müsste sich ein Wert von ca. 1,65-1,75% einstellen. Die Differenzwerte zum Unterwasserschiff sollten dann nicht größer als 0.8-1,0% betragen. Der Grund ist, haben wir zu hohe Feuchtewerte und wir machen mit einen Reaktionskunststoff dicht, dann würden wir die Feuchte einschließen, die Feuchte reagiert mit dem Kontaktmittel Poxid für das Laminat und das Laminat trennt sich dann vom ISO-Harz. Wir würden damit nur die Optik verbessern, aber das Boot wird weich und verliert seine statische Festigkeit. Hohe Feuchtewerte lassen sich auch erkennen, wenn mit einer Heißluftfolie ein Bereich ca. DIN a4 abgedeckt wird und dann mit dem Föhn erhitzt wird. Bilden sich darunter kleine Wassertröpfchen, dann haben wir auf alle Fälle zu viel Feuchte. Wenn wir einen solchen Zustand haben, dann müssen wir auch die Verhältnismäßigkeit sehen. Da rate ich die Altanstriche zu beseitigen, Körnung 80-100, nochmals gründlich mit technischen Aceton - Entfetter reinigen, ein satter Anstrich mit dem Marine 470 Vinyl, darauf dann 1 x mit Marine 522 Ecoship. Da wir eine weitere Blasenbildung bei zu hoher Feuchte nicht vermeiden können, lässt sich der Beschichtungsaufbau leicht reparieren wenn Blasen durchbrechen sollten. Da das Ecoship als Trägerkomponente Vinyl hat, können damit kleine Blasen (vorher schleifen) einfach überschichtet werden. Das geht einfach und schnell und wir gewinnen einige Jahre an Zeit. Ob es funktioniert wissen wir erst nach einen Jahr wenn das Boot wieder aus dem Wasser kommt. Dabei keinen Hochdruckreiniger verwenden, nur mit dem Wasserschlauch, Mückenschwamm, Pfannenreiniger sauber machen. Ich würde zuerst einmal zu dieser Vorgehensweise raten, denn wenn wir neu aufbauen wollen, dann muss alles runter weitgehend bis zum Laminat dann trocknen was ohne Trockenkammer 1-2 Jahre dauert, mit 2 Lagen Stetecol versiegeln, Primer und Antifouling. Wird gemessen und die Werte passen, dann runterschleifen bis zu Gelcoat, 2 Lagen mit http://shop-af.de/contents/de/p160.html darauf dann 1 x Marine 470 Vinyl und 1 x Marine 522 Ecoship. Wie gesagt, bei 40 Jahren tentiere ich zu der erste Vorgehsweise. Wichtig ist, das Boot über den Innenraum zu entfeuchten, für ausreichende Belüftung sorgen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    28.12.2019, 13:06
    Alles klar, wenn es nicht funktionieren sollte, haben wir dann immer noch die Möglichkeit umzustellen. Streiche beim Offshore nur 1 Anstrich, dünn streichen nicht mehr und dann sehen wir im Herbst das Ergebnis. Ich weiß., der Bereich Kiel ist ein Problem, Y88, VC17m und die meisten anderen Antifoulings sind vergebliche Liebesmühe. Auf Y88 würde z.B. das Micron WA, Extra usw. nicht haften. Da haftet nur das Offshore, daher der Vorschlag es zu versuchen. Wenn es nicht funktioniert, dann schleifen wir die Altbeschichtungen weitgehend runter, den Rest beseitigen wir mit einer Beize z.B. Top 155, dann wird nur einmal dünn Grundiert und das Antifouling aufgetragen. Ansonsten hast Du bereits weitgehend alles beseitigt, den Rest abbeizen, Reinigen, noch, als schleifen, reinigen, einmal dünn Marine 470 Vinyl und dann 1 Anstrich mit dem Ecoship. Schicke einfach mal ein paar Bilder, auch Nahaufnahmen wie am Kielübergang, Abplatzungen, Lunker usw. dann sehe ich ob es nicht doch einen Sinn macht umzustellen, den Kiel ist ein Problem. Mich interessiert auch das Schleifbild, denn da können osmotische Schäden bereits im Vorfeld erkannt werden. Da viele nicht über das Forum alles sagen möchten, dann einfach als mail schicken, ist kein Problem. Verstehe mich also nicht falsch, wenn ich nicht immer beim ersten mal einen Lösungsvorschlag mit eigenen Produkten anbiete. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    27.12.2019, 13:07
    Hallo Klaus, ich rate zu einen Antifoulingwechsel nur dann, wenn es die Anforderungen nicht erfüllt, aber da muss auch die Verhältnismäßigkeit gegeben sein. Wir haben in der Ostsee viele Bereiche ca. 30 000 km² wo es keinen Bewuchs gibt, somit funktioniert jeder Bewuchsschutz der in der Adria keine 3 Wochen funktionieren würde. Zuerst einmal solltest Du keinen Produktwechsel vornehmen, erst wenn Du siehst das Y88 reicht als Bewuchsschutz nicht aus, dann rate ich zuerst zum Offshore, das in der Ostsee meist ausreichend ist. Damit kann das Y88 überstrichen werden, vorher mit 80-100 Körnung anschleifen. Es gibt Bereich bei Kiel, Skagerak, Teile der Schleimündung oder die Marina in Travemünde wo auch ein Offshore nicht ausreicht. Dazu ist auch zu berücksichtigen die Bootsgröße und die Wasserliegedauer. Wenn das Boot im Herbst aus dem Wasser kommt, dann ist es schnell gereinigt und im Frühjahr kommt das Boot wieder ins Wasser. Da reicht meist auch ein Y88 oder Offshore 2 Jahre und wenn das Boot nicht so groß ist, dann ist ein Antifouling schnell aufgetragen. Haben wir z.B. eine Bavaria oder Hanse 45, Liegeplatz Rovinie Kroatien, dann haben wir jedes mal ca. 1000,-€ nur für das kranen, dazu eine Woche Urlaub zum Streichen und da brauchen wir ein Antifouling das z.B. tropentauglich ist und für die nächsten 3-4 Jahre funktioniert. Daher der Hinweis zur Verhältnismässigkeit. Ich denke, es macht Sinn zuerst einmal bis nächstes Jahr zu warten, oder im Frühjahr 1 x mit Offshore überstreichen und im Herbst nächstes Jahr die Situation neu zu beurteilen. Wenn es wirklich nicht funktionieren sollte, dann müssen alle Anstriche weitgehend beseitigt werden um Schichtstärkenanreicherungen zu vermeiden. Das mit dem Seajet 015 ist eine Notlösung, ich bekomme dazu auch immer die Meldungen von Skippern die damit Erfahrung haben. Wir haben auch Erfahrungen mit dem Marine 470 Vinyl bei VC17m im Bodensee wo uns Skipper mitteilen dass es funktioniert. Mein Problem ist, dass 20 oder 50 positive Reverenzen nicht ausreichen, dass ich eine solche Vorgehensweise jedem empfehlen würde. Daher versuche ich den Einzelfall zu beurteilen um die weitere Vorgehensweise zu bestimmen. Wir haben auch noch die Situation, des Standortwechsel Bodensee mit tropischen Wassertemperaturen und Süßwasser, jetzt Ostsee. Es kann uns also durchaus passieren, dass sich die Altanstriche lösen, es kommt zu Abplatzungen und wir müssen alles neu aufbauen. Daher erst einmal warten und dann sehen wir weiter. Grüße nach kiel aus dem verregneten Ingolstadt an der Donau, einen guten Rutsch ins neue Jahr, Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    19.12.2019, 19:13
    Unsere Reverenzen sind inzwischen mehrere tausend Yachten, Charterfirmen, Yachtverbände in Österreich, Italien und zahlreiche Werften in Holland, Italien, Spanien, Deutschland, Österreich, Schweden, Frankreich und Dänemark. Inzwischen gehört auch die El-Said aus Oman als neueste Reverenz dazu. Die Gorch Fock erhält dann unter anderem wieder das blaue Marine 522 Ecoship, das wir dann unseren Kunden wieder anbieten können. El-Said ist im Augenblick die größte Yacht die von uns in Sachen Beschichtung - Antifouling betreut wird. Largyalo, ein Hochseekatamran ist seit Jahren mit Ecoship unterwegs Gorch Fock, da ist alles von Korroionsschutz bis zu Antifoulöing von BASF SUNBEAM, anwendung von Marine 522 Ecoship für den maritimen Bereich NAUTORS SWAN, auch die Baltic Yachten verwenden zunehmend Marine 522 Ecoship
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  • Avatar von ADMIN
    18.12.2019, 15:03
    ADMIN hat das Thema MAGNETFILTERMÄRCHEN im Forum GEWUSST WIE..............? erstellt.
    Immer wieder haben Yachteigener Probleme mit Dieselkraftstoff, der durch Bakterien und Pilze verunreinigt ist. Diese Verunreinigungen können zu verstopften Kraftstofffiltern und damit letztlich zum Stillstand des Motors führen. Dieses unter dem Namen „Dieselpest“ bekannt gewordene Phänomen war in der Vergangenheit der Gegenstand von Berichten in der Wassersport-Fachpresse . Die Zeitschriften Plastek (04/08), Boote (06/10) und die Yacht (14/10) haben in ihren Berichten zur Lösung des Problems neben sogenannten Bioziden auch Geräte vorgestellt, die die organischen Verunreinigungen mittels Magnetkraft beseitigen können sollen. Dabei wird angegeben, dass schon beim ersten Durchlauf durch den Filter bis zu 97,5% der Mikroorganismen zerstört werden. Alle Produkte sollen in der Lage sein, auch die Tanks zu reinigen, indem durch die Diesel-Rücklaufleitung des Motors der Tankinhalt ständig umgewälzt und von Mikroben befreit wird. Die Ursache für die Dieselpest ist Kondensfeuchte die sich bei halbleeren Tank bildet und der Biodiesel der beigemischt wird. Das Problem haben inzwischen auch immer mehr Hausbesitzer bit Öl-Heizung, da die Tanks auf Grund des Biodiesel verschlammen was sehr - sehr teuer werden kann. Vergesst solchen Unsinn, mit einen Neodym-Magneten können weder Bakterien wie beschrieben zerfetzen - abtöten noch beseitigen. Was hilft ist Grotamar das inzwischen für den privaten Anwender nicht mehr erhältlich ist, aber gennauso wirksam ist der Dieselschutz von LIQUI MOLY siehe http://shop-af.de/contents/de/p646.html der auch erheblich preiswerter ist. Eigene Erfahrung: Mit 10 Liter von dem Dieselzusatz haben wir die Dieselpest bei einen 5000 Liter Heizöltank besetigen können. Mit einen Ölfilter mit Ablasschraube konnte der Ölschlamm während der Umwälzung ein paar mal abgelassen werden. Bereits nach mehreren Stunden umwälzumg hat sich die Verschlammung abgesetzt so dass die Öl-Heizung wieder störungsfrei arbeitet.
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  • Avatar von ADMIN
    13.12.2019, 14:22
    ADMIN hat auf das Thema Saga27 AK 1987 Berlin im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, wenn der Taupunkt beachtet wurde kommt es zu keinen Abplatzungen. Es genügt das Oceanic mit 100-120 Körnung sauber anzuschleifen und dann das marine 522 Ecoship. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 212 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.12.2019, 10:22
    ADMIN hat auf das Thema Saga27 AK 1987 Berlin im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, Hansa Primer und Antifoulings werden seit Jahren nicht mehr von Relius - BASf bezogen. Dabei handelt es sich um ein Produkt das keinen Hersteller zugeordnet werden kann. Wir haben uns daher vor Jahren von Hansa - Osnatol getrennt und sind bei BASF/Akzo Nobel. So wie ich das sehe, muss im Augenblick nichts gemacht werden. Der Primer müsste weiterhin PVC-Vinyl sein, nur beim Antifouling weiß ich nicht was es ist oder wer es herstellt. Wenn der Bewuchsschutz passt, dann sollte auch nicht geändert werden. Meiner Meinung war das Abschleifen nicht erforderlich, altes Antifouling mit 120 Körnung anschleifen und mit dem Hansa Oceanic überstreichen hätte genügt. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 212 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.12.2019, 11:02
    Hallo Bodo, Technische Angaben Reinke S11: L ü.a. 12,00m, L Rumpf 11,67m, L CWL 9,95m, B a. Spt. 3,46m, T Mittelkiel 1,60m, T ASY-Twin 1,30m, Segelfläche 75m2, D Konstr. ~9,7t CWL (englisch) = LWL - Wasserlinie Damit haben wir ca. 26 m², Ergiebigkeit Marine 470 Vinyl und Marine 522 Antifouling ca. 8 m²/Ltr. Beim Primer wären das 4 Liter (dünn rollen), beim Antifouling ca. 8 Liter bei 2 Anstrichen. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 150 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.12.2019, 13:38
    ADMIN hat auf das Thema Super Wirkung vom Sealer im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Der Primer ist für den Korrosionsschutz, daher einfach weg lassen. Untergrund bei den durchgeschliffenen Stellen mit 80 Körnung aufrauhen, das hält dann. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 4455 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.12.2019, 09:43
    ADMIN hat auf das Thema Super Wirkung vom Sealer im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Ralph, kann es sein dass wir am Kiel keine Korrosion haben. In diesen Fall einfach mit dem Antifouling Marine 522 Ecoship überschichten. Ansonsten haben wir den 251 nur in 3/4 Ltr. Kleingebinde.
    8 Antwort(en) | 4455 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.11.2019, 12:14
    ADMIN hat auf das Thema Super Wirkung vom Sealer im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Subussi, am Kiel wo die Beschichtung durchgeschliffen wurde, einfach mit einen Anstrich RELEST® Marine 251 1K-CR-Primer streichen. Vorsicht aber, der Primer ist toxisch. Innerhalb des Überschichtungsintervall dann mit Antifouling überschichten. Beim Unterwasserschiff genügt ein Anstrich, Wasserpass einen zusätzlichen Anstrich. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 4455 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    24.11.2019, 13:46
    ADMIN hat auf das Thema Einstellung Feuchtemessgerät im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Musikanto, die 25 mm nehmen wir z.B. beim Ruderblatt oder bei einer Sandwiches-Bauweise wenn wir entsprechend in die Tiefe messen müssen. Ansonsten immer die 10 mm Einstellung verwenden. Das Problem bei der Feuchtemesung ist die zu große Messtiefe was zu Ungenauigkeiten führt. Optimal wären 3-5 mm Messtiefe, aber da bewegen wir uns bei 1500,- bis 2000,-€ für das Messgerät. Bei Greisinger müssen wir bei dem Preis Zugeständisse machen. um also ein genaueres Messergebnis zu erhalten, wird jede Messung 5 x durchgeführt und der Durchschnitt kalkuliert. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 181 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    24.11.2019, 11:21
    Zahlreiche Skipper haben das Problem, wenn sich der Anwendungsfall ändert, dass ein VC-Antifouling nicht mehr den Anforderungen genügt. Eine Beseitigung solcher PTFE-Beschichtungen ist sehr aufwendig und teuer, was meist ohne erhebliche Beschädiggung des Gelcoat kaum möglich ist. Da uns auch bei einer Beseitigung PTFE-Reste erhalten bleiben, kommt es immer wieder bei einer Neubeschichtung zu Abplatzungen und Aplikationsproblemen. Seajet bietet eine Haftgrund an, der eine Haftvermittlung auf PTFE ermöglicht. Der Untergrund sollte mit 40-60 Körnung sauber angeschliffen werden, dabei genügt dann ein Anstrich. Darauf wird dann z.B. eine dünne Lage Marine 470 Vinyl gestrichen, darauf wird dann ein mehrjähriges SPC-Antifouling aufgetragen. Beschreibung: SEAJET 015 UNDERWATER PRIMER ist ein Unterwasser Primer der auf speziellen Acrylharzen basiert. Er eignet sich hervorragend als Sperr – bzw- Verbindungsanstrich bei unbekannten oder nicht kompatiblen Antifoulings. SEAJET 015 UNDERWATER PRIMER kann als Verbindungsanstrich auf Teflon-Antifoulings aufgetragen werden. Der Primer ist schnelltrocknend und verbindet sich hervorragend mit dem Untergrund, auch auf Teflon Antifoulings. Eigenschaften: - Schnelltrocknend. - Hervorragende Verbindungseigenschaften. - Bildet einen harten aber dennoch flexiblen Film aus. Siehe Datenblatt: https://yabonet.eu/mediafiles/pdf/Seajet/Seajet-015-Unterwasserprimer.pdf Wie die Standzeiten sind, wissen wir noch nicht, wobei wir noch keine negativen Rückmeldungen erhalten haben. Wir werden aber sofort berichten, wenn es zu Ablikationsproblemen kommt. Admin
    0 Antwort(en) | 191 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    24.11.2019, 11:03
    Hallo Steffen, das VC17m ist ausgelegt für Trailerboote, hohe Geschwindigkeit, kurze Wasserliegezeiten und nicht für Dauerwasserlieger. Es hat auch im Grunde keinen Bewuchsschutz, sondern ist wegen dem Teflon eine Antihaftbeschichtung, die eine Reinigung des Unterwasserschiff erleichtert. Haben wir es mit tierischen Bewuchs zu tun, dann haftet der bestens auf PTFE. Diese VC-Antifoulings sind aus den 80-ziger Jahren, inzwischen weit - weit überholt und sollte mal ein Produktwechsel wegen Bewuchsproblemen erforderlich sein, dann haftet darauf kein anderes Antifouling. Da die Trägerkomponente Bisphenol-A-Epichlorhedrin ist, ist das Antifouling sehr preiswert was die Herstellung betrifft. Es gibt seit Jahren von Hempel oder auch von International (z.B. Trilux) bessere Lösungen, auch mit erheblich besseren Bewuchschutz. Ich persönlich betrachte ein Boot das mit PTFE beschichtet wurde als Wertminderung, da z.B. die Firma Wrede für eine Beseitigung mit neuen Bechichtungsaufbau um die 800,- bis 1000,-€ je laufenden Bootsmeter zzgl. Mwst. kalkuliert, was sich auch beim Verkauf eines Bootes auswirkt, da nun mal viele Skipper kein Boot kaufen würden wenn wir es mit PTFE zu tun haben. Natürlich verbraucht sich ein SPC-Antifouling bei hohen Geschwindigkeiten schneller als ein PTFE-Bewuchsschutz. Die Frage ist nur, was wichtiger ist. Bei den SPC-Antifoulings wird die Beschichtung abgetragen, bei den PTFE bleibt uns die nutzlose Trägerkomponente erhalten und da wir jedes Jahr streichen müssen kommt es zu einer Anreicherung mit der Folge von Abplatzungen. Da es sich meist um kleiner Boote handelt die auch mal schnell geslippt werden können, ist z.B. ein Sail-Fett die bessere Lösung ohne die Aplikationsprobleme, auch erheblich preiswerter. Das blaue Antifouling von uns ist für die Gorch-Fock bestimmt und ist erst wieder erhältlich wenn die einen neuen Unterwasseranstrich erhält. Das weiße Antifouling ist für Gewässer wie z.B. die Kanaren und würde sich in den nördlichen Gewässern wie alle weißen Antifoulings braun verfärben, was bei einen mehrjährigen Antifouling keinen Sinn machen würde. Auch ist das blaue und weiße Antifouling nicht geeignet, wenn die Wasserliegezeit länger unterbrochen wird, da sich Haarrisse bei der Trocknung bilden können. Was die Auslastung betrifft, da fährt einer meist keine 40 Knoten, sondern in langsamer Verdrängerfahrt. Wie auch immer, es gibt nun mal keinen Bewuchsschutz der allen Anwendungen gerecht wird. Gruß Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    23.11.2019, 17:28
    Hallo Steffen, PTFE-Antifoulings erfordern VCTar2 als Grundierung. VCTar2 ist eine 2 Komp. Epoxidbeschictung die mit Quarzsand pigmentiert wurde und darf nicht auf eine 1 Komp. Beschichtungen aufgetragen werden. Bei einen neuen Boot muss der Gelcoat sauber angeschliffen werden, dann mehrmals mit technischen Aceton reinigen, erst dann darf das VCTar2 aufgetragen werden. Nach der Aushärtung wird das VCTar mit 200 Körnung angeschliffen und dann darf das VC-Antifouling z.B. VC18, VC17m, VC-Offshore, Glid- Speed usw. aufgetragen werden. Grüße Friedrich
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    07.11.2019, 13:07
    Kein Problem, einfach das Fett mit der Rolle auftragen, 2-3 Stunden warten, dann ein wenig nach hinten verschieben und die restlichen Bereiche einfetten. Ist kein Problem und lasse Dich nicht von Skippern die alle zum Sachverständigen mutieren verunsichern. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    04.11.2019, 16:25
    Ja, das ist in Seilfett. Die Besonderheit ist, es ist zuerst flüssig und lässt sich z.B. mit einer Schaumrolle auftragen und wird dann fest, wie z.B. ein Unterbodenschutz. Damit lässt sich die Verfestigung von Bewuchs 2-3 Monate verhindern. Auch die Schraube damit einfetten. Haben wir geringe Bewuchsdrücke wie z.B. in vielen Bereichen der Ostsee, dann lässt sich das bis zu einer Saison ausdehnen. Wenn das Boot raus kommt dann abkärchern. Bei kleineren Booten kann auch mal schnell eine Zwischenreinigung erfolgen und ist mit Abstand die preiswerteste Lösung. Gruß Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    03.11.2019, 12:04
    Halo Jürgen, die Frage kann so nicht beantwortet werden. Wir haben eine unbekannte Beschichtung, die Jahre alt ist. Die kann Silane oder auch PTFE enthalten und da haftet kein Bewuchsschutz mit Ausnahme es wird der gleiche Bewuchsschutz aufgetragen. Wir haben in der Regel in Kroatien hohe Bewuchsdrücke so dass ein Bewuchsschutz erforderlich ist. Wir haben aber ein kleines Boot das nur 4 Monate im Wasser liegt das schnell mal geslippt und gereinigt werden kann. Bei 4 Monaten reicht oft einfetten mit einen Sailfett siehe http://shop-af.de/contents/de/d124_SEGEL-YACHTEN.html aus, so dass ein Antifouling nicht erforderlich ist. Ich rate zuerst einmal nur einfaches einfetten, das reicht meist für 3 Monate und den Bewuchs abzukärchern. Wenn wir wirklich ein Antifouling benötigen, dann ist es zwingend erforderlich, dass wir wissen was der Vorgänger gestrichen hat. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    02.11.2019, 10:27
    ADMIN hat auf das Thema Osmose an GFK Kutter im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Robert, bei einen 46 Jahre alten Schiff müssen wir einfach Zugeständnisse machen und auch die Verhältnismäßigkeit sehen. Wenn die Blasen überschaubar sind, dann öffnen, mit Aceton sauber machen und einfach mit einer EP-Feinspachtel zu machen, verschleifen. Darüber einfach mit dem Vinyl-Primer überstreichen, dann mit den Antifouling überlappen. Das lässt sich einfach und schnell erledigen und wir gewinnen einige Jahre an Zeit mit solchen Nachbesserungen. Was den Stahlkiel betrifft, da haben wir es immer mit einer Korrosion zu tun, da es sich in der Regel um einen mit Phosphor und Schwefel verunreinigten Stahl handelt. Eine vollständige Kielsanierung würde um die 1000,-€ kosten und da fehlt die Verhältnismäßigkeit. Ein Problem sind bei Stahl immer die Rauhigkeit für die Haftung und die Feuchte. Je nach Witterung haben wir bei der Temperatur beim Stahl und der Umgebungstemperatur eine Differenz, so dass sich Kondensfeuchte auf der Oberfläche bildet. Somit kommt es zu solchen Abplatzungen. Zuerst einmal sollte der Stahl mit einer Perago-Scheibe oder mit einer groben Schruppscheibe aufgeraut werden. Im Maschinenbau wird in der Regel dann der Stahl mit einen Gasbrenner abgeflammt, die Oberfläche erhitzt, so dass die sich bildende Kondensfeuchte verdunstet. Das wird auch gemacht, wenn z.B. die Schraube mit Antifouling beschichtet wird um die Haftung zu verbessern. Nach den Abflammen sollte mit Trychloräthylen gereinigt werden. Da ich Dir kein Trychloräthylen verkaufen darf, verwende reines Aceton (im Online Shop), mehrmals reinigen. Die schnelle Verdunstung von Aceton ermöglicht eine Entfeuchtung der Oberfläche. Streiche dann den Kiel mit einen RELEST® Marine 251 1K-CR-Primer (im Online-Shop). Das ist ein Chlorkautschuk mit hohen Zinkoxidbeigaben für den Korrosionsschutz, der wird dann innerhalb der Überschichtungsintervalle mit dem Antifouling überschichtet. Auch das ist natürlich keine Dauerlösung. aber wenn wir alle 1-2 Jahre nachbessern müssen, dann wird nur der Bereich wo die Korrosion durchbricht mit der Flex sauber gemacht, mit dem Chlorkautschuk ausbessern, Antifouling darüber, das geht einfach und schnell. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    01.11.2019, 11:36
    Beschreibung International: Das Antifouling Cruiser 200 von International bietet mittleren Bewuchsschutz für eine Saison – mit ihm haben Organismen wie Algen und tierischer Bewuchs keine Chance mehr! Von Vorteil: Dieses selbstpolierende Antifouling ist für die Verwendung in Salz* und Süßwasser geeignet. Außerdem top: Die polierende Eigenschaft verhindert den Aufbau dicker Bewuchsschichten für eine Saison. Das Antifouling Cruiser 200 ist anders als viele andere Produkte nicht nur für GFK, Holz, Stahl und Blei geeignet. Es kann auch auf entsprechend grundiertem Aluminium/Leichtmetall und verzinkten Oberflächen verwendet werden. Darüber hinaus kann das Cruiser 200 auf die meisten Antifoulings aufgetragen werden, wenn diese in gutem Zustand sind. Hinweis: Verwenden Sie das Cruiser 200 nicht in Verbindung mit VC 17m oder PTFE haltigen Antifoulings verwenden. Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Anmerkung: Ein sehr preiswertes Antifouling, nur was das Preis- Leistungsverhältnis betrifft ist das Antifouling weit - weit überteuert. Ein LF-Antifouling von BASF 1 : 6 verdünnt ist bei weitem wirkungsvoller, als ein solches Produkt. Admin
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  • Avatar von ADMIN
    01.11.2019, 11:31
    Beschreibung International: Bewuchsschutz für eine Saison (1 Jahr) Für leichte bis mittlere Bewuchsverhältnisse geeignet Polierendes Antifouling für die Verwendung in Salz- und Süßwasser Geeignet für GFK, Holz, Stahl und Blei Das Antifouling Boatguard 100 von International bietet effektiven Schutz vor Organismen wie Schleim, Algen und tierischem Bewuchs für bis zu einem Jahr. Dieses polierende Antifouling findet seine Anwendung in Salz- und Süßwasser und eignet sich zum Auftragen auf GFK-, Holz-, Stahl- und Blei Untergründe. Allerdings nicht für die Verwendung auf Aluminium oder verzinkten Oberflächen. Es kann auf die meisten Antifoulings aufgetragen werden und dies bereits 6 Monate vor zu Wasser lassen. Biozidprodukte sollten vorsichtig verwendet werden. Bitte vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen. Anmerkung: Wir würden es nicht wagen, solche Produkte unseren Kunden als Bewuchsschutz anzubieten. Z.B. in der Adri, Kroatien kostet bereits das kranen einer Bavaria 30 um die 800,-€, dazu kommen dann noch die Lagerbockgebühren. Das Antifouling hat eine Standzeit von 12 Monaten, was einen Bewuchsschutz für 6 Monate ermöglicht. In Gewässern wie in Travamünde, oder in der Adria sind solche Antifoulings vergebliche Liebesmühe. Admin
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  • Avatar von ADMIN
    01.11.2019, 11:24
    Beschreibung International: Ultra 300 ist ein polierendes Antifouling mit effektivem Schutz vor Organismen wie Schleim, Algen und tierischem Bewuchs. Ein leistungsstarkes Hartantifouling, geeignet für Profi* und Verbraucheranwendung auf Schiffen in Süß* und Salzwasser. Die harte scheuerbeständige Oberfläche bietet Schutz für bis zu ein Jahr. Ultra 300 ist zum Polieren geeignet, um eine glattere Oberfläche für geringere Reibung im Wasser zu erhalten und kann nach Bedarf geschrubbt und gereinigt werden. Ideal für schnelle Motorboote. Das Antifouling Ultra 300 von International bietet effektiven Schutz vor Organismen wie Schleim, Algen und tierischem Bewuchs für bis zu einem Jahr. Dieses Hartantifouling findet seine Anwendung auf Schiffen in Salz- und Süßwasser und eignet sich zum Auftragen auf GFK-, Holz-, Stahl- und Blei Untergründe. Es ist zum Polieren geeignet um eine glattere Oberfläche für geringere Reibung im Wasser zu erhalten. Daher eignet es sich ideal für schnelle Motorboote und kann nach Bedarf geschrubbt und gereinigt werden. Es kann auf die meisten Antifoulings aufgetragen werden und dies bereits 6 Monate vor zu Wasser lassen. Allerdings eignet sich dieses Antifouling nicht für die Verwendung auf Aluminium, verzinkten Oberflächen oder in Verbindung mit VC 17m oder PTFE haltigen Antifoulings. Biozidprodukte sollten vorsichtig verwendet werden. Anmerkung: Wir sind immer wieder erstaunt was da an Bewuchsschutz angeboten wird. Was ist leistungsstark ohne Angabe einer Spezifikation. Admin
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  • Avatar von ADMIN
    01.11.2019, 11:17
    Bewuchsschutz für zwei Saisons (2 Jahr), Für leichte bis mittlere Bewuchsverhältnisse geeignet, Polierendes Antifouling für die Verwendung in Salz- und Süßwasser, Geeignet für GFK, Holz, Stahl und Blei, 2,5 Ltr. für 136,90 € Das Antifouling Micron 350 von International ist ein polierendes Antifouling mit effektivem Schutz vor Organismen wie Schleim, Algen und tierischem Bewuchs. Es ist ein leistungsstarkes SPC-Antifouling (Self Polishing Copolymer) und ist für Profi und Verbraucheranwendung auf Schiffen in Süß- und Salzwassergewässern geeignet. Das System mit ständiger Polierwirkung bietet bis zu 2 Jahre Leistung und vermeidet dabei den Aufbau dicker Schichten. Die ständig glatter werdende Oberfläche stellt immer geminderte Reibung sicher, während optimale Biozidabgabe beibehalten wird, auch während Liegezeiten. Anmerkung: Für 136,90 € für 2 Liter bekommt einer einen Bewuchsschutz für 2 Saisons und das sind nun mal nicht 2 Jahre sondern 2 x 3 Monate bei 3 Anstrichen und Das noch, für leichte bis mittlere Bewuchsverhältnisse. Für 124,-€ bekommt einer 2 Liter Marine 522 Ecoship, das Antifouling hat einen Dockintervall von 18 Monaten bei einen Anstrich. Das ist ca. die 5 - fache Bewuchsschutzdauer, für schwierigste Bewuchsdrücke und sogar noch tropentauglich. Solche Antifoulings der Sportbootschifffahrt sind weit - weit überteuert, enthalten meist Silane was bei wiederholten Anstrichen zu Abplatzungen und zur Dauerbeschäftigung führt. Uns wird immer vorgeworfen, das wir andere Produkte schlecht machen, nur wir beschreiben nur das, was in den Technischen Produktdaten steht. Wir würden es aber niemals wagen, ein solches Produkt unseren Kunden anzubieten. Admin
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  • Avatar von ADMIN
    31.10.2019, 15:52
    ADMIN hat auf das Thema Wasserlieger GFK im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    So weit wie möglich alles runter. Nicht alle Weichantifoulings lassen sich abkärchern. Wir haben Silane im alten Antifouling und die haben nun mal Antihafteigenschaften. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 299 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.10.2019, 10:32
    ADMIN hat auf das Thema Wasserlieger GFK im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Onno, wir haben inzwischen viele Gewässerbereiche, wo auch ein Seajet 023 ausreicht. Wenn also kein Bewuchs vorhanden ist, kann sich auch kein Bewuchs bilden. Wir haben es bei diesen Antifouling mit einen Weichantifouling zu tun für eine Saison =3 Monate das Silane und eine Kupferverbindung enthält. Da Silane Antihafteigenschaften haben, haben wir immer das Risiko, dass ein mehrjähriges Antifouling sich mit den Altanstrichen vom Untergrund löst. Wir weisen seit Jahren darauf hin, dass solche Bewuchsschutzsysteme die sehr preiswert sind, meist mehr schaden als nützen. Das Antifouling wird in Holland verwendet und wurde extra für Holland zugelassen, da es auf Grund seiner geringen Biozidanteile die Gewässer nicht belastet. Es bleibt also nur die Möglichkeit, den Altanstrich so weit wie möglich abzukärchern und zu entfernen. Darauf erfolgt dann ein dünner Anstrich eines Haftvermittlers Marine 470 Vinyl, Farbe rotbraun oder schwarz. Die Ergiebigkeit ist ca. 7 m²/ltr. Bei mehrjährigen Wasserliegeplätzen empfehlen wir 2 Anstriche - Wasserpass ein Anstrich zusätzlich wegen der Reinigung - Marine 522 Ecoship, Farbe rotbraun oder schwarz. Farbwechsel Pimer und Antifouling erforderlich. Das Antifouling hat eine Standzeit von 60 Monaten, einen Dockintervall je Anstrich von 18 Monaten. Das reicht nach unseren Erfahrungen sogar im Mittelmeer unter tropischen Bedingungen für mehr als 3 Jahre. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 299 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    29.10.2019, 18:06
    Beschreibung: Seajet 023 Teichi ist ein selbstpolierendes Antifouling auf Kupferbasis. Dieses Antifouling ist für alle Arten von Freizeitbooten bestens geeignet. 'Cruising' Antifouling * guter Bewuchsschutz bei normalen Bewuchsverhältnissen Höchstgeschwindigkeit bis zu 30 Knoten nicht für Aluminium Rümpfe geeignet Anmerkung: ein Antifouling das wir in Sachen Bewuchsschutz in den Bereich der Homöophatie einordnen. Cruising heiß Kreuzen - befahren und da stellt sich die Frage was das mit einen Antifouling zu tun hat, es hört sich aber gut an. Was ist ein guter Bewuchsschutz ohne nähere Spezifikationen. Was sind normale Bewuchsverhältnisse. Ein Freizeitboot ist z.B. auch mein Wildwasser-Kajak und das braucht wirklich keinen Bewuchsschutz. Was ist eine Kupferbasis ohne nähere Angaben. Wenn ich solche Beschreibungen lese dann habe ich immer ein Problem mit solchen Unsinn , wo ein Verkäufer nicht einmal weiß, was er da den Skippern anbietet. Der einzige Vorteil ist, es darf in Holland verwendet werden weil es kaum eine Wirkung hat und die Gewässer nicht belastet. Wir haben aber inzwischen ca. 35 000 km² totes Gewässer in der Ostsee wo es keinen Bewuchs gibt und da funktioniert es hervorragend. Es ist - ich muss sagen meiner Meinung ein einfaches Weichantifouling für eine Saison - 3 Monate, das weit - weit überteuert was den Wirkungsgrad betrifft. Im Grunde schaden solche Bewuchssysteme mehr als dass die einen nutzen, weil den Trägerkomponente Silane beigemischt werden ( sehr preiswert ), so dass dann jedes weitere Antifouling kaum darauf haftet und es zu Abplatzungen kommt. Wenn ich manchmal bei solchen Produkten entsprechend reagiere, dann seit ein wenig nachsichtig. Admin
    0 Antwort(en) | 146 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.10.2019, 17:15
    ADMIN hat auf das Thema Bavaria 350: neues Antifouling im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, Ich habe da einige Beschichtungen die ich nicht zuordnen kann. Was wurde da beim Kiel für den Korrosionsschutz gestrichen, was ist das für eine rote Grundierung, ist das Rotbraun ein Marine 470 Vinyl und das Schwarz ein Ecoship? Am besten wir telefonieren, optimal Morgen ab 14:00 Uhr, Dienstag geht nicht, oder Mittwoch ab 11:00 Uhr oder Abends. Grüße Friedrich
    14 Antwort(en) | 4869 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.10.2019, 15:55
    ADMIN hat auf das Thema Bavaria 350: neues Antifouling im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Sieht sauber aus, nur die Anode am Kiel die ist nicht mehr erforderlich. Die Kragenanode an der Schraube ist ausreichend. Grüße Friedrich
    14 Antwort(en) | 4869 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.10.2019, 09:28
    ADMIN hat auf das Thema Halle oder Freilager im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, Grundsätzlich ist das Hallenlager zu empfehlen wenn es trocken ist. Im Freien haben wir immer das Problem von Temperatur - und Feuchteschwankungen, so dass ein Boot ausreichend belüftet werden muss, da sich sonst Kondensfeuchte im Boot sammelt. Wird ein Boot abgedeckt so dass es belüftet werden kann, Luken auf, keine Feuchtekiller die mehr schaden als nützen, dann sind kaum Probleme zu befürchten, wobe natürlich auch der Standort von Bedeutung ist. Auch das Ausfrieren vom Laminat hat Vorteile, da dadurch die Feuchte im Laminat entweicht. Navhteile sind aber Schrumpfungen die zu Haarrissen führen können. Ein trockenes Hallenlager ist auf alle Fälle zu bevorzugen. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 200 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.10.2019, 10:01
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling wechseln zu Ecoship im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Rainer, im Grunde weiß das keiner, nur ich versuche auch die Verhältnismäßigkeit zu sehen. Wenn wir die Altanstriche vollständig beseitigen, dann geht das in der Regel nicht, ohne den darunter liegenden Gelcoat zu beschädigen. Auch wenn wir nach einen oder 2 Jahren kleine Abplatzungen bekommen, dann lassen die sich einfach verschleifen, ein wenig Primer darüber und mit Antifouling überschichten., das geht einfach und schnell. Das ist die einfachste Lösung und damit gewinnen wir einige Jahre Zeit. Erst wenn es zu großflächigen Abplatzungen kommt, dann muss alles runter. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 376 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    24.10.2019, 16:30
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling wechseln zu Ecoship im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Rainer, Beschreibung Antifouling: http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?2816-AIII-Classic-Antifouling-Wohlert-Lackfabrik&highlight=Classic Was Travemünde betrifft, da kommt jedes Antifouling an den Grenzbereich, aber mit Ecoship wird sich der Zustand zumindest verbessern. Das IIIA ist ein erodierendes Antifouling. die Biozide werden ausgelaugt und die Trägerkomponente bleibt dann weitgehend erhalten. Wenn die nicht zu dick ist, sauber mit 80 Körnung schleifen, da wo wir Abplatzungen haben die Übergänge schleifen.Die darunterliegende schwarze Beschichtung ist vermutlich Primokon, was bei erodierenden Antifoulings erforderlich ist. Nach dem schleifen einen dünnen Anstrich mit dem Marine 470 Vinyl, der das IIIA anlöst, darauf dann bei Saisonwasserliger ein mal Eoship. Das müsste dann mehr als 2 Jahre reichen. Die Farbe blau bei Ecoship bekommen wir erst wieder, wenn die Gorch Fock den Anstrich erhält. In Travemünde würde ich da zu rotbraun oder schwarz raten. Farbwechsel Primer - Antifouling beachten. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 376 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    17.10.2019, 09:48
    Hallo Manfred, keine Osmosepropylaxe, denn die wurde noch nicht erfunden. Der beste osmotische Schutz ist nun mal der Gelcoat und Du kannst sicher sein, würden die unsinnigen Osmoseschutzsysteme erforderlich sein, dann würde der Hersteller diese Systeme auch anwenden. Haben wir kurze Wasserliegezeiten, Trailerboot, geringe Bewuchsdrücke, dann genügt meist einfetten mit einen z.B. Sailfett das zuerst flüssig ist und dann leicht fest wird. Haben wir Bewuchs, dann muss ich wissen welche Gewässer, denn bei Wassertemperaturen bis zu 27 °C wie z.B. in der Adria, oder Überlingen am Bodensee, da brauche ich ein tropentaugliches Antifouling. Haben wir eine Motoryacht, dann brauche ich einen höhere Abriebkomponente, ist das Boot ein Segler in der Ostsee, dann genügt meist LF, aber da haben wir Bereiche wo wir das 522 Ecoship empfehlen. In der Adria nur tropentauglich, also Ecoship. Saisonwasserlieger nur ein Antifoulinganstrich, mehrjährige Wasserlieger 2 Anstriche, Wasserpass wegen der Verschmutzung - Reinigung immer einen zusätzlichen Anstrich. Bei neuen Booten muss gründlich entfettet werden wegen den Paraffinen im Gelcoat. Da macht es Sinn zuerst mit einen Schleiffließ oder einer Stahlwolle das Boot gründlich abzureiben, so dass es matt wird. Kein Schleifpapier verwenden. dann erfolgt die mehrmalige Reinigung mit technischen 99,5% Aceton, das ist der Entfetter bei uns. Darauf nur einen Anstrich von dem Marine 470 Vinyl, nicht mehr, Ergiebigkeit ca. 7 m²/ltr. Dann je nach Anwendung 1 - 2 Anstriche LF oder Marine 522 Ecoship. Wichtig ist, wenn der Taupunkt nicht beachtet wird, dann haben wir immer ein feuchtes Unterwasserschiff, da in den Nachtstunden die Boote abkühlen. Wenn gestrichen wird, dann nochmals vorher mit Aceton abreiben, denn durch die schnelle Verdunstung bekommen wir eine zusätzliche Entfeuchtung der Oberfläche. Werden Fehler gemacht, dann kommt es zu Problemen, daher wirklich alles gut vorbereiten. Beim Primer und Antifouling Farbwechsel also rotbraun - schwarz oder umgekehrt. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 264 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.10.2019, 18:41
    ADMIN hat auf das Thema Hilfe bei entfernen AF im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Dirk, wenn die Wasserliegezeiten sehr lange unterbrochen werden, besteht immer das Risiko dass auf Grund von Schrumpfungen Grundierungen oder Antifouling Haarrisse bilden. Daher die Schichtstärken so dünn wie möglich halten. Bei ca. 2 x 2 Wochen brauchen wir kein Antifouling, denn da lässt sich leichter Bewuchs oder Verschmutzung leicht abwaschen. Normalerweise würde da leichtes einfetten Antihaftfett-Seilfett locker ausreichen, aber wenn wir die alten Antifoulingschichten einfetten und es ändert sich wieder der Anwendungsfall, dann würde darauf kein Antifoulinganstrich haften. Daher am besten, auch wenn es nicht so schön aussieht, nichts machen. Sollte das Boot mal verkauft werden, dann leicht anschleifen und wieder 1 Anstrich mit Ecoship. Wenn die Altschicht weitgehend verbraucht ist, und der rotbraune Primer zunehmend sichtbar wird, dann einen dünnen Anstrich mit dem Ecoship. Grüße Friedrich
    16 Antwort(en) | 11815 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.10.2019, 13:33
    Hallo, wir haben wenn erforderlich die Produkte auf Lager so dass wir innerhalb von 3 Tagen mit UPS liefern können. Brauchen wir Sonderbeschichtungen dann sind die Lieferzeiten ca. 6 Tage was normalerweise kein Problem sein sollte. Das schwarze Antifouling lässt sich nicht mit einen Hochdruckreiniger vollständig entfernen ohne dass die darunterliegende Epoxidbeschichtung beschädigt wird. Wir dürfen auch nicht über alte Antifoulingreste mit einer Epoxidbeschichtung darüber beschichten, denn die würde sich ablösen. Daher war meine Überlegung: Wir grundieren mit einen 1 K. Chlorkautschuk-Primer RELEST® Marine 251 1K-CR-Primer - mit Zinkoxiden für den Korosionsschutz Farbe rotbraun, Darauf dann 2 Lagen - Wasserpass 3 Lagen Marine 522 ECOSHIP, - kein LF-Antifouling bei Stahyavhten, ein Antifouling mit Kupfer(I)oden und Zinkoxiden, Farbe schwarz, Oder anstelle von dem Chlorkautschuk mit Marine 470 Vinyl das mit Aluminiumoxid pigmentiert ist und darauf das Antifouling, bzw. am wahrscheinlichsten, zuerst einmal Chlorkautschuk, dann Marine 470 Vinyl und dann Antifouling. Um aber das besser zu beurteilen, wären da wirklich Bilder hilfreich, denn wenn das Boot aus dem Wasser kommt sollte es einige Tage trocknen können und in der Zeit können wir dann die Vorgehensweise telefonisch bestimmen. Den Chlorkautschuk muss ich vorher anfordern bei BASF, denn da habe ich nur die Kleingebinde mit 0,75 Liter auf Lager, wobei wir im Frühjahr sicherlich wieder abfüllen werden, dass auch die 20 Liter Gebinde vorrätig sind. Ich brauche auch noch die erforderliche Maße wie Breite, Tiefgang, Wasselänge, für die Bedarfsberechnung. Vinyl und Antifouling habe ich immer genügend auf Lager, beim Chlorkautschuk muss ich 20 Litergebinde meist vorher anfordern. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    08.10.2019, 14:26
    Hallo Rendel, das Foto ist leider zu unscharf um dazu etwas zu sagen. Ich Brauche Bilder, wo wir bereits Abplatzungen haben. Oder wo die Korrosion sichtbar ist z.B. durch Braunverfärbungen oder dass das Ep unterwandert wird was sich mit einer Klangprobe mit einen kleinen Hammer leicht feststellen lässt. Normalerweise haben Stahlyachten eine Lebensdauer von ca. 35 Jahren. Natürlich lässt sich mit Epoxidbeschichtungen eine Korrosion abdecken so dass die nicht mehr sichtbar ist und darunter geht die Korrosion weiter. Ein großes Problem ist da unter solchen Beschichtungen die Muldenkorrosion. Da verlieren die "Bleche" die Biegefestigkeit und brechen, was zu einen sehr schnellen Untergang führt. Da sollte einer aus Sicherheitsgründen bei einen 40 Jahre alten Boot wirklich jeden cm am Unterwasserschiff abklopfen, oder beschallen, denn solche versteckte Korrosionschäden kann einer hören. So wie ich das verstanden habe, hat der Vorbesitzer nur eine Epoxidgrundierung für den Korrosionsschutz aufgetragen und keinen Bewuchsschutz. Wegen der Überschichtungskontrolle der Farbwechsel ziegelrot und dann schwarz. Wenn der Vorbesitzer keine Bewuchsprobleme hatte, weil wir haben große Bereiche in Holland, Nordsee und vor allen in der Ostsee ca. 25-30 tausend km², wo es keinen Bewuchs gibt, dann spricht nichts dagegen. Ändert sich aber der Anwendungsfall wo wir es mit Bewuchs zu tun haben, dann wird nach kurzer Zeit der Bewuchs verfestigen und bei der Beseitigung kommt es dann zu Abplatzungen der EP-Beschichtung. Wenn ein Boot ständig bewegt wird, dann kann ein Bewuchs bei Geschwindigkeiten ab 3 Knoten nicht verfestigen. In den Kanälen haben wir es aber meist mit Bewuchs und Verunreinigungen zu tun und wenn die Auslastung nicht gegeben ist, dann wird ein Bewuchsschutz sehr wahrscheinlich erforderlich werden. Nur da können wir mit einer EP-Beschichtung wie bisher nicht weiter machen, da sich der Anendungsfall geändert hat. Am besten zuerst in den Kanälen ausprobieren und wenn sich starker Bewuchs bildet dann brauchen wir ein Antifouling. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 878 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    07.10.2019, 10:37
    ADMIN hat auf das Thema Dyas Rumpf sanieren / sanierbar? im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, das Unterwasserschiff ist wie beschrieben bereits mehrmals saniert worden, was im Bild 1 an den Spachtelungen zu erkennen ist. Da also weitgehend runter schleifen. Kleine, nicht zu tiefe Bereiche können wir mit einer Epoxid-Feinspachtel ausgleichen. Da sollten die Schichtstärken möglichst gering sein, daher weitgehend runter schleifen. Der Grund ist, EP hat eine bessere Haftung als Polyester, EP hat eine geringe Elastizität und das Boot ist nach den Jahren sehr wahrscheinlich "weich" geworden und je dicker die Schichtstärke um so größer ist das Risiko einer Abplatzung oder dass das EP zu reißen beginnt. Wenn wir dann beschichten, dann reinige das Boot mehrmals mit einen 99,5% Aceton. Das hat eine schnelle Verdunstung, damit können wir auf Grund der Verdunstung die Oberfläche ein wenig entfeuchten, so dass die Grundierung besser haftet. Das Problem mit einer zusätzlichen EP-Beschichtung ist immer die Feuchte. Ohne einer Differenzmessung der Feuchte im Laminat kann nicht beurteilt werden ob eine EP-Beschichtung Sinn macht. Da wir es mit einen Depotschaumverfahren zu tun haben, ist das Boot sehr wahrscheinlich von Fritzmaier in Bayern/Uffing aus der Zeit zwischen 1970 - 1980. Das Problem dieser Boote war der Kiel, was ein slippen erschwert hat und um die Krankosten zu sparen haben die Skipper diese Boote meist ein halbes Jahr im Wasser liegen lassen. Da die Fritzmeier - Dyas als Regattaboot konzipiert wurde, waren diese Boote nicht als Wasserlieger geeignet und sind regelrecht versifft. Ich hoffe, Du hast dafür nicht zu viele bezahlt, denn bei solchen Booten geht der Verkaufspreis in Richtung "Null" und werden in der Regel um die 200 bis 300,- schweizer Franken mit zugelassenen Trailer angeboten, wobei das der Wert der Trailer ist. Daher auch der einfache Vorschlag mit dem Vinyl, somit hast Du noch für einige Zeit Spaß beim segeln, gewinnst ein paar Jahre, bis ein neueres Boot angeschafft wird. Du wirst mit dem Boot sicherlich noch einige Jahre segeln können, es ist halt wegen der Feuchteaufnahme schwerer geworden und somit auch langsamer geworden. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 448 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.10.2019, 17:49
    ADMIN hat auf das Thema Dyas Rumpf sanieren / sanierbar? im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, auf den Bildern sind mehrere Sanierungsversuche ersichtlich mit großflächigen Abplatzungen. Das Bild 1 lässt auch Spachtelungen erkennen, wwas eine beschädigung de Laminat vermuten lässt. Die Bilder 3 und 5 lassen erkennen, dass Feuchte ausdiffundierte, was ein solches Blasenmuster erzeugt. Wenn das Boot entsprechend in die Jahre gekommen ist, dann hat das Sandwiches Feuchte aufgenommen was sich kaum noch beseitigen lässt. Ich weiß nicht wie alt das Boot ist, aber in diesen Fall müssen wir die Verhältnismäßigkeit und auch die Möglichkeiten sehen. Wenn wir das Boot neu beschichten, dann muss es trocken sein, bzw. die Differenzfeuchte zwischen Ober- Unterwasserschiff sollte nicht höher als 0,8% betragen. Sind die Werte zu hoch, dann kommt es wieder zu solchen Abplatzungen. Eine Trockung vom Laminat ist nur in einer Trockenkammer bei ca. 60°C über mehrere Tage möglich. Da würden nur die Kosten für die Stromkosten den Wert des Bootes bei weitem übersteigen, wobei eine Trocknung des Sandwiches kaum noch möglich ist. Die Bootswerft Firma Wrede berechnet für eine fachgerechte Sanierungen nur für das Unterwasserschiff, sandstrahlen, Trockenkammer, neu beschichten ca. 1000 bis 1200,- €/m. Bei einer Länge von 7 m sind das mit der Mwst. um die 10 Mille, zusätzlich Kielsanierung und mehrmaliges umsetzen. Wir haben auch zahlreiche Firmen die sich Werften nennen, die schleifen das Boot einfach ab, streichen ein Gelschield 200 oder VCTar2, 1-2 Anstriche mit eines VC Antifouling, da sind Kosten ca. mit ca. 2-4 Mille zu kalkulieren und es kommt nach 2-3 Jahren wieder zu den Abplatzungen. Mein Vorschlag wäre, da das Boot trotz Feuchte noch lange nicht untergeht, sauber abschleifen, über den Winter trocknen lassen und nur einen Anstrich Vinyl und einen Anstrich eines Vinyl-Antifoulings. Da liegen die Kosten wenn einer die Arbeit selbst macht bei ca. 200,-€ Materialkosten. Da nun mal auch bei Vinyl die Feuchte immer wieder durchbrechen wird, lässt sich der Bereich einfach wieder verschleifen und wieder mit Vinyl überschichten, das geht einfach und schnell. Da wir ein Antifouling mit einer Vinylträgerkomponente verwenden, können wir mit Vinyl nachbessern. Werden für solche Anwendungen Epoxide für eine Sanierung verwendet und wir haben die mit einen Antifouling überschichtet, dann müssen alle Antifoulingschichten vor einer Nachbesserung vollständig beseitigt werden was einen erheblichen Arbeits-und Kostenaufwand bedeutet. Auf Grund der Verhältnismäßigkeit rate ich zu einer einfachen Lösung die sich einfach und schnell nachbessern lässt und Du hast sicherlich noch einige Jahre Spaß mit dem Boot. Die bekannten Empfehlungen mit mehreren Lagen Gelshild würden bei diesen Boot ohne vollständige Trocknung nicht dauerhaft funktionieren. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 448 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.09.2019, 14:20
    Hallo Boris, ein paar Bilder wären da immer hilfreich, um den Zustand der EP-Beschichtung zu beurteilen. Was das Antifouling für die nächsten 3 Jahe betrifft, da sehe ich kein Problem, nur ich muss wissen was der Vorgänger gestrichen hat Wenn der Vorgänger bei einer Werft gearbeitet hat, dann wäre es möglich das er ein SPC-Antifouling mit einer Vinyl-Trägerkomponente verwendet hat und damit bräuchten wir keinen Haftvermittler, da unser Marine 522 auch eine Vinyl-Trägerkomponente hat. Nur die SPC-Antifoulings haben eine Standzeit von 60 Monaten, was in etwa einer Bewuchsschutzdauer von 3 Jahren entspricht. Ich schätze aber in Holland geht das nur in einer Werft, denn im privaten Bereich sind weder solche SPC in Holland erhältlich, Lieferung nach Holland ist aber kein Problem da der grenzüberschreitende Verkehr nicht geregelt ist. Ich vermute, er hat ein TE-Epoxid gestrichen, da müsste ich auch wissen welches TE. Da TE wegen dem Benzo(a)pyren an Privatpersonen nicht ausgeliefert werden dürfen, haben wir da für den Korrosionsschutz eine Alternative entweder mit einen 1 K. Zinkoxid Chlorkautschukprimer (ist auch toxisch) oder einen mit Zinkoxiden angereicherten PVC-Vinyl Primer. Da muss ich aber erst das Unterwasserschiff sehen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    25.09.2019, 11:18
    ADMIN hat auf das Thema Aquazing wie inversalu ? im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Bei Inversalu wird das Zinkoxid in die Trägerkomponente eingerührt. Wir haben das auch bei manchen Antifoulings wo das Kupferpulver in die Trägerkomponente vor der Verwendung eingerührt wird. Die Härtung erfolgt über die Trocknung. Bei 2 Komp.Systemen haben wir eine Base und einen Härter, die Härtung erfolgt also durch eine chemische Reaktion und nicht durch Lösungsmittel die ausdiffundieren. Dabei handelt es sich um Reaktionsharze, denen dann z.B. wie bei Zinga Metalloxide beigemischt werden. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    24.09.2019, 19:19
    ADMIN hat auf das Thema Neuer Aufbau Unterwsserschiff im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Xilebo, ich habe den Beitrag erst Heute gesehen, daher die etwas späte Antwort. Wir hatten Betriebsurlaub und ich hatte noch einen Zwangskrankenhausaufenthalt. Das sieht nach einen Taupunktproblem aus, da war er Unterschied zwischen Objekttemperatur und Lufttemperatur zu groß. Einfach verschleifen damit wir saubere Übergänge bekommen und mit dem Ecoship dann überstreichen. Das kann noch im Herbst erfolgen wenn wir einen halbwegs warmen Tag haben oder auch im Frühjahr. Wichtig ist aber, nicht an den Vormittagstunden streichen, es sollte sich die Bootstemperatur der Lufttemperatur angleichen. Grüße Friedrich
    26 Antwort(en) | 16641 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    24.09.2019, 14:56
    ADMIN hat auf das Thema Aquazing wie inversalu ? im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Guido, das Zinga oder Inversalu sind Korrosionsschutzfarben. Zinga ist 2 Komp., Inversalu ist 1 Komp. Inversalu ist im Grunde ein Shopprimer, identisch mit Galvosil von Hempel und wird als Grundierung für Stahlbleche im Schiffbau verwendet da es schweißbar ist. Das Zinga ist für den Korrosinsschutz, Verwendung im Stahlbau z.B. für ein Brückengeländer, gehört aber nicht auf Aluminium. Bei Zinga gibt es im maritimen Bereich kaum Beschichtungen die dazu passen, daher muss da der Anwendungsfall sehr genau beurteilt werden. Auch das absäuern wenn beschichtet wird, würde mehr schaden als nützen, da immer Reste von Säure erhalten bleiben. Grundsatz, ein System muss kompatibel sein, sonst funktioniert das nicht. Für Aluminium-Yachten gibt es besondere Epoxidbeschichtungen für Buntmetalle, wie z.B. RELEST® Protect 324 2K-EP-Primer EGS siehe Datenblatt http://wp1079960.server-he.de/BASF/EP324ALU.pdf, darauf erfolgt dann 1 Anstrich mit Protect 346/47 siehe Datenblatt http://wp1079960.server-he.de/BASF/346.pdf oder besser ein Der RELEST® Yacht 321 2K-EP Undercoat siehe http://wp1079960.server-he.de/BASF/PD321.pdf . Der Undercoat ist nicht im Shop beschrieben, daher bei Bedarf vorher anfragen da die Gebindegrößen vorgegeben sind und nicht extra von uns in Kleingebinden abgefüllt wird. Darauf kann dann mit PU-PUR-oder PU Acryl lackiert werden. Oder im Unterwasserbereich wird mit Marine 470 grundiert, dann das mehrjährige Antifouling. Das ist z.B. der Beschichtungsaufbau wie er von der SAR oder auch Bundesmarine verwendet wird. Um also die weitere Vorgehensweise zu bestimmen, würde ich gerne ein paar Bilder über die Aplikationsprobleme sehen, denn nochmals sandstrahlen ist natürlich ein gewaltiges Übel. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 785 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    13.09.2019, 11:27
    HEMPEL´s ANTIFOULING CLASSIC 76110 ist eine traditionelle Antifoulingfarbe mit löslichem Bindemittel und Kupferoxid. Der hohe Anteil an Bioziden Stoffen sorgt für einen leistungsfähigen Bewuchsschutz. Unser Preis-Leistungs-Testsieger!!! Empfohlene Anwendung: Als Antifouling für Fahrzeuge aus GFK, Holz, Stahl und bei ausreichender Grundierung (mindestens 300 µm Trockenschichtdicke) auch für ALU mit Geschwindigkeiten bis 15 kn geeignet. Für den Einsatz in Nord - und Ostsee sowie Brack- und Binnengewässer.
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  • Avatar von ADMIN
    13.09.2019, 11:26
    HEMPEL´s ANTIFOULING OLYMPIC+ ist eine selbstpolierende Antifouling mit hohem Festkörpergehalt. Ein Ionenaustausch spielt bei der Kontrolle des Polierverhaltens eine wesentliche Rolle. Aufgrund des Biozidpakets ist das Produkt geeignet für den Einsatz auf Schiffen, die in Gewässern mit nicht übermäßig starkem Bewuchsdruck operieren. Die patentierte Verstärkung des Bindemittels mit inorganischen Fasern sichert die mechanische Beständigkeit. Dieses Produkt enthält keine organischen Zinnverbindungen als aktive Biozide und entspricht den Vorgaben der „International Convention on the Control of Harmful Antifouling Systems on Ships“, wie von der IMO im Oktober 2001 angenommen (IMO-Dokument AFS/CONF/26). Als selbstpolierende Antifouling für Neubauten und Instandhaltung von Unterwasserschiff und Wasserwechselgang auf Schiffen mit niedrigen bis mittleren Geschwindigkeiten bei niedriger bis mittlerer Aktivität und kurzen bis mittleren Liegezeiten. Für Dockintervalle bis zu 36 Monaten. Aluminiumrümpfe: Siehe Sicherheitsdatenblatt. ● selbstpolierende Antifouling mit hohem Festkörpergehalt ● geeignet für den Einsatz auf Schiffen, die in Gewässern mit nicht übermäßig starkem Bewuchsdruck operieren Anwendung: ● als selbstpolierendes Antifouling für Neubauten und Instandhaltung von Unterwasserschiff und Wasserwechselgang auf Schiffen ● für niedrige bis mittlere Geschwindigkeiten ● für Schiffe mit niedrigen bis mittleren Aktivität ● mit kurzer bis mittlerer Liegezeiten ● für Dockintervalle bis zu 36 Monate
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  • Avatar von ADMIN
    13.09.2019, 11:23
    ● friktionsarme, selbstglättende SPC Antifouling mit hohem Feststoffgehalt ● leistungsstarker Buchwuchsschutz auch in aggressiven Fouling-Gewässern ● stark kontrolliertes Selbstpolieren Anwendung: ● für Neubau und Reparatur für Schiffsböden und Boottop auf Schiffen ● für mittlere bis hohe Geschwindigkeiten ● für Schiffe mit kurzen Liegezeiten ● für Dockintervalle bis zu 90 Monate Farbtöne: schwarz RAL-9005 HEMPEL'S ANTIFOULING GLOBIC 9000 78950 eine friktionsarme, selbstglättende SPC Antifouling mit hohem Feststoffgehalt.Die Nano-Capsule Acrylat-Copolymere sind das wichtigste Bindemittel, welches mit einer wirkungsvollen Kombination von leistungsstarken Bioziden für den Schutz von Schiffen, die in aggressiven Fouling-Gewässern operieren, geeignet ist.Das stark kontrollierte Selbstpolieren wird ermöglicht durch Hydrolyse und der Nano-Capsule-Acrylat Interaktion mit dem Meerwasser. Die Nano-Capsule Acrylatbinder-Technologie ist patentiert. Eine inorganische Faserverstärkung stellt die mechanische Festigkeit sicher. Anwendung: Als selbstpolierende Antifouling für Neubau und Reparatur für Schiffsböden und Boottop auf Schiffen die bei mittleren bis hohen Geschwindigkeiten und Aktivitäten mit kurzen Liegezeiten operieren. Für Dockintervalle bis zu 90 Monate. Dieses Produkt enthält keine organischen Zinnverbindungen als Biozide und entspricht der INTERNATIONAL CONVENTION ON THE CONTROL OF HARMFUL ANTIFOULING SYSTEMS ON SHIPS wie sie im Oktober 2001 von der IMO angenommen wurde (IMO Document AFS/CONF/26).
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  • Avatar von ADMIN
    13.09.2019, 11:21
    << Nachfolger des Hempel Antifouling Classic 76110 >> ● selbst-erodierende traditionelle Antifoulingfarbe mit löslichem Bindemittel ● enthält keine organischen Zinnverbindungen und entspricht somit den neuesten Vorschriften der EU ● als Antifouling auf Schiffen, die hauptsächlich in kalten und gemäßigten Gewässern mit kurzen Liegezeiten operieren. ● leistungsfähiger Bewuchsschutz für die ganze Saison Anwendung: ● für Fahrzeuge aus GFK, Holz, Stahl (ggf. Aluminium) mit Geschwindigkeiten bis 15 kn HEMPEL´s ANTIFOULING CLASSIC PRO 71240 ist eine selbst-erodierende traditionelle Antifoulingfarbe mit löslichem Bindemittel. Das Produkt enthält keine organischen Zinnverbindungen als aktive Biozide und entspricht somit den neuesten Vorgaben der EU für Biozidprodukte (BPR). Hempel's Antifouling Classic Pro 71240 bietet einen leistungsfähigen Bewuchsschutz durch die gesamte Saison. Empfohlene Anwendung: Als Antifouling für Fahrzeuge aus GFK, Holz, Stahl und bei ausreichender Grundierung (mindestens 300 µm Trockenschichtdicke) auch für ALU mit Geschwindigkeiten bis 15 kn geeignet. Für den Einsatz auf Schiffen, die hauptsächlich in kalten und gemäßigten Gewässern mit kurzen Liegezeiten operieren z.B. Nord - und Ostsee sowie Brack- und Binnengewässer.
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  • Avatar von ADMIN
    01.09.2019, 10:28
    Das Hard Racing. Der Grund ist, es gibt verschiedene Trilux-Antifoulings in Kroatien und es kann sehr leicht das Trilux mit PTFE verwechselt werden. Daher das Hard Racing von Hempel, da kann das nicht passieren, den die PTFE-Af von Hempel sind Water Glide und Glide Speed. Ansonsten hat das Hard Racing von Hempel in südlichen - warmen Gewässern, wegen den Kupferanteilen den besseren Bewuchsschutz.
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  • Avatar von ADMIN
    01.09.2019, 09:25
    Hallo, die meisten würden jetzt sagen VC17 m, ein Hartantifouling für Trailerboote, kurze Wasserliegezeiten, geringe Bewuchsdrücke mit PTFE - Teflon. Normalerweise spricht zuerst nichts dagegen, nur wenn sich der Anwendungsfall ändert wie z.B. Gewässer mit höheren Bewuchsdrücken, längeren Wasserliegezeiten, dann bleibt nur die Wahl weiter ein PTFE-Antifouling zu verwenden. Da den meisten Skippern das bekannt ist, wird z.B. ein Bootsverkauf erschwert, da eine Beseitigung mit erheblichen Kosten verbunden ist. Ansonsten genügt für den Anwendungsfall ein Hempel Hard-Racing, das es auch in der Farbe weiß gibt. Auch das Trilux von International ist geeignet. Beide Antifoulings gibt es auch in Kroatien.Da die Wasserliegezeiten kurz sind und das Boot nach dem slippen gereinigt wird, kommt es auch nicht so schnell zu einer Braunverfärbung. Der Vorteil ist, beide Antifoulings sind Dünnschicht-Antifouling, schleifen sich bei höheren Geschwindigkeiten auch ab und vertragen ohne Rissbildung längere Trockenzeiten. Wichtig ist dabei, da die Auslastung sehr gering ist, nicht jedes Jahr zu streichen, Schichtstärken dünn halten. Da müsste bei der Auslastung ein Anstrich mehrere Jahre reichen. Der Vorteil ist, ändert sich die Situation wie Wasserliegezeiten, Bewuchsdrücke, Auslastung, warme Gewässer, usw. dann lassen sich die Antifoulings mit einen SPC-Antifouling überschichten. Da genügt dann einfaches anschleifen, eine dünne Lage Marine 470 Vinyl als Haftvermittler, dann ein SPC-Antifouling. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 397 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    23.08.2019, 07:45
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling streichen im Herbst im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Klaus, kein Problem, es darf im Herbst gestrichen werden und das Boot kommt im Frühjahr ins Wasser. Die Aktivierung und Freisetzung der Biozide erfolgt durch das Abschleifen im Wasser. Ich selbst habe auch immer das Boot im Herbst für das Frühjahr vorbereitet, da hatte einer mehr Zeit für den Kran oder auch Lagerbock und weniger Gedränge. Auch das Problem mit der Einhaltung des Taupunktes ist im Herbst leichter als im Frühjahr, da die Temperaturunterschiede zwischen Nacht und Tag geringer sind. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 402 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.08.2019, 18:32
    Hallo, ein bücherfüllendes Thema, daher versuche ich bei Problemen immer den Einzelfall zu beurteilen. Wenn wir über Osmose bei Polymeren reden, dann müssen wir unterscheiden zwischen Ursache und Wirkung. Osmose ist nichts anders als das Eindringen von Teilchen – H2O-Molekülen– die sehr klein sind zwischen den Riesen- Kettenmolekülen von Polymeren. Also ein natürlicher physikalischer Vorgang der mit Ausnahme bei Polyethylen nicht zu verhindern ist. Daraus kann eine Wirkung entstehen die von den Laien als Osmose bezeichnet wird. Z.B. die Blasenbildung beim Gelcoat ist keine Osmose, sondern die Folge einer osmotischen Diffusion. Auf Grund der osmotischen Diffusion können Schäden entstehen, es müssen aber keine Schäden entstehen. Beim Gelcoat, bzw. zwischen Gelcoat und Barriere können Reste von Weichmachern vorhanden sein, oder das Polymer das als Kontaktmittel für Glasfaser und Polyester verwendet wird, reagiert mit H2O-Molekülen, dabei löst es sich auf und es kommt zur Trennung von Laminat und dem ISO-Harz, das Boot wird weich, oder wenn das Boot auf dem Kiel gestellt wird, dann wird der Bootskörper eingedrückt. Wenn wir z.B. den Gelcoat anschleifen, dann wollen wir durch die Vergrößerung er Oberfläche die Haftung verbessern. Vergrößerung der Oberfläche bedeutet aber auch, dass wir auch mehr H2O-Moleküle– Feuchte aufnehmen, da nun mal auch der Gelcoat ein Vinylesterharz mit Neopentyl ein 2,2-Dimethyl-1-propanol nicht 100% Feuchte-dicht ist. Die Feuchtedurchdringungswerte werden also bestimmt durch die Materialeigenschaften – wie die Dichte – und nicht durch die Dicke. Daher geben wir auch die erforderliche Schichtstärke an, die meist im Bereich je nach Polymer von 0,125 – 0,250 mm liegt. Z.B. Bei einen Gelcoat Vinylester mit Neophentyl haben wir bereits bei ca. 0,2 mm die max. Feuchte-dichte erreicht, daher reicht auch 0,6-0,8 mm locker aus, denn der Gelcoat ist nun mal sehr spröde und alles was zu viel ist geht zu Lasten der Elastizität. Wenn eine höhere Schichtstärke die Feuchte-dichte erhöhen würde, dann wäre das kein Problem für den Hersteller ein paar Lagen mehr in die Form zuspritzen, da ein Gelcoat wirklich sehr preiswert ist. Es werden von Werften, vielen Anstreicherfirmen, Verkäufern Präventivmaßnahmen empfohlen um eine Osmose zu verhindern. Nur osmotische Prozesse in Polymeren können wir nun mal nicht verhindern, entsteht daraus ein Schaden wie Blasen, dann lassen die sich leicht reparieren. Natürlich könnten wir hergehen, den Gelcoat weitgehend beseitigen und beschichten ein Epoxidharz. Da in Epoxiden keine Weichmacher enthalten sind, kommt es auch zu keiner Blasenbildung, aber zu einer erheblich höheren Feuchteaufnahme, da nun mal die meisten Epoxide eine geringere Feuchte-dichte haben. Das darunter liegende ISO-Laminat das wieder Weichmacher enthält und das Polymer für das Laminat würde also die höhere Feuchte aufnehmen. Wir sehen dann keine Blasen, aber dann bilden sich die Blasen- Lunker im ISO-Laminat und das würde mehr schaden als die EP-Versiegelung nützen. Ich habe mal die Firma Meltl, denen gehören 60% von Bavaria mit diesen Unsinn konfrontiert, da die Ihren Kunden eine Osmoseschutz verkauft haben, der in Wirklichkeit ein Transportschutz war, für die Überführung von Yachten. Inzwischen wurde der Unsinn beendet und es wird auch kein Osmoseschutz mehr angeboten. Wir müssen aber bei solchen zusätzlichen Beschichtungen auch den Anwendungsfall sehen. Z.B. ein Boot das in der Nordsee trocken fällt,beschädigt auf Dauer den Gelcoat, da macht z.B. ein Gelshield – EP mit Kalk pigmentiert als Opferbeschichtung Sinn. Bein Gleiter der nur eine Saison im Wasser liegt, hohen mechanischen Belastungen ausgesetzt ist macht es Sinn, den vorher leicht anzuschleifen auch wenn die Feuchteaufnahme erhöht wird um eine bessere Haftung zu erzielen, da der Gleiter genügend Zeit hat in den Herbst-Wintermonaten zu entfeuchten. Z.B. eine Yacht im Mittelmeer die Wassertemperaturen bis zu 27°C ausgesetzt ist, nur alle 3 Jahre für einen Antifoulinganstrich aus dem Wasser kommt, da vermeiden wir ein anschleifen, und reinigen mit Aceton und eine Stahlwolle. Wir haben auch unterschiedliche Harze für Reparaturen. Haben wir osmotische Schäden an einer Segel-Yacht, dann versuche ich meist das Problem mit Stetecol zu lösen, ein Harz mit hoher Feuchte-dichte,schlagfest, zäh, abriebfest und es bedarf nur 2 Anstriche. Da nun mal 2 Komp. Harze nicht spannungsfrei härten und in den meisten Werften keine Wärmebehandlung möglich ist, vermeide ich mit 2 Anstrichen unnötige Spannungen die zur Rissbildung führen können. Nachteil ist aber der Orangenhauteffekt. Die Firma Wrede kann anders arbeiten, die spritzen 3-5 Dünnschichten und Tempern dann bei 60°C um die Spannungen abzubauen. Wenn also eine Werft 6 Lagen Gelshield empfiehlt ohne zu sagen WARUM, dann sollte einer einen solche Werft meiden. Bei einen Gleiter haben wir es oft mit Lackierungen zu tun und wir brauchen ein glatte Oberfläche. Da haben sich die Multicoat-Beschichtungen von Hempel-Jotun-Tenax-oder BASF der Hersteller bewährt. Diese Beschichtung härtet weitgehend neutral, daher kann ich 3-4 lagen rollen und mit PU-Acryl lackieren. Auchein Gelcoat ist nicht identisch. Im Grunde ist es ein Hartlack, mit Kieselsäure angedickten Kunstharz, ungesättigten Polyesterharz oder auch einen Epoxidharz. Der kann Orthopthal oder Ioppthal sein, beide enthalten aber Styrol. Im Yachtbereich wird seit den 70-ziger Jahren kein Orthopthal mehr verwendet. Grundsätzlich wenn wir reparieren, dann verwenden wir EP-Polymere wegen der besseren Haftung. Aber auch da gibt es erhebliche Unterschiede. Wir haben da z.B. eine Schuppenpanzerbeschichtung die weitgehend zu 100% feuchte-dicht ist. Im Stahlbereich beschichten wir mit Zink. Da Zink im Seewasser chemisch reagiert- Zinkspaltung, versiegeln wir mit einer Schuppenpanzerbeschichtung, da genügen 0,075-0,125 mm Schichtstärke.Was aber im Stahlbereich zwingend erforderlich ist, würde bei einen Polymer mehr schaden als nützen, da Polymere immer Feuchte ob Innen oder Außen aufnehmen. Würden wir jetzt mit einer solchen Beschichtung dicht machen, dann schließen wir die Feuchte ein, es kommt zu Drücken bis zu 20 Bar und das Laminat trennt sich vom Harz. Es würde also mehr schaden als nützen. Daherversuchen wir den Anwendungsfall zu beurteilen, wir müssen auch die Verhältnismäßigkeit sehen, denn eine 10 Jahre alte Baltic- Yacht muss ich anders beurteilen als z.B. eine 20 Jahre alte Bavaria oder manche 40 Jahre alte Neptum deren Laminat als Wasserlieger versifft ist. Wieauch immer, das Thema ist einfach zu umfangreich um es hier mit einen Beitrag zu beantworten. Das meiste was auch leicht zu verstehen ist, habe ich beschrieben. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 255 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.08.2019, 10:30
    Hallo, ich nehme an dass die Reparatur mit einer EP-Feinspachtel ausgeführt wird. VC17m enthält PTFE und erfordert eine Grundierung mit VCTAR. Das VC TAR 2 ist eine EP-Grundierung die Quarzsand wegen der Haftung enthält. Nur bei 4 cm fehlt doch ein wenig die Verhältnismäßigkeit. Ich würde zuerst die EP-Spachtel im Rep.-Bereich mit 180 Körnung anschleifen und dann das VC17m überlappend streichen. Mehr als abfallen kann es nicht, wenn das passieren sollte. dann können wir immer noch mit einen VC TAR 2 nachträglich grundieren und mit VC17m überstreichen. Kleiner Hinweis: VC17 m ist ein Hartantifouling und wird bei einen H-Boot wegen der Geschwindigkeit nur geringfügig abgetragen. Wenn jedes Jahr gestrichen wird, dann kommt es zu einer Schichtstärkenanreicherung der Trägerkomponente und es erfolgen Abplatzungen. Wenn das passiert, dann müssen alle Altbeschichtungen entfernt werden was ohne Beschädigung des Gelcoat kaum möglich ist. Daher sollte das VC17m so lange wie möglich genutzt werden, bevor überschichtet wird. Ein H-Boot lässt sich auch mal schnell abkärchern so dass der VC17m -Anstrich je nach Auslastung ein paar Jahre ausreicht. Grundsätzlich ist aber VC17m bestimmt für Trailerboote, Gleiter, hohe Geschwindigkeit, kurze Wasserliegedauer, geringe Bewuchsdrücke und gehört nicht auf ein H-Boot. Haben wir Bewuchsprobleme, dann hilft kein Neuanstrich mit VC17m, sondern kärchern. Ansonsten ist ein Produktwechsel erforderlich was erhebliche Probleme schafft, da auf PTFE weder ein Primer, Haftgrund noch ein anderes Antifouling haftet. Grüße Friedrich
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10.10.1944 (75)
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Technische Hotline für maritimen Bereich (Stahl-Alu-GFK-Holz).
Industrie - Beschichtungssysteme für Pumpen,Turbinen, Anlagenbau.
Überwachung, Kontrolle und Abnahme von Beschichtungsausführungen im Yacht-Bau.
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Ingolstadt, Gerolfing, München, Farchet
Interessen:
Kajakwanderungen
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Dipl. Ing.

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