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  • Avatar von ADMIN
    26.11.2021, 14:40
    ADMIN hat auf das Thema AF festigen/berarbeiten im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Felix, auch das Seajet 0344 erfordert einen Haftgrund. Die unter dem Antifouling vorhandene Grundierung lsst auf Grund der Farbe eine 2 K. EP-Beschichtung wie z.B. VCTar2, Ligt-Primer oder auch Gelshield vermuten. Ob die Beschichtung 2 K. ist, lsst sich leicht mit Aceton oder Nitro berprfen. Grundstzlich sollte eine Grundierung immer identisch sein, mit der Trgerkomponente eines Anrifouling. ZB. VC17m verwendet eine EP-Trgerkomponente, daher ist der Haftgrund VCTar2, wir haben im Marine 522 Vinyl als Trgerkomponent, daher ist der Haftgrund Vinyl. Bei Seajet 034 haben wir als Trgerkomponente Alcyd, also muss der Haftggrund ein Alcyd sein - siehe Sperrgrund Seajet 011, Bisphenol-A-Epichlorhydrinebeize, ist eine Epoxidhaltige Grundierung. Diese Grundierung ist silberfarbig und 1. Komp und mit Aluminium pikmentiert. Die graue Farbe sieht fr mich nicht so aus, dass es sich um Seajet 011 handelt. Mit einen Wischtest Aceton kann dass festgestellt werden. Grundstzlich ist das Seajet 034 ein Antifouling, das fr Aluminium-Yachten verwendet wird. Die Angaben vom Hersteller wurden aus dem japanischen bersetzt, so dass es verschiedene Spezifikationen gibt. Es wird als ein SPC-Antifouling in Deutschland angeboten, ist aber kein SPC-Antifouling und meines Wissen ein Weichantifouling. Bei Weichantifoulings darf die Wasserliegedauer nicht unterbrochen werden. Wird es als Saisonantifouling verwendet, dann 1 x dnn streichen und im Folgejahr sauber abschleifen und den Anstrich erneuern. Wird der Altanstrich nicht weitgehend entfernt, dann kommt es zu Schichtstrkenanreicherungen mit dem entsprechenden Abplatzungen. Auch bei den Haftgrundierungen ist einiges unklar, einmal wird Seajet 011 empfohlen, dann wieder Seajet 015, beide sind aber entsprechend den Sicherheitsdaten identisch. Es ist also fr Alu-Yachten bestimmt, aber auch da ist die Entwicklung von International-Hempel-BASF. Tenax usw um Jahrzehnte weiter. Wie auch immer, ein solches System gehrt nicht auf ein solches Boot und das sollte eine Werft auch wissen. Haben wir nun mal Abplatzungen, dann lsst sich das nachtrglich nicht mehr korrigieren. Der weisse Anstrich muss runter, was am besten durch abbeizen Gel170 oder TOP155 erfolgt. Mancher versucht auch es mit Aceton und einer groben Stahlwolle, was eine gewaltige Drecksarbeit ist. Nach dem abbeizen grndlich waschen, alle Beizrckstnde entfernen, dann nochmals mit Aceton abreiben und dann den passenden Primer zum Antifouling. Gre Friedrich
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  • Avatar von Bootschafter
    26.11.2021, 10:10
    Bootschafter hat auf das Thema AF festigen/berarbeiten im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich - jetzt habe ich endlich eine Antwort der Werft bekommen: das boot hat im Frhjahr 20 einen Anstrich seajet 034 emperor bekommen. Bewuchs war tatschlich wenig - auer ordentlich Seepocken im Kiel- und Ruderbereich (und vor allem auf der Schraube!!!) - jedenfalls grundstzlich nichts, was sich nicht leicht abkrchern oder mit einem Holzspachtel abschaben lie. Aber es hatte eine schlechte Haftung, wie man auf den Fotos sieht... Was ist vom seajet 034 emperor zu halten? Warum so wenig Haftung? Wie gehen wir nun am besten vor? danke fr Antworten - Felix
    4 Antwort(en) | 192 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.11.2021, 14:14
    ADMIN hat auf das Thema Haarrisse und Blschen im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Hans, danke fr den Bescheid und ich freue mich auch wenn es funktioniert hat. Mir ist aber auch klar, ich bin mir nicht immer zu 100% sicher, was in 3-4 Jahren ist, denn jeder Einzelfall muss auch als solcher beurteilt werden. In einer Bootshalle bei Temperaturen um die 15-23C spricht nichts dagegen, wenn wir jetzt das Antifouling auftragen und das Boot kommt im Frhjahr dann ins Wasser. Auch wenn ein anschleifen nicht erforderlich ist, rate ich das Unterwasserschiff grndlich mit einer groben Stahlwolle abzureiben, um die Oberflche zu gltten und die Haftung zu verbessern. Auch wenn das AF bis zu 5C verarbeitet werden kann, ist das fr Privatanwender die nicht ber eine Airlesspritzanlage verfgen nicht zu empfehlen. Wrden wir da mit der Rolle auftragen, dann erhalten wir zu hohe Schichtstrken auf Grund der Eindickung - Viskositt bei niedrigen Temperaturen, was dann eine Haarrissbildung verursachen kann. Wenn der Bewuchsschutz noch halbwegs funktioniert, dann solltest Du noch eine Saison warten, auch wenn sich dann Bewuchs bildet der sich leicht entfernen lsst. Gre aus Ingolstadt, Friedrich
    23 Antwort(en) | 31170 mal aufgerufen
  • Avatar von besansegel
    18.11.2021, 18:49
    besansegel hat auf das Thema Haarrisse und Blschen im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich, es entsteht immer sehr groer Neid beim Kranen, wenn ich kurz erwhne, dass die Beschichtung des Antifoulings die erste seit 2016 ist ..... Wenn ich mich entscheiden sollte, eine neue Schicht aufzutragen, knnte ich das auch vor dem Winter machen? Ansonsten bin ich glcklich, dass sich die Galeerenarbeit im Winter 2015/16 gelohnt hat !!!!!! Danke fr deine Untersttzung! Gru Hans
    23 Antwort(en) | 31170 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMINISTRATION
    18.11.2021, 12:32
    Dieses Forum beinhaltet die Beantwortung Ihrer Fragen sowie eine individuelle Beratung im Einzelfall, darum bitten wir um Verstndnis, dass ein entsprechendes Angebot oder eine Bestellung hier nicht erfolgen kann. Alle Kontaktdaten mit den entsprechenden Produkten finden Sie unter: http://shop-af.de/contents/de/d124_SEGEL-YACHTEN.html
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  • Avatar von Doro45
    17.11.2021, 15:46
    Danke, so machen wir es. Mchte gerne ein Angebot vom bentigten Material. Bitte Ihre Kontaktdaten. MFG
    5 Antwort(en) | 227 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    17.11.2021, 15:32
    Hallo, optimal ist natrlich sandstrahlen und wie bereits beschrieben, kommt es zu greren Abplatzungen, dann geht das weiter und wir knnen das nicht nachtrglich verfestigen. Das ermglicht auch eine entsprechend saubere Oberflche wenn er nachstrahlt. Der Grund fr die Ablsungeni ist, dass Epoxide, EP-Spachtelungen grundstzlich nicht feuchtedicht sind. Fr solche Anwendungsflle gibt es EP-Beschichtungen mit Eisenglimmer mit Aluminium pigmentiert. Diese Beschichtungen werden auch als Schuppenpanzerbeschichtung beschrieben und sind auf Grund des Glimmer weitgehend feuchtetdicht. Diese EP-Beschichtung werden dann unter Wasser mit Vinyl und ber Wasser mit PU-Acryl versiegelt. Also zuerst slippen, dann Aufnahmen, sandstrahlen wenn mglich. Was die Lucken - Fenster betrifft, die mssen entsprechend geschtzt werden. Dabei haben sich selbstklebende Gummibnder am besten bewhrt. Das sollte aber mit dem Sandstrahler abgestimmt werden. Wenn bereits gestrahlt wird, dann macht es es keinen Sinn noch zu schleifen, sieht auch nicht sauber aus. Also Bilder, strahlen, dann am besten telefonieren um die weitere Vorgehensweise abzustimmen. Gre Friedrich
    5 Antwort(en) | 227 mal aufgerufen
  • Avatar von Doro45
    17.11.2021, 14:19
    Danke fr die Antwort. Wir heben das Schiff Ende Nov. aus dem Wasser. So weit ich das verstehe habe ich beim UW Schiff zwei Optionen. 1x mit Epoxid Primer oder eben nur mit Marine 470. Das AF ist in beiden Fllen das gleiche. Ist das richtig und wozu wrden Sie raten? Das Schiff ist jetzt noch im MM soll aber dann in den Norden. Am Deck gibt es starke Abplatzungen, da steht ein Refit an. Ich mchte die grberen Stellen sandstrahlen und das andere schleifen. Wie wre da ein vernnftiger Farbaufbau. Muss ich wirklich Luken und Fenster entfernen? Als Antirutsch wrde ich gerne Kiwigrip nehmen. Der Rumpf ist momentan lackiert, an ca. 5 Stellen sind Handtellergroe Wlbungen sichtbar. Ich wrde die Farbe gerne entfernen und das Alu natur lassen. Mchte die Farbe durch sandstrahlen entfernen lassen. ( Die Frima meint er knne auch mit weiteren Durchgngen keine glatte Oberflche bewerkstelligen ) Welche Vorgehensweise ist notwendig damit ich eine saubere Aluoberflche in natur bekomme. Freundliche Gre!
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  • Avatar von ADMIN
    17.11.2021, 12:59
    Hallo, die Beschichtung ist 17 Jahre alt und entspricht auch der vorgegebenen Standzeit von ca. 15 Jahren. Um mehr zu sagen wren Bilder sehr hilfreich, um auch die Verhltnismigkeit zu beurteilen. Ich schtze aber, kommt es zu groflchigen Abplatzungen, dann ist es mit ausbessern meist nicht mehr getan. Es spricht nichts dagegen, bei einen seewasserbestndigen Aluminium die Oberflche "natur" zu belassen, Ausnahme Unterwasserschiff wenn ein Bewuchsschutz erforderlich ist. Das setzt voraus, dass wir keine Kriechstrme haben. Was groflchige Spachtelungen betrifft, die haben auf Dauer noch nie funktioniert, das kennen wir noch von unseren Autos in den 60-ziger Jahren. Aluminium hat die Eigenschaft eine Oxidschicht zu bilden um sich selbst zu schtzen. Diese Schicht ist oft ein Problem, da es die Haftung bei Epoxidbeschichtungen erheblich reduziert. In der Regel bedarf es beim Unterwasserschiff nur einen Anstrich mit EPOXID-RELEST Protect 324 2K-EP-Primer EGS (2 Lagen mit der Fellrolle) mit Hrter (shop-af.de) , darauf 1 x RELEST Marine 470 1K-Vinyl EC-Sealer/schwarz - rotbraun (shop-af.de) und als Antifouling RELEST Marine 522 AF Ecoship/schwarz - rotbraun (shop-af.de) Das Antifouling ist mehrjhrig, enthlt Kupfer(I)oxide (kein Kupfer) und passt zu Aluminium. Ein Anstrich hat im schnitt einen Dockintervall von 18 Monaten. Empfehlung Saisonwasserlieger 1 x, Dauerwasserlieger 2 x, Wasserpass ein zustlicher Anstrich wegen der Reinigung. Wir haben zahlreiche Kunden, die Aluminiumyachten natur belassen, nur das Unterwasserschiff 1 x mit dem Marine 470 grundieren und darauf das AF streichen. Vorteil ist, die geringen Schichtstrken, so dass eine Nachbesserung erheblich erleichtert wird. Schden durch Elektrolyse sind uns nicht bekannt, auch Hempel (nicht zu verwechseln mit der Voss) empfiehlt diese Vorgehensweise. Da sollte aber der Einzelfall beurteilt werden, daher die Bilder. Mssen wir spachteln, dann brauchen wir eine tragfhige Epoxidgrundierung. Gre Friedrich
    5 Antwort(en) | 227 mal aufgerufen
  • Avatar von Doro45
    17.11.2021, 10:20
    Doro45 hat auf das Thema INVERSALU im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Hallo zusammen, wer kann mir beim Aufbau des Unterwasserschiff und neuem Lackanstrich an Deck beraten? Wir haben eine Aluminumyacht Almg 4.5 die jetzt 17 Jahre alt ist, daher ist ein Refit angesagt. Wie ist das neue UW Schiff und Deck von den Schichten aufzubauen? Ich mchte fr eine einwandfreie Oberflche sandstrahlen. Was wre hier zu beachten? MFG
    1 Antwort(en) | 7817 mal aufgerufen
  • Avatar von Doro45
    16.11.2021, 18:17
    Hallo! Unsere Aluminiumyacht wurde 2005 gebaut. Die Werft gibt bei den Beschichtungen folgende Spezifikation an. 1) Hullgard Extra Epoxy Primer D6120 Base, 2) Final Prime 5.0R828 Base R3228, 3 Farbe AWL Grip Oyster White G8003/F8024/K8006. Fine Fill Finishing Filler D5361 Base D8340 35kg, Pro Fair Fairing Compuond D1090 Base D8291 Aktuell sind am Rumpf einige Handflchen groe Aufwlbungen zu sehen. Ist das punktuell auszubessern oder muss die gesamte Flche erneuert werden. Das Deck hat starke Abplatzungen, daher steht eine Sanierung an. Ich wrde das Deck gerne strahlen oder schleifen. Wenn mglich mir aber den Ausbau aller Luken und Fenster ersparen. Ist das mglich, sinvoll? Beim Rumpf steht auch die berlegung an die Farbe zu entfernen und die Oberflche natur zu lassen. Was muss ich beachten bevor ich die ganze Farbe abstrahlen lasse? Wurde hier bermig Filler und Compuond aufgetragen, soda sich hier starke Unebenheiten ergeben. Danke schon mal im vorraus.
    5 Antwort(en) | 227 mal aufgerufen
  • Avatar von Bootschafter
    30.10.2021, 21:40
    ja, ich denke, da hast du recht... den Test mache ich trotzdem mal, das wollte ich schon immer mal wissen :-) Du hattest uns ja schon zu entsprechenden Farben geraten. Das machen wir dann so. Ich danke Dir - herzliche Gre, Felix
    8 Antwort(en) | 2350 mal aufgerufen
  • Avatar von Bootschafter
    30.10.2021, 21:34
    Bootschafter hat auf das Thema AF festigen/berarbeiten im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich - ja, wir werden noch einmal in der Werft nachfragen, was die da nun immer wieder aufs Boot gestrichen haben - dann wissen wir mehr. Das VC17m nehmen wir definitiv nicht. Wollte ja nur anmerken, dass wir mit dem letzten Segelboot erstaunlicherweise gute Erfahrungen mit dem Zeug gemacht hatten. Liegeplatz war Brackwasser und Segelrevier Salzwasser. Konkret liegen im Ryck (in Greifswald), Greifswalder Bodden und rund um Rgen. Die ersten zwei Saisons noch Seepocken und auch Algen reichlich, aber die letzten vier Jahre war der Rumpf verblffend sauber. Krchern hat gereicht... nur mal so als Erfahrungsbericht. Diesmal nehmen wir dann ein zu unserem bisherigen Untergrund passendes AF - am liebsten in schwarz. Wenn ich mehr wei, sage ich Bescheid. Danke und Gre, Felix
    4 Antwort(en) | 192 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.10.2021, 15:04
    ADMIN hat auf das Thema Neubeschichtung Deck und Kajte im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Da ist immer ein Versuch erforderlich. Nicht jede 2 K-Farbe ist geeignet und hat die erforderliche Trittfestigkeit. Die Erforderliche Hrte haben nur 2 K. PU-Acryllacke, z.B. semiglo. Wenn die mit einer Nylon-Fellrolle aufgetragen werden, dann bekommen wir einen Orangenhauteffekt was meist fr die Begehbarkeit beim Deck ausreichend ist. Bei der Anwendung halten aber die Nylonfellrollen nur an die 8-10 Minuten, dann lsen die sich auf, daher rechtzeitig die Rolle wechseln. Lpsungsmiitelfeste Rollen rentieren sich nicht, sind sehr teuer und lsen sich bei PU-Lacken durch den Hrter auch nach einiger Zeit auf. Besser Rollen rechtzeitig wechseln. Grere Flchen mit einstreuen hinzubekommen ist sehr schwierig, daher haben sich Fllstoffe (kosten nicht viel) die der Beschichtung vorher eingemischt werden besser bewhrt. Der Versuch mit dem Salz ist sicherlich interessant. Ich schtze aber, wenn das Salz ausgewaschen wird, dass wir eine Oberflche bekommen die sehr schnell verschmutzen wird und kaum noch zu reinigen ist. Gre Friedrich
    8 Antwort(en) | 2350 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.10.2021, 14:50
    ADMIN hat auf das Thema AF festigen/berarbeiten im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Felix, es gibt Grundierungen die auf unbekannten Antifoulings verwendet werden wenn ein Produktwechsel erfolgen soll, sollten aber nicht bei PTFE und Silikon - Beschichtungen verwendet werden. Es gibt auch Grundierungen die Fr VC-Versiegelungen geeignet sein sollten, wobei da noch die Langzeiterfahrungen fehlen. Es gibt aber keine Grundierung, die einen losen Untergrund verfestigen kann. Was das Krchern betrifft, da gilt max. Druck 65 Bar und Abstand, denn bei Drcken wie in der Praxis mit 125-180 Bar wird sogar der Gelcoat perforiert zum schweizer Kse. Seit den Versuchen in Braunschweig an GFK-Schwimmbecken wird darauf hingewiesen, Hochdruckreiniger entsprechend vorsichtig nur zum reinigen einzusetzen. Was sich nicht abgeht, nachtrglich z.B. mit einer Spachtel oder Stahl-Pfannenreiniger entfernen. In Deinem Fall so wie das aussieht, sollte das weie Antifouling weitgehend entfernt werden. Was das VC17m betrifft, das gehrt nicht auf ein solches Boot. VC17m wird fr Gleiter, hohe Geschwindigkeit, kurze Liegezeiten verwendet und wenn da einer gute Erfahrungen mit einen Wasserlieger gemacht hat, dann ist der Grund dass es kaum Bewuchs gibt der verfestigen kann. In der Ostsee haben wir inzwichen ca. 15 000 km wo es keinen Bewuchs gibt und die gleiche Menge Gewsser mit geringen Bewuchs. Z.B. VC17m funktioniert in der Adria keine 3 Wochen. Des weiteren erfordert VC17m VcTar2 als Haftgrund. Da trotz schleifen immer Reste von Antifouling vorhanden sind, darf eine 2 K. EP-Beschichtungnicht auf Reste von Antifouling nicht aufgetragen werden, sonst gibt es Abplatzungen. Um die weitere Vorgehensweise zu bestimmen, msste ich wissen welche Antifouling da gestrichen wurde. Gre Friedrich
    4 Antwort(en) | 192 mal aufgerufen
  • Avatar von Bootschafter
    30.10.2021, 14:45
    Hallo Friedrich - wir machen einen Test auf einer extra Holzplatte, wenn es soweit ist, und ich poste das Ergebnis. Nur mal so aus technischem Interesse ;-) Ich knnte mir vorstellen, da so eine 2-K-Farbe ja recht fest aushrtet, dass die entstandenen Dellen und Zipfelchen der gehrteten Farbe eine ganz gute Struktur ergeben... auch und gerade bei Belastung durch Schuhwerk. Ich bin gespannt.
    8 Antwort(en) | 2350 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.10.2021, 14:27
    ADMIN hat auf das Thema Neubeschichtung Deck und Kajte im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Felix, das mit dem Salz oder Zucker habe ich noch nie gehrt, ich kann mir es auch nicht vordstellen dass das funktioniert. Ein Deck wird auch mal mit Schuhen belastet, entsprechend fest muss auch der Untergrund sein. Da rate ich doch zu den Anti-Slip-Produkten aus dem Botszubehr, die auch in der Fertigung verwendet werden. Gre Friedrich
    8 Antwort(en) | 2350 mal aufgerufen
  • Avatar von Bootschafter
    30.10.2021, 13:34
    Lieber Friedrich - vielen Dank fr die Antwort. Nur, um es besser zu verstehen - noch einmal die Frage nach der Salz-/Zucker-Methode. Der Tip kam von einem jungen Bootsbauer und wir fanden ihn in sich erst einmal ganz logisch... Wenn wir das Deck fertig haben und noch einmal die Trittfelder abkleben, eine letzte Schicht dort lackieren und auf die noch feuchte Farbe Salz oder Zucker streuen, dann wrde doch nach dem Aushrten und auswaschen (so dass Zucker/Salz wieder verschwunden sind) eine raue Struktur aus der gehrteten Farbe brig bleiben? Ich dachte, das wre besser, als ein zustzliches Material einzuarbeiten (wie z.B. Korund). Denn das hat unsere Decksbeschichtung derzeit und es arbeiten sich immer wieder Krnchen aus der Farbe heraus und scheuern zustzlich herum... Daher der Gedanke, dass alle Struktur nur aus der Farbe selbst bestehen soll. hnlich wie bei Kiwi-Grip , wo die Struktur auch aus der Farbe selbst besteht. Nur eben ohne Kiwi oder sonstigem extra, sondern alles eben aus der gleichen Lackfarbe... Was meinst du? Gre, Felix
    8 Antwort(en) | 2350 mal aufgerufen
  • Avatar von Bootschafter
    30.10.2021, 13:21
    Hallo ins Forum - wir wollten eigentlich das berwasserschiff unseres neuen alten Bootes berarbeiten, aber nach dem ersten auskranen fanden wir eine berarbeitung des Unterwasserschiffs doch erst einmal dringlicher. Das Boot ist in den letzten Jahren jeden Herbst von einer Werft untenrum rasch berpinselt worden. Wir versuchen noch in Erfahrung zu bringen, womit genau. In jedem Falle platzte viel vom alten Antifouling beim krchern ab. Zum Teil 3-4 Lagen tief. Siehe Foto. Die graublaue Schicht, die man erkennen kann, die scheint fest zu sein. Wir wrden versuchen, uns mit schleifen der blaugrauen Schicht zu nhern. Bzw. wenigstens alles, was nicht superfest ist abzuschleifen. Der Rumpf ist in seiner Struktur vllig ok, soweit wir das sehen... Frage: gibt es eine Art "Grundierung" fr neues AF die auf alten (aber festen) Schichten hlt und sie sogar noch festigt? Quasi ein Vermittler? Darber wrden wir dann gern eine neues AF (nach Forums-Empfehlung) auftragen. Liegeplatz ist Stralsund. Hoher Seepockenbefall ist garantiert... Auf dem Vorgngerboot (Varianta 65) hatten wir jahrelang sehr (!!!) gute Erfahrungen mit VC17M extra gemacht. Auch wenn dieses Dnnschichtantifouling eigentlich nur fr schnellere Boote geeignet zu sein scheint. Wie sollten wir nun hier bei unserem Langkieler vorgehen? Danke fr den entscheidenden Tip und Gre, Felix
    4 Antwort(en) | 192 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.10.2021, 10:54
    Hallo, da ist was schief gelaufen, wurde die Frage beantwortet oder steht die Antwort noch aus. Gre Friedrich
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  • Avatar von Reinke
    08.10.2021, 14:05
    Kann mir jemand einen Rat geben bzgl. Antifouling Reinke 12M Aluminium: Unterwasseranstrich nach Luft: Alu abgeschliffen (40-er krnung), Entfettet, Anstrichsystem Jotun 1. Penguard Primer Red + Penguard Comp B 2 Schichten (alles Airless gespritzt) 2. Vinyguard SG 88 5 Schichten 3. Jetzt bruchte ich ein geeignetes Antifouling. Im Voraus besten Dank fr eure Bemhungen.
    1 Antwort(en) | 250 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    28.09.2021, 13:31
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling Segelyacht erneuern im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Martin. in den 70-ziger Jahren wurde noch mit hohen Schichtstrken laminiert. In England, auch Holland wurden da noch Ortopthalharze verwendet. Mit Einfhrun g der Isopthalharze konnten die Wandstrken um 2/3 reduziert werden bei gleicher Festigkeit. Da in der Zeit noch viel exprimentiert wurde, wurden meist unsinnige Wandstrken laminiert. Es ist richtig, Polymere - Ausnahme Polythylen sind nicht Feuchtedicht. Die H2O-Molekle dringen in das laminat ein, egal wie dick das Laminat ist. Nach 2000 koinnten die Laminate erheblich verbessert werden durch Zustze und genaue Verarbeitungsprozesse wei Einhaltung der Temperatur, Luftfeuchte und Temperung. Wenn z.B. Feuchte in das Laminat eindringt was ab Beginn im Wasser erfolgt, kann eine Schdigung erfolgen, muss aber nicht. Wir haben es dabei mit einen normalen Diffusionsprozess zu tun, im Grunde wie bei Holz das Feuchte aufnimmt. Es wird viel spekuliert ber die Osmose was ein natrlicher Vorgang ist und daraus hat sich ein Geschft mit der Angst entwickelt. Was also in den Foren oder Skippern, zahlreiche Reparaturwerften als Osmose beschrieben wird, zum Beispiel Blasen im Gelcoat, ist keine Osmose. Es ist den Heerscharen von Verkufern in der Sportbootschifffahrt nicht vermittelbar, den Unterschied zwischen Ursache und Wirkung zu vermitteln. Wir haben bei der Osmose einen physikalischen Prozess, daraus kann muss aber nicht ein Schaden entstehen. Blasen im Gelcoat sind nun mal Blasen und werden als Blasenpest beschrieben und lassen sich leicht reparieren. Zu 1, Es ist richtig, es kann bereits eine Schdigung stattgefunden haben, vermutlich wurde bereits in der Vergangenheit der Gelcoat mit Epoxiden berschichtet. Da wir in Epoxiden keine Weichmacher und auch keine Poxide haben, kann bei EP auch keine Blasenbildung erfolgen. Unabhngig haben wir aber trotzdem eine Feuchtediffusion - Osmose. Die schwerwiegenden Osmoseschden sind, dass sich das Poxid-Kontaktmittel fr das Glaslaminat mit Feuchte reagiert und sich auflst. Damit trennt sich das Laminat vom Harz und das Boot wird "weich", es verliert seine statische Festigkeit. So ein Boot geht aber noch lange nicht unter und wird oft noch Jahrzehnte benutzt. Es ist also keine Panik angesagt. zu 2, die Prozesse erfolgen sehr langsam und werden bestimmt durch Temperatur, Auslastung, Wasser und wie wird ein Boot gewartet. Die Praxis hat gezeigt, dass osmotische Schden die nach ein paar Jahren erfolgen in der Regel selbst verschuldet werden. Wir haben auf jedem GFK-Boot einen Gelcoat, ein Vinylesther mit Neophentyl, was der hochwertigste osmotische Schutz ist. Die Schichtstrke ist 0,6-0,8 mm und bereits bei 1,25 mm haben wir die max. Feuchtedichte. Auch wenn wir 10 Lagen auftragen wrden, kann die "Dichte" nicht erhht werden, bildlich wie bei einen Schwamm. Es werden auch keine hheren Schichtstrken aufgetragen, da hohe Schichtstrken zu Lasten der Elastizitt gehen und reissen wrden. Wenn einer glaubt, er schleift den Gelcoat an, vergrert damit die Oberflache, erhht damit die Feuchteaufnahme uns beschichtet mit einen Epoxid das eine geringere Feuchtedichte hat, dann schadet das mehr als es ntzt. Das ist in der regel die empfohlene Osmosepropylaxe, eine Verkufererfindung. Im Augenblick wissen wir nicht wie sich das Laminat verhlt, weil das Boot 2 Jahre Zeit hatte zu trocknen, auch auszufrieren. Haben wir bereits eine Schdigung des Laminat, dann wrde das nach 1-2 Jahre sichtbar Beim schleifen der Oberflche htten wir dann ein Bild wie eine Marmorierung. Da das Laminat quillt, htten wir eine ungleiche Oberflche. Das ist aber nicht ungewhnlich bei lteren Booten. In der Bilge haben wir die hchste Feuchteaufnahme und bei einen Langkieler wren Feuchtewerte bis zu 30% wie beim Ruder nicht ungewhnlich. Das einzige was strend ist, dass durch Feuchte wir immer eine Schimmelbildung haben. Da kann einer in der Regel riechen. Ein Boot das im Wasser lag wird dicht gemacht und in der Sonne aufgewrmt. Werden nach 1-2 Stunden die Luken geffnet dann richt es muffig, ist aber auch nicht ungewhnlich. Der Hinweis, altes Antifouling weitgehend beseitigen, 1 mal mit Marine 470 Vinyl Grundieren und ein Antifouling mit einer Vinyltrgerkomponente wie das Marine 522 Ecoship wrde die Feuchtedichte erhhen, - nicht verhindern. Haben wir bereits osmotische Lunker, engetrocknete Blasen, dann kann das nicht verhindert werden dass die wieder aktiv werden. Dann ist eine Sanierung mit z.B. Stetecol angesgt. Das wissen wir aber erst nach einer Saison, oder auch nach ein paar Jahren. Wir knnen mit dem Vinyl den Prozess nur ein wenig hinauszgern, wie lange wei keiner. Viele Skipper kaufen gebrauchte Yachten, in der Regel weit berteuert und glauben dass sich ein solches Boot fr ein paar Euro sanieren lsst. Wenn dem so wre, dann htte das der vorherige Besitzer gemacht und wrde das Boot nicht verkaufen. Ich wei nicht wie viel Du fr das Boot bezahlt hast, aber auch ungesehen wren die Entsorgungskosten grer als der Wert solcher Boote. Ich lese immer die astronomischen Preise besonders im Norden, wo es nicht ungwhnlich ist dass einer fr ein 30-40 Jahre altes Boot mehr bezahlt, als was der Messeneupreis in Ludwigshafen war. Da wird der Wunschtraum den viele haben ein Boot zu erwerben wirklich missbraucht. Daher war meine Empfehlung zuerst einmal nichts zu machen, denn da gibt es vieles wie z.B. Elektrik, Motor usw. was vorrangig ist. Oder aber sauber anschleifen, nicht bis zum Laminat durchschleifen, 1 x Vinyl Marine 470, (4 Liter), 1 x marine 522 Ecoship (4 liter) und wenn wir nach einer Saison nur kleine Blschen haben, dann lsst sich das einfach und schnell fr einge Jahre nachbessern oder wenn die Beschichtung wegen zu hoher Feuchte aufsteht, dann muss alles runter und dann wird es richtig teuer. Anmerkung, ich wurde vor kurzem am grauen Star operiert und habe noch Sehprobleme, so dass ich den Text nicht genau sehen kann was ich geschrieben habe. Gre Friedrich
    3 Antwort(en) | 901 mal aufgerufen
  • Avatar von Tyrvi32
    28.09.2021, 09:08
    Hallo Friederich, Danke fr die Antworten. Ich habe noch einmal nachgedacht. Wenn ich es richtig verstehe (und natrlich verallgemeinernd) ist GFK immer Wasseraufnehmend und nur die gute oder schlechte Verarbeitung entscheidet ob Schden im Laminat stattfinden. Mein Boot ist eine Nicholson 32 Baujahr 75 laminiert bei Halamac in England. Auf jeden Fall mit einer extremen Festigkeitsreserve im Laminat (mein Knie wrde ich nicht hergeben um die Bordwand einzudrcken) 10 m und 6 t sprechen fr sich. Auch klar ist, Zustand und Geschichte ist unklar. Nun sehe ich 2 Flle: 1.) Schdigungen haben stattgefunden 2.) Schdigungen haben nicht stattgefunden zu 1.): Ist es denn gut nun den Schdigungsprozess noch 1 Jahr fortschreiten zu lassen? Frage zu beiden Fllen: Wrde eine Schicht Vinyl (Ist das nur ein Haftvermittler oder dichtet Vinyl auch ab?)und dann neues Antifouling die Situation verbessern? Ich wrde dazu tendieren die alten Schichten Antifouling abzubeizen, um dann mit Deinem Antifouling einen Unterwasseranstrich fr einen lngeren Zeitraum zu erhalten. Viele Gre Martin
    3 Antwort(en) | 901 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.09.2021, 14:22
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling Segelyacht erneuern im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Martin, wir haben ein 47 Jahre altes GFK-Boot, das 2 Jahre an Land gestanden ist. Sollte sich bei dem Boot eine Blasenpest gebildet haben, dann ist diese nicht mehr sichtbar und wrde erst nach einen 1 Jahr wieder sichtbar werden. Es besteht aber sehr Wahrscheinlich die Mglichkeit, dass wir bereits Versuche einer GFK-Sanierung mit Epoxiden haben, wodurch osmotische Prozesse einer Blasenbildung abgedeckt wurden und entsprechend des Alter sich die Poxide auflsen und das Laminat sich vom ISO-Harz trennt. Da das Boot 2 Jahre an Land gestanden hat, vermutlich im Winter ausfrieren konnte, dann berschichtet wurde, ist eine Beurteilung kaum mglich. Wir wissen auch nicht die Auslastung, Wasserliegedauer und welche Sanierungsversuche wurden durchgefhrt. Des weiteren mssen wir bei einen solchen Boot entsprechend dem Alter auch die Verhltnismigkeit sehen. Mit eriner Feuchtemessung im Bereich des Langkieles knnte die Feuchteaufnahme festgestellt werden und auf Grund Erfahrungswerte das Laminat beurteilt werden, wobei auch da wir wegen der 2 jhrigen Trocknung spekulieren mssten. Wir haben aus Schweden Boote oft wie die Hallberg Rassy, die nach 30-40 Jahren noch im guten Zustand sind, meist aber auch Schrott so dass auch auf Grund des Bootstyp keine Aussage gemacht werden kann. Gerade bei der HR bestehen groe Unterschiede, da das Unternehmen mit der GFK-Bauweise seine ersten Gehversuche unternahm und noch sehr unerfahren war. Zu den Fragen: zu1, eine Vorbeugung wegen Osmose ist physikalisch nicht mglich. Das ist eine Verkufererfindung. Der Grund ist, dass die H2O-Molekle von Wasser erheblich kleiner sind als die Riesenkettenmolekle von Polymeren. Die H2O-Molekle dringen nun mal in das Laminat ein, knnen aber auch wieder ausdiffundieren - Entfeuchtung ber den Innenraum. Dabei knnen osmotische Schden entstehen, es mssen aber keine solchen Schden entstehen. Wir knnen osmotische Schden wie die Blasenpest mit Epoxiden die mit Feldspat und Kieselsure angereichert wurden reparieren, osmotische Schden besonders bei lteren Yachten wo es zur Trennung vom Laminat und Harz kommt sind meist nicht mehr zu reparieren. Solche Schden sind meist zu erkennen, wenn sich der Bootskrper meist im berwsserbereich mit dem Knie eindrcken lsst. zu2, alte 1 Komp. Beschichtungen lassen sich mit Top 155 oder Gel 170 beseitigen, whrend die 2 Komp. Beschichtungen sich nur durch abschleifen, abhobeln, sandstrahlen beseitigen lassen. Ob das erforderlich ist kann erst nach 1-2 Jahren Wasserliegedauer beurteilt werden, so dass es im Augenblick keinen Sinn macht das zu tun. zu 3, das Weichantifouling lsst sich meist weitgehend abkrchern und ist kein Problem. Weichantifoulings aus den 60-ziger Jahren mssen jedes Jahr erneuert werden, die Wasserliegedauer darf whrend der Auslastung nicht unterbrochen werden. Solche Antifoulings sind in der Regel sehr preiswert, reichen fr 3-4 Monate, also eine Saison, bilden aber durch das stndige berschichten eine Schichtstrkenanrreicherung was zu Abplatzungen fhrt. zu 4, Da wir auch viele kleine Werften beliefern, auch Werften wo wir weniger berzeugt sind, geben wir keine Reverenzen. Mancher nutz aber unseren Service, Beschreibt ein Angebot das einer erhalten hat und fragt uns nach unserer Meinung.Auf Grund solcher Angebote kann meist beurteilt werden, ob es sich im Grunde um eine Anstreicherfirma handelt, oder um einen Fachbetrieb, wie z.B. die Firma Wrerde, die vielen zu teuer ist aber wo ohne Zeifel das Preis-Leistungsverhltnis gerecht ist. Was das Coppercoat, Coppershild, Mifulan, Broncbotom usw. betrifft, da gibt es keine Wunder. Wenn der Anwendungsfall passt spricht nichts dagegen, siehe COPPERSHIELD, WATERPROTECT, AQUAMARINE, WATERPROOF, CUPROTECT, AQUAPROTECT, VEROMETAL, COPPER-CRUISE (antifouling-shop.com) Ansonsten wre meine Empfehlung nichts zu machen und erst mal den Spass zu haben und nchstes Jahr im Herbst lsst sich die Sache besser beurteilen. Gre Friedrich
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  • Avatar von Tyrvi32
    27.09.2021, 11:20
    Hallo, habe einige Beitrge gelesen und habe noch Fragen. Habe mir dieses Jahr ein GFK Segelboot (Langkieler 10 m Baujahr 1975) in Schweden gekauft, Liegeplatz Vnernsee, aber seit 2 Jahren an Land. Anstrich unklar, einziges Qualittsmerkmal: blau. Wir sind dann mit Sea Jet Weichantifouling angereist haben 1 x gerollt, das Boot ins Wasser gelassen und sind nach Deutschland gesegelt wo wir an der Ostseekste liegen. Nun soll das Boot aus dem Wasser und fr einen Neuanstrich vorbereitet werden. Ich bin tatschlich ratlos. Bisher war ich der Meinung alles runter bis aufs Gelcoat, dann anschleifen, dann Epoxi - Beschichten dann ein Weich - Antifouling. Viel Arbeit klar, aber ich hatte auch den Eindruck das man damit dem Boot durch den Osmoseschutz was "Gutes" tut. Strahlen mit Quarzsand habe ich aufgrund der Kosten abgelehnt. Scheint mir nun mit der damit einhergehenden Verletzung des Gelcoats auch keine gute Idee. Ein Segelkamerad hat sein Boot Strahlen lassen (Quarzsand) Epoxi versiegelt und mit Coppercoat beschichtet. 10 Jahre klingen interessant. er ist nach der ersten Saison zufrieden. Wie das mit dem Kupfer in dem unlslichem Epoxi gehen soll ist mir unklar. Fragen: 1.) kann man etwas Vorbeugendes gegen Osmose tuen? 2.) Wie entferne ich die unbekannten Schichten ? 3.) Antifouling: Vermutlich 1 x Grundierung und 2 x Weichantifouling 4.) Wer ist im Bereich Lbeck fr Sie als Verarbeiter eine Referenz? Herzlichen dank fr Ihre Antworten im Voraus. Mit freundlichen Gren Martin
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  • Avatar von ADMIN
    02.07.2021, 10:14
    Danke fr die Infos. Auch bei solchen positiven Nachrichten mssen wir uns ehrlich machen. Da jeder Anwendungsfall unterschiedlich ist, gibt es keine 100% und manchmal wissen wir nicht warum es nicht funktioniert. Wo ich immer Bedenken habe, wenn ein Boot nicht bewegt wird, da wir kein abschleifen durch die Strmung haben und keine neuen Biozide frei gesetzt werden. Mit 12 Monaten bin ich berrascht, bei den schwarzen - rotbraunen Ecoship wissen wir, dass es 4-5 Monate z.B. in Kroatien ohne das Boot zu bewegen funktioniert. Normalerweise msste es bei 2 Anstrichen fr d3 Jahre reichen, viele gehen auch in das 4 Jahr und haben dann Bewuchs der sich leicht abkrchern lsst. Im AUgenblick ist das Ecoship das wirkungsvollste AF das auf dem Markt ist und wird seit Jahren auch von der Bundesmarine, Zoll, Polizei, SAR verwendet. Gre Friedrich
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  • Avatar von Mystic
    01.07.2021, 13:27
    Hallo Friedrich, nach nun etwas ber einem Jahr mchte ich hier auch mal eine Rckmeldung zu meinen Erfahrungen mit den Relest Af geben. Nachdem ich ber viele Jahre mit dem Seajet Emporer so einigermaen zurecht gekommen bin, haben wir in 2020 auf Relest umgestellt. Lieferung in der Corona Zeit nach Griechenland verlief einwandfrei.. ( aus anderen Lieferungen wei ich, dass das nicht der Standard im Frhjahr war) Auftrag mit der Rolle war normal einfach. Wir haben dann nach etwa 2 Monaten Trocknung an Land das Boot nach Sardinien berfhrt und dort ziemlich genau 12 Monate ohne jede Bewegung im Wasser liegen lassen. Bei SeaJet wre danach ein Tauchgang zur Beseitigung von geringem Bewuchs notwendig gewesen, wobei das recht einfach gehen wrde. In unserem Fall war null Bewuchs zu sehen, auch nicht an Stellen die durch UV Einstrahlung immer etwas problematisch waren. Ich bin nach dem ersten Jahr absolut zufrieden und freue mich auf weitere bewuchsfreie Jahre. beste Gre Mystic
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  • Avatar von ADMIN
    19.06.2021, 15:51
    Richtig, Reste vom Flugrost knnen vernachlssigt werden, denn die verbinden sich mit der Zinkstaubgrundierung und werden neutralisiert. Der Flugrost ist Eisenoxid, der richtet keinen Schaden an. Gre Friedrich
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  • Avatar von moe1887
    19.06.2021, 12:43
    Moin, moin, das Boot wurde jetzt im Wirbelstrahlverfahren mit Wasser/Sandgemisch gestrahlt. Ich habe es danach noch einmal mit Frischwasser abgewaschen. Es hat natrlich sofort Flchendeckend Flugrost angesetzt. Die zu behandelnde Flche brauche ich jetzt nur noch mit Aceton abwaschen und den RELEST Marine 377 2K-EP-Primer ZM auftragen, habe ich das richtig verstanden? Lieben Gru aus dem Norden Martin Oetjens
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  • Avatar von ADMIN
    12.06.2021, 10:34
    ADMIN hat auf das Thema Neubeschichtung Deck und Kajte im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Felix, das wre eine Mglichkeit. Bei der Vorgehensweise rate ich aber zu Protect 346 in der Farbe wei und nicht grau. Der Grund ist, dass wir mit mglichst geringen Schichtstrken beim PU-Acryl eine Deckung bekommen. Damit erleichtern wir bei Beschdigungen ein Nachbessern. Hohe Schichtstrken die immer von Verkufern vermittelt werden, schaden meist mehr als dass solche ntzen. Das mit dem Salz funktioniert nicht. Anstelle Salz kann ein je nach gewnschter Rauhigkeit ein weier Korund der eingestreut wird, verwendet werden. Der kann dann nach Verfestigung mit dem PU-Acryl berschichtet werden. Grundstzlich sollte bei PU-Acryl mit Airles gespritzt werden um einen Orangenhaut-Effekt zu vermeiden. Es knnte auch der Laufbereich mit einer Fellrolle beschichtet werden, so dass die Oberflche griffiger wird. Grundstzlich sollte sich da einer vorher herantasten und ein paar Muster auf einer 2-3 mm dicken Acrylplatte versuchen. Wenn gewnscht, dann bitte anfragen, denn ich habe da einige solcher Platten im Abfall und Frau Decker knnte die dann bei einer Bestellung beilegen. Spachtelungen wegen der Haftung nicht mit Polyester, sondern mit einer 2 K. EP-Feinspachtel. Wie gesagt, zuerst vorbereiten, dann Bilder, dann am besten telefonieren. Gre Friedrich
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  • Avatar von Bootschafter
    12.06.2021, 00:18
    Hallo Friedrich - vielen Dank fr die schnelle Antwort! Wir werden sptestens im Herbst loslegen und alle Beschlge und dergl. abbauen. Dann wird geschliffen und gespachtelt usw. Danach wrde ich, Deiner Empfehlung nach, eine (?) Schicht Marine Protect 346 Multicoat in z.B. grau auftragen und dann zwei (?) Schichten 316 PU-Acryl in wei. Die Laufflchen wrden wir gerne ebenfalls mit einer Schicht 316 PU-Acryl und aufgestreutem Salz machen. Das mit dem Salz hatten wir uns so als gnstige Alternative berlegt. Und 316 PU-Acryl auf 316 PU-Acryl wre ja sinnvoll... Wre das ein guter Anstrichaufbau? herzliche Gre, Felix
    8 Antwort(en) | 2350 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    11.06.2021, 20:41
    ADMIN hat auf das Thema Neubeschichtung Deck und Kajte im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Felix, ich wrde vorschlagen, zuerst einmal das Deck so weit wie mglich fr einen neuen Beschichtungsaufbau vorzubereiten, neu Bilder und erst dann die Vorgehensweise zu bestimmen. Das Problem bei solchen Decks ist die erforderliche Elastizitt einer Beschichtung. Wir mssen also versuchen, mit mglichst geringer Schichtstrke die Neubeschichtung auszufhren um ein reien der Beschichtungen zu verhindern. Ein Topcoat ist nichts anderes als ein Decklack, da gibt es hunderte. Jeder Decklack ist also ein Topcoat. Ich bin mir noch nicht sicher, ob nicht ein Fller mit einen 1 K. Alcydharz-Lack gengt, oder eine 2 K. PU-Acrylbeschichtung und grundiert mit einer Lage Marine Protect 346 Multicoat. Da wrde ich erst gerne sehen, wie es unter dem Kunststoffbelag nach der Beseitigung aussieht. Am widerstandfhigsten ist ein 311 oder 316 PU-Acryl, matt oder glnzend, der z.B. auch fr begehbare Decksbeschichtungen der Groschifffahrt verwendet wird. Gre Friedrich
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  • Avatar von Bootschafter
    11.06.2021, 16:54
    Liebes Forum - wir haben eine sehr schnes, aber etwas heruntergekommenes Segelboot erworben. Eine Kerry27. Da das Gelcoat des Kajtaufbaus sehr verkratzt und abgewetzt ist und auch die Laufflchen mit einer sehr heruntergelaufenen Farbe unbekannter Herkunft gestrichen sind, haben wir uns vorgenommen, den gesamten Decks- und Kajtbereich zu lackieren. Mglichst extrem widerstandsfhig und bestndig. Was wrdet ihr uns empfehlen? Topcoat? 2-K-Lack? Ein Foto ist dabei, dann kann man das vielleicht besser beurteilen. Danke Euch fr ein paar Antworten - Felix
    8 Antwort(en) | 2350 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.06.2021, 20:41
    Hallo, ein fachgerechter Beschichtungsaufbau Standzeit 15 -20 Jahre geforderter Industriestandart bei einer Stahl-Yacht ist 1 x Zinkstaubgrundierung, 1 x Eisenglimmer (Hmatit) Schuppenpanzerbeschichtung - 3 mal Multicoat ein EP mit SiO2 - 1 mal PVC-Viniyl,- 1 - 2 mal ein selbst abschleifendes SPC-Antifouling mit hohen Anteilen Zinkoxiden und Kupfer(I)oxiden fr einen 3-4 jhrigen Bewuchsschutz. Wir haben eine 2 Komp. Zinkstaubgrundierung siehe http://shop-af.de/contents/de/p13.html 8,1 Liter/22 Kg oder 1,2 Liter/3,3 kg die mit Epoxidprimer D53 berschichtet werden darf. Flugrost kann vernachlssigt werden. Da alle Zinkbeschichtungen Antihafteigenschaften haben, was zu Abplatzungen bei EP fhren kann, empfehlen wir als Versiegelung von Zink - einen Haftgrund / Eisenglimmerbeschichtung siehe http://shop-af.de/contents/de/p12.html, was den Korrosionsschutz erheblich verbessert. Unsere Lieferzeiten betragen zur Zeit wegen Corona 8-10 Tage. Da die Beschichtung sehr schwer ist, knnen Gebinde mit 8,1 Liter/22 Kg nur mit Spedition geschickt werden. Kleingebinde verschicken wir mit UPS oder DHL, das geht dann schneller. Wichtig ist, wenn ein Antifouling aufgetragen wird, einen Haftgrund PVC-Vinyl zu verwenden., Ansonsten gehrt auf eine Stahl-Yacht nur ein selbstabschleifendes SPC-Antifouling. Die oft empfohlenen Primokon-Beschichtungen Naphta / eingedicktes Erdl sollten nicht verwendet werden. Grundstzlich wenn Stahl-Yachten beschichtet werden, ist zuvor mit technischen Aceton abzureiben. Damit erzielen wir durch die schnelle Verdunstung von Aceton eine Entfeuchtung, da bei Stahl besonders wenn im Freien gearbeitet wird, ein Taupunktproblem entstehen kann, was dann Aplikationsprobleme verursachen kann. Gre Friedrich
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  • Avatar von moe1887
    05.06.2021, 18:48
    Moin, moin, momentan saniere ich das Unterwasserschiff meines Stahlverdrngers. Geplant war eigentlich die alte Beschichtung mit den Rotationsstrahler von Tercoo zu entfernen. Leider kommt man mit der Technik an Grenzen, sobald die zu bearbeitende Flche viele verschachtelte Ecken und Kanten hat, wie zum Beispiel die Khlrohre um den Kiel und die Stabibleche an meinem alten Hollnder. Leider war mir das vorher nicht bewusst. Nun haben wir uns entschieden, wo wir schon 2/3 fertig sind, den Rest und das gesamte Unterwasserschiff von der Firma Re-move mit der Wirbelstrahltechnik zu entlacken und entrosten. Weil dabei Wasser im Spiel ist, setzt die Oberflche wohl zgig Flugrost an. Nun hatte ich vor das ganze mit Antorit-Zinkgrund D50 von Hveling zu grundieren und dann mit dem Epoxyprimer D53 von Hveling weiter zu beschichten. Leider habe ich smtliche Farben vorab gekauft, weil ich wieder zgig ins Wasser wollte und Angst vor Lieferengpssen hatte. Nun meine Frage, haben Sie einen Zinkgrund im Angebot, den ich nach Auftrag mit dem Epoxiprimer D53 von Hveling weiter bearbeiten kann und direkt auf die sehr wahrscheinlich mit Flugrost benetzte Oberflche direkt auftragen kann. Sie wurden mir von Bootsbaumeister Klier aus Hamburg empfohlen und der meinte, dass Sie mir weiterhelfen knnen. Fr ihre Antwort herzlichen Dank im Voraus Gru aus dem Norden Martin Oetjens
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  • Avatar von ADMIN
    03.06.2021, 11:34
    ADMIN hat auf das Thema Farbe/Primer fr Stahlyacht im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Bernd, bis 1995 wurden besonders fr die Binnenschifffahrt Ost - und West 2 Komp. Teerepoxide bei Stahlschiffen verwendet. Im Westen TE aus Teerlen ohne Benzo(a)pyren im Osten aus Steinkohleteer mit Benzo(a)pyren. Siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/benzo(a)pyren.htm. Ich weise extra darauf hin, wenn einer Schleifarbeiten am Unterwasserschiff durchfhrt, dass das Zeug sehr toxisch ist. Der Fehler der gemacht wurde, ist Primocon. Primocon ist nichts anderes als Naphta - eingedicktes Erdl und wird nach Jahren sprde. Fr die Teerepoxide gab es ein 1 Komp. PVC-Vinyl aus Teerlen das aus Kostengrnden und Versorgungsproblemen durch Marine 470 Vinyl ersetzt wurde.. Die Teerepoxide ohne Benzo(a)pyren die spitze waren, werden nicht mehr hergestellt. Die noch lieferbaren TE von Sigma drfen nur an Gewerbebetriebe verkauft werden und werden noch fr Boyen, Dalben, Spundwnde, Schleusen verwendet. Vorgehensweise: Wenn der Untergrund fest ist, keine Abplatzungen, dann sauber das Priomocon anschleifen, das TE so weit wie mglich erhalten, 1 mal mit Intertuf 203 Aluminium versiegeln, darauf dann 2 Lagen Marine 522 Ecoship. Haben wir Abplatzungen, dann knnen die kleinen Schden mit einen 251 Chlorkautschukprimer ausgebessert werden. Darber dann wieder das Intertuf 203. Wie auch immer, beginnt bei Stahlyachten die Korrosion, dann knnen wir nur noch flicken um Zeit zu gewinnen. In der Regel werden Stahlyachten fr ca. 15-20 Jahre beschichtet, das entspricht auch der Standzeit, weitere 15 - 20 Jahre nachgebessert und dann verschrottet. Nach der Beschreibung wurde bereits saniert, so dass die Schwachstelle das Unterwasserschiff sein wird. Korrosionsschden im berwasserbereich oder Innenbereich werden mit Protect 246 Multicoat Farbe wei oder helllgrau ausgebessert. Das Protect darf dann mit einen 1 K. Alcyd oder mit 2 K. Pu berschichtet werden. Mit dieser 2 K. Beschichtung drfen auch 1 K.Alcydharz-Beschichtungen berschichtet werden. Ansonsten sind Stahlyachten ein wenig kompliziert und wir mssen immer den Einzelfall beurteilen. Daher am besten telefonieren, das geht dann einfacher. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    02.06.2021, 20:37
    ADMIN hat auf das Thema International Ultra 300 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Uwe, Ultra 300 ist ein Hartantifouling, gehrt nicht auf eine Stahlyacht, egal welche Gewsser. Es ist polierend, bedarf aber Geschwindigkeiten wie ein Gleiter. Ich kann Dich gut verstehen was die "Auswahl" betrifft. Obwohl wir weltweit nur 9 Anbtifoulinghersteller haben, haben wir nur in Europa inzwischen ber 350 Produktnamen. Vergleichen wir dann die Inhaltsstoffe, dann ist es nicht ungewhnlich dass ein und das selbe Antifouling mehr als 40 verschieden Namen hat. Antifoulings knnen entsprechend den Anforderungen angepasst werden, - wir sagen veredelt. Z. B ein Saisonwasserlieger bentigt nur einen Bewuchsschutz von ca. 3 Monaten, da das Boot im Herbst wieder aus dem Wasser kommt. Im Frhjahr wird dann neu berschichtet. Damit reicht ein SPC-LF z.B., bei dem die Trgerkomponente bis zu 1:9 gestreckt wird. Im Grunde sind sind Antifoulings wie z.B. von einen Bekleidungshndler der zum Antifouling-Spezialisten mutiert weit - weit berteuert. Auf ein Stahlboot gehrt kein Interprotect, sondern eine Versiegelung mit Intertuf 203 der Epoxidgrundierung ( die aber da nicht geeignet ist), darauf ein selbst abschleifendes SPC-Antifouling mit hohen Zinkoxidbeigaben. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    02.06.2021, 20:10
    ADMIN hat auf das Thema AF neues Boot im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Claus, bei einen Sportboot haben wir immer das Problem, mit Bewuchsschutz und Bewuchsschutzdauer. Stand der Technik, ob Gorch Fock, Bundesmarin, SAR, oder die Zollboote sind selbst abschleifende Antifoulings. Was also bei einen Gleiter, Trailerboot, kurze Wasserliegedauer halbwegs funktioniert mit PTFE wird bei einen Wasserlieger und entsprechenden Bewuchsdrcken zur Dauerbeschftigung. Besonders extrem wird es dann in Gewssern im Skagerrak, Travemne, Schleimndung, Holland und warmen Gewssern wie Bodensee, Mittelmeer zur Arbeitsbeschaffung. PTFE, Teflon, Silikon sind also in Deinem Fall nicht geeignet. Normalerweise htten wir bei solchen Geschwindigkeiten auch mit einen einfachen Hartantifouling gengend Selbstreinigung, haben wir aber lngere Wasserliegezeiten, wo das Boot nicht bewegt wird, dann reicht die Selbstreinigung nicht mehr aus wenn der Bewuchs verfestigt. Vorgehensweise: Unterwasserschiff sauber machen, mit einer Stahlwolle grndlich abreiben bis der Gelcoat matt. Dann 2-3 mal mit technischen Aceton reinigen um die Paraffine so weit wie mglich zu beseitigen. Ist eine Drecksarbeit, aber ein "muss". Dabei den Lappen mehrmals wechseln damit die Paraffine auf dem Unterwasserschiff nicht verteilt werden. Die Letzte Reinigung erfolgt 1-2 Stunden je nach Temperatur vor dem beschichten. Der Grund ist die schnelle Verdunstung von Aceton, so dass wir die Oberflche entfeuchten was die Haftung verbessert. Versumnisse bei der Vorbereitung lassen sich nachtrglich nicht mehr korrigieren. 1 x mit der Fellrolle Marine 470 Vinyl, Farbe rotbraun, Ergiebigkeit 6-7 m/Ltr. 2 x (Wasserpass 3 x) mit der Fellrolle Marine 522 Ecoship Farbe schwarz oder auch umgekehrt, Ergiebigkeit ca. 7 m/ltr. Berechnung: (Breite + Tiefgang) x Wasserlnge = m Unterwasserschiff. Da wo die Auflagen sind beim Lagerbock oder Sttzen, das machen wir dann am Kran. Der Primer ist wenn es warm ist in 10-15 Minuten Handtrocken, dann Antifouling, da reichen auch fr 2 x 20 Minuten, dann ins Wasser. Der Bereich ist aber fr einige tage noch nicht mechanisch belastbar, wird aber auch im Wasser dann fest, daher keine 50 Knoten am Anfang. Normalerweise wrde der Anstrich z.B. in der Adria bei einer Segelyacht 3 - 4 Jahre reichen. Bei Motoryachten und entsprechenden Geschwindigkeiten erhht sich durch den Abrieb der Verbrauch. Ob jetzt alle 2 Jahre oder drei Jahre berschichtet wird, bestimmt also die Auslastung. Bei Verwendung von Hartantifoulings oder erodierenden Antifoulings htten wir bei 3 Anstrichen einen geringeren Verbrauch an Antifouling. Damit auch einen geringeren Bewuchsschutz. Der wesentliche Nachteil ist aber, dass bei solchen Antifoulings die Trgerkomponenten ausgelaugt werden, und beim neu beschichten angereichert werden. Die Folge sind dann die unsinnigen Schichtstrkenanreicherungen die dann zu Abplatzungen fhren. Die Kosteneinsparung macht sich bei solchen Antifoulings nicht bezahlt, wenn nach 5-6 Jahren die Altschichten beseitigt werden mssen, was ohne Beschdigung des Gelcoat kaum mglich ist. Ich denke, das ist ein Kompromiss Bewuchsschutz - Bewuchsschutzdauer - Gleitwiederstand - Folgekosten. Wir mssen uns aber ehrlich machen, jeden Anwendungsfall gerecht zu werden ist nicht mglich bei Sportbooten. Je nach Auslastung knnen auch 3 Anstriche vom Marine 522 aufgetragen werden. Bekommen wir aber 2 Jahre Bewuchsschutz bei einen solchen Boot bei hohen Bewuchsdrcken, dann wre das ein Super Ergebnis. Gre Friedrich
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  • Avatar von Uweb123
    02.06.2021, 18:49
    Hallo, mein Stahlboot wurde mit international Interprotect gestrichen. Frage: Ist Ultra 300 ein geeignetes AF für mein Verdränger? Das Fahrgebiet ist NL / Binnen Wasserlieger Wenn ich 3 Lagen davon streichen würde, wie hoch ist dann die Standzeit? 24 Monate. Gruß und Danke Uwe P.S Die Auswahl macht mich fertig.A1
    1 Antwort(en) | 741 mal aufgerufen
  • Avatar von Superbukoxxl
    02.06.2021, 13:06
    Hallo, vielen Dank fr dieses Forum. Das ist echt der Knaller und super informativ. Habe mit meinem ehem. GFK Boot und den Relest Produkten super Erfolge gehabt (Relest Marine 522 AF) Nun habe ich mir eine Stahlyacht zugelegt und auch schon viel im Forum gelesen. Trotzdem bin ich noch ein wenig verwirrt, daher meine Frage: Welches ist der passende Primer und der dazu passende Antifouling Anstrich fr meine Stahlyacht: Elbtrawler 1095, Bj. 1989: Auszug aus der Yachtbeschreibung: Konservierung: Rumpf unter Wasser: 4 x Epoxi-Teer, 1 x Silberprimocon, 2 x Antifouling. Rumpf ber Wasser: 4 x 2-Komponenten-Primer, 1 x DD-Lack. Farbe nach Wahl. Deck: 4 x 2-Komponenten-Primer. 1 x DD-Lack mit Antirutscheffekt, Farbe nach Wahl. Aufbau auen: 4 x 2-Komponenten-Primer, 1 x DD-Lack, Farbe nach Wahl Rumpf. Schotten. Vielen, lieben Dank fr Ihre Bemhungen Bernd Zimmermann
    1 Antwort(en) | 1012 mal aufgerufen
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