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  • Avatar von ADMIN
    02.07.2021, 09:14
    Danke fr die Infos. Auch bei solchen positiven Nachrichten mssen wir uns ehrlich machen. Da jeder Anwendungsfall unterschiedlich ist, gibt es keine 100% und manchmal wissen wir nicht warum es nicht funktioniert. Wo ich immer Bedenken habe, wenn ein Boot nicht bewegt wird, da wir kein abschleifen durch die Strmung haben und keine neuen Biozide frei gesetzt werden. Mit 12 Monaten bin ich berrascht, bei den schwarzen - rotbraunen Ecoship wissen wir, dass es 4-5 Monate z.B. in Kroatien ohne das Boot zu bewegen funktioniert. Normalerweise msste es bei 2 Anstrichen fr d3 Jahre reichen, viele gehen auch in das 4 Jahr und haben dann Bewuchs der sich leicht abkrchern lsst. Im AUgenblick ist das Ecoship das wirkungsvollste AF das auf dem Markt ist und wird seit Jahren auch von der Bundesmarine, Zoll, Polizei, SAR verwendet. Gre Friedrich
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  • Avatar von Mystic
    01.07.2021, 12:27
    Hallo Friedrich, nach nun etwas ber einem Jahr mchte ich hier auch mal eine Rckmeldung zu meinen Erfahrungen mit den Relest Af geben. Nachdem ich ber viele Jahre mit dem Seajet Emporer so einigermaen zurecht gekommen bin, haben wir in 2020 auf Relest umgestellt. Lieferung in der Corona Zeit nach Griechenland verlief einwandfrei.. ( aus anderen Lieferungen wei ich, dass das nicht der Standard im Frhjahr war) Auftrag mit der Rolle war normal einfach. Wir haben dann nach etwa 2 Monaten Trocknung an Land das Boot nach Sardinien berfhrt und dort ziemlich genau 12 Monate ohne jede Bewegung im Wasser liegen lassen. Bei SeaJet wre danach ein Tauchgang zur Beseitigung von geringem Bewuchs notwendig gewesen, wobei das recht einfach gehen wrde. In unserem Fall war null Bewuchs zu sehen, auch nicht an Stellen die durch UV Einstrahlung immer etwas problematisch waren. Ich bin nach dem ersten Jahr absolut zufrieden und freue mich auf weitere bewuchsfreie Jahre. beste Gre Mystic
    1 Antwort(en) | 437 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.06.2021, 14:51
    Richtig, Reste vom Flugrost knnen vernachlssigt werden, denn die verbinden sich mit der Zinkstaubgrundierung und werden neutralisiert. Der Flugrost ist Eisenoxid, der richtet keinen Schaden an. Gre Friedrich
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  • Avatar von moe1887
    19.06.2021, 11:43
    Moin, moin, das Boot wurde jetzt im Wirbelstrahlverfahren mit Wasser/Sandgemisch gestrahlt. Ich habe es danach noch einmal mit Frischwasser abgewaschen. Es hat natrlich sofort Flchendeckend Flugrost angesetzt. Die zu behandelnde Flche brauche ich jetzt nur noch mit Aceton abwaschen und den RELEST Marine 377 2K-EP-Primer ZM auftragen, habe ich das richtig verstanden? Lieben Gru aus dem Norden Martin Oetjens
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  • Avatar von ADMIN
    12.06.2021, 09:34
    ADMIN hat auf das Thema Neubeschichtung Deck und Kajte im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Felix, das wre eine Mglichkeit. Bei der Vorgehensweise rate ich aber zu Protect 346 in der Farbe wei und nicht grau. Der Grund ist, dass wir mit mglichst geringen Schichtstrken beim PU-Acryl eine Deckung bekommen. Damit erleichtern wir bei Beschdigungen ein Nachbessern. Hohe Schichtstrken die immer von Verkufern vermittelt werden, schaden meist mehr als dass solche ntzen. Das mit dem Salz funktioniert nicht. Anstelle Salz kann ein je nach gewnschter Rauhigkeit ein weier Korund der eingestreut wird, verwendet werden. Der kann dann nach Verfestigung mit dem PU-Acryl berschichtet werden. Grundstzlich sollte bei PU-Acryl mit Airles gespritzt werden um einen Orangenhaut-Effekt zu vermeiden. Es knnte auch der Laufbereich mit einer Fellrolle beschichtet werden, so dass die Oberflche griffiger wird. Grundstzlich sollte sich da einer vorher herantasten und ein paar Muster auf einer 2-3 mm dicken Acrylplatte versuchen. Wenn gewnscht, dann bitte anfragen, denn ich habe da einige solcher Platten im Abfall und Frau Decker knnte die dann bei einer Bestellung beilegen. Spachtelungen wegen der Haftung nicht mit Polyester, sondern mit einer 2 K. EP-Feinspachtel. Wie gesagt, zuerst vorbereiten, dann Bilder, dann am besten telefonieren. Gre Friedrich
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  • Avatar von Bootschafter
    11.06.2021, 23:18
    Hallo Friedrich - vielen Dank fr die schnelle Antwort! Wir werden sptestens im Herbst loslegen und alle Beschlge und dergl. abbauen. Dann wird geschliffen und gespachtelt usw. Danach wrde ich, Deiner Empfehlung nach, eine (?) Schicht Marine Protect 346 Multicoat in z.B. grau auftragen und dann zwei (?) Schichten 316 PU-Acryl in wei. Die Laufflchen wrden wir gerne ebenfalls mit einer Schicht 316 PU-Acryl und aufgestreutem Salz machen. Das mit dem Salz hatten wir uns so als gnstige Alternative berlegt. Und 316 PU-Acryl auf 316 PU-Acryl wre ja sinnvoll... Wre das ein guter Anstrichaufbau? herzliche Gre, Felix
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  • Avatar von ADMIN
    11.06.2021, 19:41
    ADMIN hat auf das Thema Neubeschichtung Deck und Kajte im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Felix, ich wrde vorschlagen, zuerst einmal das Deck so weit wie mglich fr einen neuen Beschichtungsaufbau vorzubereiten, neu Bilder und erst dann die Vorgehensweise zu bestimmen. Das Problem bei solchen Decks ist die erforderliche Elastizitt einer Beschichtung. Wir mssen also versuchen, mit mglichst geringer Schichtstrke die Neubeschichtung auszufhren um ein reien der Beschichtungen zu verhindern. Ein Topcoat ist nichts anderes als ein Decklack, da gibt es hunderte. Jeder Decklack ist also ein Topcoat. Ich bin mir noch nicht sicher, ob nicht ein Fller mit einen 1 K. Alcydharz-Lack gengt, oder eine 2 K. PU-Acrylbeschichtung und grundiert mit einer Lage Marine Protect 346 Multicoat. Da wrde ich erst gerne sehen, wie es unter dem Kunststoffbelag nach der Beseitigung aussieht. Am widerstandfhigsten ist ein 311 oder 316 PU-Acryl, matt oder glnzend, der z.B. auch fr begehbare Decksbeschichtungen der Groschifffahrt verwendet wird. Gre Friedrich
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  • Avatar von Bootschafter
    11.06.2021, 15:54
    Liebes Forum - wir haben eine sehr schnes, aber etwas heruntergekommenes Segelboot erworben. Eine Kerry27. Da das Gelcoat des Kajtaufbaus sehr verkratzt und abgewetzt ist und auch die Laufflchen mit einer sehr heruntergelaufenen Farbe unbekannter Herkunft gestrichen sind, haben wir uns vorgenommen, den gesamten Decks- und Kajtbereich zu lackieren. Mglichst extrem widerstandsfhig und bestndig. Was wrdet ihr uns empfehlen? Topcoat? 2-K-Lack? Ein Foto ist dabei, dann kann man das vielleicht besser beurteilen. Danke Euch fr ein paar Antworten - Felix
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  • Avatar von ADMIN
    05.06.2021, 19:41
    Hallo, ein fachgerechter Beschichtungsaufbau Standzeit 15 -20 Jahre geforderter Industriestandart bei einer Stahl-Yacht ist 1 x Zinkstaubgrundierung, 1 x Eisenglimmer (Hmatit) Schuppenpanzerbeschichtung - 3 mal Multicoat ein EP mit SiO2 - 1 mal PVC-Viniyl,- 1 - 2 mal ein selbst abschleifendes SPC-Antifouling mit hohen Anteilen Zinkoxiden und Kupfer(I)oxiden fr einen 3-4 jhrigen Bewuchsschutz. Wir haben eine 2 Komp. Zinkstaubgrundierung siehe http://shop-af.de/contents/de/p13.html 8,1 Liter/22 Kg oder 1,2 Liter/3,3 kg die mit Epoxidprimer D53 berschichtet werden darf. Flugrost kann vernachlssigt werden. Da alle Zinkbeschichtungen Antihafteigenschaften haben, was zu Abplatzungen bei EP fhren kann, empfehlen wir als Versiegelung von Zink - einen Haftgrund / Eisenglimmerbeschichtung siehe http://shop-af.de/contents/de/p12.html, was den Korrosionsschutz erheblich verbessert. Unsere Lieferzeiten betragen zur Zeit wegen Corona 8-10 Tage. Da die Beschichtung sehr schwer ist, knnen Gebinde mit 8,1 Liter/22 Kg nur mit Spedition geschickt werden. Kleingebinde verschicken wir mit UPS oder DHL, das geht dann schneller. Wichtig ist, wenn ein Antifouling aufgetragen wird, einen Haftgrund PVC-Vinyl zu verwenden., Ansonsten gehrt auf eine Stahl-Yacht nur ein selbstabschleifendes SPC-Antifouling. Die oft empfohlenen Primokon-Beschichtungen Naphta / eingedicktes Erdl sollten nicht verwendet werden. Grundstzlich wenn Stahl-Yachten beschichtet werden, ist zuvor mit technischen Aceton abzureiben. Damit erzielen wir durch die schnelle Verdunstung von Aceton eine Entfeuchtung, da bei Stahl besonders wenn im Freien gearbeitet wird, ein Taupunktproblem entstehen kann, was dann Aplikationsprobleme verursachen kann. Gre Friedrich
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  • Avatar von moe1887
    05.06.2021, 17:48
    Moin, moin, momentan saniere ich das Unterwasserschiff meines Stahlverdrngers. Geplant war eigentlich die alte Beschichtung mit den Rotationsstrahler von Tercoo zu entfernen. Leider kommt man mit der Technik an Grenzen, sobald die zu bearbeitende Flche viele verschachtelte Ecken und Kanten hat, wie zum Beispiel die Khlrohre um den Kiel und die Stabibleche an meinem alten Hollnder. Leider war mir das vorher nicht bewusst. Nun haben wir uns entschieden, wo wir schon 2/3 fertig sind, den Rest und das gesamte Unterwasserschiff von der Firma Re-move mit der Wirbelstrahltechnik zu entlacken und entrosten. Weil dabei Wasser im Spiel ist, setzt die Oberflche wohl zgig Flugrost an. Nun hatte ich vor das ganze mit Antorit-Zinkgrund D50 von Hveling zu grundieren und dann mit dem Epoxyprimer D53 von Hveling weiter zu beschichten. Leider habe ich smtliche Farben vorab gekauft, weil ich wieder zgig ins Wasser wollte und Angst vor Lieferengpssen hatte. Nun meine Frage, haben Sie einen Zinkgrund im Angebot, den ich nach Auftrag mit dem Epoxiprimer D53 von Hveling weiter bearbeiten kann und direkt auf die sehr wahrscheinlich mit Flugrost benetzte Oberflche direkt auftragen kann. Sie wurden mir von Bootsbaumeister Klier aus Hamburg empfohlen und der meinte, dass Sie mir weiterhelfen knnen. Fr ihre Antwort herzlichen Dank im Voraus Gru aus dem Norden Martin Oetjens
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  • Avatar von ADMIN
    03.06.2021, 10:34
    ADMIN hat auf das Thema Farbe/Primer fr Stahlyacht im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Bernd, bis 1995 wurden besonders fr die Binnenschifffahrt Ost - und West 2 Komp. Teerepoxide bei Stahlschiffen verwendet. Im Westen TE aus Teerlen ohne Benzo(a)pyren im Osten aus Steinkohleteer mit Benzo(a)pyren. Siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/benzo(a)pyren.htm. Ich weise extra darauf hin, wenn einer Schleifarbeiten am Unterwasserschiff durchfhrt, dass das Zeug sehr toxisch ist. Der Fehler der gemacht wurde, ist Primocon. Primocon ist nichts anderes als Naphta - eingedicktes Erdl und wird nach Jahren sprde. Fr die Teerepoxide gab es ein 1 Komp. PVC-Vinyl aus Teerlen das aus Kostengrnden und Versorgungsproblemen durch Marine 470 Vinyl ersetzt wurde.. Die Teerepoxide ohne Benzo(a)pyren die spitze waren, werden nicht mehr hergestellt. Die noch lieferbaren TE von Sigma drfen nur an Gewerbebetriebe verkauft werden und werden noch fr Boyen, Dalben, Spundwnde, Schleusen verwendet. Vorgehensweise: Wenn der Untergrund fest ist, keine Abplatzungen, dann sauber das Priomocon anschleifen, das TE so weit wie mglich erhalten, 1 mal mit Intertuf 203 Aluminium versiegeln, darauf dann 2 Lagen Marine 522 Ecoship. Haben wir Abplatzungen, dann knnen die kleinen Schden mit einen 251 Chlorkautschukprimer ausgebessert werden. Darber dann wieder das Intertuf 203. Wie auch immer, beginnt bei Stahlyachten die Korrosion, dann knnen wir nur noch flicken um Zeit zu gewinnen. In der Regel werden Stahlyachten fr ca. 15-20 Jahre beschichtet, das entspricht auch der Standzeit, weitere 15 - 20 Jahre nachgebessert und dann verschrottet. Nach der Beschreibung wurde bereits saniert, so dass die Schwachstelle das Unterwasserschiff sein wird. Korrosionsschden im berwasserbereich oder Innenbereich werden mit Protect 246 Multicoat Farbe wei oder helllgrau ausgebessert. Das Protect darf dann mit einen 1 K. Alcyd oder mit 2 K. Pu berschichtet werden. Mit dieser 2 K. Beschichtung drfen auch 1 K.Alcydharz-Beschichtungen berschichtet werden. Ansonsten sind Stahlyachten ein wenig kompliziert und wir mssen immer den Einzelfall beurteilen. Daher am besten telefonieren, das geht dann einfacher. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    02.06.2021, 19:37
    ADMIN hat auf das Thema International Ultra 300 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Uwe, Ultra 300 ist ein Hartantifouling, gehrt nicht auf eine Stahlyacht, egal welche Gewsser. Es ist polierend, bedarf aber Geschwindigkeiten wie ein Gleiter. Ich kann Dich gut verstehen was die "Auswahl" betrifft. Obwohl wir weltweit nur 9 Anbtifoulinghersteller haben, haben wir nur in Europa inzwischen ber 350 Produktnamen. Vergleichen wir dann die Inhaltsstoffe, dann ist es nicht ungewhnlich dass ein und das selbe Antifouling mehr als 40 verschieden Namen hat. Antifoulings knnen entsprechend den Anforderungen angepasst werden, - wir sagen veredelt. Z. B ein Saisonwasserlieger bentigt nur einen Bewuchsschutz von ca. 3 Monaten, da das Boot im Herbst wieder aus dem Wasser kommt. Im Frhjahr wird dann neu berschichtet. Damit reicht ein SPC-LF z.B., bei dem die Trgerkomponente bis zu 1:9 gestreckt wird. Im Grunde sind sind Antifoulings wie z.B. von einen Bekleidungshndler der zum Antifouling-Spezialisten mutiert weit - weit berteuert. Auf ein Stahlboot gehrt kein Interprotect, sondern eine Versiegelung mit Intertuf 203 der Epoxidgrundierung ( die aber da nicht geeignet ist), darauf ein selbst abschleifendes SPC-Antifouling mit hohen Zinkoxidbeigaben. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    02.06.2021, 19:10
    ADMIN hat auf das Thema AF neues Boot im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Claus, bei einen Sportboot haben wir immer das Problem, mit Bewuchsschutz und Bewuchsschutzdauer. Stand der Technik, ob Gorch Fock, Bundesmarin, SAR, oder die Zollboote sind selbst abschleifende Antifoulings. Was also bei einen Gleiter, Trailerboot, kurze Wasserliegedauer halbwegs funktioniert mit PTFE wird bei einen Wasserlieger und entsprechenden Bewuchsdrcken zur Dauerbeschftigung. Besonders extrem wird es dann in Gewssern im Skagerrak, Travemne, Schleimndung, Holland und warmen Gewssern wie Bodensee, Mittelmeer zur Arbeitsbeschaffung. PTFE, Teflon, Silikon sind also in Deinem Fall nicht geeignet. Normalerweise htten wir bei solchen Geschwindigkeiten auch mit einen einfachen Hartantifouling gengend Selbstreinigung, haben wir aber lngere Wasserliegezeiten, wo das Boot nicht bewegt wird, dann reicht die Selbstreinigung nicht mehr aus wenn der Bewuchs verfestigt. Vorgehensweise: Unterwasserschiff sauber machen, mit einer Stahlwolle grndlich abreiben bis der Gelcoat matt. Dann 2-3 mal mit technischen Aceton reinigen um die Paraffine so weit wie mglich zu beseitigen. Ist eine Drecksarbeit, aber ein "muss". Dabei den Lappen mehrmals wechseln damit die Paraffine auf dem Unterwasserschiff nicht verteilt werden. Die Letzte Reinigung erfolgt 1-2 Stunden je nach Temperatur vor dem beschichten. Der Grund ist die schnelle Verdunstung von Aceton, so dass wir die Oberflche entfeuchten was die Haftung verbessert. Versumnisse bei der Vorbereitung lassen sich nachtrglich nicht mehr korrigieren. 1 x mit der Fellrolle Marine 470 Vinyl, Farbe rotbraun, Ergiebigkeit 6-7 m/Ltr. 2 x (Wasserpass 3 x) mit der Fellrolle Marine 522 Ecoship Farbe schwarz oder auch umgekehrt, Ergiebigkeit ca. 7 m/ltr. Berechnung: (Breite + Tiefgang) x Wasserlnge = m Unterwasserschiff. Da wo die Auflagen sind beim Lagerbock oder Sttzen, das machen wir dann am Kran. Der Primer ist wenn es warm ist in 10-15 Minuten Handtrocken, dann Antifouling, da reichen auch fr 2 x 20 Minuten, dann ins Wasser. Der Bereich ist aber fr einige tage noch nicht mechanisch belastbar, wird aber auch im Wasser dann fest, daher keine 50 Knoten am Anfang. Normalerweise wrde der Anstrich z.B. in der Adria bei einer Segelyacht 3 - 4 Jahre reichen. Bei Motoryachten und entsprechenden Geschwindigkeiten erhht sich durch den Abrieb der Verbrauch. Ob jetzt alle 2 Jahre oder drei Jahre berschichtet wird, bestimmt also die Auslastung. Bei Verwendung von Hartantifoulings oder erodierenden Antifoulings htten wir bei 3 Anstrichen einen geringeren Verbrauch an Antifouling. Damit auch einen geringeren Bewuchsschutz. Der wesentliche Nachteil ist aber, dass bei solchen Antifoulings die Trgerkomponenten ausgelaugt werden, und beim neu beschichten angereichert werden. Die Folge sind dann die unsinnigen Schichtstrkenanreicherungen die dann zu Abplatzungen fhren. Die Kosteneinsparung macht sich bei solchen Antifoulings nicht bezahlt, wenn nach 5-6 Jahren die Altschichten beseitigt werden mssen, was ohne Beschdigung des Gelcoat kaum mglich ist. Ich denke, das ist ein Kompromiss Bewuchsschutz - Bewuchsschutzdauer - Gleitwiederstand - Folgekosten. Wir mssen uns aber ehrlich machen, jeden Anwendungsfall gerecht zu werden ist nicht mglich bei Sportbooten. Je nach Auslastung knnen auch 3 Anstriche vom Marine 522 aufgetragen werden. Bekommen wir aber 2 Jahre Bewuchsschutz bei einen solchen Boot bei hohen Bewuchsdrcken, dann wre das ein Super Ergebnis. Gre Friedrich
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  • Avatar von Uweb123
    02.06.2021, 17:49
    Hallo, mein Stahlboot wurde mit international Interprotect gestrichen. Frage: Ist Ultra 300 ein geeignetes AF für mein Verdränger? Das Fahrgebiet ist NL / Binnen Wasserlieger Wenn ich 3 Lagen davon streichen würde, wie hoch ist dann die Standzeit? 24 Monate. Gruß und Danke Uwe P.S Die Auswahl macht mich fertig.A1
    1 Antwort(en) | 482 mal aufgerufen
  • Avatar von Superbukoxxl
    02.06.2021, 12:06
    Hallo, vielen Dank fr dieses Forum. Das ist echt der Knaller und super informativ. Habe mit meinem ehem. GFK Boot und den Relest Produkten super Erfolge gehabt (Relest Marine 522 AF) Nun habe ich mir eine Stahlyacht zugelegt und auch schon viel im Forum gelesen. Trotzdem bin ich noch ein wenig verwirrt, daher meine Frage: Welches ist der passende Primer und der dazu passende Antifouling Anstrich fr meine Stahlyacht: Elbtrawler 1095, Bj. 1989: Auszug aus der Yachtbeschreibung: Konservierung: Rumpf unter Wasser: 4 x Epoxi-Teer, 1 x Silberprimocon, 2 x Antifouling. Rumpf ber Wasser: 4 x 2-Komponenten-Primer, 1 x DD-Lack. Farbe nach Wahl. Deck: 4 x 2-Komponenten-Primer. 1 x DD-Lack mit Antirutscheffekt, Farbe nach Wahl. Aufbau auen: 4 x 2-Komponenten-Primer, 1 x DD-Lack, Farbe nach Wahl Rumpf. Schotten. Vielen, lieben Dank fr Ihre Bemhungen Bernd Zimmermann
    1 Antwort(en) | 632 mal aufgerufen
  • Avatar von briley
    01.06.2021, 17:17
    briley hat auf das Thema AF neues Boot im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, wir haben das Boot nun seit Mrz im Wasser aber bewchst doch sehr. Welches AF ist fr 12m Sportboote und 50kn zu empfehlen? Hart oder etwas anderes? Vielen Dank Gru Claus
    5 Antwort(en) | 3635 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    07.05.2021, 14:10
    ADMIN hat das Thema TEST im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN erstellt.
    Testgggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggggg
    0 Antwort(en) | 424 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.05.2021, 10:38
    ADMIN hat auf das Thema Osmoseschaden reparieren im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, wir mssen uns immer ehrlich machen, denn richtig wre 2 Lagen laminieren, Spachteln, Epoxyd usw. Wir mssen aber auch die Verhltnismigkeit sehen, denn eine solche Sanierung wird mit 1200,- je laufenden Bootsmeter zzgl. 19% Mwst. kalkuliert. Unsere Erfahrungen mit der Vorgehensweise zur Blasenpest sind sehr unterschiedlich. Bei manchen erscheinen die Blasen nach 3-4 Jahren, bei den meisten aber sind nach 6-8 Jahren keine Blasen mehr aufgetreten. Entscheidend ist nun mal die Feuchte im Laminat. Anwendung: 2 mal mit Marine 340, mehr ist wirklich nicht erforderlich 1 mal Marine 470 Vinyl 1 mal Marine 522 Ecoship bei Saisonwasserlieger Nachteil bei Marine 340 ist, da der Privatanwender nicht Airles spritzt, bekommen wir mit der Fellrolle eine rauhe Oberflche, wie eine Orangenhaut. Wichtig ist, die EP-Beschichtung ca. 10-14 Tage hrten lassen, das gilt fr alle EP-Beschichtungen im Handel. Der Grund ist, alle EP-Beschichtungen hrten nach, schrumpfen ein wenig und bauen die Spannungen durch die chemische Hrtung ab. Wird zu frh mit Vinyl - lsungsmittelhrtend - berschichtet, dann besteht das Risiko, da das Vinyl schneller aushrtet als EP dass Haarrisse entstehen knnen, daher ein wenig Geduld. Nach 1 Woche bis 14 Tage die Oberflche schleifen mit 160 Krnung, ein wenig gltten. Dann den Marine 470 und zuletzt das Antifouling. Je nach Bootsgre arbeiten wir mit den 10 oder 18 cm Fellrollen. Da nun mal alle Fellrollen auch die llsungsmittelfesten Rollen sich auflsen, haben sich die Nylonfellrollen (im Zubehr) was das Preis-Leistungsverhltnis betrifft am besten bewhrt. die halten je nach Temperatur 20 - 30 Minuten. Grundstzlich niemals aus der Dose streichen, immer umtopfen in eine Farbmischwannne. Aufrhren mit einen Rhrstab und der Bohrmaschine. Immer Schutzbrille aufsetzen, denn Vinyle auch Epoxid haften auf nassen Untergrund - Auge und ein kleiner Farbspritzer bedetet 3-4 schlaflose Nchte. Auch beim Kiel ist die Verhltnismigkeit zu beurteilen. Richtig wre, 1 x mit Zinkstaub, 1 x Eisenglimmer, 3 x Multicoat, 1 mal Vinyl Marine 470 dann Antifouling. Auch beim Chlorkautschuk verbessert die Schichtstrke nicht den Korrosionsschutz. Da wir nun mal bei den Kielen meist mit Schwefel und Phophor verunreinigte Sthle haben, korrodieren die Sthle von "Innen" heraus, das ist ein natrlicher Alterungsprozess. Wir knnen eine Verbesserung erzielen, wenn der Chlorkautschuk mit 1 x Intertuf 203 Aluminium berschichtet wird, dann das Antifouling, der Marine 470 ist da nicht mehr erforderlich. Alles was zu viel ist, bringt keine Verbesserung unbd erschwert nur ein nachbessern. Bricht uns die Korrosion nach 1-2 Jahren wieder durch, dann einfach mit der Flex sauber machen, mit dem Intertuf 203 Aluminium berlappend zum Antifouling streichen, dann wieder Antifouling, das geht einfach und schnell. Alle Hinweise wie Verbrauchsmengen, berschichtungszeiten fr ca. 12 m stehen in den Datenblttern die sich jeder ausdrucken kann. Da nun mal nicht immer die Bedarfsmenge so genau bestimmt werden kann, immer eine Verpackung aufheben, denn wir nehmen nicht angebrochene Gebinde zurck und machen dann eine Gutschrift. Gre Friedrich
    1 Antwort(en) | 726 mal aufgerufen
  • Avatar von Manolopepe
    05.05.2021, 09:12
    Hallo Admin, auch mich hat es letztes Jahr erwischt. Nach dem Rauskranen lauter kleine Blasen beginnend 20 cm unter dem Wasserpass. Ich hab dann im Oktober 2020 alle Antifoulingschichten mit Yachtstrip abgebeizt, danach das komplette Gelcoat runtergeschliffen. Jetzt mchte ich es wieder aufbauen, der Kiel soll gleich mitgemacht werden. Mein Plan ist jetzt folgender (24 Fuss Kielschwerter Lnge: 7,50m, Breite 2,50, 0,75 cm Tiefgang): 3 mal streichen mit Relest Marine 340 1 oder 2 mal mit Marine 470 Vynyl 1 mal mit 522 Ecoship Kiel mit Schrubbscheibe entrosten dann 2 mal streichen mit 251 CR-Primer 1oder 2 mal mit Marine 470Vinyl 1 mal mit Marine 522 Ecoship Kannst du mir bitte Infos zu Mengen, Verarbeitung, Temperaturen, berstreichintervallen, Arbeitsmittel usw. geben, also quasi ein Arbeitspapier, was ich wann machen muss, damit es vernnftig wird. Danke schon mal im Vorraus
    1 Antwort(en) | 726 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.05.2021, 13:08
    Hallo Tom, Das Mille NCT braucht auch den passenden Primer, wre die Trgerkomponente Vinyl, dan wrde 1 x Marine 470 Vinyl gengen, es knnte auch Intertuf 203 von International dann verwendet werden. Ansonsten gengt ein dnner Versiegelungsgrund mit Marine 470 Vinyl, Farbe rotbraun, Bedarf bei 18 m ca. 3 Liter, darauf fr einen Saisonwasserlieger 1 mal Marine 522 Ecoship, Farbe schwarz, Bedarf ca. 4 Liter, das reicht dann je nach Auslastung 2-3 Jahre. Wird berschichtet, das Unterwasserschiff reinigen, was nicht abgeht mit dem Hochdruckreiniger lsst sich mit einer Spachtel und Pfannenreiniger beseitign, anschleifen ist nicht erforderlich, aber wir empfehlen mit einer groben Stahlwolle einfach zu gltten damit wir einen sauberen Untergrund haben. Mehr ist nicht erforderlich. Bei der Verarbeitung immer auf den Taupunkt achten, denn ist die Objekttemperatur vom Boot niedriger als die Umgebungstemperatuir, dann haben wir immer Kondensfeuchte und streichen auf nassen untergrund. Kommt es wirklich zu osmotischen Schden, - kleine Blasenbildung, dann lsst sich das einfach nachbessern. Den Bereich sauber verschleifen, 1 mal Vinyl berlappend, dann wieder Antifouling. Erst wenn eine vollstndige Sanierung erforderlich sein sollte, dann muss alles runter und wir ersetzen dann den Gelcoat mit einen Reaktiv-Harz und da auch nur mit 2 Anstriche, mehr ist nicht erorderlich. Gre Friedrich
    5 Antwort(en) | 1975 mal aufgerufen
  • Avatar von McToWi
    01.05.2021, 10:21
    Hi Friedrich, ich danke fr die ausfhrliche Erklrung. Die Seiten zu diesem Thema habe ich bereits vorher studiert - wenn man das so sagen darf ;-) . Es sind ja eine Menge an Informationen, die man als Laie erst einmal einsortieren muss. Des Weiteren frage ich mich ja, warum sich denn die Mr vom "Osmoseschutzsystem" im Hobbybereich so lange hlt, wenn es doch anscheinend so einfache Lsungen, siehe "nur 1 x mit Marine 470 Vinyl, Farbe rotbraun" und "ein SPC-selbstabschleifendes - selbstglttendes Antifouling Marine 522 Ecoship, Farbe schwarz" gbe, dass msste sich doch durchgesetzt haben?? Dazu noch ein zwei Fragen: Warum die Vinyl Farbe - welche Eigenschaften / Aufgabe htte diese denn? Reiner Haftvermittler oder auch gewisser Schutz des Gelcoat bzw der bei mir vorhandenen unbekannten Schichten? Passt diese Farbe auf die unbekannten Untergrnde? Da ich meine bis jetzt bestellten Gebinde 2-K Hempel Lightprimer und 1-K AF-Haftvermittler zurckgeben knnte - Wrde mein AF Hempel Mille NCT auch auf die von Dir beschriebene Marine 470 Vinyl Beschichtung / Farbe passen, denn die Gebinde kann ich nicht mehr zurcksenden? Mit wieviel Verbrauch / wieviel Liter Farbe von Marine 470 bentigt man denn ungefhr fr einen Anstrich bei einem Boot 9,4 m Lnge x 3,05 m Breite und 1,45 m Tiefgang (Kurzkiel)? Wie empfindlich ist die von Dir beschriebene Beschichtung bzgl. der Verarbeitung im Freien? (denn auch dazu hat die Enzyklopdie des AF beigetragen - HobbyBootsbauer im Freien und Arbeiten mit anspruchsvollen Beschichtungssystemen / Streichintervallen etc.) Ich will mich gerne belehren lassen, doch eine gewisse Skepsis bleibt. Gru Tom
    5 Antwort(en) | 1975 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.05.2021, 09:51
    Hallo Tom, der Osmoseschutz - Feuchtediffusion der den Skippern immer wieder vermittelt wird, wurde noch nicht erfunden. Bei den Polymeren handelt es sich um Riesen-Kettenmolekle und da wandern nun mal die winzigen H2O-Molekle durch. Je nach Poxid, haben wir unterschiedliche Durchdringungswerte die durch Zustze wie Kalk bei Gelshield, Quarz bei VCTar2, Feldspat, Aluminiumoxid oder Eisenglimmer beeinflut werden. Ein VCTar2 ist nun mal ein Haftgrund fr VC17m-Antifoulings und kein Osmoseschutz und auch kein Korrosionsschutz wie er von Verkufern vermittelt wird.. Der Hochwertigste Osmoseschutz ist nun mal der Gelcoat mit ca. 0,6-0.8 mm, wrde die Schichtstrke auf die Durchdringungswerte einen Einfluss haben, dann wrde der Hersteller 2 oder 3 Lagen zustzlich in die Form spritzen, das kostet nicht viel. Wre ein VCTar2 oder ein Gelshild ein zustzlicher Osmoseschutz, dann wrde der Hersteller diesen Osmoseschutz auch anwenden. Die Hersteller von Yachten sind nun mal nicht doof. Wir bekommen z.B. bei 0,125 mm beim Multicoat die max. Feuchtedichte. Was mehr ist geht nur zu Lasten der Elastizitt und es besteht das Risiko, dass der darunterliegende Gelcoat Haarrisse bekommt. In der Berufsschiffahrt haben wir bei einen Containerfrachter nur eine Schichtstrke von 0,6 mm, damit eine Standzeit von 15-20 Jahren und die wrde durch mehr nicht erhht. Wird ein neuer Gelcoat angeschliffen, dann vergrern wir bis zum 3-fachen Wert die Oberflche. Das bedeutet auch wir vergrern auch die Feuchteaufnahme. Darauf streichen wir dan ein Epoxid das mit Kalk pikmentiert wurde das eine gerinere Feuchtedichte als der Gelcoat hat. Was ist das fr ein Unsinn, den da die Werbung und die verkufer vermitteln. Keiner kommt auf die Idee wenn er seinen neuen Daimler bekommt, den Lack anzuschleifen, darauf eine Rostschutzfarbe zu streichen damit der Daimler nicht mehr rostet. Die Werbung macht vieles mglich, wir knnen osmotische Schden reparieren, aber nicht verhindern. Da lies mal den Beitrag 1. BLASENENTSTEHUNG-ERLRUNG OSMOTISCHER PROZESSE (antifouling-shop.com) Natrlich wre es mglich, z.B. mit einer Eisenglimmer-Beschichtung ein eindringen der Feuchtemolekle zu verhindern. Die Folge wre, wir bekommen Drcke im Laminat bis zu 20 Bar, die Poxide-Haftmittel lsen sich auf, das laminat trennt sich dann vom ISO-Harz, das Boot wird weich und verliert seine statische Festigkeit. Das Laminat muss auch die Mglichkeit haben zu entfeuchten, was zum grten Teil ber den Innenraum erfolgt, der mit Ausnahme der Bilge nicht versiegelt wird. Das ist also nicht eine Sparmanahme der Hersteller, sondern eine Notwendigkeit. Daher ist das Lften so wichtig, damit die Feuchte entweichen kann. Natrlich gibt es Ausnahmen wo solche zustzlichen Beschichtungen erforderlich sind. Ein VC17m haftet nicht ohne VCTar2, je nach Anwendungsfall macht eine Opferbeschichtung Sinn, um den Gelcoat zu schtzen, z.B. in der Nordsee wo Boote trocken fallen. Es muss also der Einzelfall beurteilt werden was Sinn macht oder was Unsinn ist. Da haben wir z.B. eine Werbung mit einen inaktiefen Bewuchschutz, eine Epoxid-Kuperfarbe, die nicht einmal elektrisch leitend sein soll und einen Bewuchsschutz der 10- Jahre und lnger funktioniert. Damit die hochkonzentrierte Kupferfarbe haftet, muss der Gelcoat vorher krftig angeschliffen werden, darauf wird dann eine einfache Epoxidgrundierung aufgetragen. Mancher wundert sich dann, wenn er in tropischen Gewssern bereits nach 3-4 Jahren osmotisch Schden wie die Blasenpest bekommt. Was die Herstellerder Yachten betrifft, die lehnen bei solchen Anwendungen sogar die Gewhrleistung auf Nachbesserung ab. Natrlich wird auch dieses Bewuchsschutzsystem, als zustzlicher Osmoseschutz vermittelt. Wenn in deinen Fall der Gelcoat i.O. ist, dann noch ein zustzliche EP-Beschichtung vorhanden iist, dann gengt ein dnner Anstrich Marine 470 Vinyl und das passende Antifouling. Zu 1 k - 2 k. Die meisten 1 K. Beschichtungen enthalten Lsungsmittel, die whrend des Hrtungsprozess ausdiffundieren. Solche Beschichtungen knnen durch Lsungsmittel z.B. mit Aceton aufgeweicht werden. Die 2 K. Produkte sind Lsungsmittelarm wie wir das bezeichnen und hrten auf Grund einer chemischen exothermen (wird Wrme frei gesetzt) Reaktion und sind Lsungsmittelfest. Dabei entstehen erhebliche Oberflchenspannungen, daher sollten wenn nicht getempert wird niemals mehr als 2-3 Schichten aufgetragen werden. Da nun mal es gerne mehr sein sollte, bekommen manche Produkte zustzliche Lsungsmittel, damit die Oberflchenspannungen reduziert werden knnen, nur das geht dann zu Lasten der Feuchtedichte, was auch 5 oder 8 Anstriche nicht ausgleichen knnen. Ein solcher Unsinn der da der Spoirtbootschifffahrt vermittelt wird wre in der Industrie nicht vermittelbar. Da wir in den Hrtern Kohlenwasserstoffverbindungen haben, die 1 K. Beschichtungen auflsen, besteht das Risiko von Abplatzungen oder einer Blasenbildung. Ausnahme: Es ist mglich, mit den Multicoat von Hempel, Hersteller ist BASF 2 K. Protect 346/347 Multicoat eine 1 K. Alcydharzbeschichtungen mit Multicoat zu berschichten. Nur das funktioniert nicht bei Beschichtungen, die Naphta - eingedicktes Erdl enthalten, so wie bei vielen Grundierungen oder in den Trgerkomponenten von Antifoulings. Gre Friedrich
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  • Avatar von McToWi
    30.04.2021, 14:03
    Hi Friedrich, ich gehe eher davon aus, dass die jetzige Schicht schon eine 2-K Epoxidschicht sein msste. VC TAR o.. und nur in kleinen Bereichen, da leider schwarz auf schwarz gestrichen wurde, sind m.M. noch Alt-AF Reste die ich mit einem weiteren Schleifgang oder Reiniger / Aceton abzubekommen versuche. Ich dachte immer, dass ein 1-K Anstrich mit Aeton angelst wird und ein 2-K nicht, denn an vielen Stellen kann ich ganz normal auf dem Schwarz mit Aceton wischen und es verfrbt sich nichts. Da ich nicht genau wei welche Schichten hier vom Voreigner aufgebaut wurden, wollte ich sicherheitshalber 2 Lagen 2-K Beschichtung aufbringen. Deiner Meinung nach sei ja bereits durch das Gelcoat die beste Sicherheit gegen Osmose gegeben. Knnen denn trotzdem so viele Wassersportler irren, wenn sie den typischen Aufbau 4-6 Lagen 2-K + Haftvermittler und AF auf ihr Boot aufbringen? Was ist denn so verkehrt daran das Hempel Produktsystem von 2-K ber 1-K und AF zu verwenden? Wird ja in der UW-Schiff-Aufbauanleitung so beschrieben. Gru Tom
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  • Avatar von ADMIN
    29.04.2021, 13:19
    Hallo Tom, da nun mal nicht alle 1 K. Beschichtungen vollstndig beseitigt wurden, darf nicht mit 2 K. Beschichtung berschichtet werden. Da fhrt zu groflchigen Abplatzungen oder Blasenbildung. Wenn der Gelcoat nicht beschdigt wurde was auf den Bildern auch nicht ersichtlich ist, gengt sauber verschleifen, nur 1 x mit Marine 470 Vinyl, Farbe rotbraun und 1 x bei Saisonwasserlieger ein SPC-selbstabschleifendes - selbstglttendes Antifouling Marine 522 Ecoship, Farbe schwarz, Wasserpass ein zustzlicher Anstrich wegen der Reinigung, das reicht dann mehr als 2 Jahre. Bei Dauerwasserlieger, tropische Gewsser, 2 x mit Marine 522 Ecoship, Farbe schwarz, das reicht dann im Mittelmeer 3-4 Jahre. Die vorgehensweise mit Hempel, Lightprimer darauf dann eine Grundierung wie Primokon - Naphta (eingedicktes Erdl) wrde mehr schaden als ntzen. Gre Friedrich
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  • Avatar von McToWi
    26.04.2021, 16:45
    Hi in die Runde und an alle Experten, ich habe in einer Art Spontanaktion, das alljhrliche "nur Anstreichen mit neuem AF der Voreigner" mal gelassen und den Abzieher angesetzt. Die losen Schichten fielen mir fast von alleine entgegen. Es war wohl hchste Zeit. Stand jetzt habe ich das ganze Alt-AF runter und nochmals alles fein abgeschliffen mit 120 Krnung. Die jetzt vorhandene Schicht ist noch nicht das Gelcoat. Dort wo die Riefen des Kratzers zu tief sind, werde ich mit EpoxyFiller noch nachspachteln, wenn die Temperaturen es einigermaen zulassen. Ich wollte dann mit Aceton alles einmal subern, doch dabei habe ich festgestellt, dass sich der Lappen immer schwarz einfrbt. Nun meine Fragen wren jetzt: Ist die Schwarzeinfrbung beim Abwischen mit Aceton noch RestAF welches nicht weggeschliffen wurde? Die Schwarzfrbung tritt nicht an allen Stellen auf, weswegen ich davon ausgehe das es RestAF sein muss und der Rest schon 2K Sperranstrich. Kann ich einfach, auf die verbliebene Sperrschicht/ Primerschicht (unbekannter Hersteller), 2 neue Lagen 2K Hempel Light Primer aufziehen, danach ggf noch die Hempel 1K Unterwassergrundierung, um dann am Ende mein Hempel Mille NCT (selbstschleifendes AF) aufzubringen? Sind mglicherweise 2 zustzliche Schichten Lightprimer zu wenig? Gru Tom
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  • Avatar von ADMIN
    20.04.2021, 13:25
    Hallo Friedrich, unter Beratung@Antifouling-shop.com am besten die Bilder schicken. Mit Intetuf 203 lassen sich kleine Rostschen "flickken", ist aber im Grunde kein Korrosionsschutz, sondern vergleichbar mit einer Rostschutzfarbe. Eine vollstndige Sanierung mit entsprechenden Korrosionsschutz, geforderte Standzeit 15-20 Jahre wie in der Industrie, erfordert strahlen, 1 x Zink, 1 x Eisenglimmer, 3 x Multicoat, 1 x Intertuf 203, 2 malMarine 522 Ecoshiop. So wie beschriebn wird zur Zeit das Segelschulschiff der Bundesmarine Gorch Fock siehe https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/Gorch-Fock-erreicht-Lemwerder-letzte-Arbeiten-stehen-an,gorchfock2332.html mit unseren RELESt-Produkten saniert. Auch die ges. Bundesmarine hat diesen Beschichttungsaufbau. Es stellt sich also die Frage, nur inprofisieren fr 2-4 Jahre mit stndigen Nachbesserungen, oder wie es der Industriestandard fordert. Wird nur das Unterwasserschiff gemacht, oder bis zur Deckskante, haben wir Korrosion in der Bilge, mssen Decksbereiche nachgebessert werden, welche Decklacke wurden verwendet, muss das Teakdeck konserviert werden, mssen wir am Wasserpass anstckeln usw. Wenn die Bilder da sind, dann sollten wir am besten telefonieren Festnetz Nr. 01623246292 Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    20.04.2021, 11:17
    ADMIN hat auf das Thema GFK Epoxi 2K Temperatur im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Dorothea, der Osmoseschutz wurde noch nicht erfunden, das ist ein Verkufermrchen. Die Trkisfarbe ist ein Gelshield 200, ein EP-das mit Kalk pigmentiert wurde. Da nun mal kein Standard - Ep feuchtedicht ist, ist es egal ob einer Lagen oder 6 Lagen streicht. Da nun mal alle EP kreiden, mit Kalkzustzen pors werden wei ein schweizer Emmentaler, sieht ein Gelshild 200 nach 15 Jahren so wie au dem Foto bei entsprechender Vergrerung aus. Da wurden 3 Lagen Gelschild und darber AF Micron Extra gestrichen. Ob ein Epoxyd von Wohlert, Hempel, International gestrichen wird ist im Grunde egal. Aber dann muss das System vom Epoxid - dann EP-Versiegelungsgrund - Antifouling passen. Sollte wirklich der Gelcoat geschwcht sein, dann bedarf es ein Reaktiv-Harz oder ein EP mit Aluminiumoxid und kein EP-mit Kalk. Haben wir im Boot noch Feuchtewerte ber 2,5 %, dann bauen sich Drcke im Laminat auf bis zu 20 Bar, das Haftmittel Poxyd lst sich auf, das Laminat trennt sich vom Harz, das Boot wird weich. Zu beachten ist, haben wir Epoxide die mit Lsungsmittel angereichert wurden, dass die sehr stark Feuichtedurchlssig sind, haben wir Epoxyde die nur chemisch hrten, dann mssen die meisten Ep getempert werden damit die nicht reissen. Haben wir noch Reste von ener Base durch das Abbeizen und es wurde ein wenig zu lange gewartet, dann haben wir ein quellen des Gelcoat was zur Blasenbildung fhrt. Haben wir noch geringe Reste vom Antifouling oder Grundierungen, dann haftet darauf kein 2 K Epoxid. Die einzigen Epoxide die da funktionieren sind Multicoat-Beschichtungen von Hempel - Jotun oder BASF. Die knnen auch so eingestellt werden, dass die bis zu Minus 5C verarbeitet werden knnen,- aber da muss Airles gespritzt werden. Rostumwandler wie z.B. Tanox phosphatieren und sind im maritimen Bereich nicht geeignet und schaden mehr als dass die ntzen. Die Phosphatierung hat eine geringe Haftung, dazu bleiben Surereste brig und es gibt beim berschichten Blasen wie bei Basenreste von der Abbeize wenn die nicht vollstndig beseitigt wurden. Basen mssen vor dem berschichten mit Sure vorher neutralisiert werden. Was die Rollen betrifft, da lsen sich alle Rollen je nach Temperatur in 20-30 Minuten auf. Da haben sich am besten Nylon-Fellrolen bewhrt, kosten nicht viel. Lsungsmittelfeste-Rollen sind zu teuer, halten ein wenig lnger, lsen sich auch auf. Ansonsten ist der Aufwand wenn der Gelcoat i.O. ist, bei einen Saisonwasserlieger einfach. Beim Kiel 1 x mit Chlorkautschuk grundieren, denn ein Korrosionsschutz mit Zink-Eisenglimmer-Multicoat steht in keinen Verhltnis. Mit Marine 470 Vinyl 1 x grundieren, 2 Tage warten und 1 x mit Marine 522 Ecoship Antifouling streichen. Der Bewuchsschutz reicht dann mehr als 2 Jahre. Bricht uns Feuchte durch, dann lsst sich das leicht ausbessern so wie beim Kiel. Wir mssen bei einen solchen Boot das mehr als 30 Jahre alt ist auch die Verhltnismigkeit sehen, denn eine vollstndige Sanierung wie z.B. bei Wrede Hamburg, mit 6-7 Jahren Gewhrleistung auf Nachbesserung kostet ca. 1200,-€ je laufenden Bootsmeter, zzgl. Kielsanierung, mehrmaliges umsetzen, und 19 Mwst. Ansonsten wenn die Sanierung mit Wohlert-Produkten ausgefhrt wird, dann sollte auch Wohlert die vorgehensweise beurteilen. Gre Friedrich
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  • Avatar von friebras
    20.04.2021, 10:31
    Hallo Friedrich Um ein grsseres Projekt in Italien angehen zu knnen, bentige ich Deine Erfahrungen und Ratschlge. VORAB: Im Winter habe ich einen Rumpf eines Prahms (17,50 * 04,50 m,..sollte ursprnglich als Hausboot umgebaut werden) mit Intertuf 203 saniert. Das ging verhltnismssig "leicht" von der Hand, da die Farbe sich gut verarbeiten lsst und gute Ergebnisse liefert - der Prahm wurde verkauft und ich habe mich einem neuen Projekt in Italien zugewendet (Stahlyacht 17*4,60), welches sehr viel Arbeit, EInsatz bentigt. Geplant ist - nach erfolgreichem Kauf - mit einer kleinen Mannschaf (3-4 Leute) + Material dort runter zu fahren und in ca. 10 Tagen min. den Rumpf neu aufzubauen - dafr htte ich gerne einen groben berblick des Materialeinsatzes,...WAS und WIE VIEL? Friedrich,..wie kann ich Dir 10-12 Fotos zuschicken? Ist es vielleicht besser, Dir den Link zur DropBox zu schicken, wo ich die Fotos hinterlegen knnte!? MFG friebras,...auch Friedrich mit Vornamen
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  • Avatar von Dorothea
    13.04.2021, 02:47
    Hallo, ich bin gerade damit fertig geworden, die ca 29 AF Schichten unbekannter Art von meiner Maxi 35 zu entfernen. Dies schien mir ntig, da die alten AF Schichten an wenigen Stellen bis auf die Gelcoat abplatzten und voneinander abschuppten. Osmose oder Probleme diese Art hat das Schiff nicht ( und so soll es auch bleiben!) Methode war : Mit Yachtstrip anweichen, mit Ziehklinge die angeweichten Schichten abziehen, mit Exenterschleifer und 60er bzw 80er Schleifpapier Reste entfernen, zum Schluss sachte gekrchert um den Staub zu entfernen. Vom Kiel habe ich mechanisch die AF Schichten entfernt, den Rost abgeschliffen und die entsprechenden Stellen mit Tannox Rostumwandler 2 Mal behandelt Das Ergebnis sieht man auf den angefgten Bildern. Die trkise Schicht ist laut Angaben des ersten Eigners Epoxi Osmoseschutz , der 1991 auf das neue Gelcoat aufgebracht wurde. Mein Plan zum weiteren Vorgehen war jetzt, das Schiff 2-3 Mal mit 2K Epoxi Protekt von Wohlert Lackfabrik zu primern und dann 2 Schichten Seajet 33 Shogun als AF zu streichen. (Segelrevier ist Greifswalder Bodden und Ostsee und das Boot liegt ca 6 Monate im Wasser) Meine Fragen: 1. Ist das im Prinzip eine brauchbare Vorgehensweise? 2. Das Schiff steht draussen und die nchtlichen Temperaturen fallen oft bis weit in den Mai hinein noch unter 10 Grad. Gibt es einen anderen Primer, Grundierung , die ein paar Stunden unter 10 Grad in ihrem Trocknungsprozess tolerieren, oder ist das womglich sogar bei dem von mir schon gekauften (og.) Produkt der Fall? Wrde es ntzen, das Schiff nachts von innen zu heizen? 3. Eignet sich Epoxi 2K Primer auch fr die mit Tannox behandelten Flchen? 4. Brauche ich spezielle Rollen fr den Autrag von Epoxi 2K? Ich mchte den Neuaufbau so hinbekommen, dass die Sisyphusarbeit der vergangenen Tage auch Sinn macht und ich ein glattes, gut geschtztes Unterwasserschiff bekomme. Da bin ber guten Rat dankbar und freue auf hilfreiche Informationen zu dem Thema.
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  • Avatar von ADMIN
    11.04.2021, 11:28
    ADMIN hat auf das Thema Frage zu INTERTUF 203 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Richtig, damit vermeiden wir zu starke Schichtstrken, was eine Nachbessrung erleichtert. Natrlich ist das keine Dauerlsung, es geht aber einfach und schnell. Wichtig ist, wird der CR-Primer mit Antifouling berschichtet, dass nicht zu lange gewartet wird. Friedrich
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  • Avatar von klabautermann
    10.04.2021, 22:08
    klabautermann hat auf das Thema Frage zu INTERTUF 203 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Also kann ich auf den CR251 und auch auf den Intertuf Primer direkt mit dem Relest 522Lf Antifouling, ohne einen extra Voranstrich mit Primer 470? Wenn das halten wrde wre ja prima und ich msste nicht noch mal extra einen Haftvermittler streichen.
    5 Antwort(en) | 1955 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.04.2021, 14:01
    Ich empfehle den Topcoat grundstzlich zu spritzen und nicht zu verdnnen. Der Grund ist, PU-Lacke hrten chemisch und haben wir zustzliche Lsungsmittel hinzugefgt, dann mssen die ausdiffundieren. Reagiert die Hrtung schneller als die Verdunstung der Lsungsmittel, dann knnen Blasen entstehen,. besonders wenn zu dick aufgetragen wird. Die Vernnung empfehle ich daher nur zur Reinigung von Spritzwerkzeugen. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    10.04.2021, 13:55
    ADMIN hat auf das Thema Frage zu INTERTUF 203 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Da wo die Korrosion durchbricht mit CR251 berstreichen, wenn handtrocken mit dem Antifouling berschichten. Wenn wir es mit Korrosion bei Stahl-Yavhten zu tun haben, bleibt nur noch flicken, stndiges nachbessern oder die vollstndige Sanierung. Gre Friedrich
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  • Avatar von klabautermann
    08.04.2021, 18:04
    klabautermann hat auf das Thema Frage zu INTERTUF 203 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Vielen Dank fr die rasche Antwort. Es handelt sich um ein hollndisches Stahlboot aus den 80ern. Den Rumpf hatte ich immer mit Relest 522Lf beschichtet und als Sperrschicht ist Vinyl 470 drauf. Das Boot ist jetzt seit 4 Jahren im Wasser und soll jetzt langsam nochmal einen neuen Unterwasseranstrich bekommen. Mglicherweise sind da ein paar Stellen die auch Rost aufweisen und berarbeitet werden mssen. Wre der INTERTUF 203 dafr besser geeignet als der CR251 und kann ich darauf mit mit dem 522LF beschichten ? Also INTERTUF 203 ->Vinyl 470-> 522LF ?
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  • Avatar von Ritter2436
    08.04.2021, 15:30
    Hallo Friedrich, wir verdnnen den Lack mit dem Verdnner gemss Relest Datenblatt zu Topcoat. Kann es daran liegen ? Ansonsten haben wir den Lack auf eine geschliffene Multicoatflche gerollt. Bild habe ich angehngt.
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  • Avatar von ADMIN
    07.04.2021, 16:38
    ADMIN hat auf das Thema Frage zu INTERTUF 203 im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Intertuf 203 ist ein Vinylprimer und wird vorwiegend wegen seiner Aluminiumoxide fr Stahl-Yachten verwendet. In der Regel Raten wir bei GFK-Yachten zu Marine 470 Vinyl, bei Stahl-Yachten zu Intertuf 203. Bei Stahl-Yachten haben wir unter anderem eine 2 K. Protect 246 Grundierung die mit Aluminium-Oxiden pikmentiert ist, die dann mit dem Intertuf 203 versiegelt wird. Damit erzielen wir bei den Stahl-Yachten Zink - Eisenglimmer - Multicoat - Intertuf die geforderte Standzeit von 15-20 Jahren in Sachen Korrosionsschutz. Wir haben aber zahlreiche Kunden die anstelle den 470 den Intertuf bei GFK grundiert haben, funktioniert auch, zumindest wir haben seit 6 Jahren noch nichts gehrt. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    07.04.2021, 16:30
    Halo Dirk, ich kenne das Phnomen nicht, ich hatte auch noch nicht in 18 Jahren einen solchen Hinweis erhalten. Ich vermute, dass unsere Kunden alle den Lack spritzen, geht einfacher und nicht mit der Rolle auftragen. Der Hinweis dass ein Unterschied vei einen Yachtlack zur Berufsschifffahrt besteht kann ich mir nicht vorstellen. Mit diesen Lacken wurde auch die https://moneyinc.com/superyacht-al-said/ voriges Jahr lackiert und da bestehen hchste Anforderungen, die auch mit Sachverstndigen vorher durch Probelackierungen berprft wurden. Bei zu ohen Schichtstrken, hoher Leuftfeuchte, oder unsachgemer Untergrundbehandlung knnen hygroskopische, d. h. wasserziehende Substanzen (Salze) als Verunreinigungen zurckbleiben. Diese bewirken lokale Konzentrationen von Feuchtigkeit, die den Lackfilm als Blasen abheben. Blasen knnen als Erhebungen verschieden in Gre, Anordnung und Hufigkeit auftreten. Sie knnen zwischen den einzelnen Schichten, aber auch unter dem gesamten Lackaufbau entstehen. Bei trockenem Wetter bilden sich die Blasen grtenteils wieder zurck. Gre Friedrich
    3 Antwort(en) | 1247 mal aufgerufen
  • Avatar von Ritter2436
    07.04.2021, 15:52
    Hallo Friedrich, ich lackiere gerade ein Stahlschiff gemss Deinen Vorgaben. Ich streiche auf Relest Protect 346 2k ep Multocoat als Finish 2k pur Topcoat, Decksaufbauten RAL 9001 gloss, Rumpf 5003 saphirblau. Egal welche Rolle ich benutze, ich bekomme immer kleine Blschen auf dem Lack. Habe die Relius Anwenderberatung kontaktiert. Der Effekt wre bekannt, Relius wre fr Yachten ungeeignet, da kein Yachtlack sondern Lack fr die Berufsschiffahrt. Man knnte mit diesem Lack ledeiglich ein 90 % Ergebnis erreichen im Vergleich zu Yachlacken wie von International oder anderen. Es gbe wohl eine Rollverdnnung um die Blschenbildung abzumildern aber auch das wre nicht 100 %. Kennst Du das Phnomen ? Beste Grsse Dirk
    3 Antwort(en) | 1247 mal aufgerufen
  • Avatar von klabautermann
    06.04.2021, 20:41
    Hallo, in welcher Form bietet das INTERTUF 203 einen Korrosionsschutz, also Zinkoxyd oder Aluminiumoxyd.....? Es handelt sich wohl auch um einen Vinylprimer und ist der mit dem 470er vergleichbar? Danke
    5 Antwort(en) | 1955 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.04.2021, 18:15
    Hallo Dieter, ohne Biozide wird es in Berlin nicht gehen, wir haben da erhebliche Unterschiede was den Bewuchs betrifft. Extrem ist es im Bereich Klein-Venedig, das sind Bereiche die gemieden werden sollten. Was die Seepocken betrifft, da hilft im Grunde kein Antifouling mehr. Wir knnen noch den Bewuchs bei Seepocken reduzieren - mit der Keule - verhindern ist vorbei. Nicht einmal mit E605 was mancher Skipper den Antifouling beigemischt hat, lassen sich Seepocken verhindern. Inzwischen bekommen wir immer mehr Standorte, wo nur noch ein Standortwechsel die Lsung ist. Noch schlimmer ist es mit den Rhrenkalkwrmern, da hilft nichts mehr. Wie gesagt, beim gleichen Produkt bleiben und 1-2 mal das Boot in einer Saison sauber machen. Gre Friedrich
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  • Avatar von Fidi0712
    03.04.2021, 10:19
    Hallo Friedrich, vielen Dank fr die schnelle Antwort. Das habe ich in mehreren Beitrgen bereits gelesen, Produktwechsel nur wenn das verwendete nicht funktioniert. Da aber, wie Du selbst schreibst, in den Berliner Gewssern der Bewuchsdruck eher gering ist, wrde ich aus Umweltgrnden gerne auf Biozide verzichten. Fragt sich eben nur wie... Rckfrage in der Werft hat ergeben, dass der vorherige Eigner noch das Erst-Antifouling drauf hatte, damit 3 Sommer um Usedom im Wasser war und jetzt eben ein „miger Seepockenbewuchs“ drauf ist. Die Werft macht den noch runter und einen neuen Anstrich drauf. Mit dem gleichen Sea-Line wre das das einfachste, aber wie erwhnt wrde ich bei dem relativ neuen Boot gerne Biozidfrei bleiben so lange das in den Berliner Gewssern funktioniert.
    6 Antwort(en) | 10662 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.04.2021, 09:45
    Hallo Sturmwind, meines wissen git es kein graues VC17m. VC17m ist normalerweise fr Trailerboote, kurze Wasserliegezeiten, hohe Geschwindigkeiten, Gleiter bestimmt und gehrt nicht auf eine Segelyacht. Viele Eigner streichen aber VC17m auf solche Boote im Glauben, dass die dann auf Grund von PTFE schneller werden, was leider nicht zurifft. Haben wir wenig Farbabtrag, dann lsst das ein Micron WA, Etra, Eu vermuten das erodierend ist. Grundstzlich aber, haben wir es mit unbekannten Antifouling zu tun, dann versiegeln wir mit einen Hat-Versiegelungsgrund und streichen dann ein kompatiebles Antifouling. Gre Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    03.04.2021, 09:38
    Hallo Dieter, meines Wissen haben wir in den Berliner Gewssern weniger mit Bewuchs, sondern mehr mit Verschmutzung zu tun, wie z.B. bei den obrigen Bildern. Wenn die Boote im Herbst raus kommen, muss gereinigt werden. Wird die Verschmutzung trocken, dann bekommen wir die kaum noch runter. Da hilft nur ausprobieren. Haben wir aber bereitrs ein Antifouling, so wie beschrieben das halbwegs funktioniert, dann nur mit dem gleichen Produkt berschichten, keinen Produktwechsel. Ein Produktwechsel ist nur erforderlich, wenn es nicht funktioniert und starken Bewuchs haben. Gre Friedrich
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  • Avatar von Fidi0712
    02.04.2021, 13:40
    Hallo Gerhard, der Beitrag ist ja schon lter, nun wrde mich interessieren ob das inzwischen immer noch so ist. Kein Antifouling in den Berliner Gewssern? 2 Stunden Reinigungsaufwand im Herbst? Wie gro ist denn das Boot? ...ich habe mir eine Cobra Futura 36 Bj. 2018 gekauft, lag bisher an der Ostsee, Usedom. Rumpflnge 9,80m Breite 3,50m Als Antifouling ist offensichtlich Sea-Line Self Polishing drauf. Das Boot liegt noch im Winterlager und sollte nchste Woche einen neuen Unterwasser-Anstrich bekommen. Bewuchs mit Ostseepocken ist vorhanden, aber m.E. eher als mig einzustufen. Daher wird das von der Werft gereinigt und angeschliffen, so lautet mal das Angebot. Knftiger Liegeplatz ist am Tegeler See, das Boot mchte ich ber die Oder zum Liegeplatz fahren und im Sommer auf den Gewssern um Berlin / Havel / Spree bewegen. Die Max. Geschwindigkeit liegt wohl um die 17 km/h, ich werde voraussichtlich i.d.R. mit 10-12 km/h unterwegs sein. Jetzt frage ich mich, ob ich statt dem Sea-Line Antifouling nur den Sealer und Melkfett (oder Wasserpumpenfett) streichen lassen soll, und im Herbst mit Reinigen auskomme. Wenn das dann doch nicht reicht knnte ich ja fr die nchste Saison immer noch Ecoship drauf machen... Macht das Sinn? Da dies mein erstes Boot ist, fehlt mir jegliche Erfahrung und wrde mich freuen, wenn ich auf das Wissen und die Erfahrungen anderer Skipper zurckgreifen knnte. Man kann ja auch von Anderen lernen und muss nicht alles selbst probieren um zum Ziel zu kommen... Viele Gre Dieter
    6 Antwort(en) | 10662 mal aufgerufen
  • Avatar von Sturmd
    01.04.2021, 21:06
    Habe eine Beneteau First Class 7 gekauft. Immer im Swasser gewesen. Voreigner kann keine Auskunft zu AF geben. Antfouling ist hellgrau. Beim reiben mit feuchtem Finger entsteht ganz wenig Farbatrag. Ich bin ratlos was drauf kommen soll. Hartantifouling oder vc17m, bei uns am See ist der Bewuchsdruck gering.
    1 Antwort(en) | 788 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.04.2021, 09:48
    Hallo Peter, ich habe die Anfrage nicht gesehen, daher die spte Antwort. Das Seajet Teichi ist ein einfaches selbstpolierendes Weichantifouling auf Kupferbasis. mit Silikaten, das nur mit dem gleichen Produkt berstrichen werden darf. Das Boero Scirocco ist ein Hartantifouling fr kurze Wasserliegezeiten, Gleiter, Trailerboote, geringer Bewuchsschutz. Beides passt nicht zusammen. Wird ein Weichantifouling, oder ein Antifouling das Silane, Silikon, PTFE usw enthlt mit einen Hartantifouling berschichtet, dann muss das Weichantifouling vorher vollstndig beseigt werden, darauf erfolgt dann ein zum Borero passender Versiegelungs-Haftgrund, erst dann darf mit dem Borero berschichtet werden. Es ist also zu erwarten, dass es zu groflchigen Abplatzungen kommen wird. Da wir unterschiedliche Lsungsmittel haben, knnen die Abplatzungen bis zur ersten 2 K. Grundierung - (wenn vorhanden) erfolgen, oder sogar bis zum Gelcoat. Eine Beseitigung Im Grunde ist das meiner Meinung ein Versicherungsfall, der Gutachterlich zu prfen ist. Sollte eine Beseitigung erforderlich sein, dann muss das Unterwasserschiff vollstndig neu aufgebaut werden und da sind z.B. die Kosten fr einen laufenden Bootsmeter mit 1000,- bis 1200,- zzgl. Mwst. 19% zu kalkulieren. Gre Friedrich
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