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  • Avatar von ADMIN
    23.11.2020, 12:26
    ADMIN hat das Thema Edelstahl im Forum STAHL - KORROSION - OXIDATION erstellt.
    Als Edelstahl werden alle Stahlsorten bezeichnet, die in einer besonderen Verfahrensweise hergestellt wurden, einen hohen Reinheitsgrad besitzen und gleichmäßig auf vorgesehene Wärmebehandlungen reagieren. Aus dieser Definition ergibt sich, dass Edelstähle nicht ausschließlich legierte, bzw. hochlegierte Stähle sein müssen. Für die weitere Betrachtung beschränken wir uns jedoch auf die hochlegierten Edelstähle mit einem Chromgehalt von mindestens 10,5%. Einteilung hochlegierter Edelstähle Hochlegierte Edelstähle können auf Grund ihres Gefüges in folgende Gruppen eingeteilt werden: ferritische Edelstähle martensitische Edelstähle austenitische Edelstähle ferritisch-austenitische Edelstähle (Duplex-Stähle) Ferritische Edelstähle Die ferritischen Edelstähle werden wiederum in zwei Gruppen eingeteilt: mit ca. 11 bis 13% Chrom mit ca. 17% Chrom (Cr) Die 10,5 bis 13%igen Chromstähle werden aufgrund ihres geringen Chromgehaltes nur als korrosionsträge bezeichnet. Sie kommen dort zum Einsatz, wo Lebensdauer, Sicherheit und Wartungsarmut im Vordergrund stehen und keine besonderen Anforderungen an das Erscheinungsbild gestellt werden. Dies ist zum Beispiel im Container-, Waggon- und Fahrzeugbau der Fall. Martensitische Edelstähle Die martensitischen Edelstähle mit 12 bis 18% Cr und mit Kohlenstoffgehalten über 0,1%, sind bei Temperaturen über 950 - 1050°C austenitisch. Ein schnelles Abkühlen (Abschrecken) führt zur Bildung eines martensitischen Gefüges. Dieses Gefüge besitzt speziell im vergüteten Zustand eine hohe Festigkeit, die mit steigendem Kohlenstoffgehalt noch weiter zunimmt. Martensitische Edelstähle werden zum Beispiel für die Herstellung von Rasierklingen, Messern oder Scheren eingesetzt. Austenitische Edelstähle Die austenitischen Edelstähle (auch: Chrom-Nickel-Stähle) mit Nickel-Gehalten über 8% bilden unter den Gesichtspunkten Verarbeitbarkeit, Korrosionsbeständigkeit und mechanische Eigenschaften die günstigste Kombination für den praktischen Einsatz. Die wichtigste Eigenschaft dieser Edelstahlsorte ist ihre hohe Korrosionsbeständigkeit. Aus diesem Grund werden austenitische Edelstähle in Bereichen mit aggressiven Medien eingesetzt, zum Beispiel beim Kontakt mit chloridhaltigem Seewasser und in der chemischen sowie der Lebensmittel-Industrie. Austenitisch-ferritische Edelstähle Austenitisch-ferritische Edelstähle werden wegen ihrer zwei Gefügebestandteile oft als Duplex-Stähle bezeichnet. Die hohe Dehnbarkeit bei gleichzeitiger Verbesserung der Korrosionsbeständigkeit machen diese Stähle speziell geeignet für die Verwendung im Bereich der Off-Shore-Technik. Das Schleifen von Edelstählen Viele Bauteile aus Edelstahl werden am Ende des Berarbeitungsprozesses geschliffen. Klingspor bietet in seinem Produktsortiment eine Vielzahl an Schleifmitteln an, die speziell für die Bearbeitung dieses Materials geeignet sind. Dennoch sind bei der Bearbeitung von Edelstahl einige materialtypische Besonderheiten zu beachten, wenn am Ende ein dauerhaft zufrieden stellendes Ergebnis erzielt werden soll. Die werksseitige Oberflächenausführung, d.h. das gewalzte, gebeizte und/oder nochmals wärmebehandelte Material, sollte so gewählt werden, dass die Ausgangsoberfläche der später gewünschten Oberfläche bereits möglichst nahe kommt. Für die Korrosionsbeständigkeit von Edelstahl-Werkstücken ist schon im Vorfeld der Bearbeitung zu beachten, dass das Material richtig gelagert und transportiert wird. Zu vermeiden sind dabei insbesondere: Jede Art von Kontakt mit anderen Stählen (Stahlbürsten, Drahtseile). Oberflächen- und Kantenbeschädigungen sowie Scheuerstellen. Die Lagerung des Materials in Bearbeitungsbereichen oder gemeinsam mit anderen Stählen (z.B. Walzstahl). In Bezug auf die Korrosionsbeständigkeit gilt außerdem: je feiner die Oberfläche, desto höher die Beständigkeit gegen Korrosion. Schleifen Es gibt eine Vielzahl von Parametern, die Auswirkungen auf die Rauigkeit und die Optik der geschliffenen Oberfläche haben: Die Schleifmaschine mit den jeweiligen Kontaktelementen und Bearbeitungsparametern (Schnitt- und Vorschubgeschwindigkeiten) Der Einsatz von Schleifhilfsstoffen (Öle und Emulsionen) Die Qualität des Schleifmittels Aufgrund dieser vom Schleifprozess vorgegebenen Randbedingungen kann keine pauschale Aussage über den Zusammenhang von erzielter Oberfläche und eingesetztem Schleifmittel gemacht werden. Um Missverständnissen bei der Vereinbarung von gewünschten Oberflächen vorzubeugen, sollten Grenzmuster und Rauigkeitswerte (Ra) im Vorfeld der Bearbeitung festgelegt werden. Schleifen und Korrosion Unabhängig vom verwendeten Edelstahl sollten beim Schleifen von nichtrostendem Stahl unbedingt die im Folgenden aufgeführten Maßnahmen beachtet werden: Schleifwerkzeuge nie zuerst auf Normalstahl und anschließend auf Edelstahl einsetzen! Schleifstäube unbedingt von allen Flächen gründlich entfernen! Edelstahloberflächen nie mit glühenden Funkenfontänen besprühen! Die Bearbeitungstemperaturen müssen so niedrig sein, dass es nicht zu einer Bildung von Chromcarbiden und damit zu interkristalliner Korrosion kommt. Sollte das Material anlaufen, ist unbedingt eine Nacharbeit erforderlich! Nur so kann sichergestellt werden, dass sich die Passicschicht in den bearbeiteten Bereichen neu ausbildet und die anderen Flächen nicht durch Lochkorrosion oder interkristalline Korrosion beschädigt werden. Info https://www.klingspor.de/schleifwissen/edelstahl
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  • Avatar von ADMIN
    23.11.2020, 12:20
    Einleitung Betrachtet man die nichtrostenden Edelstähle mit einem Cr-Gehalt von über 10,5 %, kann die Entstehung von Rost nicht ohne weiteres ausgeschlossen werden. Selbst austenitische Edelstähle mit Cr-Gehalten von über 20 % und Ni-Gehalten von über 8 % können bei falscher Handhabung und Bearbeitung oder bei konstruktiven Mängeln rosten. Die Passivschicht Edelstähle reagieren ebenso wie normale Stähle mit Sauerstoff und bilden eine Oxidschicht. Bei Normalstahl reagiert der Sauerstoff jedoch mit den vorhandenen Eisenatomen und bildet eine poröse Oberfläche, die ein Fortschreiten der Reaktion zulässt. Dies kann bis zum vollständigen "Verrosten" des Werkstücks gehen. Bei nichtrostendem Edelstahl reagiert der Sauerstoff mit den in relativ hoher Konzentration vorhandenen Chromatomen des Stahls. Die Chrom- und Sauerstoffatome bilden eine dichte Oxidschicht, die ein Voranschreiten der Reaktion unterbindet. Diese Oxidschicht wird aufgrund ihrer Reaktionsträgheit gegenüber der Umwelt auch als Passivschicht bezeichnet. Die Ausprägung bzw. Haltbarkeit der Passivschicht hängt in erster Linie von der Legierungszusammensetzung des Stahls ab. Korrosion Für die Entstehung von Rost bei "nichtrostenden" Edelstählen gibt es zwei Gründe: die Passivschicht konnte sich nicht bilden oder die Passivschicht wurde zerstört Das Nichtbilden der Passivschicht kann nur durch ein hohes Maß an Sauberkeit vermieden werden. Bearbeitete Flächen müssen grundsätzlich von allen Rückständen gereinigt werden. Die im folgenden beschriebenen Korrosionsarten gehen von einer nachträglichen Zerstörung der Passivschicht aus: Abtragende Flächenkorrosion Abtragende Flächenkorrosion bezeichnet einen gleichmäßigen Abtrag der Werkstückoberfläche. Diese Korrosionsart tritt nur auf, wenn Säuren oder starke Laugen auf die Werkstückoberfläche einwirken. Liegt die jährliche Abtragsrate unter 0,1 mm, so spricht man von einer ausreichenden Beständigkeit des Werkstoffs gegen Flächenkorrosion. Lochkorrosion (Pitting) Lochkorrosion tritt auf, wenn die Passivschicht örtlich durchbrochen wird. Für das Aufbrechen sind Chloridionen verantwortlich, die im Beisein eines Elektrolyts dem Edelstahl die für die Bildung der Passivschicht notwendigen Chromatome entziehen. Es entstehen nadelstichartige Löcher. Das Vorhandensein von Ablagerungen, Fremdrost, Schlackeresten oder Anlauffarben führt zu einer Verstärkung der Lochkorrosion. Interkristalline Korrosion Interkristalline Korrosion kann auftreten, wenn sich unter Einwirkung von Wärme Chromcarbide an den Korngrenzen ausscheiden und bei Vorhandensein eines sauren Mediums in Lösung gehen. Dies geschieht bei folgenden Temperaturen: austenitische Stähle 450° - 850°C ferritische Stähle bei mehr als 900°C Kontaktkorrosion Kontaktkorrosion entsteht, wenn sich unterschiedliche metallische Werkstoffe miteinander in Kontakt befinden und von einem Elektrolyten benetzt sind. Der weniger edle Werkstoff wird angegriffen und geht in Lösung. Nichtrostende Stähle sind gegenüber den meisten anderen metallischen Werkstoffen edel. Info https://www.klingspor.de/schleifwissen/kann-nichtrostender-stahl-rosten
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  • Avatar von Musikanto
    16.11.2020, 10:50
    Vielen Dank Friedrich, dann bin ich mit den AF-Arbeiten schon fertig ;-))))
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  • Avatar von ADMIN
    14.11.2020, 12:10
    Hallo Klaus, ich liefere auch gerne mehr Antifouling. Je nach Anforderung streichen wir 1 - 2 Lagen. In der Adria, Wassertemperaturen bis zu 27°C, Dauerwasserlieger wo die Boote alle 3-4 Jahre einmal aus dem Wasser kommen streichen wir 2 Lagen/Wasserpass 1 Lage zusätzlich. Saisonwasserlieger wie in der Ostsee streichen wir 1 Lage, Wasserpass wegen der Reinigung eine Lage zusätzlich. Begründung: Das Antifouling hat im Durchschnitt einen Dockintervall von 18 Monaten. Da bei Seisonwasserlieger das Boot um die 6 Monate im Wasser ist, reicht ein Anstrich mehr als 2 Jahre. Natürlich kann sich der Verbrauch bei hohen Geschwindigkeiten, hohen Wassertemperaturen erhöhen. Z.B. die Gorch Fock bekommt auch nur 2 Lagen und geht dann alle 3 Jahre in den Trockendock. Saisonantifoulings meist für die Sportbootschifffahrt haben einen Bewuchsschutz um die 3-4 Monate. Da die Boote im Herbst aus dem Wasser kommen, dann abgekärchert und im Frühjahr einen Neuanstrich erhalten, genügt die Bewuchsschutzdauer. Die Folge ist dann die Schichtstärkenanreicherung nach ein paar Jahren mit den Abplatzungen. Grundsatz, Viel hilft nicht Viel und schadet meist mehr als es nützt. Grüße Friedrich, bleib gesund:)
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  • Avatar von Musikanto
    13.11.2020, 18:09
    Moin Friedrich Habe heute die erste Lage AF auf den Primer gestrichen. Jetzt sind alle Kollegen der Meinung, dass nun erstmalig nach Neuaufbau 2 Lagen AF da drauf gehören. Was meinst du ,soll ich noch eine zweite Lage streichen?
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  • Avatar von ADMIN
    11.11.2020, 12:52
    Beschreibung Antifouling: Das Antifouling ist ein hydrolisierendes Silylacrylat-Antifouling. Bietet ausgezeichneten Bewuchsschutz und unvergleichliche Hull Performance. Dies wird durch zuverlässig vorhersagbare und stabile Selbstpolierungseigenschaften erreicht,die Rumpfabnutzung, Reibung und Geschwindigkeitsverlust reduzieren. Zu verwenden als Endanstrich nur inUnterwasserumgebungen. Geeignet auf zugelassenen Primern und Haftvermittlern auf Aluminiuim-, Stahl-, Verbundstoff- und Holzuntergründen. Kann bei Untergrundtemperaturen unter 0°C appliziert werde. Wir haben es mit Silylacrylat - γ-Methacryloxypropyltrimethoxysilan zu tun, oder einfach mit Silan - Silikon. Muss ein socher Anstrich erneuert werden, dann ist die Empfehlung des Hersteller, neuer Haftvermittler oder neues Antifouling, Jegliche Verunreinigung entfernen, diedie Haftung zwischen den Anstrichenbeeinträchtigen könnte. Ein überschrittenes Übersreichbarkeitsintervall bedingt je´nach Zustand Reinigung/Schleifen und/oder Applikation zusätzlicher Anstriche. Altes Antifouling mittels Frischwasserwaschen mit mindestens 300 bar Düsendruck entfernen. Rissige, abgeplatzte oder "Sandwich"Systeme vollständige Entfernung des Altsystems. Untergrund Vorbehandlung Applikationsmethoden, das Produkt kann appliziert werden mit Spritzausrüstung, Airless. Pinsel, Fellrolle kann verwendet werden. Es muss darauf geachtet werden, dass die spezifizierteTrockenschichtdicke erreicht wird.
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  • Avatar von Musikanto
    11.11.2020, 08:36
    Hallo Friedrich Ist ja beruhigend, dass der Primer noch fest wird ;-)))). Ich hatte eigentlich ordentlich gerührt und dann mit Fellrolle aus der Farbwanne gestrichen.
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  • Avatar von ADMIN
    10.11.2020, 19:14
    Hallo Klaus, der Grund ist, wenn nicht gründlich genug mit dem Rührstab und der Bohrmaschine aufgerührt wird. Des weiteren wird niemals aus der Dose gestrichen, sondern es wird umgetopft in eine Farbwanne. Der Grund ist, auch mit einen Rührstab lassen sich die Dosenränder und der Dosenboden nicht vollständig aufrühren. Damit werden nicht ausreichend die Lösungsmittel verteilt was dann Abplatzungen verursachen kann. Ansonsten ein wenig warten bis der primer fest ist. Grüße Friedrich
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  • Avatar von Musikanto
    10.11.2020, 16:30
    Hallo Friedrich heute mit dem Primern angefangen (in der Halle, 11°). Nach dem Anschleifen und dem Entstauben/fetten mit Aceton ließ sich der Vinylprimer sehr gut streichen. Was mir auffiel: 90 % der Fläche wurde sehr schnell trocken und matt, ein Rest blieb glänzend und leicht klebrig. Woran kann das liegen? Was kann ich dagegen tun?
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  • Avatar von Musikanto
    03.11.2020, 09:03
    Vielen Dank Friedrich ;-))))) Dann ist es doch letztendlich gut, dass das AF so leicht abgeht und ich mit dem Sealer neu beschichten kann und dann endlich Ecoship draufkommt ;-))))))
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  • Avatar von ADMIN
    02.11.2020, 23:50
    Hallo Klaus, wenn wir unter der grauen Schicht eine Türkis-grüne Farbe haben, dann wurde das Boot mit Gelshild 200 grundiert. Damit haben wir kein Problem wenn die Beschichtung mit 100-120 Körnung angeschliffen wird. Darauf 1 x Marine 470 Vinyl rotbraun, dann Marine 522 Ecoship schwarz oder umgekehrt gestrichen wird. Was mich interessieren würde, warum wurde da kein Haftgrund Primokon gestrichen. Bei dem Antifouling Micron Superior handelt es sich um ein Weichantifouling, da darf die Wasserliegedauer nur kurz unterbrochen werden, damit es keine Abplatzungen gibt. Ein solches Antifouling gehört nicht auf einen Saison-Wasserlieger. Grüße Friedrich
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  • Avatar von Musikanto
    02.11.2020, 18:01
    Und heute die Überraschung. Ich wollte das alte AF anschleifen und es kam mir in Plocken entgegen. Da wurde mir ganz anders und ich vermute mal, da hätte auch nicht mehr viel drauf gehalten. Also habe ich den Japanspachtel genommen und losgelegt. Das Ergebnis nach 2 Stunden sieht man in Bild 2. Unter dem AF ist jetzt so eine grau weiße Schicht, fühlt sich an wie Grundierung. Darunter schimmert es hellgrün. Ich denke wenn alles ab ist, werde ich diese graue Schicht anschleifen, dann Vinylprimer dann Ecoship, ist das so ok? lG Klaus
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  • Avatar von ADMIN
    02.11.2020, 10:44
    ADMIN hat auf das Thema Haftung von CR-Primer im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Koli, da wir über dem Epoxid 1 Komp. Beschichtungen haben, ist eine Nachbesserung mit einer 2 Komp. Beschichtung nicht möglich. Daher der Vorschlag mit dem 251 CR Primer. Die Übergänge sollten aber sauber angeschliffen werden. Über den CR-Primer können wir das Antifouling streichen. Grüße Friedrich
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  • Avatar von kolli
    01.11.2020, 17:40
    Hallo Friedrich, nach dem Kärchern meines Stahl-Unterwasserschiffes habe ich einige kleine Abplatzungen der Antorit-Epoxi-Primer-Beschichtung, ca. 1% der Gesamtfläche. Sie hatten mir tel. geraten die Fehlstellen mit dem 251 CR-Primer zu beschichten. Nun meine Frage : Haftet der Primer auf dem 2 Komponenten Primer von Höveling oder muß ich die Übergänge vorher mit dem 470 Sealer streichen ? Danke für die Hilfe. MfG Kolli
    1 Antwort(en) | 102 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.11.2020, 11:54
    Wir haben im Internet immer wieder Produktanbieter, die unter gleichen Namen Produkte anbieten, die nicht mehr den Stand der Technik entsprechen. Z.B. das Marine 522 Ecoship schwarz ist an der R-Nr. R-1522-5195-2200 zu erkennen. Die R-Nummern werden auf den Ediketten aufgedruckt und stellen damit sicher, dass das Produkt den aktuellen Stand des Hersteller entspricht. Es ist also nicht ungewöhnlich, dass mancher Produkte, sehr oft auch über Ebay anbietet, wie z.B. das Antifouling Marine 522 Fastline, das seit mehr als 4 Jahren nicht mehr hergestellt wird. Es werden nach unseren Wissen Antifoulings unter gleichen Namen angeboten, z.B. bei dem Marine 522 Ecoship, die z.B. 3 Anstriche anstelle 2 Anstriche erfordern. Auch hier wurde das Produkt vor mehr als 5 Jahren modifiziert und den aktuellen Stand angepasst, was an den Ediketten sofort zu erkennen ist. Es gibt auch alte mehr als 10-jährige Lagerbestände in den Werften, die dann über Ebay unter gleichen namen angeboten werden. Kein Antifouling-Hersteller bietet seine Produkte unter den Herstellerkosten an. Für 18,-€ den Liter, wie manche Antifouling angeboten werden, kann keiner ein SPC-Antifouling herstellen, da kosten bereits die Rohmaterialien mehr. Im Grunde sind solche Produkte was die Verhältnismmäßigkeit betrifft, weit - weit überteuert. Wir arbeiten just and time, so dass unsere Produkte 2-3 Tage vor der Auslieferung vom Hersteller bezogen werden und somit auch immer den aktuellen Stand der Technik entsprechen. Bei Booten und Yachten handelt es sich um Wertobjekte die der Skipper erhalten möchte und nicht wie bei so vielen Yachte um eine Dauerbaustelle, besonders beim Unterwasserschiff mit erheblichen Folgekosten. Besonders der Service einer Beratung die auch den Einzelfall berücksichtigt, ist ein wesentlicher Bestandteil unseres Verkaufserfolg. Es genügt nicht, nur eine Werbebeschreibung zu präsentieren, die meist der Verkäufer selbst nicht versteht. Wir erleben immer wieder, dass Händler für den Bootszubehör unser Forum zu eigen machen, um dann Ihre Produkte, sehr oft auch Produkte aus alten Lagerbeständen anbieten. Daher solltet Ihr immer auf die Edikettierung achten. Wir haben nun mal mit Firmen wie Waage - Schiffsausrüster - Hansa Schiffsfarben usw. nichts gemeinsam, die dann unser Forum oder auch unseren Service über Mailanfragen benutzen oder zu Eigen machen. Admin
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  • Avatar von ADMIN
    29.10.2020, 09:58
    Das passt so wie beschrieben. Der Saildrive ist eine Aluminiumlegierung Silumin und Korrosionsbeständig. Das Marine 470 ist PVC-Vinyl, ein Haft-Versiegelung-Sperrgrund. Das Antifouling enthält kein Kupfer, sondern Kupfer(I)oxide, ist ein Halbleiter der erst bei Temperaturen über 200°C elektrisch leitend würde, somit gibt es auch im Seewasser keine Elektrolyse. Grüße
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  • Avatar von Musikanto
    28.10.2020, 19:29
    Nun habe ich doch noch eine Frage. Kann ich den Saildrive genau so behandeln? Habe ja zum ersten Mal einen Saildrive. Also leicht anschleifen, säubern , Vinyl Sealer und Ecoship?
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  • Avatar von Musikanto
    27.10.2020, 17:44
    Ich danke dir
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  • Avatar von ADMIN
    27.10.2020, 11:16
    Hallo Klaus, Aceton zum entfetten verwenden wir nur für den Gelcoat, oder 2 Komp. Beschichtungen, die durch Aceton nicht aufgeweicht werden. Bei 1 K. Beschichtungen würde die Beschichtung sich auflösen. Nach dem Primer wird das Antifouling aufgetragen, wobei nur die min. Überschichtungszeit zu beachten ist. Es ist kein Problem, z.B. Heute den Primer, nächste Woche das Antifouling. Das macht auch Sinn, da wir Auflagestellen haben und das Boot zur Nachbearbeitung umgesetzt werden muss. Es ist auch kein Problem, wenn jetzt im Herbst das Antifouling gestrichen wird, wenn das Boot nächstes Jahr in`s Wasser kommt. SPC-Antifoulings werden durch Abrieb im Wasser aktiviert. Längere Trockenintervalle von Herbst bis Frühjahr sollten nur bei den weissen und signalblauen Antifoulings vermieden werden. Grüße Friedrich
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  • Avatar von Musikanto
    27.10.2020, 07:55
    Noch eine Frage zum Anschleifen. Micron Superior ist ja drauf. Wenn ich es angeschliffen habe, um anschließend den Primer aufzutragen, kommt dann als Zwischenschritt noch Aceton oder ähnliches zum Einsatz oder kann nach dem Anschleifen direkt der Vinylprimer aufgetragen werden? Ich hatte irgendwo hier im Forum gelesen, wenn das alte AF nicht komplett weg ist und man mit Aceton abwäscht, dass dann alles verschmiert.
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  • Avatar von Musikanto
    27.10.2020, 07:38
    Hallo Friedrich ich liege zum Glück in einer trockenen und gut isolierten Halle. Von daher denke ich, dass ich das jetzt im Herbst noch machen kann. Du sagtest ja mal, dass es für das Ecoship kein Problem ist, wenn es im Herbst schon auf den Rumpf kommt. Ich weiß von anderen AFs , dass sie max. 3 Monate früher drauf dürfen. LG Klaus
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  • Avatar von ADMIN
    26.10.2020, 21:33
    Hallo Klaus, die Trockenzeiten sind in den Produktdaten zu sehen. Siehe http://wp1079960.server-he.de/BASF/P_470.pdf Da werden minimal- Zeiten angegeben, die sich nach der Temperatur richten. Im Grunde kann da keiner was falsch machen, weil max. Zeiten nicht vorgegeben sind. Fehler werden aber gemacht, wenn der Taupunkt nicht beachtet wird. Im Grunde sollte jetzt um die Jahreszeit wegen der Luftfeuchte und Differenztemperatur zwischen Objekt und Luft nur noch in geschlossenen Räumen beschichtet werden. Je kühler es ist, um so länger dauert auch die Aushärtung. Da nicht Airless gespritzt wird, sind die optimalen Verarbeitungstemperaturen für den Anwender 16-23"C. Grüße Friedrich
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  • Avatar von Musikanto
    26.10.2020, 20:23
    Moin Friedrich Primer und AF sind bestellt. Noch mal kurz zur Vorgehensweise (Zeitintervalle). Altes AF nass anschleifen und trocknen lassen, soweit klar. Dann Primer drauf. Wie lange muss ich warten, bis ich auf den Vinyl Sealer das Ecoship streichen kann?
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  • Avatar von ADMIN
    26.10.2020, 09:39
    Hallo Klaus, der Vinylprimer ist lieferbar, ich schätze dass unsere Bestände noch bis zum Februar reichen werden. Was nächstes Jahr ist, wissen wir noch nicht, denn Corona hat auch bei uns was die Lieferketten betrifft einiges durcheinander gebracht. Der Primer kann also nächstes Jahr zum Problem werden, wir haben aber bereits reagiert so dass keine Engpässe zu erwarten sind. Grüße Friedrich
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  • Avatar von Musikanto
    25.10.2020, 21:13
    Moin Friedrich alles klar, vielen Dank für die Antworten. War gestern schön zu sehen . Wir haben im Verein fast 100 Boote ausgekrant, die mit Ecoship sahen alle gut aus. Wann kann ich den Vinyl primer wieder bestellen? Wollte nicht AF und Primer seperat bestellen.
    24 Antwort(en) | 1449 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.10.2020, 17:49
    Hallo Klaus, das Ecoship enthält Kupfer(I)oxide, das ist ein elektrischer Halbleiter und wird erst elektrisch leitend bei Temperaturen von mehr als 200°C. Ich kenne keinen einzigen Anwendungsfall bei einen Saildrive, wo mit Ecoship ein Schaden oder eine Elektrolyse erfolgte. Der Saildrive ist eine Silumin-Aluminiumlegierung, da würde auch ohne Grundierung nichts passieren. Anbsonsten ist die Vorgehensweise richtig, nur das Marine 470 Vinyl dünn streichen. Die Gummimanschetten einfach überstreichen. Die sind aus Vitton-Gummi, da kann nichts passieren, ausser mal ein paar Abplatzungen, da nun mal das Antifouling nicht die Elastizität von Gummi hat. Die werden dann beim nächsten mal einfach wieder überstrichen. Die Gummimanschette muss neu verklebt werden. Gummi reinigen, alle alten Klebereste beseitigen, mit technischen Aceton nachreinigen. Beim Unterwasserschiff genauso verfahren, haben wir eine zusätzliche EP-Beschichtung auf dem Unterwasserschiff, dann muss alles was 1 K. ist beseitigt werden, 80-ziger Körnung anschleifen und nochmals vor dem kleben mit Aceton reinigen. Wird da nachlässig gearbeitet, dann lösen sich solche Klebeverbindungen. Am besten hat sich da ein PU-Kleber bewährt, da kann auch einer aus dem Bauhaus verwendet werden. Grüße Friedrich
    24 Antwort(en) | 1449 mal aufgerufen
  • Avatar von Musikanto
    25.10.2020, 12:42
    Moin Friedrich mein Boot ist gestern gekrant worden, waren diverse Muschelarten und Bewüchse zu sehen. Konnte leider so schnell keine Fotos machen (Vereinsarbeit, bis ich oben beim Boot war, waren die beiden Kärcherer schon fertig ;-) ). Ich möchte doch, da beim letzten Boot die guten Erfahrungen gemacht, wieder Ecoship 522 nehmen. Also das Boot (AF) etwas anschleifen, 470 drau und Ecoship? Kann das Ecoship auch auf den Saildrive und vor allem auf die Gummiabdeckmanschette? Die sah nämlich richtig ferig aus mit vielen Muscheln und Gewächsen. lG Klaus
    24 Antwort(en) | 1449 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    23.10.2020, 19:15
    Beschreibung: Uni*Pro 250 ist ein polierendes Antifouling von International mit effektivem Schutz vor Organismen wie Schleim, Algen und tierischem Bewuchs.Polierendes Antifouling für Salz* und Süßwasser, für die professionelle Applikation geeignet.Entwickelt für den einjährigen Schutz von Segel* und Motorboot. Anmerkung:
    0 Antwort(en) | 167 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    23.10.2020, 10:57
    ADMIN hat auf das Thema Oberflächenvorbereitung im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Horst, das Aluminium muss blank sein, wenn wir mit einer 2 K. Epoxid-Beschichtung grundieren. Da Sandstrahlen ausgeschlossen wurde, beschichten wir 1 x mit dem Marine 470 Vinyl. Das Vinyl hat eine sehr gute Haftung, versiegelt und verbindet sich mit dem Untergrund und ist der Haftvermittler für ein mehrjähriges SPC-Antifouling. Natürlich was lose ist muss entfernt werden. Nur, wir können damit auch weitere Ablösungen von alten Beschichtungen nicht verhindern. Wenn die alten Schichtstärken nicht zu dick sind, gibt es in der Regel keine Probleme. Das mit dem 180-220 Körnung ist ein Schreibfehler, ich meinte 80-120 Körnung. Die feine Körnung wird für PU-Lacke verwendet wenn die Überschichtet werden. Haben wir eine neue Yacht, dann lässt sich die Oxidschicht von Aluminium nicht dauerhaft entfernen. Auch wenn wir Aluminium blank schleifen, bildet sich sofort in wenigen Minuten eine neue Aluminium-Oxidschicht. Für solche Anwendungen gibt es extra EP-Beschichtungen die für Aluminium ausgelegt sind. Nur da muss das Aluminium blank sein. Beim Antifouling ist zu beachten, dass es kein Kupfer enthält sondern Kupfer(I)oxide. Diese Antifouling verwenden als Trägerkomponente Vinyl, daher auch der Haftvermittler mit Vinyl (PVC). Eine Elektrolyse ist bei den Seewasserfesten Aluminium nicht zu befürchten. Grüße Friedrich
    5 Antwort(en) | 3716 mal aufgerufen
  • Avatar von ramailo
    23.10.2020, 00:43
    ramailo hat auf das Thema Oberflächenvorbereitung im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Ich habe noch eine Zusatzfrage zum Thema Vorbereitung: Muss die Aluminiumoberfläche zwingend absolut blank sein? Sprich, die Oxidschicht komplett entfernt werden um den Primer auftragen zu können? Gruß Horst
    5 Antwort(en) | 3716 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    15.10.2020, 10:33
    Produktbeschreibung: Dies ist ein chemisch hydrolisierendes Silylakrylat-Antifouling auf dem aktuellen Stand der Technik. Bietet ausgezeichneten Bewuchsschutz und unvergleichliche Hull Performance. Dies wird durch zuverlässig vorhersagbare und stabile Selbstpolierungseigenschaften erreicht, die Rumpfabnutzung, Reibung und Geschwindigkeitsverlust reduzieren. Die glatte Ausgangsfläche sorgt für eine sehr gute Performance nach dem Ausdocken. Zu verwenden als Endanstrich nur in Unterwasserumgebungen. Kann bei Untergrundtemperaturen unter 0°C appliziert werden.Zulassungen und ZertifikateEntspricht der IMO Antifouling System Convention AFS/CONF/26.Farbtönedunkelrot, hellrotTypische VerwendungSchifffahrt:Empfohlen für den Unterwasserbereich während des Neubaus und der Dockung. Speziell vorgesehen als Premiumlösung für langsam fahrende Schiffe mit geringer Auslastung. Empfohlene Lösung für Bereiche mit starkem Bewuchs, wie Seekästen, um das Risiko durch invasive Arten zu minimiren. Dies Produkt bietet optimalen Schutz in bewuchsintensiven Gewässern oder Fahrten mit langen Liegezeiten. Das Produkt ist vorgesehen für lange Serviceintervalle und kann bis zu 90 Monate als Teil eines kompletten Beschichtungsystems eingesetzt werden. Für den Anwendungszweck geeignetes Korrosionsschutzsystem. Der empfohlene Haftvermittler für den nachfolgenden Antifoulinganstrich ist:Safeguard Universal ESoderSafeguard Plus.
    0 Antwort(en) | 157 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.10.2020, 12:24
    Produktbeschreibung: Antifouling-Schutzumhüllung mit physikalischem Wirkungsprinzip,geliefert als druckempfindliche Klebefolie Verwendungszweck: Antifouling-Schutzisolierung von Oberflächen, die Frischwasserumgebungen ausgesetzt sind, wie Schiffsrümpfe oder treibende Konstruktionen. Produktinformation: Produktaufbau: Selbstklebende Umhüllung bestehend aus Trägerpapier, druckempfindlichem Kleber, Trägerfolie und Antifoulingschicht. • Trägerpapier: Siliziertes Papier • Druckempfindlicher Kleber: Modifiziertes Acryl • Trägerfolie: Polyester • Antifoulingschicht: Gehärteter Acrylkleber mit eingebetteten NylonfasernFarbe: Schwarz Vorbereitung der Oberfläche: Wie bei allen druckempfindlichen Folien ist es auch hier sehr wichtig, dass die Oberfläche, auf der die Folie aufgetragen werden soll, sauber, trocken und fettfrei bzw. frei von Ölen ist. Auch muss vor Anbringung der Folie erst eine geeignete Verbindungsschicht auf die zu beklebende Oberfläche aufgetragenwerden, beispielsweise eine Epoxid- oder Vinylgrundierung. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an Ihren lokalen Finsulate Händler Anbringung: Vergewissern Sie sich, dass die Anbringung von Finsulate so geschieht, dass keine Falten oder Luftblasen in der Folie zurück bleiben. • Wo Falten im Material entstehen, schneiden Sie überlappende Bereiche heraus und pressen Sie die daraus entstehenden Nahtstellen fest zusammen.• Wo Luftblasen im Material auftauchen, lassen sich diese mit zwei Methoden entfernen: Entweder streichen Sie die Luftblase in Richtung Seitenende der Folie heraus, oder Sie machen mit einem Messer einen kleinen Schnitt, um so die Luftblase anschließend herausdrücken zu können. Schweißarbeiten: Sollten an einem Metallprodukt, das mit Finsulate behandelt wurde, Schweißarbeiten oder Brennschneiderarbeiten ausgeführt werden, so wird es dabei zu Rauchentwicklung und Freisetzung von Staub kommen. Daher erfordern solche Arbeiten stets entsprechend geeignete persönliche Schutzkleidung und auch eine geeignete Abgas-Absaugung im jeweiligen Arbeitsbereich. Liegt der Ausführungsortdieser Arbeiten in Nordamerika, dann halten Sie sich bitte an die Instruktionen, die in der Verordnung ANSI/ASC Z49.1 “Safety in Welding and Cutting.” Brennschneiderarbeiten", a.d.Ü.] aufgeführt sind. usw.
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  • Avatar von ADMIN
    09.10.2020, 12:24
    Produktbeschreibung: Antifouling-Schutzumhüllung mit physikalischem Wirkungsprinzip,geliefert als druckempfindliche Klebefolie Verwendungszweck: Antifouling-Schutzisolierung von Oberflächen, die Frischwasserumgebungen ausgesetzt sind, wie Schiffsrümpfe oder treibende Konstruktionen. Produktinformation: Produktaufbau: Selbstklebende Umhüllung bestehend aus Trägerpapier, druckempfindlichem Kleber, Trägerfolie und Antifoulingschicht. • Trägerpapier: Siliziertes Papier • Druckempfindlicher Kleber: Modifiziertes Acryl • Trägerfolie: Polyester • Antifoulingschicht: Gehärteter Acrylkleber mit eingebetteten NylonfasernFarbe: Schwarz Vorbereitung der Oberfläche: Wie bei allen druckempfindlichen Folien ist es auch hier sehr wichtig, dass die Oberfläche, auf der die Folie aufgetragen werden soll, sauber, trocken und fettfrei bzw. frei von Ölen ist. Auch muss vor Anbringung der Folie erst eine geeignete Verbindungsschicht auf die zu beklebende Oberfläche aufgetragenwerden, beispielsweise eine Epoxid- oder Vinylgrundierung. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an Ihren lokalen Finsulate Händler Anbringung: Vergewissern Sie sich, dass die Anbringung von Finsulate so geschieht, dass keine Falten oder Luftblasen in der Folie zurück bleiben. • Wo Falten im Material entstehen, schneiden Sie überlappende Bereiche heraus und pressen Sie die daraus entstehenden Nahtstellen fest zusammen.• Wo Luftblasen im Material auftauchen, lassen sich diese mit zwei Methoden entfernen: Entweder streichen Sie die Luftblase in Richtung Seitenende der Folie heraus, oder Sie machen mit einem Messer einen kleinen Schnitt, um so die Luftblase anschließend herausdrücken zu können. Schweißarbeiten: Sollten an einem Metallprodukt, das mit Finsulate behandelt wurde, Schweißarbeiten oder Brennschneiderarbeiten ausgeführt werden, so wird es dabei zu Rauchentwicklung und Freisetzung von Staub kommen. Daher erfordern solche Arbeiten stets entsprechend geeignete persönliche Schutzkleidung und auch eine geeignete Abgas-Absaugung im jeweiligen Arbeitsbereich. Liegt der Ausführungsortdieser Arbeiten in Nordamerika, dann halten Sie sich bitte an die Instruktionen, die in der Verordnung ANSI/ASC Z49.1 “Safety in Welding and Cutting.” Brennschneiderarbeiten", a.d.Ü.] aufgeführt sind. usw.
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  • Avatar von ADMIN
    09.10.2020, 12:24
    Produktbeschreibung: Antifouling-Schutzumhüllung mit physikalischem Wirkungsprinzip,geliefert als druckempfindliche Klebefolie Verwendungszweck: Antifouling-Schutzisolierung von Oberflächen, die Frischwasserumgebungen ausgesetzt sind, wie Schiffsrümpfe oder treibende Konstruktionen. Produktinformation: Produktaufbau: Selbstklebende Umhüllung bestehend aus Trägerpapier, druckempfindlichem Kleber, Trägerfolie und Antifoulingschicht. • Trägerpapier: Siliziertes Papier • Druckempfindlicher Kleber: Modifiziertes Acryl • Trägerfolie: Polyester • Antifoulingschicht: Gehärteter Acrylkleber mit eingebetteten NylonfasernFarbe: Schwarz Vorbereitung der Oberfläche: Wie bei allen druckempfindlichen Folien ist es auch hier sehr wichtig, dass die Oberfläche, auf der die Folie aufgetragen werden soll, sauber, trocken und fettfrei bzw. frei von Ölen ist. Auch muss vor Anbringung der Folie erst eine geeignete Verbindungsschicht auf die zu beklebende Oberfläche aufgetragenwerden, beispielsweise eine Epoxid- oder Vinylgrundierung. Im Zweifelsfall wenden Sie sich bitte an Ihren lokalen Finsulate Händler Anbringung: Vergewissern Sie sich, dass die Anbringung von Finsulate so geschieht, dass keine Falten oder Luftblasen in der Folie zurück bleiben. • Wo Falten im Material entstehen, schneiden Sie überlappende Bereiche heraus und pressen Sie die daraus entstehenden Nahtstellen fest zusammen.• Wo Luftblasen im Material auftauchen, lassen sich diese mit zwei Methoden entfernen: Entweder streichen Sie die Luftblase in Richtung Seitenende der Folie heraus, oder Sie machen mit einem Messer einen kleinen Schnitt, um so die Luftblase anschließend herausdrücken zu können. Schweißarbeiten: Sollten an einem Metallprodukt, das mit Finsulate behandelt wurde, Schweißarbeiten oder Brennschneiderarbeiten ausgeführt werden, so wird es dabei zu Rauchentwicklung und Freisetzung von Staub kommen. Daher erfordern solche Arbeiten stets entsprechend geeignete persönliche Schutzkleidung und auch eine geeignete Abgas-Absaugung im jeweiligen Arbeitsbereich. Liegt der Ausführungsortdieser Arbeiten in Nordamerika, dann halten Sie sich bitte an die Instruktionen, die in der Verordnung ANSI/ASC Z49.1 “Safety in Welding and Cutting.” Brennschneiderarbeiten", a.d.Ü.] aufgeführt sind. usw.
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  • Avatar von Fliegerjo
    08.10.2020, 16:45
    Danke für die ausführliche Antwort. A4 Gruß Jochen
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  • Avatar von ADMIN
    08.10.2020, 13:16
    Beschreibung: itBoatProte - Biozidfreier Anstrich für den Unterwasserbereich von Booten Permanente porendichte Easy to Clean Beschichtung für den Unterwasserrumpf. Dünnschichtiges + abriebbeständiges Beschichtungssystem Easy-to-clean-Effekt durch porendichte Oberfläche = leichte Reinigung des Weich- und Hart-Foulings Einfaches Auftragen durch Wischen oder Sprühen Freisetzung von umweltgefährdenden Stoffen ausschließen Sehr ergiebig: 0,5-1,0 l itBoatProtect reichen für ein 9 Meter Sportboot aus Transparent • Physikalisches • Wirkprinzip • In der Praxis getestet
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  • Avatar von ADMIN
    07.10.2020, 11:58
    Es werden immer wieder Folien als Bewuchsschutz für das Unterwasserschiff empfohlen die einen Bewuchsschutz bis zu 5 Jahren ermöglichen sollen siehe z.B. im Internet https://www.finsulate.com/wp-content/uploads/2019/12/produkt_datenblatt_finsulate_lakegrade_de.pdf. Wie uns seit Jahren bekannt ist, gibt es zahlreiche ähnliche Versuche mit Silikon oder Silane die sich im Grunde alle nicht bewährt haben. Zuerst war es die Haifischhaut eine Silikonbeschichtung mit Granulat, dann ohne Granulat, dann kamen die Nanos mit Silane und nach 2-3 Jahren sind diese Produkte alle wieder verschwunden und viele Skipper werden das Zeug wegen den Antihaftbeschichtungen nicht mehr los. Es gibt sicherlich Anwendungsfälle, wo solche Produkte bestens geeignet sind und auch Sinn machen. Daher sind solche Produkte nicht schlecht, nur weil die für den Anwendungsfall nicht geeignet sind. Im Grunde wie bei allen Bewuchsschutzsystemen, die Wahl eines Bewuchsschutz wird bestimmt, welche Anforderungen der Bewuchsschutz erfüllen soll und da sollte der Skipper bei der Wahl sich nicht vom Bootsnachbarn oder einer Werbung beeinflussen lassen, da nun mal jede Anforderung unterschiedlich ist. Da wird geworben mit Industriestandard der oft nicht einmal im Ansatz erfüllt wird, da werden 50 -100 Meter Yachten gezeigt wo sich solche Folien theoretisch bewährt haben sollen. Das ist wie mit dem Copershield - Kupferantifouling, gibt noch an die 15 weitere Produkte die vom Inhalt lt.Sicherheitsdaten identisch sind, eine Kupferbeschichtung wo das Kupfer nicht elektrisch leitend ist :rolleyes:, Tidenkraftwerke angeblich gestrichen:confused: werden und mehr als 10 Jahre einen Bewuchsschutz ermöglicht. Zahlreiche solcher Produkte kann sich jeder für ein paar Euro selbst anmischen. Z.B. mit 5 Liter Epoxid für 35 Euro, dazu 5-6 Kg Rohkupferpulver vür 3-4 Euro und schon hat einer für ca. 40 Euro einen Bewuchsschutz für mehr als 10 Jahre bei einer 35 Fuss Yacht. Firmen wie BASF, International, Hempel, Nippon, Jotun usw. müssen doch wirklich doof sein, wenn die ein solches Produkt der Schifffahrt vorenthalten, denn kein einziges Antifouling lässt sich so einfach und preisgünstig herstellen. Z.B. VC17m ist ein Kupferantifouling wie Coppercoat, hat noch zusätzlich Teflon als Antihaftbeschichtung, ansonsten identisch und funktioniert zum Beispiel in der Adria keine 3-4 Wochen. Z.B. Miesmuscheln extrahieren eine Klebstoff, der auf Silane, Silikon, Teflon, PTFE bestens haftet. Das sieht dann nach 5 Monaten z.B. in der Marina Travemünde so aus, mit einer Kupferbeschichtung und Teflon. Was noch in kühlen Gewässern halbwegs funktioniert, wird in wärmeren Gewässern zur Dauerbaustelle. Kommt das Boot zur Reinigung aus dem Wasser, dann lässt sich der Bewuchs ohne Beschädigung der Folie nicht beseitigen. Natürlich macht zum Beispiel ein Kupfer- Dünnschichtantifouling mit Teflon bei einen Gleiter, Trailerboot, hohe Geschwindigkeiten, kurzen Wasserliegezeiten Sinn, dafür wird es auch hergestellt. Es macht aber keinen Sinn, wenn einer glaubt, das funktioniert als Wasserlieger im Bodensee oder in der Adria, da ist es nach unseren Erfahrungen eine Arbeitsbeschäftigung und Geldvernichtung. Sehr gut am Kiel zu sehen, der Unterschied von einen Antifouling und einer Kupferbeschichtung mit Teflon. Wir haben jedes Jahr ähnliche Produkte, - wir sagen immer, das ist das Huhn das goldene Eier legt - die vom Markt wegen erheblichen Aplikationsschäden und Folgekosten nach 2-3 Jahren wieder verschwinden. Erfolgen dann Rückfragen bei den Lieferanten oder Beschichtern, dann ist da keiner mehr zu erreichen. Natürlich haben auch solche Folien auf Grund der Antihafteigenschaften einen geringen Bewuchsschutz. Das ermöglich jede Metallschutzfarbe mit geringeren Aufwand, oder oft genügt einfaches einfetten. Wir haben in der Ostsee inzwischen an die 30 000 km² totes Gewässer. Da ist es egal was einer streicht, denn es ist kein Bewuchs vorhanden und die Skipper sind immer zufrieden egal was gestrichen wurde. Leider gibt es in Sachen Bewuchsschutz keine Wunder, würden solche Beschichtungen Sinn machen, denn die Folien oder Kupferepoxid-Beschichtungen kosten für den m² nur ein paar Cent, dann würde die gesammte Handelsschiffahrt die alle 2-3 Jahre in den Dock muss, hundert tausende ausgibt, solche Produkte auch anwenden. Admin:confused:
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  • Avatar von ADMIN
    07.10.2020, 10:23
    ADMIN hat auf das Thema AF Neuaufbau Sescape 24 im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Cord, beim Entkalker funktionieren auch Produkte auf Phosphorsäurebasis, kein Problem. Auch eine 5% Salzsäuere kann den Gelcoat nicht beschädigen. So wie ich das verstehe, muss auch mit längeren Wasserliegezeiten kalkuliert werden, s0 dass ein Bewuchsschutz erforderlich ist. Grundsätzlich braucht aber jedes Antifouling eine Aktivität, damit Biozide frei gesetzt werden und bestehender Schleim der die Haftgrundlage für den Bewuchs bildet, abgewaschen wird. Wir haben somit eine unterschiedliche Auslastung und das Antifouling muss mechanisch belastbar sein wegen dem trailern. Im Grunde haben wir eine Situation wo kein Antifouling gerecht wird. VC17 m ist ein Dünnschichtantifauling mit Kupfer und Teflon, für Trailerboote hohe Geschwindigkeiten optimal. Nur für kurze Liegedauer, kein Schutz bei tierischen Bewuchs. Sollte das nicht funktionieren, dann können wir mit anderen Produkten wegen dem Teflon nicht überschichten. Als Haftgrund ist ein VCTar2 erforderlich, eine Epoxid-Quarz Beschichtung. Bei Trilux istals Haftgrund 1 x Intertuf 203 erforderlich. Trilux lässt sich mit anderen Antifoulings überschichten, so dass ein Produktwechsel erforderlich ist. Nachteil ist der Bewuchsschutz, so dass das Boot alle 3-4 Wochen bei Bewuchs gereinigt werden muss. Es erfordert eine hohe Auslastung sonst funktioniert es nicht. Da es jedes Jahr 1-2 x gestrichen wird, bekommen wir nach ein paar jaahren eine Schichtstärkenanreicherung der nutzlosen Trägerkomponente, was dann zu Abplatzungen führt. Haben wir starken Bewuchs, dann bedarf es nun mal der Keule, wobei kein Antifouling bei Seepocken noch funktioniert. Seepocken werden übertragen durch Grundberührung, Fender, Muringleinen. Die Krebse zementieren sich an, vermehren sich gegenseitig und haben keinen Kontakt zum Antifouling so dass sich die vermehren können. Das einzige Biozid dass den Befall noch reduzieren kann ist Try-o-cresylphosphat siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/tri-o-cresylphosphat.htm Dieses Produkt enthält nur das Marine 522 Ecoship, ein selbstabschleifendes Antifouling das auch die Bundesmarine verwendet. Die Überlegung ist, reicht das Trilux nicht aus, dann müssen wir nochmals grundieren und mit dem Ecoship überschichten. Damit haben wir eine unnütze Schichtstärkenanreicherung die wegen dem trailern zu vermeiden ist. Die Wahl ist also Trilux auzuprobieren, wenn es funktioniert mit Trilux weiter machen, oder gleich die Keule mit Ecoship, das je nach Auslastung alle 2-3 Jahre 1 x überschichtet wird. Da geht aber dann nur die Farbe schwarz oder rotbraun. Grüße Friedrich
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  • Avatar von cortison
    05.10.2020, 20:47
    cortison hat auf das Thema AF Neuaufbau Sescape 24 im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich, vielen Dank für die superschnelle und kompetente Antwort. Ich habe mich etwas missverständlich bezüglich des Nutzungsprofils ausgedrückt, primär liegt das Boot in Strande, d.h. es kann auch vorkommen, dass gar nicht getrailert wird. Mir ging es bei der Angabe nur darum, die Belastung durch das Trailern zu berücksichtigen. Meine Reinigungsmöglichkeit besteht aus einem Gurt, der unter dem Boot durchgezogen wird, kärchern geht bei uns leider nicht. Gehe ich recht in der Annahme, dass mit dieser Präzisierung eher Trilux33 oder VC17m angebracht wäre? Die Verschmutzung des weißsen Antifoulings ist ein gutes Argument, dann werde ich auf grau oder noch dunkler wechseln. Zu dem Entkalker: ich habe hier überwiegend Produkte auf Phosphorsäurebasis gefunden, wären die geeignet? Wie stark müsste alternativ Salzsäure verdünnt werden? Funktioniert die 5%ige ohne das Gelcoat anzugreifen? Vielen Dank für Deine Hilfe Cord
    3 Antwort(en) | 388 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.10.2020, 17:25
    ADMIN hat auf das Thema AF Neuaufbau Sescape 24 im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Cord, der Zement von Seepocken, Röhrenkalkwürmern lässt sich mit einen Entkalker entfernen. Als zusätzliches Hilfsmittel eine Stahlwolle verwenden, denn die glättet und beschädigt nicht den Gelcoat. Es funktioniert auch verdünnts Salzsäure. Die oft empfohlene Oxalsäure reicht da nicht aus. Was den Osmoseschutz betrifft, das ist der Gelcoat. würde eine höhere Schichtstärke ein besserer Schutz sein, dann würde der Hersteller 2 oder drei Lagen zusätzlich in die Form spritzen. Hat derr Gelcoat keine Beschädigungen, dann wird der nicht verstärkt sondern versiegelt um die Eigenschaften des Gelcoat zu bewahren. Im Grunde ist bei der beschriebenen Auslastung kein Bewuchsschutz erforderlich, denn um eine Verfestigung zu vermeiden genügt einfetten z.B. mit einen Seilfett, das geht einfach und schnell. Weiße Antifoulings machen nur Sinn in entsprechend sauberen Gewässern, aber nicht in der Ostsee. Die werden dann nach einer Zeit schmutzig braun und müssen dann jedes Jahr neu gestrichen werden. Dabei kommt es dann zu Schichtstärkenanreicherungen, Abplatzungen und dann wird es richtig teuer. Das Seilfett ist dünnflüssig, kann mit einer Putzwolle oder Fellrolle einfach aufgetragen werden und wird nach ein paar Stunden hart. Damit wird eine Verfestigung vom Bewuchs für 4-6 Wochen verhindert, so dass sich das Boot einfach abkärchern lässt. Ein einfache und preiswerte Lösung. Erst wenn das nicht funktioniert dann rate ich zu einen Trilux33 von International oder auch VC17m, ein Dünnschichtantifouling für Trailerboote. Grüße Fredrrich
    3 Antwort(en) | 388 mal aufgerufen
  • Avatar von cortison
    05.10.2020, 15:29
    Hallo, ich möchte an meiner Seascape 24, Bj. 2016 das Unterwasserschiff mit Antifouling versehen. Leider hat der Vorbesitzer das Boot eine zeitlang im Wasser gelassen ohne es zu reinigen oder zu bewegen, so dass sich auf dem bislang unbehandelten Gelcoat Pocken gebildet haben (Boot lag im Oslofjord). Die Pocken habe ich zunächst grob entfernt, die typischen "Ringe" im Anhaftbereich sind aber noch vorhanden. Gibt es neben der mechanischen Entfernung der Pockenreste noch Alternativen hierzu? Ich befürchte, dass das Gelcoat die Entfernung der Pocken nicht unbeschadet überleben wird. Bislang bin ich davon ausgegangen, dass der Neuaufbau mit einem Epoxyprimer (auch zum Osmoseschutz) sillvoll wäre, jetzt habe ich hier aber vielfach gelesen, dass es keinen wirksamen Osmoseschutz durch Epoxy gibt. Wie sähe also in meinem Fall ein empfehlenswerter Neuafbau aus? Mein Hauptliegeplatz ist Strande an der Ostsee, das Boot soll aber auch bis zu 3x pro Saison getrailert werden. Winterlager von November bis März. Eine monatliche Reinigung des Unterwasscherschiffs ist wärend der Wasserliegezeit möglich. Aus optischen Gründen würde ich ein weißes oder hellgraues AF bevorzugen. Das Marine 522 AF Ecoship / weiß wird allerdings nicht für Saisonlieger empfohlen, gibt es Alternativen? Ich hoffe die o.g. Informationen sind ausreichend, ansonsten bitte gern melden. Vielen Dank Cord Hall
    3 Antwort(en) | 388 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.10.2020, 12:03
    Hallo, zuerst einmal, es gibt keinen Osmoseschutz bei Polymeren, das ist eine reine Verkäufererfindung. Wäre das möglich, dann würde jeder Hersteller einen solchen Schutz auftragen. Das ist auch physikalisch nicht möglich, denn die H2O-Feuchtemöleküle sind viel - viel kleiner als die Riesen-Polymer-Kettenmoleküle, so dass die Feuchte jedes Polymer langsam durchdringt. Der beste osmotische Schutz ist nun mal der Gelcoat, der nur 0,6-0,8 mm dick ist und den die Skipper mit Begeisterung durch anschleifen massakrieren. Wir können osmotische Schäden reparieren, aber im Grunde nicht verhindern. Wenn wir den Gelcoat mit 2 Lagen EP abdecken, dann verhindern wir sichtbare Blasen, darunter aber geht der Prozess weiter bis zur Delaminierung vom Laminat. Eine GFK-Yacht nimmt nun mal Feuchte auf und muss auch Feuchte abgeben können. Schließen wir die Feuchte ein, dann schadet das mehr als es nützt. Die sichtbare grünlich - türkisfarbige Schicht ist ein Gelshield 200 und die lässt sich auch nicht abbeizen. Wenn alles runter ist, müssen die Beizrückstände gründlich abgewaschen werden. Dann das Gelshield sauber schleifen, 1 x Marine 470 rotbraun, 1 x Marine 522 Ecoship schwarz bei Saisonwasserlieger. Bei Jahreswasserlieger 2 Lagen beim Antifouling, beim Wasserpass auf 10 cm erfolgt wegen der Reinigung immer ein zusätzlicher Anstrich. Es gibt sicherlich Anwendungsfälle wo z.B. ein Gelshield 200 sinnvoll ist, wie z.B. als Opferbeschichtung wenn Boote trocken fallen. Auch bei Booten die ständig getrailert werden um mechanische Schäden zu vermeiden. Damit lassen sich bereits entstandene osmotische Schäden wie die Blasenpest (ist keine Osmose) reparieren, wobei da Reaktiv-Harze die bessere Lösung sind. Wenn das Boot nach dem abbeizen i.O. ist, müssen wir auch nichts machen. Haben wir sichtbare Schäden nach dem abbeizen, dann bitte nochmals Bilder. Grüße Friedrich
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  • Avatar von Fliegerjo
    04.10.2020, 16:59
    Hallo, ich würde gerne an meinem Boot (GFK BJ 2016) den Antifouling Anstich erneuern. In dem Zuge würde ich gerne mit Internationalen Gelshield 200 einen Osmoseschutz auftragen. Nachdem ich nun angefangen habe den Antifouling Anstrich abzukratzen, komme ich auf grünliche/transparente Grundierung, vermutlich aus epoxy. Zumindest wird sie durch abbeitzen nicht weich. Nun frage ich mich, ob ich auf diese Grundierung mit dem Gelshield 200 drauf kann, oder ob das auch runter muss? Ich habe mal 2 Fotos angehängt, an denen man das Antifouling mit der Wasserliene und der Grundierung erkennen kann. Kann mir hier jemand bitte helfen. Schon mal danke für die Unterstützung.
    2 Antwort(en) | 285 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.10.2020, 14:08
    Hallo Thomas, die Berechnung ist richtig, wobei viele inzwischen die Arbeiten selbst durchführen. Wichtig ist dabei ein Lagerbock, so dass das Boot an allen Seiten bearbeitet werden kann. Wenn also ein solcher Bock vorhanden ist, dann lässt sich das in 2-3 Tagen erledigen. Abschleifen mit einen Exenterschleifer, Staubmaske aufsetzen, auch einen Wegwerfanzug, da die Antifoulingreste nicht gesund sind. Schleifen würde ich mit einen Tag kalkulieren. Den Primer streichen eine Stunde, über Nacht warten und am Folgetag wenn es sehr warm ist in den Vormittagsstunden 1 x Ecoship, Spätnachmittag den zweiten Anstrich. Da das Boot doch sehr schwer ist, 2 Tage warten damit der Anstrich beim kranen nicht beschädigt wird. Der Bereich wo die Auflagen sind wie bei den Lagerbockstützen, lässt sich dann am Kran erledigen. Primer ist in 10-15 Minuten handtrocken, Antifouling darüber, 10 Minuten die zweite Lage. Nach ca. 30 Minuten kann das Boot in`s Wasser. Natürlich machen das auch Werften, wobei es sich da meist um Anstreicherfirmen handelt. Da sollte einer dabei sein wenn diese Arbeiten gemacht werden. Die nehmen auch keine Rücksicht auf den Taupunkt was dann immer zu Abplatzungen führt. Da kommen dann immer Ausreden. Die Firmen haben bei den Antifoulings der Sportbootschifffahrt hohe Nachlässe, bei Industriebeschichtungen wie in diesen Fall gibt es keine Sondernachlässe für die Firmen. Grundsatz, der Kunde bestimmt die Anwendung und auch das Produkt. Für die meisten Werften, wie z.B. der Yachtverband in Rom, Wien usw. ist das Selbstverständlich, denn nur der Skipper kann den Anwendungsfall beurteilen. In Italien werden dann meist die Produktdaten in englisch angefordert was kein Problem ist, sind hinterlegt zum ausdrucken. Bei der Bootsgröße schätze ich um die 3000,-€ ohne Material für die Ausführung der Arbeiten in einer Werft. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 334 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.10.2020, 13:43
    Hallo Emil, eine Phosphatierung ist eine Vorbehandlung mit Phosphorsäure. Dabei erfolgt eine geringe Passivierung der Oberfläche, bestehender Rost wird in ein Oxid umgewandelt. Bekannt ist das Verfahren mit den Rostumwandlern, da haben wir immer eine Phosphatierung. Was also manchmal bei einen rostigen Gartentor oder Auto Sinn macht, schadet in der Regel im maritimen Bereich mehr als es nützt. Daher sauber schleifen, Rost beseitigen. Bei solchen Anwendungen haben wir es immer mit Säure zu tun, bzw. Säureresten die Probleme beim Überschichten verursachen. Gruß Friedrich
    3 Antwort(en) | 342 mal aufgerufen
  • Avatar von Käptn Knuspe
    01.10.2020, 13:42
    Lieber Friedrich, ich bedanke mich vielmals! Wenn ich bei meinem Boot (LÜA: 12,5m, Breite: 3,66m, Tiefgang: 0,9m) eine Wasserlinie von 10,5m annehme (Badeplattform ist ja auch in der LÜA eingerechnet) dann komme ich auf knapp unter 50m² - denkst du dass es reicht wenn ich 50m² annehme und den Primer bzw. das AF für diese Fläche bestelle? (AF x 2 weil ja 2 mal streichen). Fändest du es sinnvoller wenn ich das selber mache oder bei einer Werft in Auftrag gebe und eben den Primer und das AF selbst beschaffe? Wie gesagt Erfahrung habe ich aktuell noch keine, bin als Laie. Danke und liebe Grüße, Thomas
    3 Antwort(en) | 334 mal aufgerufen
  • Avatar von emil99
    01.10.2020, 13:16
    Hallo Friedrich, besten Dank für die schnelle Antwort. Im Datenblatt steht, dass eine Phosphatierung die Schutzwirkung erhöht. Was ist damit gemeint? Habe an Bord so eine Phosphatlösung um Rost zu entfernen/abzuwaschen. Ist sowas damit gemeint? Eine 2l Gebinde ist wohl günstiger. Wie lange kann ich die Dose dann geöffnet verwenden? Gruß Emil
    3 Antwort(en) | 342 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.10.2020, 12:59
    Hallo Thomas, in den Lagunen in der nördlichen Adria haben wir es mit Röhrenkalkwürmern zu tun. Da muss sich jeder ehrlich machen, es kann noch ein wenig reduziert werden, aber es gibt kein zulässiges Antifouling das einen Bewuchs verhindern kann. Was noch bei Muschelbewuchs zu 100% funktioniert, funktioniert nicht mehr bei diesen Würmern, auch bei Seepocken wird es wegen der zunehmenden Resistenz immer schwieriger. Ein Hartantifouling erfordert eine hohe Aktivität - Geschwindigkeit, kurze Wasserliegezeiten, daher meist für Trailerboote. VC-Antifoulings mit Teflon, auch nur für kurze Wasserliegezeiten, hohe Auslastung, in der Adria vergebliche Liebesmühe. Polierende Weichantifoulings wären geeignet, aber nach 3-4 Monaten sind die Biozide ausgelaugt, so dass jedes Jahr erheblicher Bewuchs zum Jahresende anfällt und im Frühjahr wird dann wieder 2-3 mal gestrichen. Micron Extra, WA, EU hält länger, guter Bewuchsschutz wenn das Boot nicht bewegt wird, starke Schichtstärkenanreicherung wegen erodieren. Die Folge ist dann eine unnötige Schichtstärkenanreicherung und nach ein paar Jahren kommt es zu den Abplatzungen und erheblichen Aplikationsproblemen. In der Adria rate ich immer zu einen SPC - selbst abschleifend - selbst glättend - tropentauglich und mehrjährigen Antifouling so wie es die Gorch Fock oder unsere Bundesmarine verwendet. Bei den Segelyachten haben wir bei 2 Anstriche meist 3-4 Jahre Bewuchsschutz. Bei den Motoryachten verkürzt sich der Bewuchsschutz je nach Auslastung und Geschwindigkeit, aber 2 Jahre müsste es reichen. Wenn der Untergrund fest ist, dann sauber mit 80-100 Körnung anschleifen, darauf 1 x Marine 470 Vinyl Farbe rotbraun, Ergiebigkeit ca. 6-7 m²/Ltr. dünn streichen, dann 2 lagen Marine 522 Ecoship Farbe schwarz, Wasserpass einen zusätzlichen Anstricht, Ergiebigkeit 7-8 m²/ltr. Das müsste dann wie bei der GorchFock für 2-3 Jahre reichen. Vorsicht beim streichen, Augenschutz, Vinylhandschuhe anziehen und mit der Bohrmaschine gründlich aufrühren, aus der Farbmischwanne streichen. Das Antifouling enthält Trykresyphosphate, siehe http://www.gifte.de/Chemikalien/tri-o-cresylphosphat.htm, ist noch zulässig, mehr geht aber nicht. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 334 mal aufgerufen
  • Avatar von Käptn Knuspe
    01.10.2020, 11:14
    Hallo lieber Friedrich, als Erstes möchte ich mal ein großes Lob aussprechen für das was du hier tust - nämlich Unwissenden zu helfen, und das mit größtmöglicher Kompetenz - danke dafür! A4 Nun zu meinem Anliegen, ich habe zwar schon 2 Threads zum Lagunenwasser in der Adria gefunden, allerdings waren das beide Male Segelyachten, deshalb habe ich jetzt einen neuen Beitrag erstellt: Ich bin seit Ende 2019 Besitzer einer Motoryacht, 40 Fuß aus 2000. Antifouling wurde 2019 im Frühjahr das letzte Mal gemacht, bei der Überstellung im Februar 2020 war zwar etwas Bewuchs, aber durch die Fahrt gleich wieder weg. Nach dieser kurzen ersten Bootssaison jetzt fällt auf dass der Bewuchs immer stärker wird wenn wir mal 1 Monat nicht da sind und mittlerweile geht durch die Gleitfahrt alleine auch nicht mehr alles ab.. Ich habe den Vorbesitzer kontaktiert welches AF da drauf ist, befürchte aber ich werde hierzu (wie zu vielen anderen Dingen auch), keine Antwort erhalten. Was tun wenn mir das vorherige AF nicht bekannt ist? Muss dann alles runter und neuer Primer + neues AF? A2 Und welches Antifouling würdest du empfehlen? Sind Dauerwasserlieger, Boot wird in der Saison 1 mal im Monat bewegt, Marschfahrt um die 18 Knoten, Maximalgeschwindigkeit 22 Knoten.. oft fahren wir aber auch nur in die Lagune zum baden und dann wieder rein, also max. Geschwindigkeit da nur 6 Knoten. Ich habe nun ein Angebot für ein Antifouling, allerdings tragen die 2 Schichten Antifouling: Hempel Hard Racing auf, habe mich bisschen informiert und gesehen dass dies eigentlich ein AF für schnellere Boote ist? Weiters kann ich mir nicht vorstellen dass das dann lange hält.. Was wäre denn das Beste AF für die Lagune? Oder überhaupt besser in eine Trockenmarina mit Kranpass zu gehen und aufs AF zu verzichten? Vielen lieben Dank und herzliche Grüße, Thomas
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  • Avatar von ADMIN
    01.10.2020, 10:43
    Hallo Emil, für Flickarbeiten empfehle ich bei Stahl den Marine 251 CR Primer. Das ist Chlorkautschuk mit Zinkoxiden für den Korrosionsschutz und lässt sich mit dem Antifouling überschichten. Das geht einfach und schnell, auch wenn mal wieder nachgebessert werden muss. Datenblatt zum ausdrucken http://wp1079960.server-he.de/BASF/251.pdf Ich muss mich aber da ehrlich machen, das ist natürlich kein 100% Korrosionsschutz, nur zu einen Korrosionsschutz mit Zink-Eisenglimmer-Multicoat-Marine470 Vinyl fehlt die Verhältnismäßigkeit. Primokon ist eingedicktes Naphtha - Erdöl somit kein Korrosionsschutz, Zinga wäre nicht schlecht, wenn es mit einen 2 K.EP 346 Multicoat abgedeckt würde, hat aber Probleme beim überschichten mit der Haftung. Daher am einfachsten den Chlorkautschuk der sich einfach nachbessern lässt. Grüße Friedrich
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  • Avatar von emil99
    30.09.2020, 19:34
    Moin Friedrich, gerade das Boot zum Winterlager gekrant. Beim Reinigen des Rumpfes bin ich u.a. mit einer Rundfeile von außen mal in die Borddurchlässe/Lenzrohre rein. Soweit alles sauber gemacht und das alte AF entfernt. Nun stellt sich die Frage, wie ich diese kleinen Flächen vorsorglich vor Korrosion schützen kann, bevor dann im Frühjahr wieder das neue AF gestrichen wird. Was kannst Du mir hierfür empfehlen? Ein kleines Rohr mit Watte bestückt würde ich mir dann als Pinsel-Ersatz vorstellen. Von Primocon hältst du ja nicht viel. Mit Zinga muss ich sagen, habe ich leider keine guten Erfahrungen gemacht. Gruß Emil
    3 Antwort(en) | 342 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.09.2020, 16:20
    Hallo Klaus, was auf den TE-Epoxidbeschichtungen haftet ist der Marine 470 Vinyl, Intertuf 203, Marine 251 CR-Primer. Intertuf Farbe grau verwendet Aluminiumoxid, Marine251 CR Zinkoxide für den Korrosionsschutz. Beim Antifouling sollte Ecoship verwendet werden, das enthält zusätzlich Zinkoxide und passt zum CR-Primer. Im Grunde kann aber auch das Intertuf verwendet werden. Mir ging es um die einfachere Nachbesserung, daher habe ich wegen den Zink den CR-Primer empfohlen. Das Problem ist daher immer die TE-Beschichtung die überschichtet wird. Bei blanken Stellen könnten wir Zink-Multicoat dann Intertuf anwenden, aber da sollte gestrahlt werden. Grüße Friedrich
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  • Avatar von 4klaus44
    26.09.2020, 16:27
    Hallo Friedrich, danke für die schnelle Antwort. Ich wollte das Strahlen vom gesammten Rumpf eigentlich vermeiden, weil, wie ich gesehen habe, unter dem alten Spachtel das Eisen noch blank ist. Auch die Ausbesserung am Bug, die ich vor einigen Jahren gemacht habe,Bleche eingeschweisst, gestahlt und mit Watertite gespachtelt, ist bis heute ( nach gut 10 J. ) noch einwandfrei und ohne Risse. Welcher Teeranstrich verwendet wurde ist unbekannt. Da Schless aber vorwiegend Berufschiffe wie Polizei und Behördenboote gebaut hatte (meins ist eine von 3 Jachten, die dort gebaut wurden), gehe ich davon aus, dass Material für Berufsschiffahrt verwendet wurde. Letzlich ist die Frage, was sinvollerweise auf der Spachtelung verarbeitet werdn sollte. Wie oben schon geschrieben, hat die Rep. ( s. Bilder) gehalten. Gruß Klaus
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  • Avatar von ADMIN
    26.09.2020, 10:29
    Halo Klaus, Primokon ist Naphta, eingedicktes Erdöl und hat keinerlei Korrosionsschutz. Was Stahlspachtelungen betrifft, die funktionieren im Maritimenbereich nur: - es muss die Spachtel einen Korrosionsschutz wie Zink-oder Aluminiumoxide enthalten, vor dem Spachteln muss mit einer 800-1000°C heißen Gasflamme die Oberfläche ausgeschwitzt werden ohne den Stahl durchgehend zu erhitzen, dann erfolgt eine mehrmalige Reinigung mit Trychloräthylen. Die Grundierungen auf dem Boot riechen nach Bitumen und enthalten Teeröle die die entweder aus der Steinkohle - sehr giftig - oder aus Ölteer - sehr teuer - gewonnen werden. Wenn das Boot nicht gestrahlt wird und ein Korrosionsschutz vollständig neu aufgebaut wird, bleibt nur eine Notlösung mit Chlorkautschuk das Zinkoxide enthält, Intertuf Farbe grau das Aluminiumoxide enthält, darauf ein Antifouling das auch hohe Anteile an Zinkoxide enthält. Wie lange das funktioniert weiß keiner, denn das ist im Grunde nichts anderes wie wenn wir einen alten Autoreifen flicken. Gefühlsmäßig auch auf Grund der Erfahrungen bei den Kielsanierungen von GFK-Yachten, tendiere ich zu Chlorkautschuk 2 Lagen und bei Saisonwasserlieger 1 x - bei Dauerwasserlieger 2 x Marine 522 Ecoship. Kommt es dann zu Abplatzungen, weil immer irgend wo die Korrosion durchbricht, dann lässt sich das einfach nachbessern. Da wird der Bereich sauber gemacht, Chlorkautschuk und dann wieder Ecoship, das geht einfach und schnell. Was mir doch ein wenig Sorgen macht in diesen Fall, haben wir es mit einen Teerepoxid aus Steinkohleteer zu tun, was meist aus Kostengründen gestrichen wurde, dann wird sich eine vollständige Sanierung auf Dauer nicht vermeiden lassen. Eine optimale Lösung bleibt aber nur, strahlen, Zink, Eisenglimmer, Multicoat, Vinyl, Ecoship. - das wäre der Industriestandard. Grüße Friedrich
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  • Avatar von 4klaus44
    25.09.2020, 13:17
    Hallo und danke für die Antwort. Komme leider erst jetztwieder dazu, weiter zu machen. Zum Problem: Der Rumpf ist wie schon geschrieben, aus Stahl, allerdings sehr aufwendig gespachtelt. Habe jetzt die neu eingeschweisten Bereiche gestrahlt und gespachtelt (Watertite) und habe die Möglichkeit, sowohl Antifouling wie auch diese Teerschicht, zumindest riechts nach Bitumen, bis auf den Spachtel abzustrahlen. Als Beschichtun habe ich auf deinen Rat hin, Relest Marine 251 1k oder International Primocon als Möglichkeit erwogen. Die Bilder zeigen die ausgebesserten Stellen. Das eine Bild die rausgestrennten Bleche der Bilge/Kiel. Die große Fläche oberhalb war eine Grundberührung ohne Schaden (nur eine Delle) Gruß Klaus
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  • Avatar von ADMIN
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  • Avatar von ADMIN
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  • Avatar von ADMIN
    18.09.2020, 11:13
    ADMIN hat das Thema Weiches Deck sanieren im Forum GEWUSST WIE..............? erstellt.
    Das Video aus YouTube zeigt die Sanierung eieicchen Decksbereich bei einen H-Boot.
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  • Avatar von ADMIN
    07.09.2020, 13:05
    ADMIN hat auf das Thema AF neues Boot im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Claus, zuerst einmal zum Gelshield ein Produkt das den Kunden als Osmoseschutz angeboten und verkauft wird, denn mit der Osmoseangst lässt sich ein Geschäft betreiben. Grundsätzlich, - es gibt bei Polymeren keinen Osmoseschutz, der wurde noch nicht erfunden. Wir können osmotische Schäden wie z.B. die Blasenpest reparieren, aber im Grunde nicht verhindern. Der hochwertigste osmotische Schutz ist der Gelcoat der ca. 0,6-0,8 mm dick ist. Wenn es sinnvoll wäre den osmotischen Schutz - Durchdringung von H2O-Molekülen zu reduzieren, dann würde der Hersteller 1oder 2 Lagen Gelcoat mehr in die Form spritzen. Da aber nun mal die Riesen-Kettenmoleküle von Polymeren um ein vielfaches größer sind als die H2O Feuchtemoleküle, kann eine Durchdringung auch nicht mit zusätzlichen 10 Lagen Gelcoat oder Gelshield reduziert werden. Das ist physikalisch auch nicht möglich. Um z.B. ein Gelshield anzuwenden, müssen wir das Unterwasserschiff mit 120 Körnung sauber anschleifen, damit vergrößern wir die Oberfläche und im gleichen Verhältnis die Feuchteaufnahme. Darauf streichen wir dann ein Gelshield, ein Epoxid mit erheblich geringerer Feuchtedichte als der Gelcoat, das mit Kalkzusätzen pigmentiert wurde. Diese Verkäufererfindung ist vergleichbar, wenn der Daimlerverkäufer beim Neuwagen empfiehlt, ------den Lack sauber anzuschleifen und eine Rostschutzfarbe zu streichen damit er Wagen nicht mehr rostet. Es gibt aber Anwendungsfälle, wo eine zusätzliche Gelschield-Beschichtung als Opferbeschichtung Sinn macht, da ist der Anwendungsfall zu beurteilen. Haben wir z.B. eine Blasenpest und der Gelcoat ist dadurch erheblich beschädigt, dann müssen wir den weitgehend ersetzen. Das kann mit Gelshield erfolgen oder besser mit einen Reaktiv-Harz. Auch da muss der Einzelfall beurteilt werden. Die Muscheln, Schwämme an den Trimmklappen, lassen sich einfach beseitigen. Was den Grünbelag betrifft, das ist eine Schleimbildung, da lässt sich eine Verfestigung für ein paar Wochen mit Paraffin verhindern. Die Trimmklappen lassen sich auch mit einen zähen Heisslagerfett einfetten, so dass sich die Muscheln leicht entfernen lassen. Wenn also alles nicht ausreichet, dann rate ich zu einer selbstabschleifenden Antifoulingf-Opferbeschichtung. Also erst ausprobieren, dann sehen wir weiter. Grüße Friedrich
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  • Avatar von briley
    07.09.2020, 12:38
    briley hat auf das Thema AF neues Boot im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich, vielen Dank für die schnelle Antwort. Ist ein Gelshield bei einem neuen Boot nicht empfehlenswert? Es wird scheinbar gerne verkauft. Würde Deine Lösung auch für eine Liegezeit von Feb/März bis Okt/November ausreichen? Bei dem derzeitigen Boot (max 30kn) haben wir Bewuchs (Muscheln, Schwämme) nur an den Trimmplappen, ansonsten an der Wasserfläche nur etwas Grünbelag. Grüße Claus
    3 Antwort(en) | 713 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    07.09.2020, 12:33
    ADMIN hat auf das Thema AF neues Boot im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, bei solchen Booten stellt sich die Frage nach einen Bewuchsschutz wenn das Boot nicht bewegt wird und einen Bewuchsschutz der bei solchen Geschwindigkeiten und entsprechender Auslastung nicht erforderlich ist, da bei mehr als 3-4 Knoten kein Bewuchs verfestigen kann. Es gibt im Grunde kein Antifouling das beiden Anwendungsfällen gerecht wird. Die Hartantifoulings sind für höhere Geschwindigkeiten geeignet, haben aber einen erheblich geringeren Bewuchsschutz, so dass der bei längeren Ruhezeiten meist nicht ausreicht. Da sollte zuerst versucht werden, z.B. durch einsprühen mit flüssigen Paraffin, oder einfetten mit z.B.Melkfett, Wasserpumpenfett usw. eine Verfestigung des Bewuchs für mehrere Wochen weitgehend zu unterbinden, da wir bei hohen Geschwindigkeiten dann die Selbstreinigung haben. Sollte das nicht genügen und wir haben es mit starken Bewuchs zu tun, dann macht ein selbstabschleifendes Antifouling als Opferbeschichtung Sinn. Daher erst abklären ob es nicht ohne Antifouling geht. Sollten die Bewuchsdrücke gering sein, dann wäre in diesen Fall ein VC17m geeignet. Wenn es aber möglich ist, das Boot zwischen durch auch mal zu slippen und zu kärchern, dann genügt einfaches einfetten. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 713 mal aufgerufen
  • Avatar von briley
    07.09.2020, 11:16
    briley hat das Thema AF neues Boot im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN erstellt.
    Hallo, wir wollen uns ein neues Boot für den Rhein holen und nach einer AF Empfehlung fragen. Es ist ein Sportboot, knapp 50kn schnell und Marschfahrt ca 30kn. Liegeplatz ist der Mittelrhein und das Boot den Sommer über im Wasser. Welcher Aufbau wird hier empfolen? Ein Hart AF sinnvoll? Vielen Dank!
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  • Avatar von ADMIN
    26.08.2020, 20:00
    Hallo Klaus, Micron wird unter verschiedenen Namen angeboten, z.B. Micron Extra, Micron WA, Micron Interlux, Micron Eu usw. Es ist ein erodierendes Antifouling bei dem doch ein erheblicher Anteil der Trägerkomponente durch auslaugen erhalten bleibt und zur Schichtstärkenanreicherung führt. Wenn es sauber angeschliffen wird, ist es kein Problem mit dem Marine 470 oder Intertuf dünn zu grundieren und darauf das Ecoship zu streichen. Im Augenblick würde ich aber raten, den bisherigen Anstrich so weit wie möglich auszureizen bis neu gestrichen wird. Bis auf ein wenig Bewuchs kann nichts passieren, denn der lässt sich abkärchern oder mit der Spachtel entfernen. Bis dahin sehen wir dann ob das Micron die Anforderungen erfüllt. Grüße Friedrich
    24 Antwort(en) | 1449 mal aufgerufen
  • Avatar von Musikanto
    26.08.2020, 19:09
    Hallo Friedrich vielen Dank für deine ehrliche Antwort. Zwei Fragen bleiben noch offen. Kann das sein, dass das Micron Superior jetzt anders heißt? In D finde ich das nicht? Beim Ecoship ist das ja so, dass sich der Auftrag nach und nach verabschiedet, dass heißt, es kommt nicht jedes ja eine weitere neue Schicht da drauf, heißt irgendwie selbst....... AF. Ist das beim Micron genau so? Habe nämlich keine Lust wie beim alten Boot, dass da irgendwann 5-10 altes AF drauf sind. lG Klaus
    24 Antwort(en) | 1449 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.08.2020, 18:14
    Hallo Klaus, am besten zuerst einmal das Micron ausprobieren. Wenn es die Anforderungen von mindest 2-3 Jahren erfüllt wie beim Ecoship, dann mit dem gleichen Produkt weitermachen. Wenn es nicht die Anforderungen erfüllt, dann können wir nächstes Jahr oder im Herbst immer noch umstellen. Grüße Friedrich
    24 Antwort(en) | 1449 mal aufgerufen
  • Avatar von Musikanto
    25.08.2020, 16:36
    Moin Friedrich Ich liege im Passathafen in Travemünde. Unsere Sirius 26, die wir im Herbst verkauft haben, bekam 522 Ecoship. Damit haben wir beste Erfahrungen gemacht. Nun haben wir ein "neues" Boot aus Schweden, eine Winga. Zum Glück konnte ich herausbekommen, was auf der drauf ist. Auf der Dose steht International Micron Superior. Taugt das was? Würde ansonsten gerne wieder auf 522 Ecoship gehen, weil es sich bewährt hat. Kann ich das da draufstreichen oder soll da erst eine Lage Vinylprimer drauf? LG Klaus
    24 Antwort(en) | 1449 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    22.07.2020, 10:42
    Hallo, in wie weit sich die Grundierung von Wohlert auf den Protect 316 auswirkt, kann ich nicht beurteilen. Was aber grundsätzlich gilt, die 2 Komp. PU-Acryl-Lacke sollen nicht verdünnt werden. Die werden bereits werkseitig auf die erforderliche Konsistenz eingestellt. Der Grund ist, PU-Acryl härtet durch eine chemische Reaktion. Wird jetzt den Lacken zusätzlich ein Verdünner beigemischt, dann haben wir zusätzlich eine Lösungsmittelhärtung. Wenn also die Topfzeiten durch die chemische Reaktion erfolgen und noch Lösungsmittel in der Beschichtung enthalten sind, dann gibt es Bläschen. Die von uns angebotenen Verdünner für 2 Komp. werden im Grunde nur für die Reinigung von Werkzeugen verwendet, da Kunstharzverdünner nicht funktionieren. Grundsatz: 2 Komp. Systeme ob PU oder EP werden nicht verdünnt. Sollte wirklich mal eine Verdünnung erforderlich sein, wenn bei sehr niedrigen Temperaturen gearbeitet wird, dann ist die Menge bei einen 6 kg Gebinde unter 1%, es reicht also die Menge ca. ein Esslöffel aus, mehr sollte es nicht sein. Damit können wir nur hoffen, dass keine Lösungsmittel mehr in der Beschichtung eingeschlossen sind, wenn der letzte Auftrag - ohne Verdünnung erfolgt. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 571 mal aufgerufen
  • Avatar von anoriatsea
    21.07.2020, 23:19
    Hallo, ich habe folgendes heute festgestellt nachdem wir unser 50" Schiff am Donnerstag mit Relest Protect 316 spritzlackiert hatten; an sehr vielen Stellen befinden sich bläschenartige Stellen in der Lackoberfläche, meist an Stellen an denen der Auftrag etwas satter war, extrem zB in Läufern oder Tränensäcken. Lackiert hatten wir bei ca. 20 Grad plus und recht trockenem Wetter, Luftfeuchtigkeit lag um die 60%, der Wasserabscheider an der Pistole hat zuverlässig Wasser gesammelt, ich möchte daher annehmen dass Feuchtigkeit keine Rolle bei den Lackfehlern spielt. Untergrund ist Gfk/Gelcoat, 120er Schliff, darauf 1 Schicht Wohlert 2K EP ZNP Primer und danach 1 Schicht Wohlert 2K PUR Filler, danach mit 320er glattgeschliffen. Wir hatten den Lack mit ca. 10% Relest 312 Verdünnung verdünnt. Dann eine erste dünne Schicht durchgehend pro Rumpfseite aufgetragen, danach eine weitere möglichst satte Schicht um Deckung zu erzielen. Sollte es sich bei den Bläschen um Kocher handeln? zu viel / zu wenig Verdünnung? Wir hatten im 1kg angemischt und das dann immer über ca. 45 min - 1h (gefühlt) verbraucht, kann hier ein Fehler liegen? Ein Lackierer der Werft meinte es handele sich um Spritznebel, allerdings befinden sich die Fehler auch an steilen Überhängen wie am Bug, und eben immer dort verstärkt wo der Lack satter aufgetragen wurde. So richtig mag ich die Nebelthese nicht glauben dafür sehen die Dinger zu sehr wie Bläschen aus wenn man genau hinschaut. Interessant find ich noch dass nach Abschluss der Lackierarbeiten keine Bläschen/Rauheiten im frischen Lack zu sehen waren. Es würde mir sehr helfen zu diesem Problem eine Einschätzung zu erhalten, wahrscheinlich hat der Relest 316 auch so seine Eigenheiten, die jemanden hier bekannt sind. Wichtig wäre vor allem eine Lackierstrategie zu entwickeln um denselben Fehler bei der nächsten und hoffentlich letzten Lage zu vermeiden... Vorgeschlagen wurde statt eine Rumpfseite ganz durchzulacken immer Abschnitte von 2-3m dünn zu bearbeiten, dann nur kurz ablüften zu lassen und dann wiederzukommen für die nächste dünne Schicht bis zum gewünschten Grad aufzutragen. Danke für Antworten und Hilfestellung! Beste Grüße, Merten
    1 Antwort(en) | 571 mal aufgerufen
  • Avatar von Acetycholin9
    15.07.2020, 22:49
    Vielen Dank! Michael
    12 Antwort(en) | 2256 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    15.07.2020, 11:22
    In der Regel werden solche Boote weit - weit überteuert angeboten. Wenn Dein Kumpel handwerkliches Geschick hat, dann hat er sicherlich noch einige Jahre seinen Spass und bei 1000,-€ hat er nicht viel verloren. Natürlich wird er einiges an Arbeit investieren müssen, das ist bei jeden älteren Boot die Normalität. Bereits ein neues Segel mit Genua kostet mehr als das Boot und Segel sind nun mal ein Verschleißprodukt. Ich warne aber immer vor hilfreichen Ratschlägen, Bootsnachbarn und besonders der Foren, die nun mal nicht die Carritas sind. Der Freund wird da einiges an Arbeit und Zeit investieren, macht er es richtig dann hat er einige Jahre seinen Spass und wenn das Boot nicht unter geht bekommt er wieder die 1000,-€ von einen, der auch handwerkliches Geschick hat und sich das Boot herrichtet. Grüße Friedrich
    12 Antwort(en) | 2256 mal aufgerufen
  • Avatar von Acetycholin9
    14.07.2020, 16:27
    Das mit den Krangurten habe ich verstanden und so durchgegeben es geht mir um die schwarzen Flecken vor den Kranguten. Das Boot wird mit dem Trailer, Aussenboarder fuer umgerchnet 1000 Euro angeboten das ist auch der Grund wieso ich meinen Kumpel schwer davon abbringen kann.... VG Michael
    12 Antwort(en) | 2256 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    14.07.2020, 09:38
    Was das Unterwasserschiff betrifft und wie auf den Bildern zu sehen ist, ist das mit den Krangurten eine Kleinigkeit, die sich einfach instandsetzen läßt. Bei einen besonders älteren Segelboot muss natürlich auch die Verhältnismäßigkeit gesehen werden. In der Regel werden aber solche Boote viel zu teuer angeboten so dass das Preis-Leistungsverhältnis nicht passt. Bei Gebrauchtboote-Kauf sollte einer mal den Beitrag unter http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1793-GEBRAUCHTBOOTEKAUF-TIPP-S lesen. Grüße Friedrich
    12 Antwort(en) | 2256 mal aufgerufen
  • Avatar von Acetycholin9
    13.07.2020, 16:55
    Dann werde ich es meinem Kumpel wie folgt sagen. Er soll man die Huelle auf grossflaechige Abplatzungen untersuchen. Wenn keine groesseren zu finden sind dann soll er mit einer 80 Koernung schleifen und dann duenn mit Intertuf 203 und 1 mal mit Marine 522 LF arbeiten. Wenn aber grossflaechige Abplatzungen vorliegen dann Schleifen mit Abbeizen, Oxalsaeure, technisches Aceton dann Intertuf und Marine 522. Dabei muss er hoffe, dass das Gelcoat durch das Schleifen ned zu stark zerstoert wird. Meinst du damit etweige Loecher oder wie erkennt man ein zerstoertes Gelcoat? Sind die schwarzen Flecken vor dem Krangutabschuerfungen ein Hinweis auf einen moeglichen Gelcoat-Schaden? Ich habe gehofft, dass du mir schreibst, dass man von so einem Boot die Finger lassen soll… stattdessen muss ich meinem Kumpel recht geben, da er meinte da ist nocht nicht alles verloren ;) Michael P.S: Wenn ich in der Naehe von Ingolstadt bin gebe ich dir sehr gerne ein Bier aus!
    12 Antwort(en) | 2256 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    13.07.2020, 16:03
    Wenn wir also einen unbekannten Beschichtungsaufbau haben, muss entweder alles runter, oder wir verschleifen sauber mit 80-ziger Körnung, streichen einmal dünn mit Intertuf 203 und darauf 1 mal mir Marine 522 LF. Haben wir großflächige Abplatzungen dann muss alles runter, am besten mit abbeizen, damit wir den Gelcoat so weit wie möglich erhalten. Das Abbeizen erfolgt mit TOP 155 oder Gel 170 siehe Produktdaten im Onlineshop. Dann gründlich mit verdünnter Oxalsäure reinigen, trocknen und vor dem Beschichten wird nochmals mit technischen Aceton gründlich gereinigt. Erst dann beschichtren wir einmal das Intertuf, darauf dann das Antifouling. Das ist natürlich ein erheblicher Arbeitsaufwand, nur wenn wir schleifen, dann wird der Gelcoat in der Regel stark beschädigt, dann wird es richtig arbeitsaufwendig und teuer. Grüße Friedrich
    12 Antwort(en) | 2256 mal aufgerufen
  • Avatar von Acetycholin9
    13.07.2020, 15:03
    Hallo Friedrich, Vielen Dank fuer deine Mail mit den Hinweisen. Wie waere aber das Vorgehen, wenn der Vorbesitzer nicht mit Marine 470 grundiert haette. So wie ich die Bilder sehe muesste das Unterschiff komplett runter und neu aufgebaut warden da uns die Informationen fehlern was der Vorbesitzer gemacht hatte. Viele Gruesse Michael
    12 Antwort(en) | 2256 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    13.07.2020, 10:33
    Hallo Michael, wenn der Vorbesitzer bereits mit dem Marine 470 grundiert hat, dann das Unterwasserschiff sauber verschleifen. Da wo die Krangurtabdrücke sind Übergänge verschleifen und nur den Bereich mit dem Marine 470 Vinyl ausbessern. Wenn wir dabei ein wenig zum Antifouliong überlappen ist das kein Problem. Dann eine Lage Marine 522 - Wasserpass 2 Lagen Marine 522 auftragen. Das trifft aber nur zu, wenn der Vorbesitzer bereits das 522 LF gestrichen hat. Das Kuchenbackpapier wird nur zwischen den Krangurt und dem Unterwasserschiff gelegt. Wenn das Boot einige Tage Zeit hat nach dem Anstrich zu trocknen, dann ist die Vorgehensweise mit dem Backpapier nicht erforderlich. Bedarf wäre dann: 1 x 0,75 Liter Marine 470 Vinyl, 1 x 2 Liter Marine 522 Ecoship. Grüße Friedrich
    12 Antwort(en) | 2256 mal aufgerufen
  • Avatar von Acetycholin9
    12.07.2020, 18:31
    Hallo Friedrich, Ich bin baff, dass du auch am Sonntag zu erreichen bist! Top Kundenservice! So wie ich dich verstanden habe siehst du auf den Bilderen kein groesseres Problem weder an Steuerboard noch an Backboard. Ich weiss, dass es von den Fotos schwer zu sagen ist aber worum koennte es sich um die schwarzen punktfoermigen Flecke handeln, die vor dem Gurtstreifen zu sehen sind? Was du vorschlaegst ist letztendlich was der Vorbesitzer wohl getan hat das Unterschiff mit 80 Schleifpapier abzuschleifen und zunaechst 1 Schicht Marine 522 LF und im Anschluss Vinyl-PvC Intertuf drauf? Das mit dem Kuchenbackpapier verstehen ich so, wenn dass Boot auf dem Trockenem ist bevor es ins Wasser gelassen wird wickelst du Kuchenbackpapier um den Gurt und waesserst das Boot damit? Wuerdest du das Backpapier antackern oder wie dafuer Sorge tragen, dass es ned davon schwimmt wenn das Boot vom Gurt aufschwimmt? Besten Dank Michael
    12 Antwort(en) | 2256 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.07.2020, 10:03
    Hallo Michael, der Farbverlust durch die Krankurte wird verursacht, wenn die Beschichtung noch nicht ausgehärtet ist. Dabei kommt es zu einer Abscherung durch die Krangurte. Um das zu vermeiden, macht es Sinn, zwischen den Krangurten und dem Unterwasserschiff ein Kuchenbackpapier aus dem Haushalt dazwischen zu legen. Das Papier hat Antihafteigenschaften, damit kan der Gurt gleiten bei der Dehnung und es kommt nicht zu der Abscherung. Das ist also ein Anwendungsfehler der selbst verursacht wird. Ein Problem ist aber, wir wissen nicht was der Vorgänger gestrichen hat. Wir haben es mit unterschiedlichen Lösungsmitteln und Trägerkomponenten zu tun. Probleme kann es geben, wenn wir im Antifouling Silane, oder PTFE haben das Antihafteigenschaften hat. Überstreichen wir nicht mit dem gleichen Produkt, dann kommt es zu Abplatzungen. Wir können also nur spekulieren. Auf Grund der Beschreibung, Bootstyp, Bootsfarbe könnte es sich um ein VC-Offshore handeln das PTFE enthält.Darauf würde ein Versiegelungsgrund mit Vinyl-PVC Intertuf 203 haften. Da muss aber vorher sauber mit 80-ziger Körnung geschliffen werden. Darauf dann 1 ANstrich mit Marine 522 LF. Diese Anwendung hat im Bodensee bei TFE-Antifoulings bereits einige Jahre funktioniert. Was aber in 5-10 Jahren ist wissen wir noich nicht. Es ist aber zu beachten, dass solche Überschichtungen mechanisch geringer belastbar sind. Also beim kranen unbedingt ein Kuchenbackpapier dazwischen legen um die Beschädigung durch den Gurt zu vermeiden. Auch ein Trailern sollte so weit wie möglich verhindert werden. Wenn es nicht funktioniert, dann muss alles runter. Auf Grund des Alters hat der Vorgänger sehr wahrscheinlich bereits einige Lagen Epoxid aufgetragen, so dass ein neuer Beschichtungsaufbau dann kein Problem ist. Im Augenblick sehe ich im jetzigen Zustand die einfachste lösung, wenn es nicht fun ktioniert dann wissen wir das in 1-3 Jahren. Grüße Friedrich
    12 Antwort(en) | 2256 mal aufgerufen
  • Avatar von Acetycholin9
    12.07.2020, 09:21
    Hallo Friedrich, Vielen Dank fuer deine prompte Antwort. Bei dem Boot handelt es sich um eine Hinterhoeller 25 Baujahr 1971. Das Boot wurde nur im Suesswasser ( Great Lakes) verwendet. War die Saison ueber im Wasser im Winter auf dem Trailer. Es ist regelmaessig gesegelt worden Das Boot steht seit 2 Jahren auf dem Trockenen. Welches Antifouling verwendet wurde konnte ich nicht in Erfahrung bringen, da das Boot laut meinem Kumpel einem aelteren Herren gehoert habe ( Das Boot gehoert etz der Marina und steht auf dem trockenen) und der aeltere Herr ist nicht mehr auffindbar *huest. Laut der Marina habe sich der Vorbesitzer sehr gut um das Boot gekuemmert und die Farbe regelmaessig abgeschliffen. Wenn er alles so gut gemacht hat dann frage ich mich wie es zu dem Farbverlust ( dicker Streifen wohl vom Hebekrangurt) kam. Bilder habe ich angefuegt. Besten Dank Michael
    12 Antwort(en) | 2256 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.07.2020, 07:32
    Hallo Bodo, wenn wir zu hohe Verarbeitungstemperaturen haben, erhöht sich der Verbrauch. Die Hersteller weisen darauf hin, optimal 16 bis max. 23°C. Ist es zu warm, dann wird die Topfzeit verkürzt und die Farbe trochnet sehr schnell an, so dass es oft nicht vermeidbar ist beim rollen, dass die bereits angetrocknete Farbe nochmals überrollt wird. Dadurch erhöht sich natürlich der Verbrauch. Normalerweise werden in südlichen Gewässern, bei Dauerwasserlieger 2 Lagen Antifouling gestrichen, um die Bewuchsschutzdauer zu erhöhen. Der Dockintervall beträgt ca. 18 Monate bei einen Anstrich. Bei Saison-Wasserlieger reicht das für ca. 2 Jahre, meist aber länger. So weit hat alles gepasst, Mast und Schotbruch, Grüße aus Ingolstadt und Bad-Tölz.
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  • Avatar von Mystic
    10.07.2020, 06:48
    Hallo Friedrich, die Farbe ist nun in Griechenland verarbeitet worden. Menge Vinylprimer hat genau gepasst, von den 5ltr war am Ende ca einer übrig. Beim AF war ich froh, dass ich für jede Schicht 6ltr statt nur 4 bestellt habe ( manchmal bekomme ich das "viel hilft viel" nicht ganz aus dem Kopf :-) Es mag an den Temperaturen von knapp über 30° gelegen haben, aber ich bin mit 6 Ltr für eine Schicht gerade so hingekommen. Das nur als Hinweis für andere, man bekommt vor Ort ja nicht mal schnell eine Dose nachgekauft... vielen Dank für die sehr schnelle Lieferung nach Griechenland, alles war perfekt verpackt, sowas habe ich schon anders erlebt.. Viele Grüße Bodo
    4 Antwort(en) | 3115 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.07.2020, 20:08
    Natürlich, Bilder, Nahaufnahmen, was für ein Antifouling, welche Grundierung, Bootstyp, Geschwindigkei, Auslastung, welche Gewässer usw. Ich versuche immer den Einzelfall zu beurteilen, je mehr ich vorher weiß uim so mehr kann ich dazu sagen. Grüße Friedrich
    12 Antwort(en) | 2256 mal aufgerufen
  • Avatar von Acetycholin9
    09.07.2020, 20:01
    Hallo, ich wollte fragen, ob ich eine gezielte Frage zum Antifouling stellen koennte da das a bissl zum Unmut mit meinem Kumpel kam. Dazu muesste ich ein Foto posten. Ist das okay?
    12 Antwort(en) | 2256 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.07.2020, 15:11
    ADMIN hat auf das Thema Seajet 033 im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Bei mir funktioniert der Liong, unter Antifouling - Antifoulingarten Eigenschaften habe ich um die 300 Antifoulings beschrieben. Grüße Friedrichj
    3 Antwort(en) | 714 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.07.2020, 14:55
    Hallo Klaus, beim Olassy-UV-Schutz hat sich n ur der Name bei Relius geändert. Jetzt ist der Name Hydro UV-Primer. Siehe http://shop-af.de/contents/de/d79.html Wenn das Teak richtig durchgetrocknet ist, dann die UV-Schutz bis zur Sättigung auftragen, das geht am einfachsten mit eioner kleinen Fellrolle. Wenn zuletzt nasse Stellen bleiben, die dann einfach mit einen Lappen aufnehmen damit keine Glanzstellen entstehen. Nächstes Jahr Vorgang wiederholen, dann gebnügt alle 2-3 Jahre. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 869 mal aufgerufen
  • Avatar von Musikanto
    09.07.2020, 10:31
    Moin Friedrich ich habe mein 100% Plastikboot gegen ein schwedisches Boot getauscht, mit diversen "Teakapplikationen". Habe nun bei dir viel gelesen und weiß nun, dass du Olassy UV-Schutz empfhielst. Finde ich aber nicht mehr bei dir im Shop. Statt dessen RELIUS HYDRO UV. Was ist der Unterschied. Warum vertreibst du Olassy nicht mehr? Im Bild habe ich bei den markierten Bereichen "grüne Ablagerungen" . Vorbehandeln und dann eines der oben genannten Mittel drauf? Liebe Grüße Klaus
    1 Antwort(en) | 869 mal aufgerufen
  • Avatar von anyway
    09.07.2020, 08:18
    anyway hat auf das Thema Seajet 033 im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Guten Morgen Friedrich, danke für präzise Antwort! Ich werde es so machen. Der Link zum Coppercoat-Thread funktioniert leider nicht... Viele Grüße Berthold
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  • Avatar von ADMIN
    08.07.2020, 21:07
    ADMIN hat auf das Thema Seajet 033 im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Bertholt, Seajet 033 Shogun hat einen sehr guten Bewuchschutz, nur die Standzeit beträgt 12 Monate, erfordert 3 Lagen was dann in wärmeren Gewässern 12-16 Monate reicht. Der Nachteil ist die Trägerkomponente ist Bisphenol-A-Epichlorhedrin. Damit ist das AF preiwert, aber es kommt zu unnützen Schichtstärken-Anreicherungen, was dann zu Abplatzungen führt. Wenn wir mit 522 Ecoship daruf aufbauen, dann müssten wir die Altschichten versiegeln was dann zu einer weiteren Schichtstärkenanreicherung führt.In diesen Fall rate ich so lange wir keine Applatzungen oder nur geringe Abplatzungen haben, zu keine Experimente. Wir habe da bereits zu hohe Schichtstärken aufgebaut, daher mit dem gleichen Antifouling 033 weiter machen, bis es zu größeren Abplkatzungen kommt. Sicherlich wäre das 522 SPC-AF eine bessere Lösung, denn wir haben eine Standzeit von 60 Monaten, was bei 2 Anstriche eine Bewuchsschutzdauer von 3-4 Jahren ergibt. Ertst wenn wir neu aufbauen müssen, dann macht es Sinn das wir umstellen. Was das Coppercoat, Copppershild, Mifulan, Broncbotom usw. betrifft, git es inzwischen noch unter weiteren 20 Namen, da rate ich zuerst den Beitrag unter http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1878-COPPERSHIELD-WATERPROTECT-AQUAMARINE-WATERPROOF-CUPROTECT-AQUAPROTECT-VEROMETAL-COPPER-CRUISE Also weiter so wie zuvor, wenn es nicht mehr geht, dann besprechen wir die weitere Vorgehensweise. Grüße Friedrich
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  • Avatar von anyway
    08.07.2020, 12:31
    anyway hat das Thema Seajet 033 im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN erstellt.
    Hallo Friedrich, ich habe eine gezielte Frage zum Unterwasseranstrich an an meiner Hanse 400: 2016 wurde der Rumpf kpl. abgeschliffen und der Anstrich neu aufgebaut mit Seajet 033 hellgrau. Diese Farbe wurde mir vor Ort im Ionischen Meer vom Verkäufer empfohlen. In der Zwischenzeit war das Boot auch im Atlantik und der Anstrich wurde zweimal wiederholt (drüber gerollt), letztmalig im Frühjahr 2019 auf den Kanaren, jedes Mal wieder Seajet 033 Jetzt wieder im MM liegt das Boot seit 9 Monaten still im Wasser. Ich gehe davon aus, das mein Boot im nächsten Winter an Land steht. Grundsätzlich würde ich gerne auf 522 AF Ecoship in rot/braun wechseln, weil es wohl weniger Arbeit macht... Nun die Frage: Die letzte Beschichtung war 3 lagig, also recht dick, zzgl Voranstriche - Ist die Beschichtung in jedem Fall erneuerungswürdig im nächsten Winter? Soll ich dann den alten Belag ganz runterschleifen/-beizen? Oder kann ich Ecoship einfach nach Anschliff drüber malen? Ist 522 AF Ecoship das richtige AF um weniger Arbeit bei besserem Ergebnis zu erzielen? Was sagst du zu CopperCoat, das mir immer wieder sehr ans Herz gelegt wurde? Vielen Dank für deine Mühe Berthold
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  • Avatar von ADMIN
    03.07.2020, 10:44
    Hall Marc, Das ist richtig, nur wenn die bei der Anwendung der Härter verwechselt wurden dann wird das PU-Acryl nicht hart. Wenn die PU-Lacke hart werden, dann splittern die wie ein Gelcoat. Am Mischungsverhältnis kann es nicht liegen, denn das ist sehr tolerant und verzeit auch Fehler. Die Härtung dauert dann nur etwas kürzer oder länger. Ansonsten habe ich keine Erklärung, denn diese PU-Lacke werden sogar für die Windkraftanlagen verwendet und sin entsprechend mechanisch belastbar. Grüße Friedrich
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  • Avatar von push357
    02.07.2020, 23:20
    Hallo Friedrich Ich habe jetzt nochmal geschaut. Zu dem Protect 316 habe ich den Härter PUR 150 (R-I385-0150-2010). Ist das der richtige? Der Härter vom 346 ist der EP613. Gruß Marc
    12 Antwort(en) | 3372 mal aufgerufen
  • Avatar von push357
    02.07.2020, 00:10
    Hallo Friedrich Ok, das kann ich erstmal nicht ausschließen. Ich werde morgen mal schauen welchen Härter ich habe, bzw. welcher offen ist. Vielleicht habe ich ja "Glück" und ich kriege den Lack mit dem Kärcher runter um ihn nochmal neu aufzutragen. Gruß Marc
    12 Antwort(en) | 3372 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.07.2020, 18:50
    Hallo Mark, am Lack kann es nicht liegen, denn die ges. Bundesmarine nimmt diesen Lack. Auch eine Überalterung kann nicht sein, da die Lacke nicht auf Vorrat gelagert werden. Auch Fehler mit der Kompatibilität können ausgeschlossen werden. Der Lack hat auch keine Härte wie auf dem Bild zu sehen ist, er würde nach der Härtung sich nicht abschälen, sondern er würde absplittern. Wird z.B. der Härter vom 346 mit dem PU-Härter verwechselt, dann wird PU-Acryl nicht fest. Im Gegensatz zur Grundierung 346, die würde sogar ohne Härter fest, dauert nur länger. Einen anderen Fehler kann ich mir nicht vorstellen. Grüße Friedrich
    12 Antwort(en) | 3372 mal aufgerufen
  • Avatar von push357
    01.07.2020, 12:17
    Hallo Friedrich, danke für deine schnelle Antwort. Anbei zwei Bilder, leider nur aus einiger Entfernung. Der Decklack schält sich richtig ab und hängt in Fetzen runter. Zwischenschliff und reinigen mit Aceton habe ich gemacht. Gruß Marc
    12 Antwort(en) | 3372 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.07.2020, 09:19
    Hallo Marc, haben wir es mit Abplatzungen zu tun, dann wurden Anwendungsfehler gemacht. Wie beschrieben, haftet die graue Grundierung Protect 346. Nach dem aushärten der Grundierung muss diese sauber angeschliffen werden und nach Möglichkeit mit technischen Aceton nachgereinigt werden. Diese Kombination 346 und den Decklack 311 oder 316 wird sogar bei den Autofähren als befahrbare Beschichtung angewendet. Ich würde gerne mal ein paar Bilder sehen. Grüße Friedrich
    12 Antwort(en) | 3372 mal aufgerufen
  • Avatar von push357
    01.07.2020, 07:37
    Hallo Friedrich, ich muss das Thema leider nochmal hochholen. Mein Boot war jetzt längere Zeit wg. Motorschaden nicht einsatzbereit und erst seit 3 Wochen wieder im Wasser aktuell. Leider waren auch jetzt erst Fahrten mit höheren Geschwindigkeiten (40-50km/h) möglich. Jetzt lößt sich der weiße Protect Decklack ab! Es hängen richtige Fetzen vom Rumpf und die darunter liegende graue Grundierung hält bombenfest. Was ist denn da los? Als ich die Beschichtung 2019 aufgebracht habe war es warm und ich habe sie auch lange genug austrocknen lassen. :-( Das ist jetzt sehr sehr unschön, das Boot schaut aus als ob es Sonnenbrand am Rumpf hat Gruß Marc
    12 Antwort(en) | 3372 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    29.06.2020, 20:52
    Die Überschichtungsintervalle ohne anschleifen betragen um die 4-5 Tage. Wenn die Stützen dann versetzt werden, ein Kuchenbackpapier aus dem Haushalt dazwischen legen, verhindert ein ankleben. Grüße Friedrich
    15 Antwort(en) | 4692 mal aufgerufen
  • Avatar von wesselch
    29.06.2020, 20:33
    Moin Friedrich, der Rumpf ist jetzt weitestgehend vorbereitet. Die große Reparaturstelle ist noch zu erkennen, der Rumpf ist mit Epoxy abgespachtelt. Am Samstag wird der Rumpf mit 80er Körnung geschliffen. Dann kommt die erste Lage Stetecol drauf. Nach vier Stunden wollen wir dann umpallen und diese Flecken auch streichen. Das Wetter bzw. die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit sollten es zulassen, daß wir am Sonntag die zweite Lage auftragen. Dazu eine Frage: Muß vor dem zweiten Anstrich angeschliffen werden? Wir freuen uns schon auf die Fertigstellung. Viele Grüße von der Elbe, christian
    15 Antwort(en) | 4692 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    29.06.2020, 15:35
    Da passt wirklich nichts. Eine Bronze 1 K. Bitumen Farbe mit silikonisierten Alkydharz gehört auf keinen Fall auf ein Aluminiumboot. Darauf dann Naphta im Primokon als Lösungsmittel und ein Hartantifouling mit Einer EP-Trägerkomponente. Da muss alles runter, es dürfen keine Reste von Silanen oder silikonisierten Alkyden vorhanden sein. Vor der Neubeschichtung muss dann nochmals mit Trychloräthylen oder 99% technischen Aceton gründlich gereinigt werden. Darauf wird grundiert 1 x mit siehe http://shop-af.de/contents/de/p433.html, 1 x Marine 470 Vinyl, bei Saisonwasserlieger 1 x Marine 522 Ecoship, Jahreswasserlieger 2 x 522 Ecoship. Das reicht dann ca. 3 Jahre. Auf Aluminium düren auch keine Kupferhaltigen Antifoulings verwendet werden. Da werden Antifoulings mit Kupfer(I)oxiden (Halbleiter) verwendet. Ansonsten gibt es in Holland für Aluminium-Yachten kaum Produkte die geeignet sind. Denn auch die Hempel-Produkte, - nicht zu verwechseln mit Produkten von der Voss-Chemie, oder Jotun die für Aluminium geeignet wären, haben für Holland keine Zulassung. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 1073 mal aufgerufen
  • Avatar von classicsail
    29.06.2020, 15:02
    hier ein Auszug aus dem Datenblatt:
    4 Antwort(en) | 1073 mal aufgerufen
  • Avatar von classicsail
    29.06.2020, 14:52
    Hallo Friedrich, Danke für die schnelle Antwort. Ich schicke mal ein Datenblatt von der TENCO BOTTOM COAT BRONS, hoffentlich findet sich darin ein Hinweis, wie diese Farbe mit Primocon reagiert hat. Wie kann ich jetzt weiter verfahren? Muss das alles runter? Oder hilft ein nochmaliges Überstreichen mit einem anderen Produkt als Grundlage für ein anderes Antifoulding?
    4 Antwort(en) | 1073 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    29.06.2020, 14:22
    Hallo Michael, unter Tenco gibt es zahlreiche Farben, da muss ich mehr wissen um welche Faebe es sich handelt. Primocon ist Naphta, eingediktes Erdöl. Interspeed Extra ein hartes Antifouling, speziell entwickelt für Boote über 25 Knoten und Trailerboote. Wenn die Farbe von Tenko durch Primokon angelöst wird, dann haben wir vermutlich eine 1 Komp. Farbe, wie auch immer ich muss wissen welche Farbe das ist. Ansonsten gehört weder Primokon nocht Interspeed auf ein Aluminiumboot. Für die Versiegelung von Aluminium-Yachten gibt es extra EP-Primer die nur einmal anzuwenden sind. Darauf erfolgt dann ein Vinyl-Primer als Haftgrund und zuletzt ein mehrjähriges Antifouling. Wir liefern an Privat auch an Werften nach Holland. Auch der grenzüberschreitende Verkehr ist nicht geregelt noch beeinträchtigt. Nur in den Marinas müssen extra für Holland zugelassene Produkte verwendet werden. Wenn Du das Boot ensprechend schützen möchtest, bleibt Dir nur dsie Möglichkeit im privaten Bereichen, wo keine Marineros die Hand aufhalten, in Werften oder ausserhalb Holland. Grüße Friederich
    4 Antwort(en) | 1073 mal aufgerufen
  • Avatar von classicsail
    29.06.2020, 12:55
    Ahoi, ich habe ein 29 er Segelboot, Aluminiumrumpf und Holfzaufbau von 1976. Als ich es letztes Jahr in Holland kaufte war es unter Wasser mit Tenco Farben gestrichen. Tenco Bottom zwart als Untergrund und Tenco Bottom Brons als letzter Anstrich. Als ich das Boot im Herbst aus dem Salzwasser, in dem ich im Sommer war, gezogen habe, gab es eine dicke Schicht Ablagerungen. Der Rumpf wurde mit dem Sandstrahler gesäubert. Dieses Jahr wollte ich für Salzwasser geeignetes Antifoulding streichen, in Holland ist die Auswahl aber sehr beschränkt. Für Aluminiumrümpfe geeignet schien mir "Interspeed extra". Nach Rücksprache mit der Firma Tenco habe ich als Grundierung für das "Interspeed extra" Antifoulding, Primocon verwenden wollen. Das schien geeignet, reagiert jetzt aber mit den Tenco Farben, so dass es als Grundierung nicht geeignet erscheint. Hat einer von Euch Ideen, wie ich weiter vorgehen kann? Wie bekomme ich das in Holland zugelassene Antifoulding auf die Tenco Farben und den Alurupf? Bin dankbar für jeden Hinweis, Michael
    4 Antwort(en) | 1073 mal aufgerufen
  • Avatar von Acetycholin9
    26.06.2020, 20:55
    Acetycholin9 hat auf das Thema Osmose Holz im Forum FRAGE & ANTWORT - HOLZ-YACHTEN geantwortet.
    Wow Vielen Vielen Dank fuer die Zeit die du dir genommen hast um meine Fragen zu beantworten! Sowas nenne ich Kompetenz und kundenorientierte Hilfe! Ich wage es kaum zu sagen, dass ich euer Forum per Zufall gwfundwm habe ;) VG Michael
    8 Antwort(en) | 2150 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.06.2020, 20:12
    ADMIN hat auf das Thema Osmose Holz im Forum FRAGE & ANTWORT - HOLZ-YACHTEN geantwortet.
    Salzwasser schützt kein Teak. Zu 90% wird ein Teakdeck durch die UV-Strahlung zerstört. Das Teak versilbert, die natürlichen Schutzstoffe werden ausgewaschen, das Teak verliert seine wasserabweisende Schutzschicht und nimmt wie ein Schwamm Wasser auf. Natürliches Teak hat eine warme hellbraune Farbe. Durch die Sonne vergraut das Teak und wenn es regnet schaut es schmutzig graubraun aus. Dabei wird die Vergrauung ständig abgewaschen, das Teak bleibt meist durchfeuchtet, es bilden sich Pilze und Microorganismen und un es verrottet von innenheraus. Im Grunde genügt ein UV-Schutz mit Zinkoxiden, gelöst in einer Alcydharzemulsion. Das Teak wird damit bis zur Sättigung eingelassen und alle 2 Jahre wiederholt. Dabei behält das Teak seine warme hellbraune natürliche Farbe über Jahrzehnte und der Regen perlt ab. Das ist Industriestandard und kostet nicht viel, da die Produkte der Bauchemie zugeordnmet werden. Der größte Schädling für ein Teak sind viele Skipper, die zum Sachverständigen mutieren, dazu viele viele Verkäufer die eine Werbebeschreibung vermitteln, die Sie selbst nicht verstehen. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 2150 mal aufgerufen
  • Avatar von Acetycholin9
    26.06.2020, 14:24
    Acetycholin9 hat auf das Thema Osmose Holz im Forum FRAGE & ANTWORT - HOLZ-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich, Vielen Dank, dass du mich an deinem Wissenachatz teilhaben laesst! Hut ab von deiner Kompetenz. Ich fasse kurz zusammen: Die Sache mit Salzwasser und Diesel bzw Mineraloel als Konservierungsschutz ist Humbug und nicht haltbar und auch frueher ned gemacht. Stattdessen Lindan oder Diuron verwendet. Moderner Schutz wird mit Acrylat bzw mit Zineb oder Trylesylphpsphat gewaehrleistet. Zu guter letzt wollte ich Sie fragen, ob tatsaechlich Salzwasser Teak-Decks schuetzt. Ich halte es wieder fuer Humbug aber vllt irre ich mich ja da. Das wuerde bedeuten, dass man einfach nur Salzwasser auf sein Teakdeck aufbringt und sich dann keine Sorgen machen muss. Vielen Dank Michael
    8 Antwort(en) | 2150 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.06.2020, 10:50
    ADMIN hat auf das Thema Osmose Holz im Forum FRAGE & ANTWORT - HOLZ-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Michael, in der Bilge haben wir es auch immer mit Kondenswasser zu tun, das erheblich aggressiver ist als Seewasser. Zugleich haben wir es mit einen ständigen Durchfeuchtung- Entfeuchtungsprozess zu tun. Holz passt sich immer der Umgebungsfeuchte an. Es ist also ein natürlicher Vorgang dass die natürlichen Holzschutzstüffe wie das Lignin auf Dauer ausgewaschen wird. Das lässt sich mit Holzölen, Firnis usw verhindern, nur das Holz kann dann nicht mehr atmen. Da es aber trotzdem die Feuchte aufnimmt beginnt es von innen heraus zu verrotten da die Entfeuchtung erheblich reduziert wird. Wir haben es also immer mit einen Verrottungsprozess zu tun, da Holz ein natürlicher - biolgisch abbaubedingter Stoff ist. Früher wurden Diuron, Lindan verwendet, um diesen Prozess zu unterbinden. Das größte Übel sind alte Eisenbahnschwellen und alte Telefonmasten die mit Lindan (Seweso-Gift) Druckimpregniert wurden, was zum Glück inzwischen verboten ist. Wir haben aber noch viele Holzkonstruktionen besonders im Baugewerbe, die mit Lindan nicht verroten. Siehe Lindan unter http://www.gifte.de/Chemikalien/lindan.htm. Eine ähnliche Situation haben wir noch mit den alten Stahl-Yachten, die mit TBT oder mit Benzo(a)pyrenhaltigen Teerepxiden beschichtet wurden. Da ist also manches noch gewaltig im Argen und gerade im privaten Bereich kaum vermittelbar. Ansonsten lässt sich Holz auch mit Acrylaten dauerhaft konservieren. Es bleibt dabei Atmungsaktiv, kann also entfeuchten. Bei Nässe z.B. in der Bilge bleibt das Holz hydrophop - wasserabweisend, mit Zusätzen wie Zineb oder Trykesylphosphat wird jede Pilz-Fäulnisbildung unterbunden. Es lässt sich also Holz im Grunde sehr preiswert dauerhaft schützen, nur es muss alle 1-2 Jahre konserviert werden. Vorsicht ist geboten mit Borax- Borsalzlösungen wie Boracol, die sicherlich für einen alten Dachstuhl bestens geeignet sind, aber nicht bei Bewitterung wenn wir es ständig mit Trocknung und Nässe zu tun haben. Solche Borsalzlösungen würden z.B. in einen Boot ob Bilge oder auch der Decksbereich, den Verrottungsprozess beschleunigen. Da vermittelt die Werbung eine Eigenschaft, die mehr schadet als nützt. Grundsätzlich muss beim Holzschutz immer der Einzelfall und die Verhältnismäßigkeit beurteilt werden. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 2150 mal aufgerufen
  • Avatar von Acetycholin9
    25.06.2020, 21:56
    Acetycholin9 hat auf das Thema Osmose Holz im Forum FRAGE & ANTWORT - HOLZ-YACHTEN geantwortet.
    Vielen Dank! Wie wuerdest du das Holz in der Bilge schuetzen. Soweit ich weiss sind Farben oder Oele nicht zu empfehlen weil dadurch das Holz nicht mehr atmen kann da von Innen und Aussen verschlossen ist. VG Michael
    8 Antwort(en) | 2150 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.06.2020, 19:50
    ADMIN hat auf das Thema Osmose Holz im Forum FRAGE & ANTWORT - HOLZ-YACHTEN geantwortet.
    In der Motorbilge haben wir natürlich keine UV-Licht. In der Praxis-eigene Erfahrung wird es zwischendurch einfach über die Bilgernpumpe abgepumt und landet dann im Meer - bzw. in Seegewässer. Ist ein Übel, im Grunde wie die Dieseltankerei mit Kanister. Es läuft immer was daneben und wenn der Tank voll ist, dann läuft es aus dem Überlaufstutzen. Was die Fäulnisbakterien betrifft, das wollen die meisten Skipper nicht wahrhaben. Wir haben es im Schiff immer mit Kondensfeuchte zu tun und wenn nicht ausreichend gelüftet wird, dann ist das zu riechen. Besonders wenn die Boote in die Jahre kommen, dann hat das Laminat Feuchte aufgenommen die dann über den Innenraum entfeuchtet. Da die Boote meist ab Oktober im freien stehen, haben wir noch das Taupunkt-Problem, wodurch dann osmotische Prozesse beschleunigt werden. Was das unbehandelte Holz betrifft, da haben wir immer eine Feuchtediffusion. Ist es trocken wie z.B. Kaminholz, dann haben wir immer noch Feuchtewerte bis 16%. Ein Problem bei Teakholz im Yachtbereich im Decksbereich ist, die UV-Strahlung die die natürlichen Holzschutzstoffe zerstört und dann durch Nässe ausgewaschen werden. Das Holz verrottet daher von innen heraus. Da sich die natürlichen Holschutrzstoffe mit Nässe verbinden, entsteht im Grunde ein osmotischer Vorgang. Um das zu unterbinden, wird die Oberfläche mit einen UV-Schutz (Zinkoxide) versehen und mit einer Alcydharzemulsion konserviert. Damit behält das Holz seine natürliche Farbe, wird hydrophop und verrottet nicht mehr. Besonders was den Holzschutz betrifft, da wird in den Foren ein gewaltiger Unsinn vermittelt. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 2150 mal aufgerufen
  • Avatar von Acetycholin9
    25.06.2020, 17:45
    Acetycholin9 hat auf das Thema Osmose Holz im Forum FRAGE & ANTWORT - HOLZ-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich, Vielen Dank für deine ausfuehrliche Antwort! Was die Osmose angeht so hast du letztendlich das bestaetigt was ich versucht habe in dem Forum zu vermitteln. Das unbehandeltes Holz keine Osmose machen wird. Das daueberhinaus Osmose Temperatur unabhaengig ist schien es dem Experten ned einzuleuchten. Da ist es doch besser einfach den Experten Raum zu lassen und sich seinen Teil zu denken. Die Sache mit dem Salzwasser und Motoroel als Schutz des Bilgenholzes leuchtet mir ned ein da UV Licht dort ned hinkommt. Die einzige Erklaerung die ich mir vorstellen kann ist die Tatsache dass dadurch Faeulnisbakterien abgetoetet werden. Nochmals vielen vielen Dank fuer deine Hilfe!
    8 Antwort(en) | 2150 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.06.2020, 11:29
    ADMIN hat auf das Thema Osmose Holz im Forum FRAGE & ANTWORT - HOLZ-YACHTEN geantwortet.
    Osmose ist der gerichtete Flussvon Teilchen durch eine selektiv- oder semipermable Trennschicht. Wir haben es also bei Polymeren oder Beschichtungen immer mit Osmose - einer Feuchtediffusion zu tun. Häufig wird Osmose als die spontane Passage von Wasser oder eines anderen Lösungsmittels durch eine semipermeable Membran beschrieben, die für das Lösungsmittel, jedoch nicht die darin gelösten Stoffe durchlässig ist. Auch bei Holz haben wir es mit einer Feuchtediffusion zu tun. Unter http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1514-1-BLASENENTSTEHUNG-ERLÄRUNG-OSMOTISCHER-PROZESSE habe ich das bücherfüllende Them in einfacher Form erklärt. Wasser und Diesel bildet keine Emulsion, das ist auch kein Korrosionsschutz. Es ist aber Standard bei den meisten Yachtem, dass wir es in der Motorraumbilge immer mit Resten von Öl-Diesel und Wasser zu tun haben. Wenn diese Reste im Freien ausgesetzt werden, dann schwimmt der Diesel auf der Wasseroberfläche und wird durch die UV-Strahlung sehr schnell abgebaut. Das beste Beispiel sind die auslaufenden Öltanks bei Überschwemmungen. Das Heizöl schwimmt auf der Obefläche im Wasser, das Wasser versickert im Boden, das Heizöl bleibt auf der Oberfläche und und wird in 6-8 Wochen vollständig abgebaut,. Zuerst haben wir z.B. bei den Grasflächen braune vom Heizöl getränkte Wiesen, nach 6-8 Wochen wächst dann wieder das Gras wie wenn nichts gewesen wäre, es darf nur nicht ins Erdreich versickern. Natürlich haben wir es auch mit Kohlenwasserstoffverbindungen im Öl zu tun, die auch im Erdreich versickern können. In der Praxis wird das Problem besonders bei Überschwemmung von Laien weit überbewertet, wobei es muss natürlich der Einzelfall bewertet werden. Wir haben es da mit Leichtkraftstoffen zu tun. Wir haben viele selbsternannte Umweltschützer, die nun mal zwischen Theorie und Praxis nicht unterscheiden können, keinen Bezug zur Realität haben und im Grunde dem Land mehr schaden als nützen. Die meinen immer, wenn wir etwas verbessern und es ist nur ein weniger schlechter, dass wir dann eine Verbesserung haben. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 2150 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.06.2020, 10:18
    Hallo Christian, zu 1, entweder muss versetzt werden, oder aber mit 4 Gurten abspannen. Es kann auch auf der einen Seite gesichert werden und die Stützen werden dann um 3-4 cm runter gedreht so dass wir mit einer kleinen Fellrolle dazwischen kommen, dann wird es gegenüber gemacht. Das Boot steht auf dem Kiel, weitgehend im Gleichgewicht, siehe http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?359-STREICHEN-OHNE-ABZUSTÜTZEN. Das geht ohne Probleme auf einen Lagerbock in der marina, oder auf dem Trailer. zu 2, Überschichtungsintervalle richten sich nach Temperatur, stehen im Datenblatt. Wir streichen nicht nass in nass. zu 3, Bei kleineren Booten ist ein Farbwechsel nicht erforderlich. Werden die Stützen wieder hochgefahren, dann zwischen den Auflagen ein Kuchenbackpapier aus dem Haushalt dazwischen legen. Das Papier hat Antihafteigenschaften, so dass nichts verkleben kann. Grüße Friedrich
    15 Antwort(en) | 4692 mal aufgerufen
  • Avatar von Acetycholin9
    24.06.2020, 20:08
    Acetycholin9 hat das Thema Osmose Holz im Forum FRAGE & ANTWORT - HOLZ-YACHTEN erstellt.
    Hallo ans Forum, Ich hab eine folgende Frage ( leider bin ich mir ned aicher, ob meine erste Frage angekommen ist deswegen stelle ich die Frage nochmals) Ea geht im die Frage, ob bei Holzbooten Osmose auftritt. Wir sprechen nicht vom laminierten Holz. Die 2 Frage hat etwas mit dem Rottschutz der Bilge zu tun. Und zwar wird in einem Unterforim einer grossen Socialmedia Seite empholen Salzwasser mit Diesel oder Oel zu verwenden.... nun ja erstmals wohne ich bissl weiter weg vom Meer und so gesundheitsfoerderlich sind die Dieseldapfe auch ned. Ich bin mor da ned so sicher ob man so was auch frueher gemacht hat. Besten Dank Michael
    8 Antwort(en) | 2150 mal aufgerufen
  • Avatar von wesselch
    24.06.2020, 18:12
    Hallo Friedrich, ich kann Dir immer wieder für Deine offenen Antworten danken. Bei uns ist ein entscheidender Schritt geschafft, der alte Gelcoat ist runter, die ersten Stellen sind repariert, am kommenden WE werden die Reparaturen abgeschlossen. Und damit muß das Stetecol her. Klar, bestellen kann ich über die Shopseite. Ich möchte vorher nochmal handwerkliche Fragen klären. Das Schiff steht z.Zt. auf vier Pallen, die Pratzen stützen den Rumpf im Bereich des UW-Schiffs. 1. Wie mach ich das dann mit der Fläche unter den Pratzen? 2. Und wie trage ich zwei Schichten Stetecol auf? Naß-in-naß? Oder zwischendurch trocknen lassen? 3. Kann ich die zwei Lagen in unterschiedlichen Farben auftragen? Hab gerade kein Foto griffbereit, wird am WE nachgereicht. Versprochen. Viele Grüße von der Elbe, christian
    15 Antwort(en) | 4692 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.06.2020, 00:00
    Ein Uhrmachermeister der besonderen Art. Am 03.02.2020 brachte ich Ihm eine Sattler-Uhr zur Wartung, Neupreis 9200,-€. Die Uhr musste gereinigt werden, Arbeitsaufwand mit Reinigungsspray 1 Minute und es muss der Grahamanker wegen einen Transport nachjustiert werden, da die alle 30-60 Minuten stehen bleibt. Arbeitsaufwand in einen Video von der Firma Sattler in You Tube 3 Minuten. Der Preis für die Aufwendungen 350-€ zzgl. Mwst.19%. Es wurde mir ein Rückgabetermin in ca. 6 Wochen zugesagt. Nach 6 Wohen war die Uhr in Einzelteile zerlegt, erzählte mir, er muss die Uhr neu lagern und die Zahnräder polieren und ich soll mich in 14 Tagen wieder melden. Nach 14 Tagen das gleiche Ergebnis, weitere 14 Tage das Gleiche Ergebnis, inzwischen haben wir Juli 5 Monate Wartezeit und die Uhr ist immer noch zerlegt. Nach einer etwas heftigeren Reklamation wurde er Aggresiv und verweigerte die Herausgabe der Uhr. Es meldete sich dann ein unbekannte Person am Telefon die mir verkündigte, ich kann die Uhr abholen, aber im zusammengebauten Zustand so wie er die Uhr erhalten hat, irgend wann in 3 Monaten. Herr Werner ist über das Geschäftstelefon nicht erreichbar und bei mehr als 12 Ladenbesuchen in der Zwischenzeit war der Laden-Werkstatt ohne Ausnahme während den Geschäftszeiten geschlossen. Wie auch immer, das ist kein amerikanischer Uhrmachermeister, den ein Lehrling weiß im 1 Lehrjahr, wie eine Uhr gereinigt und geölt wird, dass dazu eine Demontage nicht erforderlich ist und dass bei einen Regulator der Anker justiert werden muss. Wer also seine Uhr entsorgen möchte, ist bei Hernn Mario Werner besten beraten. ,
    0 Antwort(en) | 818 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    03.06.2020, 09:51
    ADMIN hat auf das Thema Bavaria Vision 46 NEU im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Tommy, ich versuche jegliches anschleifen des Gelcoat so weit wie möglich zu vermeiden. Der Grund ist, bei solchen Schleifarbeiten vergrößern wir die Oberfläche um ca. den Faktor 3, das bedeutet, wir erhöhen auch die Feuchteaufnahme um den Factor 3. Wir haben inzwischen sehr gute Erfahrungen, dass das Unterwasserschiff nur mit einer Stahlwolle kräftig abgerieben wird, bis der Gelcoat matt erscheint. Danach wird mehrmals das Unterwasserschiff mit technischen Aceton gründlich gereinigt um die Parafine in der Decksbeschichtung zu beseitigen. Muss mehrals ausgeführt werden. Ist eine Drecksarbeit, aber damit bleibt uns der Gelcoat erhalten und es ist auch kein Osmoseschutz erforderlich (Verkäufererfindung) der noch nicht erfunden wurde. Unser Ziel ist, die Eigenschaften des Gelcoat zu erhalten. Daher versiegeln wir den Gelcoat mit nur einen Anstrich mit Marine 470 Vinyl. Ist nur einmal erforderlich. Darauf erfolgen 2 Anstriche - Wasserpass und Ruder 3 Anstriche mit Marine 522 Ecoship. Das reicht dann je nach Auslastung 3-4 Jahre. Da das AF selbstabschleifend ist, bekommen wir auch nicht die unsinnigen Schichtstärkenanreicherungen die zu Abplatzungen führen. Was die Farbe betrifft bei einer Bavaria, da wünschen sich die Skipper meist signalblau, so wie das Unterwasserschiff der Gorch Fock. In Deinem Fall rate ich zu rotbraun, das auf Grund der Farbgebung einen besseren Bewuchsschutz ermöglicht und in der Farbe weltweit auch bei anderen Antifoulings erhältlich ist. Lasse Dir nicht einen Osmoseschutz aufschwätzen, denn ein solcher Schutz ist bei Polymeren physikalisch nicht möglich, da nun mal die winzigen H2O -Moleküle durch die großen Kettenmoleküle von Polymeren einfach durchwandern. Der beste Schutz ist nun mal ein unbeschädigter Gelcoat und würde das nicht ausreichen, dann würde der Hersteller eine zusätzliche Lage in die Form spritzen. Ich habe mich mal mirt Bavaria in Nähe Rosenheim angelegt, die einen solchen Schutz empfehlen. Ich habe denen damals gesagt, dass das kein Osmoseschutz ist, sondern ein Transportschutz für die Überführung, da sich dann Beschädigungen beim Transport leichter vertuschen lassen. Meines Wissen, wird seit dem ein solcher Schutz nicht mehr von Bavaria angeboten. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 1246 mal aufgerufen
  • Avatar von cruiser
    02.06.2020, 22:53
    cruiser hat auf das Thema Bavaria Vision 46 NEU im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Moin Friedrich, könntest Du mir dann bitte mal aufschreiben, wie der Aufbau bzw. die Reihenfolge für das neue Schiff mit Deinen Produkten aussehen würde. Muss das Gelcoat angeschliffen oder muss es nur entfettet werden. Womit beginne ich und welches Antifouling und wieviel Anstriche sollte ich nehmen. Bevor wir in die Karibik aufbrechen, liegt das Schiff noch ein Jahr in der Ostsee. Würde mich über eine Antwort sehr freuen. Gruß Tommy
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  • Avatar von ADMIN
    02.06.2020, 20:09
    ADMIN hat auf das Thema Bavaria Vision 46 NEU im Forum FRAGE & ANTWORT - STAHL-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Tommy, Coppercoat ist eine inaktive Kupferfarbe mit geringen Bewuchsschutz. Das kannst Du Dir ohne Probleme für ca. 6,-€ den Luiter selbst anmischen. Meine Meinung zu Coppercoat ist ja nicht gerade freundlich, da wir immer wieder mit der Beseitigung des Anstrich zu tun haben. Kein Skipper der eine neue Yacht bekommt, schleift den Gelcoat der nur 0,6-0,8 mm dick ist mit 100-120 Körnung, streicht darauf eine EP-Grundierung die als Osmoseschutz vermittelt wird, nur noch nicht erfunden wurde, um darauf dann eine Epoxidkupferfarbe zustreichen. Die meisten Hersteller verweigern bei solchen Beschichtungen sogar die Gewährleistung wenn eine Blasenpest entsteht. Werden solche Boote mit Coppercoat verkauft, dann beträgt die Wertminderung in der Regel um die 1200,-€ je laufenden Bootsmeter zzgl. 19% Mwst. Siehe Beitrag zu Coppercoat http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?1878-COPPERSHIELD-WATERPROTECT-AQUAMARINE-WATERPROOF-CUPROTECT-AQUAPROTECT-VEROMETAL-COPPER-CRUISE Ansonsten haben unsere Antifoulings einen Bewuchsschutz 3-4 Jahre, sind Tropentauglich und können auch in der Backskiste für ein paar Jahre gelagert werden. Grüße Friedrich
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  • Avatar von cruiser
    02.06.2020, 18:57
    Moin Friedrich, wir möchte gerne unsere neue Bavaria Vision 46 (Liefertermin Anfang 2021) mit der wir 2022 auf Weltreise gehen wollen, einen guten Schutz gegen Bewuchs aufbringen. Verschiedene Segelfreunde raten mir zu Coppercoat, bin hier aber eigentlich sehr skeptisch. Was meinst Du dazu, wie soll ich die neue Yacht aufbauen, um ein paar Jahre Ruhe zu haben? Gruß Tommy
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  • Avatar von ADMIN
    30.05.2020, 13:51
    Stahl-Yachten zum Sonderpreis Jedes Jahr haben wir mehrere Anfragen zu Sanierungen von Stahl-Yachten im Bereich von 15-16 m, die ein Käufer der sich einen Jugendtraum erfüllen möchte, zum „Schnäppchenpreis“ erworben hat. Die Boote werden dann meist mit ein bisschen Farbe, möglichst preiswert ein wenig optisch aufgepäppelt und viele Käufer sind dann beeindruckt von der Bootsgröße und der Ausstattung. Da werden dann Phantasie-preise präsentiert, auf dem Neupreis vor 40-50 Jahren von 200-300 Mille hingewiesen, darauf gibt es dann einen Nachlass bis zu 50% und der Kunde ist dann euphorisch wegen dem „Schnäppchen“ das er dann so eine Stahlyacht für 20-40 Mille bekommt. Der Kunde sieht nicht, dass er für diesen Preis weitgehend Schrott eingekauft hat, denn auch der Wert von zahlreichen überalterten Sonderzubehör ist gleich Null. Sollte dann mal ein Kunde etwas beanstanden, dann sind das immer Kleinigkeiten die sich einfach und schnell erledigen lassen. Glaubt den Unsinn nicht, denn wäre das einfach und schnell möglich, dann hätte der Verkäufer oder der Skipper das auch schnell erledigt. Glaubt auch nicht die Sonderangeboote, es ist nicht ungewöhnlich dass Yachten besonders im GFK-Bereich nach 25 Jahren zu Preisen angeboten werden, die höher sind als der Messeneupreis. Auch bei den 40-50 Jahre alten Stahl-Yachten gibt es meist keine so genannten "Schnäppchen", denn die Lebensdauer von Stahl-Yachten ist mit Sanierung um die 35-40 Jahre, sogar die Berufsschifffahrt entsorgt nach dieser Dauer Ihre Schiffe. Ich weiß, wenn ich so etwas sage, dann kommt sofort einer der dann erzählt, seine Stahl-Yacht ist 50 Jahre alt und ist besser wie neu. Das ist dann vergleichbar, da hat einer einen 50 Jahre alten Golf und der ist besser wie neu. Es gibt auch für den Yachtbereich so genannte Schwackeliste die Euch keiner zeigt. Auch eine Yacht ist nach 3 Jahren wie im Grunde auch ein Auto höchstens noch die Hälfte wert. Wenn sich dann solche Kunden hilfesuchend an uns wenden und wir den Kunden die Wahrheit sagen, dann ist der Kontakt in der Regel sehr oft beendet und er wendet sich dann vertrauensvoll an Skippern zahlreicher Foren, dass die Ihm dann bei seiner Sanierung beraten. Nur die Foren sind nun mal nicht die Caritas, ob Yacht – eine Werbezeitschrift oder das Boote-Forum einer Münchner Werbeagentur, wo dann hilfreiche Skipper – meist Händler, Verkäufer, angebliche Werften wo der Chef noch selbst arbeitet (aber nur wegen der EV), bis zum Bootsbaumeister und noch mancher Konditor der zum Bootssachverständigen mutiert, Unterstützung anbieten. Natürlich lässt sich auch eine solche Yacht wieder vollständig sanieren. Auch ein 40-50 Jahre alter Daimler, mit 500- tausend km der weitgehend durchgerostet ist, lässt sich wieder sanieren, nur was die Kosten bei einer fachgerechten Sanierung betrifft, da bekommt einer dann locker 2-3 Neufahrzeuge. Wenn es sich also bei solchen Booten (wie bei den Autos) um besondere „Klassiker“ handelt, die der Nachwelt erhalten werden sollen mit entsprechenden Wert, dann macht es Sinn, nur in der Regel handelt es sich um Schrott, denn eine solche 15-16 m Yacht lässt sich nicht einfach preiswert verschrotten. Da ist es einfacher, sich einen zu suchen, der dann meint er könnte das mit ein bisschen Farbe dann selbst veredeln. Bei solchen Yachten haben wir oft noch Bleche mit minderwertiger Güte und Korrosionsverhalten aufgrund hoher Schwefel- und Phosphoranteile. Solche Bleche neigen zum natürlichen Altern und wenn die entsprechend in die Jahre kommen, dann neigen die zu brechen. Wenn das passiert, dann hat kaum einer der sich im Innenraum befindet die Chance, aus dem Boot heraus zu kommen. Ohne entsprechender Beschallung und gutachterlicher Prüfung sollte ein solches Boot nicht restauriert werden. Mit ein bisschen Schweißarbeiten wo einer Durchrostungen meint zu flicken ist es dabei noch lange nicht getan. Bei solchen Yachten haben die Motoren oft mehr als 5000 Betriebsstunden und müssen vollständig überholt werden. Da kann Einer mit Ein- und Ausbau, Sanierung, neues Kühlsystem usw. schnell mal 20-30 Mille und mehr anlegen. Was das Rigg betrifft, da sind ein paar Tausender eine Kleinigkeit. Für neue Segel bei der Bootsgröße, da bekommt einer dann runde Augen wenn´er dann z.B. ein Angebot für eine neue Genua bekommt. Was die Elektrik solcher Boote betrifft, die muss in der Regel nach 40-50 Jahren vollständig erneuert werden und die 40-50 Jahre alte Elektronik wird sicherlich keiner mehr verwenden, auch wenn die noch ein wenig funktionieren sollte. Versucht doch nur einmal z.B. das Toplicht und die Beleuchtung bei einen 15-20 m langen Mast auszutauschen, da erlebt dann mancher ein Wunder, was solche einfache Sanierungen für einen Aufwand erfordern. Da nun mal solche Yachten auch im Innenraum sich in laufe der Jahre vergoldet haben, muss vollständig ausgebaint werden um den Korrosionsschutz zu erneuern. Bereits was das strahlen betrifft, - setzt voraus dass die Bleche noch keine Muldenkorrosion haben und nicht zum brechen neigen, da kann einer an die 20 Mille und mehr kalkulieren. Was die Beschichtungen für den Korrosionsschutz betrifft, die sind im Vergleich mehr als bescheiden und kosten im Vergleich zu den ges. Sanierungskosten max. 2,5 – 3,0%. Unsere Erfahrungen haben ergeben, dass in solche Boote locker an die 150-200 Mille investiert werden, dazu 2-3 Jahre Arbeit, ein paar tausend Arbeitsstunden, mit Dauerbaustelle. Wenn dann ein solches Boot verkauft wird, dann lassen sich nicht einmal die Hälfte der Sanierungskosten erzielen und die Arbeitsleistung ist natürlich umsonst, weil das nur als ein „Vergnügen - Hobby“ bewertet wird. Seit nicht so „blauäugig“, lasst Euch nicht von der Größe blenden, denn eine solche Kiste wiegt auch oft mehr als 20 000 kg, muss gekrant werden und die meisten Liegeplätze sind für eine solche Größe nicht ausgelegt oder kosten jedes Jahr ein kleines Vermögen. In der Adria bezahlt da einer nur für das kranen um den Bewuchsschutz zu erneuern und Lagerbock, meist mehr als 2000,-€, wobei das noch billig ist zum Vergleich was die Liegeplatzgebühren betrifft. Nur der Unterhalt, Wartung, von einen solchen Booten kostet im Monat meist mehr, als was ein normaler Angestellter im gehobenen Dienst monatlich verdient. Da wir offen über solche Baustellen reden, wird uns das meist sehr verübelt obwohl wir daran wirklich nichts verdienen und nur Zeit investieren um manchen Käufer aufzuklären, was er sich da anschafft. Jedes Jahr verschwinden lt.Versicherungsberichte solche Yachten – weil einer solch ein Boot nicht mehr los wird. Besonders schlimm ist es., wenn bei solchen Booten die Bleche brechen wegen der Muldenkorrosion, wo dann der Skipper sich gleich mit entsorgt, denn ein beschallen wegen der Sicherheit ist ja nicht besonders preisgünstig. Zum Glück passiert das meist am Liegeplatz, wenn das Boot dann zu tauchen beginnt. Wie auch immer, wer also meint er möchte eine solche Yacht zu sanieren, den helfen wir natürlich dabei für einen Korrosionsschutz der wieder eine Standzeit von 15 Jahren hat, nur mit ein bisschen entrosten und ein wenig Farbe wird das nicht funktionieren. Ihr werdet sicherlich zahlreiche Angebote von Firmen erhalten die dann eine solche Yacht optisch vergolden und die meisten bieten dann ein solches Dauerbaustellen-Schmuckstück wieder zu einen so genannten „Schnäppchenpreis“ an, denn jeden Tag fallen ein paar unbedarfte vom Himmel die sich einen Kindheitstraum erfüllen möchten. Die Foren die alle nicht die Caritas sind, sind voll mit gut gemeinten Ratschlägen, meist von Gewerbetreibenden die manchmal noch einen Sonderpreis auch noch ohne Mwst. anbieten. Auch eine Yacht-Zeitschrift lebt nun mal von der Werbung, wo unter anderem solche Yachten zum Verkauf angeboten werden und nicht von der Aufklärung, damit eine solche Yacht nicht gekauft wird. Admin
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  • Avatar von ADMIN
    29.05.2020, 10:31
    Ja, das ist ein SPC-Antifouling mit einer Standzeit von 60 Monaten, was einen Dockintervall bei 2 Anstrichen - "Ruder und Wasserpass 3 Anstriche" - von 3-4 Jahre ermöglicht. Das Antifouling aus Japan ist sogar weitgehend identisch mit unseren Antifouling. Der Hersteller empfiehlt aber wenn ein anderes Antifouling Überschichtet wird, einen Haftvermittler - müsst der 011 Sperrgrund sein - zu streichen, steht im Datenblatt. Als Blauwasersegler empfiehlt es sich, eine Reserve vom Antifouling mitzuführen. Es ist nichts enthalten was schlecht werden kann. Wenn ein wenig Lösungsmittel verdunsten, dann kann das mit Xylol oder einen Kunstharzverdünner ausgeglichen werden. , Grüße Friedrich
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  • Avatar von VauVau
    29.05.2020, 10:00
    Hallo Friedrich, vielen Dank! Diese unklaren Bezeichnungen sind wirklich ärgerlich irreführend! Dann überlege ich stattdessen das Seajet 039 Platimum Mono Compount zu nehmen, welches es hier in dem Shop zu kaufen gibt, und vorher eine Lage Seajet Primer. Das scheint nun hoffentlich wirklich ein SPC AF zu sein, zumindest steht dort explizit 'SPC' auf dem Typenschild. Laut Verträglichkeitsliste scheint das dann auf das alte Hempel Mille NCT auftragbar zu sein (nach dem Beizen alter Trägerschichten), ist das wohl richtig? Grüße VauVau
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