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  • Avatar von f-wurz
    12.06.2022, 08:24
    f-wurz hat auf das Thema Neuaufbau/Überarbeitung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Alles klar, danke nochmals. Grüße Micha
    7 Antwort(en) | 537 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    11.06.2022, 10:38
    ADMIN hat auf das Thema Neuaufbau/Überarbeitung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Der Seajet 015 Primer ist ein 1 K Haft- Versiegelungsgrund auf der Basis von Alcydharz. Damit wäre er erforderlich für Antifoulings die als Trägerkomponente Alcydharz verwenden oder für PTFE (Teflon) -Antifoulings, wie z.B VC17m, oder von Hempel Water Glide, Glide Speed. Dabei handelt es sich um Saison-Antifoulings die jedes Jahr neu überschichtet werden müssen, was auf Grund der Schichtstärkenanreicherung wieder zu Ablatzungen führen kann. Vorteil solcher Antifoulings ist eine höhere mechanische Belastbarkeit beim Trailern, Nachteil ist der erheblich geringere Bewuchsschutz. Es macht aber keinen Sinn, einen Haft-Versiegelungsgrund 2 x zu streichen. Die Auswahl des Antifouling bestimmt die Auswahl vom Primer. Wichtig ist es, sich für ein System zu entscheiden und das auch nicht mehr zu verändern, um das zu vermeiden was bei Deinem Unterwasserschiff passiert ist. PTFE-ANtifoulings erfordern ein hohe Auslastung, Aktivität. kurze Wasserliegezeiten und werden daher in der Regel für Trailerboote meist verwendet. Ein Produktwechsel wenn der Bewuchsschutz nicht ausreicht erfordert dann wieder die vollständige Beseitigung der Antifoulings. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 537 mal aufgerufen
  • Avatar von f-wurz
    11.06.2022, 09:37
    f-wurz hat auf das Thema Neuaufbau/Überarbeitung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich, danke nochmals für die umfangreiche Erklärung. Im Prinzip werd ich es donn wohl so angehen lassen, vorsichtig schleifen bis auf den festen ersten Anstrich, dann 1x Marine Vinyl und dann das Globic. Sollte ich mich doch dazu entschließen es selbst zu machen, dann wird abgebeizt. Ich muss aber nochmal nachfragen, ist es ggf von Vorteil (unberücksichtigt Kosten und Aufwand) als ersten Anstrich vor dem Vinyl zusätzlich noch Seajet 015 Primer (ggf Seajet 011) zu streichen, bzgl. besserer mechan. Festigkeit und evtl. vermeidung Anlösung des Rest- Altanstrich, wie von Dir erwähnt? Grüße Micha
    7 Antwort(en) | 537 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.06.2022, 18:56
    Hallo Peter, in den Produktdaten zum ausdrucken steht die empfohlene Schichtstärke und Ergiebigkeit. Dabei sollte einer 15 - 20% mehr ein einkalkulieren, auf Grund von umtopfen, Fellrollenwechsel, Gebinderesten. Bei der Lieferung werden nochmals die Produktdaten geschickt, sind dann auch aktuell,, da sich immer wieder Codierungen ändern, wenn z.B. ein Härter aus Deutschland gelifert werden und sich das Mischungsverhältnis ändert. Die Berechnung der qm ist (Breite + Tiefgang) x Wasserlänge , bei Kurzkiel x 0,5, bei Langkiel x 0,75. Es gibt immer wieder mal das Problem, dass die Mengen nicht genau bestimmt werden können. Daher im Zweifelsfall ein Gebinde mehr bestellen, besonders wenn einer lange Anfahrstrecken hat und dann das Boot nicht fertig stellen kann. Verpackung mit Füllmaterial aufheben und wir nehem dann nicht nangebrochene Gebinde zurück. Vorher aber immer wegen der Lieferungsanschrift mit Frau Decker in der Verwaltung Kontakt aufnehmen. Bei den RAL-Farben die extra für den Kunden angemischt werden ist eine Rückgabe nicht möglich da jeder Kunde eigene Farbwünsche hat. Bei den Antifoulings wird 1 Anstrich bei Saisonwasserlieger, bei Jahreswasserlieger 2 Anstriche kalkuliert. Beim Multicoat Protect 346 sollten 3 Anstriche kalkuliert werden. Ansonsten telefonieren, am besten Vormittag um ca. 11 Uhr unter Festnetz in Ingolstadt 01623246292 Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 399 mal aufgerufen
  • Avatar von PeterN
    10.06.2022, 16:14
    Hallo Friedrich, Ganz herzlichen Dank für die schnelle und ausführliche Antwort. Ich schaue mich gleich im Shop danach um. Mein Boot hat eine Länge von 10,00 m, eine Breite von max. 3,20 m und einen Tiefgang von 0,90 m. Wie groß sollten die Gebinde sein? VG Peter
    3 Antwort(en) | 399 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.06.2022, 11:56
    Hallo Peter, Jotun stellt die meisten Industrie-Produkte nicht selbst her und wird vorwiegend vom maritimen Bereich BASF die wiederrum bei Akzo Nobel eingeliedert wurden beliefert. Das gleiche haben wir auch bei Hempel, wo wir es bei Produkten für die Spoertbootschifffahrt mit der Voss-Chemie zu tun haben. Die Voss beliefert auch zum Teil International wie z.B. Gelshild VcTar2 usw. Bei Industriebeschichtung besonders bei den Antifoulings sind solche Produkte etwas teuerer als die Standard Produkte der Sportbootschifffahrt. Der Grund siehe Anmerkung unter ANTIFOULING PRODUKTKATEGORIEN (antifouling-shop.com) Die empfohlene Grundierung wäre mit dem Marine 470 Vinyl Alu identisch das es auch in Kleingebinde gibt. Das Seaforce 90 ist im Grunde identisch mit dem Globic 9000/78950 von Hempel oder mit dem Marine 522 Ecoship von BASF. Beide Antifoulings auch das Jotun verwenden als Biozid Kupfer(I)oxid, Zinkoxide, Trycresilphosphate, Trägerkomponente Vinyl, Lösungsmittel Xylol und sind bei uns erhältlich. Da es sich bei den Herstellern um Gebindgrößen von 20 - 200 Liter handelt, werden dies Produkte mit Zustimmung des Hersteller von uns in Kleingebinde abgefüllt ohne Änderung an der Konzistenz, so dass es 100% Original ist. Ich weiß, es klingt ein wenig kompliziert. Beispiel die Zinkstaubbeschichtungen von Hempel und BASF kommen aus Schweden, werden dort in Lizenz für BASF hergestellt, der Härter kommt aus Portugal, die Vinylprimer aus Spanien, das Antifouling aus Schweden und auch aus Deutschland. Das da kaum noch einer einen Durchblick hat ist verständlich und die Kompatibilität lässt sich nur noch auf Grund der Sicherheitsdaten mit den aufgelisteten Produkteinhalt erkennen. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 399 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.06.2022, 10:40
    ADMIN hat auf das Thema Neuaufbau/Überarbeitung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Micha, wenn das Yachtcare eine 1 K. Beschichtung ist, dann hätten wir die Möglichkeit das ges. Unterwasseschiff abzubeizen. Da wir bei den Antifoulings unterschiedliche Lösungsmittel und Trägerkomponenten haben, ist in der Regel ein Haftgrund für das neue Antifouling und Versiegelungsgrund für das alte Antifouling immer erforderlich. Ich habe unter ANTIFOULING PRODUKTKATEGORIEN (antifouling-shop.com) mal aufgelistet, nach welchen Kategorien wir die Antifoulings unterteilen. Die Kunden wissen das nicht, lesen eine blumige Produktbeschreibung und vertrauen den Verkäufer der auch nur die Produktbeschreibung liest und praxisbezogen noch weniger versteht als der Kunde. Wenn also abgeschliffen wird, dann rate ich dabei zu sein, denn hinterher sieht keiner wenn die Rotex den Gelcoat massakriert. WIr haben im Grunde nur die Möglichkeit, bis auf dem Gelcoat alle Altschichten durch beizen zu beseitigen, oder mechanisch zu entfernen. Wird abgebeizt, dann sollte das einer selbst machen, denn das ist kaum bezahlbar. Wird mechanisch durch strahlen, abhobeln der Altanstrich beseitigt was schnell geht, dann muss der Gelcoat ersetzt werden. Was also als Untergrund fest ist, bleibt fest und wird überschichtet. Oder so wie von mir vorgeschlagen, sauber abschleifen und mit der Stahlwolle, so dass der Gelcoat so weit wie möglich nicht beschädigt wird. Der Erfolg wird also von der Sorgfalt beim beseitigen der Altschichten bestimmt. Da wir es immer mit Resten von 1 K. Beschichtungen zu tun haben, können wir nicht mit EP-Beschichtungen wie Gelshild von International, Multicoat oder mit einen Reaktifharz überschichten, da müsste gestrahlt oder gehobelt werden. Vorsicht bei der Anwendung, denn auch zahlreiche Werften werden von Verkäufern beraten und informieren sich nach der Produktbeschreibung. Firmen wie Wrede, König, Rambeck usw. z.B. die sind die Ausnahme, aber die haben natürlich Ihren Preis der auch berechtigt ist. Im Grunde haben wir dann nur die Möglichkeit zu versiegeln mit Vinyl (ist PVC), das eine etwas höhere Feuchtedichte hat wie ein EP, sehr gut haftet, Alterungsbeständig ist aber nicht die mechanische Festigkeit (z.B. erforderlich bei Grundberührung, trockenfallen) von EP hat. Verwenden wir Vinyl, dann mus auch die Trägerkomponente beim Antifouling Vinyl sein. Damit bleibt nur zur Auswahl das Hempel Globic 9000/98950 oder Marine 522 Ecoship, oder Antifoulings von Tenax, Seajet die für den Privatanwender nicht erhältlich sind. Die SPC- Antifoulings sind weltweit untereinander kompatiebel und jeder Produktwechsel mit einer anderen Trägerkomponente beim Antifouling erfordert wieder den passenden Primer. Aber auch unter den Primern haben wir kompatibilitäspropleme. Wir können mit den Vinylen im Grunde alle Antifoulings überschichten und bis auf Silan- Silikon bekommen wir eine gute Haftung hin. Das Problem sind aber immer die Lösungsmittel - meist Xylol das Altanstriche löst und wenn besonders bei dicken Schichten oder bei Abplatzungen der Untergrund angelöst wird, dann kleben uns die Altschichten auf der Fellrolle. Daher sollte die Grundierung zügig aufgetragen werden und es sollte weder zu kalt noch zu warm sein, optimal 15-23°C. Wie bereits beschrieben, der von mir beschrieben Vorschlag ist der einfachste auch preiswerteste Weg wo ich auch sagen kann dass bei entsprechender Sorgfalt beim abschleifen und passender Grundierung und Antifouling es einige Jahre funktioniert. Was in 8 oder 10 Jahren ist, das weiß keiner, mit Ausnahme dass jedes Boot ohne wenn und aber zur Dauerbaustelle wird. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 537 mal aufgerufen
  • Avatar von f-wurz
    10.06.2022, 08:41
    f-wurz hat auf das Thema Neuaufbau/Überarbeitung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Guten Morgen, mir ist des Nachts beim Lesen und Grübeln (Nachtdienst)noch eine ggf. Idee in den Sinn gekommen. Der Erstanstrich soll!! Int. Offshore sein, aber habe da auch keine 100% Sicherheit. Habe in einem Beitrag, bei ähnlichem Problem, was über Seajet als Grundierung/Verbindungsanstrich auf das alt AF, bzw dessen Reste gelesen und darauf dann Marine Vinyl und das AF, macht das Sinn oder eher nicht empfehlenswert das Seajet, nach dem Runterschleifen, auch auf teilweise nachtes Gelcoat zu streichen. Oder anders, könnte es Kompatiblitätsprobleme geben, wenn es eben doch kein Offshore ist, mit dem Marine Vinyl direkt dort drauf, oder ist das, da ja das Hardracing auch gut darauf gehalten, hat zu vernachlässigen. Grüße Micha
    7 Antwort(en) | 537 mal aufgerufen
  • Avatar von PeterN
    10.06.2022, 00:21
    Guten Abend. Mein Stahlschiff wurde vor 5 Jahren in den Niederlanden gestrahlt, danach wurde 2 x Jotun MegaCote, 1 x Jotun Megaseal und abschließen Jotun Seaforce 90 als Antifouling aufgetragen. Auf Nachfrage wurde mir vom damaligen Lackierer empfohlen nach dem Reinigen, wieder Seaforce 90 aufzutragen. Falls tiefere Beschichtungen sichtbar würden, wurde mir Jotun Vinygard Silvergrey 88 als Primer empfohlen. Die Jotun Produkte sind nicht ganz einfach zu bekommen und sind recht hochpreisig, da auch die Gebindegröße oft an die Berufsschiffahrt angepasst ist. Gipt es Alternativen dazu? Reicht die Reinigung mit einem Hochdruckreiniger der Werft oder sollte auch noch angeschliffen werden? Ich freue mich auf Tips. Beste Grüße Peter
    3 Antwort(en) | 399 mal aufgerufen
  • Avatar von f-wurz
    09.06.2022, 22:43
    f-wurz hat auf das Thema Neuaufbau/Überarbeitung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Danke Dir Friedrich, für die schnelle und umfangreiche Antwort, Du hast mir sozusagen mit fundierter Begründung meinen groben Plan/Vorgehensweise bestätigt bzw detalliert dargestellt. Ich hoffe dabei nur, dass die Werft dann beim Abschleifen wirklich vorsichtig, bzgl. des Gelcoat arbeitet. Die Abplatzungen sind übrigens bis aufs Offshore, das Yachtcare ist auch ähnlich grau wie der AF Anstrich, dadurch gut einzugrenzen und die größeren, übergestrichenen Abplatzungen waren von Anfang an vorhanden, denke also das das Offshore schon ggf, einmal übergestrichen/ausgebessert worden ist. Allerdings ist mir erst jetzt, wo Du von Yachtcare 2k Epoxy Primer schreibst aufgefallen, dass ich ein Fehler in meinen Angaben zum Primer habe, der von mir gestrichene Primer ist der einfache 1K Yachtcare Anrifouling Primer, ich weiß jetzt nicht, in wie weit das eine Auswirkung auf die dargelegte Vorgehensweise hat? Grüße Micha
    7 Antwort(en) | 537 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.06.2022, 10:44
    ADMIN hat auf das Thema Neuaufbau/Überarbeitung im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Micha, wie auf den Bildern zu sehen ist, haben wir Abplatzungen einmal bis zu einer schwarzen Beschichtung, vermutlich Offshor oder Yachtcare, dann Abplatzungen die weißen Stellen vermutlich bis zu Gelcoat. Bei der Anwendung von VC-Offshore müsste ein VCTar Haft-Grund vorhanden sein was auf den Bildern nicht zu erkenennen ist. VC-Offshore enthält PTFE-Teflon oder auch bei der Farbe schwarz Graphit für Antihafteigenschaften. Wir haben es also weniger mit einen Antifouling zu tun, sondern mit einer Antihaftbeschichtung die bei entsprechende Auslastung für pflanzlichen Bewuchs ausreichend ist, aber keinen Schutz vor tierischen Bewuchs hat. So wie das aussieht hat das Offshore wunderlicherweise ohne den Primer gehalten, was einen kräftigen - rauhen Untergrund durch anschleifen erfordert. Da es sich um einen Saison-Wasserlieger handelt, sehe ich da noch nicht das große Problem. Auf das Offshore wurde ein Hardracing von Hempel gestrichen was kompatiebel ist. Auf dem Bild drei sind großflächige Abplatzungen zu erkennen die übeschichtet wurden. Da weiß ich nicht, ist da Hartracing, oder die EP-Grundierung abgeplatzt. Ich vermute es wa die EP-Grundierung, denn eine 2 K. EP-Beschichtung auf ein 1 K. Antifouling das kann nicht funktionieren, darauf das Yachtcare wieder ein Hardracing. Die vielen kleineren Abplatzungen vom Hartracing auf das Yachtcar lasen ein Taupunktproblem erkennen. Wird ein Boot beschichtet und es ist die Objekttemperatur vom Boot niedriger als die Umgebungstemperatur, weil das Boot in den Nachtstunden abgekühlt ist, dann bildet sich Kondensfeuchte was zu solchen vielen kleinen Abplatzungen führt. Ich muss mir eingestehen, daß ich keine einfache Lösung anbieten kann. Normalerweise wäre Abbeizen mit TOP155 oder GEl170 - sehr Arbeitsaufendig - kein Problem. Da aber das Yachtcare beschichtet wurde, funktionieren keine Beizen die einen Gelcoat nicht auflösen. Verwenden wir eine Beize die uns das Yachtcare löst, dann ruinieren wir den Gelcoat und die darunter liegend Barriere. Bei einen Schaber ist so wie das aussieht der Untergrund zu fest. Wird Trockeneisgestrahlt, dann wird der Gelcoat vollständig perforiert und müsste vollständig ersetzt werden. Wird mit Sand gestrahlt, auch da müsste der Gelcoat mit 2-3 Lagen Multicoat verstärkt werden, wobei das bei entsprechender Vorsicht noch die beste Lösung wäre. Die Firma Wrede würde meiner Meinung strahlen, 1 Lage Laminat, Spachteln, EP-Grundierung, Haftgrund dann Antifouling auftragen. Dabei ist mit Kosten von 1200,-€ zzgl Mwst. 19%, mehrmaliges umsetzten je laufenden Bootsmeter zu kalkulieren. Das wären also an die 16-18 Mille die da zu kalkulieren sind. Damit bin ich bei der Verhältnismäßigkeit obwohl das Boot sicherlich den Aufwand wert ist, eine einfachere Lösung zu versuchen. Da der Untergrund fest ist so wie das aussieht, schleifen bis zum Offshore, auch wenn es tiefer geht dann den Gelcoat so weit wie möglich nicht zu beschädigen. Notfalls bei kritischen Bereich mit einer groben-mittleren Stahlwolle arbeiten, die den Gelcoat nicht beschädigt. Kleine Schäden im Gelcoat wenn vorhanden, die können wir mit einer EP-Feinspachtel ausbessern. Zuletzt nochmals das ges. Unterwasserschiff gründlich mit einer Phantermatte-Stahlwolle abreiben. Die Arbeiten müssen wirklich sehr - sehr sorgfälltig ausgeführt werden, kosten Zeit aber bieten die Möglichkeit dass wir ohne Strahlen eine vernünftige Lösung erzielen und den Gelcoat so weit wie möglich erhalten. Darauf beschichten wir nur 1 Lage, nicht mehr, Marine 470 Vinyl -ALU Primer. Als Antifouling 1 x das Hempel Globic 9000/8950. Da müsste dan zuerst einmal 2 Jahre reichen, wenn es funktioniert dann können wir beim nächsten Versuch mit 2 Lagen mit dem gleichen Antifouling oder mit Marine 522 Ecoship von BASF überschichten, was dann je nach Auslastung für 3-5 Jahre ausreicht. Der Grund beim ersten mal nur 1 x Antifouling ist, dass wir wenn eine Nachbesserung erforderlich ist auch leicht nachbessern können und keine hohen Schichtstäreken haben. Ich muss mich hier aber ehrlich machen, wir haben ähnliche Vorfälle bei Yachten im Bodensee und vom Wiener Yachtverband so behandelt. Im Augenblick haben wir ein Ergebnis von 2-4 Jahren wo es funktioniert und nur geringe Nachbesserungen erforderlich sind. Nur 2-4 Jahre ist natürlich keie Reverenz, die Zeit ist einfach zu kurz, denn ein System sollte min. 15 Jahre funktionieren. Was eine osmotische Beschädigung betrifft, die erfolgen kann aber nicht muss, die können wir vernachlässigen da das Boot in den Wintermonaten entfeuchten kann. Wir haben zahlreiche - ich sage Anstreicherfirmen die das für ca. 3-5 Mille machen würden. Die gehen mit der Rotex ran, egal was den Gelcoat betrifft, streichen 2-3 Lagen Gelshield, dann ein Antifouling. Nur das Boot ist 5 Jahre alt und noch viel zu kostbar für eine solche brachiale Vorgehensweise, denn da ist wirklich Sorgfalt und Geduld erforderlich um ein gutes Ergebnis zu erzielen und den Gelcoat der nun mal der wichtigste osmotische Schutz ist so weit wie möglich zu erhalten. Was in ein paar Jahren ist wissen wir noch nicht, aber strahlen, eine Beschichtung mit einen Reaktief-Harz, Primer Antifouling ist dann immer noch möglich. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 537 mal aufgerufen
  • Avatar von f-wurz
    09.06.2022, 08:43
    Hallo Friedrich, auch ich bin auch nach vielem lesem im Forum nicht schlüssig welcher der beste Weg für mich ist, daher schildere ich hier mal mein Problem/Plan. Zum Boot, GFK Gleiter 10m, Saisonlieger für 6 Monate in Brandenburger Gewässern, Winterlager Freifläche, Erstwasserung 2017, Geschwindigkeitsbereich, Revierbedingt zu 97% 5-8 Knoten, gelegentlich, kurzzeitig bis 15-25 Knoten. Zur Vorgeschichte, Boot wurde vor 4 Jahren, relativ neu, in Holland(binnen) erworben, Antifoulinanstrich war bereits vorhanden, lt Ausführung Verkäufer International Offshore, aber nich 100% sicher. Beim Kärchern vor dem Winterlager löste sich teilweise etwas vom alten Antifouling, teilweise in kleinen Stücken und teilweise beim naheren ranhalten mit dem Kärcher, wie wegradieren, keine, für mich, wirklich sichtbare Grundierung vorhanden. Daraufhin, wurde von mir im Winterlager leicht angeschliffen, 1x neu AF übergerollt (Hempel Hard Racing, lt. Liste kompatiebel). Im nächsten Winter leider ein ähnliches Bild, also etwas umfangreicher an die Arbeit, nach Vorreinigung Rumpf etwas stärker angeschliffen, 1 Schicht Yachtcare Epoxy Primer und darauf wieder Hempel Hard Racing. Leider war dann im nächsten Winterlager (aktueller Zustand) der Anblick nicht wirklich besser. Im Bereich des Wasserpass soweit alles gut und gehalten, im Rumpfbereich unter dem Boot leider wieder Abplatzungen, überwiegend bis aufs alte AF vor dem Primer, stellenweise an kleinsten Stellen auch bis aufs Gelcoat, bzw kleine Bläschen, nach deren Aufstechen bis aufs alte Antifouling geht, keine Flüssigkeit oder ähnliches in den Bläschen, nur so wie eine hohle Lacknase. Nun soll im kommenden Winter komplett neu, bzw überarbeitet werden, nicht mehr von mir, wird vom Winterlager Betrieb gemacht und dazu kommen, nach langer Vorrede die Fragen. Der Betrieb schleift gewöhnlich das alte AF runter, arbeitet nicht (denke mangels Erfahrung) mit Abbeizer, hier besteht meine Angst, das das eigentlich voll intakte, relativ neue (Boot ist ja noch nicht so alt) Gelcoat zu stark in Mitleidenschaft gezogen wird. Reicht es ggf via schleifen, die alten Schichten soweit bis an die letzte, bzw erste Schicht runterzuschleifen, selbstverständlich alles was lohse ist, Übergänge glätten usw. und dann als Anstrich Marine 410 als Primer und als AF 2x Marine 522, macht es ggf. Sinn 2x Primer zu streichen. Meine größte Angst besteht, wie gesagt, darin mir durch ggf komplettes Abschleifen des alten AF, auf lange Sicht, mehr Schaden als Nutzen am Boot zuzuführen. Ein paar Fotos vom jetzigen Zustand anbei. Viele Grüße und Danke fürs Lesen Micha
    7 Antwort(en) | 537 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    29.05.2022, 00:06
    Hallo Quico und Jo, kommt es zu solchen Abplatzungen, dann geht das weiter und wir können nur noch Flicken, wie bei einen alten Autoreifen. Um das richtig zu machen, müssten wir mit Zinkstaub (grün) grundieren, das ist der Anstrich bei den Hochspannungsmasten der alle 30 Jahre überstrichen wird, darauf dan 2-3 Lagen Multicoat, dann den Marine 470 Vinyl, zuletzt Antifouling. Nur das geht nicht da müsste alles runter. Es bleibt also nur als Notlösung ein Chlorkautschukprimer oder das Marine 470 Vinyl das wir vor dem Antifouling grundieren. Der Marine 470 Vinyl ist eine sehr gute Rostschutzfarbe, was im maritimen Bereich, tropischen Gewässern ca. 1 Jahr ausreiucht, dann bricht wieder die Korrosion durch. Das einzige positive ist, dass einfach nachzubessern ist. Den Bereich dann sauber machen, Primer darüber , dann wieder Antifouling. Damit gewinnen wir bei älteren Yachten an Zeit. Ansonsten sind im Yachtbereich bei Stahl max. 15-20 Jahre erreichbar, danach wird geflickt bis zur Verschrottung 3540 Jahre oder vollständigen Erneuerung. Größere Bereiche die bis zum Stahl gehen könnten wir mit eine Protect 346 2 K. Primer ausfüllen, nur wir dürfen dabei nicht die Reste vom Antifouling überschichten. Bei vielen Ablatzungen ein Ding der Unmöglichkeit. Besser mit dem 470 und Pinsel 2-3 mal füllen, streichen, so dass wir nicht so große Übergänge zum Antifouling haben. Grüße Friedrich
    11 Antwort(en) | 2110 mal aufgerufen
  • Avatar von Viking
    28.05.2022, 12:25
    Danke Friedrich, Antifouling ist angekommen, das Boot ist aus dem Wasser. An einigen Stellen kommt nach Hochdruckreinigung der blanke Stahl. Muss ich irgendwas vorbehandeln oder direkt mit RELEST® Marine 470 1K-Vinyl EC-Sealer/schwarz - rotbraun (shop-af.de) grundieren? (siehe Bilder) Gruß Quico und Jo von der Viking
    11 Antwort(en) | 2110 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    24.05.2022, 11:42
    ADMIN hat auf das Thema Osmosebefall im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Dirk, das EP sollte nach der Aushärtung wieder angeschliffen werden, am besten mit der Hand um ein durchschleifen zu vermeiden. Besser geht das mit einer Phantermatte aus dem Farbenfachhandel. gibt es auch bei uns. Wenn das Marine 470 Vinyl aufgetragen wurde, ist ein anschleifen beim Antifouling nicht mehr erforderlich. Aber auch da mal mit einer Phanterwolle leicht darüberreiben glättet ein wenig, Verunreinigungen werden beseitigt, geht schnell und schadet nicht. Es kann auch eine Stahlwolle mittel bis grob verwendet werden. Wenn das Antifouling mal überschichtet werden soll, ist auch kein anschleifen erforderlich. Aber auch da macht eine Phantermatte Sinn, einfach abreiben, Verunreinigungen, Kalkrückstände lassen sich leicht beseitigen, geht einfach und schnell. Grüße Friedrich
    13 Antwort(en) | 2349 mal aufgerufen
  • Avatar von Dirk01
    24.05.2022, 11:16
    Dirk01 hat auf das Thema Osmosebefall im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo zusammen, nach gründlicher Vorbereitung sind nun 2 Lagen EPOXID STETECOL RELEST® Marine 340 EP aufgebracht. Nach einer Aushärtezeit von ca. 7 Tagen soll der RELEST® Marine 470 1K-Vinyl EC-Sealer eine Lage drüber und danach eine Lage RELEST® Marine 522 AF Ecoship. Nun zu meiner Frage. Sollte oder muss das 340 EP noch einmal angeschliffen werden bevor der 470 draufkommt? Wenn ja womit schleifen? Ich habe die Befürchtung, dass ich sehr schnell wieder durch das 340 EP durchschleife. Und muss der 470 1K angeschliffen werden bevor das 522 draufkommt?
    13 Antwort(en) | 2349 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    22.05.2022, 12:25
    Hallo Borni, Primokon ist Naphta, eingediktes Erdöl, wird nach einigen Jahren spröde und ist ein Haft-Versiegelungsgrund für Antifouling. Das Antifouling Ecopower Racing hat wenig mit Bewuchsschutz zu tun und ist mehr eine biozidfrei Antihaftbeschichtung. Antihaftbeschichtungen verwenden PTFE-Teflon, Silikon oder Silane und das funktioniert nicht auf Naphta - Primokon. Antihaftbeschichtungen erforden eine EP-Grundierung die meist mit Quarz pigmentiert wurde. Das einzige was die für solchen Bewuchsschutz spricht ist der günstige Preis und die umweltverträglichkeit, wobei wenn es nach Preis-Leistung geht, solche Produkte weit - weit überteuert sind. Als Anwender sollte einer vorher sehr genau den Anwendungsfall prüfen, denn im nachhinein wenn es nicht funktioniert wird es sehr teuer, denn die Antihaftbeschichtungen wird einer nicht mehr los. Grüße friedrich
    1 Antwort(en) | 171 mal aufgerufen
  • Avatar von Borni55
    22.05.2022, 11:34
    Hallo zusammen, kann ich das Antifouling Hard Ecopower Racing auf International Primocon auftragen? (GFK-Boot) Liebe Grüße Borni55
    1 Antwort(en) | 171 mal aufgerufen
  • Avatar von Axolotl
    7 Antwort(en) | 754 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    16.05.2022, 14:00
    Hallo Monika, kein Problem, sollte der Marine 470 Vinyl Alu Haftvermittler nicht benötigt werden, dann eine Verpackung aufheben mit Füllmaterial und die nichtangebrochenen Gebinde zurück schicken. Frau Decker macht dann eine Gutschrift. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 754 mal aufgerufen
  • Avatar von Axolotl
    15.05.2022, 12:50
    Da wir in Wilhelmshaven liegen muss ich alles was ich brauche nach dort mitnehmen. Also muss ich jetzt bestellen, auch wenn ich noch nicht weiss ob ich ausser dem Antifouling noch einen Vermittler brauche. Also werde ich beides bestellen, kann ich dann eventuell zurück tauschen was ich nicht brauche? Lieben Gruß aus Gelsenkirchen Monika
    7 Antwort(en) | 754 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    15.05.2022, 10:51
    Hallo, wenn Ihr das Boot raus holt, dann versucht es zu reinigen und was an Bewuchs fest ist mit einer Spachtel abzukratzen. Wenn möglich sollte die Altbeschichtung so weit wie möglich erhalten bleiben. Normalerweise müsste unter dem Marine 470 Vinyl noch eine Protect 321 EGS-Beschichtung sein. Nach der Reinigung mit einer groben Stahlwolle abreiben. Bitte dann ein paar Bilder, denn wenn das funktioniert und wir den Altanstrich erhalten können, dann wird ohne Haftgrund das Ecoship überschichtet. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 754 mal aufgerufen
  • Avatar von Axolotl
    15.05.2022, 09:09
    Nur noch eine einzige Frage. Wenn also das Boot an Land ist, abgestrahlt, Muschelfrei gemacht wurde, kann dann direkt das neue Ecoship aufgetragen werden?
    7 Antwort(en) | 754 mal aufgerufen
  • Avatar von Axolotl
    14.05.2022, 21:19
    Danke für die schnelle Antwort. Nach dem Neuauftrag des Antifoulings waren wir 2018 und 2019 in der Nordsee und im Ijsselmeer unterwegs, danach jeweils wieder im Süßwasser, 2020 und 2021 nur im Hafen, nicht im Salzwasser. Wie es mit dem Bewuchs aussieht werden wir beim slippen sehen. Die Größe des Unterwasserschiffes ist knapp 25 m2 , wir werden rollen.
    7 Antwort(en) | 754 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    14.05.2022, 20:34
    Hallo, Ecoship von Relius wurde vom maritimen Bereich BASF übernommen. Das Antifouling wurde inzwischen modifiziert, so dass nur noch 2 Anstriche für einen Bewuchsschutz je nach Auslastung von 3-4 Jahren erforderlich sind. Im Jahr 2021 wurde der maritime Bereich von BASF bei Akzo Nobel eingegliedert, wobei der Hersteller BASF ist. Es gibt im Grunde weltweit nur 9 Antifouling-Hersteller, aber nur in der EU inzwischen mehr als 350 verschiedene AF, da wird viel veredelt, gemischt verdünnt usw. so dass kaum noch ein Laie da durchblickt. Keine Sorge, das Ecoship gibt es weiterhin, nennt sich Marine 522 Ecoship und wird von uns auch für den Privatabnehmer in Kleingebinde abgefüllt. Frage: War das Boot in den 3 Jahren im Waser oder an Land. Wenn das Boot an Land stand, genügt einfaches abreiben mit einer Stahlwolle und dann ins Wasser. Bleibt aber das Boot im Wasser und wurde nicht bewegt, dann können beim AF auch keine Biozide frei gesetzt werden durch den Abrieb, so dass der Bewuchsschutz versagt. In diesen Fall muss der Bewuchs beseitigt werden. Ist der AF-Anstrich verbraucht, dann müsste vereinzelt der Primer Marine 470 Vinyl Farbe rotbraun oder schwarz sichtbar sein. Um also die weitere Vorgehensweise zu bestimmen wären ein paar Bilder und Antworten zu den Fragen hilfreich. Eine Lieferung von Ecoship ist also kein kein P?roblem. Unser Waren korb siehe ANTIFOULING - PRIMER - HILFSMITTEL (shop-af.de) Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 754 mal aufgerufen
  • Avatar von Axolotl
    14.05.2022, 20:12
    .... Ecoship von Relius im Frühjahr 2018. Ich besitze eine Reinke 10m in Alu. Untenrum sandgestrahlt, beschichtet, als Abschluss Antifouling. Nun ist es soweit, das Boot soll mal wieder bewegt werden... das war aus privaten Gründen seit fast drei Jahren leider nicht möglich. Aber bevor es losgehen soll, muss natürlich mal untenrum nachgeschaut und aufgehübscht werden. Vor der Sandstrahlaktion haben wir immer Antifouling auch für Aluboote verwendet, Trilux wars . Ich hab vor einigen Tagen mal beim ausführenden Betrieb in Emden angefragt was denn nun auf dem Rumpf als Antifouling drauf sei. Die Antwort kam schnell. Ecoship von Relius sei es gewesen, heute International. Ich versuche also seitdem, Ecoship von International zu finden. Und ich brauche weitere Informationen wie das alles nun weiter gehen soll. Nur anschleifen, abwaschen, neu auftragen? Abwaschen womit, wenn nötig?? Ist die Zusammensetzung die Gleiche geblieben, so dass es keine Verträglichkeitsprobleme gibt ? ? Oder brauche ich eine Sperrschicht? Sliptermin hab ich am 23.5.,und 5 Tage Zeit. Lieben Dank schonmal fürs lesen Mein Revier ist Salzwasser, Liegeplatz aber hinter einer Schleuse im Süßwasser
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  • Avatar von ADMIN
    12.05.2022, 18:53
    Hallo, Intertuf ist Polyinylchlorid mit Aluminiumoxid, ähnlich wie Marine 470 Vinyl Alu, nur Intertuf hat geringere Oxidanteile und ist daher preiswerter. Beide Systeme haben einen Korrosionsschutz, sind aber keine Rostumwandler. Rostumwandler sind Säuren, wobei sich dabei nur leichter Flugrost beseitigen lässt und eine Passivierung der Metalloberfläche z.B. mit Phosphor erfolgt. Z.B. bei Brunox haben wir es mit einer Ameisensäure zu tun, verschiedene Lösungsmittel auf Naphta, so dass sich damit Rost vom Untergrund trennt und abfällt, da wird nichts umgewandelt. Da wir es aber mit Säure zu tun haben die nicht vollständig beseitigt wird, kommt es wieder durch die Säure zur Korrosion. Wurde das Brunox überschichtet, dann erfolgen Abplatzungen. Im Grunde ist jeder Rostumwandler im maritimen Bereich vergebliche Liebesmühe und schadet mehr als er nützt. Grundsätzlich, Rost wird nicht umgewandelt, sondern beseitigt. Wir haben je nach Güteklasse bei Stahl immer Verunreinigungen an Phosphor und Schwefel, die mit der eindringenden Feuchte eine Korrosion verursachen,- ist ein natürlicher Alterungsprozess. Dieser Prozess kann mit einer Neutralisation z.B. mit Zink, Eisenglimer, Aluminiumoxid - z.B. im Intertruf verlangsamt werden, nur auf Dauer kann die Korrosion nicht verhindert werden. Grundsätzlich sollte im maritimen Bereich der Einzelfall - Verhältnismäßigkeit beurteilt werden, dazu bedarf es mehr Angaben. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 1498 mal aufgerufen
  • Avatar von flowrian
    12.05.2022, 14:38
    Danke für die vielen nützlichen Tipps. Ist intertuf auch ein Rost-Wandler oder nur Korrosionsschutz? Mir wurde epoxy von Brunox empfohlen, kann man das vor Intertuf Anwenden oder anstelle davon? Gibt es vergleichbare Produkte?
    3 Antwort(en) | 1498 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.04.2022, 17:27
    Hallo Jo, wir haben im Augenblick Hochsaison, so dass wir bis zu 10 Tage Lieferzeit haben. Uns geht auch immer wieder der Nachschub aus, so dass wir über Schweden nachbestellen müssen. Ich rate zu bestellen und mitzuteilen bis wann geliefert werden soll. Die Bestellung wird dann bei uns für den Versand fertig gemacht und geht dann 3-4 Tage vor den Termin raus. Grüße Friedrich
    11 Antwort(en) | 2110 mal aufgerufen
  • Avatar von Viking
    25.04.2022, 13:47
    Hallo Herr Friedrich, wir gehen erst Anfang/Mitte Mai aus dem Wasser, wie sieht es mit der Lieferung aus, sollen wir jetzt bestellen? Gruß Quico und Jo von der SV Viking
    11 Antwort(en) | 2110 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    25.04.2022, 00:15
    ADMIN hat auf das Thema trilux 33 im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Achim. passt, was zu viel ist aufheben, Gebinde auf den Kopf stellen, keine Frosttemperaturen und es kann in ein paar jahren noch verwendet werden. Sollte wirklich etwas Lösungsmittel ausdiffundieren, dann kan das mit einen Kunstharzverdünner ausgeglichen werden. Abstauben genügt, beim Primer und Antifouling ist ein anschleifen nicht erforderlich. Verarbeitung mit der Fellrolle. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 626 mal aufgerufen
  • Avatar von frettchen
    24.04.2022, 21:16
    frettchen hat auf das Thema trilux 33 im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich, vielen Dank für die schnelle Antwort, Ich werde es dann so machen, das ich mit den von Ihnen Vorgeschlagenen Produkten mein Boot behandele. Wenn ich Sie jetzt richtig verstanden habe, wäre das: 1 mal Streichen mit RELEST® Marine 470 1K-Vinyl EC-Sealer/Aluminium,Telegrau-Rotbraun /Auftrag mit kurzfloriger Fellrolle und 1 mal Streichen mit Marine 522 LF oder Marine 522 Ecoship / Auftrag mit einer Schaumstoff Rolle Bei meinem Boot: LWL, 6,5m x B, 2,28m x T 0,16m komme ich auf 8,06m Ich würde dann jeweils 2 Liter von jedem Mittel einplanen. Wäre das so korrekt? Weiter hätte ich noch die Frage: Muss der Rumpf nach dem Anschleifen noch vom Schleifstaub mit Aceton oder ähnlichem gereinigt werden? Und wie wären die Streichintervalle zwischen Grundieren und AF? Ich denke dass das AF ohne Zwischenschliff auf die Grundierung aufgetragen werden kann. Grüße Achim
    3 Antwort(en) | 626 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    24.04.2022, 10:49
    ADMIN hat auf das Thema trilux 33 im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Achim, ich persönlich bin der Meinung dass bei einer Jolle, oder bei kleineren Booten kein Antifouling verwendet werden soll. Solche Boote lassen sich leicht slippen so dass die schnell mal abgekärchert werden können. Auch einfetten mit Seilfett verhindert für einige Wochen dass sich Bewuchs verfestigen kann. Ein weiteres Problem ist das Antifouling Trilux, das auch PTFE enthält, somit Antihafteigenschaften hat und ohne entsprechend Haftgrund ein anderes Antifouling nicht haftet. Es ist auch richtig, dass biozidfreie AF nicht viel bewirken, dazu kommt, das Boot ist aus Aluminium so dass keine Kupferhaltigen Antifolings verwendet werden dürfen. Damit bleibt nur zu Auswahl, ein SPC-Antifouling das Kupfer(I)oxide und zusätzlich Bioziode wie Zinkoxid, Zineb usw. enthält. Vorgehensweise : das Trilux sauber mit 100 Körnung anschleifen, darauf einmal einen Versiegelungs-Haftgrund Marine 470 Vinyl Alu. Darauf kann dann jedes SPC-Antifouling wie z.B. Globic von Hempel, Marine 522 LF oder Marine 522 Ecoship gestrichen werden. Ein Anstrich müsste dann für mehr als 2 Jahre reichen. Die Ergiebigkeit von Primer und Antifouling beträgt ca. 6,5 - 7 m²/ltr. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 626 mal aufgerufen
  • Avatar von frettchen
    23.04.2022, 01:48
    frettchen hat das Thema trilux 33 im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN erstellt.
    Hallo, Ich habe eine Aluminiumjolle (Weikert Forelle) und das Unterwasserschiff als Bewuchsschutz bisher jählich mit Trilux 33 gestrichen. Seit diesem Frühjahr ist jedoch Trilux nicht mehr für Endanwender zulässig. Welches AF würden Sie stattdessen empfehlen für einen Einsatz hauptsächlich im Süßwasser Bereich? Gerne würde ich auch Biozidfreies AF verwenden. Ich bin mir da allerdings nicht sicher ob die Ergebnisse das halten was in den Produktdaten versprochen wird. Das Boot liegt vom Frühjahr bis Spätherbst im Wasser. Grüße Achim
    3 Antwort(en) | 626 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    05.04.2022, 16:01
    Grundsatz: Der Grenzüberschreitende Verkehr ist nicht geregelt, somit kann jeder mit seinen Boot mit einen international zugelassenen Antifoulingt in Holland ein - oder ausreisen. Es ist aber nicht ratsam in einer Marina ein für Holland nicht zugelassenes Antifouling zu streichen. Ansonsten gibt es keine Kontrollen von Anstrichen die bereits vorgenommen wurden. Erzählungen von Skippern in den Foren von angeblichen Wischtest sind Unsinn. Mit einen Wischtest lässt sich kein Antifouling überprüfen. Es muss auch keiner befürchten dass da einer kommt, das Antifouling abkratzt und in einen toxilogischen Labor untersuchen lässt. Auch das sind Erzählungen die in den Bereich "facke" gehören. . Middelnaam Toelatingsnummer Expiratiedatum Antifouling Plus 15606 01-08-2022 Cruiser One 14532 01-08-2022 Cupron Plus 13536 01-12-2022 Epifanes Copper-Cruise 14301 01-12-2022 Guardia 14388 01-12-2022 HEMPEL'S CLASSIC 71220 15010 01-08-2022 Hempel's Mille NCT 7174C 15534 01-08-2022 Hempel's Mille Xtra 7166C 15525 01-08-2022 Hempel’s Hard Racing Xtra 7666C 15529 01-08-2022 Hempel’s Mille NCT 7173C 15528 01-08-2022 Interspeed Extra 14533 01-08-2022 Micron LZ 15401 01-08-2022 Nautical Antifouling 14646 01-08-2022 SCIROCCO NL 15027 01-12-2022 Seajet 023 Teichi 15006 01-12-2022 Uni-Pro 225 15568 01-08-2022
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  • Avatar von ADMIN
    01.04.2022, 22:57
    ADMIN hat auf das Thema Osmosebefall im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Bei Stetecol wären das ca. 2 Liter bei empfohlener Schichtstärke. Dünn rollen, dann müsste es 2 x reichen. Daher die 2,4 Liter mit Härter. Bei Marine 470 Vinyl und bei Marine 522 Ecoship wären das je ca. 1,5 Liter, da sollte einer 2 Liter einkalkulieren für einen Anstrich, denn wir haben Verlußte beim Umtopfen und Fellrolle. Friedrich
    13 Antwort(en) | 2349 mal aufgerufen
  • Avatar von Dirk01
    01.04.2022, 20:39
    Dirk01 hat auf das Thema Osmosebefall im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich, Kann ich gut verstehen das Ihr Hochkonjunktur habt. Nur leider komme ich mit den Verbrauchsangaben nicht weiter. Vielleicht könntest du mir, wenn du mal kurz Zeit hast, weiterhelfen. Es muss ja nicht sofort sein. Als Hinweis im Shop steht beim EPOXID STETECOL RELEST® Marine Bedarf bei 0,35 mm empf. Schichtstärke 2,0-2,5 qm/ltr. Im Datenblatt steht 318 g/m². Bei 8m² brauche ich demnach 2544 g. Bei 2 Lagen 5088g. 5 Kg erscheint mir sehr viel. Wieviel sind es dann in ml. Beim RELEST® Marine 470 1K-Vinyl steht als Hinweis 1 Lage ca. 6 - 7 qm/ltr. Im Datenblatt steht Verbrauch 242 ml/m². Demzufolge benötigt man für 7m² ca. 1,7 Ltr. Beim RELEST® Marine 522 AF Ecoship steht Ergiebigkeit 1 Lage ca. 7m²/ltr. Im Datenblatt steht 242 ml/m². Das wären auch ca. 1,7 Ltr. pro Lage.
    13 Antwort(en) | 2349 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    01.04.2022, 09:47
    ADMIN hat auf das Thema Osmosebefall im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Ich bin im Augnblick rund um die Uhr - mehr als ausgelastet da Hochsaison ist. Am besten die Produktdatenblätter mit den Infos zur Verarbeitung im Online-Shop ausdrucken. Friedrich
    13 Antwort(en) | 2349 mal aufgerufen
  • Avatar von Dirk01
    31.03.2022, 22:13
    Dirk01 hat auf das Thema Osmosebefall im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich, in meinem Fall muss ich mit 7 - 8m² rechnen. Könntest du mir noch kurz sagen, wie viel ich von jedem benötige? Manchmal sagt ja die Erfahrung, das mehr oder weniger gebraucht wird. 2 Schichten Stetecol 340 1 Schicht Relest Marine 470 1 Schicht Relest Marine 522
    13 Antwort(en) | 2349 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    31.03.2022, 16:58
    ADMIN hat auf das Thema Osmosebefall im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Passt, wichtig vor dem spachteln und vor dem beschichten mit Watertite und Stecol gründlich mit technischen Aceton reinigen und warten, bis es wärmer wird. Durch die schnelle Verdunstung von Aceton erreichen wir eine zusätzliche Entfeuchtung der Oberfläche, somit eine bessere Haftung. Das Stetecol härtet wie jedes Epoxid nach, daher 10-14 Tage warten, damit sich die Spannungen auf Grund der chemischen Härtung abbauen. Vor dem Auftrag mit Marine 470 Vinyl die rauhe Oberfläche glätten, vollständig glätten ist nicht erforderlich. Das Stetecol ist eine Dickschichtbeschichtung, daher warten bis es wärmer wird und die Gebinde im Wohnraum lagern damit die ein wenig temperiert sind, lässt sich dann leichter rollen. Mit einen Rührstab und Bohrmaschine Base und Härter gründlich mischen und in eine Farbmischwanne umtopfen. Verarbeitung am einfachsten mit Nylon Fellrollen. Vorsicht, wenn die Rollen schwammig werden nach 10-20 Minuten, dann sofort austauschen denn die lösen sich auf. Lösungsmittelfeste Rollen sind sehr teuer und halten nur ein wenig länger, rentieren sich nicht. Grüße Friedrich
    13 Antwort(en) | 2349 mal aufgerufen
  • Avatar von Dirk01
    31.03.2022, 16:18
    Dirk01 hat auf das Thema Osmosebefall im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich, nochmals vielen lieben Dank für so ein ausführliches Statement. Das mit dem über laminieren und damit die Außenhaut dicht machen klingt einleuchtend. Es kommt natürlich auch keine Feuchte mehr raus und ist somit eingeschlossen. Ich habe im Dezember 2021 an unserem Boot das gesamte Gelcoat und die etwas tieferen Blasen ab und raus geschliffen. Seitdem steht das Boot in unserer gut belüfteten Garage. Durch das raus schleifen der Blasen, die teilweise mit Flüssigkeit gefüllt waren, sind nun sehr viele Vertiefungen entstanden. Auch am Kiel musste ich teilweise etwas tiefer wegnehmen. Diese wollte ich im Juni verspachteln. Das Laminieren nach dem Spachteln werde ich mir nun sparen. Hoffentlich hält das INTERNATIONAL Watertite auf der Außenhaut. Oder gibt es aus deiner Erfahrung noch etwas Besseres (haltbareres)? Darauf dann 2 Schichten EPOXID STETECOL RELEST® Marine 340 EP. Dann eine Schicht RELEST® Marine 470 1K-Vinyl EC-Sealer und als Antifouling das RELEST® Marine 522 AF Ecoship eine Schicht. Wenn ich das richtig verstanden habe ist das so ok?
    13 Antwort(en) | 2349 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    30.03.2022, 11:38
    ADMIN hat auf das Thema Osmosebefall im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Dirk, ich sagte bereits, wir müssen die Verhältnismäßigkeit sehen. Wegen der Feuchte muss das Boot noch lange nicht verschrottet werden und wird noch für Jahre seinen Zweck erfüllen. So lange auch eine Entfeuchtung in den Wintermonaten möglich ist, verändert das nur gering die statische Festigkeit. Beispiel: Normalerweise wenn wir mit eine Doser die Feuchte bei einer Bavaria im Laminat messen, dann haben wir unterhalb der Deckskante 1,6-1,7% Feuchte, am Unterwasserschiff haben wir im Schnitt nach 20-25 Jahren einen Wert von 2,4-2,8%, das Ruder z.B. hat einen Holzkern und da sind Feuchtewerte von 15-30% die Normaltät. Die Folge von höheren Werten sind meist (nicht immer) durch eine Blasenbildung sichtbar, was von den Laien als Osmose beschrieben wird, aber in zuerst einmal Blasen sind und keine Osmose die als Blasenpest beurteilt wird. Ursache und Wirkung, die Ursache ist die osmotische Feuchtediffusion, die Wirkung sind Blasen die sich je nach Anforderung leicht reparieren lassen. Da wir eine Sandwiches Bauweise haben, müssen wir die Feuchte im Laminat und im Sandwiches akzeptieren. Des weiteren haben wir ein ISO-Laminat, das eine hohe Feuchtedichte hat, nur etwas geringer als der Gelcoat. Das ISO Laminat ist also kein Schwamm der sich mit Wasser voll saugt wie so mancher meint. Wir sehen aber auf den Bildern (helle Stellen), dass wir bereits eine Reaktion mit den Poxiden im ISO-Harz haben. Auch das lässt sich nicht mehr beseitigen, sondern nur zudecken. Die Reaktion wird also nicht von "Aussen nach Innen" verursacht, sondern erfolgt von "Innen nach Aussen". Wir haben also einen Dauerzustand, den wir mit einer Lage Laminat und EP nicht beseitigen können. Legen wir das Laminat darüber, ohne die Feuchte vorher zu beseitigen, dann haben wir die Blasen Lunkerbildung unter dem Laminat und das Risko dass sich das Laminat schneller vom ISO-Harz trennt und erschwert eine Nachbesserung. Daher war mein Vorschlag nicht 100% Dicht zu machen, max. 2 Lagen eines Reaktiv-Harz wie z.B. Stetecol und wenn nach 3-4 Jahren wieder Blasen auftreten sollten (nicht müssen), dann wird der Bereich für einige Jahre einfach verschliffen, mit Vinyl ausgebessert, das geht einfach und schnell. Was dann in 8-10 Jahren ist, das kann keiner beurteilen. Natürlich kann auch mit einen Polyester-Harz laminiert werden, darauf dann Spachtel, 2 Lagen Multicoat, 1 mal Vinyl dann Antifouling. Auch das wird einige Jahre funktionieren, ist halt nur erheblich aufwendiger, Risko einer Delaminierung (auch da geht das Boot noch lange nicht unter) und wird den Wert des Bootes nicht erhöhen. Der Zustand ist in vielen Fällen nach 20 Jahren Standard oder die Normaltät. Auch ein Auto das nach 20 Jahren Rostansätze hat muss noch lange nicht verschrottet werden. Am Zustand können wir nichts mehr ändern, also wird nachgebessert oder repariert. Des weiteren haben wir hier ein 20 Jahre altes Trailerboot, Saisonwasserlieger, keine tropischen Bedingungen, so dass wirklich keine Panik besteht und es wird nicht das letzte Boot bleiben. Grüße Friedrich
    13 Antwort(en) | 2349 mal aufgerufen
  • Avatar von Dirk01
    29.03.2022, 19:39
    Dirk01 hat auf das Thema Osmosebefall im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich, ich muss erstmal tief Luft holen. Wie könnte ich denn bei meinem Boot vorgehen, um es nicht gleich verschrotten zu müssen. Kannst du mir kurz erklären wie und womit du vorgehen würdest, um es wieder aufzubauen? Wir hängen sehr an dem Boot und würden es ungern verlieren.
    13 Antwort(en) | 2349 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    29.03.2022, 00:37
    ADMIN hat auf das Thema Osmosebefall im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, das Boot wird mit einer Sandwiches Bauweise nicht trocken. Es dringt auch kein Wasser in das Laminat ein wie mancher meint, sondern wir haben es mit Feuchtemolekülen zu tun, die durch die Riesen-Kettenmoleküle von Polyester oder Epoxid wandern und eine Reaktion z.B. mit den Poxiden oder mit Phthalaten - Weichmachern verursachen. Wir haben also ab den Zeitpunkt wo ein Boot der Feuchte ausgesetzt wird, mit einer osmotischen Diffusion zu tun, das ist die Normalität. Daraus können osmotische Schäden entstehen, es müssen aber keine Schäden entstehen. Die Firma Wrede beseitigt in solchen Fällen den Gelcoat, trocknet bis zu 36 Stunden bei 60°C und nach dem Beschichten wird nochmals 12 Stunden getempert.Versiegelt wird mit 1-2 Lagen Polyesterlaminat und darauf Epoxid das im Überwasserbereich mit PU-PUR oder PU Acryl überschichtet wird und im Unterwasserbereich mit VCTar2 bei PTFE-Antifouling, bei Micron Extra mit Primocon-Naphta oder bei SPC-Antoulings mit Vinyl versiegelt wird. Bei Yachten ohne Sandwiches ist nun mal eine Laminierung mit ISO die bessere Lösung, darauf dann EP, nur das hindert nicht das Eindringen von Feuchtemolekülen. Da Yachten im Innenraum nicht versiegelt werden, ist auch über den Innenraum eine Entfeuchtung schneller möglich was bei einer Sandwiches Bauweise nicht möglich ist. Das Problem bei diesen Boot ist nicht die Feuchte im Laminat, sondern im Sandwiches die nicht mehr zu besetigen ist. Für eine Sanierung mit Laminat bekommt einer bei Wrede bis zu 7 Jahre Gewährleistung auf nachbessern - nicht zu verwechseln mit einer Garantie. Ich sehe bei solchen Booten auch die Verhältnismässigkeit, denn nach 22 Jahren bei einen Saisonwasserlieger, noch dazu in keinen tropischen Gewässer, gibt es normalerweise kaum osmotische Schäden, nicht einmal bei Jeanneau. Die Bilder zeigen deutlich einen starken osmotischen Befall, daher auch von mir die Vermutung auf Sandwiches Bauweis. Die Feuchte werden wir nicht mehr los, wir können das nur mit einer Beschichtung zudecken. Das Problem ist also, das Boot wird nicht mehr trocken. Ansonsten wird immer mit Epoxiden wegen der besseren Haftung versiegelt, und Epoxide mit Vinyl versiegelt. Wird laminiert, dann wird mit Polyesterlaminat laminiert, darauf dann EP und dann je nach Anwendung PU oder Vinyl.
    13 Antwort(en) | 2349 mal aufgerufen
  • Avatar von Dirk01
    28.03.2022, 20:51
    Dirk01 hat auf das Thema Osmosebefall im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich, erst einmal vielen lieben Dank für deine ausführliche Antwort. Es ist richtig. Das Boot ist in Sandwichbauweise hergestellt. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann empfiehlst du das Boot nach trocknen nicht zu 100% dicht zu machen? Ich war bis heute der Meinung nach trocknen des Polyester Laminat dieses vor eindringen von Wasser zu Schützen. So hat mir das jedenfalls die Fa. Wrede aus Neustadt in Ihrem Angebot mitgeteilt. Wäre es ok wenn ich Glaslaminat mit hydrolysefestem Vinylesterharz als Feuchtigkeitssperre und Verstärkung des Rumpfes auflaminiere? Und danach 2 Lagen Stetecol, 1 x Maine 470 Vinyl und dann 1 mal Marine 522 Ecoship? Oder ist das mit dem Vinylesterharz in meinem Fall keine so gute Idee und es wäre ein Epoxidharz besser geeignet? Oder nichts von beiden?
    13 Antwort(en) | 2349 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    28.03.2022, 18:01
    ADMIN hat auf das Thema Osmosebefall im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Dirk, eine 100% Sanierung wäre wie beschrieben 2 Lagen 0,2 mm Laminat, Feinspachtel, Stetecol 2 lagen oder 3 lagen Multicoat, 1 x Marine 470 Vinyl, 1 x bei Saisonwasserlieger Marine 522 Ecoship. Haben wir bei dem Boot eine Sandwiches Bauweise was ich vermute, dann bleibt uns die Feuchte erhalten und da genügt nicht einmal eine mehrtägige Trocknung bei 60° in einer Trockenkammer. Würden wir jetzt von Aussen 100% dicht machen, dann wird die Restfeuchte eingeschlossen, wir bekommen Drücke im Laminat bis zu 20 Bar, das Bindemittel Poxid verbindet sich dann mit der Feuchte und das ISO-Harz trennt sich vom Laminat, das Boot wird weich und verliert seine statische Festigkeit. Wir haben hier eine Saisonwasserlieger, der über die Wintermonate entfeuchten kann. Da wäre es sinnvoller nur max. 2 Lagen Stetecol - nicht mehr, 1 x Maine 470 Vinyl, 1 mal Marine 522 Ecoship zu streichen. Haben wir weitere osmotische Schäden da die Feuchte entweichen muss, dann lässt sich das einfach nachbessern. Da genügt dann den Bereich verschleifen, 1 x Marine 470 und dann wieder das Antifouling, das geht einfach und schnell. Was in 4-7 Jahren ist, das wissen wir noch nicht. Nachteil bei Stetecol ist eine rauhe Oberfläche die sich etwas verschleifen lässt und mit dem Primer und Antifouling geglättet wird. Vorteil ist eine hohe Feuchtedichte, Elastizität, Schlagfestigkeit. Auch das Multicoat wäre möglich, da wären 3 Anstriche ereforderlich, Vorteil ist eine glatte Oberfläche, aber geringere Feuchtedichte und Elastizität als bei Stetecol. Grüße Friedrich
    13 Antwort(en) | 2349 mal aufgerufen
  • Avatar von Dirk01
    28.03.2022, 16:21
    Dirk01 hat das Thema Osmosebefall im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN erstellt.
    Hallo liebe Gemeinde, nach Osmosebefall habe ich im Dezember 2021 den kompletten Unterwasserbereich, den Wasserpass plus 10cm nach oben vom Gelcoat befreit. Zum Boot: es ist eine Balt 450 von Jeanneau Bj. 1999 aus GFK. Die Wasserlinie ist 4,00m x 1,80m. Der Wasserpass ist 12 cm hoch. Den Wiederaufbau habe ich mir nach vollständiger Trocknung im Juni so vorgestellt: Nach nochmaligem abwaschen mit Aceton die Unebenheiten mit INTERNATIONAL Watertite spachteln und schleifen. Darauf den kompletten Bereich mit Vinylester Laminier Harz Skresin VE 100 eine Schicht Glasfasermatte 300g/m² auflaminieren. Dann grob mit Stahlwolle anrauen. Dann 2 Schichten mit der Rolle EPOXID STETECOL RELEST® Marine 340 EP (oder lieber das EPOXID MULTICOAT RELEST® MARINE PROTECT 346 2K-EP ?) Darauf 2 Schichten RELEST® Marine 470 1K-Vinyl EC-Sealer Als letztes 2 Schichten RELEST® Marine 522 AF Ecoship. Wäre das so ok? Vor allem mit dem Vinylester Laminier Harz Skresin VE 100? Oder habe ich etwas übersehen? Hier noch ein paar Fotos Vielen Dank im Voraus
    13 Antwort(en) | 2349 mal aufgerufen
  • Avatar von Limbo1969
    28.03.2022, 08:17
    Limbo1969 hat auf das Thema 20 Jahre altes Teak Deck im Forum FRAGE & ANTWORT - HOLZ-YACHTEN geantwortet.
    Danke für die schnelle Antwort.
    4 Antwort(en) | 1266 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.03.2022, 20:00
    ADMIN hat auf das Thema 20 Jahre altes Teak Deck im Forum FRAGE & ANTWORT - HOLZ-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Limbo, die Lasur ist nicht erforderlich. Was neu ist, in der Adria ist die UV-Belastung doch sehr extrem, so dass das Teak jedes Jahr neu eingelassen werden soll. Ansonsten hat sich nichts geändert. Die Rauhigkeit die dabei entsteht lässt sich am einfachsten mit einer rostfreien Stahlwolle beseitigen, das geht einfach und schnell. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 1266 mal aufgerufen
  • Avatar von Limbo1969
    27.03.2022, 17:25
    Limbo1969 hat auf das Thema 20 Jahre altes Teak Deck im Forum FRAGE & ANTWORT - HOLZ-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich! Ich habe mir alle Deine Berichte über Relius UV... durchgelesen. Nun habe ich den Schritt gewagt und meine alte HD750 aufm Deck behandelt. Zunächst habe ich das alte grau abgebürstet und dann mit 80er Körnung geschliffen. Dann habe ich feucht abgewischt und anschließend die ausgerichteten Häarchen mit 180er Körnung entfernt. Das Deck war nun ziemlich glatt und eben. Nach der Behandlung mit dem Relius Zeugs sieht es jetzt wunderbar aus. Allerdings ist es wieder rauer geworden. Ist diese Rauheit normal? Oder soll ich nochmals schleifen? Und reicht die 1malige Behandlung mit dem UV holzgrund aus, oder sollte man noch die Lasur drüberstreichen? Die Aussagen dazu in den Foren sind ja schon ziemlich alt. Gibt's da neue Erkenntnisse? Vielen Dank für Deine unerschrockene Art. Ich glaube, dass echt Ahnung von der Materie hast. Grüße Limbo1969
    4 Antwort(en) | 1266 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    19.03.2022, 10:44
    Wir können vor solchen Online-Händler in Ebay und Internet nur warnen. Ein Kapitän der kein Kapitän ist und bei Beanstandung sofort mit dem Anwalt droht, ein Fall für die Gewerbeaufsicht......? Unter https://seekiste---cuxhaven.de/ werden Produkte auch in Ebay angeboten, deren Versand so nicht zulässig ist. Da wir zuerst über die Angebotspreise, die unter den Herstellerkosten liegen, dabei neugierig wurden, haben wir eine Testbestellung von Hempel Globic 9000/78950 durchgeführt. Die Ware wurde mit Hermes versendet, was nicht zulässig ist, keine zulässigen Gebinde für Gefahrgut, keine Kennzeichnung beim Gebinde und auch Verpackung von Gefahrgut und Wassergefährdender Stoffe, der Inhalt ist undefinierbar da 5 Liter Globic 10,5 kg wiegen und das Gewicht nur 6,75 kg beträgt und dünnflüssig ist. Das Gebinde ist Plastik, löst sich auf Grund der Lösungsmittel auf und der Inhalt beginnt bereits nach 3 Tagen auszulaufen, natürlich keine gesetzlich vorgeschriebene Kennzeichnung über Inhaltsstoffe, keine Produktdaten keine Sicherheitsdaten und vermutlich Hehlerware, denn so wird keine Ware vom Hersteller ausgeliefert oder bei Händlern zwischengelagert. Eine Firma die eine Steuer.-Nr. angibt, aber keine Mwst. ausweisen kann und natürlich auch keine Rechnung schreibt und bei Reklamation sofort mit einen Anwalt droht. Bild Original vom Produkt: Bilder der Ware die wir erhalten haben: Nachricht von der Seekiste Kapitän Jürgen Schmiedel in 27478 Cuxhaven wegen Beanstandung der Ware Weitere Produkte die von der Seekiste im Onlinehandel angeboten werden, die so nicht angeboten werden dürfen, was da geliefert wird, da ist nichts original. Die Produkte sind um Jahre überlagert, eingedickt und wurden dann mit viel Verdünnung bis zur Wirkungslosigkeit aufbereitet.
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  • Avatar von ADMIN
    14.03.2022, 18:13
    ADMIN hat auf das Thema AF mit Teflon überschichten im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Wolfgang, das Nautix-Speed Antifouling macht Sinn für Trailerboote, Gleiter, kurze Wasserliegezeiten und ist bei 7 Monaten Wasserlieger in Kiel nicht geeignet. Die Technik der Antihaftbeschichtungen ist aus den 80 Jahren und da ist die Entwicklung mit den SPC-Antifoulings seit Jahrzehnten weiter. Das Nautix Speed ist im Grunde identisch mit VC17 m und darauf haften sehr gut z.B. die Miesmuscheln. Bei den Seepocken müssen wir uns alle ehrlich machen, es gibt kein Biozid das bei Seepocken und Röhrenkalkwürmern noch wirksam ist. Wir können den Bewuchs noch reduzieren, aber nicht mehr verhindern. Da Seepocken kleine Krebse sind, erfolgt die Übertragung durch Berührung der Fender, Muringleinen usw. Das erklärt auch, warum z.B. ein Bootsnachbar kein Problem hat, obwohl er nur ein paar Meter entfernt ist. Ein weiteres Problem für alle Antifoulings ist nun mal die zu geringe Auslastung. Bewuchs kann sich ab 3 Knoten nicht verfestigen. Wird ein Boot nicht bewegt, dann werden auch keine Biozide frei gesetzt, es bildet sich eine Schleimschicht auf der dann der Bewuchs verfestigt. Im Grunde gibt es für Deinen Anwendungsfall keine dauerhafte Lösung, wobei die schlechteste Lösung Antihaftbeschichtungen sind. Solche Beschichtungen enthalten nur Kupfer was eine antbakterielle Wirkung hat und PTFE. Im Grund müssten diese Altschichten an PTFE und Kupfer vollständig beseitigt werden, denn so bleibt es eine Dauerbaustelle und da halfen auch keine weiteren Beschichtungen mit Nautix Speed. Unter http://www.antifouling-shop.com/showthread.php?3009-HAFTVERMITTER-AUF-VC17m-ANTIFOULINGS habe ich einen Haftvermittler beschrieben, da viele das Problem haben mit den PTFE-Antifoulings und die nicht mehr los werden. Der Haftvermittler müsste dann leicht angeschliffen werden, darauf wird dann eine weitere Grundierung mit Marine 470 Vinyl Aluminium gestrichen. Erst dann wird ein mehrjähriges SPC-Antifouling - 1 Anstrich - aufgetragen. Wir haben inzwischen viele Kunden aus dem Bodenseebereich, Wiener Yachtverband, auch in Schweden, Holland wo es inzwischen ca. 3 Jahre funktioniert. Nur 3 Jahre sind keine Reverenzen denn eine Beschichtung sollte min. an die 15-20 Jahre ohne Abplatzungen funktionieren. Das blaue Antifouling Marine 522 der Gorch Fock wäre geeignet, es ist identisch mit der Farbe Schwarz oder Rotbraun, wobei auch die Farbe einen Einfluss auf dem Bewuchsschutz hat. Auch das Antifouling siehe RELEST® Marine 470 1K-Vinyl EC-Sealer/schwarz - rotbraun (shop-af.de) wäre optimal, erfordert aber den gleichen Beschichtungsaufbau. Grüße Friedrich
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  • Avatar von Wolferl
    14.03.2022, 12:18
    Moin aus Kiel, wir liegen mit unserem Trimaran 7 Monate in der Saison längsseits am Schwimmsteg in der Kieler Bucht in Stickenhörn auf 1,5m Wassertiefe. Vor allem am Seitenrumpf zur Stegseite bildet sich schnell eine Schleimschicht und starker Seepockenbefall. Vor 3 Jahren Neuaufbau mit NAUTIX HPE, 2K "High Build" und 3 Schichten blauem NAUTIX A3T.Speed, letztes Jahr nach relativ starken Bewuchs (waren nur 3 Wochen/Saison unterwegs) nochmal 2 Schichten Nautix A3T Speed. Ist das Nautix A3T speed mit seinem Teflongehalt mit Relest 522 Ecoship AF+LF nach Aufrauhen mit Stahlwolle überstreichbar? Wie gründlich müssen die Kalkreste der Seepocken entfernt werden? Macht es Sinn bei 5 Monaten Winterlager im Freien das stahlblaue Ecoship 522 zu verwenden? Grüße aus dem ausnahmsweise sonnigen Norden und vielen Dank im voraus Wolfgang
    1 Antwort(en) | 964 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.03.2022, 18:50
    Hallo Quico und Jo, die Ergiebigkeit von Mille NCT beträgt 10,5 qm/ltr., im Vergleich Marine 470 Vinyl 6-7 qm/ltr. und Marine 522 Ecoship 7-8 qm/ltr. Die Berechnung der qm beim Langkieler ist (Breite + Tiefgang) x Wasserlänge x 0,75 = qm Unterwasserschiff. Normalerweise liefern wir nach Portugal, nur im Augenblick haben wir noch Corona und bis 26.03. Produktionsstillstand. Die Frachtkosten sind bei einen Dieselpreis von 2,26€ explodiert und verändern sich alle 1-2 Tage. Wir haben noch letzte Woche nach Spanien geliefert und da hat sich die Fracht bei 40 kg von 162,- auf 286,-€ verteuert. Die beiden Gebind Marine 470 und Marine 522 wiegen zusammen ca. 70 kg. Wenn es möglich ist, solltet Ihr noch warten, den auch Hempel die wir auch mit dem Globic 9000/78950 (Standzeit 90 Monate) vertreten, produzieren im gleichen Werk wie BASF somit gibt es auch kein SPC-von Hempel zur Zeit. Lieferungen erfolgen mit der Firma Schenker, Lieferzeit wäre um die 7 Tage. Grüße Friedrich
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  • Avatar von Viking
    10.03.2022, 15:59
    Hallo Herr Friedrich, wir gehen nächste Woche in Lagos, Portugal aus dem Wasser und werden dann das Unterwasserschiff streichen. Wir wollen dann im Online Shop * 20 l RELEST® Marine 522 AF Ecoship/schwarz - rotbraunvon 0,75-20,0 Ltr. * 20 l RELEST® Marine 470 1K-Vinyl EC-Sealer/Aluminium,Telegrau-Rotbraunvon 0,2-20,0 Ltr bestellen. Wir hatten beim letzten mal 26l Mille NCT gebraucht. Reicht das für unseren 49 Fuss Langkieler? Habe ich noch was vergessen? Wie schnell ist die Liferung nach Lagos, Portugal? Vielen Dank! Viele Grüße Quico und Jo SV Viking
    11 Antwort(en) | 2110 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    24.02.2022, 18:49
    Hallo Peter, normalerweise würde ich sagen bei einen Trailerboot das nur 30-50 Stunden bewegt wird, einfaches einfetten mit einen Seilfett genügt. Was dagegen spricht ist aber der Standort nördlichen Adria, dazu noch in einer Flußmündung wie z.B. in den Lagunen von Venedig, St. Georgino, usw. bereits die Industrieantifoulings für einen ausreichenden Bewuchsschutz besonders bei den Röhrenkalkwürmern und Seepocken nicht mehr ausreichen. Das was der Segler-Capitän erzählt auf Sardinien ist Unsinn. Was also in Sardinien mit tauchen möglich ist, ist in der nördlichen Adria unrealistisch. Des weiteren haben wir so wie in der Ostsee auch im Mittelmeere große Bereiche ohne Bewuchsdrücke, da bildet sich kein Bewuchs. Sicherlich lässt sich durch tauchen mit einer Stahlspachtel das Unterwasserschiff abschaben wenn der Bewuchs noch nicht verfestigt hat. Nur Röhrenkalkwürmer, Seepocken und Miesmuscheln lassen sich nicht so einfach beseitigen, besonders nicht ohne den Gelcoat erheblich zu beschädigen. Im Grunde genommen würde ich in Deinem Fall empfehlen, sich so schnell wie möglich einen anderen Liegeplatz zu suchen. Als Antifouling würde ich Dir das siehe http://shop-af.de/contents/de/p676.html empfehlen, oder das Marine 522 Ecoship siehe http://shop-af.de/contents/de/p377.html. Beide Antifouling sind Industrieantifoulings. Das 522 wird z.B. von der ges. Bundesmarine verwendet. Das sind zur Zeit die wirkungsvollsten Antifoulings weltweit, aber auch die können den Zustand in den Lagunen nur verbessern, aber den Bewuchs der inzwischen resistent ist, gegen alle zulässigen Biozide verhindern. Die Beiden Antifoulings sind mehrjährige SPC-Antifoulings. Die Bewuchsschutzdauer wird bestimmt durch die Wassertemperatur - Auslastung und Geschwindigkeit. Die Grenze sind Standzeiten mit 60 und 90 Monaten, was eine Bewuchsschutzdauer je nach Auslastung bis zu 3 Jahre ermöglicht. Sicherlich gibt es einige die einen Bewuchsschutz von 10 Jahren und mehr anbieten. Natürlich mag das zutreffen, wenn der Anwendungsfall passt. Siehe Coppershild Beschreibung im Forum. Nur das System hat wenig mit einen Bewuchsschutz gemeinsam. Grüße Friedrich
    1 Antwort(en) | 747 mal aufgerufen
  • Avatar von peet1981
    24.02.2022, 17:40
    Hallo Zusammen, bisher hatte ich ein Trailerboot , deswegen hab ich mich noch nie so richtig mit Antifoulings beschäftigt , welches Antifouling könnt ihr mir empfehlen für Gleiter 8 meter, Wasserlieger 8 Monate ,dann 4 Monate Trockendock im Freien. Der Hafen befindet sich in einen Fluss 2 Meilen vor der Meeresmündung. Nordadria Italien also mehr Süss als Salzwasser..! Das Boot wird ca 30-50 Stunden pro Jahr bewegt. Am liebsten wäre mir ein Antifoling das mir über mehrere Saisonen hält... 5 Jahre oder mehr wie wäre es denn ohne Antifouling,mit Jährlichen Putzen des Unterwasserschiffes..? Heuer auf Sardinien , hatte ich ein längeres Gespräch mit einen Segler-Capitän der schon über 30 Jahre auf dem Wasser ist , für tagesausflüge mit Touristen , mit seinem alten aber guten 36 Fuss Segler, er reinigt gelegentlich das Unterwasserschiff mit Taucherflaschen und Bürste.( wie oft weiss ich nicht, er sah die sache mit den Antifouling eher als Geldmacherei... Ist die Ganze Antifouling Geschichte doch leichte Angstmacherei...? danke Grüsse Peter
    1 Antwort(en) | 747 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    16.02.2022, 13:14
    ADMIN hat auf das Thema 20 Jahre altes Teak Deck im Forum FRAGE & ANTWORT - HOLZ-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Quico und Jo, da muss ich mehr sehen um die vorgehensweise zu bestimmen. Wenn sich das Teak oder Plywood vom Untergrund löst, dann hat sich vermutlich auch die Korrosionsschutzbeschichtung vom Untergrund gelöst. Das Plywood als Untergrund dient im Geunde zur Kosteneinsparung beim Teakholz, es kann das Teak auch direkt verklebt werden. Das hat dann den Vorteil, dass keine Klebeverbindung zwischen Teak und Plywood besteht. Was die Teakdeckpflege betrifft, da ist nun das Problem nicht das Seewasser, sondern die UV-Strahlung. Ein fachgerechtes gepflegtes Teakdeck behält seine natürliche hellbraune Farbe, es vergraut nicht, Wasser perlt ab und behält auch bei Regen seine natürliche hellbraune Farbe und überlebt jede Stahl-Yacht. Wird ein Teak nicht vor der UV-Strahlung geschützt, dann vergraut es, schrumpft, die Fugen reissen, nimmt Wasser auf und verrottet von innen heraus. Im Grunde ist ein Teak genauso zu behandeln, wie die Holz-Blockhäuser wie z.B. Bau Fritz, Kemieu, in Obewrbayern, die auch nach 30-40 Jahren immer noch ihre natürliche hellbraune Farbe haben. Dazu genügt eine einfache Alcydharzemulsion mit einen Zinkoxidschutz aus der Bauchemie. Sieht aus wie dünne Magermilch, nicht toxisch. Anwendung: Im Sommer wenn das Holz trocken ist mit einer Fellrolle oder auch Schwamm bis zur Sättigung einstreichen, nasse Stellen einfach mit einen Lappen aufnehmen um Glanzstellen zu vermeiden. Im Folgejahr wiederholen, dann genügt alle 3-4 Jahre, das geht einfach und schnell. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 1266 mal aufgerufen
  • Avatar von Viking
    16.02.2022, 12:39
    Hallo, wir auf unsere Ketsch SV Viking, haben ein Problem mit dem Teakdeck. An einigen Stellen löst es sich vom Stahldeck. An einigen Stellen läuft bei starkem Regen oder Schwell auch Wasser ins Schiff. Wir wollen es nun an diesen Stellen abnehmen, neues Plywood verlegen und das Teak wieder aufbringen. Folgende Fragen: Was empfiehlt sich als Untergrund, braucht man überhaupt Plywood, gibt es Alternativen zum Plywood Ist das geplante Vorgehen sinnvoll Was empfehlen Sie uns für die Pflege des Decks Danke für Ihre Hilfe und Rat. Gruß Quico und Jo SV Viking
    4 Antwort(en) | 1266 mal aufgerufen
  • Avatar von Viking
    16.02.2022, 12:29
    super, Danke (Herr?) Friedrich für die schnelle Antwort. Gruß von Quico und Jo, SV Viking
    11 Antwort(en) | 2110 mal aufgerufen
  • Avatar von king24
    15.02.2022, 19:32
    king24 hat auf das Thema Antifouling umstellen im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Friedrich, besten Dank für die Info, ich werde mich im Frühlig überraschen lassen, wie der Rumpf nach dem kärchern aus sieht. Werde das erforderliche Material im Shop bestellen. Gruß Roland
    2 Antwort(en) | 1183 mal aufgerufen
  • Avatar von Lagunenfan
    15.02.2022, 17:33
    Hallo Friedrich, vielen Dank für Deine Informationen. In Kroation war ich auch schon. Dort hatte ich fast keine Bewuchs auf meinem blanken Unterwasserschiff. Ich bin mir noch nicht sicher, was ich letztendlich mache. Es gibt da noch ein paar Bekannte, die ebenfalls Ihre Boote in den gleichen Gewässern fahre. Die werde ich auf jeden Fall noch mal fragen. Grüße Uli
    4 Antwort(en) | 1117 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    15.02.2022, 09:47
    ADMIN hat auf das Thema Antifouling umstellen im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Roland, das Seajet 031 Samurai von Chugoku ist ein erodierendes Antifouling für leichte Bewuchsdrücke und muss in der Regel jährlich überschichtet werden. Wie bei allen erodierenden Antifoulings, kommt es nach einigen Jahren zu unnützen Schichtstärkenanreicherungen, die dann zum abplatzen neigen. Sollten wir bereits solche Abplatzungen haben die überschichtet wurden, dann ist eine nachträgliche Verfestigung nicht mehr möglich. In der Regel reduziert sich da der Gebrauchtbootepreis um ca. 1000-1200,- € zzgl. Mwst. je laufenden Bootsmeter, wenn solche Arbeiten fachgerecht ausgeführt werden sollen. Viele Skipper orientieren sich am Preis des Seajet Antifouling, das um die 18-24,- €/ltr. kostet. Wenn wir berücksichtigen, dass jedes Jahr das Kranen um den Bewuchsschutz zu erneuern in Kroatien um die 650,-€ kostet, dass nach einigen Jahren der ges. Beschichtungsaufbau sehr Arbeitsaufwendig erneuert werden muss, dass bei der Beseitigung meist der Gelcoat beschädigt wird, dann machen sich die Preisvorteile von solchen Antifoulings bei weitem nicht bezahlt. Wenn alles fest ist, wir noch keine Abplatzungen haben, dann das Antifouling vorsichtig bis zur Grundierung mit 60-80 Körnung runter schleifen. Darauf 1 x dünn mit Marine 470 Vinyl/Aluminium grundieren, Ergiebigkeit 6-7 m²/ltr., dann 2 x (Wasserpass 1 x zusätzlich) Marine 522 Ecoship, Ergiebigkeit ca. 7-8 m²/Ltr., bei 2 Anstrichen 3,5-4 m²/ltr, das reicht dann in der Adria 3 Jahre, wobei viele noch in das vierte Jahr gehen. Berechnung Unterwasserschiff: (Breite + Tiefgang) x Wasserlänge x 0,5 = m² Haben wir bereits großflächige Abplatzungen, dann muss alles runter bis zum Gelcoat, bzw. bis zur EP-Beschichtung wenn vorhanden. Dann bitte nochmals Rücksprache wegen der Verhältnismäßigkeit. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 1183 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    15.02.2022, 09:09
    Hallo Quico und Jo, in der Praxis sind die Marinas meist verschmutzt, so dass sich der am Wasserpass fest setzen kann. Gegen Verschmutzung hilft kein Antifoulling. Meine eigene Erfahrung ist, dass jedes Jahr bei längeren Liegezeiten mal der Wasserpass gereinigt wird. Dabei rubbeln wir immer etwas Antifouling mit ab, daher ein zusätzlicher Anstrich auf 5-10 cm breite um den Verlußt auszugleichen. Grüße Friedrich
    11 Antwort(en) | 2110 mal aufgerufen
  • Avatar von Viking
    14.02.2022, 21:42
    Hallo Herr Friedrich, wir haben noch eine Verständnisfrage: was meinen Sie mit "Wasserpass auf 10 cm dreimal wegen der Reinigung streichen."? Danke Gruß Quico und Jo von der SV Viking
    11 Antwort(en) | 2110 mal aufgerufen
  • Avatar von king24
    14.02.2022, 19:20
    Hallo zusammen, Ich habe letztes Jahr ein Bavaria 42 Bj.2000 gekauft. Sie liegt in Kroatien Nähe Zadar. Bisher wurde das Antifouling Seajet 031 verwendet, möchte aber umstellen . Welchen Aufbau empfehlt ihr und welche Menge benötige ich. Wäre dankbar für ein Antwort da ich in diesem Bereich ein Neuling bin. Gruß Roland
    2 Antwort(en) | 1183 mal aufgerufen
  • Avatar von Viking
    13.02.2022, 19:25
    Klasse Herr Friedrich, herzlichen Dank für die schnelle, kompetente und ausführliche Beratung! Das ist ein klasse Service! Gruß aus Lagos, PT Quico und Jo
    11 Antwort(en) | 2110 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    13.02.2022, 13:15
    Hallo Viking, Industrie-Antifoulings haben alle eine Standzeit von 60 Monaten, das ergibt in der Sportbootschifffahrt z.B. in der Adria eine Bewuchsschutzdauer von 3-4 Jahren je nach Auslastung. Zur Auswahl steht die Oceanic - Serie von Hempel, Intermooth-Serie von International, dann noch die 522-Serie von BASF. Das AF von BASF ist auf der Gorch Fock, verwendet die SAR und ges. Bundesmarine. Das AF hat immer noch den besten Bewuchschutz und erfordert nur 2 Anstriche, im Vergleich alle anderen erfordern 3 Anstriche. Das 522 (Ecoship alter Name) gibt es in 20 ltr.Gebinden und wird von uns für die Sportbootschifffahrt in 2 Ltr. und 0,75 Ltr. umgefüllt siehe RELEST® Marine 522 AF Ecoship/schwarz - rotbraun (shop-af.de). Das Mille NCT ist meines Wissen ein polierendes Weichantifouling das jedes Jahr neu überstrichen wird. Das sollte so weit wie möglich abgekärchert werden, dann mit 80 Körnung anschleifen, 1 mal dünn mit Marine 470 Vinyl/Aluminium grundieren siehe RELEST® Marine 470 1K-Vinyl EC-Sealer/schwarz - rotbraun (shop-af.de) dan mit 522 zwei mal streichen, Wasserpass auf 10 cm dreimal wegen der Reinigung streichen. Wir haben Kontakt mit zahlreichen Blauwasserseglern die weltweit unterwegs sind. Es gibt immer wieder Besorgungs-Probleme mit Antifoulings in Schweden - Kanada - Panama - Australien - Neuseeland - Philippinen. Die Skipper teilen uns dann mit was erhältlich ist und wir prüfen dann die Verträglichkeit. In den meisten Fällen funktioniert das. Die Praxis hat aber gezeigt, es ist sinnvoll ein 20 Ltr. Gebinde als Ersatz mit zu nehmen. Es ist jahrelang haltbar und sollte nur trocken gelagert werden damit die Gebinde nicht rosten. Sollte es wirklich mal ein wenig eindicken, dann lässt sich das mit jeden Kunstharzverdünner oder auch Aceton ausgleichen. Wir liefern EU-weit, bei Insellieferung immer Rückfrage, ausserhalb der EU nur bei Großaufträgen, da der Verwaltungsaufwand für eine Gefahrgutversendung gewaltig ist. Grüße Friedrich
    11 Antwort(en) | 2110 mal aufgerufen
  • Avatar von Viking
    13.02.2022, 12:27
    Hallo Wir fahren auf einer 49 Fuss Stahlketsch jetzt aus dem Atlantik ins Mittelmeer danach Karibik. Im letzten Sommer (2021) hatten wir ein Antifouling vorgenommen (mit Antifouling "Mille NCT Black", 26l). Wir wollen die naechsten Wochen unsere Ketsch wieder aus dem Wasser nehmen, das Unterwasserschiff schleifen und Antifouling erneuern. Dazu fragen wir uns, was das langlebigste Produkt ist, welches wir fuer unsere Weltumsegelung applizieren koennen. (Kupferbasiert?) Danke fuer die Hilfe! Quico und Jo SV Viking, derzeit in Lagos, PT
    11 Antwort(en) | 2110 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.02.2022, 13:48
    Hallo Uli, weißes Antifouling ist nicht geeignet für Saisonwasserlieger, durch langes trocknen bilden sich Haarrisse. Im Brackwasser wie in den Lagunen wird es auch bräunlich, was nicht besonders schön aussieht. Das Marine 522 Ecoship ist ein mehrjäriges Antifouling, Dockintervall - Bewuchsschutzdauer bei einen Anstrich 18 Monate. Da das Boot nur einige Wochen im Wasser liegt, genügt ein Anstrich für ein paar Jahre. In Sachen Bewuchsschutz ist es nicht möglich, jeden Anwendungsfall gerecht zu werden, den da geht es nun mal um den Schutz und nicht um die Optik. Im Grund halte ich bei einer Wasserliegedauer von ein paar Wochen das Einfetten z.B. mit einen Seilfett und ab und zu abkärchern die bessere Lösung. Das Seilfett kann mit einer Fellrolle einfach aufgetragen werden, geht einfach und schnell, wird dann nach ein paar Stunden fest, so dass es nicht so leicht bei Fahrt abgewaschen wird. Der Bewuchs kann dann nach unseren Erfahrungen in Kroatien für 3-6 Wochen nicht verfestigen. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 1117 mal aufgerufen
  • Avatar von Lagunenfan
    12.02.2022, 13:21
    Hallo Friedrich, erst einmal vielen Dank für Deine sehr schnelle Antwort. Röhrenkalkwürmer hatte ich bisher nur vereinzelt. Mehr Probleme machen die Seepocken. Das hält sich aber bei meinem Trailerboot welches bisher max. 4 Wochen im Wasser gelegen hat auch noch in Grenzen. (Trotz eines Unterwasserschiffs ohne jegliches Antifouling, nur GFK, mit Hartwachs behandelt). Mehr Probleme macht (je nach Saison mal mehr, oder weniger schlimm) schleimiger Algenbewuchs, der in Fäden von bis zu 30 cm am Unterwasserschiff herunterhängt. Die Reste der Algen und Seepocken gehen nur mechanisch (Bürste) und Chemie vom GFK runter. Bisher habe ich, wie bereits geschrieben, ein "jungfräuliches" Unterwasserschiff. Das GFK hat noch kein Antifouling gesehen und sieht auch nach Reinigung noch fast aus wie neu. Schwarzes, oder rotbraunes Antifouling auftragen? Ästhetisch gesehen empfinde ich das als Super-Gau, da sind ja die Algen und Seepocken schöner (meine persönliche Meinung). Ich habe etwas in Eurem Online-Shop gestöbert und dort auch weißes, oder blaues Ecoship Antifouling gefunden. Das wäre für mich eine Alternative. Jetzt habe ich aber gelesen, dass bestimmte Zusätze im weißen, oder blauen Antifouling nicht enthalten sind und somit die Schutzwirkung niedriger ist. Ich habe versucht die Unterschiede über das Sicherheitsdatenblatt herauszufinden, aber Ihr habt im Onlineshop für das weiße Antifouling das Sicherheitsdatenblatt für das schwarze Antifouling hinterlegt. Außerdem steht im Datenblatt: "Das weiße Antifouling ist nicht für lange Trockenzeiten (Winterlager) geeignet. Da es mehrjährig ist, sollte es nicht in Nord-Ostsee verwendet werden". Hierzu habe ich noch zwei Fragen: Da mein Boot ein Trailerboot ist und nur ein paar Wochen / Jahr im Wasser liegt, hält das AF dann nur ein Jahr, bzw. muss ich jedes Jahr neu streichen? Warum sollte es nicht in Nord-Ostsee verwendet werden: das habe ich nicht verstanden, bzw. was hat das mit "mehrjärig" zu tun? Und noch zwei Fragen: Im Datenblatt zum Ecoship Antifouling steht: "Bei Verarbeitung mit Pinsel oder Rolle sind mehrere Schichten erforderlich, um die benötigte Schichtstärke zu erreichen", du hast mir aber im letzten Post einen einmaligen Auftrag mit der Rolle empfohlen? Bei dem von Dir empfohlenen Antifouling handelt es sich um ein selbstpolierendes AF. Ist das das richtige für ein doch etwas schnelleres Sportboot? Ich dachte bisher, dass hier eher die Hart-Antifoulings zum Einsatz kommen? Bitte Entschuldige die vielen Fragen, aber die resultieren aus meiner Unsicherheit bzgl. des richtigen Antifoulings. Ich möchte alles richtig machen. Vielen Dank und Grüße Uli
    4 Antwort(en) | 1117 mal aufgerufen
  • Avatar von sail-es
    12.02.2022, 12:34
    Hallo Friedrich, danke für Deine Antwort, wirklich eine große Hilfe!!!!
    2 Antwort(en) | 858 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    12.02.2022, 11:55
    ADMIN hat auf das Thema Jotun Active Seaforce Plus im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Hallo, das Jotun Active Seaforce Plus und das Jotun Seaquantum Ultra S gehören zu der Gruppe Seaquantum. Das sind mehrjährige SPC- Antifoulings und sind kompatibel. Sauber mit 80 Körnung anschleifen, dann darf nichts passieren. Grüße Friedrich
    2 Antwort(en) | 858 mal aufgerufen
  • Avatar von sail-es
    12.02.2022, 03:06
    Ist das Jotun Active Seaforce Plus geeignet für eine Alu-Sgelyacht (Rumpf-Geschwindigkeit 8kn), welche auch gerne mal einige Wochen am selben Platz ankert? Es wäre hier vor Ort erhältlich. Derzeit ist Jotuns Seaquantum Ultra S drauf, kann da direkt überrollt werden? Schwierig hier in Thailand etwas geeignetes zu bekommen ... Lieben Dank für eine Auskunft.
    2 Antwort(en) | 858 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    11.02.2022, 12:30
    Halo Lagunenfan, was die nördlichen Lagunen der Adria betrifft, da muss sich jeder Antifouling-Hersteller ehrlich machen. Die größte Plage dort sind die Muscheln, Seepocken und Röhrenkalkwürmer. Biozide – nicht einmal E605 oder Zyanide, die natürlich nicht zugelassen sind, könnten vor einen Befall schützen. Auch Antihaftbeschichtungen mit PTFE (Teflon),Silic One oder auch LEAF mit Silikon bieten keinen Schutz. Diese Antihaft-Beschichtungen sind gedacht für Trailerboote, hohe Geschwindigkeiten, kurze Wasserliegezeiten, kühlere Gewässer. Eine Besonderheit ist, dass die Seepocken und Röhrenkalkwürmer sich anzemmentieren und die Muscheln einen Klebstoff bilden, mit den sich Teflon verkleben lässt. Silikon-Antifoulings – Antihaftbeschichtungen sind weich, werden leicht beschädigt, müssen bei jeden neuen Anstrich vollständig entfernt werden da sonst ein weiterer Anstrich haftet. Werden einmal solche Anstriche verwendet, dann haftet darauf auch kein anderes Antifouling. Die Siliko – Silan – Beschichtungen werden auch als Nanos vermittelt und schaden mehr als dass die nützen und manches Boot wird dadurch unverkäuflich, weil ein Produktwechsel nicht mehr möglich ist. Wir haben weltweit 9 Antifoulinghersteller, in der EU inzwischen über 350 Produkte die angeboten werden und jedes Jahr kommen auf der Messe ein paar neue Wunder dazu. Der Bewuchsschutz wird bestimmt durch die Biozide die von der BPR-EU zugelassen sind und die max. Freisetzung in 30 Tagen in Milligramm je cm², die gesetzlich vorgegeben ist. Die Vielzahl der Produkte wird ermöglicht, dass bei jeden zugelassenen Antifouling der Anteil der Trägerkomponente erhöht werden darf. Zum Beispiel aus einen Liter LF, lassen sich bis zu 12 Liter anmischen. Dabei ändert sich nicht der Bewuchsschutz, sondern nur die Bewuchsschutzdauer. Solche No-Name Produkte gibt es dann oft sehr preiswert zu Sonderangeboten, aber in Wirklichkeit weit überteuert. Hochwertige Antifoulings bieten Hempel-International-Tenax (meist nicht für den Privatanwender) Jotun, BASF usw. an. Wie auch immer, wir können noch mit Kupfer(I)oxiden, Triokresylphosphaten (noch zugelassen) siehe http://gifte.de/Chemikalien/tri-o-cresylphosphat.htm den Bewuchs reduzieren, aber nicht mehr verhindern. Vorgehensweise bei der Anwendung: Unterwasserschiff mit 100 Körnung anschleifen, mehrmalige reinigung mit technischen reinen Aceton – sehr wichtig – um die Paraffine aus der Oberfläche vom Gelcoat zu beseitigen. 1 x mit Marine 470 Vinyl Aluminium grundieren, ist ein Haft und Versiegelungsgrund. 1 x mit Marine 522 Ecoship Farbe schwarz oder Rotbraun mit der Fellrolle auftragen. Das müsste dann je nach Auslastung für mehr als 2 Jahre reichen. Vorsicht aber wenn das Boot gekärchert wird, was nicht abgeht mit der Spachtel beseitigen, – dann mit der groben Stahlwolle. Wir bekommen damit sicherlich eine Verbesserung, aber keinen dauerhaften Bewuchsschutz. Grüße Friedrich
    4 Antwort(en) | 1117 mal aufgerufen
  • Avatar von Lagunenfan
    11.02.2022, 10:15
    Hallo zusammen, ich bin neu hier und habe zufällig beim Suchen im Internet diese Seite entdeckt. Beeindruckt bin ich von den vielen sachkundigen Antworten von Admin. Das habe ich bisher nirgendwo in dieser Form gesehen. Jetzt schon mal vielen Dank dafür. Nun zu meinem Anliegen. Ich habe ein 21' kleines, trailerbares Motorboot, ca. 40 kn schnell. Damit fahre ich seit 2004 jährlich einmal an die nördliche Adria und liege dort in einer Marina in der Nähe von Lignano, welche sich am Anfang einer Lagune befindet. Das Boot wird fast täglich bewegt, es kann aber auch vorkommen, das mal 3-4 Tage nicht gefahren wird. Die Liegedauer hat bisher 4 Wochen nicht überschritten und ich habe jeweils vor dem Urlaub den Rumpf gewachst und am Ende des Urlaubs, nach dem Auskranen das Unterwasserschiff mit Hochdruckstrahler reinigen lassen und anschließend in mühevoller Handarbeit, unter dem Trailer liegend, die restlichen Bewuchsspuren (Seepocken, Algen, etc.) mit Wasser, Chemie und Bürste entfernt. Bei 4 Wochen Liegedauer habe ich nach 2 Wochen eine Zwischenreinigung mit dem Hochdruckstrahler vornehmen lassen. Nachdem ich dies fast 20 Jahre mit Erfolg (der Rumpf sieht heute noch ohne Antifouling wie neu aus) gemacht habe, und langsam ins Rentenalter komme möchte ich mir das nicht mehr antun. Ich habe bereits Versuche mit Ultraschall hinter mir, der Erfolg war allerdings mäßig bis nicht vorhanden. Ich fürchte, dass es zu einem Antifouling Alternative geben wird, zumal das Boot ab diesem Jahr längere Zeit (7-8 Wochen) im Wasser sein wird. Auf der Suche bin ich im Internet auf verschiedene Werbeaussagen (z.B. Silic One) gestoßen, denen ich nicht so recht glauben kann, nachdem ich aus eigener Erfahrung weiß, wie die Bewuchssituation in den Lagunen und an der Adria aussieht. Schlauer geworden bin ich durch meine Suche im Internet nicht wirklich. Je länger ich gesucht habe, umso mehr ist meine Verunsicherung gewachsen, oder mit anderen Worten: Ich brauche fachkundigen Rat! Ich würde mich sehr über Euren Rat und Vorschläge zu Antifoulings / Alternative freuen. Vielen Dank schon mal und viele Grüße vom Lagunenfan P.S.: was ist eigentlich aus dem LEAF-Antifouling Projekt geworden (www.leaf-antifouling.eu)?
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  • Avatar von ADMIN
    06.02.2022, 12:21
    Hallo Sven, wir erleben immer wieder dass die Skipper den Innenraum beschichten, im Glauben dass der Hersteller sparen wollte. Die graue Farbe ist eine seewasserbeständige Alcydharz-Bilgenfarbe mit einer hohen Säure-Öl- Beständigkeit und Feuchtedichte. Daher wird nur die Bilge wo sich die Kondensfeuchte sammelt und der Motorraum beschichtet. Es ist kaum vermittelbar, dass die Boote vorwiegend über den Innenraum entfeuchten. Mancher stellt sich dann noch im guten Glauben ein paar Feuchtekiller ins Schiff. Auch in den Wintermonaten alles abdecken im Innenraum was eine Entfeuchten behindern könnte, alle Lucken einen Spalt öffnen, wird mit einer Plane abgedeckt auf Durchlüftung achten. In Deinem Fall müssen wir uns mit dem Zustand abfinden, das weitere Entfeuchten ist sicherlich nicht umsonst, daher Geduld. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 2712 mal aufgerufen
  • Avatar von Sven Schwarz
    05.02.2022, 18:28
    Hallo Friedrich, da hat es Boom aber "gut" gemeint. Das Innere Unterwasserschiff ist bis zum Deck mit einer grauen Schutz "Farbe", wie auch in der Bilge und dem Motorraum beschichtet. Ich habe die Standheizung bei 80% Luftfeuchtigkeit angeworfen. Nach 10 Minuten war die Luftfeuchte auf 70% gesunken, dann den elektrischen Entfeuchter und nach weiteren 30 Min war ich bei 48%. Ich habe mich eigentlich schon immer gewundert, das das Schiff von innen relativ trocken sich angefühlt hat. Was mache ich jetzt? Die partiellen Bereiche mit erhöhter Feuchtigkeit von außen erwärmen und wenn womit? (Dachdeckerbrenner, oder Heißluftpistole) oder Geduld habe und auf die "Natur" hoffen? Schönes Wochenende
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  • Avatar von Sven Schwarz
    01.02.2022, 22:08
    Hallo Friedrich, ich werde die Standheizung anschmeißen und gleichzeitig einen elektrischen Entfeuchter (Bautrockner) einsetzten, mal schauen was die "Zeit" so bringt. Danke dir für Info/Idee. LG Sven
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  • Avatar von ADMIN
    01.02.2022, 16:11
    Hallo Sven, den höchsten Trocken-Wirkungsgrad erzielen wir durch Erwärmung des Innenraum und lüften. Der Grund ist, mit Ausnahme der Bilge und Motorraum wird das ISO-Laminat im Innenraum nicht versiegelt, so dass die Feuchte im Laminat entweichen kann. Auch ein elektrischer Luftentfeuchter der automatisch bei der Entfeuchtung den Innenraum erwärmt, beschleunigt den Trockenprozess, da müssen aber die Luken geschlossen bleiben. Die Feuchtekiller die mit Salz arbeiten, oft auch beim Aldi oder Lidl zum entfeuchten angeboten werden, funktionieren nicht. Grüße Friedrich
    7 Antwort(en) | 2712 mal aufgerufen
  • Avatar von Sven Schwarz
    01.02.2022, 14:08
    Hallo Friedrich, mit dem GMK210 habe ich heute morgen den komplett abgeschliffenen Rumpf durchgemessen. Von 1,8 bis 5,8% Feucht war alles dabei. Große Teile des Rumpfs sind im 1,8 - 2,8 % Bereich, einige Flächen, speziell die, die parallel zur Wasseroberfläche liegen, sind im höheren Bereich der Feuchtigkeit. Ich habe eine Tropfkante angebracht, so dass der Rumpf trocknen kann. Welche Möglichkeit habe ich mit Haushaltsmitteln, den Trocknungsprozess zu beschleunigen. Macht es Sinn die betroffenen Flächen mit der Heißluftpistole zu erwärmen, oder die Standheizung in den Schiffsrumpf umzuleiten? Vielen Dank für diese Forum. LG Sven
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  • Avatar von ADMIN
    30.01.2022, 10:36
    Hallo, Antifoulings verwenden unterschiedliche Lösungsmittel und Trägerkomponenten die nicht kompatibel sind. Je nach Produkt oder bei einen Erstanstrich von Antifouling ist ein Haftvermittler erforderlich. Ob es sinnvoll ist abzubeizen, oder nur zu schleifen kann ohne nähere Angaben nicht beurteilt werden. Bei dünnen Schichtstärken und ohne Abplatzungen genügt in der Regel sauber schleifen, 1 x mit Vinyl grundieren dann Antifouling. Haben wir bereits Abplatzungen, dann ist eine nachträgliche Verfestigung nicht mehr möglich, dann muss alles runter. Das geschieht am besten durch abbeizen, da der Gelcoat – der nun mal der wichtigste osmotische Schutz ist – so weit wie möglich erhalten werden soll. Die Gefahr von Osmoseschäden – besonders im Süßwasser ist immer vorhanden, denn die Polymere sind nun mal nicht Feuchtedicht, auch nicht wenn wir 5 Lagen Epoxid darüber streichen. Osmotische Schäden können entstehen, müssen aber nicht entstehen. Kommt es zur Blasenpest dann lässt sich die leicht reparieren. Im Handel wird zur Osmose eine Osmosepropylaxe angeboten was im Grunde meist mehr schadet als nützt und im Grunde noch nicht erfunden wurde. Durch das abdecken wird die Feuchediffusion im Laminat erhöht, die Poxide im Laminat reagieren mit Feuchte, das Laminat trennt sich vom Harz und das Boot wird weich. Wir reparieren mit Epoxiden solche osmotische Schäden, aber wir können im Vorfeld das nicht verhindern. Es lackiert auch keiner ein Auto, wenn der Lack noch in Ordnung ist. Die Empfehlung z.B. mit 5 Lagen Gelshild meist aus den Foren, sind eine Verkäufererfindung, wir sagen ein Geschäft mit der Angst, Ausnahme wir brauchen eine Opferbeschichtung. Was die Verhältnismäßigkeit bei 30 Jahren betrifft, sauber verschleifen, Löcher – mechanische Schäden mit einer EP-Feinspachtel spachteln, 1 x Marine 470 Vinyl Aluminium, 1-2 mal Marine 522 Ecoship. Das reicht dann zuerst einmal mehr als 2 Jahre und was dann ist, das wissen wir noch nicht, da wäre alles Spekulation. Grüße Friedrich
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  • Avatar von ADMIN
    28.01.2022, 19:56
    ADMIN hat auf das Thema Jetboat - Wasserlieger Donau im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Alex, ich schätze, da würde der Bewuchsschutz zu schnell verbraucht. Normalerweise müsste die Selbstreinigung ausreichen, es würde z.B. ein Sprühwachs wie es z.B. für den Unterbodenschutz verwendet wird, den Zustand verbessern. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 1009 mal aufgerufen
  • Avatar von Wienerwaldle
    28.01.2022, 15:06
    Hallo Alex 7900 ! Wie hast da das damals gelöst? Hattest du Erfolg Beste Grüße Alex
    2 Antwort(en) | 9562 mal aufgerufen
  • Avatar von Wienerwaldle
    28.01.2022, 15:03
    Vielen Dank Friedrich Das war mal ein hilfreicher Hinweis. Würdest du den Kanal, in dem der "Jet" ansaugt auch damit einlassen? Der Zugang ist nämlich sehr schwierig.... Danke + Ahoi Alex
    3 Antwort(en) | 1009 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    27.01.2022, 14:08
    ADMIN hat auf das Thema INVERSALU im Forum FRAGE & ANTWORT - ALUMINIUM-YACHTEN geantwortet.
    Sorry, ich habe die Frage übersehen, ich hoffe die wurde in der Zwischenzeit beantwortet. Friedrich
    2 Antwort(en) | 13044 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    26.01.2022, 10:34
    ADMIN hat auf das Thema Jetboat - Wasserlieger Donau im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Alex, bei einen Wasserliegeplatz in der Donau Wien /Bratislva brauchen wir einen Bewuchsschutz, nur bei Vmax 50 Knoten wird jeder Bewuchsschutz schnell verbraucht. Wir können daher nicht jeden Anwendungsfall gerecht werden. Ein Weichantifouling wäre bei einem Jetboot in wenigen Stunden abgeschliffen, ein Hartantifouling wie das Trilux 33 oder auch ein VC wie das VC17m mit PTFE könnte bei entsprechender Auslastung funktionieren, wird das Boot aber über die Wintermonate oder länger nicht bewegt, dann wird jeder Bewuchs darauf verfestigen. Da die Beschichtungen Antihafteigenschaften mit Teflon haben, würde ein Produktwechsel erschwert, bzw. sehr aufwendig. Der Bewuchsschutz würde in Wien oder Bratislava bei weitem nicht ausreichen. Ein weiteres Problem sind die Leitbleche (vermutlich zur Trimmung) aus rostfreien Chrom/Nickel-Stahl, auf denen keine Beschichtung auf Dauer haften würde. Da bleibt nur die Reinigung, was aber bei dem Boot kein Problem sein dürfte. Vorgehensweise: Unterwasserschiff mit 80-100 Körnung mit der Hand anschleifen, keinen Exenderschleifer verwenden denn der Gelcoat ist nur 0,6-0,8 mm dick. Mit technischen Aceton mehrmals entfetten, es müssen die Paraffine die im Gelcoat enthalten sind so weit wie möglich entfernt werden. 1 mal mit Marine 470 Vinyl Alu - nicht mehr, 2 mal Marine 522 Ecoship rotbraun oder schwarz. siehe ANTIFOULING - PRIMER - HILFSMITTEL (shop-af.de) Das Antifouling verwendet auch die SAR, Zoll und die Bundesmarine. Es ist selbstabschleifend, 3-35-40 Knoten und bei 50 Knoten wird sich der Abrieb entsprechend erhöhen. Wird das Antifouling verbraucht, dann sehen wir, wenn der Primer durchscheint, wo wir den größten Abrieb haben und können dann in den Bereichen den Antifoulinganstrich ein wenig dicker auftragen. Damt vermeiden wir unnötige Schichtstärkenanreicherungen, die zum applatzen führen. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 1009 mal aufgerufen
  • Avatar von Wienerwaldle
    25.01.2022, 17:04
    Liebe Alle ! Ich habe ein 25 Jahre altes Jetboat erstanden - welches nur in der Donau genutzt wurde und nur am Anhänger abgestellt war. Da wir einen Wasserplatz in der Donau nutzen wollen (zw Wien und Bratislava) gehen wir davon aus dass es ohne Antifouling nicht wirklich gehen wird. Das Boot hatte noch nie eine diesbezügliche Behandlung. Vmax 50kn / Material GFK mit Leitblechen aus Edelstahl Welches Antifouling würdet ihr empfehlen und welche Grundierung ? Vielen Dank vorab für eure Tipps Alex
    3 Antwort(en) | 1009 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    21.01.2022, 11:52
    ADMIN hat auf das Thema Neuaufbau im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Daniel, im Innenraum wird nur der Bereich in der Bilge wo sich das Kondenswasser ansammelt und im Motorraum beschichtet. Da hat sich z.B. das Danboline von International bewährt. Alle anderen Bereiche sollten nicht überschichtet werden um die Entfeuchtung nicht zu beeinträchtigen. Grüße Friedrich
    3 Antwort(en) | 1900 mal aufgerufen
  • Avatar von Holzkick
    19.01.2022, 18:38
    Holzkick hat auf das Thema Neuaufbau im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Vielen Dank für die schnelle Antwort. Das ist mal ne Beratung über meine Frage hinaus… Vorab kann ich schon mal sagen das es sich um ein boot bj. 95 handelt. Ich gehe nicht davon aus das Teflon behaftetes antifouling verwendet wurde. Der Voreigner war sehr sparsam und hat weniger als das nötigste getan… Kein dauerlieger… Soweit ich weiß war der 1. eigner in der Nordsee ansässig für 5 Jahre Anschließend nur Süßwasser Havel Brandenburg Jetzt geht es nach berlin und Umland aber nur binnen . Fotos schicke ich gerne noch hinterher Für Tipps rund um den bugstrahl nehme ich dankend entgegen. Wie du schon befürchtet hast, ist im Innenraum am bugstrahl alles versiegelt Da ich ja jetzt lerne , stellt sich mir die Frage ob ich innen den Rumpf, zb unter der neun gebauten Küche, oder unter dem Laufbereich, bilge Motorraum überhaupt bei lackieren sollte , weil er optisch nicht mehr schön ist. Da wollte ich von international danboline nehmen… Ich würde erstmal ein paar Fotos senden und dann auf weitere Tipps warten. Kann ich dich denn auch telefonisch erreichen, da ich mir sicher bin , das da noch einige Fragen auftauchen. Besten Dank erstmal Gruß Daniel
    3 Antwort(en) | 1900 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    18.01.2022, 10:20
    ADMIN hat auf das Thema Neuaufbau im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN geantwortet.
    Hallo Daniel, ich versuche bei solchen Fragen immer den Einzelfall zu beurteilen. Dabei wären ein paar Bilder hilfreich, sowie Hinweise zum Alter und ob beim Antifouling PTFE (Teflon) verwendet wurde, war es ein Saison oder Dauerwasserlieger und in welchen Gewässern das Boot sich befindet. Da das Bugstrahlruder nachträglich eingebaut wurde, ist das eine Schwachstelle und wird meist zur Dauerbeschäftigung. Auch wenn da 1-2 Lagen 0,1-0,2 mm Laminat aufgetragen wird, wird das Problem dadurch nicht gelöst, denn jedes Polyester oder Epoxid-Laminat ist im Grunde Feuchtedurchlässig. Wir würden im Grunde das Problem nur abdecken, der Bereich nimmt weiter mit oder ohne Laminat Feuchte auf. In der Regel wird bei solchen nachträglichen Einbauten ein Polyester-Laminat verwendet. Da keiner eine Barriere aufträgt, kommt es dann zwischen Gelcoat oder PU zu einer Blasenbildung, die sich aber leicht beheben lässt. Wir könnten mit einer Schuppenpanzerbeschichtung den Bereich zu 100% versiegeln, aber dann haben wir das Problem dass die bereits bestehende Feuchte eingeschlossen wird. Wird die Feuchte eingeschlossen, dann haben wir im Laminat Drücke bis zu 20 Bar, die Feuchte verbindet sich mit den Poxiden, das Laminat trennt sich vom Harz. Da stellt sich die Frage, was ist das kleinere Übel. Das Laminat wird "weich"trotz zusätzlichen Laminat, oder wir werden an diesen Bereich immer wieder nachbessern müssen, was kein großer Aufwand ist. Sehr oft wird beim nachträglichen Einbau der Fehler gemacht, dass im Innenraum zusätzlich mit Ep - PU-PUR usw. versiegelt wird, so dass auch über den Innenraum die Entfeuchtung reduziert wird. Grundsätzlich erhöhen wir trotz zusätzlichen Laminat nur geringfügig die Feuchtedichte. Ist das bestehende Laminat nicht in Auflösung, dann erreichen wir das auch mit einer EP-Beschichtung z.B. Multicoat oder Stetecol, ca. 0,15-0,2 mm. Um das zu beurteilen bräuchte ich ein paar Bilder, auch über den ges. Zustand vom Unterwasserschiff. So weit erstmal, Grüße Friedrich
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  • Avatar von Holzkick
    17.01.2022, 21:30
    Holzkick hat das Thema Neuaufbau im Forum FRAGE & ANTWORT - GFK-YACHTEN erstellt.
    Hallo Ich bin ganz froh auf dieses Forum gestoßen zu sein. Nach ausgiebigem Lesen sämtliche Fragen und Antworten, habe ich mich für Euer Produkt entschieden. Da ich kein Experte bin , klingen aber sämtliche Antworten nachvollziehbar. Ich habe ein 10m Boot (Scand32) erworben. Leider ist mein Vorgänger sehr nachlässig mit der Pflege umgegangen, Sodas ich mich Für einen Neuaufbau entschieden habe. Das gesamte AF wurde bis auf das Gelcoat abgeschliffen. Jetzt wollte ich es ca. 2 Monate abtrocknen lassen, da die werte wohl leicht erhöht waren. Das gelcoat hat keine Risse oder Abplatzungen, nur am nachträglich eingesetztem Bugstrahlruder werde ich durch spachteln und vielleicht einer zusätzlichen Schicht Gewebe , das offene Gewebe wieder Verschließen. Da ich mit dem Gedanken spiele , mein GFK Boot auch einen Winter im Wasser zu lassen, bin ich mir über Grundierung und Anzahl der Anstriche nicht sicher. Ebenfalls über die benötigte Masse könnte ich Hilfe gebrauchen. !0m lang, 3,5m breit und ein Tiefgang von 0,9m. Für weitere Tipps bin ich natürlich dankbar. Freundliche Grüße Daniel
    3 Antwort(en) | 1900 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    16.01.2022, 11:27
    Kapazitiven Feuchtemessgeräte, die für den Bootsbau - GFK kalibriert werden sind sehr teuer. Bei höherwertigen Feuchtemessgeräten beginnen die Preise ab 800,- bis zu 2000,-€. Es werden auch preiswerte Feuchtmessgeäte um die 200,- bis 250,-€ wie das Greisinger GMK210 angeboten, nur da bedarf es einen Service um die Messwertergebnisse in Prozent auch zu beurteilen. In solchen Fällen genügt auch ein einfaches Feuchtemessgerät unter 80-100,- Euro, das für GFK kalibriert wurde. Natürlich haben wir bei solchen Messgeräten ungenauere Messergebnisse. Die Ungenauigkeit läßt sich durch eine Mehrfachmessung und den berechneten Durchschnitt der Messergebnisse erheblich reduzieren. Kein solches Messgerät auch nicht die sehr teueren, können "Osmose" oder osmotische Schäden im Laminat messen. Auf Grund von Feuchtewerten im Laminat und entsprechender Erfahrung kann der Zustand eines Laminat beurteilt werden die zum Beispiel eine weitere - genauere Untersuchung erfordern. Wir bieten hier ein einfaches kapazitives Feuchtemessgerät unter 80,-€ an. Vor dem beschichten ein absolutes "muss", um den Taupunkt - Temperatur / Luftfeuchte zu beurteilen. Wir haben das Messgerät für GFK-Boote / Stufe 1 kalibriert. Damit lässt sich für den Skipper der allgemeine Zustand vom Laminat beurteilen. Ein absolutes "muss", besonders beim Gebraucht - Bootekauf, das vielen Käufern vor unliebsamen Überraschungen sowie in der Praxis, vor weit - weit überzogenen Gebrauchtboot - Preisen bewahrt. Beispiel: Für den Abgleich werden 5 Messungen unterhalb der Deckskante durchgeführt und der Durchschnitt berechnet. Das gleiche machen wir dann am Unterwasserschiff, da bestimmen wir die Messpunkte, messen ca. alle 30 cm 5 x und berechnen den Durchnitt und fertigen ein eifaches Messprotokoll. Haben wir um ca. 50-75% höhere Werte als bei der Messung Decksunterkante, dann wäre das optimal, auch 100% wären gerade noch i.O. Haben wir Werte die um das 3-10-fache (nicht ungewöhnlich) den Wert an der Decksunterkante überschreiten, dann kauft einer eine Dauerbaustelle, meist noch weit - weit überteuert. Der Kielbereich oder das Ruder mus gesondert beurteilt werden. Wir bieten unseren Kunden im Forum die Beurteilung solcher Messergebnisse an. Siehe GEBRAUCHTBOOTEKAUF - TIP`s Feuchtigkeit Messbereich: 0.5% ~ 79.5%, Temperatur Messbereich: 0 ~ 50C, 32 ~ 122F Temperatur Wert:±2C/3,6 F Dichte Palette: 0,27g/cm3 ~ 1,05g/cm3 Erkennung tiefe: 0 ~ 50mm Lieferung ab März/April 2022 Besonders beim Gebraucht - Bootekauf älterer Stahl-Yachten ist eine Beschallung und Klangprobe zwingend erforderlich, denn solche Korrosions - Schäden lassen sich unter Beschichtungen leicht verstecken und sind über Jahre nicht sichtbar. Bis in die 80-ziger Jahre hatten die Bleche noch Verunreinigungen an Phosphor und Schwefel, die einen natürlichen Alterungsprozess verursachen. Solche Stähle korrodieren von "Innen nach Aussen", verlieren Ihre Elastizität und brechen. Da es um die eigene Sicherheit geht, sollten sich die Skipper von Stahlyachten sich nicht vom optischen Eindruck, oder unsinnigen Forenbeiträgen täuschen lassen. Die Durchnschnittliche Lebensdauer von Stahl-Schiffen beträgt 35-40 Jahre und werden in der Regel dann verschrottet. Wenn Stahl-Schiffe in die Jahre kommen und verkauft werden, dann ist meist der Grund für den Verkauf, dass für eine Sanierung jegliche Verhältnismäßigkeit fehlt. In der Regel sind die Entsorgungskosten bei solchen Booten bei weitem höher, als der Wert solcher Boote. Bei Hinweisen von Verkäufern, "das ist nur eine Kleinigkeit, lässt sich leicht beheben, ein wenig Rostschutz und Farbe", da stellt sich die Frage, warum der Verkäufer solche Kleinigkeiten nicht selbst vor dem Verkauf behoben hat. Siehe GEBRAUCHTBOOTEKAUF - TIP`s Messbereich: 1.2 ~ 225mm (Stahl), Genauigkeit: ±(1% H + 0.1) mm, Auflösung: 0,1mm, Sound Geschwindigkeits- Bereich: 1000 ~ 9999 mt/s Arbeits- Frequenz: 5MHz, Mindestgrenze für Rohrmessung: Φ20*3mm (Stahl) Betrieb Strom: Normalbetrieb <= 50mA, mit Hintergrundbeleuchtung, Standby: <= 20uA, Autokalibrierung sichern die Genauigkeit Autolineare Kompensation: diese erweiterte Software programm verbessert die Präzision durch die Korrektur der nichtlinearen Genauigkeit von Wandler.Daten store/Trainingsdatenabruf/Daten löschen Funktion. Sound Geschwindigkeitsmessung,Low batterie anzeige, Auto power off, Lcd - Hintergrundbeleuchtung - Display Netzteil: 3 mal 1,5 V AAA alkaline Batterien (Nicht enthalten), Gewicht: 210g, Dimension: 70 x 145 x 28mm Paket Inhalt: 1 x GM100 Ultraschall Dicke Gauge (Nicht inklusive Batterie) 1 x Bedienungsanleitung Lieferung ab März/April 2022 Copyright - Schutz / Beitrag ist Codiert - Hinweise im Impressum beachten
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  • Avatar von ADMIN
    16.01.2022, 11:19
    Kapazitiven Feuchtemessgeräte, die für den Bootsbau - GFK kalibriert werden sind sehr teuer. Bei höherwertigen Feuchtemessgeräten beginnen die Preise ab 800,- bis zu 2000,-€. Es werden auch preiswerte Feuchtmeesgeäte um die 200,- bis 250,-€ wie das Greisinger GMK210 angeboten, nur da bedarf es einen Service um die Messwertergebnisse in Prozent auch zu beurteilen. In solchen Fällen genügt auch ein einfaches Feuchtemessgerät unter 80-100,- Euro, das für GFK kalibriert wurde. Natürlich haben wir bei solchen Messgeräten ungenauere Messergebnisse. Die Ungenauigkeit läßt sich durch eine Mehrfachmessung und den berechneten Durchschnitt der Messergebnisse erheblich reduzieren. Kein solches Messgerät auch nicht die sehr teueren, können "Osmose" oder osmotische Schäden im Laminat messen. Auf Grund von Feuchtewerten im Laminat und entsprechender Erfahrung kann der Zustand eines Laminat beurteilt werden die zum Beispiel eine weitere - genauere Untersuchung erfordern. Wir bieten hier ein einfaches kapazitives Feuchtemessgerät unter 80,-€ an. Vor dem beschichten ein absolutes "muss", um den Taupunkt - Temperatur / Luftfeuchte zu beurteilen. Wir haben das Messgerät für GFK-Boote / Ramin / Sipo Stufe 1 kalibriert. Damit lässt sich für den Skipper der allgemeine Zustand vom Laminat beurteilen. Ein absolutes "muss", besonders beim Gebraucht - Bootekauf, das vielen Käufern vor unliebsamen Überraschungen sowie in der Praxis, vor weit - weit überzogenen Gebrauchtboot - Preisen bewahrt. Beispiel: Für den Abgleich werden 5 Messungen unterhalb der Deckskante durchgeführt und der Durchschnitt berechnet. Das gleiche machen wir dann am Unterwasserschiff, da bestimmen wir die Messpunkte, messen ca. alle 30 cm 5 x und berechnen den Durchnitt und fertigen ein eifaches Messprotokoll. Haben wir um ca. 50-75% höhere Werte als bei der Messung Decksunterkante, dann wäre das optimal, auch 100% wären gerade noch i.O. Haben wir Werte die um das 3-10-fache (nicht ungewöhnlich) den Wert an der Decksunterkante überschreiten, dann kauft einer eine Dauerbaustelle, meist noch weit - weit überteuert. Der Kielbereich oder das Ruder mus gesondert beurteilt werden. Wir bieten unseren Kunden im Forum die Beurteilung solcher Messergebnisse an. Siehe GEBRAUCHTBOOTEKAUF - TIP`s Feuchtigkeit Messbereich: 0.5% ~ 79.5%, Temperatur Messbereich: 0 ~ 50C, 32 ~ 122F Temperatur Wert:±2C/3,6 F Dichte Palette: 0,27g/cm3 ~ 1,05g/cm3 Erkennung tiefe: 0 ~ 50mm Lieferung ab März/April 2022 Besonders beim Gebraucht - Bootekauf älterer Stahl-Yachten ist eine Beschallung und Klangprobe zwingend erforderlich, denn solche Korrosions - Schäden lassen sich unter Beschichtungen leicht verstecken und sind über Jahre nicht sichtbar. Bis in die 80-ziger Jahre hatten die Bleche noch Verunreinigungen an Phosphor und Schwefel, die einen natürlichen Alterungsprozess verursachen. Solche Stähle korrodieren von "Innen nach Aussen", verlieren Ihre Elastizität und brechen. Da es um die eigene Sicherheit geht, sollten sich die Skipper von Stahlyachten sich nicht vom optischen Eindruck, oder unsinnigen Forenbeiträgen täuschen lassen. Die Durchnschnittliche Lebensdauer von Stahl-Schiffen beträgt 35-40 Jahre und werden in der Regel dann verschrottet. Wenn Stahl-Schiffe in die Jahre kommen und verkauft werden, dann ist meist der Grund für den Verkauf, dass für eine Sanierung jegliche Verhältnismäßigkeit fehlt. In der Regel sind die Entsorgungskosten bei solchen Booten bei weitem höher, als der Wert solcher Boote. Bei Hinweisen von Verkäufern, "das ist nur eine Kleinigkeit, lässt sich leicht beheben, ein wenig Rostschutz und Farbe", da stellt sich die Frage, warum der Verkäufer solche Kleinigkeiten nicht selbst vor dem Verkauf behoben hat. Siehe GEBRAUCHTBOOTEKAUF - TIP`s Messbereich: 1.2 ~ 225mm (Stahl), Genauigkeit: ±(1% H + 0.1) mm, Auflösung: 0,1mm, Sound Geschwindigkeits- Bereich: 1000 ~ 9999 mt/s Arbeits- Frequenz: 5MHz, Mindestgrenze für Rohrmessung: Φ20*3mm (Stahl) Betrieb Strom: Normalbetrieb <= 50mA, mit Hintergrundbeleuchtung, Standby: <= 20uA, Autokalibrierung sichern die Genauigkeit Autolineare Kompensation: diese erweiterte Software programm verbessert die Präzision durch die Korrektur der nichtlinearen Genauigkeit von Wandler.Daten store/Trainingsdatenabruf/Daten löschen Funktion. Sound Geschwindigkeitsmessung,Low batterie anzeige, Auto power off, Lcd - Hintergrundbeleuchtung - Display Netzteil: 3 mal 1,5 V AAA alkaline Batterien (Nicht enthalten), Gewicht: 210g, Dimension: 70 x 145 x 28mm Paket Inhalt: 1 x GM100 Ultraschall Dicke Gauge (Nicht inklusive Batterie) 1 x Bedienungsanleitung Lieferung ab März/April 2022
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  • Avatar von Musikanto
    11.01.2022, 09:53
    Ich danke dir
    8 Antwort(en) | 2627 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.01.2022, 14:32
    Der von International passt. Grüße Friedrich
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  • Avatar von Musikanto
    10.01.2022, 12:54
    Nur um ganz sicher zu gehen: sowas? https://www.toplicht.de/de/farben-bootsbau/farben-konservierung/klarlack/2620/epifanes-polyurethan/dd-seidenglanzlack-klar oder sowas? https://www.amazon.de/International-Perfection-2-Komponenten-Polyurethan-Hochglanz/dp/B07N878SXF liebe Grüße Klaus
    8 Antwort(en) | 2627 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    10.01.2022, 12:33
    Hallo Klaus, bei den 2 K PU-Lacken habe ich nur größere Gebinde, da fehlt die Verhältnismäßigkeit. Den bekommst Du auch beim Bootszubehör wie z.B. Segelladen, SVB usw., wird dort als 2 K Perfection Polyurethan angeboten und ist in kleineren Gebinden erhältlich. Den dann nochmals leicht anschleifen, dann den Primer, Antifouling. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 2627 mal aufgerufen
  • Avatar von Musikanto
    09.01.2022, 17:32
    Hallo Friedrich Ich fasse mal zusammen. Ich versiegel mit 2-3 Lagen PU-PUR oder PU Acryl. Wo bekomme ich das Mittel her, kannst du mir einen Link schicken? Danach dann aus deinem Shop 470 Vinyl Alu als Primer Danach Antifouling Richtig so ? Liebe Grüße Klaus
    8 Antwort(en) | 2627 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    09.01.2022, 10:58
    Hallo Klaus, der Primer Marine 470 Vinyl Aluminium ist die weitere Entwicklung vom Marine 470 Vinyl schwarz-rotbraun. Es ist ein Versiegelungsgrund für GFK - Metalle - und ein Haftgrund für das Antifouling. Optimal auch für den Kiel geeignet wenn uns die Korrosion beim Antifouling durchbricht. Da einfach den Bereich mit der Flex sauber machen, den Primer dann das Antifouling, das geht einfach und schnell- ist aber bei minderwertigen Stählen keine Dauerlösung. Was Buntmetalle betrifft, da gibt es nur einen einzigen EP-Grund der z.B. für Aluminium, Bronce, Messing, usw. verwendet wird und dafür geeignet wäre, da wir nur geringe mechanische Belastungen haben. In Deinen Fall genügt bei Metall und GFK der Primer Marine 470 Aluminium. Es wird aber immer eine Dauerbeschäftigung bleiben. Für die Versiegelung vor dem Primer beim GFK und der Epoxyd-Spachtelungen wegen der Feuchtedichte, wären 2-3 Lagen PU-PUR- oder PU Acryl am besten geeignet. Grüße Friedrich
    8 Antwort(en) | 2627 mal aufgerufen
  • Avatar von Musikanto
    08.01.2022, 15:21
    Moin Friedrich so ganz klar ist mir das weitere Vorgehen noch nicht. Soll der Marina 470 Aluminium jetzt nur auf das Metall vom Bugstrahlgetriebe oder auch auf den Rest (Tunnel, Außenhaut). Ist das das Produkt, welches du meinst? http://shop-af.de/contents/de/p671.html Liebe Grüße Klaus
    8 Antwort(en) | 2627 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    08.01.2022, 10:53
    Hallo Klaus, mit Primer Marina 470 Aluminium, darauf dann das Antifouling, mehr können wir im Grunde nicht machen. Buntmetalle wie Bronce, Messing, Aluminium sind kein Problem. Probleme kann es durch den nachträglichen Einbau geben. Bei den Bavarias haben wir bei nachträglichen Einbau am Unterwasserschiff nach 1-2 Jahren Blasen. Der Grund ist, dass die Epoxide- Epoxidspachtelungen eine geringere Feuchtedichte haben als z.B. der Gelcoat. Da macht es Sinn den Bereich zusätzlich mit einen 2 K. PU-Lack zu versiegeln, der eine höhere feuchtedichte hat. Grundsätzlich wird es aber immer eine Schwachstelle bleiben. Grüße Friedrich
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  • Avatar von Musikanto
    07.01.2022, 16:29
    Moin Friedrich Als jahrelanger zufriedener Nutzer von Ecoship AF und Vinyl - Sealer brauche ich hinsichtlich dieser Materialien deinen Rat. Ich habe ein Bugstrahlruder eingebaut. Jetzt muss noch einmal geschliffen werden und dann kommt der Schutz. Nun zu meinen Fragen: Das Getriebe ist aus Bronze oder Messing, womit schütze ich das ? Den Tunnel ganz normal mit Ecoship streichen oder vorher Vinylsealer? Die letzte Schicht außen ist Epoxy-Spachtel. Wenn ich den fertig geschliffen habe, wie geht es dann mit dem Aufbau weiter? Würde mich über deine Empfehlungen sehr freuen. Liebe Grüße Klaus
    8 Antwort(en) | 2627 mal aufgerufen
  • Avatar von ADMIN
    06.01.2022, 19:38
    Kapazitiven Feuchtemessgeräte, die für den Bootsbau - GFK kalibriert werden sind sehr teuer. Bei höherwertigen Feuchtemessgeräten beginnen die Preise ab 800,- bis zu 2000,-€. Es werden auch preiswerte Feuchtmeesgeäte um die 200,- bis 250,-€ wie das Greisinger GMK210 angeboten, nur da bedarf es einen Service um die Messwertergebnisse in Prozent auch zu beurteilen. In solchen Fällen genügt auch ein einfaches Feuchtemessgerät unter 80-100,- Euro, das für GFK kalibriert wurde. Natürlich haben wir bei solchen Messgeräten ungenauere Messergebnisse. Die Ungenauigkeit läßt sich durch eine Mehrfachmessung und den berechneten Durchschnitt der Messergebnisse erheblich reduzieren. Kein solches Messgerät auch nicht die sehr teueren, können "Osmose" oder osmotische Schäden im Laminat messen. Auf Grund von Feuchtewerten im Laminat und entsprechender Erfahrung kann der Zustand eines Laminat beurteilt werden die zum Beispiel eine weitere - genauere Untersuchung erfordern. Wir bieten hier ein einfaches kapazitives Feuchtemessgerät unter 80,-€ an. Vor dem beschichten ein absolutes "muss", um den Taupunkt - Temperatur / Luftfeuchte zu beurteilen. Wir haben das Messgerät für GFK-Boote / Ramin / Sipo Stufe 1 kalibriert. Damit lässt sich für den Skipper der allgemeine Zustand vom Laminat beurteilen. Ein absolutes "muss", besonders beim Gebraucht - Bootekauf, das vielen Käufern vor unliebsamen Überraschungen sowie in der Praxis, vor weit - weit überzogenen Gebrauchtboot - Preisen bewahrt. Beispiel: Für den Abgleich werden 5 Messungen unterhalb der Deckskante durchgeführt und der Durchschnitt berechnet. Das gleiche machen wir dann am Unterwasserschiff, da bestimmen wir die Messpunkte, messen ca. alle 30 cm 5 x und berechnen den Durchnitt und fertigen ein eifaches Messprotokoll. Haben wir um ca. 50-75% höhere Werte als bei der Messung Decksunterkante, dann wäre das optimal, auch 100% wären gerade noch i.O. Haben wir Werte die um das 3-10-fache (nicht ungewöhnlich) den Wert an der Decksunterkante überschreiten, dann kauft einer eine Dauerbaustelle, meist noch weit - weit überteuert. Der Kielbereich oder das Ruder mus gesondert beurteilt werden. Wir bieten unseren Kunden im Forum die Beurteilung solcher Messergebnisse an. Siehe GEBRAUCHTBOOTEKAUF - TIP`s Feuchtigkeit Messbereich: 0.5% ~ 79.5%, Temperatur Messbereich: 0 ~ 50C, 32 ~ 122F Temperatur Wert:±2C/3,6 F Dichte Palette: 0,27g/cm3 ~ 1,05g/cm3 Erkennung tiefe: 0 ~ 50mm Lieferung ab März/April 2022 Besonders beim Gebraucht - Bootekauf älterer Stahl-Yachten ist eine Beschallung und Klangprobe zwingend erforderlich, denn solche Korrosions - Schäden lassen sich unter Beschichtungen leicht verstecken und sind über Jahre nicht sichtbar. Bis in die 80-ziger Jahre hatten die Bleche noch Verunreinigungen an Phosphor und Schwefel, die einen natürlichen Alterungsprozess verursachen. Solche Stähle korrodieren von "Innen nach Aussen", verlieren Ihre Elastizität und brechen. Da es um die eigene Sicherheit geht, sollten sich die Skipper von Stahlyachten sich nicht vom optischen Eindruck, oder unsinnigen Forenbeiträgen täuschen lassen. Die Durchnschnittliche Lebensdauer von Stahl-Schiffen beträgt 35-40 Jahre und werden in der Regel dann verschrottet. Wenn Stahl-Schiffe in die Jahre kommen und verkauft werden, dann ist meist der Grund für den Verkauf, dass für eine Sanierung jegliche Verhältnismäßigkeit fehlt. In der Regel sind die Entsorgungskosten bei solchen Booten bei weitem höher, als der Wert solcher Boote. Bei Hinweisen von Verkäufern, "das ist nur eine Kleinigkeit, lässt sich leicht beheben, ein wenig Rostschutz und Farbe", da stellt sich die Frage, warum der Verkäufer solche Kleinigkeiten nicht selbst vor dem Verkauf behoben hat. Siehe GEBRAUCHTBOOTEKAUF - TIP`s Messbereich: 1.2 ~ 225mm (Stahl), Genauigkeit: ±(1% H + 0.1) mm, Auflösung: 0,1mm, Sound Geschwindigkeits- Bereich: 1000 ~ 9999 mt/s Arbeits- Frequenz: 5MHz, Mindestgrenze für Rohrmessung: Φ20*3mm (Stahl) Betrieb Strom: Normalbetrieb <= 50mA, mit Hintergrundbeleuchtung, Standby: <= 20uA, Autokalibrierung sichern die Genauigkeit Autolineare Kompensation: diese erweiterte Software programm verbessert die Präzision durch die Korrektur der nichtlinearen Genauigkeit von Wandler.Daten store/Trainingsdatenabruf/Daten löschen Funktion. Sound Geschwindigkeitsmessung,Low batterie anzeige, Auto power off, Lcd - Hintergrundbeleuchtung - Display Netzteil: 3 mal 1,5 V AAA alkaline Batterien (Nicht enthalten), Gewicht: 210g, Dimension: 70 x 145 x 28mm Paket Inhalt: 1 x GM100 Ultraschall Dicke Gauge (Nicht inklusive Batterie) 1 x Bedienungsanleitung Lieferung ab März/April 2022
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